Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
43 Minuten
„Die Gejagte“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage
Lesung René Anour (bis ca. 12 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 44 Min)
Moderation Heike Stepprath
Der Dschungel fasziniert uns Europäer schon allein durch seine üppige Pflanzenwelt und den exotischen Tieren, die in ihm leben. Mittendrin kann man kaum ein paar Meter weit sehen, die Geräusche klingen häufig erschreckend nah – und sind es auch – und man muss wirklich vorsichtig sein, wenn man sich fortbewegt. René Anour nimmt dieses ungewöhnliche Setting für seinen Thriller Die Gejagte. Um es für seine Hauptfigur noch schwieriger zu machen, verliert sie nach einem Flugzeugabsturz ihr Gedächtnis und irrt nun barfuß auf der Suche nach Hilfe durch den Dschungel.
Ich wünsche Ihnen ein paar Gänsehautmomente bei der Mini-Lesung von René Anour und viel Spaß beim anschließenden Interview mit dem Autor. Der Thriller ist am 12.08.2026 im Heyne Verlag erschienen.
Link zum Buch
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig München)
Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Lesung René Anour (bis ca. 12 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 44 Min)
Moderation Heike Stepprath
Der Dschungel fasziniert uns Europäer schon allein durch seine üppige Pflanzenwelt und den exotischen Tieren, die in ihm leben. Mittendrin kann man kaum ein paar Meter weit sehen, die Geräusche klingen häufig erschreckend nah – und sind es auch – und man muss wirklich vorsichtig sein, wenn man sich fortbewegt. René Anour nimmt dieses ungewöhnliche Setting für seinen Thriller Die Gejagte. Um es für seine Hauptfigur noch schwieriger zu machen, verliert sie nach einem Flugzeugabsturz ihr Gedächtnis und irrt nun barfuß auf der Suche nach Hilfe durch den Dschungel.
Ich wünsche Ihnen ein paar Gänsehautmomente bei der Mini-Lesung von René Anour und viel Spaß beim anschließenden Interview mit dem Autor. Der Thriller ist am 12.08.2026 im Heyne Verlag erschienen.
Link zum Buch
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Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
"Erste große Lüge" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz - Teil 12
(Hördauer 5 Minuten)
„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“
Sprecherin Cassiel Metris
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 5 Minuten)
„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“
Sprecherin Cassiel Metris
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
Nachklang der Sehnsucht
Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Hördauer 8 Minuten
Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“
Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
Eine Rezension von Florian Birnmeyer
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Realisation: Uwe Kullnick
Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Hördauer 8 Minuten
Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“
Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
Eine Rezension von Florian Birnmeyer
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Realisation: Uwe Kullnick
9 Minuten
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 8
Hördauer 09 Minuten
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Hördauer 09 Minuten
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 12 Minuten
"Ultraviolett Verlag" – Uwe Kullnick spricht mit der Verlegerin Katja Völkel über ihren Verlag - Verlage on Stage
(Hördauer ca. 73 min)
Die Bücher für das Verlagsprogramm des Ultraviolett Verlags werden ausgewählt, weil wir glauben, dass der Autor etwas wirklich Lesenswertes geschrieben hat. Wir präsentieren dabei viele neue Autoren jenseits der „Star-Meile“ mit ihren Werken, die uns vollends überzeugt haben. Diese Bücher schaffen es oft zu Unrecht nicht auf die Listen der Bestseller-Verlage, weil keine großen Namen oder bekannten Persönlichkeiten dahinterstehen, die dem Verlag von vornherein eine Menge Umsatz garantieren. Doch es wäre schade, diese wirklich guten und zum Teil hervorragenden Werke deswegen ungelesen zu wissen. Wir sind angetreten, diese Perlen zu entdecken und Ihnen, liebe Leser, vor die Füße zu legen.
Unser Motto ist deshalb: Alle Bücher des Ultraviolett Verlags sind kleine Entdeckungen!
