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Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv

1660 Episoden
25 Minuten
Kreml-Chef Wladimir Putin hat Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Für Joe Biden, Emmanuel Macron und Olaf Scholz ein klarer Verstoß gegen das Minsker Abkommen. Der Westen kündigt nun Konsequenzen an. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat am Montagabend eine neue Eskalationsstufe erreicht. In einer fast einstündigen Rede im russischen Staatsfernsehen hat Präsident Wladimir Putin die beiden selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine als unabhängige Staaten anerkannt. Wenig später war zu sehen, wie die beiden Vertreter der prorussischen Separatistengebiete und der Kreml-Chef einen Vertrag unterzeichneten, in dem sie sich Beistand und Freundschaft zusicherten. Die USA, Frankreich und Deutschland sehen darin einen klaren Verstoß gegen das 2015 beschlossene und von Russland und der Ukraine unterzeichnete Minsker Abkommen, das seither für Frieden in der Ostukraine sorgen sollte. Die Konsequenzen für Putins Entscheidung lassen nicht lange auf sich warten. Denn die Befürchtungen werden größer, dass russische Truppen nun bald vollständig in die Ukraine einmarschieren könnten. Sowohl die USA als auch die EU kündigen weitreichende Sanktionspakete an. Deutschland ist indes schon vorangegangen: Bundeskanzler Scholz hat heute das Genehmigungsverfahren für die Gaspipeline Nord Stream 2 gestoppt. Welche weiteren Hebel Europa in Bewegung setzen könnte, um Russland auszubremsen und welche wirtschaftlichen Konsequenzen Deutschland nun womöglich bevorstehen, erklärt Bert Rürup, der Präsident des Handelsblatt Research Instituts. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
30 Minuten
Die Plattform Econos macht Wald-Investments auch für Privatanleger möglich. Diese können sich via digitaler Anleihe an einem Wald in Sachsen-Anhalt beteiligen. Anlegerinnen und Anleger, die nachhaltig investieren wollen, müssen in vielen Fällen genau hinschauen. Denn bei grünen Investments gibt es immer noch viele Grauzonen. Einen offiziellen Maßstab, wann eine Aktie oder Anleihe wirklich nachhaltig ist, gibt es nicht. Die sogenannte EU-Taxonomie sollte hier eigentlich Transparenz schaffen. Doch die Entscheidung der EU-Kommission, Atomkraft und Erdgas als nachhaltig zu definieren, dürfte viele zusätzlich verunsichern. Wer keine Kompromisse eingehen will, könnte darüber nachdenken, direkt in Wald zu investieren. Forstwissenschaftler Andreas Schulte von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bezeichnet direkte Wald-Investments als „die Mutter aller grünen Investitionen“. Der Gedanke dahinter ist simpel: Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas CO2 und können einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Außerdem sind die Holzpreise im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Bietet ein Wald-Investment also die perfekte Kombination aus Nachhaltigkeit und Rendite? Oder sind Risiken wie Trockenheit und Schädlingsbefall ein zu hoher Preis fürs grüne Gewissen? Über die Chancen und Risiken von Wald-Investments spricht Theresa Hauck, Mitgründerin der Investmentplattform Econos. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
29 Minuten
Das Auf und Ab der Delivery-Hero-Aktie ist kein Einzelfall. Der Dax zog im Laufe der Jahre viele Spekulanten an. Extreme Kursschwankungen wie jüngst beim Essenslieferdienst Delivery Hero, dessen Aktie auf Monatssicht etwa 37 Prozent im Minus notiert, sind beim deutschen Leitindex keine Seltenheit. Im Gegenteil, meint Aktienanalyst Ulf Sommer. Diese Volatilität sei beinahe schon ein Markenzeichen des Index und eine Eigenschaft, die den Dax zum Sammelpunkt für Zocker macht. Woran das liegt – und warum sicherheitsliebende Anleger dort trotzdem gut aufgehoben sind. Außerdem: Der Wirecard-Skandal liegt bereits über eineinhalb Jahre zurück. Doch auch nach all dieser Zeit ist die Geschichte nicht auserzählt. Handelsblatt-Investigativ-Chef Sönke Iwersen spricht über seine neuen Entdeckungen im Wirecard-Fall. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
29 Minuten
Die Grande Dame der US-Politik Nancy Pelosi wird zur Investment-Ikone für junge Anlegerinnen und Anleger. Doch steckt hinter dem Erfolg wirklich eine gute Strategie oder Insiderwissen? Die US-Demokratin Nancy Pelosi läuft Warren Buffet den Rang ab. Davon sind zumindest jene Trader überzeugt, die sich im Onlineforum Reddit tummeln. Kurzerhand kürten sie die Sprecherin des Repräsentantenhauses zur größten Investorin aller Zeiten. Als Mitglied des amerikanischen Kongresses sind sie und ihr Ehemann Paul Pelosi, der Chef der Venture Capital-Firma Financial Leasing Services, verpflichtet sämtliche Börsen-Transaktionen zu melden. Ihre Trades sind also öffentlich einsehbar - und somit auch die Volltreffer, die das Paar in der Vergangenheit etwa mit Optionen auf die Google-Mutter Alphabet oder Disney gelandet hat. Auf Plattformen wie Youtube, Tiktok und Co. gibt es mittlerweile unzählige Videos von Leuten, die Pelosis Investments nachahmen. Aber wo Hype ist, ist Unmut nicht fern: Kritiker prangern an, dass Pelosi in ihrer Doppelfunktion als Politikerin und Investorin in einem Interessenkonflikt steckt. Einige verdächtigen sie sogar des Insiderhandels. Basiert ihr Erfolg also tatsächlich auf einer guten Strategie oder doch eher auf klug platzierten Interna? US-Korrespondentin Katharina Kort wägt ab. Im Anschluss stellt Unternehmensredakteurin Larissa Holzki ein potentielles neues Erfolgskonzept für die deutsche Startup-Szene vor. Konkret geht es um die Finanzierung der jungen Unternehmen. Sogenannte Continuation-Fonds sollen ein zentrales Problem lösen und Startups mehr Zeit für einen Verkauf oder den Börsengang verschaffen. Zeit, die ihnen vorher mit herkömmlichen, auf zehn Jahre befristeten Wagniskapital-Fonds oft gefehlt hat. Sie erfahren, warum die Zeit in diesem Kontext so eine wichtige Rolle spielt, wie so ein Continuation-Fonds funktioniert und welches deutsche Unternehmen als erstes von einem solchen Fonds profitieren könnte. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
27 Minuten
Deutschlands beliebtester Themen-Indexfonds ist binnen eines Jahres um rund 35 Prozent gefallen. Jetzt könnte sich ein Einstieg lohnen. Gut fürs Gewissen und die Rendite: Wegen dieser Verheißung haben sich vor allem junge Leute den Global-Clean-Energy-ETF ins Depot geholt. Beim Smartphone-Broker Trade Republic war der Indexfonds zeitweise sogar beliebter als der MSCI World. Kein Wunder, denn 2019 stieg der Kurs um fast 50 Prozent, und 2020 gab es sogar ein Plus von mehr als 120 Prozent. Wer aber auf dem Höhepunkt des Hypes vor einem Jahr eingestiegen ist, muss heute ein Minus von fast 35 Prozent verkraften. Was sind die Gründe für den Absturz, wie sauber ist der Global-Clean-Energy-ETF tatsächlich, und wie sieht der Ausblick für dieses Jahr aus? Ali Masarwah, einer der renommiertesten ETF-Experten Deutschlands, hat die Antworten. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
26 Minuten
