Lobo – Der Debatten-Podcast Archiv
179 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Nach einem ausführlichen Exkurs zu den Reaktionen auf die letzte Podcast-Episode, in der es um Hanau ging, widmet sich Sascha Lobo in dieser Folge nun dem Konservatismus in der Krise. Die Krise zeigt sich in der Hilflosigkeit der Konservativen im Angesicht des radikalen Wandels. Die Krise des Konservatismus ist auch eine Krise der Demokratie, weil Deutschland ein knallkonservatives Land ist, findet Sascha Lobo.
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1 Stunde
Diese Episode ist eine Sonderausgabe. Sascha Lobo hat sich wegen des rassistischen Anschlags in Hanau dazu entschlossen, die Reaktionen im Netz auf die Terrorattacke zu besprechen.
Im Anschluss schlägt Lobo den Bogen zu seiner aktuellen Kolumne. In dieser geht es darum, ob und wie Friedrich Merz von der CDU wieder Wähler von der AfD zurückgewinnen kann.
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1 Stunde 3 Minuten
Es hat einen Vorteil, dass ein Teil der AfD-Wählerschaft sich völlig irrational als "bürgerliche Mitte" betrachtet. Denn das macht sie anfälliger für Ausgrenzung.
Denn Konservative sorgen sich stärker als andere um ihr Ansehen in der Gesellschaft. Wo ein Wertekompass nicht ganz so eindeutig gepolt ist, kann ein wenig sozialer Druck eine große Hilfe sein. Ziel der AfD-Wähler ist es, sich nicht für ihre Wahl schämen zu müssen. Das Ziel aller Demokraten muss daher sein, ihnen klarzumachen: Doch, ihr solltet euch schämen.
Sascha Lobos Idee der Ausgrenzung erntet viel Kritik im SPIEGEL-Forum. Im Podcast verteidigt und begründet er seine Haltung.
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Denn Konservative sorgen sich stärker als andere um ihr Ansehen in der Gesellschaft. Wo ein Wertekompass nicht ganz so eindeutig gepolt ist, kann ein wenig sozialer Druck eine große Hilfe sein. Ziel der AfD-Wähler ist es, sich nicht für ihre Wahl schämen zu müssen. Das Ziel aller Demokraten muss daher sein, ihnen klarzumachen: Doch, ihr solltet euch schämen.
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57 Minuten
Die App sollte nur helfen, die Ergebnisse des komplizierten Caucus-Verfahrens zu erfassen und an die Partei zu übertragen. Bereits zwei Wochen vor dem Caucus in Iowa warnten aus Sicherheitsbedenken verschiedene Aktivisten und Institutionen vor der App. Offenbar zurecht. Die beim Caucus in Iowa letztlich verwendete Version der App wurde erst zwei Tage vor dem Einsatz veröffentlicht. Die gesamte App wurde in zwei Monaten zusammengekloppt.
Wie kann so etwas geschehen? Vermutlich durch ein typisches Muster: In extremer Ahnungsarmut lebende Menschen entscheiden, was technisch gefälligst möglich sein soll und was nicht.
Die Demokraten wollten sich als Avantgarde der digitalen Gesellschaft inszenieren, aber sie taten es ohne Rücksicht auf die Regeln des Digitalen.
Was bedeutet das nun für die Demokraten? Darauf geht Sascha Lobo gemeinsam mit seinen Leserinnen und Leserm in dieser Episode ein.
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1 Stunde 3 Minuten
Das Coronavirus ist nicht nur ein Krankheitserreger. Es steht auch für ein weltweites Gesellschaftsereignis neuen Typs: den globalen Angststurm. Die Regungen dahinter sind uralt, aber Geschwindigkeit, Verlauf und digitalsoziale Interaktionen sind es nicht.
In seiner Kolumne beschreibt Sascha Lobo die neuen Phänomene, die er im Zusammenhang mit den globalen Angststürmen beobachtet, die maßgeblich von den Massenmedien erzeugt werde.
Die Reaktionen auf die Kolumne zeigen, dass viele der Kommentatoren aus dem SPIEGEL-Forum eine andere Meinung haben. Sie sehen sich einer echten Bedrohung ausgesetzt und sind besorgt.
Im Podcast reagiert Sascha Lobo auf die möglichen Bedrohungsszenarien und die Sorgen.
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56 Minuten
Die AfD ist der parlamentarische Arm des Rechtsterrorismus und die sozialen Medien der AfD verbreiten die dafür entscheidende Stimmung. Durch die behördlichen Ermittlungen zum Mord an Walter Lübcke sowie Recherchen von NDR, MDR und T-Online wird immer deutlicher erkennbar, wie stark der Zusammenhang ist zwischen der Parallelrealität, die AfD und Sympathisanten über soziale Medien herstellen - und mörderischem Rechtsterrorismus.
Diese Zusammenhänge beschrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne. Im Podcast stellt er sich den Reaktionen darauf.
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1 Stunde 4 Minuten
Gerade brandet eine alte Debatte wieder auf, die schon oft geführt wurde, die Diskussion über eine Klarnamenpflicht im Internet. Schon zu oft wurden Gesetze erlassen gegen jede Evidenz.
Die Klarnamenpflicht ist gefährlich, weil Anonymität und Pseudonymität im Netz in erster Linie Schutzinstrumente sind. Insbesondere ohnehin angreifbare und marginalisierte Menschengruppen würden gefährdet. Ein Klarnamennetz wäre ein Paradies für Stalker, Mobber und Todeslistenfans. Man kann diese Realität nicht ignorieren.
Klarnamenpflicht mag sich für manche harmlos anhören, aber faktisch handelt es sich um eine radikalere Form des heute in China bestehenden Internets der autoritären Staatskontrolle. Es existiert kein (demokratisch vertretbares) Modell.
In dieser Episode spürt Sascha Lobo mit den Kommentatorinnen und Kommentatoren den Möglichkeiten nach, die eine Klarnamenpflicht mit sich bringen könnte.
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1 Stunde 4 Minuten
Ein gar nicht seltenes Merkmal von Ereignis-Debatten im 21. Jahrhundert ist, dass man sie schon Stunden nach ihrer Entstehung kaum mehr erträgt. Alles ist bereits gesagt, jede Pointe gesetzt. Aber je größer ein Ereignis auf den ersten Blick scheint, desto wirkmächtiger ist der informationelle Erstschlag. Mit den sozialen Medien und ihrer Wirkung auf redaktionelle Medien ist eine neue Kategorie von potenziellen Fake News entstanden. Sie hat offenbar noch keinen Namen, deshalb schlägt Sascha Lobo vor:
Praecox-News oder Vorzeitiger Nachrichtenerguss.
Am Beispiel der Berichterstattung zu den Vorfällen in Leipzig-Connewitz hat sich gezeigt, dass Vorzeitige Nachrichtenergüsse als neue Kategorie von Fake News mithilfe von sozialen Medien besonders eindrucksvoll missbraucht werden können. Die deutsche Medienlandschaft hat keine sinnvolle Fehlerkultur für die heutige Echtzeit-Berichterstattung entwickelt. Sascha Lobo fragt sich: Wie geht man verantwortungsvoll mit Korrekturen um in einer Zeit, in der die spontane Verbreitung über soziale Medien unwiederholbar ist, was Reichweite und Prägung des öffentlichen Eindrucks angeht?
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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Praecox-News oder Vorzeitiger Nachrichtenerguss.
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1 Stunde 2 Minuten
Seit einiger Zeit kocht blubbernd der bestimmende Sound des neuen Jahrzehnts herauf: Die zornigen Zwanziger beginnen. Diese Dekade wird von Konflikten geprägt werden. Doch es handelt sich dabei weniger um Generationenkonflikte, sondern einen Konflikt der Epochen. Holozän versus Anthropozän. Das 20. Jahrhundert kollidiert mit dem 21. Jahrhundert.
Der Zorn der zornigen Zwanzigerjahre besteht aus zwei Wutfeldern, die sich gegenseitig bedingen: Der enttäuschte Groll der durch das bürgerliche, holozäne 20. Jahrhundert Geprägten, dass ihre Lebensstile und Lebensziele deutlich weniger Anerkennung finden als erhofft. Und die zielgerichtete, produktive Wut der im anthropozänen 21. Jahrhundert Geprägten, die nicht zusehen wollen, wie Dieselmotor-Kapitalismus und Traditionsstarrsinn die Zukunft bedrohen.
Mit dieser ersten Episode im Jahr 2020 wirft Sascha Lobo einen Blick in die Zukunft, wie sich unsere Gesellschaft in Anbetracht der heraufziehenden Veränderungen behaupten wird.
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Der Zorn der zornigen Zwanzigerjahre besteht aus zwei Wutfeldern, die sich gegenseitig bedingen: Der enttäuschte Groll der durch das bürgerliche, holozäne 20. Jahrhundert Geprägten, dass ihre Lebensstile und Lebensziele deutlich weniger Anerkennung finden als erhofft. Und die zielgerichtete, produktive Wut der im anthropozänen 21. Jahrhundert Geprägten, die nicht zusehen wollen, wie Dieselmotor-Kapitalismus und Traditionsstarrsinn die Zukunft bedrohen.
