Lobo – Der Debatten-Podcast Archiv
179 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
In einer liberalen Demokratie ist Meinungsfreiheit kein Ziel, das man erreicht und dann ist gut, sondern ein ständiger, durchaus kämpferischer Prozess. So kann Sascha Lobos Beitrag zur Meinungsfreiheits-Debatte zusammengefasst werden. Allerdings ist sie gerade so umkämpft, weil wir eine digitale Transformation der Meinungsäußerung erleben. Die Maßstäbe für einen erhitzten Dialog im privaten Rahmen sind andere als die für ein öffentliches, isoliertes Statement. Aus der technosozialen Vermischung beider entstehen Unsicherheiten. Und auch stellt Sascha Lobo im Podcast fest, dass seine eigenen Meinungen in der Kolumne nicht fehlerfrei sind. ANZEIGE: Die heutige Folge (alternativ "Diese Episode") wird von Bristol-Myers Squibb präsentiert, deren Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ am 28. Oktober gestartet ist. Jedes Jahr sind fast 500.000 Menschen in Deutschland von der Diagnose Krebs betroffen. Der Podcast möchte Transparenz herstellen und Einblicke geben in die Welt eines Pharmazieunternehmens: Wie ein Medikament entsteht, wie der Preis zustande kommt und welche Fortschritte die Krebsforschung macht. Den Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ findet Ihr auf soundcloud.com/gemeinsamgegenkrebs oder bei einem Podcatcher Eurer Wahl. Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 6 Minuten
Bitte begreifen Sie diesen Text als Leitfaden der Dumpfbürgerlichkeit. Schließlich lässt sich jede zivilisatorische Errungenschaft ins Giftige wenden. Und das ist das Generalrezept zur Zerstörung der liberalen Demokratie: die Umdeutung bürgerlicher Werte und Positionen in Richtung egozentrischer Dumpfheit. Dabei müssen Sie für jeden sinnvollen Aspekt der Bürgerlichkeit eine oberflächlich ähnliche Entsprechung finden, die den bürgerlichen Fundamentalwert der Menschlichkeit durch sein Gegenteil ersetzt.
In dieser Episode des Debattenpodcast analysiert Sascha Lobo anhand der Kommentare aus dem SPON-Forum, den aufkeimenden Faschismus in Deutschland.
ANZEIGE: Die heutige Folge (alternativ "Diese Episode") wird von Bristol-Myers Squibb präsentiert, deren Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ am 28. Oktober gestartet ist.
Jedes Jahr sind fast 500.000 Menschen in Deutschland von der Diagnose Krebs betroffen. Der Podcast möchte Transparenz herstellen und Einblicke geben in die Welt eines Pharmazieunternehmens: Wie ein Medikament entsteht, wie der Preis zustande kommt und welche Fortschritte die Krebsforschung macht. Den Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ findet Ihr auf soundcloud.com/gemeinsamgegenkrebs oder bei einem Podcatcher Eurer Wahl.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In dieser Episode des Debattenpodcast analysiert Sascha Lobo anhand der Kommentare aus dem SPON-Forum, den aufkeimenden Faschismus in Deutschland.
ANZEIGE: Die heutige Folge (alternativ "Diese Episode") wird von Bristol-Myers Squibb präsentiert, deren Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ am 28. Oktober gestartet ist.
Jedes Jahr sind fast 500.000 Menschen in Deutschland von der Diagnose Krebs betroffen. Der Podcast möchte Transparenz herstellen und Einblicke geben in die Welt eines Pharmazieunternehmens: Wie ein Medikament entsteht, wie der Preis zustande kommt und welche Fortschritte die Krebsforschung macht. Den Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ findet Ihr auf soundcloud.com/gemeinsamgegenkrebs oder bei einem Podcatcher Eurer Wahl.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 3 Minuten
Was führt dazu, dass sich Menschen entscheiden, vegan oder vegetarisch zu leben? Dürfte man nur ein Wort für die Antwort verwenden, es müsste "Internet" lauten.
Die Gründe für Veganismus scheinen fast immer Social-Media getrieben. Und so ist Veganismus neben allem anderen auch eine Generationenfrage. Anfang 2018 zeigt eine Untersuchung des schwedischen "Jugendbarometers", dass etwa ein Drittel der Menschen zwischen 15 und 24 Jahren "vegan, vegetarisch oder flexitarisch" lebt.
In dieser Episode des Debattenpodcasts diskutiert Sascha Lobo die Wechselwirkungen vom zunehmenden Veganismus und dem Internet.
ANZEIGE: Die heutige Folge wird von Bristol-Myers Squibb präsentiert, deren Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ am 28. Oktober startet. Jedes Jahr sind fast 500.000 Menschen in Deutschland von der Diagnose Krebs betroffen. Der Podcast möchte Transparenz herstellen und Einblicke geben in die Welt eines Pharmazieunternehmens: Wie ein Medikament entsteht, wie der Preis zustande kommt und welche Fortschritte die Krebsforschung macht. Den Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ findet Ihr auf soundcloud.com/gemeinsamgegenkrebs oder bei einem Podcatcher Eurer Wahl.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Gründe für Veganismus scheinen fast immer Social-Media getrieben. Und so ist Veganismus neben allem anderen auch eine Generationenfrage. Anfang 2018 zeigt eine Untersuchung des schwedischen "Jugendbarometers", dass etwa ein Drittel der Menschen zwischen 15 und 24 Jahren "vegan, vegetarisch oder flexitarisch" lebt.
In dieser Episode des Debattenpodcasts diskutiert Sascha Lobo die Wechselwirkungen vom zunehmenden Veganismus und dem Internet.
ANZEIGE: Die heutige Folge wird von Bristol-Myers Squibb präsentiert, deren Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ am 28. Oktober startet. Jedes Jahr sind fast 500.000 Menschen in Deutschland von der Diagnose Krebs betroffen. Der Podcast möchte Transparenz herstellen und Einblicke geben in die Welt eines Pharmazieunternehmens: Wie ein Medikament entsteht, wie der Preis zustande kommt und welche Fortschritte die Krebsforschung macht. Den Podcast „Gemeinsam gegen Krebs“ findet Ihr auf soundcloud.com/gemeinsamgegenkrebs oder bei einem Podcatcher Eurer Wahl.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde
Das Attentat von Halle hat gezeigt, der Antisemitismus in Deutschland ist auf dem Vormarsch. Eine neue Qualität des Terrors ermöglicht dabei das Internet.
Das Livestreaming der Gewalt wird als Gaming- oder Gamification-Element betrachtet, hat aber eine andere Funktion: Motivation und Distanz. Durch die Helmkamera und die Kommentierung der Taten baut der Täter eine Beziehung zu einem Netzpublikum auf. So setzt er sich selbst unter Druck, die Tat fortzuführen, denn die Scham eines möglichen Misserfolges vor der Community wirkt motivierend.
Zugleich sieht sich der Täter als verlängerter Arm einer Netzgemeinschaft mit ähnlichen Zielen und baut so Distanz zu der monströsen Tat auf, die er soeben begeht.Wenn man die Videos und Manifeste der anderen Täter abgleicht, ergibt sich ein mögliches, dreifaltiges Radikalisierungs-Muster: Selbstviktimisierung, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus bzw. Rassismus.
In dieser Epsiode des Debatten-Podcast debattiert Sascha Lobo über die “Radikalisierungsmaschine Internet”.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Das Livestreaming der Gewalt wird als Gaming- oder Gamification-Element betrachtet, hat aber eine andere Funktion: Motivation und Distanz. Durch die Helmkamera und die Kommentierung der Taten baut der Täter eine Beziehung zu einem Netzpublikum auf. So setzt er sich selbst unter Druck, die Tat fortzuführen, denn die Scham eines möglichen Misserfolges vor der Community wirkt motivierend.
Zugleich sieht sich der Täter als verlängerter Arm einer Netzgemeinschaft mit ähnlichen Zielen und baut so Distanz zu der monströsen Tat auf, die er soeben begeht.Wenn man die Videos und Manifeste der anderen Täter abgleicht, ergibt sich ein mögliches, dreifaltiges Radikalisierungs-Muster: Selbstviktimisierung, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus bzw. Rassismus.
In dieser Epsiode des Debatten-Podcast debattiert Sascha Lobo über die “Radikalisierungsmaschine Internet”.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 2 Minuten
Im Podcast geht es diesmal nicht um die Kommentare zur Kolumne über Kopfhörer.
Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich Sascha Lobo mit den Internet-Aspekten des antisemitischen Attentats von Halle, vom Livestreaming über die 3-D-gedruckte Waffe bis zur Radikalisierung durch netzbasierte Verschwörungstheorien.
