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Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast! Archiv

289 Episoden

#230: Warfare

60 Minuten
Folge #230: Warfare

Von Adam Sandler-Nostalgie, Körper-Horror und Kriegs-Trauma!

Shake it, Baby! Nach einem kleinen Austausch über Zeljkos morgendlichen Protein-Shake geht's direkt in eine vollgepackte Filmwoche.

Timo hat sich einem nostalgischen Double Feature gewidmet und Happy Gilmore 1 & 2 angesehen. Während der erste Teil auch heute noch eine grandiose Komödie ist, die richtig Spaß macht, entpuppt sich die fast 30 Jahre später erschienene Fortsetzung als eher lauer Aufguss. Trotz charmanter Wiedersehen mit alten Charakteren ist der Film zu lang und zu sehr auf "Kennste, kennste?"-Momente ausgelegt. Das führt zu einer kleinen Diskussion über den Humor von Adam Sandler und die Schwierigkeit von Comedy-Sequels.

Zeljko war derweil gleich zwei Mal im Kino! Zuerst landete er in Together, einem Film, den er als absolutes Highlight und potenziellen Top-10-Kandidaten des Jahres feiert. Die frische Mischung aus Body-Horror, Beziehungsdrama und Komödie mit Dave Franco und Alison Brie hat ihn komplett überzeugt. Ganz anders sah es bei Steven Soderberghs Black Bag aus. Der Spionagethriller mit Top-Besetzung (Michael Fassbender, Cate Blanchett) war für ihn eine riesige Enttäuschung – ein unterkühlter, langweiliger Film, den Timo als klassischen Fall von "Style over Substance" bestätigt.

Doch der Film der Woche, Alex Garlands Warfare, ist der Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Zeljko respektiert den Film für seine Authentizität und sein starkes Handwerk, wurde aber emotional nicht richtig abgeholt. Er fühlte sich von dem rohen, ungeschönten Stil, der ohne treibenden Score auskommt, eher distanziert und war am Ende unterwältigt, obwohl er die Qualität anerkannte.

Für Timo hingegen war der Film eine absolute Wucht. Die zermürbende Anspannung der ersten Hälfte und der brutale, in Echtzeit gefilmte Kugelhagel der zweiten Hälfte haben ihn komplett durchgerüttelt und sprachlos zurückgelassen. Der Film, co-inszeniert von einem echten Navy SEAL, der bei dem Einsatz dabei war, vermittelt für ihn die Sinnlosigkeit des Krieges so intensiv wie kaum ein anderer. Ein Film, der ihn noch Tage später beschäftigt hat.

Eine Folge, die von leichter Komödie über schrägen Horror bis hin zu einem extrem intensiven Kriegs-Drama reicht und zeigt, wie unterschiedlich ein Film wirken kann – wie immer mit viel Leidenschaft und kontroversen Diskussionen.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(02:40) Happy Gilmore 1 + 2

(18:00) Together

(24:15) Black Bag

(32:15) Warfare

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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

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#229: Bird

53 Minuten
Folge #229: Bird

Von untoten Trauernden, Karatekicks und gebrochenen Flügeln

Zeljko hat Handling the Undead nachgeholt, Timos großen Favoriten vom Fantasy Filmfest 2024. Der norwegische Slow-Burner über Trauer, Verlust und die Rückkehr der Verstorbenen ist alles andere als ein typischer Zombiefilm. Zeljko erkennt die hohe Qualität und die emotionale Tiefe des Dramas an, auch wenn er zugibt, dass die langsame Erzählweise nicht für jeden ist. Für ihn ein starker Film, der das Genre auf eine menschliche, tiefgründige Ebene hebt.

Timo hat sich derweil Karate Kid: Legends angesehen. Der neue Teil der ikonischen Reihe verbindet geschickt die alte Garde um Ralph Macchio mit der Jackie-Chan-Ära und einem neuen Schüler. Auch wenn der Film sichtlich auf ein jüngeres, TikTok-affines Publikum abzielt, bietet er solide Unterhaltung und eine schöne Hommage an die verschiedenen Generationen des Franchise – Auftragen, Polieren in der Neuzeit!

Der Film der Woche ist diesmal Andrea Arnolds Bird, ein Film, der beide tief beeindruckt hat. In diesem rauen, authentischen Coming-of-Age-Drama folgen wir der 12-jährigen Bailey, die in einem heruntergekommenen britischen Viertel zwischen ihrem zu jungen Vater (brillant: Barry Keoghan) und zerrütteten Familienverhältnissen aufwächst. Der Film fängt das Leben am Rande der Gesellschaft mit einer ungeschönten, fast dokumentarischen Handkamera ein, die für Timo zwar anstrengend, aber passend war. Während beide die grandiosen schauspielerischen Leistungen und die dichte Atmosphäre feiern, diskutieren sie über den kontroversen Fantasy-Aspekt des Films. Für Zeljko war es ein absolutes Highlight des Jahres, Timo hätte es vielleicht sogar noch stärker ohne dieses Element gefunden. Einig sind sie sich aber: Bird ist ein kraftvoller, emotionaler und unvergesslicher Film.

Eine Folge voller intensiver Dramen, nostalgischer Momente und tiefgehender Diskussionen – wie immer mit viel Herzblut und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(01:40) Handling the Undead

(16:40) Karate Kid: Legends

(24:50) Bird

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#228: Ash

42 Minuten
Folge #228: Ash

Von verschlafenen Montagen und Sci-Fi, das spaltet!

Ein klassischer Katastrophenstart in die Woche und Filme, bei denen die Meinungen kaum weiter auseinander liegen könnten!