Bundeskanzler Olaf Scholz trifft erstmals Wladimir Putin zu einem mehrstündigen Gespräch. Wie aussichtsreich sind seine Bemühungen im Ukraine-Konflikt? Gestern Kiew, heute Moskau: Beim Treffen mit Ukraines Präsidenten Wolodimir Selenski vermied Bundeskanzler Olaf Scholz erneut konkrete Aussagen zu Sanktionen gegenüber Russland oder Nord Stream 2, sprach sich aber für Solidarität und finanzielle Zusagen für die Ukraine aus. Nun setzt er mit seinem Russland-Besuch die diplomatischen Bemühungen um eine Entschärfung der Ukraine-Krise fort: Im Kreml trifft er den russischen Präsidenten Wladimir Putin erstmals zu einem mehrstündigen Vier-Augen-Gespräch. Mit strategischem Geschick den Frieden zwischen Russland und der Ukraine erhalten – kann Olaf Scholz das leisten? Und wie wahrscheinlich ist eine russische Invasion in der Ukraine in den kommenden Tagen? Handelsblatt-Russland-Korrespondent André Ballin ordnet die Lage ein. Außerdem: Die aktuellen geopolitischen Spannungen haben – neben der Aussicht auf steigende Zinsen und die durch Corona bedingten konjunkturellen Risiken – auch Auswirkungen auf das Börsenjahr 2022. Welche Unternehmen dennoch in diesem Jahr den IPO wagen, weiß Finanz-Korrespondent Arno Schütze. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
27 Minuten
Der Absturz der Aktie des Facebook-Mutterkonzerns Meta hat viele Anleger aufgeschreckt. Plattformexperte Holger Schmidt ordnet die Lage ein. Seit Anfang Februar gehört der Facebook-Mutterkonzern Meta nicht mehr zu den fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. Grund ist ein beispielloser Aktienabsturz, bei dem der Konzern an nur einem Tag rund 250 Milliarden Dollar an Börsenwert verlor. Die anderen großen US-Plattformunternehmen wie Apple, Alphabet oder Amazon traf es lange nicht so hart, aber auch sie notieren seit Jahresbeginn im Minus. Das Börsenjahr könnte für die Big-Tech-Werte unangenehm werden. Die nahende US-Zinswende hat viel Unsicherheit und Volatilität in die Märkte gebracht – vor allem Wachstumswerte sind für Investoren nicht mehr so attraktiv wie vorher. Zudem sind gerade viele Tech-Werte immer noch sehr hoch bewertet. Und die Gefahr einer schärferen Regulierung der großen Plattformen stellt ein latentes Kursrisiko dar. Hat Meta sein Geschäftsmodell nicht rechtzeitig fit für die Zukunft gemacht und zu lange auf das Werbegeschäft vertraut? Können die anderen großen Plattformkonzerne den ungünstigen Marktbedingungen trotzen? Holger Schmidt, Experte für Plattform-Ökonomie und Erfinder des sogenannten Plattformindex, liefert Antworten auf diese Fragen. Außerdem: Die Angst an den Börsen vor einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine wächst. Der Dax rutscht ins Minus, Anleger fliehen zunehmend in sogenannte sichere Häfen wie Gold und Öl. Weitere Informationen dazu hat unser Frankfurter Finanzkorrespondent Jan Mallien im Marktbericht. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
27 Minuten
Jetzt ist die richtige Zeit, um nach unterbewerteten Aktien zu suchen. Aktienanalyst Ulf Sommer nennt zwei Methoden, mit denen AnlegerInnen gute und günstig bewertete Aktien finden können. Seit Januar sind die Märkte enorm volatil. Eine Realität, die laut Aktienanalyst Ulf Sommer zur neuen Normalität werden könnte. Und eine, die genau das richtige Umfeld bietet, um sich auf die Suche nach unterbewerteten Aktien zu begeben. Doch wie können AnlegerInnen das anstellen? Neben der Strategie Aktien nach dem Vorbild des Star-Investors Warren Buffett auszuwählen, sieht Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer weitere Möglichkeiten. Mit der „Dividenden-Methode“ können AnlegerInnen unterbewertete Aktien der perfekten Art finden. Sie werfen hohe Dividenden ab und sind im Kurs niedrig. Oder sie kaufen mit ihrem Geld Aktien, die sonst keiner will - von „ethisch inkorrekten“ Unternehmen aus der Tabak-, Öl- oder Rüstungsindustrie. Im zweiten Teil des Formats Handelsblatt Today Extended spricht Aktienanalyst Ulf Sommer über die Chancen und Risiken dieser Methoden. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
32 Minuten
Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt könnte die nächste Evolutionsstufe des Internets sein. Wie sich unsere Wirtschaft verändern könnte. Seit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg seine Visionen um das Metaverse publik gemacht hat erntet er gleichermaßen Spott und Zuspruch. Mit dem Metaverse will er eine virtuelle dreidimensionale Welt erschaffen, die die reale Welt um eine Ebene erweitert. Die Idee ist nicht völlig neu, die Umsetzung steckt allerdings noch in den Anfängen. Man mag vom Meta-Chef halten, was man will: Mit der Neuausrichtung seines Konzerns hat er einen Prozess in Gang gebracht. Seither ist die virtuelle Realität ein heißes Thema bei Investoren, Unternehmen, Gründern, Krypto- und Tech-Fans. Selbst Tesla-Gründer Elon Musk äußerte vor einigen Wochen, das Metaverse sei mehr „Marketing als Realität“. Doch ist dem wirklich so? Wie viel Potenzial birgt die virtuelle Welt? Wie wird sie unsere Wirtschaft transformieren? Unsere Tech- und Startup-Redakteurin Larissa Holzki wägt die Argumente der Kritiker und Anhänger gegeneinander ab. Im Anschluss richtet US-Korrespondentin Astrid Dörner den Blick noch gen Kryptowelt. Zwischen dieser und dem Metaversum besteht nämlich eine starke Wechselwirkung. Welche Rolle digitale Währungen und die Blockchain im Metaverse spielen – und umgekehrt. *** Die vollständige Handelsblatt-Analyse können Sie unter folgendem Link lesen: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/virtuelle-welt-milliardenmark[…]lliardengrab-was-das-metaverse-wirklich-kann/28056280.html *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
23 Minuten
Der Berkshire-Hathaway-Chef ist einer der erfolgreichsten Anleger der Welt. Wie man mit seiner Strategie günstig bewertete Aktien finden kann. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um unterbewertete Aktien für das eigene Depot zu suchen. Davon ist Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer überzeugt. Denn obwohl die Kursrutsche der vergangenen Wochen vor allem im Technologiesektor die Bewertungen nach unten getrieben haben, sind viele Titel immer noch enorm teuer geblieben. Mit den richtigen Strategien können Anlegerinnen und Anleger dennoch günstig bewertete Aktien identifizieren, glaubt Sommer. Eine dieser Strategien lautet: „Do it like Warren Buffett“. Doch was macht die Strategie des Star-Investors so erfolgreich? Und wie sehr hält er sich selbst noch an sein eigenes Investing-Credo? Immerhin findet man in seinem Portfolio aktuell viele eher teure Tech-Werte. Wie das zusammenpasst, erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer. *** Die vollständige Handelsblatt-Analyse können Sie unter folgendem Link lesen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldanlage-nach-kursturbulenzen-so-erkennen-sie-jetzt-unterbewertete-aktien-die-besten-strategien-die-besten-unternehmen/28013888.html *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
29 Minuten
Wer US-Aktien im Depot hat, muss im Moment starke Schwankungen aushalten. Experte Markus Koch erklärt, worauf sich Anleger einstellen müssen. In den USA läuft die Berichtssaison und da ging es vor allem bei den Technologieunternehmen rauf und runter: Der Leitindex Nasdaq zum Beispiel sackte an einem einzigen Tag mehr als vier Prozent ab – vor allem wegen des Absturzes des Facebook-Mutterkonzerns Meta. Steil aufwärts ging es dagegen bei Alphabet und Amazon: Deren Aktien reagierten mit einem zweistelligen Plus auf die Quartalszahlen. Im Börsenjahr 2022 scheinen starke Schwankungen der neue Standard zu sein: Volatilität statt Verlässlichkeit. Wie sich Anleger auf diese neue und ziemlich nervöse Normalität einstellen und vielleicht sogar profitieren können – darum geht es in der heutigen Folge. Um die wichtigsten Erkenntnisse aus der US-Bilanzsaison aufzuarbeiten, haben wir Markus Koch als Experten eingeladen. Er berichtet seit 25 Jahren von der Wall Street in New York und weiß ganz genau, warum es bei den Tech-Aktien neuerdings so starke Unterschiede bei den Kursentwicklungen gibt. Außerdem sprechen wir darüber, wie Warren Buffet es in diesen Zeiten mal wieder schafft, den Markt um Längen zu schlagen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
28 Minuten
Während US-Präsident Joe Biden die Einigkeit zwischen Deutschland und den USA lobt, weicht Scholz der entscheidenden Frage nach Nord Stream 2 aus. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist bei seinem ersten offiziellen Amtsbesuch in den USA darum bemüht, gemeinsam mit US-Präsident Joe Biden die deutsch-amerikanische Freundschaft und ein geschlossenes Handeln in der Ukrainekrise zu betonen. Beide Politiker scheinen sich einig zu sein: Russland muss weitreichende Konsequenzen fürchten, sollte es in die Ukraine einmarschieren. Scholz ist zuletzt aber aufgrund seiner Passivität und der zurückhaltenden Russlandpolitik in den US-Medien in die Kritik geraten. Der Staatsbesuch sollte deswegen vor allem die amerikanischen Zweifel an der Bündnistreue Deutschlands ausräumen. Klare Aussagen für oder gegen eine Fertigstellung der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 ist der Kanzler aber schuldig geblieben. Was die Bundesregierung zu dieser Zurückhaltung zwingt und wie sich Deutschland in dem Konflikt positionieren könnte, erklärt Moritz Koch, der Leiter des Handelsblatt-Büros in Brüssel. Darüber hinaus werfen wir heute einen Blick auf zwei spannende Einzelwerte: Das Mainzer Unternehmen Biontech war mit seinem mRNA-Impfstoff einer der Gewinner der Coronakrise. Die Aktie erlebte einen regelrechten Höhenflug. Doch mit dem nahenden Ende der Pandemie geht es mit dem Kurs immer weiter bergab. Bei der Deutschen Bank hingegen lief es zuletzt immer besser. Das lässt sich auch am Aktienkurs ablesen: Das Plus beträgt auf Jahressicht mehr als 60 Prozent. Außerdem: Die jahrelange Niedrigzinspolitik hat Investitionen in ein Eigenheim oder Immobilien als Kapitalanlage attraktiv gemacht. Das zeigt sich auch an der Preisentwicklung in nahezu allen Städten in Deutschland. Nun wurde jedoch die staatliche Förderung für energieeffiziente Neubauten vorerst gestoppt, aktuell können keine neuen Anträge mehr für Fördermittel bei der staatlichen Förderbank KfW gestellt werden. Ob das den Boom in der Branche nun ausbremst oder die Rally weitergeht und worauf potentielle Käuferinnen und Käufer in der kommenden Zeit achten sollten, weiß Handelsblatt-Immobilienexperte Carsten Herz. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
27 Minuten
Wertpapiere, mit denen sich auf die kurzfristige Entwicklung von Aktienkursen wetten lässt, waren bis vor Kurzem nur Börsenprofis bekannt. Mittlerweile aber sind Finanzprodukte wie „Open End Turbos“ oder „Knockouts“ in Trading Apps oder bei Direktbanken so normal wie Schnaps im Supermarkt. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, auf eine hohe Rendite zu spekulieren – und dabei alles zu verlieren. Sind Hebelprodukte also reine Zockerei? Oder gibt es doch Situationen, in denen sie Sinn machen? Darüber sprechen wir mit Lars Brandau, dem Chef des Deutschen Derivateverbands. Er sieht Hebelprodukte nicht als schnellen Börsenrausch, sondern als Feuerversicherung fürs Depot. Wie das genau funktioniert und warum man sich daran trotzdem die Finger verbrennen kann, erfahren Sie in dieser Folge. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
33 Minuten
Viele Bitcoin-Anhänger haben sich im vergangenen Jahr bei der Kursprognose kräftig verschätzt. Welches Potenzial hat die Kryptowährung in diesem Jahr? 100.000 US-Dollar – dieses Kursziel hatten viele Bitcoin-Anhänger im vergangenen Jahr für die Kryptowährung bis zum Ende des Jahres ausgegeben. In der Realität stand der Bitcoin am 31. Dezember 2021 bei deutlich weniger als 50.000 Dollar, er erreichte also nicht einmal die Hälfte davon. Das zeigt: Es ist nicht nur langfristig, sondern auch mittelfristig schwer, den Bitcoin-Kurs zu prognostizieren, da er von vielen Faktoren abhängt, die zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu ermitteln sind. Trotzdem wagen Blogger Michael Seemann und Bitcoin-Millionär Kiarash Hossainpour im zweiten Teil unseres Bitcoin-Streitgesprächs jeweils eine Prognose: Wo steht die weltweit größte Kryptowährung am Ende dieses Jahres und im Jahr 2030? Wer den ersten Teil der kontroversen Diskussion verfolgt hat, wird nicht überrascht sein, dass die Prognosen beider Gäste weit auseinanderliegen. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
30 Minuten
Eine hohe Inflation erhöht den Druck auf die EZB. Wie die heutige Entscheidung der Notenbank die Märkte bewegt. Angesichts der hohen Inflation gerät die EZB zunehmend unter Druck. Entgegen vieler Erwartungen ist die Teuerung im Währungsraum zu Beginn des Jahres nicht gesunken, sondern ist auf ein Rekordhoch von 5,1 Prozent angestiegen. Auf der heutigen Pressekonferenz verkündete das oberste geldpolitische Gremium der EU dennoch den Kurs, ihre Geldpolitik weiter beizubehalten. Zwar bleiben Christine Lagarde oder EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bei der Einschätzung, dass die Inflationsraten dieses Jahr zurückgehen werden, sie scheinen aber auch eingesehen zu haben, dass die Inflation sich doch längerfristig auf einem höheren Niveau einpendeln könnte als erwartet und dass die EZB deshalb ein aktives Gegensteuern für 2022 nicht gänzlich ausschließen darf. Auf eine Frage zu möglichen Zinserhöhungen betont Lagarde, dass sich die EZB-Entscheidungen an den Daten orientieren. Im Dezember klang das noch ganz anders. Da hatte sie Zinserhöhungen im Jahr 2022 noch als „sehr unwahrscheinlich“ bezeichnet, also quasi ausgeschlossen. Unterm Strich hält die EZB also an ihrer lockeren Geldpolitik fest, signalisiert aber zumindest, dass sie den Ernst der Lage erkennt und wenn nötig bereit ist, zu reagieren. Für den Fidelity-Kapitalmarktstrategen Carsten Roemheld ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Lange aber dürfe die EZB nicht mehr warten bis sie Taten folgen lässt. Warum die Zentralbank bereits jetzt schon hinterher hinkt und welche Bedeutung die Entscheidung für eine weiterhin lockere Geldpolitik für die Märkte hat, erklärt er im Interview. *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen