Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

superfromm Archiv

308 Episoden
34 Minuten
Hinter verschlossenen Türen Pflichtprogramme abspulen... das ist nicht seine Welt. Dafür die Not der vernachlässigten Kinder. Nachts sieht er zwei Kleinkinder Hand in Hand durch die Straßen irren. Das zerreisst ihm sein Herz und verändert alles. Mit zwei Freunden und einem Fußball steht er an einem Dienstagnachmittag am Bolzplatz. Das war vor mehr als zehn Jahren. Heute wohnt er mit seiner Familie mitten unter den Hilfsbedürftigen. Wurde Freund und Partner und Helfer derjenigen, für die sich keiner interessiert. Und wenn es sein muss, begleitet er seine Jugendlichen bis an die Grenze zwischen Leben und Tod.
40 Minuten
Vor sieben Jahren kam ihr Sohn auf die Welt und lebte fünf Atemzüge lang. Dann ging er zurück in den Himmel. Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Schmerz, Leid, Trauer... und die Beerdigung in einem kleinen Sarg. Wie kann man damit leben? Gibt es eine Versöhnung mit dem Leben? Mit Gott? Die Fortsetzung der Dokumentation „5 Atemzüge leben“ verlangt vom Zuschauer wieder einiges ab. Happy-End-Freunde wünschen sich vielleicht ein „jetzt hat sie vier Kids und ist eine feste Größe in der Kirche und umarmt das Leben jeden Tag aufs Neue“. So ist es nicht. Sie hat weder vier Kinder und über alles andere spricht sie im Film.
45 Minuten
Sie waren über dreißig Jahre die Wirte vom großen Hofbräuzelt - der angesagtesten Location auf dem Oktoberfest. Zudem kommen in ihren Hofbräukeller in der Münchner Innenstadt jeden Tag hunderte Gäste, um sich typisch bayerische Spezialitäten zu gönnen. Alle beide sind auf der Überholspur unterwegs. Der Erfolg hat seinen Preis. Margot Steinberg stürzt sich in die Esoterik, um so die Leere ihres Lebens zu besiegen. Und ihr Mann Günter halst sich noch mehr Arbeit auf. Kurz vor dem Crash passiert ein Wunder.
46 Minuten
Es ist nicht sein Ding, barfuß über brennende Kohlen zu laufen um sich zu beweisen, wie cool er ist. Und rumzündeln mag er auch nicht ... weil er Bücher darüber schreiben kann, wie gewaltige Feuer Existenzen und Leben zerstören. Läuft der Alarm in der Zentrale ein, geht sein Puls hoch. Dann hängt er am Funkgerät und muss entscheiden, was zu tun ist. Er sprintet in seinen roten Dienstwagen und rast zum Unglück. Explosionen, Dachstuhlbrände, loderndes Feuer und auslaufenden Chemikalien hasst er genauso wie die Pest - und ist trotzdem vor Ort. Er, der Branddirektor, Einsatzleiter & Christ.
48 Minuten
Scheitern ist brutal. Dieser Augenblick, in dem du weißt, dass du deine Firma an die Wand gefahren, deine Ehe in den Dreck gezogen und die Warnsignale deines Körpers erfolgreich ignoriert hast. Und das alles vor großem Publikum. Dieses Mal gibt's keine Chance auf eine neue Runde. Da hat man so lange gehofft, tausendmal stoß-gebetet, ist vor Bänkern auf die Knie gefallen, hat sich demütigen lassen. Und für was? Für nix. Ben Schulz hat das hinter sich. Er spricht darüber, nimmt kein Blatt vor den Mund, sucht nicht die Schuld bei anderen. Auch nicht bei Gott. Und er erzählt, wie im Scheitern auch die Chance des Neuanfangs steckt. Das klingt tatsächlich nach "viel zu schön um wahr zu sein". Doch wer im Krankenhaus liegt und die Monitore piepen hört ... wer mit dem Insolvenzberater Bücher und Bestandslisten durchgehen muss ... dem helfen keine Streicheleinheiten. Dafür ist Ben Schulz auch definitiv der Falsche.
52 Minuten
Schon als kleiner Knirps wollte er Gott sehen. Mit ihm sprechen, Fragen stellen, lernen von ihm. Doch sein Hodscha verbot ihm, derart gotteslästerlich vom Allmächtigen zu reden. "Mit Gott spricht man nicht!", sagte der und drohte mit dem Zeigefinger. "Wenn du gestorben bist, hast du noch genug Zeit für deine Fragen!" Was für eine hammer Geschichte! Ein kleiner Junge macht sich auf die Suche nach Gott. Bis er ihn dann endlich findet, passiert viel. Dramatisch viel.
43 Minuten
Pastor zu werden stand für ihn nie zur Debatte. Seine Zukunft schien gesichert: Eigener Betrieb mit Potential für fette Aufträge. Es kam anders. Noch während des Theologiestudiums rebellierte er gegen Enge und Anordnungen. Das Befolgen von Regeln überließ er seinen Kommilitonen. Mit seinem Studienfreund wollte er eine Kneipe in Düsseldorf eröffnen. Auch das kam anders. Seit zweiundzwanzig Jahren ist er nun schon Pastor und ist absolut überzeugt: "Es ist das Beste, was mir passieren konnte".
44 Minuten
Schon im Alter von zehn Jahren stand ihr Berufswunsch fest. Sie will zur Heilsarmee! Heute trägt sie die Uniform. Und noch immer kämpft Frau Majorin darum, ihre Berufung auch zu leben. Denn "Berufung" muss immer gegen Widerstand gelebt werden. Auch dann, wenn dieser aus den eigenen Reihen kommt.
48 Minuten
Ein Anruf, vor dem sich jeder fürchtet: „Komm schnell nach Hause, unser Sohn ist tot!“ Alles auf einmal und alles aus dem Nichts. Doch der Boden unter einem gibt nicht nachund nicht mal das Heulen funktioniert. Gedankenblitze von „kann doch gar nicht sein“ über „gestern haben wir noch telefoniert“ bis „da erlaubt sich jemand einen Scherz mit uns“ hämmern durchs Gehirn. Und doch. Ist es wahr. Genau das und genauo so ist es passiert. Jörg spricht darüber. Von den Sekunden nach dem Anruf bis in die Gegenwart. Die Zeitspanne ist nicht groß: genau drei Monate liegen zwischen Anruf und Heute. Wie geht die Familie damit um? Wie gelingt der Schritt zurück in den Alltag?
44 Minuten
Wenn nichts dazwischen kommt, ist sie jede Woche in der großen Stadt. Sie trifft sich mit Frauen, die gerade Pause haben: keine Freier unterwegs - zumindest nicht im Augenblick. Wie alte Freundinnen sprechen sie dann über Erziehung, Frisur und Nagellack. Tee kommt auf den Wohnwagentisch, ein paar Plätzchen und Obst. Öffnet ein Typ die Tür, packt sie ihr Zeug zusammen und geht; drückt der Prostituierten die Hand, umarmt sie noch und wünscht ihr alles Gute. Es sind Geschichten, die ein anderes Bild zeigen. Von Frauen mit ihrem Schmerz, ihren Träumen und der Dankbarkeit darüber, dass "Liebe" auch "Zeit verschenken" bedeuten kann.
46 Minuten
Wahre Geschichten aus dem Krankenhaus-Alltag: Der Rockmusiker, der noch einmal total verkrebst sein Abschiedskonzert gibt; die versteckte Plastiktüte unterm Bett eines Schwerkranken; warum jemand jedes Jahr am gleichen Tag die Notfallstation besucht ... und die letzten Worte an eine junge Frau, die den Kampf gegen die Leukämie verlieren wird. Sich mit dem eigenen Tod UND dem Leben davor auseinanderzusetzen - das ist die große Botschaft dieser Sendung.
48 Minuten
Super Schwangerschaft, problemlose Geburt, alles bestens. Neugeborene im Doppelpack. In den ersten Monaten ist alles gut, alle Untersuchungen im grünen Bereich. Erst nach neun Monaten zeigen sich Abweichungen im Entwicklungsprozess. Sechs Jahre später können sie immer noch nicht sprechen, nicht laufen, keine Klamotten anziehen, selbständig essen. Die Eltern stellen sich dieser Herausforderung. Ihre Lust und ihre Freude am Leben überträgt sich auf die Zwillinge. Ein extrem inspirierender Beitrag, trotz enormer Herausforderungen, Unsicherheiten und immenser Vielfachbelastung den Blick fürs Glück, die Liebe und die Dankbarkeit nicht zu verlieren.
44 Minuten
Ein Burn-Out kommt immer mit Ansage. Die vielen Stoppsignale von Seele und Körper hat man gekonnt wegignoriert. Schließlich gibt’s so viel zu tun. Da ist keine Zeit für Ruhepausen. Termine machen sich nicht von selbst und die To-Do-Liste arbeitet auch kein anderer ab. Also: ausruhen kann man dann im Urlaub. Irgendwann. Dass dann der Körper und die Seele das Kommando überahmen, war so nicht abgemacht. Die beiden zogen kurzerhand die Notbremse und das Leben kam zum Stillstand. Mitten auf der Autobahn. Und jetzt? Ein ehrlicher Bericht über den Burn Out, die Stille, das Nicht-mehr-Können und die kleinen langsamen Schritte zurück ins Leben.
56 Minuten
Am Anfang war's der Schmuck, der nicht mehr angelegt wurde. Später kamen die vielen vergessenen Termine hinzu. Dazu die immer gleiche Kleidung. Das selbe Essen Tag für Tag. "Demenz kann jeden betreffen", sagt sich so leicht. Doch wenn die eigene Mutter davon betroffen ist, sich zum Kleinkind verwandelt ... sich von allen entfremdet, dann beginnt die schwerste Zeit für die Hinterbliebenen: weit weg und doch da; fremd und doch noch ein Rest Vertrautheit; schrill und still. "Morgen ist nichts im Vergleich zu gestern" ist ein aufrüttelnder Bericht über die Demenz - und gibt Hilfestellung im Umgang mit den Kranken ... und mit sich selbst.
46 Minuten
Jahrelang gewusst, was richtig und falsch ist. Sogar wie Gott tickt, war für ihn kein Geheimnis. Schwierige Bibelstellen? Gab es nicht. Erst als die eigenen Fragen die 0815-Antworten nicht mehr ertragen, platzt die Blase. Das Raster zerbröselt und er muss sein Leben neu aufsetzen.
superfromm

superfromm