Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde
„Die Abschottung der Welt“ - Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen- Susanne Heim – in der ev. Stadtakademie München
Hördauer: ca. 61 Minuten
Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Sie führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang – bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.
Susanne Heim ist Historikerin und Politologin. Seit 2005 ist sie Mitherausgeberin und Koordinatorin der Quellenedition "Judenverfolgung 1933-1945". Sie publizierte u.a. über jüdische Emigration sowie über Wissenschaftsgeschichte im Nationalsozialismus. Fulda analysiert in seinem hypothetischem Zukunftsszenario die globalen Folgewirkungen eines Überfalls von China auf Taiwan und zeigt Wege der Konfliktvermeidung. Ein Weckruf zur Verteidigung der freien Welt!
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
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Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Wir danken Frau Dr. Hepp und der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick
Hördauer: ca. 61 Minuten
Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Sie führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang – bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.
Susanne Heim ist Historikerin und Politologin. Seit 2005 ist sie Mitherausgeberin und Koordinatorin der Quellenedition "Judenverfolgung 1933-1945". Sie publizierte u.a. über jüdische Emigration sowie über Wissenschaftsgeschichte im Nationalsozialismus. Fulda analysiert in seinem hypothetischem Zukunftsszenario die globalen Folgewirkungen eines Überfalls von China auf Taiwan und zeigt Wege der Konfliktvermeidung. Ein Weckruf zur Verteidigung der freien Welt!
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
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Wir danken Frau Dr. Hepp und der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 35 Minuten
Die Hoteldetektivin: Mord in Suite 204 | Kriminalroman | Fesselnder historischer Krimi im Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts. Christof Weigold alias Alexander Eden spricht mit Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 36 min) Lesung, (Hördauer ca. 70 min) Gespräch
Glitzernde Fassaden und dunkle Machenschaften – Emma Stein ermittelt
Berlin, Frühling 1913: Emma Steins Vater arbeitet als Hoteldetektiv im glamourösen Grand Hotel "Imperial“ am Wilhelmplatz. Als er krankheitsbedingt ausfällt, übernimmt seine Tochter als bisherige Assistentin alle Ermittlungen hinter den Kulissen und der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten. In Suite 204 findet Emma einen millionenschweren Hotelgast tot auf, der angeblich Suizid begangen hat. Doch sie ist sich sicher: Es war Mord. Emma beginnt auf eigene Faust nachzuforschen. Was zunächst wie ein Eifersuchtsdrama aussieht, führt sie bald zu einem hochbrisanten Erpressungsfall, der einen Rüstungskonzern und die aufziehende Kriegsgefahr betrifft. Während Emma in allerhöchsten Kreisen nach der Wahrheit sucht, wird sie selbst von unbekannten Feinden bedroht und kämpft schließlich nicht nur für Gerechtigkeit, sondern auch um ihr Leben. ...
Alexander Eden war zunächst Autor der „Harald Schmidt-Show“ und arbeitete lange Zeit als Drehbuchautor, bevor er anfing, historische Kriminalromane zu schreiben. Seine Buchreihe mit dem Privatdetektiv Hardy Engel, der im frühen Hollywood authentische Skandale aufklärt, ist preisgekrönt. Er liebt es, vor Ort zu recherchieren. Aufgrund seiner international arbeitenden Familie war er immer schon viel auf Reisen und mag Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen – und Grand Hotels. Eden lebt in München. Mehr unter www.christofweigold.com
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 36 min) Lesung, (Hördauer ca. 70 min) Gespräch
Glitzernde Fassaden und dunkle Machenschaften – Emma Stein ermittelt
Berlin, Frühling 1913: Emma Steins Vater arbeitet als Hoteldetektiv im glamourösen Grand Hotel "Imperial“ am Wilhelmplatz. Als er krankheitsbedingt ausfällt, übernimmt seine Tochter als bisherige Assistentin alle Ermittlungen hinter den Kulissen und der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten. In Suite 204 findet Emma einen millionenschweren Hotelgast tot auf, der angeblich Suizid begangen hat. Doch sie ist sich sicher: Es war Mord. Emma beginnt auf eigene Faust nachzuforschen. Was zunächst wie ein Eifersuchtsdrama aussieht, führt sie bald zu einem hochbrisanten Erpressungsfall, der einen Rüstungskonzern und die aufziehende Kriegsgefahr betrifft. Während Emma in allerhöchsten Kreisen nach der Wahrheit sucht, wird sie selbst von unbekannten Feinden bedroht und kämpft schließlich nicht nur für Gerechtigkeit, sondern auch um ihr Leben. ...
Alexander Eden war zunächst Autor der „Harald Schmidt-Show“ und arbeitete lange Zeit als Drehbuchautor, bevor er anfing, historische Kriminalromane zu schreiben. Seine Buchreihe mit dem Privatdetektiv Hardy Engel, der im frühen Hollywood authentische Skandale aufklärt, ist preisgekrönt. Er liebt es, vor Ort zu recherchieren. Aufgrund seiner international arbeitenden Familie war er immer schon viel auf Reisen und mag Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen – und Grand Hotels. Eden lebt in München. Mehr unter www.christofweigold.com
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
35 Minuten
„Mord à la Française - Amour, Affären und Antikes“ – Charlotte Fondraz spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage
Lesung Charlotte Frondraz (bis ca. 05 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Charlotte Fondraz (bis ca. 35 Min)
Moderation Heike Stepprath
Cosy Krimis sind die ideale Urlaubslektüre. Wenn sie auch noch in wunderschönen Gegenden spielen, wo man selbst gerne entspannen möchte, nutzen das viele sogar zur Einstimmung. Es bleibt aber immer noch ein Krimi und dabei gibt es immer auch ein Verbrechen, das aufgeklärt werden muss. Charlotte Fondraz lässt ihre fiktiven Fälle im pittoresken Perigord stattfinden. Darüber spreche ich mit ihr, nachdem Sie eine kurze Lesung aus dem zweiten Band von Mord à la Française – Amour, Affären und Antikes gehört haben.
In der 340. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir Charlotte Fondraz zu Gast. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine Lesung, dieses Mal aus dem zweiten Band ihrer Reihe "Mord à la Française" - „Amour, Affären und Antikes“ (erschienen im Ullstein Verlag).
Link zum Buch
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Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Lesung Charlotte Frondraz (bis ca. 05 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Charlotte Fondraz (bis ca. 35 Min)
Moderation Heike Stepprath
Cosy Krimis sind die ideale Urlaubslektüre. Wenn sie auch noch in wunderschönen Gegenden spielen, wo man selbst gerne entspannen möchte, nutzen das viele sogar zur Einstimmung. Es bleibt aber immer noch ein Krimi und dabei gibt es immer auch ein Verbrechen, das aufgeklärt werden muss. Charlotte Fondraz lässt ihre fiktiven Fälle im pittoresken Perigord stattfinden. Darüber spreche ich mit ihr, nachdem Sie eine kurze Lesung aus dem zweiten Band von Mord à la Française – Amour, Affären und Antikes gehört haben.
In der 340. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir Charlotte Fondraz zu Gast. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine Lesung, dieses Mal aus dem zweiten Band ihrer Reihe "Mord à la Française" - „Amour, Affären und Antikes“ (erschienen im Ullstein Verlag).
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Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 14 Minuten
Acker, Aberglaube & Ablassbrief: Bauernleben in Oberbayern um 1750 - Uwe Kullnick spricht mit Hans Glanz
Hans Glanz liest (Hördauer ca. 15 min)
Gespräch zwischen Hans Glanz und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 60 min)
Moderation Uwe Kullnick.
Mit dem fiktiven oberbayerischen Dorf Brunnbichl lädt Autor Hans Glanz ein zu einer eindrucksvollen Reise nach Oberbayern um 1750 – in eine Zeit, in der Glaube, Natur und harte Arbeit den Pulsschlag des Lebens bestimmten. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Museumsführer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee schöpft Glanz authentisches Wissen und verbindet es mit poetischer Erzählkunst. So entstand ein einzigartiges Buch, das Geschichte fühl und erlebbar macht: eine Hommage an die Menschen auf den Höfen, an ihre Feste, ihren Glauben und ihre unerschütterliche Lebensfreude. Brunnbichl – bewegende Geschichten aus einer vergangenen Welt, die fesselt und fasziniert.
Hans Glanz war als Banker im regionalen Finanzwesen beschäftigt. Seine eigentliche Leidenschaft aber galt stets der Natur und der heimischen Geschichte. Als Jäger und Fischer verbringt er unzählige Stunden im Wald und am Wasser. Dabei arbeitet er intensiv mit Schulklassen in der Waldpädagogik und vermittelte jungen Menschen den achtsamen Blick auf Natur und Heimat. Seit sieben Jahren ist er als Führer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum tätig. Der Autor lebt im Landkreis Miesbach.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Hans Glanz liest (Hördauer ca. 15 min)
Gespräch zwischen Hans Glanz und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 60 min)
Moderation Uwe Kullnick.
Mit dem fiktiven oberbayerischen Dorf Brunnbichl lädt Autor Hans Glanz ein zu einer eindrucksvollen Reise nach Oberbayern um 1750 – in eine Zeit, in der Glaube, Natur und harte Arbeit den Pulsschlag des Lebens bestimmten. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Museumsführer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee schöpft Glanz authentisches Wissen und verbindet es mit poetischer Erzählkunst. So entstand ein einzigartiges Buch, das Geschichte fühl und erlebbar macht: eine Hommage an die Menschen auf den Höfen, an ihre Feste, ihren Glauben und ihre unerschütterliche Lebensfreude. Brunnbichl – bewegende Geschichten aus einer vergangenen Welt, die fesselt und fasziniert.
Hans Glanz war als Banker im regionalen Finanzwesen beschäftigt. Seine eigentliche Leidenschaft aber galt stets der Natur und der heimischen Geschichte. Als Jäger und Fischer verbringt er unzählige Stunden im Wald und am Wasser. Dabei arbeitet er intensiv mit Schulklassen in der Waldpädagogik und vermittelte jungen Menschen den achtsamen Blick auf Natur und Heimat. Seit sieben Jahren ist er als Führer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum tätig. Der Autor lebt im Landkreis Miesbach.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
"Lesen lernen" – von Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich sprechen mit Uwe Kullnick - Hörbahn on Stage
1 Stunde 22 Minuten
Thomas Nehrlich und Oliver Lubrich Einführung
(Hördauer ca.15 min)
Gespräch zwischen Oliver Lubrich, Thomas Nehrlich und Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 67 min)
Moderation Uwe Kullnick.
Leicht verständlich bietet dieses Buch eine Einführung in die Vielfalt der Literaturwissenschaft. Einem Überblick über Literaturgeschichte und Gattungspoetik von der Antike bis in die Gegenwart folgen Kapitel zu aktuellen Theorien und Lektüremethoden – von formalen Analysen über psychologische, historische und postkoloniale Ansätze bis zu Digitalphilologie und empirischen Experimenten der Neuroästhetik. „Lesewerkstätten“ veranschaulichen diese Verfahren an ausgewählten Beispielen, Glossar und Bibliographie runden den Band ab. Das Werk richtet sich an alle, die literarische und andere Texte mit fachlichem Werkzeug und mit Vergnügen lesen lernen möchten.Oliver Lubrich ist Professor für Germanistik und Komparatistik an der Universität Bern. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Berichte internationaler Autoren, die zwischen 1933 und 1945 Deutschland bereisten. In der Reihe "textura" hat er herausgegeben: Alexander von Humboldt, "Die Russland-Expedition" (2019).
Thomas Nehrlich ist Postdoktorand am Institut für Germanistik der Universität Bern.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca.15 min)
Gespräch zwischen Oliver Lubrich, Thomas Nehrlich und Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 67 min)
Moderation Uwe Kullnick.
Leicht verständlich bietet dieses Buch eine Einführung in die Vielfalt der Literaturwissenschaft. Einem Überblick über Literaturgeschichte und Gattungspoetik von der Antike bis in die Gegenwart folgen Kapitel zu aktuellen Theorien und Lektüremethoden – von formalen Analysen über psychologische, historische und postkoloniale Ansätze bis zu Digitalphilologie und empirischen Experimenten der Neuroästhetik. „Lesewerkstätten“ veranschaulichen diese Verfahren an ausgewählten Beispielen, Glossar und Bibliographie runden den Band ab. Das Werk richtet sich an alle, die literarische und andere Texte mit fachlichem Werkzeug und mit Vergnügen lesen lernen möchten.Oliver Lubrich ist Professor für Germanistik und Komparatistik an der Universität Bern. Zu seinen Forschungsthemen gehören die Berichte internationaler Autoren, die zwischen 1933 und 1945 Deutschland bereisten. In der Reihe "textura" hat er herausgegeben: Alexander von Humboldt, "Die Russland-Expedition" (2019).
Thomas Nehrlich ist Postdoktorand am Institut für Germanistik der Universität Bern.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
9 Minuten
"Wie die Mütter, so die Töchter" von Judith Hoersch - eine Rezension von Constanze Bettac - Literaturkritik.de
Judith Hoerschs „Niemands Töchter“ erzählt von komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen, generationsübergreifenden Traumata und der Suche nach der eigenen Identität
„Unsere Mütter hatten ihr Geheimnis. Und beide wollten das Richtige tun“, fuhr Isabell fort und ließ den Satz zwischen ihnen schweben. Er brauchte keine Antwort.
Vier Jahrzehnte, vier Perspektiven, vier Frauen: Marie, Gabriele, Alma und Isabell. Durch nicht chronologisch erzählte Momentaufnahmen entwickeln sich Stück für Stück ihre individuellen Lebenswege. Jede Geschichte beschäftigt sich auf ihre eigene Art und Weise mit dem Verhältnis der Frauen zu ihren Müttern und der eigenen Mutterschaft. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Berlin und der Eifel, erschließt sich mit jedem weiteren Kapitel das Beziehungsgeflecht der Figuren zueinander …“
Eine Rezension von Constanze Bettac
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Judith Hoerschs „Niemands Töchter“ erzählt von komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen, generationsübergreifenden Traumata und der Suche nach der eigenen Identität
„Unsere Mütter hatten ihr Geheimnis. Und beide wollten das Richtige tun“, fuhr Isabell fort und ließ den Satz zwischen ihnen schweben. Er brauchte keine Antwort.
Vier Jahrzehnte, vier Perspektiven, vier Frauen: Marie, Gabriele, Alma und Isabell. Durch nicht chronologisch erzählte Momentaufnahmen entwickeln sich Stück für Stück ihre individuellen Lebenswege. Jede Geschichte beschäftigt sich auf ihre eigene Art und Weise mit dem Verhältnis der Frauen zu ihren Müttern und der eigenen Mutterschaft. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Berlin und der Eifel, erschließt sich mit jedem weiteren Kapitel das Beziehungsgeflecht der Figuren zueinander …“
Eine Rezension von Constanze Bettac
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde
"Der Karajan vom Schillerplatz" von Prinz Rupi " – Uwe Kullnick spricht mit dem Autor - Hörbahn on Stage
Gespräch zwischen Ruprecht Frieling und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 36 min)
Moderation Uwe Kullnick
In 18 unterhaltsamen Porträts erweckt Prinz Rupi außergewöhnliche Persönlichkeiten zum Leben – Träumer, Exzentriker, Visionäre, Käuze und Sonderlinge, die allen Widerständen zum Trotz ihren einzigartigen Weg gingen. Mit unerschütterlichem Mut und unnachgiebiger Entschlossenheit hinterließen und hinterlassen sie Spuren in der Geschichte. Ihre herausragende Charakterstärke inspirierte sie dazu, ihre Träume zu verwirklichen und die Welt nachhaltig zu verändern.
Die Biografien öffnen den Blick für neue Perspektiven und zeigen, wie jeder ein Visionär sein kann. Denn manchmal ist das Geheimnis des Erfolgs nichts anderes als die unerschütterliche Entschlossenheit, niemals aufzugeben.
Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi verfügt über Kenntnisse und Erfahrungen aus 40 Berufsjahren als Autor und Verleger. Der E-Book-Pate (so »Die Zeit«) ist auf Fragen des digitalen Publizierens sowie des Marketing in Social Communities spezialisiert. Frieling betreibt mehrere Medien-, Kunst-, Literatur- und Musik-Blogs. Er leitet das Portal www.literaturzeitschrift.de und wirkt als Produzent im Kulturbereich. Frieling veröffentlichte in deutschen und internationalen Magazinen, publizierte viele klassische Print-Bücher und E-Books.
Termine Hörbahn on Stage in Schwabing
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Redaktion, Moderation und Realisation Uwe Kullnick
Gespräch zwischen Ruprecht Frieling und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 36 min)
Moderation Uwe Kullnick
In 18 unterhaltsamen Porträts erweckt Prinz Rupi außergewöhnliche Persönlichkeiten zum Leben – Träumer, Exzentriker, Visionäre, Käuze und Sonderlinge, die allen Widerständen zum Trotz ihren einzigartigen Weg gingen. Mit unerschütterlichem Mut und unnachgiebiger Entschlossenheit hinterließen und hinterlassen sie Spuren in der Geschichte. Ihre herausragende Charakterstärke inspirierte sie dazu, ihre Träume zu verwirklichen und die Welt nachhaltig zu verändern.
Die Biografien öffnen den Blick für neue Perspektiven und zeigen, wie jeder ein Visionär sein kann. Denn manchmal ist das Geheimnis des Erfolgs nichts anderes als die unerschütterliche Entschlossenheit, niemals aufzugeben.
Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi verfügt über Kenntnisse und Erfahrungen aus 40 Berufsjahren als Autor und Verleger. Der E-Book-Pate (so »Die Zeit«) ist auf Fragen des digitalen Publizierens sowie des Marketing in Social Communities spezialisiert. Frieling betreibt mehrere Medien-, Kunst-, Literatur- und Musik-Blogs. Er leitet das Portal www.literaturzeitschrift.de und wirkt als Produzent im Kulturbereich. Frieling veröffentlichte in deutschen und internationalen Magazinen, publizierte viele klassische Print-Bücher und E-Books.
Termine Hörbahn on Stage in Schwabing
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Redaktion, Moderation und Realisation Uwe Kullnick
13 Minuten
"Alte Frauen" von Verena Lueken - eine Rezension von Miriam Seidler - Literaturkritik.de
In dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollen
„Sind alte Frauen ein sexy Thema?“, fragt die Regisseurin und ehemalige Präsidentin der Akademie der Künste, Jeanine Meerapfel, die Journalistin Verena Lueken, als diese sich mit ihr zu einem Interview verabredet. Eine direkte Antwort auf diese Frage versucht Lueken mit ihrem Essayband Alte Frauen nicht zu geben. Vielmehr betont sie, dass das Buch, das elf Portraits von Frauen mit viel Lebenserfahrung versammelt, eine „Sammlung von Erzählungen und Berichten aus einer besonderen Perspektive auf das Leben zu einer bestimmten Zeit“ sein soll. Die „bestimmte Zeit“ ist dabei die fortgeschrittene Lebenszeit aller ihrer Gesprächspartnerinnen …“
Eine Rezension von Miriam Seidler
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
In dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollen
„Sind alte Frauen ein sexy Thema?“, fragt die Regisseurin und ehemalige Präsidentin der Akademie der Künste, Jeanine Meerapfel, die Journalistin Verena Lueken, als diese sich mit ihr zu einem Interview verabredet. Eine direkte Antwort auf diese Frage versucht Lueken mit ihrem Essayband Alte Frauen nicht zu geben. Vielmehr betont sie, dass das Buch, das elf Portraits von Frauen mit viel Lebenserfahrung versammelt, eine „Sammlung von Erzählungen und Berichten aus einer besonderen Perspektive auf das Leben zu einer bestimmten Zeit“ sein soll. Die „bestimmte Zeit“ ist dabei die fortgeschrittene Lebenszeit aller ihrer Gesprächspartnerinnen …“
Eine Rezension von Miriam Seidler
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 20 Minuten
Kath-Akademie Archiv: Martin Walser zu Gast bei Albert von Schirnding - In Erinnerung
(Hördauer: 80 Minuten)
Im Juli jährt sich der Todestag von Martin Walser zum dritten Mal. Zum Gedenken an ihn öffnet die Katholische Akademie in Bayern wieder ihr Archiv. Es war am 12. Juni 2013, als mehr als 450 Literaturfreunde den großen Saal der Akademie bis auf den letzten Platz füllten, um Martin Walser in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding " zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.
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Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation: Uwe Kullnick
(Hördauer: 80 Minuten)
Im Juli jährt sich der Todestag von Martin Walser zum dritten Mal. Zum Gedenken an ihn öffnet die Katholische Akademie in Bayern wieder ihr Archiv. Es war am 12. Juni 2013, als mehr als 450 Literaturfreunde den großen Saal der Akademie bis auf den letzten Platz füllten, um Martin Walser in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding " zu sehen und ihm zuzuhören. Dem wie immer gekonnten Einführungsvortrag des Gastgebers - selbst ein bekannter Autor und Publizist - folgte eine Betrachtung des 86-jährigen Schriftstellers zum Verhältnis von Literatur und Religion. Dazu passend las Martin Walser aus dem vom Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jüngst herausgegebenen Sammelband "Was fehlt, wenn Gott fehlt? Martin Walser über Rechtfertigung - Theologische Erwiderungen". Anschließend unterhielten sich beide Literaten über Walsers Essay "Rechtfertigung, eine Versuchung" und weitere spannende Themen.
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Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation: Uwe Kullnick
7 Minuten
"Revolutionäre im Hühnerstall" von Fernando Aramburu - eine Rezension von Peter Mohr von Peter Mohr - Literaturkritik.de
Fernando Aramburus Roman „Fabula“ kann nicht vollends überzeugen
Hördauer 07 Minuten
„Ich kenne Freunde, die sich nicht mehr begrüßen. Familien, die sich zerstritten haben aus politischen Gründen. Das ist wirklich sehr schade“, bekannte Fernando Aramburu über die Zeit, in der sein Anfang diesen Jahres veröffentlichter Roman Fabula spielt. Wir befinden uns im Jahr 2011, das Jahr, in dem die ETA ihren blutigen Kampf für ein unabhängiges Baskenland nach mehr als fünfzig Jahren eingestellt hat. …“
Eine Rezension von Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Fernando Aramburus Roman „Fabula“ kann nicht vollends überzeugen
Hördauer 07 Minuten
„Ich kenne Freunde, die sich nicht mehr begrüßen. Familien, die sich zerstritten haben aus politischen Gründen. Das ist wirklich sehr schade“, bekannte Fernando Aramburu über die Zeit, in der sein Anfang diesen Jahres veröffentlichter Roman Fabula spielt. Wir befinden uns im Jahr 2011, das Jahr, in dem die ETA ihren blutigen Kampf für ein unabhängiges Baskenland nach mehr als fünfzig Jahren eingestellt hat. …“
Eine Rezension von Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
6 Minuten
"Vater unser wachte" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz
Teil 11
„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“
Sprecherin Cassiel Metris
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick (Hördauer 6 Minuten)
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Teil 11
„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“
Sprecherin Cassiel Metris
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick (Hördauer 6 Minuten)
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58 Minuten
Recht ohne Wirkung? Die Ohnmacht des Völkerrechts angesichts globaler Gewalt - in der ev. Stadtakademie München
Hördauer: ca. 58 Minuten
Mit den Kriegsverbrecherprozessen nach dem 2. Weltkrieg begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Völkerrechts, eine regelbasierte Weltordnung schien realistisch. Doch die Wirklichkeit im frühen 21. Jahrhundert ist eine andere, nicht erst seit Russlands Einmarsch in die Ukraine. Auch Israels Reaktion auf das Massaker vom 7. Oktober wirft Fragen auf. Christoph Safferling zeichnet den Weg von 1945 bis heute nach und benennt blinde Flecken. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern. Das Recht verträgt keine Kompromisse.
Prof. Dr. Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipie
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
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Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Wir danken der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick
Hördauer: ca. 58 Minuten
Mit den Kriegsverbrecherprozessen nach dem 2. Weltkrieg begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Völkerrechts, eine regelbasierte Weltordnung schien realistisch. Doch die Wirklichkeit im frühen 21. Jahrhundert ist eine andere, nicht erst seit Russlands Einmarsch in die Ukraine. Auch Israels Reaktion auf das Massaker vom 7. Oktober wirft Fragen auf. Christoph Safferling zeichnet den Weg von 1945 bis heute nach und benennt blinde Flecken. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern. Das Recht verträgt keine Kompromisse.
Prof. Dr. Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipie
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
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Wir danken der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick
9 Minuten
"Nachrichten aus der Gefahrenzone des Begehrens" von David Wojnarowicz - eine Rezension von Nora Eckert - Literaturkritik.de
David Wojnarowicz‘ „The Waterfront Journals“ liegen nun mit fast dreißigjähriger Verspätung endlich in deutscher Übersetzung vor – ein nach wie vor verstörender Klassiker der queeren Literatur
Unstillbare Lebensgier und höchste Lebensgefahr verlaufen offenbar entlang derselben Grenzlinie. Das ist, wenn wir so wollen, die Quintessenz aus all den kleinen Geschichten, die der US-amerikanische Autor David Wojnarowicz wie im Vorbeischlendern aus dem queeren Alltag der späten 1980er Jahre in den USA und hauptsächlich in New York an allen möglichen und unmöglichen Orten und zufällig aufgeschnappt hat. Es sind Geschichten von Existenzen, die wie Balanceakte anmuten mit der allgegenwärtigen Gefahr des Absturzes. Diese oft gewaltvollen erzählerischen Miniaturen sind wie Blitzlichter in Prosa und gleichen der Straßenfotografie, die gleichermaßen ein ganzes Leben in ein Bild zu verpacken vermag. Einen Roman ergeben die Prosastücke zwar nicht, auch wenn das auf dem Titel wohl als Einsortierhilfe fürs Bücherregal steht, aber es durchzieht und verbindet sie fast alle ein heißer Strom mit Namen Sehnsucht …“
Eine Rezension von Nora Eckert
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
David Wojnarowicz‘ „The Waterfront Journals“ liegen nun mit fast dreißigjähriger Verspätung endlich in deutscher Übersetzung vor – ein nach wie vor verstörender Klassiker der queeren Literatur
Unstillbare Lebensgier und höchste Lebensgefahr verlaufen offenbar entlang derselben Grenzlinie. Das ist, wenn wir so wollen, die Quintessenz aus all den kleinen Geschichten, die der US-amerikanische Autor David Wojnarowicz wie im Vorbeischlendern aus dem queeren Alltag der späten 1980er Jahre in den USA und hauptsächlich in New York an allen möglichen und unmöglichen Orten und zufällig aufgeschnappt hat. Es sind Geschichten von Existenzen, die wie Balanceakte anmuten mit der allgegenwärtigen Gefahr des Absturzes. Diese oft gewaltvollen erzählerischen Miniaturen sind wie Blitzlichter in Prosa und gleichen der Straßenfotografie, die gleichermaßen ein ganzes Leben in ein Bild zu verpacken vermag. Einen Roman ergeben die Prosastücke zwar nicht, auch wenn das auf dem Titel wohl als Einsortierhilfe fürs Bücherregal steht, aber es durchzieht und verbindet sie fast alle ein heißer Strom mit Namen Sehnsucht …“
Eine Rezension von Nora Eckert
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
12 Minuten
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 7
Hördauer 12 Minuten
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
___________________________________________________________________________
Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Hördauer 12 Minuten
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
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Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
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1 Stunde 15 Minuten
"Christlicher Rechtspopulismus" Theologische Motive und rhetorische Strategient - Martin Fritz in der ev. Stadtakademie München
Hördauer: ca. 76 Minuten
Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland gibt es eine Überschneidungssphäre von Christentum und Rechtspopulismus. Was treibt die Protagonisten dieses überkonfessionellen Feldes an? Was sind ihre politisch-religiösen Motive, was ihre theologischen Argumente? Wie lässt sich dieses Phänomen insgesamt charakterisieren? Und wie ist ihm kritisch, aber fair zu begegnen? Der Vortrag stellt eine „Ökumene von rechts“ vor, in der Kontinuitäten, aber auch substanzielle Differenzen zu konservativen Gestalten von Christentum sichtbar werden.
PD Dr. Martin Fritz
Evangelischer Theologe und Publizist, Wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin) für Grundsatzfragen, Strömungen des säkularen und religiösen Zeitgeistes, Evangelikalismus und pfingstlich-charismatisches Christentum. ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipie
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.
Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Wir danken der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick
Hördauer: ca. 76 Minuten
Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland gibt es eine Überschneidungssphäre von Christentum und Rechtspopulismus. Was treibt die Protagonisten dieses überkonfessionellen Feldes an? Was sind ihre politisch-religiösen Motive, was ihre theologischen Argumente? Wie lässt sich dieses Phänomen insgesamt charakterisieren? Und wie ist ihm kritisch, aber fair zu begegnen? Der Vortrag stellt eine „Ökumene von rechts“ vor, in der Kontinuitäten, aber auch substanzielle Differenzen zu konservativen Gestalten von Christentum sichtbar werden.
PD Dr. Martin Fritz
Evangelischer Theologe und Publizist, Wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin) für Grundsatzfragen, Strömungen des säkularen und religiösen Zeitgeistes, Evangelikalismus und pfingstlich-charismatisches Christentum. ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipie
Moderatorin: Dr. Barbara Hepp
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Wir danken der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.
Realisation Uwe Kullnick