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308 Episoden
39 Minuten
Sie wurde schon im Kinderwagen in die Gemeinde geschoben. Dann die komplette Palette mitgemacht und absolviert: Kinderstunde, Jugend, Chor. Das volle Programm. Und selbstverständlich gab’s den eindeutigen Beweis fürs Dazugehören: Nach dem Aufruf nach vorne kommen, Hand haben, getauft werden. Auch hier: Das volle Programm. Erste Zweifel tauchten auf, wurden verdrängt und wieder verworfen. Doch als ihr Neugeborenes keine Überlebenschance mehr hatte, fing sie an, sich auf die Suche nach dem wahren Gott zu machen. Eine heftige Geschichte, die sie bis nach Indien führte, um einen ganz anderen, den echten Glauben zu finden.
37 Minuten
Das Telefon klingelt, er nimmt ab und seine Welt implodiert: „Ich will nicht mehr und ich kann nicht mehr,“ hört er seine Frau sagen. Sie spricht das Unmögliche aus, und das zu einem Zeitpunkt, in dem sein Job boomt, die beiden ein renovierungsbedürftiges Haus gekauft haben und zwei kleine Kinder Mama und Papa brauchen. Doch es ist vorbei. Nichts geht mehr. Trennung und Scheidung stürzen Viktor in die Einsamkeit. Minderwertigkeitsgefühle nisten sich ein; und die Scham über die (angebliche) Unfähigkeit, eine Ehe führen und aufrechterhalten zu können, bestimmt seinen Tag. Dass er heute von einem neuem Glück spricht, dass er täglich erlebt und erfährt, hat nichts mit einem neuen Partner zu tun.
36 Minuten
Es war am Anfang von Corona - ein Lockdown nach dem anderen, menschenleere Straßen und verschlossene Geschäfte. Selina ist in ihrer Stadt unterwegs und beobachtet einen Wohnsitzlosen. Der kann sich nirgends verstecken wie die anderen. Außerdem bleibt sein Hut leer, weil kein Passant vorbeiläuft und ein 50-Cent-Stück spendet. Selina geht auf ihn zu und will wissen, welches Brot er mag. „Weißbrot“, stottert der Wohnsitzlose. Und Selina verspricht ihm eins für den nächsten Tag. Frisch aus dem Ofen. So fing es an … ihr „Brotdienst“. Heute, zwei Jahre später, läuft sie durch ihre gar nicht mehr menschenleere Stadt und hat Brote dabei. Fällt ihr jemand auf, geht sie auf ihn zu und fragt, ob er einen frisch gebackenen Laib haben möchte.
27 Minuten
Nach dem Tod ihres kleinen Sohnes wollte sie nicht mehr existieren. Sie wusste um dieses riesige Loch im Leben und hatte keine Ahnung, wie diese Leere überwunden werden kann. In einer ihrer ungezählten Vorwürfe an Gott machte der ihr deutlich: „Nimm den Schmerz und die Situation an.“ Genau dieses Statement wollte sie NICHT hören. Die kommenden Jahre lebte sie in einer Zweckgemeinschaft: Sie glaubte an den Schöpfer des Himmels … machte aber aus ihrer Enttäuschung kein Geheimnis. Vertrauen? Null. Sie wollte nicht mehr kämpfen. Nicht um eine intakte Beziehung, nicht um ihr Leben, nicht um Hilfe betteln müssen. Teil 2 eines aufrüttelnden und authentischen Berichts einer Frau, die sich der Realität stellen musste.
32 Minuten
Bei einer Ultraschall - Routineuntersuchung in der 18. SSW sagt die Frauenärztin: „Da stimmt was nicht!“ Ab diesem Zeitpunkt ist die Welt eine andere. Trotz Glauben und Gebet kommt der Kleine schwerstbehindert zur Welt. Obwohl sie hofft, dass Jesus eingreift, passiert nichts. Sie schreit zu ihm und es wird… noch schlimmer. Ihr kleiner Sohn stirbt. Ein aufrüttelnder, authentischer Bericht von einer Frau, die auf ihre Fragen keine Antworten mehr findet.
37 Minuten
Marcus spricht über die schwerste Zeit in seinem Leben. In der zwanzigsten Schwangerschaftswoche wird seiner Frau während einer Routineuntersuchung eröffnet, dass sie einen schwerstbehinderten Sohn zur Welt bringen wird. Für die werdenden Eltern ist die Entscheidung klar: Wir werden unseren Erstgeborenen nicht abtreiben lassen. Niko kommt zur Welt und es beginnt eine Odyssee durch Krankenhäuser; der Säugling muss viele Operationen ertragen; nach dreizehn Monaten stirbt er. Die Trennungsrate von Eltern ist nach solch schrecklichen Tragödien extrem hoch. Marcus und Nexie schaffen es, die Zeit zu überstehen. Und das, obwohl beide völlig unterschiedlich mit der Trauer umgehen.
38 Minuten
Ihre Kindheit verbrachte sie im Haus am Waldrand. Ihr Stiefvater bedrohte, verprügelte und benutzte sie als seine Dienerin. Ihr Platz war zu seinen Füßen in Dreck. Gab er ihr einen Befehl, musste sie ihn umsetzen. Einen alten Opel reparieren? Sie musste ran. Mit dem Bagger ein Dreckloch ausheben? Es war ihr Job. Widersetzte sie sich seinen Anordnungen, schlug er sie krankenhausreif. 100 Schläge mit dem Stock in zehn Tagen. Ihr Geschrei hörte niemand. Der Alte kam mit Schlägen, Gewalt und Bibelversen. Niemand aus der Familie wagte den Aufstand. Freundinnen durfte sie nicht haben. Ihr Platz war zu seinen Füßen. Bereit, die abartigen Befehle ohne Verzögerung auszuführen. Sie spricht über ihre Zeit im Haus am Waldrand. Und welche Auswirkungen diese Zeit noch heute hat.
32 Minuten
Sie ist drei Jahre alt, als sie zum ersten Mal sexuell missbraucht wird. Nach der Tat rennt sie nach Hause und fühlt sich dreckig, schmutzig … will nicht mehr leben. Weil der Peiniger ihr droht, erzählt sie zuhause ihren Eltern nichts davon. Jahrelang ist sie dem Verbrecher hilflos ausgeliefert. Sie rebelliert: Gegen die Eltern und vor allem gegen Männer. Als sie sich endlich zaghaft einem anderen öffnet, verschwindet der für immer aus ihrem Leben. Die Vergangenheit ist zu mächtig für ihren Alltag; sie muss in die Klinik. Wieder etwas, das dieses „ich bin nichts wert - Gefühl“ powert und pusht. Noch heute kommen diese Gedanken. Minderwertigkeitsgefühle sind unbarmherzig. Sie lügen und stellen die Wahrheit auf den Kopf. Dahinter muss man kommen. UND: anfangen, der Wahrheit über sich zu glauben.
36 Minuten
Verführen fiel ihr nicht schwer: Als Go-go-Girl tanzte sie sich in die Fantasien der Männer. Ob in der Box, an der Stange oder auf riesigen Love-Waggon bei der Love-Parade. Als sie zum ersten Mal einen Satz Tarot-Karten in der Hand hielt, wurde sie zum Opfer. Ab sofort legte sie sich und anderen die Karten. Ihre Prognosen trafen zu. Es sprach sich herum. Immer mehr wollten von ihr wissen, was die Zukunft bringt. Es kam der Tag, an dem sie sich fragte, wie um alles in der Welt es sein kann, dass ein paar Karten den Vorhang ins Morgen überwinden können. Sie bekam Angst und zerstörte das Karten-Set. Dann ging der Albtraum los. Gestalten rannten durch ihre Wohnung. Sicherungen brannten durch. Fremde Kinder versteckten sich in der Wohnung. Ständiges Hundebellen hielt sie vom Schlafen ab. Dazu noch schwarze Schatten überall.
40 Minuten
Sie ist ein super Freundschaftstyp. Jeder will sie als Freundin haben - aber nur platonisch. Keine Zärtlichkeit, Zweisamkeit, null Beziehung. Sie denkt: Ich bin nicht begehrenswert und schön. Mit 27 hat sie ihre erste Partnerschaft. So schnell wie der Typ in ihr Leben kommt, ist er auch wieder weg. Sie stürzt komplett ab. Nach dem ersten Schmerz fasst sie einen Plan und zieht ihn durch.
8 Minuten
Über vier Jahre superfromme Sendungen, das sind mehr als 200 Erzähler, Montag für Montag eine neue Sendung. Fürs nächste Jahr stehen einige Veränderung an. Mehr davon im Film.
38 Minuten
Geahnt hat sie es schon länger. Nach über zehn Jahren Ehe kennst du deinen Partner. Und wenn der sich komisch verhält, kommen irgendwann auch die zerstörenden Gedanken, dass es da einen anderen Menschen geben könnte. Anne hat ihren Mann darauf angesprochen. Zuerst wird gestritten und abgestritten, dann zugegeben. Noch am gleichen Tag packt sie ihre Koffer und zieht aus. Dann kommt der körperliche und psychische freie Fall ins Nichts. Dass sie heute trotzdem noch steht, hat sie ihrer Familie zu verdanken. Und ihrem Glauben an Gott.
41 Minuten
Bis sich die beiden fanden, dauerte seine Zeit. Und auch die Ehe war nicht immer leicht. Ganz davon abgesehen: Das ist sie nie. Das gemeinsame Leben warf seine Herausforderungen in die Beziehung: Krankenhausbesuche, berufliche Höchstleistungen, Kinderkrankheiten, unerwartete Achterbahnfahrten. Sie meisterten alles. Dann öffnete das Internet seine Türen und ihr Mann verschwand in den Weiten der digitalen Welt. Er ging neue Beziehungen ein und verlor die Liebe zu seiner Frau. Die kämpfte für ihre Ehe und kam dabei fast unter die Räder.
34 Minuten
Er packt seine Sporttasche und fährt zum Basketballtraining. So wie immer. Ihm wird schlecht, er verschwindet in den Umkleideräumen und kommt nicht wieder. Seine Freunde werden unruhig, sehen nach und finden ihn auf dem Boden liegend. Er ist tot. Mit 24. In dieser neuen superfrommen Folge spricht sein Vater darüber, wie er die Nachricht erhielt; was im Krankenhaus geschah; wie sie die nächsten Monate und Jahre gemeinsam als Familie überlebten. Und warum er trotzdem nicht den Lebensmut verlor.
43 Minuten
Die Zwillinge Piet und Jascha sind seit ihrer Geburt schwerstbehindert. Ihre Eltern stellen sich der Herausforderung und versuchen alles, um ihren heute zehnjährigen Jungs alle erdenklich Hilfe zukommen zu lassen. Als die Eltern von den Erfolgen der Delfintherapie hören, startet ein zweijähriger Prozess des Überlegens, Betens und Abwägens. Dann kommt Tag X und die Familie wartet am Gate im Amsterdam auf den Flieger. Das Abenteuer beginnt. Mama Ines spricht über ihre Hoffnungen, die sie sich vor der Reise machte. Sie erzählt über die erste Begegnung der großen grauen Tiere mit ihren beiden Jungs; und Ines zieht ein ehrliches Fazit.
superfromm

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