Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
8 Minuten
Auf den Spuren von Heinrich von Kleist in Berlin
Milena Rolka widmet sich in dem neuen Heft 74 der „Frankfurter Buntbücher“ den Berlin-Aufenthalten des Dichters.
(Hördauer 8 Minuten)
Am 14. August 1800 verließ Heinrich von Kleist (1777-1811) seine Geburtsstadt Frankfurt an der Oder und reiste in die königliche Haupt- und Residenzstadt Berlin. Dieser ersten Reise „ohne angegebnen Zweck“ sollten in den nächsten Jahren noch weitere Berlin-Aufenthalte folgen. Insgesamt rund dreieinhalb Jahre seines Lebens verbrachte Kleist in der wachsenden Metropole Berlin, die damals knapp 200.000 Einwohner hatte. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Kommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München
Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
Milena Rolka widmet sich in dem neuen Heft 74 der „Frankfurter Buntbücher“ den Berlin-Aufenthalten des Dichters.
(Hördauer 8 Minuten)
Am 14. August 1800 verließ Heinrich von Kleist (1777-1811) seine Geburtsstadt Frankfurt an der Oder und reiste in die königliche Haupt- und Residenzstadt Berlin. Dieser ersten Reise „ohne angegebnen Zweck“ sollten in den nächsten Jahren noch weitere Berlin-Aufenthalte folgen. Insgesamt rund dreieinhalb Jahre seines Lebens verbrachte Kleist in der wachsenden Metropole Berlin, die damals knapp 200.000 Einwohner hatte. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
26. "Kaktus" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 5 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann,Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
26. "Kaktus" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 5 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann,Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
34 Minuten
"Trauzeugen küsst man nicht" von Annabelle Costa
Schöne Bücher Bibliothek 5/10
„Trauzeugen küsst man nicht“ – Jeannette Bauroth (Verlegerin) spricht mit Heike Stepprath
Das Gespräch enthält einen von Heike Stepprath gelesenen Auszug aus Annabelle Costas Roman, übersetzt von Stefanie Kersten.
(Hördauer 34:21 min)
Der fünfte Beitrag zu dieser Reihe, die jeweils am dritten Sonntag im Monat veröffentlicht wird, stellt „Trauzeugen küsst man nicht“ von Annabelle Costa vor. In dem belletristischen Roman geht um Kirby, die während der Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit mit Ted feststellt, dass er nicht der Richtige ist. Eine große Rolle spielt dabei Trauzeuge John. Was sich jetzt vielleicht anhört wie tausendmal dagewesen, ist eine feinfühlige Geschichte um Beziehungen und Erwartungen.
Schöne Bücher kann man nie genug haben. In dieser Serie stellen wir die Schöne Bücher Bibliothek vor, die vom Netzwerk unabhängiger Verlage herausgegeben wird. Von witzig bis ernsthaft ist jedes Genre dabei. Jedes Buch hat eine eigene Stimme.
Moderation: Heike Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
Tontechnik: Jupp Stepprath
Teilnehmer:
Jeannette Bauroth (Verlegerin)
Heike Stepprath (Moderatorin)
Buchdaten:
https://second-chances-verlag.shop/liebe/11/trauzeugen-kuesst-man-nicht
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Schöne Bücher Bibliothek 5/10
„Trauzeugen küsst man nicht“ – Jeannette Bauroth (Verlegerin) spricht mit Heike Stepprath
Das Gespräch enthält einen von Heike Stepprath gelesenen Auszug aus Annabelle Costas Roman, übersetzt von Stefanie Kersten.
(Hördauer 34:21 min)
Der fünfte Beitrag zu dieser Reihe, die jeweils am dritten Sonntag im Monat veröffentlicht wird, stellt „Trauzeugen küsst man nicht“ von Annabelle Costa vor. In dem belletristischen Roman geht um Kirby, die während der Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit mit Ted feststellt, dass er nicht der Richtige ist. Eine große Rolle spielt dabei Trauzeuge John. Was sich jetzt vielleicht anhört wie tausendmal dagewesen, ist eine feinfühlige Geschichte um Beziehungen und Erwartungen.
Schöne Bücher kann man nie genug haben. In dieser Serie stellen wir die Schöne Bücher Bibliothek vor, die vom Netzwerk unabhängiger Verlage herausgegeben wird. Von witzig bis ernsthaft ist jedes Genre dabei. Jedes Buch hat eine eigene Stimme.
Moderation: Heike Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
Tontechnik: Jupp Stepprath
Teilnehmer:
Jeannette Bauroth (Verlegerin)
Heike Stepprath (Moderatorin)
Buchdaten:
https://second-chances-verlag.shop/liebe/11/trauzeugen-kuesst-man-nicht
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6 Minuten
„Der Sohn des Friseurs“ von Gerbrand Bakker - eine Rezension von Peter Mohr - Literaturkritik.de
(Hördauer 06 Minuten)
Simon, Mitte vierzig, führt ein ruhiges Leben. Wie bereits sein Vater und Großvater ist er Friseur. Er möchte nicht unbedingt zu viele Kunden, und wenn er mal einen Espresso braucht, dann geht er rasch in seine Wohnung über dem Salon. Zwei Poster von Schwimmern an der Wand erinnern an seine Jugendhelden, und dreimal die Woche zieht er selbst Bahnen – Simon mag seinen unaufgeregten Alltag und wenn er zwischendurch eine Strähne Einsamkeit an sich entdeckt, dann stört ihn das nicht weiter.
Als einer der Stammkunden, ein Schriftsteller, sich für die Geschichte seines Vaters interessiert, wird auch Simon neugierig. Er hatte den Vater nie kennengelernt, weil dieser, wie es hieß, 1977 bei einem Flugzeugunglück auf Teneriffa ums Leben gekommen war. Aber warum weiß Simon eigentlich so wenig darüber? Und noch etwas anderes treibt ihn um: Als Simon seiner Mutter beim Schwimmunterricht für Jugendliche hilft, lernt er den stummen Igor kennen – und verliebt sich in ihn.…“
Eine Rezension von Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
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Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 06 Minuten)
Simon, Mitte vierzig, führt ein ruhiges Leben. Wie bereits sein Vater und Großvater ist er Friseur. Er möchte nicht unbedingt zu viele Kunden, und wenn er mal einen Espresso braucht, dann geht er rasch in seine Wohnung über dem Salon. Zwei Poster von Schwimmern an der Wand erinnern an seine Jugendhelden, und dreimal die Woche zieht er selbst Bahnen – Simon mag seinen unaufgeregten Alltag und wenn er zwischendurch eine Strähne Einsamkeit an sich entdeckt, dann stört ihn das nicht weiter.
Als einer der Stammkunden, ein Schriftsteller, sich für die Geschichte seines Vaters interessiert, wird auch Simon neugierig. Er hatte den Vater nie kennengelernt, weil dieser, wie es hieß, 1977 bei einem Flugzeugunglück auf Teneriffa ums Leben gekommen war. Aber warum weiß Simon eigentlich so wenig darüber? Und noch etwas anderes treibt ihn um: Als Simon seiner Mutter beim Schwimmunterricht für Jugendliche hilft, lernt er den stummen Igor kennen – und verliebt sich in ihn.…“
Eine Rezension von Peter Mohr
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Sprecher Matthias Pöhlmann
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Realisation Uwe Kullnick
58 Minuten
§LIT - Bewusst Publizieren 03
Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“?
Das Cover „is nix“ und der Satz lässt auch zu wünschen übrig
Uwe Kullnick spricht mit der Anwältin Nadja Kobler-Ringler
(Hördauer 58 Minuten)
Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.
In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler-Ringler, einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.
Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von Euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.
Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:
Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?
Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?
Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?
Ein Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?
Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?
Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?
Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?
Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?
Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?
Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?
Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.
An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf?ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!
Dr. Nadja Kobler-Ringler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.
Dr. rer. nat. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“?
Das Cover „is nix“ und der Satz lässt auch zu wünschen übrig
Uwe Kullnick spricht mit der Anwältin Nadja Kobler-Ringler
(Hördauer 58 Minuten)
Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.
In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler-Ringler, einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.
Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von Euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.
Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:
Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?
Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?
Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?
Ein Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?
Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?
Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?
Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?
Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?
Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?
Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?
Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.
An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf?ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!
Dr. Nadja Kobler-Ringler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.
Dr. rer. nat. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
Hinter den Dingen - Lyrik von Hartmut Merkt.
Lyrik von Hartmut Merkt
Sprecher: Uwe Kullnick
Hartmut Merkt ist Mathematiker, Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.
Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.
Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.
Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.
Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.
Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.
Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische
Lyrik von Hartmut Merkt
Sprecher: Uwe Kullnick
Hartmut Merkt ist Mathematiker, Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.
Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.
Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.
Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.
Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.
Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch Deutsch Englisch Finnisch Französisch Italienisch Jiddisch Latein Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.
Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische
15 Minuten
„Die Deutschen und die Revolution“ von Heinrich August Winkler - eine Rezension von - Literaturkritik.de
(Hördauer 16 Minuten)
Sind die Deutschen ein „Volk ohne Revolution“? Diese Frage, mit der er sich auf einen Aufsatz des Historikers Rudolf Stadelmann aus dem Jahr 1948 bezieht, beantwortet Heinrich August Winkler mit einem entschiedenen Nein. Winkler, der sonst mit dickleibigen Büchern wie der vierbändigen Darstellung Geschichte des Westens (2009-2015) hervortritt, hat diesmal einen schlanken Band vorgelegt, der mehr den Charakter eines Essays als einer ausgreifenden Geschichtsdarstellung hat. In fünf Kapiteln geht es um revolutionäre Ereignisse, die Deutschland in den vergangenen zweihundert Jahren geprägt haben. In einem sechsten Kapitel fasst der Autor die Ergebnisse zusammen und versucht einen Ausblick auf eine Zukunft, in der der Westen „seine monopolartige globale Vormachtstellung“ verloren habe..…“
Eine Rezension von Günter Rinke
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher Matthias Pöhlmann
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Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 16 Minuten)
Sind die Deutschen ein „Volk ohne Revolution“? Diese Frage, mit der er sich auf einen Aufsatz des Historikers Rudolf Stadelmann aus dem Jahr 1948 bezieht, beantwortet Heinrich August Winkler mit einem entschiedenen Nein. Winkler, der sonst mit dickleibigen Büchern wie der vierbändigen Darstellung Geschichte des Westens (2009-2015) hervortritt, hat diesmal einen schlanken Band vorgelegt, der mehr den Charakter eines Essays als einer ausgreifenden Geschichtsdarstellung hat. In fünf Kapiteln geht es um revolutionäre Ereignisse, die Deutschland in den vergangenen zweihundert Jahren geprägt haben. In einem sechsten Kapitel fasst der Autor die Ergebnisse zusammen und versucht einen Ausblick auf eine Zukunft, in der der Westen „seine monopolartige globale Vormachtstellung“ verloren habe..…“
Eine Rezension von Günter Rinke
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Sprecher Matthias Pöhlmann
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Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 43 Minuten
"Wolfszone" – Christian Endres spricht mit Uwe Kullnick - Hörbahn on Stage
Lesung Christian liest aus "Wolfszone" und spricht mit Uwe Kullnick (Hördauer ca. 103 min)
Deutschland in der nahen Zukunft. Ein heikler Auftrag führt den Berliner Privatdetektiv Joe Denzinger in die brandenburgische Provinz. Direkt hinter dem Dorf Dölmow hat die Bundeswehr einen Wald abgeriegelt, in dem sich ein Rudel Wölfe durch Nanobots und künstliche Intelligenz massiv verändert hat. Und genau hier soll Joe die Erbin eines mächtigen Rüstungsunternehmens finden, die seit Tagen spurlos verschwunden ist. Zwischen Cyborg-Wölfen, Soldaten, Gangstern, Umwelt-Aktivisten und Einheimischen beginnt für Joe eine atemlose Jagd mit ungewissem Ausgang … ...
Christian Endres, Jahrgang 1986, lebt und arbeitet als freier Autor in der Nähe von Würzburg – inmitten von viel zu vielen Büchern und Comics. Im Mai 2024 ist sein Roman Wolfszone bei Heyne erschienen, eine Mischung aus Hardboiled-Krimi und Science-Fiction – ein Roman über ein Deutschland der nahen Zukunft, zwischen künstlicher Intelligenz und Klimawandel, Cyborg-Wölfen und einer gespaltenen Gesellschaft. Im April 2023 erschien bei Cross Cult sein Fantasy-Roman Die Prinzessinnen – Fünf gegen die Finsternis, der schon vor Auslieferung in die zweite Auflage ging. Im November 2023 folgte Die Prinzessinnen – Helden und andere Dämonen. Das von Funda Vanroy eingelesene Hörbuch des ersten Bandes stand auf der Shortlist für den Preis Der Goldene Stephan. Für November 2024 ist der dritte Band Die Prinzessinnen – Hoheitliches Gemetzel geplant.
Seine Erzählungen aus den Bereichen Science-Fiction, Fantasy, Weird Fiction, Horror und Krimi wurden schon in über zwei Dutzend Anthologien, c’t – magazin für computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, Exodus, phantastisch!, Basement Tales, Omen – Das Horror-Journal, im Sherlock Holmes Magazin und als Beilage der Nautilus veröffentlicht. In englischer Übersetzung wurden sie im Sherlock Holmes Mystery Magazine, in Weird Tales, im legendären Comic-Magazin Heavy Metal und in einigen Anthologien publiziert. Bei Bastei Lübbe liegen seine Horror-Thriller Crazy Wolf – Die Bestie in mir, Crazy Wolf – Bestien auf der Flucht, Rachegeist und Killer’s Creek – Stadt der Mörder als E-Book und als Hörbuch vor.
Für seine Kurzgeschichtensammlung Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes aus dem Atlantis Verlag, aber auch für seine Story Feuerteufel wurde er jeweils mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mehrere seiner Storys wurden zudem für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert, die Titelgeschichte der Storysammlung Die Zombies von Oz für den Vincent Preis. 2023 erhielt seine Erzählung Die Straße der Bienen beim Literaturwettbewerb Klimazukünfte 2050 einen der Hauptpreise. Daneben gehört er zum mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichneten Redaktions-Team von Heynes Science-Fiction-Portal diezukunft.de. Außerdem schreibt er als Journalist für den Tagesspiegel, den Tip Berlin, Geek!, phantastisch!, das Nürnberger Stadt-Magazin Doppelpunkt, Zack, Deadline, Das Science Fiction Jahr und Tor-Online.de. Früher war er auch schon für die Zitty Berlin, Nautilus – Abenteuer & Phantastik, Spiegel Online und den ComicTalk mit Hella von Sinnen tätig. Im Comic-Bereich betreut er seit Jahren als Editor für Panini die deutschsprachigen Abenteuer von Spider-Man, Batman, den Avengers, Wonder Woman, Harley Quinn, Conan, dem Witcher und anderen. Darüber hinaus schrieb er bereits Vor- oder Nachworte für Bücher von Stephen King, Robert E. Howard, Fritz Leiber, Jack Ketchum, Brian Keene und anderen.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Lesung Christian liest aus "Wolfszone" und spricht mit Uwe Kullnick (Hördauer ca. 103 min)
Deutschland in der nahen Zukunft. Ein heikler Auftrag führt den Berliner Privatdetektiv Joe Denzinger in die brandenburgische Provinz. Direkt hinter dem Dorf Dölmow hat die Bundeswehr einen Wald abgeriegelt, in dem sich ein Rudel Wölfe durch Nanobots und künstliche Intelligenz massiv verändert hat. Und genau hier soll Joe die Erbin eines mächtigen Rüstungsunternehmens finden, die seit Tagen spurlos verschwunden ist. Zwischen Cyborg-Wölfen, Soldaten, Gangstern, Umwelt-Aktivisten und Einheimischen beginnt für Joe eine atemlose Jagd mit ungewissem Ausgang … ...
Christian Endres, Jahrgang 1986, lebt und arbeitet als freier Autor in der Nähe von Würzburg – inmitten von viel zu vielen Büchern und Comics. Im Mai 2024 ist sein Roman Wolfszone bei Heyne erschienen, eine Mischung aus Hardboiled-Krimi und Science-Fiction – ein Roman über ein Deutschland der nahen Zukunft, zwischen künstlicher Intelligenz und Klimawandel, Cyborg-Wölfen und einer gespaltenen Gesellschaft. Im April 2023 erschien bei Cross Cult sein Fantasy-Roman Die Prinzessinnen – Fünf gegen die Finsternis, der schon vor Auslieferung in die zweite Auflage ging. Im November 2023 folgte Die Prinzessinnen – Helden und andere Dämonen. Das von Funda Vanroy eingelesene Hörbuch des ersten Bandes stand auf der Shortlist für den Preis Der Goldene Stephan. Für November 2024 ist der dritte Band Die Prinzessinnen – Hoheitliches Gemetzel geplant.
Seine Erzählungen aus den Bereichen Science-Fiction, Fantasy, Weird Fiction, Horror und Krimi wurden schon in über zwei Dutzend Anthologien, c’t – magazin für computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, Exodus, phantastisch!, Basement Tales, Omen – Das Horror-Journal, im Sherlock Holmes Magazin und als Beilage der Nautilus veröffentlicht. In englischer Übersetzung wurden sie im Sherlock Holmes Mystery Magazine, in Weird Tales, im legendären Comic-Magazin Heavy Metal und in einigen Anthologien publiziert. Bei Bastei Lübbe liegen seine Horror-Thriller Crazy Wolf – Die Bestie in mir, Crazy Wolf – Bestien auf der Flucht, Rachegeist und Killer’s Creek – Stadt der Mörder als E-Book und als Hörbuch vor.
Für seine Kurzgeschichtensammlung Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes aus dem Atlantis Verlag, aber auch für seine Story Feuerteufel wurde er jeweils mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mehrere seiner Storys wurden zudem für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert, die Titelgeschichte der Storysammlung Die Zombies von Oz für den Vincent Preis. 2023 erhielt seine Erzählung Die Straße der Bienen beim Literaturwettbewerb Klimazukünfte 2050 einen der Hauptpreise. Daneben gehört er zum mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichneten Redaktions-Team von Heynes Science-Fiction-Portal diezukunft.de. Außerdem schreibt er als Journalist für den Tagesspiegel, den Tip Berlin, Geek!, phantastisch!, das Nürnberger Stadt-Magazin Doppelpunkt, Zack, Deadline, Das Science Fiction Jahr und Tor-Online.de. Früher war er auch schon für die Zitty Berlin, Nautilus – Abenteuer & Phantastik, Spiegel Online und den ComicTalk mit Hella von Sinnen tätig. Im Comic-Bereich betreut er seit Jahren als Editor für Panini die deutschsprachigen Abenteuer von Spider-Man, Batman, den Avengers, Wonder Woman, Harley Quinn, Conan, dem Witcher und anderen. Darüber hinaus schrieb er bereits Vor- oder Nachworte für Bücher von Stephen King, Robert E. Howard, Fritz Leiber, Jack Ketchum, Brian Keene und anderen.
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8 Minuten
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Milena Rolka widmet sich in dem neuen Heft 74 der „Frankfurter Buntbücher“ den Berlin-Aufenthalten des Dichters.
(Hördauer 8 Minuten)
Am 14. August 1800 verließ Heinrich von Kleist (1777-1811) seine Geburtsstadt Frankfurt an der Oder und reiste in die königliche Haupt- und Residenzstadt Berlin. Dieser ersten Reise „ohne angegebnen Zweck“ sollten in den nächsten Jahren noch weitere Berlin-Aufenthalte folgen. Insgesamt rund dreieinhalb seines Lebens verbrachte Kleist in der wachsenden Metropole Berlin, die damals knapp 200.000 Einwohner hatte. …“
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Am 14. August 1800 verließ Heinrich von Kleist (1777-1811) seine Geburtsstadt Frankfurt an der Oder und reiste in die königliche Haupt- und Residenzstadt Berlin. Dieser ersten Reise „ohne angegebnen Zweck“ sollten in den nächsten Jahren noch weitere Berlin-Aufenthalte folgen. Insgesamt rund dreieinhalb seines Lebens verbrachte Kleist in der wachsenden Metropole Berlin, die damals knapp 200.000 Einwohner hatte. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
24. "Literatur im Flugzeug" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 5 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
DRINNEN – jeden Montag ein Stück (halb)privates Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann
24. "Literatur im Flugzeug" (Den Text finden sie hier)
(Hördauer ca. 5 Minuten)
In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
13 Minuten
Rätsel des Lebens – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
"Zurück in den Buchstabenschrank!" Über die Sprach-Marotten des Jahres – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne"
(Hördauer ca. 13 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
"Zurück in den Buchstabenschrank!" Über die Sprach-Marotten des Jahres – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne"
(Hördauer ca. 13 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
Nach 100 Jahren bleibt die Wirkung von Franz Kafkas Werken ungebrochen
Die Anthologie „Kafka gelesen“ versammelt Beiträge von 27 renommierten Autor*innen
(Hördauer 8 Minuten)
In seiner Satiresammlung Lieblose Legenden (1952) hatte Wolfgang Hildesheimer eine Kurzgeschichte mit dem Titel Ich schreibe kein Buch über Kafka aufgenommen. Dabei hatte er sich – „wie schließlich jeder sensible Intellektuelle“ – mit dem Gedanken getragen, doch über Kafka zu schreiben. Allein der Umstand, dass seine „sämtlichen Bekannten bereits an einem Buch über Kafka schrieben“, hatte ihn schließlich von seinem Vorhaben abgehalten. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