Mit dieser ersten Episode im Jahr 2020 wirft Sascha Lobo einen Blick in die Zukunft, wie sich unsere Gesellschaft in Anbetracht der heraufziehenden Veränderungen behaupten wird.
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1 Stunde 25 Minuten
Im Jahr 2019 hat das Publikum zu zehntausenden Artikeln viele hunderttausende Kommentare abgegeben. Das Redaktionsteam, das mit der Moderation des SPIEGEL-Online-Forums betraut ist, hat gemeinsam mit dem Podcast-Team die interessantesten darunter ausgewählt.
Dazu zählen die klügsten, die lustigsten und die poetischsten Kommentare – sowie diejenigen, die besonders typisch sind, und das muss man nicht unbedingt als Kompliment verstehen. Im Rahmen des Debattencastes bespricht Sascha Lobo die zwölf interessantesten Kommentare des Jahres 2019.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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Dazu zählen die klügsten, die lustigsten und die poetischsten Kommentare – sowie diejenigen, die besonders typisch sind, und das muss man nicht unbedingt als Kompliment verstehen. Im Rahmen des Debattencastes bespricht Sascha Lobo die zwölf interessantesten Kommentare des Jahres 2019.
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55 Minuten
Die Greta-Bahn-Aufregung erträgt bereits seit Tagen niemand mehr, nicht einmal als Meta-Greta-Thema. Weil sie ein sozialmediales wie redaktionelles Trauerspiel künstlicher Aufregung war. Es handelte sich um die Simulation einer eigentlich notwendigen Klimadebatte. Also eine Ersatzdebatte um ein Symbol, bei dem man Projektionen, Gefühlen und Schuldzuweisungen freien Lauf lassen konnte, ohne auf nervige Fakten zu Klima und Kapitalismus achten zu müssen. Oder gar zu differenzieren. Doch es wird garantiert wieder geschehen.
Was folgt ist eine satirische Abhandlung darüber, wie die Reaktionen auf einen fiktiven Weihnachtstweet von Greta Thunberg ausfallen könnten. Im Podcast geht ein angeschlagener Sascha Lobo (Weihnachtsfeier!) auf die Kommentare zu seiner satirischen Kolumne ein.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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Was folgt ist eine satirische Abhandlung darüber, wie die Reaktionen auf einen fiktiven Weihnachtstweet von Greta Thunberg ausfallen könnten. Im Podcast geht ein angeschlagener Sascha Lobo (Weihnachtsfeier!) auf die Kommentare zu seiner satirischen Kolumne ein.
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1 Stunde 2 Minuten
Dies ist eine Liebeserklärung an das wunderbarste Verkehrsmittel der Welt - die Bahn. Allerdings keine vorbehaltlose, weil aus digitaler, technologischer und historischer Sicht verfasst.
In wenigen Tagen werden die Millionen Bahnkunden, die Tickets über App oder Webseite buchen, eine fabelhafte Zumutung erleben: Sie müssen eine Sicherheitsfrage akzeptieren. Die erste: "Wie lautet der Geburtsname Ihrer Mutter?"
Alle sechs Fragen sind antiquiert und ihre Antworten lassen sich in Zeiten von Social Media mehr als leicht recherchieren. Dieser Umstand steht symbolisch für die Eine technologische Sanierungsruine Deutsche Bahn.
In dieser Episode des Debattenpodcast geht Sascha Lobo den Ursachen für das Bahn-Debakel auf den Grund.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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In wenigen Tagen werden die Millionen Bahnkunden, die Tickets über App oder Webseite buchen, eine fabelhafte Zumutung erleben: Sie müssen eine Sicherheitsfrage akzeptieren. Die erste: "Wie lautet der Geburtsname Ihrer Mutter?"
Alle sechs Fragen sind antiquiert und ihre Antworten lassen sich in Zeiten von Social Media mehr als leicht recherchieren. Dieser Umstand steht symbolisch für die Eine technologische Sanierungsruine Deutsche Bahn.
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56 Minuten
Nach der Wahl von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zum neuen SPD-Vorsitz beschwört die Mehrheit den Untergang der Partei herauf. Mal wieder. Der Kern der Untergangsprophezeiungen ist die mangelnde Vernunft, oder wie Sascha Lobo etikettiert: Ex-Vernunft - Was gestern vernünftig war oder wenigstens schien, kann heute egal, kontraproduktiv oder katastrophal sein. So wie die politischen Entscheidungen, oder eben Nicht-Entscheidungen, innerhalb der letzten 15 Jahren SPD Beteiligung. Das finstere Herz der Ex-Vernunft ist die schwarze Null mit ihren Hohepriesterinnen Angela Merkel und Olaf Scholz. Kein SPD-Team hat sich so offen gegen die schwarze Null ausgesprochen wie Esken und Walter-Borjans. Können die neuen Vorsitzenden die Politik der katastrophalen Schwarzen Null abwenden?
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1 Stunde 10 Minuten
Die digitale Gegenwart entsteht in Kalifornien, die digitale Zukunft aber entsteht in China - auch unsere europäische. Man kann das als Drohung begreifen.
China entwickelt sich zur ersten digitalen Diktatur der Welt. Die digitale Diktatur ist eine neue Spielart autoritärer Herrschaft. Sie basiert auf der digitalen Messbarkeit von fast allen Verhaltensweisen. In Verbindung mit einer Identifizierung per künstlicher Intelligenz ergibt sich ein übermächtiges Steuerungsinstrument.
Hinter der Debatte, ob und vor allem wie ein chinesisches Unternehmen wie Huawei an der europäischen Infrastruktur der Zukunft beteiligt werden sollte, verbirgt sich eine ungleich größere Frage. In Wahrheit geht es darum, wie viel Macht China in zehn oder zwanzig Jahren über Europa hat. Und was eine liberale Demokratie noch wert ist, wenn sie auf totalitären Servern läuft. Meine Antwort wäre: Es gibt kein richtiges Netz im falschen.
In dieser Episode bespricht Sascha Lobo nur einen einzigen Kommentar, der ganz nach chinesischer Propaganda klingt.
Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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China entwickelt sich zur ersten digitalen Diktatur der Welt. Die digitale Diktatur ist eine neue Spielart autoritärer Herrschaft. Sie basiert auf der digitalen Messbarkeit von fast allen Verhaltensweisen. In Verbindung mit einer Identifizierung per künstlicher Intelligenz ergibt sich ein übermächtiges Steuerungsinstrument.
Hinter der Debatte, ob und vor allem wie ein chinesisches Unternehmen wie Huawei an der europäischen Infrastruktur der Zukunft beteiligt werden sollte, verbirgt sich eine ungleich größere Frage. In Wahrheit geht es darum, wie viel Macht China in zehn oder zwanzig Jahren über Europa hat. Und was eine liberale Demokratie noch wert ist, wenn sie auf totalitären Servern läuft. Meine Antwort wäre: Es gibt kein richtiges Netz im falschen.
In dieser Episode bespricht Sascha Lobo nur einen einzigen Kommentar, der ganz nach chinesischer Propaganda klingt.
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1 Stunde 4 Minuten
Beim Kampf um den SPD-Vorsitz geht es um das wirkmächtigste, deutsche Politikkonzept der letzten Dekaden: die schwarze Null. Der Niedergang der SPD ist eng verbunden mit dem Politikkonzept, das hinter der schwarzen Null steht: Austerität. Die Schuldenbremse von 2009 wurde sogar im Grundgesetz verankert. Ein konservativer Blick auf die Welt. Progressive Politik sagt: Wir legen ein Ziel fest und besorgen dafür das Geld. Konservative Politik sagt: Wir schauen, wie viel Geld da ist und machen nur damit Politik. Für beide Spielarten gibt es sinnvolle Anwendungsszenarien, aber wir leben in Zeiten von mehreren radikalen Veränderungen der Welt, von der heraufziehenden Klimakatastrophe bis zur Digitalisierung. Die schwarze Null funktioniert vor allem als Primat der Finanzpolitik gegenüber allen anderen Ressorts. In dieser Episode nimmt Sascha Lobo anhand der Twitter-Reaktionen und der Kommentare aus der SPIEGEL-Community die Standardbegründungen für die schwarze Null auseinander. ANZEIGE: Slack erfindet die Zusammenarbeit im Job neu. Als zentrale Plattform erleichtert Slack die Geschäftsentscheidungen, Workflows und Abstimmungsprozesse in vernetzen Unternehmen. In strategisch orientierten Channels können Kollegen in Echtzeit über Länder hinweg miteinander kommunizieren, Dateien teilen und gemeinsam Entscheidungen treffen. Das erleichtert den Zugang zu Informationen, spart Meetings und macht interne Prozesse im Unternehmen nicht nur intelligenter, sondern auch effizienter. Slack – Wie arbeiten, nur besser. Los geht’s auf slack.com. Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY
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