Bayerisches Feuilleton Archiv
346 Episoden
52 Minuten
Für den Fremdenverkehr tun die Bayern alles, schlüpfen in Lederhose und Dirndlgwand, platteln nach Kräften und jodeln sich die Kehle wund. Echt urig? Oder nur das Abziehbild eines Bayernlandes, das es so nie gab? Heimat zwischen Klischee und inszenierter Wirklichkeit: Ein zünftiges Schmankerl aus unserem Feature-Stadl.
53 Minuten
Der Feiertag verhält sich zur Feier wie die Sahara zum Sandkuchen. Weshalb auch viele Feiertagsallergiker in seiner weiten und öden Langeweile jämmerlich verdursten. Welcher Logik folgt der Feiertag? Der Logik des Besonderen? Der Logik des Beliebigen? Der Logik der Tradition? Thomas Kernert schneidet eine besonders vielschichtige Sonn- und Feiertagssandkuchentorte an.
52 Minuten
Fliegende Frauen? Undenkbar. Als die erste deutsche Fallschirmspringerin 1893 in Nürnberg mit einem Ballon aufsteigt, muss sie das heimlich tun. Die Pionierinnen der Lüfte riskieren alles, beweisen sich als Fluglehrerinnen, Kunstfliegerinnen, Testpilotinnen. Und manche bezahlen dafür mit ihrem Leben. Ein Bayerisches Feuilleton aus dem Jahr 2007.
25 Minuten
Am 13. Dezember wird Paul Maar, einer der bedeutendsten deutschen Kinderbuchautoren der Gegenwart, 85 Jahre alt. Niels Beintker unternimmt für "Land und Leute" eine Reise in die unendlichen Weiten der Maar'schen Phantasie, durch das "Mare Maarium".
53 Minuten
Totenriten zu Allerheiligen: Dem modernen, mobilen, digitalen, gehetzten Menschen passt der Tod nicht - weil er ausbremst. Und das ja endgültig. Früher machten Riten den Abschied leichter. Wie wir dem Tod in Zukunft begegnen werden? Harald Grill beschäftigt sich mit den vielen Facetten der "letzten Reise".
53 Minuten
Die erste westdeutsche Deutschrock-Gruppe: Eine Nürnberger Band mit dem befremdlichen Namen "Ihre Kinder" verwendete lange vor Udo Lindenberg und den Politrockern von "Ton Steine Scherben" deutsche Texte. Ein Bayerisches Feuilleton über eine Band, die manchen als Legende gilt und vielen unbekannt ist.
53 Minuten
Sie kann die wichtigste Figur sein für werdende Mütter und ihre Kinder: Die Hebamme. Einst als Dilettantinnen oder Hexen diffamiert, wurden die Geburtshelferinnen fast zwangsläufig Galionsfiguren der modernen Frauenbewegung. Kein Job, sondern eine Berufung!
25 Minuten
Im Stadtmuseum Aichach hängt eine 15mal 1m große Collage. Sie besteht aus 2000 Einquartierungszetteln, die ein Bierwirt zusammenklebte, und sollte die gigantischen Schulden belegen, die ihm Napoleonische Besatzungstruppen hinterlassen hatten.
53 Minuten
Es ist wieder Wiesnzeit: Schluss mit Abstand halten, rein in die Achterbahnfahrt der Gefühle! Was es mit der menschlichen Freud am Überschwang oder gar Überschlag, mit der Lust an der Angst auf sich hat, davon erzählt heute das Bayerische Feuilleton.
53 Minuten
Blutende Augen, Wunden an den Händen und angeblich jahrzehntelang kaum Essen: Das ist die Geschichte der Oberpfälzer Bauernmagd Theres Neumann, die wegen ihrer Stigmata als Resl von Konnersreuth berühmt wurde. Was kaum jemand weiß: Ihr Schicksal sollte als Vorlage für einen Hollywood-Film von Starregisseur Max Reinhardt dienen. Die Story: Eine junge Frau, die jeden Freitag die Passion Christi nacherlebt.
53 Minuten
Am 6. September wird Dominik Graf 70. Er ist einer der herausragenden deutschen Filmregisseure der Gegenwart - einer, der auch im Fernsehen großes Kino macht. Der 1952 in München geborene Filmemacher und vielfache Grimme-Preisträger erzählt leidenschaftlich von Verbrechen und Städten, genauer gesagt: von Orten und Tatorten.
52 Minuten
Die Tschechen haben einen besonderen Namen für den Böhmerwald: Šumava, die Rauschende, nennen sie diese Landschaft, in der die Moldau entspringt, der "Schicksalsfluss" der Tschechen. Heidi Wolf berichtet über die eigenartige Schönheit dieser Gegend.
53 Minuten
Nicht mit Angel, Schnur und Haken, sondern mit Aufnahmegerät und Mikrofon stellt Thomas Grasberger allen dreien nach - dem Fisch, dem Angler und der Faszination eines "Sports", der sich auch in Bayern bisweilen philosophisch gibt.
53 Minuten
Die Sehnsucht der Bayern nach Italien und vor allem Rom ist ungebrochen, besonders, seit es in den römischen Discountern Weißwürste und Brezen gibt. - Andreas Pehl schildert erfüllte und unerfüllte Sehnsüchte nach der Ewigen Stadt.
53 Minuten
Friedemann Beyer lässt die Leopoldstraße der sechziger Jahre wieder aufleben. - Eine Wiederbegegnung mit dem pulsierendsten Jahrzehnt der Geschichte einer ganz besonderen Straße, mit Lokalitäten, Menschen und Klängen von Münchens einstiger "Wilder Meile".