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Der Achte Tag. Der Gesellschafts-Podcast mit Alev Doğan Archiv

622 Episoden
6 Minuten
Wie würde Heinrich Heine auf diese kriegerischen Zeiten reagieren? Würde er verzweifeln oder Widerstand als Volkes Stimme leisten?  

In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem ehemaligen Leiter des Heine Instituts, Joseph Anton Kruse über den Reiz an Person und Werk des Heinrich Heine. Über seinen Einfluss auf das Deutsche, auf Deutschland, auf die literarische, politische und bürgerliche Welt. Wie schwer sein Wort in diesen Zeiten noch wiegt, wie sehr es bewegen und bereichern kann. 

Und finden dabei auch noch den perfekten Einstieg in sein romantisches, witziges und wichtiges Werk. 

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8 Minuten
Vor ziemlich genau einem Jahr hatte der Autor Matthias Politycki "genug vom deutschen Debattensumpf" und ist ausgewandert nach Wien. 

Mit ihm spricht Alev Doğan über seine Beweggründe für den Weggang, die Bedeutung von Sprache für ihn als Schriftsteller und wie das mögliche Ende unserer Gesprächskultur unser gesellschaftliches Miteinander bedroht.

Im Achten Tag gehen sie der Frage nach, wie frei Kunst und Kultur, aber auch die Gesellschaft als Ganze sein kann, wenn wir viele unserer Probleme über die Sprache zu lösen versuchen.

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5 Minuten
Die 1920er Jahre: eine Dekade der Emanzipation und Erotik, voll Glamour und Glanz, aber auch bestimmt durch Dekadenz und Zerstörung. 

In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Autor Volker Kutscher über seine Romanreihe aus der die Erfolgs-Serie “Babylon Berlin” entstand, über Wege der Demokratie und Zivilcourage. Sie analysieren die neuen Demokraten, 20er Jahre Motto-Partys, die Frage der Weimarer-Renaissance und finden trotz allem Hoffnung beim Blick in die Zukunft.

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6 Minuten
Die Art, wie wir Geschichten erzählen hat sich verändert – auch in Film und Fernsehen. Als Publikum haben auch wir uns verändert und kommen immer mehr vom Konsum in die individuelle Programmgestaltung und werden zu unseren eigenen Programmdirektoren. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Produzenten Marc Lepetit über die Zukunft von Film und Fernsehen, die Zukunft des Geschichtenerzählens und darüber, wie unser Seh-Verhalten auch unser Sozialleben beeinflusst. Ein Gespräch über die verzweifelte Suche nach guter Unterhaltung und die Frage, wie sinnvoll “Binge Watching” wirklich ist.

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8 Minuten
Musik findet heutzutage im Internet statt. Die Streamingdienste haben längst die Macht übernommen. Wo früher analoge Verkaufszahlen Indikatoren für Erfolg waren, sind es heute fast ausschließlich Klickzahlen, die bestimmen ob ein Song, ein Album, als ein Erfolg zu betrachten ist. Die wahre Wertschätzung für die Kunst gerät immer mehr in den Hintergrund. 

Eine die sich damit schon lange nicht mehr zufrieden gibt, ist die Sängerin, Texterin und Komponistin Balbina. In diesem Achten Tag spricht sie über den Anspruch, in Zukunft eben eine neue Wertschätzung für Kunst und Künstler*innen zu finden. 

Wirkliche Transparenz oder gar Teilhabe existiert in diesen modernen Strukturen nicht. Balbina sagt klar, die bekannten Plattformen wertschätzen nicht die Kunst, sondern lediglich den Prozess des Hörens. 

Immer Freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast Reihe.

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5 Minuten
03.03. Alev Doğan spricht mit Landwirtschaftsexperte Timo Küntzle über die Doppelrolle der Agrarkultur als Verursacher und Opfer der Klimakrise: Quo vadis, Landwirtschaft? Alev Doğan spricht mit dem gelernten Landschaftsgärtner, Wissenschafts-Journalisten und Landwirtschafts-Experten Timo Küntzle über den Druck, der von vielen Seiten auf der Agrarkultur lastet – von Klimaerwärmung über Nachhaltigkeit, Biodiversität, Fairtrade und Landnutzung. Küntzle erläutert in diesem Achten Tag, weshalb Gen-Technik zu Unrecht einen schlechten Ruf hat und weshalb es angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung gar intensivere Landwirtschaft brauche. Ein Gespräch über falsch verstandene Bauern, “wilde Verwandte” und zukunftsrelevante Lösungen.

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5 Minuten
Alev Doğan spricht mit Poetry-Slammer David Friedrich über die Macht des Wortes & die Magie der Bühne: Irgendwo zwischen Dichtung und Wahrheit, zwischen Vortragen und Vorspielen, zwischen intim und performativ changiert der Poetry Slam. Was macht die ungebrochene Begeisterung für diese Kunstform des modernen Dichterwettstreits aus? Und wohin entwickelt sie sich? Über die Wurzeln des Poetry Slam in der antiken Rhetorik und seine Zukunft in Deutschland spricht Alev Doğan mit David Friedrich, dem aktuellen deutschsprachigen Poetry Slam-Meister. Im Achten Tag berichtet der 31-Jährige auch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit verbundene Abwesenheit von den Bühnen auf seine mentale und körperliche Gesundheit – einschließlich eines Hexenschusses und einer halbseitigen Gesichtslähmung.

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5 Minuten
Seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine haben sich die Gespräche geändert, die wir führen. Wir sprechen über Militärstrategien, Häuserkämpfe, Alliierte und zivile Opfer. Das geht natürlich auch nicht an Kindern vorbei. Wie aber erklärt man ihnen den Krieg? Darüber spricht Alev Doğan mit der Psychologin und Erziehungsberaterin Elisabeth Raffauf. Es komme, so Raffauf, auf Ehrlichkeit, Sensibilität und Differenzierung an.

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5 Minuten
Für die meisten Menschen in Deutschland ist der  Zugang zu Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wirtschaft selbstverständlich. Für über 100.000 Menschen hierzulande ist es das nicht, denn sie sie gelten als Staatenlose.

Eine von ihnen ist Christiana Bukalo, geborene Münchnerin, Initiatorin der Initiative Statefree. In dieser Folge vom Achten Tag beschreibt sie, dass Staatenlose nicht einmal wie Gäste geschweige denn wie Nachbarn oder wie Neuankömmlinge behandelt werden.

Bukalo sagt: “Staatsangehörigkeit ist ein theoretisches und sehr abstraktes Konzept. Im Endeffekt beschreibt es, zu welchem Nationalstaat ich gehöre und welche Rechte und Pflichten ich habe.”

Und sie ist sich sicher, dass es eine Zeit geben kann, in der unsere kollektive Identität nicht durch Staatsangehörigkeiten geprägt sein muss.

Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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6 Minuten
Stellen Sie sich vor es ist Krieg und alle haben Angst. Was dann? Alev Doğan spricht in dieser Folge vom Achten Tag mit dem Psychiater Borwin Bandelow, der zu Angsterkrankungen forscht. Angst, das sei zwar vordergründig ein individuelles Gefühl, doch es könne auch kollektiv empfunden werden – etwa angesichts von Krieg, Konflikten oder auch der Corona-Pandemie. Doch welche politischen Implikationen hat das? Wie falsch liegen wir in unserer Risikoabwägung? Und was kann gegen Angst helfen, wenn nicht Argumente und Statistiken? Psychiater Bandelow ordnet ein und gibt Impulse, Wege aus der Angst zu finden.

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6 Minuten
Was passiert, wenn Aufmerksamkeit und Kognition nicht ganz so einwandfrei funktionieren, wie wir es gerne hätten? Dann kommt es zu der ein oder anderen Schusseligkeit. Irgendwo zwischen Vergesslichkeit und motorischen Aussetzern, zwischen Hektik und Effizienz schlägt das menschliche Unvermögen punktuell immer wieder zu. Doch was steckt eigentlich dahinter? Und was hat Schusseligkeit mit Intelligenz zu tun? Darüber spricht Alev Doğan mit Sebastian Markett, Professor für biologische Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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7 Minuten
Manchmal sagt ein Bild eben doch mehr als tausend Worte. Ein Foto von Wirtschaftsbossen beim Mittagessen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zeigte nur Männer – keine einzige Frau. Die Aufnahme sorgte im Netz für Aufsehen und Spott. Vielfalt im Jahr 2022 stellen sich viele auch in der Wirtschaft anders vor. Der ehemalige Siemens-Vorstand Joe Kaeser war Teil der männlich-weiß dominierten Männerrunde und gelobt Besserung. Im Gespräch mit Alev Doğan beschreibt Kaeser die Atmosphäre vor Ort und erläutert, weshalb ihm nicht klar war, dass die fehlende Vielfalt der Runde ein Problem sein könnte – bis er die Reaktionen auf das Foto erfuhr. Ein Gespräch über Diversity, Macht und strukturelle Veränderungen.

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5 Minuten
Vom Hornbrillen tragenden Computer-Freak zum bewunderten Tech-Experten: Galt der sogenannte Nerd in den 80er Jahren noch als intelligenter wenn auch wenig beliebter Außenseiter, so befindet er sich heute im Mittelpunkt der globalen Digital-Elite. Bill Gates, Mark Zuckerberg oder auch Elon Musk – sie alle verkörpern den „Siegeszug des Nerds“. Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout untersucht darin die Stereotype, Abwandlungen und Kritik rund um den Nerd innerhalb der Popkultur wie Film und Fernsehen: Im Gespräch mit Alev Doğan erklärt sie, welche Assoziationen wir heute mit dem Phänomen Nerd verbinden, was es mit der „Rache des Nerds“ auf sich hat und wie seine Zukunft aussehen könnte.

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5 Minuten
Wie geht das, ein eigenes Unternehmen zu gründen, ein Start-up? Dafür gibt es wahrscheinlich mindestens zwei Antworten. Eine, die erklärt, wie das in Deutschland funktioniert. Und dann eine Antwort für den US-amerikanischen Weg. Ihn ist zum Beispiel der Gast dieser Folge vom Achten Tag gegangen: Mike Mahlkow aus dem rheinischen Dormagen hat in den USA ein Fintech gegründet und hautnah erfahren, wie vergleichsweise einfach das funktioniert hat. Um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland dagegen sorgt er sich. Mahlkow kritisiert, Deutschland mache es Gründern enorm schwer und lege ihnen Steine in den Weg. Wie es anders, sprich: besser gehen kann, das schildert er in dieser Folge vom Achten Tag.

Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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5 Minuten
Begriffe wie Generation X, Y und Z haben die Popkultur nachhaltig geprägt. Was allerdings wissenschaftlich hinter den unterschiedlichen Generationen steckt, darüber forscht der Psychologe Rüdiger Maas. In seinem Buch „Generation Lebensunfähig“ beschäftigt er sich mit den Kindern unserer Zeit, ihren Müttern und Vätern – den „Helikopter-Eltern“. Im Gespräch mit Alev Doğan erläutert Maas, wieso Überbehütung, ständige Ablenkung und Beschäftigung mit digitalen Geräten und die Abwesenheit medialer Pausenzeiten Kindern schadet. Im Achten Tag skizziert er Wege, wie Kindern in unserer Welt der Informationsflut und „Optionsdepression“ familiäre Orientierung gegeben werden kann.

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