Acht Milliarden: Der Auslands-Podcast des SPIEGEL Archiv
422 Episoden
32 Minuten
Seit zwei Jahrzehnten herrscht Recep Tayyip Erdoğan
die Türkei, am kommenden Sonntag könnte die Macht des sogenannten »Übervaters« bröckeln. Würde er eine Niederlage akzeptieren? Was, wenn nicht?
So viel ist klar: Es wird eng. Seit Wochen prognostizieren Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Türkei, wenn es um die nächste Präsidentschaft geht. Der jüngst etwas kränkelnde Erdoğan hat sich auf den letzten Metern wieder voll in den Wahlkampf begeben – scheinbar voller Energie. Sein Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu, der besonnene Oppositionsführer, hat dennoch erstmals Chancen, seinen Beinamen »der ewige Verlierer« loszuwerden.
Wer Zeichen von Zeitenwende sucht, findet sie in diesem Jahr kalendarisch: 2023 regiert Autokrat Erdoğan 20 Jahre, die Gezi-Proteste jähren sich zum 10. Mal. Und die Republik Türkei feiert ihren 100. Geburtstag.
Der Türkei könnte eine neue Zäsur bevorstehen, sollten die Wählerinnen und Wähler trotz der akuten Wirtschaftskrise und geopolitischen Herausforderungen ein Wagnis einer Wende eingehen. Haben sie den Mut dazu? Gibt der Herausforderer Kilicdaroglu ihnen die nötige Zuversicht?
Oder halten die Konservativen Kurs? Und wo wurde der Kampf für Erdogans Wiederwahl eigentlich am engagiertesten geführt?
Die letzte Frage beantwortet SPIEGEL-Redakteurin Katrin Elger. Sie hat den Frauenarm der AKP in Deutschland beobachtet, einen Straßenwahlkampf, der bis in die Wohnzimmer reichte: »Sie kommen dann und bringen Wahlwerbung vorbei. Und dann bekommt man auch noch eine Tasse mit Erdogans Gesicht darauf und ein paar Kekse, selbst gebacken in Form betender Hände.« Ein nicht zu unterschätzendes Engagement: »Bei einem knappen Ergebnis könnten die Türkinnen und Türken hier die Präsidentenmacher werden«, meint sie.
Dass Erdogan eine knappe Wahlniederlage tatsächlich anfechten könnte, schließt Maximilian Popp zumindest nicht aus: »Es hängt dann nicht nur von Erdogan ab. Vieles wird dann abhängen von: Wie verhält sich die Bürokratie? Wie verhält sich der Staatsapparat, wie verhalten sich die Sicherheitskräfte?« Popp erlebte als SPIEGEL-Korrespondent in der Türkei, wie die Regierung von Jahr zu Jahr autoritärer wurde. Sein Wunsch für den kommenden Sonntag: »das Wichtigste ist, dass diese Wahl halbwegs demokratisch abläuft.«
Wie ein türkischer Neuanfang aussehen könnte, warum Kilicdaroglu nicht nervös wirkt und was eigentlich vom »Gezi-Vibe« im Land übrig geblieben ist, darüber sprechen wir in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden.
Links zu dieser Episode:
Erdoğan vor der Türkeiwahl: Der Trümmerkandidat
Türkischer Wahlkampf in Deutschland: »Unser Leben würden wir hergeben – Erdoğan niemals!«
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die Türkei, am kommenden Sonntag könnte die Macht des sogenannten »Übervaters« bröckeln. Würde er eine Niederlage akzeptieren? Was, wenn nicht?
So viel ist klar: Es wird eng. Seit Wochen prognostizieren Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Türkei, wenn es um die nächste Präsidentschaft geht. Der jüngst etwas kränkelnde Erdoğan hat sich auf den letzten Metern wieder voll in den Wahlkampf begeben – scheinbar voller Energie. Sein Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu, der besonnene Oppositionsführer, hat dennoch erstmals Chancen, seinen Beinamen »der ewige Verlierer« loszuwerden.
Wer Zeichen von Zeitenwende sucht, findet sie in diesem Jahr kalendarisch: 2023 regiert Autokrat Erdoğan 20 Jahre, die Gezi-Proteste jähren sich zum 10. Mal. Und die Republik Türkei feiert ihren 100. Geburtstag.
Der Türkei könnte eine neue Zäsur bevorstehen, sollten die Wählerinnen und Wähler trotz der akuten Wirtschaftskrise und geopolitischen Herausforderungen ein Wagnis einer Wende eingehen. Haben sie den Mut dazu? Gibt der Herausforderer Kilicdaroglu ihnen die nötige Zuversicht?
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Die letzte Frage beantwortet SPIEGEL-Redakteurin Katrin Elger. Sie hat den Frauenarm der AKP in Deutschland beobachtet, einen Straßenwahlkampf, der bis in die Wohnzimmer reichte: »Sie kommen dann und bringen Wahlwerbung vorbei. Und dann bekommt man auch noch eine Tasse mit Erdogans Gesicht darauf und ein paar Kekse, selbst gebacken in Form betender Hände.« Ein nicht zu unterschätzendes Engagement: »Bei einem knappen Ergebnis könnten die Türkinnen und Türken hier die Präsidentenmacher werden«, meint sie.
Dass Erdogan eine knappe Wahlniederlage tatsächlich anfechten könnte, schließt Maximilian Popp zumindest nicht aus: »Es hängt dann nicht nur von Erdogan ab. Vieles wird dann abhängen von: Wie verhält sich die Bürokratie? Wie verhält sich der Staatsapparat, wie verhalten sich die Sicherheitskräfte?« Popp erlebte als SPIEGEL-Korrespondent in der Türkei, wie die Regierung von Jahr zu Jahr autoritärer wurde. Sein Wunsch für den kommenden Sonntag: »das Wichtigste ist, dass diese Wahl halbwegs demokratisch abläuft.«
Wie ein türkischer Neuanfang aussehen könnte, warum Kilicdaroglu nicht nervös wirkt und was eigentlich vom »Gezi-Vibe« im Land übrig geblieben ist, darüber sprechen wir in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden.
Links zu dieser Episode:
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33 Minuten
Seit Wochen wird über die Gegenoffensive der Ukrainer spekuliert: Welche Ziele attackiert werden könnten, welche Waffen dabei helfen und welche Taktik Erfolg versprechend erscheint. Und was ist, wenn sie scheitert?
Darüber sprechen SPIEGEL-Reporter Oliver Imhof und SPIEGEL-Redakteur Olaf Heußer in dieser Episode.
Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de.
links zu dieser Episode:
Was können die Ukrainer mit ihrem Gegenschlag erreichen?
Moskau ist längst erreichbar
Krieg am Himmel – und in den Köpfen
Wie ein Ukrainer mit einer Baggerschaufel Menschenleben rettet
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38 Minuten
Zwei brutale Generäle kämpfen um die Macht im Sudan. Beide verfügen über hochgerüstetes Militär und moderne Waffen. Die Bevölkerung wünscht sich Frieden, ist aber machtlos. Wer kann den Menschen helfen?
Seit fast zwei Wochen bekriegen sich die Armeen der beiden mächtigsten Generäle des Landes. Morden, plündern, vergewaltigen. Verschanzen sich in Wohngebieten, um die Bevölkerung als lebende Schutzschilde zu missbrauchen. Bombardieren die Verschanzten in diesen Vierteln mit Kampfflugzeugen, weil unbeteiligte Kollateralopfer beiden Seiten egal sind. Genau wie die Leichen, die sie auf der Straße liegen lassen.
Welche Nationen helfen könnten, wie die Demokratiebewegung auf die neuerlichen Kämpfe reagiert und wie groß die Gefahr ist, dass der Bürgerkrieg auf die Nachbarstaaten am Horn von Afrika übergreift – darüber spricht Heiner Hoffmann in dieser Episode von Acht Milliarden.
links zur Episode:
»Es ist eine Situation wie einstmals in Mogadischu oder in Sarajevo«
Wie eine afrikanische Hoffnungsstory in Gewalt endete
»Auch in meiner Gegend sterben jeden Tag Menschen«
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Welche Nationen helfen könnten, wie die Demokratiebewegung auf die neuerlichen Kämpfe reagiert und wie groß die Gefahr ist, dass der Bürgerkrieg auf die Nachbarstaaten am Horn von Afrika übergreift – darüber spricht Heiner Hoffmann in dieser Episode von Acht Milliarden.
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53 Minuten
Darf ein Buch über die Taliban lustig sein?
Im August 2021 evakuierten die USA ihre letzten Truppen aus Afghanistan; die Bundeswehr war schon im Juni abgezogen. Aber Christoph Reuter machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg: hinein in das Land, das die Taliban zurückerobert hatten. Er blieb mehrere Monate, um Gegenden zu bereisen, die zuvor jahrzehntelang unerreichbar waren.
Warum sein Buch über diese Reise auch lustige Passagen enthält, was er in zwei Jahrzehnten Berichterstattung über Einwohner, Islamisten und Besatzer beobachten konnte und welche Fehler aus 20 Jahren Intervention auch heute noch nachwirken – darüber spricht Christoph Reuter in dieser Episode.
Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de.
Weiterführende links:
Bundeswehr-Film »20 Jahre Afghanistan – Der große Rückblick«
SPIEGEL.de-Reportage »Unterwegs in Afghanistan«
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Im August 2021 evakuierten die USA ihre letzten Truppen aus Afghanistan; die Bundeswehr war schon im Juni abgezogen. Aber Christoph Reuter machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg: hinein in das Land, das die Taliban zurückerobert hatten. Er blieb mehrere Monate, um Gegenden zu bereisen, die zuvor jahrzehntelang unerreichbar waren.
Warum sein Buch über diese Reise auch lustige Passagen enthält, was er in zwei Jahrzehnten Berichterstattung über Einwohner, Islamisten und Besatzer beobachten konnte und welche Fehler aus 20 Jahren Intervention auch heute noch nachwirken – darüber spricht Christoph Reuter in dieser Episode.
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33 Minuten
Verbündete vergrätzt, Partner verärgert und die selbst ernannte Kommissionspräsidenten ausgebremst – wie viel Schaden hat Macron mit seinem Interview in Europa und den USA angerichtet?
Darüber spricht SPIEGEL-Korrespondent Ralf Neukirch in dieser Folge von Acht Milliarden.
Sie haben Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de.
Weiterführende links:
Provokation oder diplomatischer Ausrutscher?
SPIEGEL-Leitartikel: Wie wir vor China bestehen können
SPIEGEL-Kommentar: Wer Taiwan so abtut, ist naiv oder ein Populist. Oder beides.
SPIEGEL-Kommentar: Wo Macron richtigliegt
Macrons Inszenierung der China-Reise auf Twitter
Bericht von FRANCE 24 über die Reaktionen (english)
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SPIEGEL-Kommentar: Wo Macron richtigliegt
Macrons Inszenierung der China-Reise auf Twitter
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35 Minuten
Russlands Propaganda steckt in der Krise. Wladimir Putin ist ein desinformierter Mann, der keine Kritik zu hören bekommt. Und der deshalb eine neue Kampagne gegen unabhängigen Journalismus begonnen hat.
Das sagt Kirill Martynov, Chefredakteur der Nowaja Gaseta Europe, des unabhängigen russischen Nachrichtenportals, das aus der legendären Zeitung Nowaja Gaseta hervorgegangen ist. In dieser Episode von Acht Milliarden spricht er über Journalisten im russischen Untergrund, die Grenzen von Putins Propaganda und die Zukunft seines Heimatlandes, das er aus dem Exil, beobachtet.
Weiterführende links:
Überläufer der Kreml-Präsidentengarde spricht über Putins Ängste
Warum Russlands Winteroffensive gescheitert ist
Podcast »Putins Krieg im Netz« – Sandwürmer (Folge 3)
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Das sagt Kirill Martynov, Chefredakteur der Nowaja Gaseta Europe, des unabhängigen russischen Nachrichtenportals, das aus der legendären Zeitung Nowaja Gaseta hervorgegangen ist. In dieser Episode von Acht Milliarden spricht er über Journalisten im russischen Untergrund, die Grenzen von Putins Propaganda und die Zukunft seines Heimatlandes, das er aus dem Exil, beobachtet.
Weiterführende links:
Überläufer der Kreml-Präsidentengarde spricht über Putins Ängste
Warum Russlands Winteroffensive gescheitert ist
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38 Minuten
Wladimir Putin will Atomwaffen in Belarus stationieren. Alexander Lukaschenko gefällt das. Aber welches Kalkül steckt dahinter? Erhöht sich dadurch die Gefahr für den Westen? Und welche Rolle könnte das Land für Frieden und Sicherheit in Europa spielen?
Darüber spricht SPIEGEL-Korrespondentin Christina Hebel in dieser Folge.
Weiterführende links:
Warum Putins neuer Einschüchterungsversuch widersprüchlich ist
»Putin hat wahrscheinlich nicht verstanden, welche Auswirkungen dieser Schritt haben wird«
Putin lässt den FSB von der Leine
SPIEGEL Original »Putins Krieg im Netz« - Wie der Kreml das Internet als Waffe benutzt
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Warum Putins neuer Einschüchterungsversuch widersprüchlich ist
»Putin hat wahrscheinlich nicht verstanden, welche Auswirkungen dieser Schritt haben wird«
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36 Minuten
Rathaustüren brennen, Städte versinken im Müll und Millionen Bürgerinnen und Bürger demonstrieren, protestieren, randalieren in Frankreich. Seit Präsident Emmanuel Macron und seine Regierung die geplante Rentenreform zwar legal, aber ohne Entscheidung im Parlament beschlossen haben, versinkt das Land in Wut und Chaos. Es geht längst nicht mehr um das Renteneintrittsalter, es geht um die Demokratie selbst. Und davon profitieren ausgerechnet die Rechtspopulisten von Marine Le Pen.
Darüber spricht SPIEGEL-Korrespondentin Britta Sandberg in dieser Folge von Acht Milliarden.
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Weiterführende links:
Die Profiteurin des Volkszorns
Macrons Demokratiedefizit
Macrons Alleingang, Eingeständnis einer Niederlage
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Darüber spricht SPIEGEL-Korrespondentin Britta Sandberg in dieser Folge von Acht Milliarden.
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43 Minuten
Ist Iran in der Lage, Atombomben herzustellen? Sicherheitsberater der USA gehen davon aus. Die islamische Republik hat die Proteste im eigenen Land erfolgreich unterdrückt. Und nähert sich wieder dem einstigen Gegner Saudi-Arabien an – mithilfe Chinas.
Alle drei Staaten streben nach mehr Einfluss und einem besseren Standing in der Welt.
Weshalb geht Iran jetzt auf Saudi-Arabien zu? Wie gering ist der Einfluss der USA auf diesen langjährigen Partner im Nahen Osten inzwischen? Und warum hat die chinesische Diplomatie in diesem Fall Gutes für die Welt bewirkt? Darüber spricht SPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl in dieser Folge von Acht Milliarden.
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Weiterführende links:
Handshake mit Sprengkraft
Rache oder Massenerkrankung?
Iran und Saudi-Arabien vereinbaren Wiederaufnahme bilateraler Beziehungen
Ex-Saudi intelligence chief 'hopes' deal with Iran will be game-changer for region • FRANCE 24
President Roosevelt Meets Middle East Leaders - 1945
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Weshalb geht Iran jetzt auf Saudi-Arabien zu? Wie gering ist der Einfluss der USA auf diesen langjährigen Partner im Nahen Osten inzwischen? Und warum hat die chinesische Diplomatie in diesem Fall Gutes für die Welt bewirkt? Darüber spricht SPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl in dieser Folge von Acht Milliarden.
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49 Minuten
Steht uns ein Krieg zwischen den USA und China bevor? Politiker auf beiden Seiten äußern sich zunehmend radikal über den geopolitischen Gegner.
»China ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft!« – diese Haltung schickt sich an, politischer Konsens in den USA zu werden. Inzwischen betreiben nicht nur Republikaner China-bashing, sondern auch Demokraten. Die Aussagen stehen in ihrer Radikalität und Brisanz denen chinesischer Hardlinern in nichts nach. Die Großmächte verfangen sich in einer Wahrnehmungsspirale, in der sie ihre Vorurteile hinsichtlich des Anderen stets erfüllt sehen. Und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger.
Wie gefährlich ist diese Lage für die Weltpolitik? Steht uns ein Krieg zwischen den USA und China bevor? Und was gibt Hoffnung, die überhitzte Polemik wieder zu diplomatischen Dialogen abzukühlen? Darüber spricht SPIEGEL-Sonderkorrespondent Bernhard Zand in dieser Episode von Acht Milliarden.
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Weiterführende links:
Russlands Überfall stürzt die Supermächte USA und China in einen neuen Kalten Krieg
Washington Post – Democrats and Republicans agree on China. That’s a problem.
So tickt der Neue
Ein Parlament zum Schein
Sascha Lobo: Chinas digitaler Kolonialismus
Chinas Chefideologe übernimmt die Taiwan-Mission
Videos:
Nixon in China: The Week that Changed the World – YouTube
China’s new foreign minister Qin Gang Interview – YouTube
Donald Trump tells CBS-Reporter »Ask China« – YouTube
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38 Minuten
China hält zu Russland - passiv durch Enthaltungen bei Resolutionen im UN-Sicherheitsrat und aktiv durch Handel und öffentlich bekundete Solidarität. Inzwischen werden gar Waffenlieferungen diskutiert. Aber wie eng ist das Verhältnis beider Staaten wirklich? Was versprechen sich beide Seiten von dieser Partnerschaft? Und wer bestimmt den Kurs? Darüber spricht Professor Sören Urbansky, Experte für die Geschichte russisch-chinesischer Beziehungen, in dieser Folge.
