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Der Achte Tag. Der Gesellschafts-Podcast mit Alev Doğan Archiv

622 Episoden
21 Minuten
Der Regisseur hofft auf eine Erneuerung in Film- und Fernsehbranche nach der KriseWeltweit sind Film- und Fernsehproduktionen wegen Corona von einem Tag auf den anderen eingestellt und Kinos geschlossen worden. Gleichzeitig verzeichnen klassische lineare Fernsehsender und die Streaming-Anbieter ein enormes Zuschauer-Wachstum. Christian Schwochow spricht darüber, wie die Krise eine Chance für die Branche sein kann, den eigenen Qualitätsanspruch zu überdenken und das Publikum auf neue Art und Weise zu erreichen.

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16 Minuten
Die Vorsitzende der Jungen Unternehmer wünscht sich eine neue Reformfreude nach der Corona-KriseIn der Krise wächst der Staat mit schnellen Entscheidungen und pragmatischen Lösungen über sich selbst hinaus - und doch werden wir nach Corona nicht mehr, sondern weniger Staat brauchen, sagt Sarna Röser. Denn die Schuldenlast, die wir der jungen Generation jetzt aufbürden, wird diese nur bewältigen können, wenn überfällige Reformen endlich angepackt werden - vor allem für ein generationengerechtes Rentensystem.

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29 Minuten
Der Schweizer Verleger und Politiker sieht in der Corona-Krise eine Chance für mehr politische Vielfalt in Europa.Im Bund bröckelt die ganz große Pandemie-Koalition und die Länder tun das, was sie immer tun: Sie beschreiten Sonderwege. Ein gutes Zeichen, findet Roger Köppel, Verleger der Schweizer Wochenzeitung “Weltwoche” und Abgeordneter der konservativen SVP. Die “Diskussionsorgien”, vor denen Angela Merkel warnt, sieht er als Rückkehr zu dem, was eine europäische Demokratie ausmacht: Das ergebnisoffene Ringen um die beste Lösung.

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44 Minuten
Deutschland neu denkenMit der früheren Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan, dem Ökonomen und DIW-Präsidenten Marcel Fratzscher, der Bildungs-Expertin Verena Pausden, dem Nachhaltigkeitsexperten Constantin Alexander und der Expertin für digitale Transformation Alissia Quaintance.

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21 Minuten
Die Expertin für Arbeitskultur fordert, dass wir langsamer werden müssen, um in Zukunft besser zu seinPräsenz-Meetings werden nach der Krise zum Luxusgut, prognostiziert Alissia Quaintance. Das stellt Führungskräfte und Manager vor die Herausforderung, dass das alte Broadcast-Modell nicht mehr funktionieren wird. So wie in der Bildung längst erkannt wurde, dass ausschließlich Frontalunterricht die Menschen nicht wirklich erreicht, muss jetzt auch in Unternehmen der Dialog neu gedacht werden. Alissia Quaintance hat praktische Vorschläge, wie das funktionieren kann.

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16 Minuten
Der Nachhaltigkeitsberater erklärt, wie Corona die strukturelle Veränderung von Großstädten beschleunigen wird.Die Pandemie zeigt uns mehr denn je, dass wir neue städtische Strukturen und Systeme brauchen, sagt Constantin Alexander. Das Ziel von Stadtentwicklung wird nicht mehr wie bisher das Wachstum sein, sondern Lebensqualität und Gesundheit der Einwohner. Die neue Normalität verlangt von uns, dass wir antifragile Strukturen aufbauen und so aus der Krise lernen.

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22 Minuten
Die Expertin für digitale Bildung sieht die Corona-Krise als Chance, überfällige Reformen anzupacken.Das Home Schooling geht weiter. Mit all seinen Belastungen für Lehrkräfte, Eltern und Schüler. Was können wir besser machen - nicht nur in den kommenden Wochen, sondern auch nach Corona? Verena Pausder spricht darüber, was wir gerade über Deutschlands Schulen lernen und warum die Chancen für echte Reformen noch nie so gut standen wie jetzt.

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21 Minuten
Der Präsident des DIW sieht in Corona-Bonds und ähnlichen Maßnahmen nicht nur eine europäische Solidarität, sondern aus deutscher Sicht auch eine Notwendigkeit.Wir Deutschen müssen verstehen, dass unsere Volkswirtschaft nicht in Isolation existiert, sagt der Ökonom Marcel Fratzscher. Er erinnert daran, dass die Hälfte unserer Wirtschaftsleistung auf dem Export basiert und damit auch fast jeder zweite Job direkt oder indirekt daran hängt.

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16 Minuten
Die frühere Bildungs- und Forschungsministerin hofft, dass der jetzige Dialog von Politik und Wissenschaft auch für andere Themen stilbildend sein könnte.Annette Schavan sieht die globale Welt neu in unseren Blick gerückt, weil Menschen weltweit von Corona betroffen sind. Und sie sieht einen neuen Respekt vor den Zahlen, den Deutungen und den Schlussfolgerungen der Wissenschaft, wie es ihn zuvor noch nicht gab. Wissenschaft und Politik sind Suchende, sagt Schavan, und sollten darum auch nach der Krise einen neuen Schulterschluss suchen.

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1 Stunde 12 Minuten
Gedanken, Ideen und Entwürfe für die Zeit nach CoronaMit dem früheren Verfassungsrichter Prof. Dr. Paul Kirchhof, Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Urner, Schriftsteller Matthias Politycki, Aktionskünstlerin Mia Florentine Weiss, NZZ-Chefredakteur Eric Gujer und Kulturjournalist Dr. Alexander Kissler.

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21 Minuten
Der “Ressortleiter Salon” beim Magazin Cicero denkt darüber nach, wie Corona unsere Sprache verändertDie Krise hat neue Worte in unser alltägliches Leben gebracht: Herdenimmunität, Durchseuchung oder Maskenpflicht. Die Krise, sagt Dr. Alexander Kissler, stellt uns aber auch die Aufgabe, die richtigen Worte zu finden und nicht in Zynismus oder Geschwätz abzugleiten. Ein Plädoyer für Worte, die heilen statt zu verletzen.

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18 Minuten
Die Textilunternehmerin wünscht sich eine Zeitenwende in der Art, wie wir Kleidung kaufen und Mode betrachten.Die Shopping-Center haben zu, Modegiganten und kleine Labels bleiben auf ihrer Saisonware sitzen, globale Lieferketten reißen ab: Die Corona-Krise zeigt uns, wie instabil auch die Mode-Branche ist. Constanze Klotz spricht darüber, wie ein robusteres System aussehen könnte, das besser für alle Beteiligten wäre.

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17 Minuten
Der Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung warnt: Nach der Krise braucht es Kreativität und nicht grenzenlose staatliche FürsorgeWir sollten dem allzu lauten Ruf nach Investitionsprogrammen oder öffentlich alimentierter Digitalisierung nach der Krise widerstehen, meint Eric Gujer. Denn nicht nur der materielle Preis solcher Programme wäre unkalkulierbar, sondern auch der ideelle. Wo sich Subventionen breit machen, bleibt die private Findigkeit auf der Strecke, meint der NZZ-Chefredakteur und erklärt, wieso in genau dieser Findigkeit die wahre Stärke nach der Krise liegen wird.

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24 Minuten
Kunst und Kreativität bilden die wirkungsvollsten Antikörper gegen die Corona-Angst, sagt die Konzeptkünstlerin.Die Krise ist für Künstler der Normalzustand, sagt Mia Florentine Weiss: Immer hadern sie mit sich und ihrem Werk, die Zukunft ist ungewiss und das Konto strapaziert. Was können wir also von Künstlern lernen, um durch die Corona-Krise zu kommen? Und wie kann die Kunst uns dabei helfen, in schweren Zeiten unsere Werte zu bewahren?

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23 Minuten
Die Literaturwissenschaftlerin sieht in der Krise eine Chance dafür, dass wir Freundschaft neu definierenDie durch Corona erzwungene Distanz erzeugt auch eine neue Nähe: Freunde, von denen man lange nichts gehört hat, melden sich wieder und auch fremde Menschen gehen generell freundschaftlicher miteinander um. Prof. Dr. Marina Münkler spricht darüber, wie wir “Freundschaft” auch gesellschaftlich neu denken sollten.

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