Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1660 Episoden
26 Minuten
Der deutsche Leitindex dreh auch heute ins Minus – beginnt jetzt die Korrektur? Und: Der Bereich „Space Economy“ wächst stark. Wie Anleger an dem Megatrend partizipieren. 00:02:57 Im heutigen Marktbericht spricht Finanzredakteurin Anke Rezmer über die aktuellsten Entwicklungen im deutschen Leitindex. Nachdem der Dax gestern ins Minus gedreht ist, setzt sich die Talfahrt heute zeitweise fort. Ist das der Beginn einer größeren Korrektur? 00:07:19 Nachdem vor wenigen Tagen der britische Milliardär Richard Branson ins All geflogen ist, zieht Amazon-Gründer Jeff Bezos heute mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin nach. Immer mehr Superreiche wollen sich in Zukunft diesen Lebenstraum erfüllen – die Branche boomt. Ob nun Weltraumtourismus, Satellitentransport oder Asteroidenbergbau: Die Weltraumwirtschaft entwickelt sich zum Megatrend, der sich auch in der Finanzwelt zunehmend bemerkbar macht. Der Indexanbieter Solactive hat sich unter anderem auf den Bereich „Space Economy“ fokussiert und einen Space Technology Index ins Leben gerufen. Axel Haus, Head of Qualitative Research, erklärt in der heutigen Sendung, welche Unternehmen momentan viel Potential für Anleger bieten, wo die Risiken beim Thema „Space Economy“ liegen und wie Anleger jetzt schon an dem Megatrend partizipieren können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
23 Minuten
Volkswagen setzt in Zukunft auf elektrisch betriebene, voll vernetzte und autonom fahrende Autos. Analyst Arndt Ellinghorst erklärt, wo das Unternehmen bei diesem Wandel steht. 00:06:02 Die „New Auto“-Strategie von Volkswagen sieht vor, dass schon in neun Jahren die Hälfte aller verkauften Fahrzeuge mit Strom statt Sprit fährt. Das wären über fünf Millionen neue E-Autos pro Jahr. Außerdem will Deutschlands größter Industriekonzern 60 Prozent seiner Software intern entwickeln. Das Auto der Zukunft wird zum Smartphone auf Rädern – bei dieser Bewegung will VW vorne dabei sein, statt zum reinen Hardware-Lieferanten degradiert zu werden. Binnen eines Jahrzehnts soll sich der Fahrzeugbauer zum Technologieanbieter wandeln, der aus dem Auto ein rollendes Geschäftsmodell macht und damit den amerikanischen Pionier Tesla angreift. Wie stehen die Chancen bei dieser milliardenschweren Wette auf die Zukunft? Und lohnt es sich jetzt, bei der VW-Aktie einzusteigen? Darüber sprechen wir mit Arndt Ellinghorst, Managing Director beim Londoner Finanzdienstleister Sanford Bernstein und seit 20 Jahren Experte für Autoaktien. Hier kommen Sie zum Handelsblatt Geldanlage-Newsletter: https://vorteil.handelsblatt.com/geldanlage/podcast/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
27 Minuten
Der Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas wächst rasant – mit einem bitteren Beigeschmack. Und: Warum sich gerade im Bereich der digitalen Gesundheit Chancen für Venture Capital-Investoren ergeben. 00:05:13 Das Start-up Gorillas verspricht Lebensmittel so günstig wie im Supermarkt, geliefert binnen zehn Minuten – doch die Konsequenzen des rasanten Wachstums werden auf dem Rücken der Fahrerinnen und Fahrer ausgetragen. Die Handelsblatt-Redakteurin Melanie Raidl ist – damals noch für die Wochenzeitung DIE ZEIT – eine Woche lang undercover als Fahrerin für den Lieferdienst geradelt. Sie berichtet darüber, welchen Preis die Angestellten für die schnellen Lieferungen zahlen – und darüber, wie schnell Wachstum gehen darf, wenn ein Start-up faire Arbeitsbedingungen gewährleisten will. 00:19:16 Im Anschluss daran widmen wir uns der Frage, wie Start-ups finanziert werden können, die sich in einer frühen Phase der Entwicklung befinden und noch keinen Umsatz verbuchen - und warum Venture Capital-Investorinnen und -Investoren gerade im Bereich der digitalen Gesundheit große Wachstumschancen sehen. Die Gründe dafür erklärt Britta Rybicki, Redakteurin beim Handelsblatt-Fachbriefing „Digital Health“. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Auf ihrer letzten Reise als Bundeskanzlerin wird Merkel versuchen Kompromisse auszuhandeln – allem voran für Nord Stream 2. Über die Zukunft der transatlantischen Freundschaft. 00:06:18 Angela Merkel ist die erste Regierungschefin aus Europa, die seit Präsident Joe Bidens Amtsantritt im Januar das Weiße Haus betritt. Nach sechzehn Jahren im Amt gilt die Bundeskanzlerin für viele US-Bürger als „eine Konstante Europas“, so Dan Hamilton, Europadirektor an der Denkfabrik Wilson Center. Durch den Empfang wolle Biden den Schulterschluss der USA mit Deutschland demonstrieren. Neben dem Konflikt um die deutsch-russische Pipeline Nord Stream 2, besprechen die beiden Staatsoberhäupter eine Reihe weiterer Themen, wie: Der Klimaschutz, der Handelsstreit mit China und der aktuellen Reisebann. Für diese und weitere Konfliktpunkte hat Angela Merkel etwas mehr als 24 Stunden Zeit. US-Korrespondentin Annett Meiritz über eine besondere letzten Reise der Bundeskanzlerin und über die Zukunft der transatlantischen Freundschaft zwischen Deutschland und den USA. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegensuebertragung/erben-vererben
27 Minuten
Wachstum oder Substanz? Diese Frage beschäftigt Anleger in diesem Jahr besonders. Die konjunkturelle Erholung hat gewohnte Muster durchbrochen. 00:07:58 Value-Werte haben zum Jahreswechsel ihr großes Comeback gefeiert und seit langem mal wieder die Growth-Titel übertrumpft. Nun da die Anleihezinsen sinken, könnte diese Phase jedoch bereits wieder vorbei sein. Einige Analysten sehen die Wachstumswerte erneut vorn. Seit diesem Wechselspiel ist die alte Diskussion um die rentablere Strategie wieder in vollem Gange. Ob die Suche nach unterbewerteten Unternehmen mit bewährtem Geschäftsmodell oder doch das Spiel mit den Zukunftserwartungen - am Ende obliegt die Entscheidung dem Anleger. Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, rät zu einer Mischung beider Investmentwege. Von ihm erfahren Sie, worauf es bei beiden Strategien ankommt und was all das mit Spargel zu tun hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
24 Minuten
Welche Risiken unregulierte Kryptomärkte und dezentrale Finanznetzwerke bergen können. Hierauf sollten Anleger jetzt achten. 00:08:24 Südkorea ist der Hotspot für Kryptowährungen. Laut einer Studie des Big-Data-Plattformanbieters IGA Works legt fast ein Viertel der jungen Menschen sein Geld in Krypto an. Zehn Prozent des weltweiten Handels findet in dem ostasiatischen Land statt und an 60 Börsen werden 70 Digitalwährungen gehandelt – jedoch ohne Regulierungen. Und genau das wird für die Anleger zunehmend zur Gefahr. Nicole Bastian, Leiterin des Handelsblatt-Auslandsressorts, berichtet von dem Kryptohype in Südkorea und den damit verbundenen Risiken. Außerdem: Basierend auf der Technologie, die auch hinter Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ether und Co. steckt, haben junge Unternehmen aus der Kryptowelt ein System entwickelt, dass zur Parallelwelt unseres herkömmlichen Finanzsystems werden könnte: Durch Decentralized Finance, kurz DeFi, werden digitale Finanzleistungen ermöglicht, ohne dass Dritte an diesem Prozess beteiligt sind. Langfristig könnten durch das dezentrale Netzwerk, wie Banken und Zahlungsdienstleister, überflüssig werden, gleichzeitig aber auch kriminelle Handlungen, wie Geldwäsche erleichtert werden. Finanzredakteurin Mareike Müller bewertet mögliche Risiken und erklärt welche Regulierungen das neue digitale Feld benötigt Hier finden Sie die wöchentliche Kolumne Asia Technomics: https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/asia-technomics/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing
27 Minuten
Der Dax notiert nach dem Aussetzer in der vergangenen Woche weiter nahe seiner Höchststände. Wann die Wende kommt, lässt sich mithilfe einer Kennzahl berechnen. Und: Nord Stream 2 ist fast fertig. Gegnern fehlt allmählich die Zeit. 00:05:31 Der Dax ist seit dem Corona-Crash um mehr als 85 Prozent gestiegen. Seit dem Kurseinbruch auf rund 8.442 Punkte wirkt der deutsche Aktienindex erstaunlich stabil. Doch lohnt es sich noch einzusteigen oder nähert sich eine Trendwende? Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) hilft, das zu erkennen. Während das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) hoch und niedrig bewertete Aktien identifiziert, zeigt das Kurs-Buchwert-Verhältnis mögliche Wendepunkte an der Börse auf. Finanzmarktspezialist Ulf Sommer hat nachgerechnet: Bei 17.000 Punkten ist es Zeit für den Ausstieg. 00:17:29 Außerdem: Laut Nord Stream 2 Chef Matthias Warnig sind 98 Prozent der Gaspipeline bereits fertiggestellt. Im August könnte das Projekt vollendet sein. Das setzt Gegner unter Druck. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in dieser Woche nun noch zwei Verhandlungsgespräche mit den USA und der Ukraine an. Politik-Redakteur Klaus Stratmann spricht über mögliche Kompromisse und die Wahrscheinlichkeit, dass Nord Stream 2 noch gestoppt wird. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
23 Minuten
In einem Dorf in Rheinland-Pfalz entspricht die Bevölkerung genau dem deutschen Durchschnitt. Die Wirtschaft macht sich das für Produkttests zunutze. 00:06:06 Der Ort Haßloch in Rheinland-Pfalz ist in vielerlei Hinsicht ganz besonders – und das paradoxerweise, weil er so durchschnittlich ist. Haßloch gilt sogar als der durchschnittlichste Ort Deutschlands, unter anderem mit Blick auf die Altersstruktur und die Einkommensverteilung. Die Wirtschaft macht sich das zunutze: So können die Haßlocherinnen und Haßlocher im Supermarkt Produkt-Neuheiten kaufen, die es sonst nirgendwo gibt. Wenn die Testprodukte in Haßloch beliebt sind, ist das für die Unternehmen ein gutes Zeichen. Was im Gegenzug in Haßloch floppt, wird im Rest des Landes niemals in den Regalen landen. Damit ist Haßloch eine sogenannte „Magic Town“, wie die Durchschnittsorte in der Fachsprache heißen. Äquivalente gibt es zum Beispiel in den USA, in Großbritannien oder in Frankreich. Hinter dem Konzept steckt eine ausgefeilte Strategie: In den Test-Haushalten läuft andere Werbung im Fernsehen, Magazine schalten besondere Anzeigen, und mittlerweile arbeitet das Marktforschungsunternehmen GfK, das das Testlabor betreibt, sogar mit Social Media- und Tech-Giganten, um herauszufinden, welche Werbung die Bevölkerung zum Kauf bestimmter Produkte bewegt. Wie genau die Produkt-Tests in Magic Towns ablaufen, erklärt Stefan Schwarzkopf. Er ist Forscher an der Copenhagen Business School und widmet sich in seinen soziologischen und historischen Untersuchungen der Konsumforschung. Er verrät außerdem, warum gerade in einer viel weniger durchschnittlichen deutschen Stadt ein weiterer Test-Supermarkt eröffnet hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Die Beteiligung an mittelständischen Unternehmen verspricht überdurchschnittliche Renditen – nicht nur für Millionäre. 00:06:26 Private Equity-Gesellschaften haben weltweit im ersten Halbjahr 2021 über 500 Milliarden Dollar in private Unternehmen investiert – ein neuer Rekord. Wenn die Anteile irgendwann wieder verkauft werden, können sich die Geldgeber auf Renditen freuen, die klassische Aktieninvestments alt aussehen lassen. Wie auch Sie vom Boom der Branche profitieren können, erklärt Detlef Mackewicz. Der erfahrene Private Equity-Berater berichtet, wie das Geschäft funktioniert, welche Einstiegsmöglichkeiten Privatleute haben und wie hoch der Anteil dieser Anlageklasse in Ihrem Depot sein sollte. 00:20:12 Außerdem: Jeff Bezos hat mit Amazon eines der mächtigsten Unternehmen der Welt aufgebaut – und den Börsenwert um sagenhafte 234.000 Prozent gesteigert. Jetzt ist der Gründer von seinem Chefposten zurückgetreten. Aber nicht, um in Rente zu gehen, sondern um kommende Woche ins All zu fliegen. Wo die Reise mit dem neuen Chef hingeht, zeigt unsere New Yorker Korrespondentin Katharina Kort. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegensuebertragung/erben-vererben
32 Minuten
Erik Podzuweit erklärt, worauf es Fintech-Investoren ankommt und wie die Europa-Expansion des Start-ups gelingen soll. Über die Zukunft eines jungen, stark umkämpften Marktes. 00:04:51 In der Finanzwelt gibt es seit einigen Monaten einen neuen Investoren-Trend: Fintechs werden bei den Geldgebern immer beliebter – und das mit Blick auf steigende Kundenzahlen auch zurecht: Mittlerweile ist jeder sechste Deutsche in Aktien oder ETFs investiert. Viele der neuen Anleger haben ein Depot bei einem Neo-Broker eröffnet. Das gefällt Investoren und sorgt jetzt sogar für einen Fintech-Funding-Boom: Klarna, Trade Republic und Scalable Capital sind drei von vielen Fintechs, die in der letzten Zeit große Finanzierungsrunden abgeschlossen haben. Bei Scalable Capital sorgt die letzte Funding-Runde sogar für doppelte Freude: Mit den jüngst eingesammelten 180 Millionen Dollar hat das Start-up jetzt, wie seine Konkurrenten, den Sprung zum sogenannten Einhorn geschafft. Mit 1,4 Milliarden Dollar wird das Unternehmen aktuell bewertet. Wie dieses Geld eingesetzt werden soll, wieso Fintechs bei Investoren jetzt so beliebt sind und mit welcher Strategie Scalable Capital seine Kunden langfristig halten will, erklärt der Mitbegründer und Chef des Münchener Start-ups, Erik Podzuweit. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Wie sich der Ölpreis bald entwickeln könnte. Und: Algorithmen-gesteuerte Fonds werden immer erfolgreicher. Diese Chancen ergeben sich für Anleger. 00:06:26 Der seit Tagen andauernde Streit zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten über eine Ausweitung der Ölproduktion hält weiter an. Deshalb hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Verhandlungen nun vorerst abgebrochen. Die Folge: Der Ölpreis ist sprunghaft angestiegen. Wohin könnte der Ölpreis in der kommenden Zeit steuern und droht bald eine Ölschwemme? Die Antwort gibt Rohstoffexperte Jakob Blume. 00:09:32 Außerdem: In der Finanzszene werden von Algorithmen gesteuerte Anlagestrategien immer beliebter und erfolgreicher: Das deutsche Fondshaus DWS und der Vermögensverwalter Acatis konnten mit ihren KI-gesteuerten Fonds bereits jeweils rund 45 Prozent Rendite erwirtschaften. Ob die Maschine wirklich der bessere Fondsmanager ist und wie treffsicher die bislang entwickelten Algorithmen sind, weiß Kevin Endler. Der Acatis KI-Chef erklärt, mit welchen Chancen und Risiken diese Form der Anlagestrategie verbunden ist. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/wertpapiere
24 Minuten
Vor einem halben Jahr hat Donald Trump sein Amt niedergelegt. Es wurde ruhig um ihn – doch politischen Einfluss nimmt er noch immer. 00:06:11 Donald Trump gehört zu den wenigen US-Präsidenten, die schon nach einer Amtszeit das Weiße Haus verlassen mussten. Doch auch nach der verlorenen Wahl verehren ihn viele Republikanern. Um den Ex-Präsidenten herrscht ein Personenkult, der sich auch dann gehalten hat als er ein halbes Jahr abgetaucht war. Nun ist Donald Trump zurück und tourt durch die Staaten. US-Korrespondentin Annett Meiritz war bei einem seiner Auftritte vor Ort. Die Wahlniederlage habe der ehemals mächtigste Mann Amerikas noch nicht verkraftet, sagt sie. Hartnäckig halten er und seine Anhänger an der Verschwörungstheorie fest, die Wahl sei manipuliert gewesen. Sie erkennen die Niederlage und den neuen Präsidenten Joe Biden noch immer nicht an. Diese Antipathie gegen Biden beeinflusst auch die US-Politik. 00:17:13 Außerdem: Die Steuererklärung ist für viele Menschen ein lästiges Thema. Jahr für Jahr der selbe Papierkram, Jahr für Jahr die selben Fragen. Ein paar Antworten hat unsere Finanzredakteurin Laura de la Motte. Was sich in diesem Jahr ändert und wie sie sich Geld zurückholen können, erfahren Sie im Interview. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Rund 300 Mal pro Tag greifen Hacker deutsche Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen an. Lohnt sich eine Cyberversicherung als Schutz? 00:07:03 Stellen Sie sich vor, Sie gehen morgens zur Arbeit, fahren Ihren Computer hoch – und nichts geht mehr. Das komplette Firmennetzwerk ist lahmgelegt, alle Dateien sind verschlüsselt. Dann stoßen Sie in Ihrem Mail-Postfach auf eine bedrohlich klingende Nachricht. Betreff: Sie wurden gehackt. Die digitalen Diebe fordern Lösegeld, ansonsten droht ihrer Produktion der vollständige Stillstand. Was jetzt? Wenn’s in der Unternehmens-IT brennt und jede Firewall versagt hat, kann der Schaden durch die Cyber-Brandstifter richtig ins Geld gehen. Rund 300 Mal pro Tag greifen Hacker ein deutsches Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung an. Im Schnitt liegen die Kosten pro Attacke bei mehr als 70.000 Euro. Und wenn Kundendaten in falsche Hände geraten, ist der Imageschaden natürlich noch deutlich größer. Eine Cyberversicherung wird deshalb als „Feuerschutz des 21. Jahrhunderts“ beworben. Aber: Lohnt sich das wirklich? Und wird das Risiko nicht automatisch geringer, wenn jetzt mehr und mehr Menschen aus dem Homeoffice zurück ins Büro kommen? Über die Entwicklung der Branche und die Frage, warum vor allem deutsche Unternehmen so oft angegriffen werden – darüber sprechen wir mit Hanno Pingsmann, dem Gründer und Geschäftsführer des Vergleichsportals Cyberdirekt. 00:18:47 Außerdem schauen wir auf ein Unternehmen, dessen Adresse passenderweise Hacker Way 1 lautet: Der Social Media-Konzern Facebook wird seit dieser Woche mit mehr als einer Billion Dollar an der Börse bewertet. Ob der Kursanstieg tatsächlich nur an einer abgewiesenen Klage hängt – und ob es sich jetzt für Sie lohnt, amerikanische Tech-Aktien ins Depot zu holen – auch das klären wir in dieser Folge. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
25 Minuten
Nicht sparen, sondern investieren – dieses Rezept hat zahlreiche Menschen im vergangenen Jahr richtig reich gemacht. Eine Investmentmanagerin entschlüsselt die Erfolgsformel. 00:06:28 Ausgerechnet im Krisenjahr 2020 ist die Menge der Dollarmillionäre in Deutschland um fast 30 Prozent gestiegen. Das ist ein Ergebnis des „Global Wealth Report“ der Credit Suisse. Warum so viele Menschen trotz oder gerade wegen eines globalen Ausnahmezustands reich geworden sind – und welches Rezept sich daraus ableiten lässt – weiß Nannette Hechler Fayd'herbe. Sie ist Chief Investment Officer International Wealth Management bei der Schweizer Großbank. 00:19:40 Außerdem geht es in dieser Folge um den Boom der Fintech-Branche: Die Zukunft der Finanzindustrie befindet sich nicht am Schalter, sondern auf dem Smartphone. Immer mehr junge Unternehmen stellen mit ihren Geschäftsmodellen die Finanzwelt auf dem Kopf und sind bei Investoren so gefragt, wie nie zuvor. Woran das liegt und welche Unternehmen Sie unbedingt im Auge behalten sollten, erklärt Handelsblatt-Finanzexpertin Elisabeth Atzler. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/wertpapiere
25 Minuten
Die Bundesregierung will den Grundgesetz-Artikel für einen soliden Staatshaushalt trotz neuer Rekordschulden auch 2022 aussetzen. Das sorgt für Streit. 00:05:25 Die deutsche Schuldenuhr zeigt aktuell rund 2,2 Billionen Euro für Bund, Länder und Gemeinden an. Im kommenden Jahr sind weitere Neuverschuldungen von knapp 100 Milliarden Euro geplant. Eine Ausnahmesituation: Normalerweise darf der Staat wegen der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse kaum Schulden machen. Nur 0,35 Prozent der Wirtschaftsleistung sind erlaubt. Finanzielle Defizite sind ohne Kredite auszugleichen. Da die Pandemie jedoch eine Notsituation darstellt, hat der Bundestag die Regel ausgesetzt. Auch für 2022 ist das geplant. Eine Situation, die die Meinungen spaltet. Ist die Schuldenbremse noch zeitgemäß? Nein, findet unser Politik-Redakteur Martin Greive. Er plädiert für eine Reform und Lockerung der Schuldenbremse. Anders sieht das Christian Rickens, Textchef des Handelsblatts. Er rät, an den geltenden Regeln festzuhalten. Ein Streitgespräch über Zukunft und Potenzial der Schuldenbremse. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.