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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
9 Minuten
Wie war die LNdD 24?

Literatur Radio Hörbahn berichtete ausführlich über die Lange Nacht der Demokratie 2024 in München: Viele Interviews und Stellungnahmen sind in unserem Programm zu hören.

Jetzt fragen wir in einigen Abschlussinterviews zur LNdD24 bei Teilnehmern und Mitorganisatoren nach, welche Erfahrungen und Eindrücke sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung gemacht haben.

LNdD24 – In Via München: Wie war für euch die Lange Nacht der Demokratie 2024?

(Hördauer 09 Minuten)

Übersicht der schon erschienenen Interviews im Vorfeld zur Langen Nacht der Demokratie 2024

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Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Idee und Realisation Uwe Kullnick
11 Minuten
Wie war die LNdD 24?

Literatur Radio Hörbahn berichtete ausführlich über die Lange Nacht der Demokratie 2024 in München: Viele Interviews und Stellungnahmen sind in unserem Programm zu hören.

Jetzt fragen wir in einigen Abschlussinterviews zur LNdD24 bei Teilnehmern und Mitorganisatoren nach, welche Erfahrungen und Eindrücke sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung gemacht haben.

LNdD24 – Mehr Demokratie: Wie war für euch die Lange Nacht der Demokratie 2024?

(Hördauer 20 Minuten)

Übersicht der schon erschienenen Interviews im Vorfeld zur Langen Nacht der Demokratie 2024

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Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Idee und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

46. "DRINNEN – "Das Haus ihrer Romanfigur"

(Hördauer ca. 5 Minuten)

Den Text finden Sie hier

In den 52 Wochen dieses Jahres schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

 

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann,

Realisation Uwe Kullnick
19 Minuten
Wie war die LNdD 24?

Literatur Radio Hörbahn berichtete ausführlich über die Lange Nacht der Demokratie 2024 in München: Viele Interviews und Stellungnahmen sind in unserem Programm zu hören.

Jetzt fragen wir in einigen Abschlussinterviews zur LNdD24 bei Teilnehmern, und Mitorganisatoren nach, welche Erfahrungen und Eindrücke sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung gemacht haben.

LNdD24 – Stiftung Wertebündnis Bayern: Wie war für euch die Lange Nacht der Demokratie 2024?

(Hördauer 20 Minuten)

Übersicht der schon erschienenen Interviews im Vorfeld zur Langen Nacht der Demokratie 2024

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Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Idee und Realisation: Uwe Kullnick
20 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 1, Buch 3, Kapitel 12

Wie ganz Abdera vor Bewunderung und Entzücken über die Andromeda des Euripides zu Narren wurde

Philosophischkritischer Versuch über diese seltsame Art von Phrenesie, welche bei den Alten insgemein die abderische Krankheit genannt wird – den Geschichtschreibern ergebenst zugeeignet

(Hördauer 20 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben. 

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.

Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.

Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.

Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

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Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
 “Was eine Kiefer ist – Geschichten aus der botanischen Welt." von Lucia Jay von Seldeneck und Florian Weiß – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten

(Hördauer 09 Minuten)

In jeder Geschichte in diesem Buch schwingt es mit: Pflanzen zeigen uns jeden Tag, dass alles mit allem verbunden ist. Sie schaffen sich ihre Lebensgrundlage immer selbst, immer aufs Neue. Und so werden sie immer wieder zum Mittelpunkt unseres Lebens: In Hongkong bauen die Spinnenmenschen auf Bambusgerüsten die höchsten Wolkenkratzer der Welt. In Flandern, mitten auf einem Schlachtfeld voller Mohnblumen, schöpft ein Dichter wieder Hoffnung. In der Lausitz gewinnen die Menschen in einem uraltem Ver-fahren Fasern aus den Stängeln von Flachs und verweben sie zu einem Stoff, dem Leinen. Und in Wien funkeln die Sterne der Alpen in den Haaren der Kaiserin. Florian Weiß und Lucia Jay von Seldeneck versammeln in ihrem neuen Werk 30 Pflanzen und erzählen in Text und Bild eine Geschichte zu jeder Pflanze. Inspiriert von historischen Pflanzenbüchern und der Ästhetik alter Karteikarten verbindet das Berliner Designstudio Wu die Erzählungen und Illustrationen zu einem Gesamtkunstwerk.

Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?

Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.

 

Den Volltext dieser Rezension findest Du hier

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⁠Unsere Live-Sendungen in Schwabing und im Pixel (Gasteig)⁠

 
1 Stunde 44 Minuten
"Funkenspiel 1-4" – Uwe Kullnick spricht mit Georgie Severin über ihre Funkensaga Band 1-4 – Hörbahn on Stage

(Hördauer ca. 124 min, Start Gespräch: 30:33 )

Vorsicht! Diese Saga bedient so viele Genres, wie ihre Charaktere Rollen spielen und Namen tragen. Doch egal, wen oder was sie auch gerade geben, die Funken haben einen Plan: Die Weltherrschaft … lenken. Das können sie als Verbrecher allemal besser, finden sie, und halten dabei nicht nur der Gesellschaft des Post-Exodus-Zeitalters den Eulenspiegel vor. Denn geändert hat sich ja nichts - oder?

"Es ging heute um ihre Tetralogie, ihre Saga Funkenspiel. Wir hatten die unlösbare Aufgabe in dieser Sendung die ganze Tetralogie vorzustellen, zu besprechen, zu hinterfragen und zu beschreiben. Und was haben wir getan, von allem nur genippt. Die Fülle an Figuren, Typen, und Untypen, Einfällen, Motivationen, Vorfällen, Rückfällen, Ereignissen und tausend anderen Situationen überschlagen sich zu einem Lesevergnügen das es in sich hat. Die "Funkenspiel"-Reihe von Georgie Severin entführt die Leser in eine fesselnde Welt voller Leben und zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit Bänden wie "Funkenflug", "Funkenregen", "Funkentanz" und "Feuersturm" beleuchtet die Autorin die emotionalen Entwicklungen ihrer Charaktere, insbesondere des Protagonisten Danilo. Die komplexen Beziehungen zwischen den Figuren, wie die Rivalität zwischen Danilo und Daken sowie die Dynamik mit Bree, stehen im Mittelpunkt der Erzählung.

Der überbordende Schreibstil kombiniert intensive Emotionen mit humorvollen Momenten, während Themen wie Selbstfindung, Freundschaft und die Herausforderungen des Lebens glaubwürdig und unaufdringlich daherkommen. Die Charakterentwicklung und das Auf und Ab des in sich kontinuierlichen Spannungsaufbaus fesseln den Leser. Wer ein bisschen Zeit und Muße hat in einen ganzen Kosmos einzutauchen, für den ist diese Saga ein muss!"  Ukullnick, HoS-241

Dr. Nadja Kobler-Ringler (Georgie Severin) lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 14 Minuten
Ameisen – Die geheimen Herrscherinnen der Welt – Entdecke die faszinierende Welt der Ameisen, ihre Schwarmintelligenz, Überlebensstrategien und ihre erstaunliche Bedeutung für unsere Ökosysteme– Uwe Kullnick spricht mit Magdalena Sorger über ihr Buch – Hörbahn on Stage

(Hördauer ca. 74 min)

Mit diesem Buch gehen wir auf eine Safari, die vor unserer Haustür startet und uns um die ganze Welt führt. Vom Abenteuer, einen Ameisenhügel im Wald nebenan genauer zu betrachten, bis hin zu verblüffenden wissenschaftlichen Entdeckungen im Dschungel von Borneo: Machen wir uns mit der Insektenforscherin und Ameisenexpertin auf in die faszinierende Welt der Meisterinnen der Zusammenarbeit!

Ohne die Schwarmintelligenz der kleinen Insekten, die vor allem über Gerüche kommunizieren und in hochkomplex organisierten Kolonien leben, würden ganze Ökosysteme zusammenbrechen. Dank ihrer vielen, oft überraschenden Talente sind sie auch die Überlebenskünstlerinnen unseres Planeten: Seit fast 150 Millionen Jahren passen sie sich mit ihren Nestern an Lebensräume an nahezu jedem Ort der Welt an. Das zeigt sich auch in ihrer Vielfalt: Fast 15.000 verschiedene Arten sind bekannt, von den roten Feuerameisen über eine der kleinsten Arten, die Pharaoameisen, bis hin zu den mysteriösen fliegenden Ameisen. Mindestens zwanzig Billiarden Ameisen leben laut neuesten wissenschaftlichen Schätzungen auf unserem Planeten – auf jeden Menschen kommen also rund zwei Millionen Ameisen!

Sie alle haben dabei viel mehr mit uns gemein, als wir denken: Sie bewirtschaften ihr Land, halten Nutztiere, bauen komplexe Behausungen und sind wahre Teamplayerinnen. Ein Buch, das uns eine verborgene Welt eröffnet – viel verblüffendes Wissen, von dem auch unser menschliches Zusammenleben profitieren kann!

Wald statt Wirtschaft: Die Evolutionsökologin und Ameisenforscherin Magdalena Sorger hängte ihre geplante Karriere an den Nagel, als sie im Finale ihres BWL-Studiums bei einem Auslandssemester in den USA in einer Vorlesung die Faszination Ameisen entdeckte. Nach einem Start in der Forschung am Naturhistorischen Museum Wien machte sie an der North Carolina State University ihr Zoologie-Doktorat zum Thema Ameisen, forschte und unterrichtete an US-amerikanischen Universitäten und sorgt seit ihrer Rückkehr nach Österreich als Wissensvermittlerin dafür, dass wir alle in die winzige Wunderwelt, von der wir so viel lernen können, eintauchen können.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
12 Minuten
Literatur und Kritik „Futbol Mondial" - Gauß und die Fremde von Martin A. Hainz

(Hördauer ca. 13 Minuten)

Wir dürfen Beiträge aus Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von

Martin A. Hainz — geboren 1974 in Wien; Prof. Dr., Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaftler sowie Philosoph; Vorstandsmitglied der Rose-Ausländer- Gesellschaft. Alumnus der Humboldt-Stiftung, tätig an der PPH Burgenland. Bücher in Auswahl: Silbenzwang (Tübingen 2017), Lapsus (Würzburg 2014), Entgöttertes Leid (Tübingen 2007).

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Sprecher Matthias Pöhlmann, Regie und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

45. "DRINNEN – "Gedenk ihres Vaters ..." (Den Text finden sie hier)

(Hördauer 5 min)

In den 52 Wochen dieses Jahres schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
15 Minuten
Tschaikowsky "Pique Dame“ – vorgestellt von Evelyn Müller und Marcus Weible - Literatur wird Oper:

gabi Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.

(Hördauer ca. 15 Minuten)

Die Oper "Pique Dame" von Pjotr Tschaikowsky basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Alexander Puschkin und erzählt die tragische Geschichte des Offiziers Hermann. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Handlung:

Erster Akt

Hermann, ein junger Offizier, verliebt sich in Lisa, die Enkelin einer alten Gräfin, die als "Pique Dame" bekannt ist. Lisa ist jedoch bereits mit Fürst Jeletzki verlobt. Hermann erfährt von einer Legende, nach der die Gräfin das Geheimnis dreier Gewinnkarten beim Glücksspiel kennt. Besessen von der Idee, dieses Geheimnis zu erfahren, gelingt es Hermann, sich Lisa zu nähern und ihre Liebe zu gewinnen.

Zweiter Akt

Auf einem Maskenball gibt Lisa Hermann heimlich den Schlüssel zum Zimmer der Gräfin. Hermann dringt in das Zimmer ein und versucht, die Gräfin zur Preisgabe des Geheimnisses zu zwingen. Die alte Dame stirbt vor Schreck, ohne das Geheimnis zu verraten. Lisa ist entsetzt, als sie erkennt, dass Hermanns Interesse mehr dem Glücksspiel als ihr gilt.

Dritter Akt

Hermann wird von Wahnvorstellungen geplagt. Der Geist der Gräfin erscheint ihm und offenbart die drei Gewinnkarten: Drei, Sieben und Ass. Bei einem nächtlichen Treffen mit Lisa zeigt sich Hermann nur noch von seiner Spielsucht getrieben. Im Spielcasino setzt Hermann alles auf die drei Karten. Er gewinnt zweimal, doch beim dritten Mal zieht er statt des erwarteten Asses die Pique Dame. Hermann verliert alles, verfällt dem Wahnsinn und stirbt.

Die Oper zeigt eindrucksvoll Hermanns inneren Konflikt zwischen seiner Liebe zu Lisa und seiner manischen Spielsucht Tschaikowsky verwebt geschickt pompöse Szenen mit psychologischem Kammerspiel und schuf mit "Pique Dame" ein Meisterwerk, das Elemente der Grand opéra mit einer tiefgründigen Charakterstudie verbindet.

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.

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Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage

Regie und Realisation Uwe Kullnick
11 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 1, Buch 3, Kapitel 11

Die Andromeda des Euripides wird endlich, trotz aller Hindernisse, von seiner eignen Truppe aufgeführt

Außerordentliche Empfindsamkeit der Abderiten, mit einer Digression, welche unter die lehrreichsten in diesem ganzen Werke gehört, und daher auch von gar keinem Nutzen sein wird

(Hördauer 11 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben. 

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.

Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.

Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.

Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 28 Minuten
"Die erstaunliche Welt der Graugänse: Wie sie leben, kommunizieren und füreinander sorgen. Das neue Buch über die Vielfältigkeit der Graugänse!" – Uwe Kullnick spricht mit Sonia Kleindorfer über ihr Buch – Hörbahn on Stage

(Hördauer ca. 88 min)

Was wir von den intelligenten Wildtieren und ihren starken Persönlichkeiten lernen können

Rebellin, Kraftprotz oder Influencer: Jede Graugans hat ihren eigenen Charakter. Ihre ausgeprägten Persönlichkeitsmerkmale entscheiden über ihren Erfolg in der Liebe, im sozialen Miteinander und letztendlich über das Überleben. Sie gehören zu den faszinierendsten Wildtieren, die wir auch in unseren Breitengraden erleben können. Die unglaublich klugen Pflanzenfresser erkennen einander am Ruf und an ihren unverwechselbaren Gesichtern - und sie vergessen kein Gesicht, auch nicht das von uns Menschen.