Zeljko meldet sich direkt aus einem "f*cking Monday" – verschlafen, im Stau gestanden und dann auch noch Kaffee über die Hose geschüttet. Ein klassischer Murmeltier-Montag, der die Jungs zu einer kleinen Diskussion über die Tücken des Alltags und die seltsamen Phänomene des Schlafs führt. Habt ihr euch schon mal beim Filmeschauen verletzt oder seid, wie Timo, mit offenen Augen eingeschlafen?

Nach diesem kleinen Ausflug in die Schlafforschung geht's ans filmische Eingemachte. Timo hat sich an Brick gewagt, einen deutschen Sci-Fi-Thriller mit Matthias Schweighöfer. Die Prämisse – ein Paar wird in seiner Wohnung durch eine mysteriöse, undurchdringliche Mauer eingeschlossen – klingt vielversprechend. Leider bricht der Film für Timo aber unter der Last seiner Logiklöcher, fragwürdiger Charakterentscheidungen und schlechtem CGI zusammen. Trotzdem eine unterhaltsame Idee, die bei Netflix zu finden ist. Deutlich mehr Spaß hatte er mit der Action-Komödie Heads of State mit John Cena und Idris Elba. Als US-Präsident und britischer Premierminister auf der Flucht zünden die beiden ein Feuerwerk an Sprüchen und beweisen eine grandiose Buddy-Chemie. Pure, unkomplizierte Unterhaltung, die genau das liefert, was sie verspricht.

Doch der Film der Woche, Ash, ist der Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Hier prallen Welten aufeinander! Zeljko war von dem Sci-Fi-Horror-Trip komplett gefesselt: Die dichte Atmosphäre, die beeindruckenden (trotz Mini-Budgets) Visuals, der treibende Soundtrack und die starke Performance von Eiza González haben ihn vollends überzeugt. Für ihn war es ein audiovisuelles Erlebnis, bei dem die Handlung in den Hintergrund trat. Timo hingegen konnte dem Film kaum etwas abgewinnen. Er empfand ihn als langweilig, repetitiv und als einen Aufguss bekannter Motive aus Filmen wie Alien oder The Thing. Die Story war für ihn zu dünn, der große Twist vorhersehbar und die 90 Minuten Laufzeit fühlten sich an wie eine Ewigkeit.

Eine Folge, die von alltäglichem Chaos über solide Action bis hin zu einer hitzigen Debatte über einen kontroversen Sci-Fi-Film reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(05:30) Brick

(19:40) Heads of State

(25:50) Ash

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57 Minuten
Folge #227: The Ballad of Wallis Island

Zwischen K-Pop, Action und leisen Tönen

Von Schreibstilen, High-Fantasy-Marathons und einer herzerwärmenden Insel-Ballade!

Nach einem kleinen Einstiegs-Diskurs über konstruktive Kritik, die Tücken des Schreibens und die Frage, ob man eher sachlich oder emotional textet, starten Timo und Zeljko in eine Folge, die eine Premiere feiert: Sie haben gleich drei Filme gemeinsam gesehen!

Doch zuerst berichtet Timo von seinem wochenendlichen Solo-Marathon: Er hat sich die komplette Hobbit-Trilogie im Extended Cut angesehen. Sein Fazit: Auch wenn die Filme unterhaltsam sind, erreichen sie bei weitem nicht die epische Qualität von The Lord Of The Rings. Zu viel offensichtliches CGI und eine für ein kleines Buch zu aufgeblähte Story trüben das Erlebnis, auch wenn die Rückkehr nach Mittelerde trotzdem Spaß gemacht hat.

Danach stürzen sich die beiden auf From the World of John Wick: Ballerina. Ana de Armas liefert als rachsüchtige Tänzerin eine starke Performance ab. Der Film braucht sich hinter der Hauptreihe nicht zu verstecken und überzeugt mit kreativer, saftiger Action – Stichwort: Flammenwerfer! Ein wilder Ritt, der beweist, dass das Universum auch ohne Baba Yaga im Zentrum funktioniert.

Ein weiterer Film, den beide gesehen haben, ist K-Pop: Demon Hunters. Hier gehen die Meinungen allerdings auseinander: Während Timo von der bunten Mischung aus Dämonenjagd und eingängigen Pop-Songs positiv überrascht und bestens unterhalten wurde, konnte der Film Zeljko nicht ganz abholen. Eine kleine Debatte über die Nuancen von K-Pop und J-Pop inklusive!

Der Film der Woche ist diesmal ein echter Geheimtipp und eine Perle des britischen Kinos: The Ballad Of Wallis Island. Die Geschichte zweier Musiker, die auf einer abgelegenen, nebligen Insel wieder zusammenfinden, ist eine wunderschöne, melancholische und gleichzeitig unglaublich witzige Tragikomödie. Mit leisem, trockenem Humor, fantastischen Bildern und wunderschöner Musik ist der Film ein echtes Herzensstück. Eine klare Empfehlung für alle, die eine Pause von lauten Blockbustern brauchen und sich auf eine Geschichte mit viel Gefühl und wunderbaren Charakteren einlassen wollen.

Eine Folge voller Film-Tipps, unterschiedlicher Meinungen und einer großen Portion Film-Leidenschaft.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(04:10) The Hobbit 1-3

(13:40) Ballerina

(28:10) K-Pop Demon Hunters

(46:50) The Ballad of Wallis Island

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58 Minuten
Folge #226: Final Destination: Bloodlines

Nach einem kleinen linguistischen Abstecher in die Welt von "raabisch" und "hahnisch" geht's direkt ans Eingemachte.

Timo hat sich derweil durch deutsche Dramödien gekämpft und sowohl Wunderschön als auch die Fortsetzung Wunderschöner von Karoline Herfurth nachgeholt. Während der erste Teil mit seinem Fokus auf Körperakzeptanz noch überzeugte, war der zweite Teil für ihn mit seiner Fülle an "woken" Themen etwas zu überladen und belehrend – was zu einer spannenden Diskussion über Feminismus, toxische Männlichkeit und die Darstellung dieser Themen im Film führt. Außerdem hat er sich an den Wuxia-Klassiker The Bride with White Hair von 1993 gewagt, der ihn aber leider so gelangweilt hat, dass er ausnahmsweise zum Handy greifen musste.

Doch das Highlight der Woche, auf das sich beide gefreut haben, war der neueste Teil einer ikonischen Horror-Reihe: Final Destination: Bloodlines! Nach 14 Jahren Pause kehrt der Tod zurück, um sich die Seelen zu holen, die ihm entkommen sind. Und die gute Nachricht: Der Film macht verdammt viel Spaß! Er erweitert die Lore der Reihe auf clevere Weise um einen generationenübergreifenden Aspekt ("Bloodlines") und spielt meisterhaft mit den Erwartungen des Publikums. Jede Szene wird zu einem morbiden Ratespiel, in dem man nach potenziellen Todesfallen sucht. Die Kills sind kreativ, die Spannung ist hoch und die Mischung aus Horror und schwarzem Humor zündet perfekt.

Einziger Wermutstropfen ist das teils schwache CGI, aber das trübt den wilden Ritt kaum. Besonders berührend: Der letzte Auftritt des verstorbenen Tony Todd, der dem Film eine unerwartet wehmütige Note verleiht. Ein Muss für Fans der Reihe und alle, die Lust auf einen unterhaltsamen Slasher ohne klassischen Killer haben!

Eine Folge, die von gesellschaftliche Debatten bis hin zum blutigen Finale reicht - wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(16:00) Wunderschön & Wunderschöner

(36:20) The Bride with White Hair

(43:40) Final Destination: Bloodlines

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1 Stunde 1 Minute
Folge #225: Freaky Tales

Pulp Fiction-Tattoos, Kaulitz-Gossip und ein Hauch von Tarantino!

Nach einem kleinen Austausch über die Tücken des Feierabendverkehrs und die Freuden der Männerfreundschaft, startet die Folge mit einem tiefen Einblick in Zeljkos Haut: Er war beim Tätowierer und trägt jetzt einen Quarter Pounder with Cheese (und weitere Pulp-Fiction-Referenzen) auf der Wade – ein Kunstwerk, das zum Filmrätsel einlädt.

Trotz der frischen Nadelstiche war Zeljko direkt im Kino und hat sich den heiß ersehnten 28 Years Later angesehen. Sein Urteil: Eine bomben Atmosphäre, ein treibender Score und beeindruckende Bilder, die mit dem iPhone gedreht wurden. Der Film fackelt nicht lange und wirft einen direkt ins Geschehen, auch wenn die Story vielleicht ein paar bekannte Videospiel-Vibes aufgreift. Für Zeljko eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf die bereits angekündigte neue Trilogie macht.

Timo hat die Zeit währenddessen für einen extremen Deep Dive genutzt und ein 7-stündiges YouTube-Essay zu seinem Lieblingsfilm Midsommar geschaut. Ein absoluter Eyeopener, der zeigt, wie unfassbar detailverliebt und durchdacht Ari Asters Meisterwerk wirklich ist.

Als leichtere Kost gab es danach die zweite Staffel von Kaulitz & Kaulitz – für Timo ein überraschend unterhaltsames Guilty Pleasure, das einen faszinierenden (und manchmal bizarren) Einblick in das Leben der Superreichen und das Promi-Dasein bietet.

Der Film der Woche ist diesmal Freaky Tales, eine absolute Überraschung und ein Highlight für beide! Der Film ist eine energiegeladene Anthologie, die vier Schicksale im Oakland des Jahres 1987 verknüpft – von Punks gegen Nazis bis hin zu aufstrebenden Rappern. Mit seiner 80er-Jahre-VHS-Ästhetik, einem grandiosen Soundtrack und einer ordentlichen Portion kreativer Gewalt erinnert der Film an die besten Zeiten von Quentin Tarantino, ohne ihn je zu kopieren. Mit einem starken Cast (inklusive Pedro Pascal) und einem unbändigen Spaßfaktor ist Freaky Tales ein wilder Ritt, den man sich nicht vom generischen Poster vermiesen lassen sollte!

Eine vollgepackte Folge, die von Tattoos über Zombie-Apokalypsen bis hin zu einem grandiosen Film der Woche reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(12:55) 28 Years Later

(29:30) Midsommar Essay

(37:25) Kaulitz & Kaulitz: Season 2

(46:50) Freaky Tales

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54 Minuten
Folge #224: Predator: Killer of Killers

Blutige Anthologie mit Biss!

Urlaubs-Vibes, Kunst-Exkurse und ein intergalaktischer Jäger in Topform!

Zurück aus dem Urlaub meldet sich Zeljko (sichtlich sonnengebräunt und im schicken Max-Payne-Gedächtnishemd) wieder an Timos Seite! Nach einem kleinen Austausch über Männerfreundschaften, kuriose Schimpfwörter und die Tücken der Gestikulation geht's direkt in die Welt der Filme – denn auch im Urlaub kann man (fast) nicht ohne!

