Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
35 Minuten
Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (1776–1822) war ein Spätentwickler, obwohl er schon früh als musikalisches Wunderkind galt. Bereits als junger Bursche hatte er zwei stattliche Romane in der Schublade liegen, und das „A“ in E. T. A. steht ganz unbescheiden für Wolfgang Amadeus Mozart. Sein literarisches Debüt gibt er mit 33 Jahren – Ritter Gluck heißt die Erzählung, die an einen toten Komponisten erinnern soll. Beglückt und geplagt von Anspruchsphantasien wählt Hoffmann aber zunächst einen Brotberuf beim preußischen Staat, der ihn wegen seiner Streiche immer tiefer ins annektierte Polen verbannt. Als Musikdirektor in Bamberg scheitert er anschließend kläglich, stattdessen wird er Kapellmeister im belagerten Dresden. In Berlin avanciert er schließlich zum erfolgreichen Schriftsteller und einflussreichen Juristen, bis er sich verwundert die Augen reibt: Und das soll es gewesen sein? Auch 200 Jahre nach seinem Tod lädt E. T. A. Hoffmann zum Wundern und Staunen ein. So wählt sich die diesjährige Sommernacht der Künste in der Katholischen Akademie in Bayern Rüdiger Safranski zum Bündnispartner, der mit seiner neu aufgelegten Biographie dem Geheimnis des „entfesselten Romantikers“ (Safranski) auf die Schliche zu kommen glaubt.

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Berühmt wurde er durch seine Biografien über E.T.A. Hoffmann (NA 2022), Goethe, Schiller und Hölderlin sowie über Schopenhauer, Heidegger und Nietzsche. Daneben stehen eine Reihe philosophischer Essays, u.a. Zeit und zuletzt Einzeln sein (2021). Er wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018). Sein Werk wurde in 30 Sprachen übersetzt. Rüdiger Safranski lebt in Badenweiler.
1 Stunde 8 Minuten
Hörbahn on Stage: Theresa Hannig liest aus “Pantopia” und spricht mit Uwe Kullnick über ihr Buch, eine bessere Welt und Zukunft

Eine bessere Welt ist möglich! Theresa Hannig, die Autorin von „Die Optimierer“, hat eine Utopie für unsere Zeit geschrieben.

Eigentlich wollten Patricia Jung und Henry Shevek  nur eine autonome Trading-Software schreiben, die an der Börse überdurchschnittlich gut performt. Doch durch einen Fehler im Code entsteht die erste starke künstliche Intelligenz auf diesem Planeten – Einbug.

Einbug begreift schnell, dass er, um zu überleben, nicht nur die Menschen besser kennenlernen, sondern auch die Welt verändern muss. Zusammen mit Patricia und Henry gründet er deshalb die Weltrepublik Pantopia. Das Ziel: Die Abschaffung der Nationalstaaten und die universelle Durchsetzung der Menschenrechte. Wer hätte gedacht, dass sie damit Erfolg haben würden?

„Komm nach Pantopia. Hier sind alle willkommen!“

Theresa Hannig, 1984 geboren, studierte Politikwissenschaft und arbeitete als Softwareentwicklerin, Projektmanagerin und Lichtdesignerin bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben zuwandte. Mit ihrem Debütroman „Die Optimierer“ gewann sie den Stefan-Lübbe-Preis 2016 und den Seraph 2018 für das beste Debüt. Ihr zweites Buch „Die Unvollkommenen“ stand auf der Shortlist für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von München.
30 Minuten
Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) war nicht nur „der populärste Literaturkritiker, den es je gab“ (Thomas Anz).[1] Er avancierte im Alter auch immer mehr zu einer Person der Zeitgeschichte, als Holocaust-Überlebender wie als Fernseh-Promi. Diese exponierte Stellung findet zu Reich-Ranickis 100. Geburtstag ihren posthumen Niederschlag. Neben einer neuen, dezidierten Würdigung des Literaturkritikers durch Gunter Reus und zwei aktualisierten Biografien von Thomas Anz[2] und Uwe Wittstock[3] erscheinen auch zwei Gesprächsbände mit „MRR“.
2 Stunden 2 Minuten
Kann man nichtmenschlichen Lebewesen Rationalität und Bewusstsein in einem anspruchsvollen Sinn zugestehen? Der international führende Kognitionsbiologe Ludwig Huber zieht in diesem grundlegenden Buch die Bilanz des gegenwärtigen Forschungsstands zum tierischen Denken. Mittels zahlreicher, eigens für dieses Buch angefertigter Abbildungen erklärt er anschaulich die wichtigsten Experimente und Beobachtungen und vermittelt so, was Affen, Hunde, Bienen, Krähen, Keas, Pfeilgiftfrösche, Schildkröten oder Kraken alles können: Werkzeuge gebrauchen und herstellen, kommunizieren, planen, Gedanken lesen und vieles mehr. Eine faszinierende Reise durch die Kognitionsforschung.

Huber will aber nicht nur zeigen, was wir heute über den Geist der Tiere wissen und wie wir es herausgefunden haben, sondern auch, wozu das gut ist. Neben der zweckfreien Befriedigung unserer Neugierde treibt ihn auch ein moralischer Imperativ: »Um sie zu retten, müssen wir uns kümmern, und kümmern können wir uns nur, wenn wir sie verstehen.« Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verlangen eine entschiedene Revision unserer irrationalen und ethisch fragwürdigen Einstellungen gegenüber Tieren.

Ludwig Huber ist Verhaltensbiologe, Kognitionswissenschaftler und Universitätsprofessor an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Universitätsprofessor für naturwissenschaftliche Grundlagen der Tierethik und der Mensch-Tier-Beziehungen am Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien & Medizinischen Universität Wien (double appointment) und Universität Wien; Sprecher des Messerli Forschungsinstituts.
20 Minuten
„Generation“ gehört zu den Schlüsselbegriffen der 1920er Jahre. In der Welt war er bereits um 1900, als man Jugend als eigene, von den Erwachsenen geschiedene Lebensphase zu entdecken begann. Geradezu inbrünstig wurde in der – bürgerlichen ­– Jugendbewegung die Distanz zu den Alten zelebriert. Der Konflikt zu ihnen schien unüberbrückbar. Damit vermischten sich weit reichende, freilich wenig konkrete Vorstellungen künftiger Ordnungen. Bei Licht besehen waren diese gegen die eigene Herkunft gerichtet: antibürgerlich, traditions- und zivilisationskritisch, versessen auf Gemeinschaft, voller Abscheu gegen die pluralistische und sozial zerspaltene Gesellschaft. Eingeschrieben war darin der Gedanke, dass Jugend die Avantgarde der kommenden Zeit sei: ein Wert an sich und Garant für die Schaffung einer gesunden und naturverbundenen, jedwedem Kapitalismus entfremdete Existenz.

Von Jens Flemming
10 Minuten
1816 gilt bekanntermaßen als das „Jahr ohne Sommer“. Viele verbinden mit diesem Jahr auch die sagenumwobene Gemeinschaft von Percy Shelley, seiner späteren Ehefrau Mary, ihrer Halbschwester Claire sowie dem Dichter Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori. Die illustre Runde versammelte sich in der Nähe des Genfersees in Lord Byrons Villa Diodati. Wegen des nicht enden wollenden Regens ließen sich die Literaturaffinen auf einen literarischen Wettstreit ein und einigten sich auf eine Schauergeschichte, die sie schreiben und schließlich vortragen sollten. Literaturhistorisch ist dieser Moment durchaus von Bedeutung: Mary Shelley erschuf ihren Frankenstein und John Polidori legte den Grundstein für seine erste, aber weniger bekannte Erzählung Der Vampyr, in der ein aristokratischer Blutsauger sein Unwesen treibt – Jahrzehnte, bevor Bram Stoker 1897 seinem adeligen Dracula Kontur verleihen würde.
7 Minuten
Rehragout, Nazi-Weihnachtsbaumschmuck und ein rotfaktoriger Kanari. Die Willkürlichkeit dieser zusammengewürfelten Begriffe könnte kaum größer sein. Und dennoch gelingt es Ferdinand Schmalz in seinem Text dieser Willkür einen sinnhaften Zusammenhang zu verleihen. Der Roman knüpft an seine 2017 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis gekürte Kurzgeschichte selben Namens an. Die Handlung wird ausgebaut und deckt das Verschwinden einer Leiche auf. Die Bezeichnung Krimi, anstelle von Roman, ist somit durchaus angebracht.
23 Minuten
Bereits das minimalistische, im Farbfeld Rot, Schwarz und Weiß gehaltene Cover stimmt nachdenklich und umfängt, nahezu wie der Text, seine Leser*innen mit unsagbarer Dichte. Die schwingende Fluke und das umgekippte Boot mit einem Menschen in roter Kleidung, die Sabine Kwauka in Tattoo-Strichtechnik gestaltet hat, bieten die perfekte Einstimmung auf das Kommende. Verzweifelt versucht die Figur, den Wal mit Stricken zu fangen. Dreht man die Abbildung um, mutieren die Stricke zu den Fäden einer Marionette, die von jemandem oder etwas dirigiert wird.. …

Von Anne Amend-Söchting
38 Minuten
In den Traditionen der Ethik sowie der Praxis der Weltreligionen spielen verschiedene Formen des Verzichts eine erhebliche Rolle. Dennoch ist das Stichwort des Verzichts (ebenso wie die Umfeldausdrücke der Askese und des Fastens) aus der öffentlichen Diskussion so gut wie verschwunden. Der Philosoph Prof. Dr. Otfried Höffe aus Tübingen macht sich auf die Suche nach dem Begriff des Verzichts und wählt sich dafür die grundlegenden Werke der abendländischen Zivilisation und die großen Denker unserer Kultur.

Prof. Dr. Otfried Höffe, Jahrgang 1943, ist ein deutscher Philosoph, der insbesondere mit seinen Arbeiten zur Ethik, zu Aristoteles und zu Immanuel Kant bekannt geworden ist.
1 Stunde 21 Minuten
Der international renommierte Vor- und Frühgeschichtsforscher Hermann Parzinger legt mit diesem höchst informativen, reich bebilderten Band ein Grundlagenwerk über Geschichte und Kultur der frühen Völker zwischen Ural und Pazifik vor.

Die Ausstellungen über Skythen und Mongolen haben das Interesse von Hunderttausenden Besuchern auf sich gezogen, und doch stellen diese beiden Völker nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Kulturen dar, die in dem gewaltigen Territorium zwischen Ural und Pazifik von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter entstanden sind. Den Völkern in diesem Gebiet kommt eine entscheidende Bedeutung für die Frühgeschichte der Alten Welt insgesamt zu, und so erscheinen sie als ein fester Bestandteil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte der Austausch zwischen westlichen Wissenschaftlern und den Forschern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion intensiviert werden, so daß mit dem Werk von Hermann Parzinger erstmals eine große Synthese des heutigen Wissensstandes über die archäologische Erforschung dieses Gebiets vorgelegt werden kann. Im Zentrum der Darstellung stehen die Verbreitungsgeschichte der Völker, ihre materielle Kultur, ihre Siedlungs- und Wirtschaftsweise, ihre Bestattungsbräuche und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. All dies wird systematisch erschlossen und in enger Verbindung von Text und Bildern präsentiert. Auf diese Weise ist eine differenzierte und zugleich anschauliche Darstellung eines bedeutenden Kulturraums der Menschheitsgeschichte entstanden.

Prof. Dr. Hermann Parzinger ist Prähistoriker und seit 2008 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Bis heute leitet er Forschungsprojekte und veröffentlicht regelmäßig zu wissenschaftlichen und auch kulturpolitischen Themen. Parzinger ist Träger zahlreicher Preise
1 Stunde 6 Minuten
Im Sommer 1975 reist Hannah Arendt ein letztes Mal von New York in die Schweiz, in das Tessiner Dorf Tegna. Von dort fliegen ihre Gedanken zurück nach Berlin und Paris, New York, Israel und Rom. Und sie erinnert sich an den Eichmann-Prozess im Jahr 1961. Die Kontroverse um ihr Buch Eichmann in Jerusalem forderte einen Preis, über den sie öffentlich nie gesprochen hat.

Hildegard E. Keller, Germanistin und Hispanistin, ist Schriftstellerin, Filmemacherin, Professorin, Übersetzerin, Verlegerin und Stadtführerin (Kriminelles Zürich). Die langjährige Fernseh-Literaturkritikerin (ORF/3sat; SRF) veröffentlichte 2021 ihren Debütroman Was wir scheinen (Eichborn 2021, Taschenbuch 2022, italienische Ausgabe Frühjahr 2023). Sie lebt in Zürich.
1 Stunde 5 Minuten
Ein differenzierter Umgang mit Karl May. Die Karl-May-Gesellschaft tagt in der bayerischen Metropole in Kooperation mit der Bayerischen Amerika-Akademie
1 Stunde 22 Minuten
Die Historie der Fußball-Weltmeisterschaft in all ihren Facetten: Florian Kinast beleuchtet die großen Stars und die tragischen Helden, er porträtiert die legendären Protagonisten. Er erzählt von der Weiterentwicklung der taktischen Spielsysteme und ordnet die Turniere in ihren zeithistorischen und gesellschaftspolitischen Kontext ein. Er schildert, wie sich der Fußball im Lauf der Jahrzehnte veränderte, von einer anfangs reinen Amateurveranstaltung hin zu einem professionellen Mega-vent. Eine spannende, unterhaltsame und kurzweilige Lektüre mit viel Geschichte und Geschichten, mit Analysen und Anekdoten, abgerundet mit einem umfassenden Statistikteil mit allen Spielen, allen Toren und sämtlichen Final-Aufstellungen seit 1930.

Florian Kinast: Wenn es um Sport und ganz im Speziellen um Fußball geht, ist man bei Florian Kinast, Jahrgang 1969, an der richtigen Stelle. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitet er als Journalist und Autor den liebsten Sport der Deutschen und schreibt unter anderem als Korrespondent für den ›SPIEGEL‹ über den FC Bayern. Er lebt und arbeitet in München, als Redakteur reiste er für sechs Olympische Spiele und andere sportliche Großveranstaltungen aber auch gerne um die halbe Welt.
7 Minuten
Auf Linz reimt sich Provinz“, sagt man in Wien; daselbst freilich: „In Linz beginnts!“. Margit Schreiner, 1953 in Linz geboren, lebt nach längeren Aufenthalten in Tokio, Paris, Berlin und Italien heute in Gmünd im niederösterreichischen Waldviertel. Wie ihr Lebenslauf quasi ein Stück Zentrum in die Peripherie bringt, enthält er von Anfang an auch das Provinzielle. Zu Beginn des Studiums, mit dem Mütter. Väter. Männer. Klassenkämpfe., der zweite Teil (nach Vater, Mutter, Kind. Kriegserklärungen) der Schreinerschen Selberlebensbeschreibung im im Verhältnis zu Linz etwa halb so großen Salzburg endet, kommt sich die Erzählerin wie ein „Kleinkind aus der Provinz“ vor.
1 Stunde 27 Minuten
Hanns-Josef Ortheil liest aus seinem neuen Roman „OMBRA“. Das Buch erzählt die Geschichte einer Wiederkehr aus erlebter Todesnähe: Im Sommer 2019 wird bei Hanns-Josef Ortheil eine schwere Herzinsuffizienz festgestellt. Die anschließende Operation verläuft nicht ohne Komplikationen, ein langer Aufenthalt in einer Rehaklinik schließt sich an. Das Leben des Autors Ortheil steht am Scheideweg — der Körper hat sich unüberhörbar gemeldet und fordert sein Recht. In dieses Gefühl der Ohnmacht und Angst hinein kehrt allmählich das Schreiben zurück. Stück für Stück setzt Hanns-Josef Ortheil in seinem wohl persönlichsten Buch sein Leben neu zusammen. Wer ist er gewesen vor der Krankheit? Und wer kann er danach einmal sein? Eine literarische Auferstehungserfahrung.

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Wer seinen Lesungen lauscht, spürt nicht nur seine literarische Kunst, sondern auch seine Lese-Kunst. Und wer darauf resonant ist, spürt die Schönheit des Glaubens.

Erich Garhammer, Jahrgang 1951, war als Nachfolger von Rolf Zerfaß von 2000 bis zu seiner Emeritierung 2017 Professor für Katholische Theologie an der Universität Würzburg. Seine große Leidenschaft gilt dem Brückenschlag von der Theologie zu Literatur und Poesie. Zu von ihm organisierten Veranstaltungen kommen Schriftsteller wie Arnold Stadler, Reiner Kunze, Petra Morsbach, Andreas Maier, Sibylle Lewitscharoff, Arno Geiger, Navid Kermani, Ralf Rothmann oder Hanns-Josef Ortheil, etwa zum „LIT.fest münchen 2015“, das im Rahmen des Kunstprojekts Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Deutschen Bischofskonferenz Beachtung fand, sowie zuletzt zum Erich-Garhammer-Literaturabend im Sommer 2022 in der Katholischen Akademie in München.