Mehr als 100 Stundenkilometer schnell können sie fliegen, aus zwei Kilometern Entfernung erkennen sie nicht nur einen Adler, sondern auch, was er im Schnabel trägt. Vielleicht können wir auch etwas in Sachen Zusammenleben von den Graugänsen lernen: Die sozialen Tiere, von denen man lange annahm, dass sie streng monogam sind, leben vielmehr in vielen verschiedenen Beziehungsformen. In einer Gänseschar gibt es immer viel Drama - manchmal mit dem Ergebnis, dass ein enttäuschter Liebespartner in ein anderes Land zieht, um dort sein Glück zu versuchen. Kein Wunder also, dass mit der Erforschung der Graugänse durch Konrad Lorenz vor 50 Jahren auch die moderne Verhaltensforschung beginnt.

In diesem Buch nimmt uns die Verhaltensbiologin und Ornithologin Sonia Kleindorfer, die heute als Nachfolgerin von Kurt Kotrschal die Konrad Lorenz Forschungsstelle im Almtal leitet, mit in die Lebenswelt der einst als gottähnlich verehrten Tiere. Die mutige Triton, die einflussreiche Leia, der schüchterne Edes, Dorothea, die als Gössel rebellisch war, heute aber besonders sanftmütig ist, oder Iwan, der Casanova: Mit Leidenschaft und mit den neuesten Erkenntnissen ihrer Forschung erzählt Kleindorfer vom Leben mit den Graugänsen im Almtal - und von einem neuen Modell für das Denken in Sachen Artenvielfalt in einer Welt, die von äußerst wachsamen Pflanzenfressern, die Ökosysteme stabilisieren, profitieren könnte.

Die Verhaltensbiologin und Ornithologin Sonia Kleindorfer, geb. 1966, ist in Philadelphia, USA aufgewachsen und war für ihre Forschungsarbeit weltweit unterwegs. Wichtige Stationen waren Tansania, wo sie mit der berühmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat, Australien sowie die Galapagos-Inseln. Sie hat an der Uni Wien promoviert und knapp 20 Jahre an der Flinders University in Adelaide, Australien geforscht und gelehrt. 2018 hat Kleindorfer als Nachfolgerin von Kurt Kotrschal die Leitung der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau übernommen, das „Epizentrum“ der Verhaltensbiologie weltweit. Nach wie vor ist die vielfach ausgezeichnete Forscherin als wissenschaftliche Leiterin des BirdLabs in Adelaide (Australien) tätig.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Der Buchspazierer" von Carsten Henn – Rezension

(Hördauer ca. 8 Minuten)

"Der Buchspazierer" von Carsten Henn ist eine leise Geschichte über eine fast schon märchenhafte Bücherwelt. Es werden unzählige Buchtitel genannt, die bei genauer Betrachtung Kraft und Trost spenden können. Zweifellos muss man sich auf das Buch einlassen. Es kann sowohl auf einen Rutsch gelesen werden als auch in kleinen Portionen genossen. Die unaufgeregte Handlung hat eine umso nachhaltigere Stimme. Tatsächlich wird es beim mehrmaligen Lesen sogar noch besser. Zur Rezension gibt es auch einen Hinweis zum Kinofilm.

 

Eine Rezension von Heike Stepprath.

Die Rezension "Der Buchspazierer" lesen Sie auf der Blogseite von Frau Goethe liest.

Sprecherin: Heike Stepprath, Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

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Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.

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1 Stunde 1 Minute
Vernissage "Architektur als Allegorie" - Ausstellung von Angela Stauber in der WTS Kunstsammlung in München

(Hördauer 61  Minuten)

Angela Stauber steht für eine gegenständlich orientierte, gestisch aufgelöste Farbmalerei, in der vor allem eine malerische Transformation von beobachtetem Innen oder Aussen-Raum eine große Rolle spielt. In den Bildern spiegelt sich eine Simultanität von verschiedenen Wahrnehmungen wider, vor allem das Erlebnis von der Überlappung von digitalen und physischen Räumen. Gelegentlich nimmt die Malerin Werkserien zum Anlass, um Projekte im Stadtraum zu realisieren. Bilder werden dann in Relation zur Umgebung gesetzt, diese gewissermaßen reflektiert, so dass sich den Passanten eine subtile Art der Unterbrechung im Alltags-Flow bietet.

Angela Stauber, geb. 1977 in München, lebt und arbeitet dort, Meisterschülerin von Sean Scully, mehrere Auslandsaufenthalte u.a. 2015-16 in Großbritannien.

Die Kontakte unserer Ansprechpartner:

Dr. Sonja Lechner

Mixing: Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick