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Episoden

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Der Name Stauffenberg steht symbolhaft für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und neben den Mitgliedern der Weißen Rose zählt Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu den bekanntesten deutschen Widerstandskämpfern. Journalistin und Autorin Ruth Hoffmann geht im Gespräch mit Thomas Altmeyer, Wissenschaftlicher Leiter des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, dem Mythos Stauffenberg nach, der sich um seine Person als Hitler-Attentäter gebildet hat, und beschreibt die komplexe Rezeptionsgeschichte des Widerstandskreises in der Bundesrepublik. An den unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Reaktionen lässt sich eine andere Geschichte der deutschen Nachkriegszeit ablesen, die bis heute von Bedeutung ist.

Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 16. April 2026.

Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
1 minute
„Jüdischer Widerstand war ein Massenphänomen.“ Diese These des Historikers und Autor Stephan Lehnstaedt mag manch einen überraschen, weist sie doch auf eine Forschungs- und Erinnerungslücke hin. Jüdinnen und Juden widersetzten sich ihrer Verfolgung durch die Nationalsozialisten, aber warum wird daran so wenig erinnert?

Im Gespräch mit Jörg Osterloh berichtet er von den Recherchen zu seinem Buch „Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust“. Doch wie kann Widerstand aussehen in einem System, das auf die absolute Vernichtung ausgerichtet ist? Stephan Lehnstaedt beschreibt, wie Überleben zu einem Akt von Widerstand wurde und auf welch vielfältige Weise sich Jüdinnen und Juden dem NS-Regime entgegenstellten. Dabei geht er auf die Unterschiede zwischen West- und Osteuropa ebenso ein wie auf die Rollenverteilung in jüdischen Widerstandsgruppen.

Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 19. März 2026.

Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
1 Stunde 32 Minuten
Wie wird man Bundesverfassungsrichterin? Wie läuft eine Beratung im Gericht ab und warum hat das Bundesverfassungsgericht seinen Sitz in Karlsruhe? Diesen Fragen geht der Jurist und Moderator Dr. Markus Sehl im Gespräch mit der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin und Autorin des Buchs „Rote Linien. Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt“, Prof. Dr. Dr. Susanne Baer, auf den Grund.

Im Gespräch thematisieren die beiden unter anderem die Rolle des Bundesverfassungsgerichts als „Bürgergericht“ und die zunehmende Gefahr der freien Rechtsprechung auf der Welt. Bear beschreibt, wie es ist, mit sieben anderen Richterinnen und Richtern einen Konsens zu finden, was es bedeutet, als Justiz verstanden werden zu wollen oder warum der Fakt, dass 98 Prozent der Klagen in Karlsruhe erfolglos sind, ein gutes Zeichen für den deutschen Rechtsstaat ist.

Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 19. Februar 2026.

Der Inhalt des Podcast gibt die subjektive Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Gäste wieder und entspricht nicht zwingend der Wahrnehmung, Haltung und Meinung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
1 Stunde 19 Minuten
Welche Auswirkungen hat das Artensterben auf unser Leben? Wie hängt es mit dem Klimawandel zusammen? Und was können wir in unserem Alltag für die Artenvielfalt tun? Diese Fragen diskutieren die Journalistin Carina Frey und der Biologe Matthias Glaubrecht, Autor des Buchs „Das stille Sterben der Natur – Wie wir die Artenvielfalt und uns selbst retten“.

Im Gespräch betont Matthias Glaubrecht unter anderem den Fehler, die große Gefahr des Artensterbens zu übersehen und sich stattdessen vor allem auf Maßnahmen gegen den Klimawandel zu konzentrieren, die die Bedrohung der Artenvielfalt sogar noch weiter verstärken. Auch kritisiert er den Begriff des „Kipppunkts“ und erklärt gesamtgesellschaftliche sowie individuelle Lösungsansätze.

Das Buch kann hier bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden.

Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 22. Januar 2026.

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1 Stunde 4 Minuten
Wie ist es, Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten? Und wie beantwortet man diese Frage in einem Comic? Dieser und weiteren Fragen widmen sich Dr. Ole Frahm, Graphic Novel-Experte, und Niels Schröder, Autor und Illustrator der Graphic Novel „Widerstand. Tony Sender, Julius Leber, Theodor Haubach – Im Kampf für Freiheit und gegen Diktatur“.

In ihrer Diskussion liegt der Fokus auf den Lebensgeschichten von Tony Sender, Julius Leber und Theodor Haubach, die im sozialdemokratischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv waren. Der Autor nimmt im Gespräch immer wieder die illustrative Perspektive ein und gibt den Hörerinnen und Hörern einen Einblick in den Entstehungsprozess der Graphic Novel.

Die Folge ist eine Aufzeichnung der Veranstaltung vom 13. November 2025.

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Über diesen Podcast

In der Reihe "Literatur und Politik" lädt die Hessische Landeszentrale für politische Bildung mehrmals im Jahr Expertinnen und Experten zu aktuellen gesellschaftlichen Themen zu einem Gespräch ein. In diesen von Journalistinnen und Journalisten aus renommierten Medienhäusern geführten Gesprächen steht eine Publikation der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors im Mittelpunkt.

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