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Alles Geschichte - Der History-Podcast Archiv

535 Episoden
23 Minuten
Wissensgesellschaft damals - reine Männersache? Zahllose Frauen waren in mittelalterlichen Schreibstuben tätig, auch wenn sie immer wieder gegen männliche Vorurteile angehen und sich den Zugang zum Wissen erkämpfen mussten. Weil sie an Schulen und Universitäten nicht studieren durften, fanden sie im Kloster eine Heimat. (BR 2018) Mittelalter erleben! - Auch möglich im Rollenspiel "Pen&Paper - Das Turnier" auf Twitch. Mehr dazu in den Shownotes.
23 Minuten
Warum benahmen sich Ritter ritterlich? Warum beschützten sie Witwen, Waisen und Priester? Denn Ritter sein bedeutete doch auch: kämpfen, töten, erobern. Erst der Klerus machte aus den bewaffneten Reitern die "ritterlichen" Ritter. Entsetzt von der Brutalität der damaligen Kämpfer erfand er einen Ehrenkodex für die Krieger. (BR 2013) Mittelalter erleben! - Auch möglich im Rollenspiel "Pen&Paper - Das Turnier" auf Twitch. Mehr dazu in den Shownotes.
23 Minuten
Das Leben der mittelalterlichen Menschen war oft hart: zugige Hütten, finstere Burgen, wenig Licht, Wärme und Nahrung. Das Risiko, im Kampf zu sterben, war hoch. Umso wichtiger war die Heilsgemeinschaft der Kirche. Vieles vom scheinbar so Fremden der damaligen Welt, prägt unsere Wirklichkeit heute noch. (BR 2010) Mittelalter erleben! - Auch möglich im Rollenspiel "Pen&Paper - Das Turnier" auf Twitch. Mehr dazu in den Shownotes.
24 Minuten
Nie zuvor wurde in Deutschland so viel vererbt wie heute. Dementsprechend viel Debatten gibt es rund um das Thema "Erbe". Ein Blick in die Geschichte des Erbens zeigt: Ums Erbe wurde schon immer gestritten. Egal, ob es um Familienzoff vor Gericht oder die Debatte um faule Erben geht: Die Streitmuster sind bis heute aktuell. (BR 2018)
22 Minuten
Ein alter Traum: Die Güter der Erde werden gerecht verteilt oder gemeinsam besessen! Mit der Französischen Revolution gewannen solche Utopien politische Stoßkraft. Die Frühsozialisten waren keine Arbeiter, sondern emanzipierte Bürger wie der Textilindustrielle Robert Owen, der mit Genossenschaften zu experimentieren begann. Die Bewegung wollte teilweise noch viel mehr: Charles Fourier etwa verband die soziale Revolution mit einer befreiten Sexualität. (BR 2008)
24 Minuten
Privateigentum: Für die einen ist es Freiheit in Reinform, für die anderen der Treiber sozialer Ungerechtigkeit. Das private Eigentum ist fest in unserer Kultur verankert - und war trotzdem in der Geschichte immer wieder umstritten: Wo liegen die Grenzen, und wann darf der Staat Eigentumsrechte zugunsten des Gemeinwohls verletzen? (BR 2020)
24 Minuten
Seit mehreren Jahrhunderten gibt es immer wieder neue Spielarten des Kapitalismus. Und ebenso lange gibt es die Kritik daran: Der Kapitalismus zerstöre Menschen und Umwelt, er ist schuld an Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Er müsse daher dringend abgeschafft werden. Trotzdem hat es der Kapitalismus bislang immer geschafft, sich neu zu erfinden. (BR 2020)
22 Minuten
Im Prinzip kann alles als Geld genutzt werden. Es muss nur zum Tauschen geeignet und als Zahlungsmittel in der Gesellschaft anerkannt sein. Muscheln, Vieh und Steine - all das haben Menschen schon als Zahlungsmittel genutzt. Später kamen Münzen dazu, Banknoten und Kreditkarten. Die Geschichte des Geldes ist vielseitig und hat sehr viel mit Vertrauen zu tun... (BR 2015)
23 Minuten
Inflation gab es schon immer. In der Antike kam es zur ersten Hyperinflation der Geschichte. Als Geld noch aus edlen Metallen geprägt wurde, sorgten Herrscher oft für Inflation, indem sie die Münzen mit billigem Metall aufstockten. Mit der Druckerpresse war es noch simpler: Es mussten nur mehr Banknoten gedruckt werden. Meist verlief die Geldentwertung moderat, aber immer wieder gipfelte sie in Hyperinflationen wie in Deutschland 1923. (BR 2017)
22 Minuten
Gefälschte 5-Pfund-Noten: Das war ein Teil der deutschen Kriegsstrategie gegen England - die Währung des Kriegsgegners sollte ruiniert, deren Wirtschaft zerstört werden. Eine Kriegsführung, die schon Napoleon anwandte. (BR 2021)
23 Minuten
Im November 1938 brennen in Deutschland die Synagogen. Jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger werden ermordet, verletzt, gedemütigt. Vor den Augen der Welt geht das NS-Regime zum offenen Terror gegen Juden über. Doch was die NS-Propaganda als spontanen Ausbruch des "Volkszorns" darstellt, ist ein vom Regime gelenktes Pogrom. (BR 2013)
23 Minuten
Die Anfänge jüdischen Lebens in Deutschland reichen mehr als 1700 Jahre zurück. Eine urbane Blütezeit setzte im 10. Jahrhundert vor allem in den Bischofsstädten am Rhein ein. Dann: Mit dem Aufruf zum Ersten Kreuzzug 1096 erschüttert ein Pogrom die jüdischen Gemeinden. (BR 2021)
23 Minuten
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Hamburg die erste Reformsynagoge der Welt errichtet. Wenige Jahre vorher hatten sich Hamburger Juden zum Israelitischen Tempelverein zusammengeschlossen. Im Geiste der Aufklärung wurde das Reformjudentum zu einem wichtigen Pfeiler des deutsch-jüdischen Lebens. (BR 2021)
22 Minuten
Ferien sind eine wunderbare Zeit, und das Bedürfnis danach ist nur menschlich. Dennoch ist die Idee, sich jedes Jahr einige Wochen Auszeit zu nehmen, ziemlich neu. Vor zweihundert Jahren war sie den Menschen so fremd wie der Gedanke, in einer großen Blechkiste um die Welt zu fliegen. (BR 2017)
23 Minuten
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts boomt der Fremdenverkehr in Bayern. Für die "Sommerfrischler" wurde damals vor allem Oberbayern zum Inbegriff einer intakten, gesunden Welt. Seit dem Bau der Eisenbahnen kamen zunehmend auch Gäste aus dem Norden Deutschlands. (BR 2018)