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Literatur und Politik Archiv

60 Episoden
53 Minuten
Die Folge ist ein Audiomitschnitt eines Vortrags von Rainer Hermann, Journalist und Autor, den er über sein Buch „Afghanistan verstehen“ gehalten hat. Er geht darin anhand von 10 Fragen auf die Entwicklung des Landes ein, angefangen bei der britischen Besatzung, über die sowjetische Invasion bis zu den Taliban 2.0. Doch der Blick bleibt nicht nur in die Vergangenheit gerichtet, sondern Rainer Hermann versucht auch Antworten auf die Fragen zu finden, wie der Westen mit den Taliban umgehen kann und was für Optionen für die afghanische Zivilgesellschaft bestehen. Dabei gelingt ihm eine Überblicksdarstellung dieses komplexen Landes.
44 Minuten
Was haben die Armut in der Welt und der Klimawandel mit unserer Wirtschaft zu tun? Welchen Einfluss haben Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf den Arbeitsmarkt und wie spricht man mit Kindern über Wirtschaftsthemen? In der neuen Folge von „Literatur und Politik“ suchen Moderatorin Delia Friess und Autor Alexander Hagelüken unkomplizierte Antworten auf diese und weitere Fragen. Dabei kommen Bildungs- und Aufstiegschancen, Inflationsangst und die Auswirkungen von Kolonialismus ebenso zur Sprache wie die Wirkmacht von Rollenklischees und unterbrochene Lieferketten.
29 Minuten
In der Folge 28 des „Literatur und Politik“-Podcasts diskutieren Moderator Stefan Ehlert und Dr. Arno Sonderegger, Afrikawissenschaftler und Historiker, das Fortdauern kolonialer Denkmuster und den stereotypen Blick aus Europa auf den afrikanischen Kontinent. Bei diesem eurozentristischen Blick gerät allzu oft die Vielfalt des afrikanischen Kontinents aus dem Blick. Im Gespräch beschäftigen sich Ehlert und Sonderegger mit der Frage, welche Quellen bei der Erforschung afrikanischer Geschichte und Gegenwart zur Verfügung stehen und erinnern an afrikanische Intellektuelle, deren Stimmen im Diskurs häufig überhört wurden und werden.
48 Minuten
Ein Blick zurück in die Geschichte der Ukraine hilft dabei, die aktuellen Ereignisse rund um den russischen Angriffskrieg besser zu verstehen. Autorin Kerstin S. Jobst und Moderatorin Doris Renck diskutieren, wie sich das Verhältnis der Ukraine zu ihren Nachbarländern, insbesondere zu Russland, entwickelt hat, welchen Stellenwert die Sprache hat und warum die Krim eine besondere Bedeutung hat. Auch auf die Frage, welche Rolle die Erinnerung an den Holodomor und an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl für die Entstehung des ukrainischen Nationalgefühls spielt, geht die aktuelle Podcast-Folge ein.
33 Minuten
Mit der Revolution 1848/49 in Hessen widmet sich diese Podcast-Folge im Jubiläumsjahr dem Entstehen der Demokratie in Deutschland. Moderator Stefan Schröder und Autor Michael Wettengel nehmen die Zentren und Träger der Revolution in Hessen in den Blick und diskutieren die Bedeutung eines Hessenbewusstseins im Angesicht eines territorialen Flickenteppichs. Im Gespräch gehen sie den Fragen nach, wie eine solche Revolution in einem vordigitalen Zeitalter eigentlich losgeht, wie die Herrschenden auf die Umbrüche reagiert haben und welche kurz- und langfristigen Auswirkungen die Revolution auf Gesellschaft und Politik hatte.
40 Minuten
In der Dezember-Folge von „Literatur und Politik“ diskutieren Moderator Stephan Hübner und Infografikerin Esther Gonstalla über die Bedeutung von Eis für Klima und Klimawandel. Häufig wird übersehen, welche wichtige Rolle Eis für Mensch und Natur spielt, ob als Lebensraum, Temperaturregulator oder Wasserlieferant. Im Gespräch gehen sie gemeinsam den Auswirkungen der Eisschmelze und der menschlichen Abhängigkeit vom Eis nach und fragen sie, was wir tun können, um das Eis weltweit zu schützen. Dabei tauchen immer wieder spannende und unerwartete Fakten und Informationen auf.
32 Minuten
In der Folge thematisieren Autor Dr. Wolfgang Niess und Moderator Stefan Schröder die historischen Ereignisse und Zusammenhänge rund um das Datum des 9. Novembers von der Novemberrevolution 1918/19, über den Putschversuch Hitlers 1923 und die Novemberpogrome 1938 bis zum Fall der Mauer 1989. Im Gespräch erörtern sie die Bedeutung der jeweiligen Ereignisse für die demokratische Entwicklung Deutschlands. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Bedeutung das Datum für die Geschichts- und Erinnerungspolitik hat und ob es sich als Feiertag eignet.
39 Minuten
Im Gespräch mit Journalistin Caro Matzko erläutert Autorin Monika Rößiger die Rolle, die grüner Wasserstoff bei der Energiewende spielen kann. Was genau ist eigentlich „grüner Wasserstoff“ und wie kann er in Industrie und Verkehr eingesetzt werden? Anhand von konkreten Projekten beantworten Caro Matzko und Monika Rößiger diese Fragen, diskutieren die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine weitere Verbreitung dieser Energieform und klären, welchen Beitrag grüner Wasserstoff angesichts einer drohenden Energieknappheit leisten kann.
36 Minuten
Die neue Folge von Literatur und Politik widmet sich dem Thema der Stunde: dem Krieg Russlands gegen die Ukraine. Im Gespräch analysieren Manfred Quiring und Dominik Lessmeister die Hintergründe und Entwicklungen, die zum Krieg geführt haben. Dabei nehmen sie die europäische Politik gegenüber Russland, Putins Werdegang und die innerrussischen Einstellungen in den Blick. Sie beleuchten die (Un)Möglichkeiten eines genaueren Blicks in die gesellschaftlichen Zusammenhänge und fragen nach Zukunftsperspektiven für die Ukraine, Europa und Russland.
44 Minuten
Wie entstehen Verfassungen und wie lange sind sie gültig? Warum heißt die deutsche Verfassung „Grundgesetz“ und welche Rolle spielt darin der Föderalismus? Diesen und weiteren Fragen gehen Doris Renck und Prof. Dr. Alexander Thiele, Professor für Staatstheorie und Öffentliches Recht, in dieser Folge nach. Sie diskutieren außerdem die Rolle der Frau im demokratischen Prozess und die Frage, ob es auf dem Weg zu einer demokratischen Verfassung einen deutschen Sonderweg gab.
1 Stunde 2 Minuten
Diese Podcast-Folge fasst den Nachhaltigkeitstag „WIR.ALLE.NACHHALTIG.JETZT.“ vom 10. Mai 2022 mit seinen vier spannenden und informativen Vorträgen von Dr. Hannes Petrischak, Prof. Dr. Michael von Hauff, Prof. Dr. Jana Rückert-John und Prof. Dr. Uwe Blien zusammen. Sie beschäftigen sich unter anderem mit den Fragenstellungen: Wie funktioniert das System Erde und welchen Einfluss nimmt der Mensch? Kann Digitalisierung einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten? Welche sozialen Modelle ergeben sich aus den Anforderungen an ein nachhaltiges Leben und wie reagiert der Arbeitsmarkt auf die neuen Herausforderungen? Diesen und weiteren Fragen gehen die Experten und die Expertin auf den Grund und regen damit zum Nach- und Weiterdenken an.

Der Nachhaltigkeitstag fand in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Hochschule Darmstadt statt.
50 Minuten
Die neue Podcast-Folge ist ein Audiomitschnitt der Veranstaltung „Über die Vergänglichkeit. Eine Philosophie des Abschieds“, in der Ina Schmidt am 4. Mai auf Schloss Heiligenberg im Gespräch mit Paul-Hermann Gruner ihr gleichnamiges Buch vorgestellt hat. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Hospizverein Pfungstadt und nördliche Bergstraßen e.V. statt.

Das Thema Abschied ist ein ambivalentes, beinhaltet es doch Ende und Aufbruch gleichermaßen. Wie leben wir unser Leben in dem Wissen, dass es unvermeidlich zu Ende gehen wird? Nicht nur der Tod konfrontiert uns damit; Veränderung, Endlichkeit, Vergänglichkeit begegnen uns beständig, oft mitten im Alltag. Diesen und weiteren Fragen spüren Ina Schmidt und Paul-Hermann Gruner im Gespräch nach.
1 Stunde 4 Minuten
Im Gespräch räumen Stefan Mey, Buchautor, und Bianca Schwarz, Moderatorin bei hr2, mit bekannten Mythen, die sich um das Thema Darknet ranken, auf. In der Folge geht es um die spannende politische Nutzung des Darknet, die Möglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden und um eine Utopie des Internets, die sich vielleicht im Darknet verwirklichen lässt. Gemeinsam beleuchten die beiden Gesprächspartner das Darknet als Ort krimineller Machenschaften, kommerziellen Marktplatz sowie Austauschplattform politischer Oppositioneller.
39 Minuten
Mechthild Harting von der FAZ und Prof. Dr. Angelika Nußberger, Professorin für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung und ehemalige Richterin und Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, diskutieren über die Bedeutung und Wirkmacht der Menschenrechte am aktuellen Beispiel des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine. Darüber hinaus geht es in ihrem Gespräch um die historische Entwicklung der Menschenrechte und ihren Wirkungsbereich im alltäglichen Leben.
39 Minuten
In dieser Folge diskutieren Prof. Josef H. Reichholf und Manfred Ladwig (SWR) über die Bedeutung, die Auswirkungen von Umweltschutz und die Frage, wie das Artensterben aufgehalten werden kann.