Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 16 Minuten
Die 24. Welle mit Lucia Zamolo
(Hördauer ca. 76 Minuten)
Willkommen bei der 24. Ausgabe der GlockenbachWelle.
Unsere Herzen hängen an schönen Kinderbüchern. Und weil wir den Büchern für die jüngeren Leser*innen schon lange keine Welle mehr gewidmet haben, wollten wir diese Folge dafür nutzen, um die Werke einer Künstlerin besonders hervorzuheben, die nicht nur unfassbar schöne, sondern auch ungemein kreative Werke zum Leben erweckt: die Rede ist von Lucia Zamolo.
Wer bereits eines ihrer Werke in die Hand bekommen hat, weiß, dass sie nicht nur eine ganz spielerische Art hat, um Inhalte zu vermitteln, sondern auch keine Angst vor Tabu-Themen hat.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“
Lucia Zamolo, freie Illustratorin, Grafikerin und Autorin
Worum geht es in dieser Folge?
Es wurde Zeit, einer jungen Künstlerin auf den Zahn zu fühlen, die sich mit ihren Werken auf so charmante, ehrliche und kreative Weise einigen Tabu-Themen unserer heutigen Zeit annimmt und damit jede Menge Nominierungen und Preise einheimst. Wir unterhalten uns mit Lucia nicht nur über ihr neuestes Werk „Und dann noch …“, das im Januar bei bohem press erschienen ist, sondern auch über ihre Vorgängerwerke, die sich den Themen Menstruation. Liebeskummer und Heimat annehmen.
Worauf ihr euch freuen dürft:
wie man mit der Bachelorarbeit den Durchbruch schafft
und dann noch … - wie Stress weniger stresst
„Don’t worry, be happy!“ - über toxic positivity und warum sie oft nicht hilft
am Anfang war ein „Gedankenbuch“ - wie wir Lucia beim Denken zuhören können
wie man manchmal für sich schreibt und trotzdem ein Werk für alle schafft
über Tabu-Themen wie Menstruation, Heimat und Liebeskummer
warum Kinderbücher nicht ausschließlich für Kinder sind
wie man „Gegen rechts“ illustriert
Buchempfehlungen à la thematischer Treibsand
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Leitartikel zur Welle mit Lucia Zamolo auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Website von bohem press
Zur Website von Lucia Zamolo
Zum Buch „Und dann noch“
(Hördauer ca. 76 Minuten)
Willkommen bei der 24. Ausgabe der GlockenbachWelle.
Unsere Herzen hängen an schönen Kinderbüchern. Und weil wir den Büchern für die jüngeren Leser*innen schon lange keine Welle mehr gewidmet haben, wollten wir diese Folge dafür nutzen, um die Werke einer Künstlerin besonders hervorzuheben, die nicht nur unfassbar schöne, sondern auch ungemein kreative Werke zum Leben erweckt: die Rede ist von Lucia Zamolo.
Wer bereits eines ihrer Werke in die Hand bekommen hat, weiß, dass sie nicht nur eine ganz spielerische Art hat, um Inhalte zu vermitteln, sondern auch keine Angst vor Tabu-Themen hat.
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“
Lucia Zamolo, freie Illustratorin, Grafikerin und Autorin
Worum geht es in dieser Folge?
Es wurde Zeit, einer jungen Künstlerin auf den Zahn zu fühlen, die sich mit ihren Werken auf so charmante, ehrliche und kreative Weise einigen Tabu-Themen unserer heutigen Zeit annimmt und damit jede Menge Nominierungen und Preise einheimst. Wir unterhalten uns mit Lucia nicht nur über ihr neuestes Werk „Und dann noch …“, das im Januar bei bohem press erschienen ist, sondern auch über ihre Vorgängerwerke, die sich den Themen Menstruation. Liebeskummer und Heimat annehmen.
Worauf ihr euch freuen dürft:
wie man mit der Bachelorarbeit den Durchbruch schafft
und dann noch … - wie Stress weniger stresst
„Don’t worry, be happy!“ - über toxic positivity und warum sie oft nicht hilft
am Anfang war ein „Gedankenbuch“ - wie wir Lucia beim Denken zuhören können
wie man manchmal für sich schreibt und trotzdem ein Werk für alle schafft
über Tabu-Themen wie Menstruation, Heimat und Liebeskummer
warum Kinderbücher nicht ausschließlich für Kinder sind
wie man „Gegen rechts“ illustriert
Buchempfehlungen à la thematischer Treibsand
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Leitartikel zur Welle mit Lucia Zamolo auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite auf Nur Lesen ist schöner
Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
Website von bohem press
Zur Website von Lucia Zamolo
Zum Buch „Und dann noch“
10 Minuten
"- wenn man die Bibl so liest" – Arno Schmidt und die Heilige Schrift - Rezension von Armin Eidherr - GASL (Gesellschaft der Arno Schmidt Leser)
(Hördauer 10 Minuten)
Provokativ, sarkastisch, anklagend: Arno Schmidt wendet sich in seinem Werk gegen Christentum, Kirche und den Glauben an die Bibel als sogenannte Heilige Schrift ‒ man denke an sein Manifest "Atheist?: Allerdings!" (1957). Die vorliegende Arbeit nimmt die Auseinandersetzung Schmidts mit der Bibel in den Blick: Systematisch werden Bibelzitate und Bezüge zum Christentum in seinem Frühwerk analysiert und die intertextuelle Verwendung diskutiert. Betrachtet werden Romane und Erzählungen Schmidts aus den Jahren 1949 bis 1960, ausgehend von seinem Debüt "Leviathan" bis zum Roman "Kaff", der einen Wendepunkt im Gesamtwerk markiert.
Mit freundlicher Genehmigung der "Mitteilungen der Gesellschaft der Arno Schmidt Leser (GASL), JG 32, 2019 Heft 3-4
Sprecher Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 10 Minuten)
Provokativ, sarkastisch, anklagend: Arno Schmidt wendet sich in seinem Werk gegen Christentum, Kirche und den Glauben an die Bibel als sogenannte Heilige Schrift ‒ man denke an sein Manifest "Atheist?: Allerdings!" (1957). Die vorliegende Arbeit nimmt die Auseinandersetzung Schmidts mit der Bibel in den Blick: Systematisch werden Bibelzitate und Bezüge zum Christentum in seinem Frühwerk analysiert und die intertextuelle Verwendung diskutiert. Betrachtet werden Romane und Erzählungen Schmidts aus den Jahren 1949 bis 1960, ausgehend von seinem Debüt "Leviathan" bis zum Roman "Kaff", der einen Wendepunkt im Gesamtwerk markiert.
Mit freundlicher Genehmigung der "Mitteilungen der Gesellschaft der Arno Schmidt Leser (GASL), JG 32, 2019 Heft 3-4
Sprecher Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
11 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften
Forschung in Paris
AvH 3/3 – „Pittoreske Ansichten in den Cordilleren“ 3 v. 10 – 1810
(Hördauer 27 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Forschung in Paris
AvH 3/3 – „Pittoreske Ansichten in den Cordilleren“ 3 v. 10 – 1810
(Hördauer 27 Minuten)
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
30 Minuten
SF & more: "Sind sie Sklaven?" Aus dem Leben in Kybernetien von Karlheinz Steinmüller
(Hördauer 31 Minuten)
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Sprecherin: Nadine Edel, Realisation: Uwe Kullnick
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein.
(Hördauer 31 Minuten)
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Sprecherin: Nadine Edel, Realisation: Uwe Kullnick
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein.
58 Minuten
Reportage: Vernissage "Münchner Meisterklasse XI" - Ausstellung von Julia Emslander und Lisa Reitmeier
Zwei wunderbare Künstlerinnen und ihre Werke.
SCHWARZ / WEISS
(Hördauer 58 Minuten)
Menschliche Spuren in Kunst: Julia Emslanders eindringliche Botschaft
Entdecke die faszinierende Kunst von Julia Emslander - eine Welt, in der das Leben selbst zur Leinwand wird. Tauche ein in ihre eindringlichen Werke, in denen Erfahrungen und Emotionen präsent sind. weiterlesen ...
(Übersetzt durch Deedle)
Lisa Reitmeier: Meisterin der Raumgestaltung,
schafft inspirierende Räume und faszinierende Kunstwerke aus verschiedenen Materialien. Mit der Serie "Scherung" zeigt sie, dass auch in zweidimensionalen Grafiken eine Welt voller Gegensätze und Spannung entstehen kann. Weiterlesen ...
(Übersetzt durch Deedle)
Special Mixing: Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Diese Künstlerinnen erwarten Sie zur Münchner Meisterklasse 12 in 6 Monaten:
Nena Cermak + Katharina Andres
Die Kontakte unserer Ansprechpartner: Dr. Sonja Lechner
Zwei wunderbare Künstlerinnen und ihre Werke.
SCHWARZ / WEISS
(Hördauer 58 Minuten)
Menschliche Spuren in Kunst: Julia Emslanders eindringliche Botschaft
Entdecke die faszinierende Kunst von Julia Emslander - eine Welt, in der das Leben selbst zur Leinwand wird. Tauche ein in ihre eindringlichen Werke, in denen Erfahrungen und Emotionen präsent sind. weiterlesen ...
(Übersetzt durch Deedle)
Lisa Reitmeier: Meisterin der Raumgestaltung,
schafft inspirierende Räume und faszinierende Kunstwerke aus verschiedenen Materialien. Mit der Serie "Scherung" zeigt sie, dass auch in zweidimensionalen Grafiken eine Welt voller Gegensätze und Spannung entstehen kann. Weiterlesen ...
(Übersetzt durch Deedle)
Special Mixing: Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Diese Künstlerinnen erwarten Sie zur Münchner Meisterklasse 12 in 6 Monaten:
Nena Cermak + Katharina Andres
Die Kontakte unserer Ansprechpartner: Dr. Sonja Lechner
4 Minuten
Sandra Hoffmann
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
24. "Lebensmittel" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 6 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
24. "Lebensmittel" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 6 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
9 Minuten
"Der falsche Vermeer" von Patrick van Odijk – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen & Zeiten
(Hördauer 09 Minuten)
„Zeige ihnen, was sie suchen! Dann schauen sie nicht mehr richtig hin.“
Für 24,26 Millionen Euro wechselte 2004 das Gemälde „Junge Frau am Virginal“ nach einer Versteigerung des Londoner Auktionshauses Sotheby’s den Besitzer. Es war eine Sensation – nicht nur des Geldes wegen, den ein Telefonanbieter mal so eben aus dem Hut zauberte. Spekuliert wurde damals, ob das auf etwa 1670 datierte Werk des niederländischen Malers Johannes Vermeer (1632-1675) überhaupt echt ist. Nur wenige Gemälde existieren von ihm, die meisten sind bekannt. Und: In der Vergangenheit sorgte ein Landsmann des Alten Meisters für Entsetzen in der Szene. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Den Volltext dieser Rezension findest Du hier
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
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(Hördauer 09 Minuten)
„Zeige ihnen, was sie suchen! Dann schauen sie nicht mehr richtig hin.“
Für 24,26 Millionen Euro wechselte 2004 das Gemälde „Junge Frau am Virginal“ nach einer Versteigerung des Londoner Auktionshauses Sotheby’s den Besitzer. Es war eine Sensation – nicht nur des Geldes wegen, den ein Telefonanbieter mal so eben aus dem Hut zauberte. Spekuliert wurde damals, ob das auf etwa 1670 datierte Werk des niederländischen Malers Johannes Vermeer (1632-1675) überhaupt echt ist. Nur wenige Gemälde existieren von ihm, die meisten sind bekannt. Und: In der Vergangenheit sorgte ein Landsmann des Alten Meisters für Entsetzen in der Szene. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Den Volltext dieser Rezension findest Du hier
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23 Minuten
Christoph Martin Wieland – 1733-1813
Teil 1, Buch 3, Kapitel 2
Nähere Nachrichten von dem abderitischen Nationaltheater
Geschmack der Abderiten Charakter des Nomophylax Gryllus
(Hördauer 24 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen. Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung. Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
Teil 1 Buch 1 Kapitel 1
Teil 1 Buch 1 Kapitel 2
Tei l1 Buch 1 Kapitel 3
Teil 1 Buch 1 Kapitel 4
Teil 1 Buch 1 Kapitel 5
Teil 1 Buch 1 Kapitel 6
Teil 1 Buch 1 Kapitel 7
Teil 1 Buch 1 Kapitel 8
Teil 1 Buch 1 Kapitel 9
Teil 1 Buch 1 Kapitel 10
Teil 1 Buch 1 Kapitel 11
Teil 1 Buch 1 Kapitel 12
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.
Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Teil 1, Buch 3, Kapitel 2
Nähere Nachrichten von dem abderitischen Nationaltheater
Geschmack der Abderiten Charakter des Nomophylax Gryllus
(Hördauer 24 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen. Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung. Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
Teil 1 Buch 1 Kapitel 1
Teil 1 Buch 1 Kapitel 2
Tei l1 Buch 1 Kapitel 3
Teil 1 Buch 1 Kapitel 4
Teil 1 Buch 1 Kapitel 5
Teil 1 Buch 1 Kapitel 6
Teil 1 Buch 1 Kapitel 7
Teil 1 Buch 1 Kapitel 8
Teil 1 Buch 1 Kapitel 9
Teil 1 Buch 1 Kapitel 10
Teil 1 Buch 1 Kapitel 11
Teil 1 Buch 1 Kapitel 12
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Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
17 Minuten
Wo bist du Milena Rampoldi?
Gedanken an eine mutige Schriftstellerin, Übersetzerin, Verlegerin (Promosaik), Kämpferin für das freie Wort und Freundin in der Türkei.
Lyrik: Silvio Talamo – Poesie Gedichte -- übersetzt von Milena Rampoldi, gelesen Uwe Kullnick (Deutsch)
Poesie Gedichte (Auszüge)
James Cowan (Hördauer ca. 17 Minuten)
Silvio Talamo è un poeta e musicista nato a Napoli e stanziato attualmente a Berlino, dove ha un’intensa attività artistica. Si laurea in Filosofia alla Federico II di Napoli con una tesi sulla letteratura giullaresca nel Medio Evo. Attento anche al mondo della trasmissione orale della poesia, è alla sua prima pubblicazione poetica. Versione bilingue con traduzione tede-sca di Milena Rampoldi.
Silvio Talamo ist ein Dichter und Musiker aus Neapel, der nun in Berlin lebt, wo er sich intensiv mit Kunst beschäftigt. Er studierte Philosophie an der Universität Federico II in Neapel mit Diplomarbeit über die mittelalterliche „Narrenliteratur“. Er interessiert sich auch für die mündliche Überlieferung der Poesie. Dieses Werk ist seine erste Gedichtsammlung. Zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung von Milena Rampoldi.
Sprecher, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
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Gedanken an eine mutige Schriftstellerin, Übersetzerin, Verlegerin (Promosaik), Kämpferin für das freie Wort und Freundin in der Türkei.
Lyrik: Silvio Talamo – Poesie Gedichte -- übersetzt von Milena Rampoldi, gelesen Uwe Kullnick (Deutsch)
Poesie Gedichte (Auszüge)
James Cowan (Hördauer ca. 17 Minuten)
Silvio Talamo è un poeta e musicista nato a Napoli e stanziato attualmente a Berlino, dove ha un’intensa attività artistica. Si laurea in Filosofia alla Federico II di Napoli con una tesi sulla letteratura giullaresca nel Medio Evo. Attento anche al mondo della trasmissione orale della poesia, è alla sua prima pubblicazione poetica. Versione bilingue con traduzione tede-sca di Milena Rampoldi.
Silvio Talamo ist ein Dichter und Musiker aus Neapel, der nun in Berlin lebt, wo er sich intensiv mit Kunst beschäftigt. Er studierte Philosophie an der Universität Federico II in Neapel mit Diplomarbeit über die mittelalterliche „Narrenliteratur“. Er interessiert sich auch für die mündliche Überlieferung der Poesie. Dieses Werk ist seine erste Gedichtsammlung. Zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung von Milena Rampoldi.
Sprecher, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
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11 Minuten
"Annas Lied" von – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen & Zeiten
(Hördauer 11 Minuten)
„Wer doch nur sein Schicksal ändern könnte?“
Der Lauf der Welt und an sich jedes Leben birgt die Frage in sich: Was wäre wenn? Wenn es einschneidende und dramatische historische Ereignisse und besondere gesellschaftliche wie familiäre Umstände nicht gegeben hätte, wäre Anna als Pianistin wohl bekannt geworden? Diese Frage stellt sich nach der Lektüre des Romans des dänischen Jazz-Musikers und -Komponisten Benjamin Koppel, der in seinem Buch der Schwester seines Großvaters ein literarisches Denkmal setzt. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Unsere Live-Sendungen in Schwabing oder im Pixel
Den Volltext dieser Rezension findest Du hierWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
(Hördauer 11 Minuten)
„Wer doch nur sein Schicksal ändern könnte?“
Der Lauf der Welt und an sich jedes Leben birgt die Frage in sich: Was wäre wenn? Wenn es einschneidende und dramatische historische Ereignisse und besondere gesellschaftliche wie familiäre Umstände nicht gegeben hätte, wäre Anna als Pianistin wohl bekannt geworden? Diese Frage stellt sich nach der Lektüre des Romans des dänischen Jazz-Musikers und -Komponisten Benjamin Koppel, der in seinem Buch der Schwester seines Großvaters ein literarisches Denkmal setzt. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
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23 Minuten
Fahle Freunde – von Alexander Keppel - Literatur und Kritik
(Hördauer ca. 23 Minuten)
Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 577/578 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. Es hat den Themenschwerpunkt SCHWERLOS, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weitere Beiträge. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von:
Alexander Keppel - geboren 1982 in Berlin. Studierte Kommunikationsdesign und freie Kunst. Sein Debüt Roman „Der zweite Kontinent“ st 2022 bei Drava in Klagenfurt erschienen. Betreibt den Blog „Der Luftraum“ auf der Standard.at.
Wir danken dem Verlag und dem Autor für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.
Unsere Live-Sendung in München/Schwabing oder im Pixel (Gasteig, Mü)
Sprecher Matthias Pöhlmann, Regie und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 23 Minuten)
Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 577/578 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. Es hat den Themenschwerpunkt SCHWERLOS, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weitere Beiträge. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von:
Alexander Keppel - geboren 1982 in Berlin. Studierte Kommunikationsdesign und freie Kunst. Sein Debüt Roman „Der zweite Kontinent“ st 2022 bei Drava in Klagenfurt erschienen. Betreibt den Blog „Der Luftraum“ auf der Standard.at.
Wir danken dem Verlag und dem Autor für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.
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Sprecher Matthias Pöhlmann, Regie und Realisation Uwe Kullnick
16 Minuten
Literatur wird Oper: Lorin Maazel „1984“ – von Evelyn Müller und Marcus Weible
Evelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
(Hördauer ca. 16 Minuten)
"Ein Buch als geistige Waffe: Orwell hat unser politisches Bewusstsein so nachhaltig geprägt, dass sein Roman zu einer sich selbst verhindernden Prophezeiung geworden ist; er leistet einen entscheidenden Beitrag, zu verhindern, dass das, was er beschreibt, über uns kommen kan.“
(Daniel Kehlmann: „Nachwort zu George Orwell“, 2017)
"Orwells geniale Vision: die Aktualität heutiger sozialer Probleme, die angesprochen werden, die "objektive" Intensität, die Orwell in den dramatischen Momenten kreiert, und vor allem die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen den zwei Hauptfiguren, Julia und Winston. Ein ideales Ausgangsmaterial für eine Oper."
(Lorin Maazel, 2005)
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Regie und Realisation Uwe Kullnick
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Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
Evelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
(Hördauer ca. 16 Minuten)
"Ein Buch als geistige Waffe: Orwell hat unser politisches Bewusstsein so nachhaltig geprägt, dass sein Roman zu einer sich selbst verhindernden Prophezeiung geworden ist; er leistet einen entscheidenden Beitrag, zu verhindern, dass das, was er beschreibt, über uns kommen kan.“
(Daniel Kehlmann: „Nachwort zu George Orwell“, 2017)
"Orwells geniale Vision: die Aktualität heutiger sozialer Probleme, die angesprochen werden, die "objektive" Intensität, die Orwell in den dramatischen Momenten kreiert, und vor allem die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen den zwei Hauptfiguren, Julia und Winston. Ein ideales Ausgangsmaterial für eine Oper."
(Lorin Maazel, 2005)
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Regie und Realisation Uwe Kullnick
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Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
3 Minuten
Sandra Hoffmann
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
23. "Maracuja-Eis" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 6 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
23. "Maracuja-Eis" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 6 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
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9 Minuten
"Deine Margot" von Meri Valkama – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen & Zeiten
(Hördauer 9 Minuten)
„Die Vergangenheit verschwindet niemals.“
Nur etwas mehr als 40 Jahre lang hat sie existiert. Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 verschwindet die DDR von den Landkarten der Welt. In den Erinnerungen der Menschen ist sie jedoch noch immer präsent – in den unterschiedlichsten Schattierungen. Viel ist über sie geschrieben worden. Zu all der Literatur, den Romanen und Erzählungen, kommt nun eine spannende Stimme aus Finnland hinzu: die der Autorin Meri Valkama. Ihr Debüt „Deine Margot“ wurde in ihrem Heimatland zu einem preisgekrönten Bestseller.. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Unsere Live-Sendungen in Schwabing oder im Pixel
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(Hördauer 9 Minuten)
„Die Vergangenheit verschwindet niemals.“
Nur etwas mehr als 40 Jahre lang hat sie existiert. Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 verschwindet die DDR von den Landkarten der Welt. In den Erinnerungen der Menschen ist sie jedoch noch immer präsent – in den unterschiedlichsten Schattierungen. Viel ist über sie geschrieben worden. Zu all der Literatur, den Romanen und Erzählungen, kommt nun eine spannende Stimme aus Finnland hinzu: die der Autorin Meri Valkama. Ihr Debüt „Deine Margot“ wurde in ihrem Heimatland zu einem preisgekrönten Bestseller.. ...
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
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11 Minuten
Christoph Martin Wieland – 1733-1813
Teil 1, Buch 3, Kapitel 1
Die Abderiten machen sich fertig,
in die Komödie zu gehen
(Hördauer 24 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen. Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung. Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
Teil 1 Buch 1 Kapitel 1
Teil 1 Buch 1 Kapitel 2
Tei l1 Buch 1 Kapitel 3
Teil 1 Buch 1 Kapitel 4
Teil 1 Buch 1 Kapitel 5
Teil 1 Buch 1 Kapitel 6
Teil 1 Buch 1 Kapitel 7
Teil 1 Buch 1 Kapitel 8
Teil 1 Buch 1 Kapitel 9
Teil 1 Buch 1 Kapitel 10
Teil 1 Buch 1 Kapitel 11
Teil 1 Buch 1 Kapitel 12
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Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
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