Timo hat die Zeit genutzt und sich dem Horror-Genre gewidmet: It Feeds bot eine interessante Prämisse um eine Psychologin, die in die Gedankenwelt ihrer Patienten eintaucht und auf einen Dämon stößt. Solide, aber nicht überragend. Deutlich mehr überzeugt hat ihn The Woman in the Yard, eine Blumhouse-Produktion, die überraschend A24-Vibes versprüht. Eine junge Familie wird von einer mysteriösen Frau im Vorgarten terrorisiert – ein packender Psycho-Thriller mit toller Atmosphäre und unerwarteten Wendungen. Zum krönenden Abschluss gab's dann pünktlich zur Sommersonnenwende den siebten Rewatch von Midsommar. Ari Asters Meisterwerk über eine toxische Beziehung und eine unheimliche schwedische Kommune ist für Timo immer noch ein absoluter Lieblingsfilm, der auch beim wiederholten Sehen nichts von seiner Intensität verliert.

Der Film der Woche ist diesmal ein animiertes Highlight, das Zeljko im Urlaub für sich entdeckt hat und das Timo ebenfalls begeistern konnte: Predator: Killer of Killers. Dan Trachtenberg (Prey) liefert hier eine blutige und actiongeladene Anthologie, die den ikonischen Jäger in drei verschiedenen Epochen (Wikingerzeit, feudales Japan, Zweiter Weltkrieg) auf ebenbürtige Gegner treffen lässt. Jede Episode hat ihren eigenen Stil und der Predator passt seine Waffen dem jeweiligen Zeitalter an.

Der Animationsstil ist gewöhnungsbedürftig, aber die Härte und Kreativität der Kämpfe sind beeindruckend. Ein Muss für Predator-Fans und alle, die auf kompromisslose Action stehen – und ein Beweis, dass Animation auch richtig brutal sein kann! Das Ganze erinnert an Animatrix und macht Lust auf mehr von Trachtenberg im Predator-Universum.

Eine Folge, die von Urlaubsanekdoten über tiefgründige Horror-Analysen bis hin zu blutiger Animations-Action reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(10:10) It Feeds

(15:00) The Woman in the Yard

(23:15) Midsommar

(33:55) Predator: Killer of Killers

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60 Minuten
Folge #223: Von Todeslisten, Familiengeheimnissen und Hochzeitsplänen – mit Special Guest Christine!

Heute mal ohne Zeljko (der weilt im wohlverdienten Urlaub!), dafür mit einer ganz besonderen Stimme: Christine, Timos Frau und sonst die Stimme unserer Inhaltsangaben, springt als Co-Host ein! Nach einer kurzen technischen Einweisung geht's direkt ans Eingemachte.

Timo hat seine Final Destination-Reihe fortgesetzt und sich die Teile 3, 4 und 5 angesehen. Während Teil 3 noch gut ankam, enttäuschte Teil 4 mit übertriebenen 3D-Effekten und einer schwachen Story. Teil 5 hingegen konnte wieder überzeugen und schloss mit einem cleveren Twist an den ersten Teil an. Die Diskussion dreht sich darum, warum die Reihe trotz des repetitiven Konzepts immer noch funktioniert (oder eben manchmal auch nicht).

Danach steht die Miniserie Sirens im Fokus, die beide gemeinsam gesehen haben. Eine spannende Familiengeschichte mit Julianne Moore, in der eine junge Frau ihre Schwester besucht, die bei einer reichen, exzentrischen Frau lebt. Ist es eine Sekte? Ist jemand in Gefahr? Die Serie spielt gekonnt mit Erwartungen und beleuchtet komplexe Familienstrukturen und Verantwortlichkeiten. Ein gelungener Mix aus Drama und Thriller mit starken Frauenfiguren.

Weiter geht's mit dem Abenteuerfilm Fountain of Youth von Guy Ritchie. Der Film bietet klassische Abenteuer-Elemente à la Indiana Jones und National Treasure, kann aber laut Timo qualitativ nicht ganz mit anderen Apple-Produktionen mithalten. Trotz einiger Logik-Schwächen und generischer Momente ein unterhaltsamer Film für zwischendurch, wenn man über ein paar Holprigkeiten hinwegsieht.

Der Film der Woche ist diesmal The Wedding Banquet, ein Remake des gleichnamigen Films von Ang Lee aus dem Jahr 1993. Die queere RomCom erzählt die Geschichte zweier befreundeter homosexueller Paare (ein Männerpaar, ein Frauenpaar), die mit Kinderwunsch, kulturellen Erwartungen und einer vorgetäuschten Hochzeit konfrontiert werden. Der Film behandelt queere Themen erfrischend normal und unaufgeregt und punktet mit viel Herz und Humor. Eine charmante und wichtige Geschichte über Familie, Liebe und Akzeptanz in der modernen Zeit – passend zum Pride Month.

Eine Folge voller Film- und Serientipps, interessanter Diskussionen und einer erfrischenden Gaststimme!

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Inhalt:

(00:00) Intro

(02:00) Final Destination 3, 4, 5

(08:05) Spoiler Anfang Final Destination 5

(09:35) Spoiler Ende Final Destination 5

(10:00) Sirens

(18:20) Spoiler Anfang Sirens

(25:20) Spoiler Ende Sirens

(25:30) Fountain Of Youth

(38:40) The Wedding Banquet

(56:00) Deadbeat

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42 Minuten
Folge #222: Von Nosferatu bis Sinners - Eine blutige Reise durch die Vampirfilmgeschichte!

Willkommen zu einer Special-Folge, aufgenommen als kleiner Urlaubs-Puffer! Timo und Zeljko tauchen diesmal tief in die Welt der Blutsauger ein und nehmen euch mit auf eine Reise durch über 100 Jahre Vampirfilmgeschichte – passend zum (dann vielleicht schon im Stream verfügbaren) aktuellen Film Sinners.

Los geht's mit den Anfängen: Murnaus Nosferatu (1922) als prägender Meilenstein, der trotz Rechteproblemen das Genre definierte. Weiter zu Bela Lugosi als ikonischem Dracula in den 30ern und Christopher Lee, der in den Hammer-Studios der 50er und 60er Jahre zur prägenden Vampirfigur wurde und dem Ganzen eine neue, erotischere Note verlieh. Zeljko wirft Polanskis schrulligen Tanz der Vampire (1967) als persönlichen Favoriten ein, der schon früh Comedy-Elemente ins Genre brachte.

Die 80er und 90er brachten dann eine Welle modernerer Vampir-Horrorfilme wie Fright Night, Near Dark und The Lost Boys. Absolute Klassiker dieser Ära sind für Timo Coppolas Bram Stoker's Dracula und vor allem Interview mit einem Vampir – eine moderne Vampir-Essenz. Nicht zu vergessen From Dusk Till Dawn und Blade, die das Blutsauger-Thema in die damalige Gegenwart holten. Auch Serien wie Buffy und später True Blood (ein heißer Tipp von Timo!) prägten das Bild der Vampire. Aus Schweden begeisterte So finster die Nacht mit seiner Coming-of-Age-Perspektive, während die Twilight-Saga eher für gespaltene Meinungen sorgte (Zeljko hat sie erfolgreich gedodged). Taika Waititis What We Do in the Shadows brachte dann wieder frischen, mockumentarischen Wind ins Genre.

Und das führt uns zum Film der (Special-)Woche: Sinners (in Deutschland Blood & Sinners) von Ryan Coogler. Der Film entführt uns in die Südstaaten der 30er Jahre und folgt zwei Brüdern, die mit Rassismus, Blues und schließlich auch mit übernatürlichen Blutsaugern konfrontiert werden. Timo und Zeljko sind sich einig: Ein atmosphärisch dichtes Meisterwerk! Der Film spielt gekonnt mit Erwartungen, baut langsam Spannung auf und überzeugt mit einem phänomenalen Soundtrack, der den Blues und die Kultur der Zeit perfekt einfängt. Die Kameraarbeit ist brillant, das Setting glaubhaft und die Darsteller, allen voran Michael B. Jordan in einer Doppelrolle, liefern ab. Auch wenn man vielleicht schon ahnt, in welche Richtung es geht, ist die Umsetzung packend und erfrischend anders. Ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte – und bleibt unbedingt für die Mid-Credit-Szene sitzen!

Eine Folge voller Filmgeschichte, persönlicher Favoriten und einer dringenden Empfehlung für einen der stärksten (Vampir-)Filme der letzten Zeit.

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50 Minuten
Folge #221: Zwischen Klon-Chaos und schrulliger Satire

Podcast-Vermissung, Sound-Fetischismus und ein Film, der Erwartungen auf den Kopf stellt!

Nach einem kleinen technischen Holperstart und dem Geständnis, dass Timo seine eigene Stimme eigentlich ganz gerne hört (Selbstliebe ist wichtig!), geht's direkt in die Vollen.

Danach wird's filmisch: Zeljko hat sich Raging Fire noch einmal angesehen, einen chinesischen Action-Polizei-Thriller mit Donnie Yen, der auch im Rewatch noch ordentlich knallt, auch wenn das Make-up manchmal etwas zu glattgebügelt wirkte. Timo hat derweil die Horrorkomödie Borderline mit Samara Weaving und Ray Nicholson (Jack Nicholsons Sohn, der seinem Vater verblüffend ähnlichsieht) entdeckt – ein skurriler und witziger Trip über einen Stalker und sein Opfer, der mit abgefahrenen Ideen und guter Kameraarbeit punktet.

Außerdem stand bei Timo die deutsche Wokeness-Komödie Alter weißer Mann auf dem Programm. Der Film von Simon Verhoeven nimmt aktuelle Reizthemen wie Gendersternchen und KI aufs Korn, bleibt dabei aber eher harmlos und oberflächlich. Für Timo ein ganz okay-er Film für zwischendurch, der aber keine tiefen Spuren hinterlässt. Das führt zu einer kleinen, aber wichtigen Diskussion über deutsche Komödien im Allgemeinen.

Der Film der Woche ist diesmal Bong Joon-hos (Parasite) neuester Streich: Mickey 17. Robert Pattinson spielt Mickey, einen "Expendable" auf einem fremden Planeten, dessen Körper nach jedem Tod geklont wird. Der Film entpuppt sich als schrullige Sci-Fi-Satire mit Tim-Burton-artigen Zügen und wirft dabei durchaus ernste Fragen zur Ethik des Klonens und der Kolonialisierung auf. Timo hatte zwar etwas mehr Ernsthaftigkeit im Stil von Parasite erwartet, fand den Film aber dennoch sehr unterhaltsam und clever. Zeljko feierte den Humor und die abgedrehte Prämisse. Mark Ruffalo und Toni Collette als überzeichnete Führungspersönlichkeiten sorgen für zusätzliche Lacher, auch wenn ihre Charaktere bewusst platt angelegt sind. Ein Film, der Spaß macht, zum Nachdenken anregt und mit einem starken Robert Pattinson überzeugt.

Eine Folge, die von technischen Finessen im Heimkino über Filmfestival-Nostalgie bis hin zu gesellschaftskritischen Sci-Fi-Komödien reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(05:10) Raging Fire

(10:15) Sounddesign

(18:10) Borderline

(27:30) Alter weißer Mann

(35:10) Mickey 17

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56 Minuten
Folge #220: How to Make Millions Before Grandma Dies

Zwischen Erbschleicherei und echter Zuneigung

Spießer-Kartenspiele, spontane Hochzeits-Crashes und ein thailändisches Juwel!

Nach einem kleinen Wochenend-Recap mit Ochs am Spieß, einem kuriosen Kartenspiel ("Sei bitte kein Spießer!") und Zeljkos überraschendem Auftritt als ungeplanter Hochzeitsgast (20 Absagen, da springt man doch gerne ein!), geht's direkt in die Welt der Filme.

Timo hat sich in romantische Gefilde begeben und Baz Luhrmans knallbunte 90er-Jahre-Adaption von William Shakespeare's Romeo + Juliet angesehen. Ein visueller Fiebertraum mit einem blutjungen Leonardo DiCaprio, der schauspielerisch schon damals überzeugte. Allerdings war das altertümliche Shakespeare-Englisch, selbst mit Untertiteln, eine echte Herausforderung und trübte das Seherlebnis etwas. Vielleicht wäre hier die deutsche Synchro die bessere Wahl gewesen?

Danach gab's einen Nostalgie-Trip mit Final Destination 1 & 2. Die ikonische Slasher-Reihe, in der der Tod selbst Jagd auf eine Gruppe Jugendlicher macht, die ihm entkommen sind, funktioniert auch heute noch erstaunlich gut. Der erste Teil punktet mit Ernsthaftigkeit und der cleveren Prämisse, während der zweite mit der legendären Baumstamm-Szene eine ganze Generation traumatisierte. Eine gute Vorbereitung auf den aktuellen sechsten Teil!

Zeljko konnte dann doch noch Clown in the Cornfield auf der großen Leinwand nachholen (Sneak Preview sei Dank!). Der Slasher von den Machern von Tucker & Dale vs. Evil bot auch im Kino eine herrlich blutige und humorvolle Achterbahnfahrt mit gelungener Sozialkritik. Auch wenn ein paar Zuschauer den Saal frühzeitig verließen, hatte Zeljko seinen Spaß – ein Film, der in der Gruppe einfach besser zündet. Kleiner Tipp: Sitzenbleiben beim Abspann lohnt sich!

Der Film der Woche ist diesmal ein echter Geheimtipp aus Thailand: How To Make Millions Before Grandma Dies. Ein junger Mann zieht bei seiner todkranken Großmutter ein, in der Hoffnung, ihr Millionenerbe abzusahnen. Was als egoistischer Plan beginnt, entwickelt sich zu einer tief berührenden Geschichte über Familie, Verlust und die wahre Bedeutung von Zeit. Der Film besticht durch seine authentische Darstellung des thailändischen Alltags, eine unaufdringliche Inszenierung und eine absolut liebenswerte Oma. Ein emotionaler Drahtseilakt, der Timo und Zeljko gleichermaßen zu Tränen rührte und zum Nachdenken anregte. Eine absolute Empfehlung, die man sich (mangels Synchro nur im Original mit Untertiteln) nicht entgehen lassen sollte – ein Film, der zeigt, dass die wertvollsten Dinge im Leben oft die unscheinbarsten sind.

Eine Folge, die von Shakespeare'scher Tragik über blutige Nostalgie bis hin zu herzerwärmenden Familienbanden reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(06:50) Romeo + Juliet

(15:20) Final Destination 1 + 2

(25:30) Clown in the Cornfield

(42:40) How to Make Millions Before Grandma Dies

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53 Minuten
Folge #219: Fingernails

Kann man Liebe wirklich messen?

Freundschafts-Hymnen, Serien-Enttäuschungen und philosophische Fragen an die Liebe!

Den Anfang macht eine kleine Enttäuschung: Timo hat die neueste Staffel von Love, Death & Robots gesehen und war, bis auf wenige Ausnahmen (die größenwahnsinnige Katze!), eher unterwältigt. Viele Folgen wirkten belanglos und schnell produziert, auch die Red Hot Chili Peppers als Marionetten konnten da nicht viel retten. Zeljko hat nur kurz reingeschnuppert und teilt den ersten Eindruck. Schade, denn die früheren Staffeln hatten oft echte Perlen zu bieten! Ein kleiner Hoffnungsschimmer könnte Amazons Pendant Secret Levels sein, auch wenn Timo da als Nicht-Gamer noch skeptisch ist.

Das führt zu einer kleinen, aber wichtigen Diskussion über Fake News und Gerüchte in der Filmwelt. Ob angebliche Filmprojekte mit Jamie Foxx als Mike Tyson oder falsche Todesmeldungen – Timo plädiert dringend dafür, Informationen immer gegenzuchecken (IMDb ist euer Freund!) und nicht blind jedem Social-Media-Post zu vertrauen.

Doch dann kommt der Film der Woche, den Zeljko rausgesucht hat und der beide tief beeindruckt hat: Fingernails. Die Prämisse ist faszinierend und erinnert an eine Black Mirror-Folge: Was, wenn ein simpler Test mit einem Fingernagel verrät, ob zwei Menschen füreinander bestimmt sind? In dieser Welt arbeitet Anna (großartig: Jessie Buckley) in einem "Liebesinstitut", obwohl sie selbst in einer zertifizierten Beziehung ist. Der Film wirft tiefgründige Fragen auf: Was ist Liebe? Kann man sie messen? Was passiert, wenn das Testergebnis nicht mit dem eigenen Gefühl übereinstimmt? Und wer ist schuld, wenn Liebe endet?

Fingernails ist ein langsames, melancholisches Melodrama mit Lanthimos-Vibes, das ohne Effekthascherei auskommt und stattdessen auf starke Schauspieler und eine intensive Atmosphäre setzt. Timo und Zeljko diskutieren leidenschaftlich über die philosophischen Implikationen, die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Beziehungen und die Erkenntnis, dass Liebe sich verändern kann, ohne dass jemand einen Fehler gemacht hat. Ein Film, der zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt – eine klare Empfehlung für alle, die sich auf ein ruhiges, aber intensives Kinoerlebnis einlassen wollen.

Eine Folge, die von Serien-Frust bis hin zu existenziellen Fragen über die Liebe reicht – und am Ende doch wieder beim Kern des Filmemachens landet: Geschichten, die uns berühren und zum Denken anregen.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(01:20) Love, Death + Robots

(12:00) Filmgerüchte & ChatGPT

(23:50) Fingernails

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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

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1 Stunde 25 Minuten
Folge #218: Fantasy Filmfest Nights '25

Die große Nachlese!

Festival-Vibes, Film-Flops und absolute Highlights!

Timo und Zeljko waren letztes Wochenende auf dem Fantasy Filmfest in Frankfurt und Stuttgart und haben sich durch einen wahren Film-Marathon gekämpft! Luc Bessons iPhone-Roadmovie June & John fand Timo überraschend herzlich, während der Eröffnungsfilm Kung Fu in Rome als wilder Genre-Mix zwar stark, aber etwas lang war.

Gespalten hat dann A Whale die Gemüter: Timo liebte die Lovecraft-Traumsequenzen, fand den Killer-Plot aber zäh, während Zeljko vollends überzeugt war. Einig waren sich beide dann wieder bei Locked, dem packenden Kammerspiel mit Bill Skarsgård als Gefangener im Hightech-Auto. Für viele Lacher sorgte The Ugly Stepsister, ein blutig-humorvolles Dark Fairy Tale aus Norwegen.

Ein absolutes Highlight für beide war Bring Them Down! Das irische Drama um einen eskalierenden Nachbarschaftsstreit unter Schafhirten ging mit langsamer Wucht und emotionaler Tiefe unter die Haut. Weniger überzeugen konnte Timo das Creature Feature Orang Ikan, während Zeljko den Trash-Faktor mochte. Ein echter Crowdpleaser, den Zeljko leider verpasste, war Clown in a Cornfield – ein cleverer und witziger Slasher.

Solide Unterhaltung bot The Weekend aus Nollywood, und der melancholische Stop-Motion-Film Memoir of a Snail rührte Timo (erneut) zu Tränen. Redux Redux überzeugte als Sci-Fi-Thriller mit Low-Budget-Charme, und der Abschlussfilm The Damned bot dichten Folk-Horror, auch wenn Zeljko die generischen Horror-Elemente etwas störten.

Fazit: Ein starkes Festival mit vielen Entdeckungen! Wer jetzt Lust bekommen hat: Das nächste Fantasy Filmfest im September steht schon in den Startlöchern.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(03:40) June & John

(07:30) Kung Fu in Rome

(12:40) A Whale

(18:35) Locked

(27:40) The Ugly Stepsister

(34:05) Mermaid

(34:55) Bring Them Down

(43:35) Oran Ikan

(47:45) Clown in the Cornfield

(56:35) The Weekend

(1:03:00) Memoir of a Snail

(1:06:30) Redux Redux

(1:12:00) The Damned

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1 Stunde
Folge #217: Last Breath

Atemlose Spannung unter dem Meer

Sprachfinessen, Marvel-Diskussionen und ein Film, der den Atem raubt!

Startschuss für die neue Folge! Nach einem kleinen technischen Pannen-Warm-up und Zeljkos Brötchen-Back-Ablenkung geht's erstmal um… Handytarife und Leasing-Tricks? Ja, richtig gehört! Timo und Zeljko philosophieren über Sparfuchs-Mentalität, Excel-Tabellen und die Frage, wann der Aufwand sich wirklich lohnt. Das führt zu einem kleinen Schwenk über Werksleiter-Besuche, Eloquenz und die Tücken der deutschen Sprache, wenn man zweisprachig aufwächst – inklusive charmanter Wortverdreher und der Erkenntnis, dass "Portofolio" irgendwie hängen bleibt.

Aber keine Sorge, der Linguistik-Podcast ist nur ein kurzer Ausflug! Denn wenn diese Folge rauskommt, sitzen die beiden Jungs schon (fast) im Kinosessel für das Fantasy Filmfest! Ein letzter Reminder an alle Filmfans: Checkt die Termine für eure Stadt und stürzt euch ins Festival-Getümmel! Nächste Woche gibt's dann hier die ausführliche Zusammenfassung mit allen Highlights.

Zeljko hat sich in der Zwischenzeit dem Marvel-Universum gewidmet und ist dem Hype-Train um Thunderbolts* gefolgt. Sein Urteil: Eine positive Überraschung, die sich anders anfühlt als gewohnte Marvel-Kost und gerade deshalb für ihn funktioniert. Es entspinnt sich eine kleine Diskussion darüber, für welche Art von Marvel-Fan der Film geeignet ist und ob Timo als MCU-Aussteiger hier wieder einen Einstieg finden könnte.

Timo hat sich derweil den Mystery-Thriller Drop - Tödliches Date angesehen. Optisch schick und mit spannenden Momenten, krankt der Film laut Timo aber an einigen Logiklöchern und einer etwas zu konstruierten Ausgangssituation. Viel besser gefallen hat ihm da Death of a Unicorn, eine abgedrehte A24-Horror-Fantasy-Komödie mit Jenna Ortega und Paul Rudd. Ein überfahrenes Einhorn, dessen Blut alles heilt, entfesselt eine absurde Kettenreaktion – trashig, selbstironisch und trotz B-Movie-Optik ein großer Spaß.

Der Film der Woche ist diesmal Last Breath, die Spielfilm-Adaption einer gleichnamigen, auf wahren Begebenheiten beruhenden Dokumentation. Ein Taucher sitzt hunderte Meter unter der Meeresoberfläche fest – ohne Licht, ohne Luft. Ein atemloser Survival-Thriller, der die beiden tief beeindruckt hat. Die Spannung ist greifbar, die Situation schier aussichtslos und die Tatsache, dass dies wirklich passiert ist, macht alles noch intensiver. Einziger kleiner Kritikpunkt: Der Soundtrack drückt manchmal etwas zu sehr auf die Tränendrüse. Dennoch: Ein packender Film, der keine Sekunde verschwendet und einen bis zum Schluss mitfiebern lässt.

Eine Folge, die vom schwäbischen Sparfuchs über Marvel-Analysen bis hin zu tiefster Seenot reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Eindrücken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(19:55) Thunderbolts*

(31:50) Drop - Tödliches Date

(41:30) Death of a Unicorn

(47:45) Last Breath

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#216: Havoc

1 Stunde 24 Minuten
Folge #216: Havoc

Zwischen Action-Rausch und Wackel-Trauma

Kartbahn-Chaos, Festival-Fieber und ein Film, der die Augen (und Meinungen) strapaziert!

Los geht's diesmal nicht im Bett (zum Glück für Timo!), sondern mit einem kleinen Einblick in Timos Wochenende: Als Fotograf auf der Kartbahn! Was als Job begann, entpuppte sich als überraschend anstrengender, aber faszinierender Einblick in die Welt der rasenden Karts – inklusive anfänglicher Überforderung und der Erkenntnis, dass Kartfahren echte Muckis erfordert (Zeljko kann ein Lied davon singen!).

Danach machen die beiden Jungs ordentlich (unbezahlte) Werbung für das bald startende Fantasy Filmfest! Sie teilen ihre Vorfreude, persönliche Film-Highlights (von Locked über The Ugly Stepsister bis Bring Them Down) und die Magie, auf dem Festival ungeahnte Perlen zu entdecken, die es vielleicht nie ins reguläre Kino oder Streaming schaffen. Ein Muss für alle Filmfans in den Festivalstädten!

Anschließend geht's ans Serien- und Filmprogramm: Timo empfiehlt die norwegische Serie Exit, eine bissige Satire über superreiche Finanzhaie in Oslo, deren Leben aus Koks, Nutten und Intrigen besteht – inklusive überraschend komplexer (und nicht unbedingt sympathischer) Charaktere. Ein kleiner Bonus: Für Timo und seine Frau gab's dank Norwegisch-Lernfortschritten sogar ein paar Aha-Momente beim O-Ton!

Zeljko hat indes Timos Tipp von letzter Woche beherzigt und Are You There God? It's Me, Margaret. nachgeholt – und war total begeistert! Ein kleiner, ehrlicher Film über die Pubertät, der ihn tief berührt hat, auch wenn die jüngere Generation im Haushalt weniger beeindruckt war.

Timo legt dann noch Der Spitzname nach, den dritten Teil der deutschen Namens-Komödienreihe. Leider konnte dieser ihn nicht mehr so überzeugen wie die Vorgänger; die Auseinandersetzung mit aktuellen Reizthemen wie Gendern wirkte etwas bemüht und abgearbeitet. Das führt zu einer kleinen, aber interessanten Diskussion über Online-Diskurs, Toleranz und die Schwierigkeit, im Netz nuanciert zu bleiben.

Viel stärker fand Timo da The Assessment, ein intensives Sci-Fi-Kammerspiel mit A24-Vibes über ein Paar, das sich in einer dystopischen Zukunft einer siebentägigen Prüfung unterziehen muss, um das Recht auf Elternschaft zu verdienen – smart, unbequem und atmosphärisch dicht!

Und dann kommt der Film der Woche, auf den sich beide (vor allem Timo) gefreut hatten: Havoc von Gareth Evans (The Raid) mit Tom Hardy. Doch hier gehen die Meinungen massiv auseinander! Während Zeljko die brachiale Action, den treibenden Soundtrack und die (wenn auch wackelige) Immersion feiert, war Timo von der extremen Shaky Cam, der Dunkelheit und den hellen Mündungsfeuern so genervt, dass ihm teilweise schwindelig wurde. Die Action-Setpieces an sich? Grandios! Aber der Weg dahin? Für Timo zu langatmig und die visuelle Umsetzung teils unerträglich. Ein klassischer Fall von "Liebe oder Hasse es" – hört rein, auf welcher Seite ihr steht!

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(07:10) Fantasy Filmfest Nights - Ausblick

(18:50) Exit

(27:50) Are you there God? It's me Margeret.

(32:00) Der Spitzname

(47:40) The Assessment

(54:10) Havoc

(1:13:20) Spoilerpart: Havoc

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Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast!

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Der Podcast rund um die Themen Film,TV und Streaming