Psychologen beim Frühstück Archiv
346 Episoden
48 Minuten
Wir hatten diese Woche viele Themen, worüber wir uns aufgeregt haben: Der Papst empfahl Eltern ihre Kinder zum Psychiater zu schicken, wenn sie homosexuelle Tendenzen bemerken würden - natürlich Blödsinn, weil schwul sein keine Krankheit ist! Die DAK hat festgestellt, dass Kinder von "sozial schwachen" Eltern eher krank sind, insbesondere zu Adipositas und Asthma tendieren - klar, wenn Essen als Anti-Frust Mittel eingesetzt wird und Eltern kein Vorbild in Bewegung und Ernährung für die Kids sind. Besonders haben uns aber die Gewalttätigkeiten in Chemnitz beschäftigt. Deswegen das heutige Thema "Aggressionen und Gewalt" aus psychologischer Sicht". Wir unterstützen immer den friedvollen Weg, um Probleme zu lösen. Wir sprechen uns eindeutig gegen jede Form von Gewalt aus. Wir alle können in unserem kleinen Umfeld schon dafür sorgen, indem wir positiv und freundlich miteinander umgehen. Deshalb ist Annika's Motto in diesem Jahr: "Ich möchte mich in dieser Welt wohlfühlen - und es liegt an mir, dafür etwas zutun!".
33 Minuten
Vergeben heißt nicht, eine Tat zu vergessen oder womöglich zu verzeihen. Verzeihen würde bedeuten, das man wieder MITEINANDER im Reinen ist. Vergeben bedeutet dagegen, dass man MIT SICH SELBST im Reinen ist, die Tat des anderen aber keineswegs gutheissen muss oder vergessen sollte. Vergebung ist immer ein Akt der Großmut, der Gnade, und bedeutet psychologisch: "Ich möchte weder Dir als Täter, noch dem was Du mir angetan hast, weiter Macht über mein Leben geben! Deshalb vergebe ich Dir!".
29 Minuten
Das typische Älterwerden ist vorbei: "Wenn ich soundso alt bin, mache ich dasunddas" gibt es nicht mehr, weil wir in allen Altersstufen an Herausforderungen reifen und Dinge tun können, die wir möchten. Deshalb nicht aufs Alter warten und nicht erst die großen Träume mit der Rente verwirklichen wollen. Wer weiß, was bis dahin alles passiert. Nutze also den Moment, warte nicht auf vermeintlich bessere Gelegenheiten. Packe den Augenblick, denn viele Situationen kommen so nicht wieder. Das hat Michael von Annika lernen können. Fazit: Hake die Zahl Deines Alters ab! Lebensfreude und Lebensqualität sind wichtiger, als dem Klischee vom älteren Menschen nachzueifern.
36 Minuten
Am Abend vor dem Frühstück haben Annika und Michael 15kg Pflaumen zu Pflaumenmus und -marmelade verarbeitet, sich dabei Sachen von früher erzählt, Musik gehört und gelacht. Gemeinsames Kochen ist für beide Beziehungspflege! Das A und O einer sicheren Bindung besteht in dem gemeinsamen Erleben und dem gemeinsamen Bewältigen von Alltagsdingen. Wenn Annika und Michael Unternehmen beraten, versuchen sie die vielen unterschiedlichen Fähigkeiten eines Teams zu bündeln, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Ähnliches gilt auch für eine erfolgreiche Partnerschaft. Michael erinnert noch einmal an seinen Plan, ein Webinar über die Bedeutung, Auswirkung und Herstellung von psychologischen Bindungen zu halten. Bei Interesse schreibt ihm gern eine Mail an info@therathiel.de. Annika schlägt ein zweites Webinar vor: Selbstbewusstseinstrainung - u.a. deshalb auch wichtig, um in Hinblick auf Bindungen die eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse formulieren zu können. Bei Interesse unter info@therathiel.de melden. Schliesslich möchte Michael zeitnah eine TheraThiel-Video-Sendung machen, indem er Fragen und Probleme von Ratsuchenden - anonym wegen des Datenschutzes!- vorliest und behandelt. Auch dazu schreibt ihm gern an info@therathiel.de. Schliesslich bedanken sich Annika und Michael für die vielen tollen Kommentare, gerade auch zur letzten Sendung (Nr. 11) über Bindungen. Dadurch fühlen sich die beiden darin bestätigt, eine Sendung über Psychologie zu machen. Beide fühlen sich auch wohl mit Euch!
32 Minuten
Welche Schritte aus einem unsicheren Lebensgefühl in ein sicheres führen, wird zentral in dem neuen Projekt "Bonding" sein. Michael erklärt die unterschiedlichen Bindungsstile, die auch das Erwachsenenalter beeinflussen. Zentral ist die Frage, wie ich aus den alten Bindungsmustern herauskommen kann und was ich in meinem Leben verändern kann, damit ich mehr sichere Bindungen aufbaue. Zu anderen Menschen, aber auch zu mir, meinem Körper, meinem Lebensstil usw. Schliesslich kommt Annika auf die Idee, dass Michael das ganze Projekt doch in Form eines Webinars verbreiten und ein Arbeitsbuch entwickeln könnte. Die Frage am Ende: Hättet Ihr Interesse an einem Webinar mit dem Arbeitstitel "Die Welt ist offen für Dich! Wie Du mit sicheren Bindungen ein zufriedenes Leben führen kannst"? Dann mailt gern unverbindlich an info@therathiel.de. Stichwort: "Die Welt ist offen für Dich!". Wir freuen uns!
27 Minuten
Annika und Michael haben sich trotz Hitze zum Frühstück geschleppt. Und damit liegt das Thema auf der Hand: Die Hitze und deren Auswirkungen auf die Psyche der Menschen.
21 Minuten
Irgendwie sind Annika und Michael ein wenig grummelig, denn Annika hat gerade einen Migräneanfall hinter sich, Michael ist immer noch krank und deshalb etwas unleidlich… Aber deshalb war auch genug Zeit da, um mal ein bisschen mehr zu lesen und Nachrichten zu schauen: Was gab es da für Aufreger:Von Trump über Putin bis hin zum angeklagten Kapitän der "Lifeline" und vieles mehr...
16 Minuten
Michael hat sich eine Männergrippe aufgesackt. Grund genug, mit Annika über unterschiedliches Schmerzempfinden von Männer und Frauen, über Einzelleider und über das schöne Gefühl von Männern zu reden, bei Krankheiten endlich mal so richtig losjammern zu können.
34 Minuten
Die Vielfalt der Musik ist eine Chance, vieles kennenzulernen, den Horizont zu erweitern und Spaß zu haben. Wer nur eine bestimmte Musikart hört, beschränkt sich selbst.
11 Minuten
Diesmal plaudern wir beim Frühstück über unser olfaktorisches Können - nämlich unseren Geruchssinn. Und wie wichtig er für uns ist, merken wir besonders dann, wenn er dann mal ausfällt. Bei Erkältung nennt Annika das dann "nasenblind".
22 Minuten
UNSER EINMALIGES WM-SPEZIAL-FRÜHSTÜCK Was können wir aus der WM lernen? Welche psychologischen Hintergründe führten vielleicht zum Scheitern der Deutschen Nationalmannschaft? Und was hat IKEA mit Sport zutun? Nicht nur Sportler können nur dann etwas Großartiges leisten, wenn sie mit Leidenschaft dabei sind. - Vorher 1000fach trainierte Bewegungs- und Spielabläufe sollten gerade unter Stress -automatisch ablaufen können. Wenn das nicht mehr passiert, sind die Akteure wahrscheinlich durch andere Dinge abgelenkt und somit nicht fokussiert. - Nicht "Ich muss!", sondern "Ich will!" - Unterschied zwischen einem erfolgreichen Menschen und einem Verlierer: Der Erfolgreiche kann sich immer noch etwas mehr quälen, weil er das, was er tut, mit Leidenschaft tut! - Gilt für jede neue Tätigkeit: Langsam anfangen, sich realistische Ziele setzen und dann mit der Methode der kleinen Schritte immer besser werden. - Merke: Ich werde nur dann in etwas wirklich erfolgreich sein, wenn es etwas ist, was ich sowieso richtig gern und mit Leidenschaft tue! Die deutschen Fußballer wurden zum Ende des Spiels immer hektischer, unkonzentrierter, was zu noch mehr Fehler führte. Ein Phänomen, was Michael sehr an seine Schrank-Aufbauversuche erinnert… - Eine Lösung - nicht nur beim Schrank aufbauen: Schwierige Aufgaben zusammen vorbereiten und zusammen angehen. Dazu noch eine große Portion Spaß und keinen Zeitdruck. - Eine Formel für Erfolg: Talent plus Energie plus Spaß plus Training! Wir können also viele Dinge aus der WM lernen und auf unseren Alltag übertragen. Denn Psychologie geht in alle Bereiche!
22 Minuten
Kontrolle über das Leben Deutschland hat gestern gegen Schweden 2:1 gewonnen. Damit hat die Deutsche Mannschaft wieder etwas Kontrolle über ihren WM-Verlauf gewonnen. Was können wir daraus lernen? - Für uns Psychologen interessant: Die deutschen Fußballer standen so unter Erfolgsdruck, dass sie die Lockerheit im Spiel verloren und die einfachsten Bälle nicht verwandeln konnten. - Die Angst vor Kontrollverlust haben wir auch im Alltag: Eifersucht, Handy des Partners checken usw. dienen der Angstreduktion durch übermäßige Kontrolle. Zuviel Kontrolle führt zu Stillstand! - Wir reden über den "Locus of Control", praktisch den Ursprung der Kontrolle. Psychologen unterscheiden zwischen internaler und externaler Kontrolle und darüber, wie man über objektive Fehleranalyse wieder Kontrolle über sein Leben bekommen kann. - "Sich nicht hilflos fühlen" bedeutet Kontrolle über sein Leben zu haben - und das ist psychologisch sehr gesund! - Genau untersuchen, warum mein Leben sich grad so anfühlt, als ob ich es nicht im Griff habe. Wichtig: die "Schuld", besser die Auslöser, nicht nur bei mir selbst oder nur bei anderen suchen. Besser die Fehleranalyse mit jemandem zusammen machen, dem man vertraut. - Stichworte "Lob" und "Selbstbewusstsein". Supertipp zum Schluß: Nicht mit vollem Mund sprechen…!
23 Minuten
WM 2018, Island gegen Argentinien: 1-1... wir stehen noch unter dem Eindruck des gestrigen Spiels! Ein Spiel Marke "David gegen Goliath" - und Michaels Herz schlägt ja immer für den Schwächeren. Klar, dass wir uns heute beim Frühstück Gedanken über Fußball machen:
17 Minuten
Frühstück ohne Handy Wir geniessen das gemeinsame Frühstück - bei dem wir uns seit Jahren über alles Mögliche, vor allem aber über Psychologie im Alltag unterhalten - so sehr, dass wir daraus jetzt einen eigenen Podcast fabrizieren. Darum geht's in dieser Woche: Frühstücken ist Beziehungspflege. -Mit Kindern gemeinsam frühstücken ist die beste Prophylaxe gegen Essstörungen. -Handy weg, wenn ich mit jemandem rede! Wer sein Handy zückt während er mit jemanden redet, brüskiert ihn nicht nur sondern macht ihn langfristig seelisch krank. --Der neue Begriff dafür: „Phubbing”, den Michael mit Brioche im Mund nicht so richtig zusammenbekommt... Zusatzinfo: Phubbing setzt sich aus dem englischen Verb „to snub”, jemanden vor den Kopf stoßen, und dem „P” für „Phone” zusammen. Also jemanden mit dem Smartphone vor den Kopf stoßen, indem man sich mit dem Gerät, statt mit dem Gesprächspartner beschäftigt. -Annika erklärt die Begriffe "Pimmelbrötchen" und "Tittenschrippe". -Michael ist froh, dass sie heute so wach und redselig ist, damit er in Ruhe frühstücken kann... Wir beide bedanken uns bei Euch für die vielen positiven Kommentare und sprechen darüber, wie stärkend eine gute Community ist. Dieser Podcast ist für uns ein Versuch, Euch für unsere lebensnahe - nicht immer nur professionell-ernsthafte, sondern gern auch mal humoristische - Betrachtung von angewandter Psychologie zu begeistern. Wie schön, dass Ihr dabei seid und es Euch anscheinend gefällt!
20 Minuten
Jetzt geht's los! Unsere erste Folge von "Psychologen beim Frühstück". Viel Spaß! Worum wird es gehen ? Ihr lernt uns erst einmal kennen - und seid auch schon Zeuge unseres ersten kleinen Streits: Wer kam bloß auf die Idee, "Psychologen beim Frühstück" zu machen...? - Ihr lernt verschiedene Streittypen kennen - und warum sich Annika's Hand an Michaels Sixpack verletzt hat. - Das führt zu Michaels Selbstwahrnehmung: Sixpack am Bauch oder im Kühlschrank? - ...aber kann positive Selbstwahrnehmung nicht auch mal super sein? Also: Wer sich belügt, lebt vergnügt? -Und was ist mit der negativen Selbstwahrnehmung bei Essstörungen? -Woher kommt überhaupt eine negative Selbstwahrnehmung? - Und wie kann man sie verändern? - Dann erzählt Annika von ihrer Zeit als Fotoproduzentin und wie hilfreich gute "Vorher-Nachher"-Fotos sein können. - Wie können also äußere Veränderungen innere Veränderungen auslösen und stützen? - Michaels Behauptung: Sich zu etwas pushen ist für unser Gehirn erst einmal genauso, als wenn wir etwas freiwillig tun. Also geht es darum, überhaupt in Bewegung zu kommen, um sich zu verändern. - Ein weiser Ausspruch unserer klugen Annika: Höre auf Menschen, die Dich wirklich gern haben - und lasse es zu, dass sie Dich toll finden! - WICHTIG: Veränderungen passieren in Mäuseschritten. - Denkt bitte immer daran: Wir haben nur das eine Leben - 'rumbummeln bringt da nicht wirklich etwas...! - Und schon wieder kabbeln wir uns (gern!): Was hat das EKG mit glücklichem Leben zutun? - .... und warum ist Stillstand tödlich?