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Die Anthologie „Kafka gelesen“ versammelt Beiträge von 27 renommierten Autor*innen
(Hördauer 8 Minuten)
In seiner Satiresammlung Lieblose Legenden (1952) hatte Wolfgang Hildesheimer eine Kurzgeschichte mit dem Titel Ich schreibe kein Buch über Kafka aufgenommen. Dabei hatte er sich – „wie schließlich jeder sensible Intellektuelle“ – mit dem Gedanken getragen, doch über Kafka zu schreiben. Allein der Umstand, dass seine „sämtlichen Bekannten bereits an einem Buch über Kafka schrieben“, hatte ihn schließlich von seinem Vorhaben abgehalten. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
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9 Minuten
"Mit fremder Feder. Der gefälschte Schiller." - von Gabriele Klunkert, eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de
(Hördauer 10 Minuten)
Auf den Spuren eines ungeheuerlichen Kriminalfalls aus dem klassischen Weimar
Gabriele Klunkert zeichnet in „Mit fremder Feder“ den Fälschungsfall um angebliche Autographen Schillers nach.
Fake News und Fälschungen sind heute etwas Alltägliches. Sie sind aber bei weitem kein Phänomen der Neuzeit. Bereits in der Antike haben Menschen Münzen, Schriftrollen oder Schmuck gefälscht.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich in Weimar ein einzigartiger Kriminalfall. Der Architekt und Geometer Heinrich von Gerstenbergk (1814-1887) fälschte hunderte Autographen von Friedrich Schiller (1759-1805). Dieser brisanten Kriminalgeschichte widmete das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar die Ausstellung Mit fremder Feder – Der gefälschte Schiller (15.09. – 17.12.2023), die seit 2018 von der Kuratorin Gabriele Klunkert vorbereitet wurde. Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk des Literaturarchivs auf originalen und somit authentischen Dichterhandschriften, doch nun wurde der historisch bedingt große Bestand an Schiller-Fälschungen präsentiert, die letztmals der Öffentlichkeit 1856 im Kreisgericht Weimar gezeigt wurden. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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(Hördauer 10 Minuten)
Auf den Spuren eines ungeheuerlichen Kriminalfalls aus dem klassischen Weimar
Gabriele Klunkert zeichnet in „Mit fremder Feder“ den Fälschungsfall um angebliche Autographen Schillers nach.
Fake News und Fälschungen sind heute etwas Alltägliches. Sie sind aber bei weitem kein Phänomen der Neuzeit. Bereits in der Antike haben Menschen Münzen, Schriftrollen oder Schmuck gefälscht.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich in Weimar ein einzigartiger Kriminalfall. Der Architekt und Geometer Heinrich von Gerstenbergk (1814-1887) fälschte hunderte Autographen von Friedrich Schiller (1759-1805). Dieser brisanten Kriminalgeschichte widmete das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar die Ausstellung Mit fremder Feder – Der gefälschte Schiller (15.09. – 17.12.2023), die seit 2018 von der Kuratorin Gabriele Klunkert vorbereitet wurde. Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk des Literaturarchivs auf originalen und somit authentischen Dichterhandschriften, doch nun wurde der historisch bedingt große Bestand an Schiller-Fälschungen präsentiert, die letztmals der Öffentlichkeit 1856 im Kreisgericht Weimar gezeigt wurden. …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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Sprecher Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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1 Stunde 20 Minuten
"HOTEL AMI" Hotel Amir Kabir oder die Wege der Hippies" – Tiny Stricker spricht mit Uwe Kullnick - Hörbahn on Stage
Lesung Tiny Stricker Liest und spricht mit Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 80 min)
Ein Hotel in Teheran in den Jahren 68/69 mit seinen Bewohnern bildet das innere Zentrum dieses Buchs. Das Hotel ist eine Zwischenstation auf dem »hippie trail«, ein Transit, und gleichzeitig ein Schnittpunkt von Ost und West und ein Sammelpunkt der Hoffnungen und Erwartungen, die die Reisenden in beide Richtungen in sich tragen. Der Protagonist ist ebenfalls auf der Indien-Route unterwegs, im Hotel in Teheran findet er Zuflucht, geht in der internationalen Gemeinschaft dort auf. Aber man nimmt auch an seinem Umherziehen teil, eigentlich erlebt man den ganzen »Trail« zusammen mit ihm. Denn das Buch ist nicht zuletzt ein Coming-of-Age-Roman, erzählt von einem, der ausbricht und seinen eigenen Weg sucht. Tiny Stricker hat die Aufbruchstimmung Ende der Sechziger- und Anfang der Siebzigerjahre schon mehrfach dargestellt, in Werken wie »Ein Mercedes für Täbris«, »Unterwegs nach Essaouira« und »London, Pop und frühe Liebe«. »Der Sound einer neuen Zeit« – Antje Weber, SZ Titelbild von: Mike Wright ...
Tiny Stricker besuchte das Musische Gymnasium in Lauingen (Donau). Nach dem Abitur 1968 überführte er einen Mercedes nach Täbris. Über die Fahrt und den Aufenthalt im Iran berichtete er in seinem Buch Ein Mercedes für Täbris. 1969 reiste er nach Indien und arbeitete einige Zeit im Hafen von Chittagong in Bangladesch. Unterwegs entstand der Reise-Roman Trip Generation, der 1970 beim Maro-Verlag erschien und bei der Mainzer Minipressen-Messe zum Alternativbuch des Jahres gewählt wurde. 1970/71 wirkte Stricker als Sänger bei der Musikgruppe Siloah mit, die damals die LP Siloah herausbrachte. Seine Erfahrungen mit der Band hat er in dem Buch Unterwegs nach Essaouira verarbeitet. Tiny Stricker gilt als einer der Pioniere der deutschen Pop-Literatur. Vor allem der Roman Trip Generation wurde stilprägend für das Genre der Roadnovel in Deutschland. Seine Bücher wurden mit den Werken von Jack Kerouac, aber auch mit den Filmen von Jim Jarmusch verglichen. Tiny Stricker studierte in München Anglistik/Amerikanistik und Germanistik. Nach dem Studium ging er 1975 für zwei Jahre als Lektor nach England, arbeitete anschließend als Lehrer in Bayern und ab 1980 beim Goethe-Institut.
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oder vielleicht in diese Sendung
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Lesung Tiny Stricker Liest und spricht mit Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 80 min)
Ein Hotel in Teheran in den Jahren 68/69 mit seinen Bewohnern bildet das innere Zentrum dieses Buchs. Das Hotel ist eine Zwischenstation auf dem »hippie trail«, ein Transit, und gleichzeitig ein Schnittpunkt von Ost und West und ein Sammelpunkt der Hoffnungen und Erwartungen, die die Reisenden in beide Richtungen in sich tragen. Der Protagonist ist ebenfalls auf der Indien-Route unterwegs, im Hotel in Teheran findet er Zuflucht, geht in der internationalen Gemeinschaft dort auf. Aber man nimmt auch an seinem Umherziehen teil, eigentlich erlebt man den ganzen »Trail« zusammen mit ihm. Denn das Buch ist nicht zuletzt ein Coming-of-Age-Roman, erzählt von einem, der ausbricht und seinen eigenen Weg sucht. Tiny Stricker hat die Aufbruchstimmung Ende der Sechziger- und Anfang der Siebzigerjahre schon mehrfach dargestellt, in Werken wie »Ein Mercedes für Täbris«, »Unterwegs nach Essaouira« und »London, Pop und frühe Liebe«. »Der Sound einer neuen Zeit« – Antje Weber, SZ Titelbild von: Mike Wright ...
Tiny Stricker besuchte das Musische Gymnasium in Lauingen (Donau). Nach dem Abitur 1968 überführte er einen Mercedes nach Täbris. Über die Fahrt und den Aufenthalt im Iran berichtete er in seinem Buch Ein Mercedes für Täbris. 1969 reiste er nach Indien und arbeitete einige Zeit im Hafen von Chittagong in Bangladesch. Unterwegs entstand der Reise-Roman Trip Generation, der 1970 beim Maro-Verlag erschien und bei der Mainzer Minipressen-Messe zum Alternativbuch des Jahres gewählt wurde. 1970/71 wirkte Stricker als Sänger bei der Musikgruppe Siloah mit, die damals die LP Siloah herausbrachte. Seine Erfahrungen mit der Band hat er in dem Buch Unterwegs nach Essaouira verarbeitet. Tiny Stricker gilt als einer der Pioniere der deutschen Pop-Literatur. Vor allem der Roman Trip Generation wurde stilprägend für das Genre der Roadnovel in Deutschland. Seine Bücher wurden mit den Werken von Jack Kerouac, aber auch mit den Filmen von Jim Jarmusch verglichen. Tiny Stricker studierte in München Anglistik/Amerikanistik und Germanistik. Nach dem Studium ging er 1975 für zwei Jahre als Lektor nach England, arbeitete anschließend als Lehrer in Bayern und ab 1980 beim Goethe-Institut.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 16 Minuten
"Schillerwiese" – Uwe Kullnick spricht mit Liselotte Kinskofer über ihren historischen Krimi – Hörbahn on Stage
Ein hervorragend recherchierter, an einen wahren Fall angelehnter Kriminalroman über die politisch turbulenten 1920er Jahre in Regensburg.
Lesung von Liselotte Kinskofer im anschließendem Gespräch mit Moderator Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 76 min, Gesprächsbeginn 25:011)
Die junge Vroni Haberl erhängt sich im Mai 1925 an einem Baum auf der Schillerwiese an der Donau in Regensburg. Oder ist es doch kein Selbstmord? Immerhin ist die Schillerwiese die alte Richtstätte der Stadt.
Den Münchner Oberkommissär Benedikt Wurzer muss das eigentlich nicht kümmern. Er und seine Frau besuchen ihre Tochter Anna, die in Regensburg verheiratet ist, anschließend wollen sie weiter zur vorgezogenen Sommerfrische.
Doch Anna interessiert sich sehr für die Tote, immerhin waren sie Nachbarinnen und die Geschichte kommt ihr seltsam vor. Denn hätte Vroni wirklich ihren zwölfjährigen Sohn Karl alleine auf der Welt zurückgelassen? Wurzer wird aktiv, als Anna unter rätselhaften Umständen verschwindet und das den Kollegen in Regensburg so egal ist wie der vermeintliche Selbstmord der jungen Nachbarin
Lotte Kinskofer, geboren in Langquaid/Niederbayern, lebt und arbeitet heute als Journalistin und Autorin in München. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Kriminalromane sowie Drehbücher für Fernsehserien.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Ein hervorragend recherchierter, an einen wahren Fall angelehnter Kriminalroman über die politisch turbulenten 1920er Jahre in Regensburg.
Lesung von Liselotte Kinskofer im anschließendem Gespräch mit Moderator Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 76 min, Gesprächsbeginn 25:011)
Die junge Vroni Haberl erhängt sich im Mai 1925 an einem Baum auf der Schillerwiese an der Donau in Regensburg. Oder ist es doch kein Selbstmord? Immerhin ist die Schillerwiese die alte Richtstätte der Stadt.
Den Münchner Oberkommissär Benedikt Wurzer muss das eigentlich nicht kümmern. Er und seine Frau besuchen ihre Tochter Anna, die in Regensburg verheiratet ist, anschließend wollen sie weiter zur vorgezogenen Sommerfrische.
Doch Anna interessiert sich sehr für die Tote, immerhin waren sie Nachbarinnen und die Geschichte kommt ihr seltsam vor. Denn hätte Vroni wirklich ihren zwölfjährigen Sohn Karl alleine auf der Welt zurückgelassen? Wurzer wird aktiv, als Anna unter rätselhaften Umständen verschwindet und das den Kollegen in Regensburg so egal ist wie der vermeintliche Selbstmord der jungen Nachbarin
Lotte Kinskofer, geboren in Langquaid/Niederbayern, lebt und arbeitet heute als Journalistin und Autorin in München. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Kriminalromane sowie Drehbücher für Fernsehserien.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick