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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

48. "DRINNEN – "Es findet dich "

(Hördauer ca. 5 Minuten)

Den Text finden Sie hier

In den 52 Wochen dieses Jahres schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

 

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
44 Minuten
"Wie ich lernte, den Fluss zu lieben" von Laura Vinogradova

Schöne Bücher Bibliothek 9/10

Das Gespräch enthält einen Auszug aus dem Buch von Laura Vinogradova, gelesen von Heike Stepprath

(Hördauer 44:21 Minuten, Gesprächsbeginn bei 11:55 Minuten)

Im neunten Beitrag zu dieser Reihe, die jeweils am dritten Sonntag im Monat veröffentlicht wird, stellt der Verleger Jens Korch das Buch „Wie ich lernte, den Fluss zu lieben“ von Laura Vinogradova vor. Der Roman behandelt einfühlsam das Thema Trauer und den Umgang damit.

Schöne Bücher kann man nie genug haben. In dieser Serie stellen wir die Schöne Bücher Bibliothek vor, die vom Netzwerk unabhängiger Verlage herausgegeben wird. Von witzig bis ernsthaft ist jedes Genre dabei. Jedes Buch hat eine eigene Stimme.

Moderation: Heike Stepprath

Realisation: Uwe Kullnick

Tontechnik: Jupp Stepprath

 

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11 Minuten
Alle Beiträge

Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 2, Buch 4, Kapitel 2

Wie die Parteien sich höhern Orts

um Unterstützung bewerben

(Hördauer 11 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben. 

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.

Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.

Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.

Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

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 Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 8 Minuten
§LIT - Bewusst Publizieren 07

Falsch zitiert ist plagiiert!

 

Uwe Kullnick spricht mit der Anwältin Nadja Kobler-Ringler

(Hördauer ca. 58 Minuten)

Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.

In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler-Ringler, einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.

Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von Euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.

Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:

Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?

Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?

Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?

Rechtliche Aspekte von Self-Publishing , Verlags-Publishing und Mischformen

Ein Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?

Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?

Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?

Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?

Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?

Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?

Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?

Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.

An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf? ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!

Du würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.

Dr. Nadja Kobler-Ringler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.

Dr. rer. nat. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München.

 

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 22 Minuten
"Plausibel, logisch, falsch" – Uwe Kullnick spricht mit Peter Gritzmann über Holzwege und Menschenverstand – Hörbahn on Stage

(Hördauer ca. 79 Min)

So, wie es optische Täuschungen gibt, so gibt es auch logische. Die 24 Geschichten dieses unterhaltsamen, gut lesbaren Buches stammen aus der Welt der alltäglichen Entscheidungen, etwa der Medizin, der politischen Wahlsysteme, der Werbung, der Corona-Impfung oder der Schlankheitsdiäten. Was auf den ersten Blick völlig einleuchtend zu sein scheint, kann dennoch komplett in die Irre führen. Plausibel, logisch, falsch zeigt uns, wie wir Pseudo-Wahrheiten durchschauen, und gibt uns die Mittel an die Hand, die Holzwege des gesunden Menschenverstandes zu vermeiden.

Peter Gritzmann ist Prof. em. für Mathematik an der Technischen Universität München. Längere Gastprofessuren führten ihn in die USA und nach Frankreich. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach international ausgezeichnet. Heute berät er Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen im In- und Ausland.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
23 Minuten
Doris Brockmann schreibt kurze und sehr kurze Ge­schichten. Als eigenständige Veröffentlichungen lie­gen vor: "Perlen vor die Reue" - Prosaminiaturen (Berlin 2024); „Tuppek am sei­denen Faden“ - ein Schriftstellerkri­minalroman (Dorsten 2020); „Nur ein kleines bisschen Glück“ - Er­zählung zum ,Kriminal­fall Höxterʻ (Dorsten 2020); „Die Erbseninseln“ - zehn literarische Pas­sagen zur wohl kleinsten Inselgruppe Europas (Wien 2014). Weitere Veröf­fentlichungen in Anthologien und Literaturzeit­schriften (Lichtungen, Kolik, mischen, Lite­ratur und Kritik). Ausgezeichnet u.a. mit dem 10. Münchner Kurzgeschichtenpreis und 2019 mit dem Ero­stepost-Literaturpreis. Im Blog auf ww­w.walk-the-lines.de betreibt sie „Angewandte Schriftstellerei im Dienste der Alltagsbeobachtung“

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Sprecherin Cassiel Metris (alias Nadja Kobler-Ringler), Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
9 Minuten
"Spalier der Farne": eine Rezension von Richard Wall

(Hördauer ca. 08 Minuten)

Wir dürfen Beiträge aus den verschiedenen Ausgaben von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. 

In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von

Richard Wall — geb. 1953. Rund 20 Buchveröffentli- chungen, zuletzt: Locker vom Hocker, Gedichte,

mit Collagen des Autors (Bibliothek der Provinz 2023), In Bewegung. Annäherungen und Begegnungen, Essays (Löcker Verlag, Wien 2023), eleftheria. Haikus, mit Zeichnungen des Autors (Edition Tandem, Salzburg 2023)

Wir danken dem Verlag und der Autorin für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.

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Sprecher Matthias Pöhlmann, Regie und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
Ein sprachlicher Totentanz: Über "Die Verweigerung der Wehmut" von Florjan Lipuš von Ulrike Matzer

(Hördauer ca. 08 Minuten)

Wir dürfen Beiträge aus den verschiedenen Ausgaben von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen.

In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von

Ulrike Matzer — Kunsthistorikerin, Kulturwissenschaftlerin und Kritikerin. Ihre Arbeit ist an der Schnittstelle von Wissenschafts-, Architektur- und Mediengeschichte, Gender Studies und Visueller Kultur angesiedelt. Seit 2022 lehrt sie als Dozentin an der Universität Zürich, zuvor hatte sie die Gastprofessur für Geschichte und Theorie der Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien inne.

Wir danken dem Verlag und der Autorin für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.

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Unsere Live-Sendung in München/Schwabing oder im Pixel (Gasteig, Mü)

Sprecher Matthias Pöhlmann, Regie und Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

47. "DRINNEN – "(K)eine Pumpe?"

(Hördauer ca. 5 Minuten)

Den Text finden Sie hier

In den 52 Wochen dieses Jahres schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

 

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick
24 Minuten
Rätsel des Lebens – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim

Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim

"Männer machen Bumm" Was können unsere Söhne vom Fußball lernen? – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne

(Hördauer ca. 16 Minuten)

Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.

Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...

Den Text der Kolumne finden Sie hier

Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".

2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit  der Welt" erschienen.

Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.

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Sprecher: Matthias Pöhlmann

Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
11 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 2, Buch 4, Kapitel 1

Gerichtliche Verhandlung

Relation des Assessor Miltias

Urtel, und was daraus erfolgt

(Hördauer 11 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.

Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.

Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.

Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
14 Minuten
"Berlin. Danziger Straße" – Gedichte von Hans Augustin – Wie Luftblasen - Lyrik

(Hördauer 14 Minuten)

Gedichte zeigen uns mehr von der Welt, als wir ohne Gedichte wahrnehmen würden. Hans Augustin vermag es einem Dinge auf eine Art näher zu bringen, wie man sie vorher noch nie gesehen hat und genau um diese Erweiterung unserer Weltwahrnehmung geht es in der Literatur. Die bildgebende Kraft seiner Berliner Passagen erinnert an Szenerien aus den Tableaux George Grosz. In den Liebesgedichten wirft er Blicke auf Alltägliches, Häuser am Flussufer, Wege im Park, und lässt den Leser vieles mit anderen Augen sehen. Seine politischen Gedichte werden zur Stimme für das Sprachlose und Unerhörte in einer Zeit, in der wir beinahe täglich erleben, wie selbst das Unwahrscheinlichste noch übertroffen werden kann.

Hans Augustin 1949 in Salzburg geboren, Studium der Philosophie, Archäologie und Kunstgeschichte in Salzburg, Medizin- und Italienischstudium in Innsbruck, 1981 Gründung der Handpresse, lebt seit 1976 in Tirol, zahlreiche Publikationen, Ausstellungen und Auszeichnungen, zuletzt Salzburger Lyrikpreis 2006. (Vita)

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Sprecher, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
26 Minuten
Wie war die LNdD 24?

Literatur Radio Hörbahn berichtete ausführlich über die Lange Nacht der Demokratie 2024 in München: Viele Interviews und Stellungnahmen sind in unserem Programm zu hören.

Jetzt fragen wir in einigen Abschlussinterviews zur LNdD24 bei Teilnehmern, und Mitorganisatoren nach, welche Erfahrungen und Eindrücke sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung gemacht haben.

LNdD24 – CAP LMU Wie war für euch die Lange Nacht der Demokratie 2024?

(Hördauer 26 Minuten)

Übersicht der schon erschienen Interviews zur Langen Nacht der Demokratie 2024

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Idee und Realisation Uwe Kullnick
15 Minuten
"München spricht" im Interview zur LNdD 24

LNdD 2024 in München: Viele Interviews und Stellungnahmen sind in unserem Programm zu hören.

Jetzt fragen wir in einigen Abschlussinterviews zur LNdD24 bei Teilnehmern und Mitorganisatoren nach, welche Erfahrungen und Eindrücke sie bei der Vorbereitung der Veranstaltung gemacht haben.

LNdD24 – München spricht - Wie war für euch die Lange Nacht der Demokratie 2024?

(Hördauer 15 Minuten)

Übersicht der schon erschienen Interviews zur Langen Nacht der Demokratie 2024

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Tontechnik Jupp Stepprath, Idee und Realisation Uwe Kullnick
22 Minuten
Alexander von Humboldt – 1810-1819 - Sämtliche Schriften

Auf dem Weg nach Asien

AvH 4/7 – „Über die nächtliche Ausbreitung des Schalls“ IV.2 - 1820-1829

(Hördauer 22 Minuten)

Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt

In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"

ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).

Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.

Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.

Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.

Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick