Alles Geschichte - Der History-Podcast Archiv
535 Episoden
39 Minuten
1945 wird in San Francisco die Charta der Vereinten Nationen verabschiedet. Während der langen, schwierigen Gründungsverhandlungen der UNO werden fast alle teilnehmenden Staaten abgehört.
40 Minuten
Gegen Ende des 2. Weltkrieges suchen britische und amerikanische Geheimdienstoffiziere nach deutschen Kryptologen und ihren Maschinen. Diese sollen gegen den neuen Feind, die Sowjetunion eingesetzt werden.
40 Minuten
Den schwedische Ingenieur Boris Hagelin kann man als Steve Jobs der Chiffriermaschinen bezeichnen. Seine Krypto-Technik wird zum Welterfolg und bildet die Basis für einen transatlantischen Geheimdienstcoup.
42 Minuten
In den 1920er Jahren beginnt ein globaler Wettlauf: Nachrichten effektiv zu verschlüsseln und gleichzeitig immer schneller die Codes von Freund und Feind zu knacken. Der Auftakt eines Schattenkriegs.
42 Minuten
Dem Investigativjournalist Peter F. Müller wird die Geheimakte "MINERVA" zugespielt, sie dokumentiert eine der folgenreichsten Abhöroperationen von CIA und BND. Ein Tiefenblick in das Jahrhundert der Geheimdienste.
24 Minuten
Tausende neuer Wohnungen, Luxussteuer, eine Reform der Gesundheitsversorgung: Kurz nach dem Ersten Weltkrieg konnte die Wiener Arbeiterpartei ihre Stadt umgestalten. Das "Rote Wien" wollte anderen Städten ein Vorbild sein. Heute wird es bewundert - und verklärt. Ein Podcast von Hans Böhringer (BR 2026)
23 Minuten
Miete nur für ein Bett - um 1900 war das in den Großstädten keine Ausnahme. Massive Wohnungsnot machte viele Menschen zu "Schlafgängern". Sie hatten nur Anspruch auf ein Bett, das sie sich oft sogar in einer Art Schichtbetrieb mit Schicksalsgenossen teilten. Ein Podcast von Carola Zinner (BR 2026)
24 Minuten
Gesellschaft im Umbruch: Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wachsen die Städte rasant, Unterkünfte platzen aus allen Nähten. Münchens Bevölkerung zum Beispiel hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt. Zu den Folgen gehörten Wohnungsnot, aber auch Umwälzungen etwa im Bereich der Hygiene, der Infrastruktur, des Alltags. Ein Podcast von Georg Gruber (BR 2026)
24 Minuten
In der DDR kommen bis 1989 über zwei Millionen Kinder zur staatlich organisierten Kinderkur. Viele von ihnen erleben wie in der Bundesrepublik Zwang und Gewalt. Ihr Aufenthalt, wochenlang fern von zu Hause, ist streng getaktet zwischen Therapie und Ideologie zur Kur. Teil 2 der Miniserie. Von Eva Deinert (BR 2026)
23 Minuten
Zwischen 1945 und 1989 werden Millionen Kinder in der BRD zwischen Nordsee und Alpen "zur Erholung" verschickt. Viele erleben in den Verschickungsheimen Zwang, Kälte, Heimweh oder Gewalt. Teil 1 der Miniserie über ein System, das bis heute nachwirkt. Von Eva Deinert (BR 2026)
36 Minuten
Wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten wurden zwischen 1961 und 1989 tausende Frauen und Mädchen ab dem 12. Lebensjahr wochenlang in Kliniken der DDR eingesperrt. In diesen geschlossenen venerologischen Stationen - im Volksmund "Tripperburgen" genannt - wurden sie täglich gegen ihren Willen gynäkologisch untersucht und misshandelt. Ein Podcast nach einem Film von Marie Elisa Scheidt (MDR 2026)
24 Minuten
Sie wirkt wie ein metallener Sarg: Die Eiserne Lunge gilt als eines der ersten klinischen Geräte zur Beatmung von Patienten. Als während der Polio-Epidemie in den 1950er-Jahren massenhaft Menschen an Kinderlähmung erkrankten und nicht mehr selbstständig atmen konnten, rettete der "Sarg" vielen das Leben. Patienten lagen oft über Wochen, wenn nicht Jahre in dem Zylinder. Heutzutage übernehmen längst andere, kleinere Geräte die Beatmung. Ein Podcast von Inga Pflug (BR 2023)
23 Minuten
Als James Blundell 1818 die erste Bluttransfusion durchführt, ist das eine medizinische Sensation. Vorausgegangen waren viele tödliche Versuche. Die Bluttransfusion - eine Geschichte waghalsiger Experimente und mutiger Ärzte. Ein Podcast von Roana Brogsitter (BR 2026)
22 Minuten
Festgebundene Patienten, heißes Öl in Wunden, tödliche Schocks - chirurgische Eingriffe waren lange eine blutige und oft lebensgefährliche Angelegenheit. Im 19. Jahrhundert hat sich aber viel geändert: Das "schneidende Fach" konnte sich dank wissenschaftlicher Erkenntnisse zu einer Königsdisziplin der Medizin entwickeln. Ein Podcast von Lukas Grasberger (BR 2021)
18 Minuten
Karlsruhe, September 1951. Die Büros sind zu klein, eigene rote Roben noch nicht da, die Richter vermissen ihre Heimat - die ersten Monat und Jahre des Bundesverfassungsgerichts sind wenig glamourös. Doch Schritt für Schritt ruft diese völlig neue Institution der jungen Bundesrepublik zu: "Hallo, hier bin ich!". ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam und seine Kollegin Egzona Hyseni tauchen ein in die Anfangsjahre des Bundesverfassungsgerichts.