Zusätzlich bespricht er die Mitverantwortung der letzten drei Bundesregierungen Merkel, die rechtsextremem Terror schlicht die Priorität einräumten, die sie verdient hätten – auch nicht nach dem Bekanntwerden der Rechtsterroristen des NSU.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich Sascha Lobo mit den Internet-Aspekten des antisemitischen Attentats von Halle, vom Livestreaming über die 3-D-gedruckte Waffe bis zur Radikalisierung durch netzbasierte Verschwörungstheorien.
Zusätzlich bespricht er die Mitverantwortung der letzten drei Bundesregierungen Merkel, die rechtsextremem Terror schlicht die Priorität einräumten, die sie verdient hätten – auch nicht nach dem Bekanntwerden der Rechtsterroristen des NSU.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
57 Minuten
Es gibt die Hoffnung, dass eine Technologie der Zukunft die Klima-Probleme von heute auf beinahe magisch-mystische Weise lösen werde. In den Pariser Vereinbarungen ist die spekulative Hoffnung enthalten, dass die Menschheit eine Zaubermaschine entdecken möge.
Es gibt zwar längst wirksame Technologien, die den Stopp des menschengemachten Klimawandels bewirken könnten. Aber ihr Einsatz wäre nur ausreichend, wenn zugleich massive Einschnitte in den heute normalen, westlich-industriellen Lebenswandel stattfinden würden.
Die Technikgläubigkeit der Greta-Skeptiker ist kein euphorisch-positiver Technikglaube. Es handelt sich eher um eine Abwehrreaktion, die mit dem Joker Technologie operiert. Denn dahinter steht der schlichte wie technologieferne Wunsch, die anstrengende Veränderung noch ein wenig herauszuzögern.
Sascha Lobo stellt seinen Lesern die Frage: Und warum verehren Sie Greta? Die Antworten und Lobos Reaktionen darauf gibt es in dieser Episode.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es gibt zwar längst wirksame Technologien, die den Stopp des menschengemachten Klimawandels bewirken könnten. Aber ihr Einsatz wäre nur ausreichend, wenn zugleich massive Einschnitte in den heute normalen, westlich-industriellen Lebenswandel stattfinden würden.
Die Technikgläubigkeit der Greta-Skeptiker ist kein euphorisch-positiver Technikglaube. Es handelt sich eher um eine Abwehrreaktion, die mit dem Joker Technologie operiert. Denn dahinter steht der schlichte wie technologieferne Wunsch, die anstrengende Veränderung noch ein wenig herauszuzögern.
Sascha Lobo stellt seinen Lesern die Frage: Und warum verehren Sie Greta? Die Antworten und Lobos Reaktionen darauf gibt es in dieser Episode.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
54 Minuten
Am 24. September 2019 wird bekannt, dass die Kongressmitglieder der Demokraten eine offizielle Untersuchung zur Vorbereitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump einleiten werden. Nancy Pelosi, die Mehrheitsführerin im Kongress, tritt vor die Kameras. Die Fernsehsender twittern ihre sechs Minuten lange Rede.
Beim crossmedialen Schlagabtausch zwischen Pelosi, Trump und ihren jeweiligen Anhängern auf Twitter, sind die wichtigsten Tweets zum Impeachment diejenigen, die nicht geschrieben werden. Der US-Senat muss über die Amtsenthebung per Zwei-Drittel-Mehrheit entscheiden, das wären 67 von einhundert Senatoren. Allerdings gehören 53 Senatoren zu Trumps Republikanern, weshalb absolut entscheidend ist, was dort gedacht, gesagt und getan wird.
Es ist und bleibt unwahrscheinlich, dass eine Amtsenthebung durchkommt. Schaut man sich an, was in den entscheidenden Stunden von republikanischen Senatoren getwittert wird. Die meisten aber schweigen. 2019 könnten diese Nicht-Tweets Geschichte schreiben.
Sascha Lobo reagiert auf die Kommentare zu dieser Kolumne.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Beim crossmedialen Schlagabtausch zwischen Pelosi, Trump und ihren jeweiligen Anhängern auf Twitter, sind die wichtigsten Tweets zum Impeachment diejenigen, die nicht geschrieben werden. Der US-Senat muss über die Amtsenthebung per Zwei-Drittel-Mehrheit entscheiden, das wären 67 von einhundert Senatoren. Allerdings gehören 53 Senatoren zu Trumps Republikanern, weshalb absolut entscheidend ist, was dort gedacht, gesagt und getan wird.
Es ist und bleibt unwahrscheinlich, dass eine Amtsenthebung durchkommt. Schaut man sich an, was in den entscheidenden Stunden von republikanischen Senatoren getwittert wird. Die meisten aber schweigen. 2019 könnten diese Nicht-Tweets Geschichte schreiben.
Sascha Lobo reagiert auf die Kommentare zu dieser Kolumne.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 3 Minuten
SUV, Grönemeyer, Interview-Abbruch, #Klimastreik, Verbotsforderungen - machen wir uns nichts vor, Social-Media-Debatten haben längst die Weltherrschaft übernommen. Die USA werden via Twitter regiert, Hassrede im Netz hat es in den deutschen Bundestag geschafft, und wenn ein drittklassiger Politiker auf Instagram ein Komma falsch setzt, fordert der Rest der Republik die sofortige Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Natürlich wiederum in sozialen Medien. Hier entscheidet sich, ob eine Großdebatte bis in die Erwachsenenmedien gelangt.
Sascha Lobo versucht in einer Liste die gebräuchlichsten Begriffe in Diskussionen in sozialen Medien in Klartext zu übersetzen. Denn in Zeiten der Generalaufregung bedeuten viele Begriffe nicht das, was man auf den ersten Blick glaubt.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Sascha Lobo versucht in einer Liste die gebräuchlichsten Begriffe in Diskussionen in sozialen Medien in Klartext zu übersetzen. Denn in Zeiten der Generalaufregung bedeuten viele Begriffe nicht das, was man auf den ersten Blick glaubt.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 6 Minuten
9/11 ist in der Ära der sozialen Medien die wichtigste Einstiegsdroge für Verschwörungstheoretiker. Verschwörungstheorien können Menschen radikalisieren, weil sie Weltbilder erzeugen, in denen Gefahr droht von einer geheimen, kleinen, supermächtigen Gruppe, gegen die man sich wehren muss.
In vielen westlichen Industrieländern gibt es Zahlen, nach denen zwischen 50 und 60 Prozent der Bevölkerung an mindestens eine Verschwörungstheorie glauben. Einige Fachleute gehen sogar davon aus, dass alle von uns Aspekte solcher Mythen verinnerlicht haben, ohne es zu ahnen. Sascha Lobo beschreibt die 12 Phasen des Verschwörungsglaubens.
In dieser Episode des Debattenpodcasts erörtert Lobo nun anhand der Kommentare aus dem SPON-Forum, inwiefern Verschwörungstheorien hilfreich sein können und warum sie sich so verbreitet haben.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In vielen westlichen Industrieländern gibt es Zahlen, nach denen zwischen 50 und 60 Prozent der Bevölkerung an mindestens eine Verschwörungstheorie glauben. Einige Fachleute gehen sogar davon aus, dass alle von uns Aspekte solcher Mythen verinnerlicht haben, ohne es zu ahnen. Sascha Lobo beschreibt die 12 Phasen des Verschwörungsglaubens.
In dieser Episode des Debattenpodcasts erörtert Lobo nun anhand der Kommentare aus dem SPON-Forum, inwiefern Verschwörungstheorien hilfreich sein können und warum sie sich so verbreitet haben.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 14 Minuten
Quer durch die bürgerliche Gesellschaft lässt sich eine stumme, aber himmelschreiende Hilflosigkeit im Angesicht des Faschismus beobachten. Wir sehen eine vollständige Konzeptlosigkeit davon, wie man mit Faschisten umgeht.
Wir machen es uns bei der Analyse und unseren Reaktionen viel zu leicht. Zum Beispiel durch die Alleinfixierung auf den Osten. Oder in der Frage der Medienschuld. Nach Überzeugung vieler Linker haben die Talkshows quasi im Alleingang die AfD in die Parlamente getalkt. Viele Kommentatoren in sozialen wie in redaktionellen Medien tun, als könne nicht beides gleichzeitig wahr sein: Die AfD wird nicht trotz, sondern wegen ihres Rassismus gewählt.
Wir müssen uns die Frage stellen, warum Menschen Nazis wählen, um erkennen zu können, wie man das verhindert. Denn verhindert werden muss es ohne Frage. Das Erste, was zu tun ist, ist der Ausgang aus unserer selbst verschuldeten, liberaldemokratischen Hilflosigkeit.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wir machen es uns bei der Analyse und unseren Reaktionen viel zu leicht. Zum Beispiel durch die Alleinfixierung auf den Osten. Oder in der Frage der Medienschuld. Nach Überzeugung vieler Linker haben die Talkshows quasi im Alleingang die AfD in die Parlamente getalkt. Viele Kommentatoren in sozialen wie in redaktionellen Medien tun, als könne nicht beides gleichzeitig wahr sein: Die AfD wird nicht trotz, sondern wegen ihres Rassismus gewählt.
Wir müssen uns die Frage stellen, warum Menschen Nazis wählen, um erkennen zu können, wie man das verhindert. Denn verhindert werden muss es ohne Frage. Das Erste, was zu tun ist, ist der Ausgang aus unserer selbst verschuldeten, liberaldemokratischen Hilflosigkeit.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 2 Minuten
In Brandenburg und in Sachsen wird in wenigen Tagen gewählt. In Brandenburg wird eine große Zahl von Menschen einen Nazi wählen. Es wird aber in Prozentzahlen weniger schlimm als befürchtet. Zu dieser Einschätzung kommt Sascha Lobo mithilfe sozialer Medien und der Verknüpfung von zwei Thesen.
Die erste These nennt Lobo das "Kleistsches Prinzip": Beim Kommentieren in sozialen Medien verfertigen Menschen ihre Gedanken und verfestigen ihre Gefühle. Die zweite These: Die meisten gesellschaftlichen Akteure scheinen zu glauben, dass Polarisierung schlecht ist.
Politische Polarisierung im 21. Jahrhundert bedeutet etwas vereinfacht, dass viele Menschen jemanden wählen, der einfach die Gegenseite aufregt. So zeigt sich im Vorfeld der Wahl die Identifikation mit der CDU immer dann, wenn sie von Linken attackiert wurde. Daraus ergibt sich eine einfache Handlungsanleitung für Linke, die die Chancen der AfD reduzieren wollen: Maximale Lautstärke gegen die CDU.
Die Podcast-Frage: Ist Andreas Kalbitz ein Nazi?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die erste These nennt Lobo das "Kleistsches Prinzip": Beim Kommentieren in sozialen Medien verfertigen Menschen ihre Gedanken und verfestigen ihre Gefühle. Die zweite These: Die meisten gesellschaftlichen Akteure scheinen zu glauben, dass Polarisierung schlecht ist.
Politische Polarisierung im 21. Jahrhundert bedeutet etwas vereinfacht, dass viele Menschen jemanden wählen, der einfach die Gegenseite aufregt. So zeigt sich im Vorfeld der Wahl die Identifikation mit der CDU immer dann, wenn sie von Linken attackiert wurde. Daraus ergibt sich eine einfache Handlungsanleitung für Linke, die die Chancen der AfD reduzieren wollen: Maximale Lautstärke gegen die CDU.
Die Podcast-Frage: Ist Andreas Kalbitz ein Nazi?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 12 Minuten
Nein, dieser Trump, jetzt will er Grönland kaufen, was für ein Irrwitz. Zweieinhalb Jahre ist der US-Präsident im Amt, und noch immer haben weder redaktionelle Medien noch die sozialmediale Öffentlichkeit ein Mittel gefunden gegen Trumps Strategie der ständigen Eskalation.
Trump betreibt damit erfolgreich politische Verdrängungs-PR, eine neue Form des so genannten Agenda-Cutting.
Allerdings ist es eben nicht nur Trump, der manipulativ redaktionelle wie soziale Medien hacken kann. Es ist auch schon anderen gelungen - auch aus dem linken Spektrum. Doch nur Narren können das für eine positive Entwicklung halten.
Die Podcast-Frage:
Wie gewinnen wir den Kampf um unsere Köpfe?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Trump betreibt damit erfolgreich politische Verdrängungs-PR, eine neue Form des so genannten Agenda-Cutting.
Allerdings ist es eben nicht nur Trump, der manipulativ redaktionelle wie soziale Medien hacken kann. Es ist auch schon anderen gelungen - auch aus dem linken Spektrum. Doch nur Narren können das für eine positive Entwicklung halten.
Die Podcast-Frage:
Wie gewinnen wir den Kampf um unsere Köpfe?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 5 Minuten
Die nächste Rezession wird eine digitale sein. Darunter verstehe ich einen Rückgang der wichtigsten Wirtschaftszahlen in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen aufgrund digitaler Versäumnisse. Die digitale Rezession also wird offenbaren, dass dieses superreiche Land auf zerstörerische Weise von seiner Substanz gelebt hat.
Wenn also der überfällige Wandel nicht mehr rechtzeitig gelingt und eine Rezession kommen sollte, dann ist Deutschland trotz des beinahe jahrzehntelangen Großerfolges gerade in Schlüsselindustrien - Automobil, Energie, Digital - schlecht vorbereitet. Dann werden wir den Umfang dieser Versäumnisse von Wirtschaft und Politik voll erkennen: Deutschland hat sich tatsächlich abgeschafft - digital.
Sascha Lobo richtet im Anschluss die Frage ans Publikum: Und jetzt?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wenn also der überfällige Wandel nicht mehr rechtzeitig gelingt und eine Rezession kommen sollte, dann ist Deutschland trotz des beinahe jahrzehntelangen Großerfolges gerade in Schlüsselindustrien - Automobil, Energie, Digital - schlecht vorbereitet. Dann werden wir den Umfang dieser Versäumnisse von Wirtschaft und Politik voll erkennen: Deutschland hat sich tatsächlich abgeschafft - digital.
Sascha Lobo richtet im Anschluss die Frage ans Publikum: Und jetzt?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1 Stunde 2 Minuten
Aus aktuellem Anlass rund um die Empörungswelle um einen CDU-Politiker, der sich vermeintlich rassistisch geäußert habe, als er in einem Interview ein Grundschulverbot für nicht deutschsprechende Kinder forderte, aber auch weil solche Shitstorms immer wieder auftauchen, versucht sich Sascha an einer nicht ganz ernstgemeinten Analyse.
Dabei ist er keineswegs der Meinung, dass Shitstorms nicht ihre Daseinsberechtigung haben. Im Gegenteil könnten Empörungs-Stürme in sozialen Medien zu einem wichtigen gesellschaftlichen Korrektiv werden. Wenn sie nicht ständig in Gefahr wären, zum allseitigen Eskalationsritual zu verkümmern und am Ende ein Adorno-Zitat bellt.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Dabei ist er keineswegs der Meinung, dass Shitstorms nicht ihre Daseinsberechtigung haben. Im Gegenteil könnten Empörungs-Stürme in sozialen Medien zu einem wichtigen gesellschaftlichen Korrektiv werden. Wenn sie nicht ständig in Gefahr wären, zum allseitigen Eskalationsritual zu verkümmern und am Ende ein Adorno-Zitat bellt.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
53 Minuten
Die Nachricht um den monströsen Tötungsdelikt am Frankfurter Hauptbahnhof erreicht die Öffentlichkeit und ist nichts weniger als eine Horrorvorstellung. Die ersten Reflexe sind Fassungslosigkeit und tiefe Traurigkeit. Diese Fassungslosigkeit verwandelt sich bei einem Teil des Publikums in Wut auf den Täter. Dann aber, mit der Information, dass offenbar ein schwarzer Mann das Kind getötet hat, teilt sich das Publikum schlagartig in zwei Lager: Hilflose und Radikale. Hier beginnt die doppelte Wirkung der Empörungslust: Multiplikatoren beider Gruppen beginnen, Äußerungen der Gegengruppe zu suchen, die das eigene Lager am stärksten und am zuverlässigsten empören. Gegenruhm durch Empörungslust.
Der Effekt ist letztlich, dass beide Gruppen den Tod eines Kindes in einen Anlass für politische Kommunikation verwandeln, und das Opfer völlig aus dem Fokus gerät.
Sascha Lobo stellt in dieser Episode die Frage: Wie funktioniert Widerspruch ohne Empörungslust?
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Effekt ist letztlich, dass beide Gruppen den Tod eines Kindes in einen Anlass für politische Kommunikation verwandeln, und das Opfer völlig aus dem Fokus gerät.
Sascha Lobo stellt in dieser Episode die Frage: Wie funktioniert Widerspruch ohne Empörungslust?
+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++
Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot.
Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier.
Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier.
Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop.
Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier.
Hier geht es zur SPIEGEL Akademie.
Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven.
Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.