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Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast! Archiv

289 Episoden
1 Stunde 7 Minuten
Von Weihnachts-Stress, Horror-Hypes und einer Gesellschaft am Abgrund

Von festlicher Vorfreude über Serien-Diskussionen bis hin zu einem Film, der die Jungs komplett spaltet!

Nach einem kleinen Plausch über den nahenden Weihnachtsstress und Zeljkos neu entdeckter Liebe zu Weihnachtsfolgen (dank Ted Lasso!), starten die Jungs in eine Folge voller filmischer Eindrücke.

Zuerst geht es um die koreanische Miniserie Spiel des Todes (Death's Game). Zeljko ist von dem wilden Genre-Mix begeistert, der ihn bis zum Schluss gefesselt hat. Timo fand den ständigen Sprung zwischen Action, RomCom und ernstem Drama aber eher störend und nicht ganz rund.

Danach sprechen sie über den Horrorfilm HIM, eine Produktion von Jordan Peeles Firma Monkeypaw. Zeljko ist froh, den Film gesehen zu haben, während Timo ihn zwar visuell bombastisch fand, die Story an sich aber als extrem dünn und fast nicht vorhanden empfand – für ihn eher ein 90-minütiges Musikvideo.

Der Film der Woche ist diesmal Ari Asters neuester Streich: Eddington. Und hier gehen die Meinungen massiv auseinander! Zeljko war von den ersten beiden Stunden des Films gelangweilt und fühlte sich nicht abgeholt. Erst das eskalierende Finale konnte ihn packen. Timo hingegen war von Anfang an gefesselt. Er feierte die subtile Inszenierung, den langsamen Spannungsaufbau und die Art, wie Aster die gesellschaftliche Spaltung der Corona-Zeit aufgreift. Für ihn war es ein fesselnder Neo-Western, auch wenn er zugibt, dass der Film etwas überladen ist. Einig sind sich beide aber: Das Schauspiel von Joaquin Phoenix und Pedro Pascal ist herausragend.

Eine Folge, die von leichter Serien-Unterhaltung über einen gehypten Horrorfilm bis zu einem anspruchsvollen Arthouse-Western reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(6:30) Ted Lasso

(14:20) Death's Game / Spiel des Todes

(32:10) HIM

(40:30) Eddington

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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

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1 Stunde 21 Minuten
Zwischen Mythos und Realität

Von Computer-Pannen, offenen Browser-Tabs und einer Doku, die spaltet!

Nach einem kleinen technischen Geplänkel über Freundschaftsdienste am Computer (inklusive Timos Verzweiflung über Kumpels, die nicht zuhören) und einer überraschend tiefen Diskussion über Browser-Tab-Management, starten die Jungs in eine Folge, die von Serien-Liebe und einer kontroversen Dokumentation geprägt ist.

Zuerst schwärmt Zeljko von Ted Lasso. Er hat die Serie erneut für sich entdeckt und ist restlos begeistert von der herzerwärmenden Geschichte, den tiefgründigen Charakteren und der positiven Energie. Für ihn ist die Figur Ted Lasso ein echtes Vorbild, und die Serie schafft es, ihn auch beim Rewatch emotional komplett abzuholen – Pipi in den Augen inklusive! Timo, der die Serie schon kennt, freut sich ebenfalls auf den anstehenden Rewatch vor der vierten Staffel und lobt das herausragende Drehbuch.

Doch dann wird es ernst. Der Film bzw. die Doku der Woche ist Babo - Die Haftbefehl Story. Die Netflix-Dokumentation über den umstrittenen Rapper Haftbefehl hat bei beiden Jungs einen bleibenden Eindruck hinterlassen und führt zu einer der intensivsten Diskussionen der letzten Zeit.

Zeljko, der selbst ein Fan der Musik ist, feiert die Doku für ihren hohen Production Value und die rohe, ungefilterte Energie. Er sieht in Haftbefehls Musik eine Form der Therapie und kann sich mit der Aggressivität und dem "Leid", das er in seinen Texten verarbeitet, identifizieren. Er bewundert die "Realness" und die Aura des Künstlers.

Timo hingegen sieht das Ganze deutlich kritischer. Für ihn ist die Doku zwar gut gemacht, aber auch ein "Nachruf auf einen Lebenden". Er prangert die Glorifizierung eines selbstzerstörerischen Lebensstils an und kritisiert das Umfeld – von der Plattenfirma bis zu den Managern –, das aus seiner Sicht aus reiner Profitgier zusieht, wie ein Mensch zugrunde geht. Er hinterfragt die Authentizität der Doku, die zwar "echt" wirken will, aber durch ihre kuratierte Erzählweise ein verzerrtes Bild zeichnet. Für ihn ist es eine tragische Geschichte über einen traumatisierten Menschen, der in seiner Rolle gefangen ist und dem nicht wirklich geholfen wird.

Eine Folge, die von leichter Serien-Kost bis zu einer tiefgehenden, kontroversen Debatte über Kunst, Verantwortung, Drogen und die Abgründe der Musikindustrie reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(15:20) Ted Lasso

(26:10) Babo - Die Haftbefehl Story

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56 Minuten
Bone Lake – Von Wallbox-Frust, Dämonenjägern und einem psychosexuellen Kammerspiel

Von Handwerker-Frust über Serien-Binges bis zu einem Film, der die Jungs in seinen Bann zieht!

Die Folge startet mit einem gestressten Timo, der sich über unzuverlässige Handwerker und die Tücken der Wallbox-Installation auslässt. Das führt zu einer kleinen, aber feinen Diskussion über Bartpflege, Frisuren-Experimente und einem kurzen, amüsanten Exkurs über das richtige Vorgehen bei Spinnen im Haus (Einsaugen: ja oder nein?).

Danach geht es aber direkt in die Welt der Filme und Serien. Timo gibt ein Update zu The Handmaid's Tale: Nach zwei starken Staffeln hat die dritte für ihn ein paar Glaubwürdigkeitsprobleme, was die etablierten Regeln der dystopischen Welt angeht. Trotz kleiner Kratzer im Lack bleibt die Serie aber weiterhin extrem packend.

Zeljko hat sich derweil wieder dem Anime-Universum gewidmet und den Demon Slayer: Hashira Training Arc nachgeholt. Auch wenn er die Story schon in Kurzform kannte, hat sich der ausführliche Binge für ihn absolut gelohnt, um die Charaktere noch besser zu verstehen. Außerdem ist er komplett hooked von der koreanischen Miniserie Spiel des Todes (Death's Game). Die abgedrehte Prämisse über einen Mann, der nach seinem Suizid vom Tod dazu verdammt wird, zwölf Tode in verschiedenen Körpern zu durchleben, hat ihn voll erwischt – ein wilder Genre-Mix, der ihn an die Couch fesselt.

Der Film der Woche ist diesmal der Psychothriller Bone Lake (oder wie Zeljko vorschlägt: "Boner Lake"). Ein Paar verbringt ein Wochenende in einer abgelegenen Villa, als plötzlich ein anderes, verführerisches Paar auftaucht. Was als Missverständnis beginnt, entwickelt sich zu einem manipulativen und psychosexuellen Kammerspiel. Beide sind sich einig: Der Film macht verdammt viel Spaß! Er spielt geschickt mit Erwartungen, baut eine dichte Atmosphäre auf und liefert im letzten Drittel einen absolut befriedigenden, blutigen Climax. Trotz kleiner Schwächen bei der Darstellung von Sexszenen ist Bone Lake ein cleverer und unterhaltsamer Thriller mit Anleihen an Barbarian und Speak No Evil, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Eine Folge voller Alltags-Ärger, Serien-Tipps und einem echten Thriller-Geheimtipp!

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(08:20) The Handmaid's Tale

(13:50) Demon Slayer: Hashira Training Arc

(19:40) Death's Game / Spiel des Todes

(36:15) Bone Lake

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#242: Weapons

1 minute
Weapons – Von Fitness-Hass, Badminton-Vereinen und einem meisterhaften Horror-Puzzle

Von Sport-Muffeln und Vereins-Hassern über eine dystopische Serien-Entdeckung bis hin zu einem Film, der die Jungs komplett begeistert!

Nach einem kleinen Plausch über die Tücken von Crossfit, überteuerten Padel-Plätzen und Timos Abneigung gegen Vereinsmeierei (selbst im Vogelspinnen-Verein!) starten die Jungs in eine Folge, die von Serien-Binge-Watching und filmischen Entdeckungen geprägt ist.

Timo ist "late to the party" und hat endlich mit der gefeierten Serie The Handmaid's Tale begonnen. Er ist mitten in Staffel 2 und komplett gefesselt von der düsteren Dystopie, die auf dem Roman von Margaret Atwood basiert. Die langsame Erzählweise und das beklemmende Worldbuilding haben ihn voll in ihren Bann gezogen. Das führt zu einer interessanten Diskussion über Serien-Konsum, Binge-Watching und warum Timo es bevorzugt, Serien erst nach ihrem Abschluss zu schauen.

Zeljko hat derweil eine Wissenslücke im Carpenter-Universum geschlossen und John Carpenters Klassiker The Fog - Nebel des Grauens von 1980 nachgeholt. Er schwärmt von der dichten, unheilvollen Atmosphäre und dem subtilen Grusel, der ohne viel Krawall auskommt. Ein atmosphärisches Meisterwerk, das für ihn auch heute noch funktioniert und die Genialität von Carpenter unterstreicht.

Als Kontrastprogramm hat Zeljko dann noch die französische Komödie Paulette gesehen. Die Geschichte über eine verbitterte Rentnerin, die ins Drogengeschäft einsteigt, hat ihn mit ihrem schrägen Humor und viel Herz am rechten Fleck bestens unterhalten – eine süße kleine Gaunerkomödie für zwischendurch.

Der Film der Woche ist diesmal der mit Hochspannung erwartete neue Horrorfilm von Zach Cregger (Barbarian): Weapons. Und hier sind sich beide einig: Der Film ist ein absolutes Meisterwerk und einer der besten Horrorfilme des Jahres! Die Geschichte um eine Schulklasse, die auf mysteriöse Weise verschwindet, entfaltet sich als cleveres, episodisches Puzzle, das den Zuschauer bis zur letzten Minute im Dunkeln tappen lässt. Der Film spielt gekonnt mit Erwartungen, baut eine unglaubliche Spannung auf und überzeugt mit einem der besten Drehbücher der letzten Jahre. Ein erfrischender, unvorhersehbarer und atmosphärisch dichter Mystery-Thriller, der lange nachwirkt.

Eine vollgepackte Folge mit einem Serien-Highlight, einem Horror-Klassiker und einem brandneuen Meisterwerk, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

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Inhalt:

(00:00) Intro

(05:30) The Handmaid's Tale - Der Report der Magd

(24:40) The Fog - Nebel des Grauens

(36:45) Paulette

(41:10) Weapons

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1 Stunde 17 Minuten
Von Spinnen-Phobien, Höllen-CGI und Special Guest André Hecker!

Von nervösen Hosts, skurrilen Kino-Erlebnissen und einem höllischen 90er-Jahre-Kultfilm!

Heute gibt's eine Special-Folge, denn Timo und (ein sichtlich nervöser) Zeljko haben sich Verstärkung geholt! Zu Gast ist Horror-Experte, Podcaster und die Stimme hinter "Devils & Demons" und "Genre Geschehen": André Hecker.

Nach der Begrüßung tauchen die drei direkt in die Welt des Horrors ein. André erzählt von seinem extremen Filmkonsum – für ihn ist das ganze Jahr Oktober! Er erklärt, warum er lieber einen schlechten Horrorfilm als einen schlechten Actionfilm schaut und wie er es schafft, bei der Menge an Filmen nicht abzustumpfen.

Als ersten Film hat André HIM im Gepäck. Er stellt klar, dass es sich um eine Jordan-Peele-Produktion (Monkeypaw) handelt, nicht um einen Peele-Regiefilm. Die Geschichte um einen aufstrebenden Football-Star hat für ihn zwar spannende Ansätze und starke Darsteller (Marlon Wayans!), wirkt aber insgesamt etwas unentschlossen.

Das führt die Runde zu einer unterhaltsamen Diskussion über skurrile Kino-Erlebnisse – von mitgebrachten Sofas bis hin zu Bierkisten bei New Kids Turbo. Ein weiteres Highlight ist der Exkurs über Phobien: Während André von seiner Angst vor Verfolgung (Danke, It Follows!) und Spinnen berichtet, überrascht Timo mit der Info, dass er früher über 300 Vogelspinnen gehalten hat – inklusive Fachwissen über die "Buchlungen" der Achtbeiner.

Hauptthema ist aber der 90er-Jahre-Kultfilm Spawn, den André frisch im Director's Cut auf 4K gesehen hat. Einig sind sich alle: Der Film ist ein absolutes Kind seiner Zeit. Das CGI sieht heute aus wie eine "PlayStation 1 Cutscene", aber John Leguizamo als fieser Clown und der Soundtrack sind legendär. Sie diskutieren über den unterschätzten Michael J. White, die Parallelen zu Blade und die Hoffnung, dass die Figur Spawn in einem modernen, düsteren Reboot endlich das bekommt, was sie verdient.

Eine vollgepackte Folge mit einem fantastischen Gast, tiefen Einblicken ins Horror-Genre und einer nostalgischen (und kritischen) Rückschau auf einen Antihelden-Klassiker.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(20:05) HIM

(50:30) Spawn

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1 Stunde 5 Minuten
Von Baustellen-Stress, NS-Propaganda und einem verfluchten Affen!

Von privatem Alltags-Chaos über eine kontroverse Doku-Tiefenbohrung bis hin zu einem Film, der für schaurigen Spaß sorgt!

Timo startet die Folge sichtlich gestresst: Seine Frau ist in der Reha, der Haushalt will geschmissen werden, die Glasfaser-Installation sorgt für Trubel und eine unzuverlässige Handwerksfirma für die Wallbox raubt ihm den letzten Nerv. Das führt zu einer kleinen, aber nachdenklichen Diskussion über Stressresilienz und die therapeutische Kraft von Filmen.

Passend dazu hat sich Timo mit einem schweren Thema beschäftigt und die Dokumentation Riefenstahl über die NS-Propagandafilmerin Leni Riefenstahl gesehen. Um das Werk einordnen zu können, hat er sich vorher sogar ihren berüchtigten Propagandafilm Triumph des Willens angesehen. Das führt zu einer tiefgehenden Diskussion über die Trennung von Kunst und Künstler, die Faszination für filmisches Handwerk und die moralische Komplexität, ein solches Werk zu bewerten.

Danach widmen sich die Jungs dem Conjuring-Universum und The Conjuring: Last Rites, dem vierten Teil der Hauptreihe. Beide waren eher unterwältigt: Zeljko fand den Hauptplot am schwächsten in der Serie, und Timo empfand die neuen Geister als uninspiriert. Ein solide produzierter Film, der aber das Gefühl hinterlässt, dass es Zeit wird, das Kapitel um die Warrens abzuschließen.

Anschließend steht der Horror-Thriller Stay auf dem Programm, und hier gehen die Meinungen auseinander. Zeljko fand das Ehedrama mit Horrorelementen und afrikanischer Folklore durchaus ansprechend. Timo hingegen war von der Story gelangweilt, empfand die Rückblenden als Füllmaterial und konnte dem Ende nichts abgewinnen. Ein Film, der sein Potenzial leider nicht ausschöpfen konnte.

Der Film der Woche ist diesmal The Monkey, der neue Horrorfilm von Osgood Perkins (Longlegs), basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Und hier sind sich beide einig: Der Film macht verdammt viel Spaß! Entgegen der Erwartung eines düsteren Gruselfilms entpuppt sich The Monkey als eine herrlich skurrile und witzige Horrorkomödie mit Final Destination-Vibes. Der titelgebende Spielzeugaffe sorgt für eine Reihe kreativer und blutiger Kills, die Timo mehrmals laut lachen ließen. Ein simpler, aber extrem unterhaltsamer Film, der genau weiß, was er sein will und perfekt in die Horrorsaison passt.

Eine Folge, die von intensiven Doku-Analysen über Franchise-Müdigkeit bis hin zu einem absurd-lustigen Horror-Highlight reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(04:50) Riefenstahl & Triumph des Willens

(31:30) Conjuring: Das letzte Kapitel

(41:40) Stay

(52:30) The Monkey

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1 Stunde 17 Minuten
Von Baustellen-Horror, Blutsauger-Balladen und einem Bus im Flammenmeer

Von Glasfaser-Chaos, skurrilen Fetischen und einem Film, der die Jungs enttäuscht zurücklässt!

Die Folge startet mit einer ordentlichen Portion Alltags-Horror: Bei Timo wird ohne Vorwarnung die Straße aufgerissen, was zu einer amüsanten Diskussion über mangelnde Kommunikation bei Bauarbeiten und Zeljkos Anekdote über eine durchtrennte Klingelleitung führt.

Danach tauchen die Jungs aber schnell in die Welt der Filme ein. Zeljko hat sich in die Abgründe des Internets begeben und den australischen Skandalfilm Feed von 2005 angesehen. Der Film über einen Cyberermittler, der eine bizarre Fetisch-Website mit Zwangsernährung aufdeckt, war für ihn ein anstrengendes, aber interessantes Seherlebnis mit Anleihen an 8mm und Silence of the Lambs.

Timo war derweil von der Blumhouse-Doku-Reihe Nightmares of Nature eher gelangweilt. Die als "Horror-Naturdoku" angepriesene Serie entpuppte sich als narrative Tiergeschichte, die für ihn weder gruselig noch besonders lehrreich war – ein Konzept, das für ihn nicht aufging.

Dafür konnte er endlich Robert Eggers' Nosferatu nachholen und war restlos begeistert. Der Film ist für ihn kein Mainstream-Produkt, sondern ein atmosphärisch dichter, düsterer Gruselfilm mit einem herausragenden Bill Skarsgård als abartiger und furchteinflößender Graf Orlok. Die visuelle Gestaltung, die okkulten Anleihen und die Fokussierung auf die psychologische Ebene haben ihn komplett überzeugt.

Der Film der Woche ist diesmal The Lost Bus, der auf der wahren Begebenheit der verheerenden "Camp Fire"-Waldbrände in Kalifornien 2018 basiert. Und hier sind sich beide überraschend einig: Der Film war eine Enttäuschung. Obwohl Matthew McConaughey als Busfahrer, der eine Gruppe Kinder retten muss, eine starke Leistung abliefert, krankt der Film an flachen Nebencharakteren (die Kinder ließen beide emotional kalt), einem aufdringlichen Score und fragwürdigen Logikentscheidungen. Die Katastrophe fühlte sich nie wirklich greifbar an, und die Spannung wollte einfach nicht zünden. Ein Film mit einer wichtigen Geschichte, der sein Potenzial leider nicht ausschöpfen konnte.

Eine Folge, die von obskuren Thrillern über enttäuschende Dokus und atmosphärischen Grusel bis hin zum zwiegespaltenen Film der Woche reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(11:40) Feed

(27:00) Nightmares of Nature

(36:40) Nosferatu

(57:10) The Lost Bus

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1 Stunde 11 Minuten
Von sprechenden Schreibmaschinen und bröckelnder Logik

Nach Adam Riese und Eva Zwerg! Die Jungs starten nach einem kleinen philosophischen Austausch über Sprichwörter in eine Folge voller Film-Talk.

Zeljko hat es endlich ins Kino geschafft und den Anime-Blockbuster Demon Slayer: Infinity Castle im IMAX gesehen. Ein absolutes Highlight für ihn, das ihn emotional komplett umgehauen hat – volle Punktzahl! Die bildgewaltige Inszenierung auf der riesigen Leinwand hat ihn tief beeindruckt, auch wenn ihm ein kleiner Teil der vorherigen Story Arc gefehlt hat.

Timo hat sich derweil gleich zwei Dokumentationen bzw. Dramen gewidmet: Zuerst Planet Insect, eine dreiteilige Doku-Reihe über die faszinierende Welt der Insekten, die ihn mit spannenden Fakten und der markanten Stimme von Kate Mulgrew (Captain Janeway) überzeugen konnte. Danach folgte der deutsche Sci-Fi-Film Ich bin dein Mensch. Die Geschichte über eine Frau, die einen humanoiden Roboter als Partner testen soll, punktete mit einer cleveren Prämisse, die schon vor dem großen KI-Hype relevante Fragen stellte und ihn positiv überraschte.

Zeljko war außerdem in der Sneak Preview und landete bei der deutschen Tragikomödie Zweigstelle. Die skurrile Geschichte über eine bayerische Jenseitsbehörde, die wie ein deutsches Amt funktioniert, hat seinen Humor voll getroffen und für viele Lacher gesorgt – eine klare Empfehlung für alle, die auf trockenen, bürokratischen Witz stehen.

Der Film der Woche ist diesmal der Thriller Relay (im Deutschen The Negotiator). Hier gehen die Meinungen auseinander, aber im Kern sind sich beide einig: Der Film startet unglaublich stark. Die Prämisse um einen mysteriösen Vermittler (Riz Ahmed), der nur über einen anonymen Text-zu-Sprache-Dienst kommuniziert, baut eine dichte und packende Atmosphäre auf. Doch während Zeljko vor allem das "Hollywood-like" Finale als Stilbruch empfand, stolperte Timo über Logiklöcher in der Kommunikation und fragwürdige Charakterentscheidungen, die seine Immersion störten. Trotz dieser Schwächen und einem überraschenden Twist am Ende ist Relay ein spannender Thriller mit einem interessanten Konzept, der aber sein volles Potenzial nicht ganz ausschöpft.

Eine Folge voller Anime-Emotionen, deutscher Filmperlen und einer intensiven Debatte über einen Thriller, der fast perfekt gewesen wäre.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(05:30) Demon Slayer: Infinity Castle

(20:40) Planet Insects

(25:30) Ich bin dein Mensch

(39:30) Zweigstelle

(48:30) The Negotiator / Relay

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1 Stunde 8 Minuten
Das große Fantasy Filmfest 2025 Recap!

Federweißer, Festival-Stress und jede Menge Film-Talk!

Direkt nach einer intensiven Festival-Woche melden sich Timo und Zeljko (mit einem wohlverdienten Kaltgetränk in der Hand) zur großen Nachlese des Fantasy Filmfest 2025! Obwohl die Woche für beide stressig war – Timo musste nebenbei arbeiten, Zeljko hatte nur begrenzt Zeit – haben sie eine ganze Reihe von Filmen gesehen und teilen ihre Eindrücke.

Den Anfang macht der Eröffnungsfilm Good Boy, ein ungewöhnlicher Horrorfilm aus der Perspektive eines Hundes. Während Zeljko von der kreativen Idee und der Umsetzung angetan war, fand Timo das Gimmick zwar nett, aber auf Spielfilmlänge nicht ganz tragfähig.

Ebenfalls im Zombie-Genre, aber ganz anders, war We Bury The Dead. Die Geschichte über eine Frau, die ihren verstorbenen Mann inmitten einer Untoten-Epidemie sucht, punktete bei Zeljko mit einem starken Score und einer unkonventionellen Herangehensweise, während Timo das konventionelle Ende etwas enttäuschte.

Ein Film, der die Gemüter spaltete, war das polnisch-französische Familiendrama Her Will Be Done. Zeljko feierte den Film als sein persönliches Festival-Highlight und lobte die authentische, raue Darstellung und die kryptische Atmosphäre. Timo hingegen konnte dem Film leider gar nichts abgewinnen und empfand ihn als ziellos und uninspirierend.

Viel besser gefiel beiden die Videospielverfilmung Exit 8. Der japanische Mystery-Film über einen Mann, der in einer Endlosschleife in einer U-Bahn-Station gefangen ist, fesselte mit seiner cleveren Spieldynamik und schaffte es, die Spannung konstant hochzuhalten.

Ebenso überzeugend war der französische Crime-Thriller No One Will Know, der mit seinem schwarzen Humor, cleveren Wendungen im Matroschka-Stil und glaubwürdigen Charakteren punktete – für beide ein klarer Favorit!

Zum Abschluss schwärmt Timo noch von Welcome Home, Baby, einem österreichischen Folk-Horror-Drama mit Midsommar-Vibes, und Code 3, einer wilden Action-Tragikomödie über Rettungssanitäter, die ihn mit ihrem schwarzen Humor und der gleichzeitig ernsten Thematik begeistert hat.

Eine vollgepackte Recap-Folge mit allen Höhen und Tiefen des Festivals! Und wer jetzt Lust bekommen hat: Das nächste Fantasy Filmfest kommt bestimmt!

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(09:06) Good Boy

(16:10) We Bury The Dead

(25:50) Her Will Be Done

(33:30) Exit 8

(40:30) No One Will Know

(51:00) Welcome Home Baby

(57:50) Code 3

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#236: Marco

1 Stunde 5 Minuten
Von falschen Rock-Dokus, nackten Kanonen und einem kontroversen Rache-Epos

Von improvisierten Podcast-Setups über Festival-Vorfreude bis hin zu einem Film, der die Gemüter spaltet!

Nach einem kleinen Plausch über Timos professionelles Licht-Setup und Zeljkos improvisierten Wäschekorb-Ständer geht es direkt in die heiße Phase: Das Fantasy Filmfest ist in vollem Gange. Die Jungs teilen ihre Erfahrungen und Vorfreude, geben Tipps für Festival-Neulinge (geht auch mal in Filme, die ihr nicht kennt!) und betonen die Magie, sich von unbekannten Werken überraschen zu lassen.

Nächste Woche folgt dann der große Recap!

Timo hat die Zeit genutzt und mit This is Spinal Tap! eine echte Bildungslücke geschlossen. Die Kult-Mockumentary von 1984 über eine fiktive Heavy-Metal-Band hat ihn komplett begeistert – nicht nur, weil sie das Genre perfektioniert hat, sondern auch, weil sie die spätere Glam-Metal-Szene erstaunlich treffend vorwegnahm. Ein witziger Zufall: Nur einen Tag nach dem Filmabend erschien ein brandneues Album der (eigentlich fiktiven) Band!

Danach ging es mit der Neuauflage von The Naked Gun (2025) weiter. Timo war anfangs skeptisch, wurde aber positiv überrascht: Liam Neeson macht als Frank Drebin Jr. eine super Figur, und der Film schafft es, den absurden Humor der Originale respektvoll in die heutige Zeit zu transportieren, ohne in platte Witze abzudriften. Eine würdige und überraschend witzige Fortsetzung!

Der Film der Woche ist diesmal der indische Action-Thriller Marco, und hier gehen die Meinungen massiv auseinander. Zeljko war von dem Rache-Epos beeindruckt: Er feiert die epischen, stylishen Actionszenen, den treibenden Soundtrack und die larger-than-life-Attitüde, die er am indischen Kino so schätzt. Auch wenn der Film im ersten Teil etwas langatmig ist, hat ihn das brachiale Finale überzeugt. Timo sieht das komplett anders. Für ihn war der Film anfangs zu zäh und konfus geschnitten. Die Action fand er zwar ebenfalls gut inszeniert, aber das extrem brutale letzte Drittel hat ihm den Film komplett verdorben. Die explizite Gewalt gegen Unschuldige empfand er als sinnlos, selbstzweckhaft und als kalkulierte Provokation, die keinerlei erzählerischen Mehrwert bot.

Eine Folge, die von Kult-Comedy über gelungene Reboots bis hin zu einem extrem kontroversen Action-Brett reicht, das garantiert für Diskussionen sorgt – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(08:20) This is Spinal Tap

(18:20) Die Nackte Kanone (The Naked Gun) (2025)

(41:20) Marco

(45:40) Spoilerpart: Marco

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1 Stunde
Von Kung-Fu-Hitlern, Scarface-Hemden und Hai-Horror!

Zurück aus dem Urlaub! Zeljko ist wieder da und die Jungs stürzen sich direkt in eine vollgepackte Filmwoche, die von 80er-Jahre-Nostalgie bis zu blutigem Tier-Horror alles zu bieten hat.

Den Anfang macht Zeljko mit einem absoluten Kult-Klassiker: Kung Fury. Der 30-minütige YouTube-Kurzfilm ist eine herrlich überdrehte Hommage an die 80er, die auch beim wiederholten Schauen für Lachtränen sorgt. Das führt zu einer kleinen Diskussion über den unvollendeten Nachfolger, der leider in der Produktionshölle feststeckt.

Timo widmet sich derweil einer tragischen Figur der deutschen Popkultur und hat die dreiteilige ARD-Doku Die Küblböck Story - Eure Lana Kaiser gesehen. Ein respektvoller Blick auf das Leben und Verschwinden von Daniel Küblböck, der für alle, die das Thema noch nicht so auf dem Schirm haben, sehr sehenswert ist.

Danach wird's schlüpfrig! Zeljko hat einen Ausflug in die Welt der "Cat III"-Filme aus Hongkong gemacht und sich Sex & Zen von 1991 angesehen. Eine absurde Sex-Klamotte mit Kung-Fu-Einlagen, die so ernsthaft überzogen ist, dass man nur noch lachen kann – definitiv nichts für jeden Geschmack, aber ein unvergessliches Erlebnis. Passend dazu hat Timo mit Fixed eine nicht minder derbe Animations-Komödie über einen Hund vor der Kastration entdeckt – eine Mischung aus Pets und Sausage Party, die mit plumpem, aber effektivem Humor punktet.

Als Kontrastprogramm hat Zeljko dann noch Brian De Palmas Meisterwerk Scarface nachgeholt und schwärmt von der epischen Story, dem ikonischen Soundtrack und Al Pacinos Performance. Für ihn ist Tony Montana das ultimative "Stoppschild" – ein abschreckendes Beispiel, das trotz aller Faszination eine klare Warnung darstellt.

Der Film der Woche ist diesmal der Tier-Horror-Thriller Dangerous Animals. Eine Surferin wird von einem Serienkiller entführt, der eine ungesunde Obsession für Haie hat. Timo ging ahnungslos in den Film und wurde von der Wendung überrascht. Beide sind sich einig: Der Film macht richtig Laune, auch wenn er sich gegen Ende wiederholt und einige Logiklöcher hat. Jay Courtney liefert eine herrlich durchgeknallte Performance ab, und die Hai-Szenen sind größtenteils effektiv umgesetzt. Ein solider Genre-Beitrag, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber für 90 Minuten packende Unterhaltung sorgt.

Eine Folge voller Kult, Kitsch, Klassikern und krachender Action – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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Inhalt:

(00:00) Intro

(02:10) Kung Fury

(08:50) Die Küblböck Story - Eure Lana Kaiser (Doku-Serie)

(17:50) Sex & Zen

(23:20) Fixed

(27:10) Scarface

(39:10) Dangerous Animals

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47 Minuten
Von Schoko-Kitsch, indischen Epen und dem Rausch der Geschwindigkeit!

Müde, aber motiviert! Zeljko meldet sich direkt nach einer langen Autofahrt aus dem Urlaub zum Podcast. Nach einem kleinen Austausch über das Reisen und Urlaubs-Filmrituale, geht's direkt auf die filmische Überholspur.

Den Anfang macht Zeljko mit einem Film, den er eher für die Liebe als aus eigenem Antrieb geschaut hat: Love, Romance & Chocolate. Die vorhersehbare und kitschige Romanze konnte ihn nicht überzeugen, auch wenn die Pralinen auf dem Bildschirm Appetit gemacht haben. Ein klassischer Fall von Hollywood-Einheitsbrei, der bei ihm nicht landen konnte.

Timo hat derweil die Serie Bloodline beendet – und ist zwiegespalten. Während die ersten beiden Staffeln des Familiendramas voller Intrigen und Lügen ihn komplett gefesselt haben, fällt das Finale leider stark ab. Besonders die letzten beiden Folgen waren für ihn ein konfuser Fiebertraum, der viele Fragen offenlässt und den starken Gesamteindruck schmälert. Schade um eine ansonsten packende Serie!

Zeljko kontert mit einem indischen Epos: Jigarthanda Double X. Der fast dreistündige Film über einen Gangster und einen Filmemacher, die gemeinsam einen Western drehen wollen, hat ihn mit seiner Energie, der Bromance und einer sozialkritischen Note begeistert. Eine epische Hommage an Clint Eastwood, die trotz ihrer Länge super unterhält – auch wenn sie für ihn nicht ganz an das Meisterwerk RRR herankommt.

Der Film der Woche ist Joseph Kosinskis Hochgeschwindigkeits-Drama F1. Brad Pitt spielt einen alternden Formel-1-Fahrer, der nach Jahrzehnten ein Comeback wagt. Und hier sind sich beide einig: Audiovisuell ist der Film eine absolute Wucht! Die Kamerafahrten sind atemberaubend, man fühlt sich, als säße man selbst im Cockpit, und der brachiale Sound (mit einem Score von Hans Zimmer) drückt einen förmlich in den Sitz.

Während Zeljko vom Cast und der emotionalen Dynamik begeistert war, fand Timo die Story um den alten Mentor und den jungen Rivalen etwas zu vorhersehbar und klischeehaft. Dennoch ist F1 ein packender und unfassbar unterhaltsamer Film, der im Kino (und besonders im IMAX) seine volle Kraft entfalten dürfte – und nebenbei beweist, wie verdammt gut Brad Pitt mit über 60 noch aussieht!

Eine vollgepackte Folge, die von süßem Kitsch über indische Action bis zum ohrenbetäubenden Sound der Formel 1 reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(10:00) Love, Romance & Chocolate

(15:00) Bloodline (Serie)

(23:40) Jigarthanda Double X

(28:30) F1 - Der Film

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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

Anfragen: ouatic@gmx.de

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1 Stunde 10 Minuten
Von Rentnersprüchen, Comic-Universen und einem nervenzerreißenden Roadtrip

Von vergessenen Terminen über alte Weisheiten bis hin zu Filmen, die noch lange nachwirken!

Nach einem kleinen organisatorischen Stolperer zu Beginn, der die Jungs zu einer humorvollen Diskussion über Rentnersprüche ("Aus Spaß wurde ernst und Ernst ist jetzt 9 Jahre alt") und die tiefgründige Weisheit "Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein" führt, geht es direkt in die Welt der Filme.

Den Anfang macht ein kleiner Ausblick auf das bald startende Fantasy Filmfest, bei dem beide wieder fleißig vor Ort sein werden. Sie teilen ihre Vorfreude und betonen die Magie des Festivals, bei dem man oft die besten Filme entdeckt, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat. Also, an alle Filmfans in den Festivalstädten: Hingehen lohnt sich!

Timo berichtet danach von der Serie Bloodline, einem intensiven Familiendrama voller Lügen, Intrigen und Geheimnisse. Die Serie hat ihn und seine Frau voll gepackt und führt zu einer kleinen, aber wichtigen Erkenntnis: Man sollte an seiner Impulskontrolle arbeiten – eine Lehre, die sich auch im Straßenverkehr bezahlt macht.

Zeljko war derweil im Kino und hat sich den neuen Superman von James Gunn angesehen. Sein Urteil ist gemischt: Einerseits feiert er den Mut, einen anderen, "punkrockigeren" Weg zu gehen, andererseits war ihm der Film zu vollgepackt und die Kämpfe zu hektisch inszeniert. Ein Film, der das Superman-Lager spalten dürfte, aber definitiv seine eigene Note hat.

Außerdem hat Zeljko die Anime-Miniserie Takopi's Original Sin entdeckt. Hinter der zuckersüßen Fassade verbirgt sich eine zutiefst traurige und ernste Geschichte über Mobbing, Suizid und zerbrochene Familien, die ihn zu Tränen gerührt hat. Eine klare Empfehlung für Anime-Fans, die schwere Kost nicht scheuen – aber definitiv nichts für ein junges Publikum.

Der Film der Woche ist diesmal der nervenzerreißende Thriller Hallow Road. Ein Ehepaar wird nachts von ihrer Tochter angerufen: Sie hat jemanden angefahren. Was folgt, ist ein intensives Kammerspiel im Auto, das fast in Echtzeit abläuft. Der Film baut eine unglaubliche Spannung auf und seziert die Risse in der familiären Beziehung mit messerscharfen Dialogen. Gekonnt inszeniert, mit fantastischer Kameraarbeit im engen Raum und starken Schauspielern, ist Hallow Road ein Thriller, der einen bis zur letzten Minute fesselt und mit einem cleveren Twist im Abspann überrascht.

Eine vollgepackte Folge mit Festival-Vorfreude, Serien-Tipps und einem echten Thriller-Geheimtipp.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(06:00) Vorschau Fantasy Filmfest 2025

(16:25) Bloodline (Serie)

(25:00) Superman (2025)

(39:40) Takopi's Original Sin (Serie)

(51:35) Hallow Road

(1:06:10) Spoiler Anfang: Hallow Road

(1:06:50) Spoiler Ende: Hallow Road

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1 Stunde 13 Minuten
Folge #232: Materialists

Folge #232: Von Hai-Klassikern, Horror-Hypes und der Mathematik der Liebe

Von Lionel Richie-Gesangseinlagen, wechselnder Deko und einem vollen Kinoprogramm!

Nach einem musikalischen "Hello" und einem kurzen Plausch über die Aufnahme-Optik (die Lampe ist zurück!) starten die Jungs in eine Folge, in der vor allem Zeljko fleißig im Kinosessel saß. Timo hält sich derweil mit der Serie Bloodline bei Laune, aber Zeljko hat einen echten Klassiker erwischt.

Anlässlich des 50 jährigen Jubiläums lief Der weiße Hai (Jaws) wieder im Kino – und Zeljko war dabei! Für ihn eine Offenbarung, den Film von 1975 mit neuen Augen zu sehen und die Genialität des jungen Steven Spielberg (damals erst 26!) zu erkennen. Er schwärmt von der unfreiwillig entstandenen Spannung (weil der mechanische Hai "Bruce" nie funktionierte), den cleveren Kameraeinstellungen und den Parallelen zu Slasher-Filmen. Timo muss derweil gestehen, dass er sich nicht sicher ist, ob er den Meilenstein der Filmgeschichte jemals komplett gesehen hat.

Timo war dafür aber nicht untätig und hat sich den gehypten Horrorfilm Longlegs angesehen. Mit null Vorwissen tauchte er in die düstere, an Se7en und The Silence of the Lamb erinnernde Atmosphäre ein. Er lobt den beunruhigenden Retro-Look, die subtile Spannung ohne billige Jumpscares und vor allem einen unfassbar guten Nicolas Cage, den er unter dem Make-up fast nicht erkannt hätte. Ein sehr starker Film, auch wenn ihm für ein Meisterwerk am Ende ein kleines Etwas gefehlt hat.

Zeljko kontert mit einem weiteren Kino-Highlight: Weapons, der neue Film vom Barbarian-Regisseur Zach Cregger. Während Timo aus Spoiler-Angst sogar die Inhaltsangabe ausblendet, berichtet Zeljko von einem erfrischenden, clever geschriebenen und unvorhersehbaren Horror-Trip, der ihn trotz störender Kinobesucher komplett begeistert und "beseelt" zurückgelassen hat. Ein starkes Horrorjahr!

Der Film der Woche ist Celine Songs (Past Lives) neuer Film Materialists. Hier gehen die Meinungen auseinander: Zeljko feiert die scharfen, intelligenten Dialoge und die Auseinandersetzung mit der Liebe im Kapitalismus. Timo hingegen konnte mit der Welt der superreichen New Yorker und ihrer "Liebe per Checkliste" wenig anfangen. Für ihn war der Film zu klischeebeladen und er konnte emotional nicht an die Charaktere andocken, allen voran an einen für ihn fehlbesetzten Chris Evans. Das führt zu einer tiefgehenden Diskussion über Dating, Oberflächlichkeit, Geld und die Frage, was Liebe wirklich wert ist – und zu einem kleinen Aufreger von Timo über das metrische System!

Eine Folge voller Filmgeschichte, brandneuer Horror-Highlights und einer intensiven Debatte über die Liebe als Geschäftsmodell.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(04:00) Der weiße Hai (Jaws)

(18:30) Longlegs

(34:00) Weapons

(43:10) Materialists

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1 Stunde 11 Minuten
Folge #231: Bring Her Back

Von Giallo-Liebe, Pflege-Alltag und einem Horror-Meisterwerk!

Von konstruktiver Kritik über unbeschreibliche Filmerlebnisse bis hin zu einem Horrorfilm, der unter die Haut geht!

Nach einem kleinen Plausch über die Wichtigkeit von (positivem) Feedback, den Unterschied zwischen Kritik und Hate und einem kurzen Ausflug ins Rap-Game ("I f*ck your sister...") starten Timo und Zeljko in eine Folge, die von außergewöhnlichen Kinoerlebnissen geprägt ist.

Zeljko war im Kino und hat sich von Reflection in a Dead Diamond komplett umhauen lassen – sein persönlicher Film des Jahres! Der neue Streich der Let the Corpses Tan-Macher ist ein unbeschreiblicher, Giallo- und Eurospy-inspirierter Fiebertraum, der mit schnellen Schnitten, einer abgedrehten Handlung und einem einzigartigen Stil fasziniert. Ein Film, den man laut Zeljko nicht erklären, sondern erleben muss. Das führt zu einer spannenden Diskussion über Bewertungskulturen und die "Feiglingskurve" auf Letterbox.

Später legt Zeljko mit Die letzte Nacht in Mailand noch einen authentischen italienischen Krimi nach, der mit seiner unkonventionellen Erzählweise und einem fantastischen Synthesizer-Score begeistert.

Timo hat sich derweil dem deutschen Kino gewidmet und mit Heldin ein echtes Juwel entdeckt. Der Film folgt einer Krankenschwester durch einen einzigen, zermürbenden Tag und liefert einen ungeschönten, aber unglaublich wichtigen Einblick in den stressigen und aufopferungsvollen Pflegealltag. Ein emotionales, menschliches Drama, das ohne Happy End auskommt, aber gerade deshalb so eindringlich und nachhaltig wirkt.

Der Film der Woche ist das mit Spannung erwartete zweite Werk der Philippou-Brüder (Talk to Me): Bring Her Back. Und hier sind sich beide einig: Der Film ist ein Meisterwerk! Was als Familiendrama über Trauerbewältigung beginnt, entwickelt sich zu einem der intensivsten und nervenzerreißendsten Horrorfilme der letzten Jahre. Die Regisseure bauen von der ersten Minute an eine undurchdringliche, mysteriöse Spannung auf, spielen gekonnt mit Symbolik und liefern schockierende Gewaltmomente, die aber immer der Geschichte dienen. Der Film hat beide emotional komplett erschlagen – Zeljko saß am Ende sogar weinend da. Ein unfassbar detailverliebter, grandios gespielter und tief berührender Film, der die Grenzen des Genres auslotet.

Eine Folge, die von philosophischen Filmdebatten über Genre-Perlen bis hin zu einem absolut herausragenden Horrorfilm reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" – jeden Donnerstag um 18:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

Inhalt:

(00:00) Intro

(06:50) Reflection in a Dead Diamond

(26:55) Heldin

(38:20) L'ultima notte di Amore (dt. Die letzte Nacht in Mailand)

(51:05) Bring Her Back

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Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast!

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