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51 Minuten
Tausende tote Soldaten, militärische Fehler und nur wenige Geländegewinne. Trotz der miserablen Bilanz hat Putins Invasion der Ukraine das russische Volk eher geeint als gespalten.
Wie hat sich Russland durch ein Jahr Krieg in der Ukraine verändert? Stehen jetzt mehr Menschen hinter dem Präsidenten? Und was passiert eigentlich, wenn Putin abdankt, abgewählt wird oder stirbt? Darüber spricht Christian Neef in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden.
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Weiterführende links:
Ein Jahr Tod, Leid, Zerstörung – was der Krieg in der Ukraine angerichtet hat
»Vor einem Jahr wurde der Aggressor zum Henker«
»Der russische Präsident ist gescheitert«
»Es war ein Jahr des Schmerzes, der Sorgen, des Glaubens und der Einheit«
Stimmenfang-Podcast über deutsche Hilfe für Flüchtende »Ich habe weniger von Deutschland erwartet«
Podcast »Moreno+1« – Andrij Melnyk, sind die Deutschen Weicheier?
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Wie hat sich Russland durch ein Jahr Krieg in der Ukraine verändert? Stehen jetzt mehr Menschen hinter dem Präsidenten? Und was passiert eigentlich, wenn Putin abdankt, abgewählt wird oder stirbt? Darüber spricht Christian Neef in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden.
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Ein Jahr Tod, Leid, Zerstörung – was der Krieg in der Ukraine angerichtet hat
»Vor einem Jahr wurde der Aggressor zum Henker«
»Der russische Präsident ist gescheitert«
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Stimmenfang-Podcast über deutsche Hilfe für Flüchtende »Ich habe weniger von Deutschland erwartet«
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34 Minuten
Hass-Attacken im Netz unterscheiden sich nicht von tatsächlichen Attacken in der realen Welt.
Wenn Frauen über Social Media Massenvergewaltigungen angedroht werden, Fotos von weiblichen Leichen geschickt werden oder sexualisierte Beleidigungen gepostet werden, dann ist der Schmerz real. Dann ist die Bedrohung leibhaftig spürbar. Und die Angst davor, dass der digitalen Drohung reale Gewalt folgen kann.
Für das Projekt Storykillers haben sich mehr als Hundert internationale Journalistinnen und Journalisten in die Schattenwelt der Desinformationsindustrie begeben und recherchiert, warum gerade Frauen so häufig Ziel und Opfer digitaler Verleumdungs-Attacken werden. In dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden erklärt Investigativ-Journalistin Maria Christoph die Ziele, Mechanismen und Hintergründe solcher Kampagnen.
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Weiterführende links:
SPIEGEL-Berichte »Storykillers«
Globale Studie »The Chilling« zur Online-Gewalt gegen Journalistinnen
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Für das Projekt Storykillers haben sich mehr als Hundert internationale Journalistinnen und Journalisten in die Schattenwelt der Desinformationsindustrie begeben und recherchiert, warum gerade Frauen so häufig Ziel und Opfer digitaler Verleumdungs-Attacken werden. In dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts Acht Milliarden erklärt Investigativ-Journalistin Maria Christoph die Ziele, Mechanismen und Hintergründe solcher Kampagnen.
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36 Minuten
In den Erdbebengebieten der Türkei und Syriens schwindet die Hoffnung auf Überlebende. Die Kritik an Staatsführung und mangelhafter Rettungsorganisation bleibt. Was bedeutet das für Präsident Erdoğan?
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Weiterführende links:
»Wo ist die Regierung?«
Das Beben wird zum Politikum
»Ich möchte nur sagen, dass die Zerstörung nicht überraschend kam«
Das verwundete Land – Multimedia-Reportage über das Erdbeben im italienischen Amatrice 2016
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52 Minuten
Europas Zukunft hat auch mit chinesischen Aliens und russischen Zombies zu tun – diese Perspektiven ergeben sich, wenn man den Bestseller-Autor Dmitry Glukhovsky bittet, eine Utopie für sein Heimatland zu entwerfen.
Warum aus seiner Sicht keine Hoffnung auf eine Revolution des Volkes besteht, weshalb man auch keine großen Proteste erwarten könne und wann Putin den totalen Krieg erklären wird – darüber spricht Dmitry Glukhovsky in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcast Acht Milliarden.
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