Es ist uns sehr wichtig, eine faire Verlegerpolitik gegenüber unseren Autoren und unseren Lesern zu betreiben. Wenn wir uns entscheiden, einen Titel zu veröffentlichen, dann tun wir das aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln. Eventuell nehmen wir das Verfahren der Subskriptionsbestellungen zur Hilfe, um einen Teil der Druckkosten vorab zusammenzutragen. Wir verlangen von unseren Autoren keine finanzielle Beteiligung an der Buchproduktion.
Als junger Verlag bedeutet das für unser Programm, dass wir uns aus wirtschaftlicher Sicht in den ersten Jahren auf eine Handvoll Titel pro Jahr beschränken müssen. Wir müssen wahrscheinlich trotzdem viele gute Manuskripte – zugunsten der ausgesuchten sehr guten – ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Der Grund ist einfach: Nur durch ein konsequentes eigenes Lektorat erreichen wir, dass unsere Bücher durchweg halten können, was wir Ihnen vorab vesprochen haben – eine lesenswerte Sammlung von literarischen Entdeckungen zu sein.
Idee, Moderation und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 73 min)
Die Bücher für das Verlagsprogramm des Ultraviolett Verlags werden ausgewählt, weil wir glauben, dass der Autor etwas wirklich Lesenswertes geschrieben hat. Wir präsentieren dabei viele neue Autoren jenseits der „Star-Meile“ mit ihren Werken, die uns vollends überzeugt haben. Diese Bücher schaffen es oft zu Unrecht nicht auf die Listen der Bestseller-Verlage, weil keine großen Namen oder bekannten Persönlichkeiten dahinterstehen, die dem Verlag von vornherein eine Menge Umsatz garantieren. Doch es wäre schade, diese wirklich guten und zum Teil hervorragenden Werke deswegen ungelesen zu wissen. Wir sind angetreten, diese Perlen zu entdecken und Ihnen, liebe Leser, vor die Füße zu legen.
Unser Motto ist deshalb: Alle Bücher des Ultraviolett Verlags sind kleine Entdeckungen!
Es ist uns sehr wichtig, eine faire Verlegerpolitik gegenüber unseren Autoren und unseren Lesern zu betreiben. Wenn wir uns entscheiden, einen Titel zu veröffentlichen, dann tun wir das aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln. Eventuell nehmen wir das Verfahren der Subskriptionsbestellungen zur Hilfe, um einen Teil der Druckkosten vorab zusammenzutragen. Wir verlangen von unseren Autoren keine finanzielle Beteiligung an der Buchproduktion.
Als junger Verlag bedeutet das für unser Programm, dass wir uns aus wirtschaftlicher Sicht in den ersten Jahren auf eine Handvoll Titel pro Jahr beschränken müssen. Wir müssen wahrscheinlich trotzdem viele gute Manuskripte – zugunsten der ausgesuchten sehr guten – ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Der Grund ist einfach: Nur durch ein konsequentes eigenes Lektorat erreichen wir, dass unsere Bücher durchweg halten können, was wir Ihnen vorab vesprochen haben – eine lesenswerte Sammlung von literarischen Entdeckungen zu sein.
Idee, Moderation und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 14 Minuten
»Meine Welt ist ein Gedicht« – Jan-Eike Hornauer spricht mit der Autorin Heike Nieder – Lyrik on Stage
(Hördauer ca. 75 Min.)
Die Freude an der Sprache, fantasievolle Verse, Abenteuer und Gewitztheit in einer lebensfrohen Tier- und Menschenwelt –darum geht’s vor allem in den Versen vonHeike Nieder, die für Kinder und ihre Erwachsenen gedachtsind. Und vornehmlich die schreibt die Dichterin, die 1978in Wuppertal geboren wurde und schon anderthalb Jahrzehntein München wohnt. In ihnen paart sie Sprach- und Fabulierlust mit Ernstnehmen des Publikums, Un- mit Tiefsinn und Poetisches mit guten Gags. Ihr Ansatz, die Welt in Verse zu fassen, hat dabei gewiss auch damit zutun, dass sie im Alter von zwölf Jahren einen Heinz-Erhardt-Sammelband und mit ihm das Gedichte-Schreiben für sich entdeckt sowie ihr Germanistik-Studium an der Universität Marburg mit einer Magisterarbeit über Erich Kästner abgeschlossen hat. Komplettiert wird dieses Bild dadurch, dass Nieder auch im Metabereich der Kinderkultur tätig ist, so war sie Chefredakteurin vom »Eselsohr« (einer Zeitschrift, die über Medien für Kinder berichtet) und ist als freie Rezensentin für die Süddeutsche Zeitung seit 2011 in diesem Bereich tätig, dazu hat sie als freie Journalistin und Redakteurin. für verschiedene weitere Medien neben ihren Heimat- und weitere Themenfelder ausführlich erkundet. Ihre Kinderlyriklässt sich in zahlreichen Anthologien und Zeitschriftensowie Schulbüchern finden. Dazu ist sie Mutter von drei Kindern.
All diese Aspekte - die Schreiblust, die Kinderzugewandtheit, der theoretisch-journalistische Ansatz – fließen in ihrem ersten Solotitel zusammen, und über den wird sie mit dem Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer bei »Lyrik on Stage« vorrangig sprechen, und aus ihm wird sie natürlich auch lesen: »Meine Welt ist ein Gedicht«, erschienen soeben bei Kunstanstifter, illustriert von Martina Walther. Für das Buch hat Heike Nieder Kindern aus verschiedenen Ländern Fragen gestellt und von ihren Antworten inspiriert Gedichte geschrieben. Es geht unter anderem um Abenteuer, Ängste, Träume, Wünsche oder einfach den ganz persönlichen Lieblingsduft.
Heike Nieder schreibt Gedichte, seit sie als Zwölfjährige in einem Sammelband die Verse von Heinz Erhardt entdeckt hat. Heute veröffentlicht sie ihre Kinderlyrik unter anderem in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern. Wenn sie gerade nicht dichtet, arbeitet sie als Chefredakteurin der Kinder- und Jugendliteratur-Fachzeitschrift »Eselsohr«. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in München.
Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.
Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 75 Min.)
Die Freude an der Sprache, fantasievolle Verse, Abenteuer und Gewitztheit in einer lebensfrohen Tier- und Menschenwelt –darum geht’s vor allem in den Versen vonHeike Nieder, die für Kinder und ihre Erwachsenen gedachtsind. Und vornehmlich die schreibt die Dichterin, die 1978in Wuppertal geboren wurde und schon anderthalb Jahrzehntein München wohnt. In ihnen paart sie Sprach- und Fabulierlust mit Ernstnehmen des Publikums, Un- mit Tiefsinn und Poetisches mit guten Gags. Ihr Ansatz, die Welt in Verse zu fassen, hat dabei gewiss auch damit zutun, dass sie im Alter von zwölf Jahren einen Heinz-Erhardt-Sammelband und mit ihm das Gedichte-Schreiben für sich entdeckt sowie ihr Germanistik-Studium an der Universität Marburg mit einer Magisterarbeit über Erich Kästner abgeschlossen hat. Komplettiert wird dieses Bild dadurch, dass Nieder auch im Metabereich der Kinderkultur tätig ist, so war sie Chefredakteurin vom »Eselsohr« (einer Zeitschrift, die über Medien für Kinder berichtet) und ist als freie Rezensentin für die Süddeutsche Zeitung seit 2011 in diesem Bereich tätig, dazu hat sie als freie Journalistin und Redakteurin. für verschiedene weitere Medien neben ihren Heimat- und weitere Themenfelder ausführlich erkundet. Ihre Kinderlyriklässt sich in zahlreichen Anthologien und Zeitschriftensowie Schulbüchern finden. Dazu ist sie Mutter von drei Kindern.
All diese Aspekte - die Schreiblust, die Kinderzugewandtheit, der theoretisch-journalistische Ansatz – fließen in ihrem ersten Solotitel zusammen, und über den wird sie mit dem Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer bei »Lyrik on Stage« vorrangig sprechen, und aus ihm wird sie natürlich auch lesen: »Meine Welt ist ein Gedicht«, erschienen soeben bei Kunstanstifter, illustriert von Martina Walther. Für das Buch hat Heike Nieder Kindern aus verschiedenen Ländern Fragen gestellt und von ihren Antworten inspiriert Gedichte geschrieben. Es geht unter anderem um Abenteuer, Ängste, Träume, Wünsche oder einfach den ganz persönlichen Lieblingsduft.
Heike Nieder schreibt Gedichte, seit sie als Zwölfjährige in einem Sammelband die Verse von Heinz Erhardt entdeckt hat. Heute veröffentlicht sie ihre Kinderlyrik unter anderem in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern. Wenn sie gerade nicht dichtet, arbeitet sie als Chefredakteurin der Kinder- und Jugendliteratur-Fachzeitschrift »Eselsohr«. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in München.
Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.
Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
17 Minuten
Eichmann und Heidegger, Brecht und Benjamin
Hannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktiv
Hördauer 18 Minuten
Hannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“
Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
Eine Rezension von Rolf Löchel
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Realisation: Uwe Kullnick
Hannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktiv
Hördauer 18 Minuten
Hannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“
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Eine Rezension von Rolf Löchel
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Realisation: Uwe Kullnick
8 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Sturmland" von Miriam Georg –Rezension
(Hördauer ca. 9 Minuten)
Schicksale zwischen Ebbe und Flut. Norderney, 1860. Cora kommt als Gouvernante auf die Insel. Sie begleitet den Architekten Alexander Klaasen, dessen Tochter in der Nordseeluft zu Kräften kommen soll. Nachdem ein Ausflug aufs Meer in einer Rettungsaktion endet, wird der Tagelöhner Onnen engagiert. Er kennt die Insel und die Tücken der Gezeiten ganz genau.
In Sturmland zeichnet Miriam Georg Norderney so anschaulich, dass die Insel zu einem eigenständigen Bestandteil der Geschichte wird. Der Roman von Miriam Georg ist im Juli 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin Heike Stepprath
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
(Hördauer ca. 9 Minuten)
Schicksale zwischen Ebbe und Flut. Norderney, 1860. Cora kommt als Gouvernante auf die Insel. Sie begleitet den Architekten Alexander Klaasen, dessen Tochter in der Nordseeluft zu Kräften kommen soll. Nachdem ein Ausflug aufs Meer in einer Rettungsaktion endet, wird der Tagelöhner Onnen engagiert. Er kennt die Insel und die Tücken der Gezeiten ganz genau.
In Sturmland zeichnet Miriam Georg Norderney so anschaulich, dass die Insel zu einem eigenständigen Bestandteil der Geschichte wird. Der Roman von Miriam Georg ist im Juli 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin Heike Stepprath
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Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
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15 Minuten
Haufen, Sammlung, Geschichte?
Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945
(Hördauer 15 Minuten)
Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“
Eine Rezension von Walter Delabar
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945
(Hördauer 15 Minuten)
Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“
Eine Rezension von Walter Delabar
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
17 Minuten
Auch die Rechten denken
Maik Tändler hat eine umfängliche Darstellung der rechten Intelligenz in der alten Bundesrepublik vorgelegt.
Hördauer 17 Minuten
Das Buch von Maik Tändler hat den Titel Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik. Der titelgebende Mohler (1920-2003) war auch zu Lebzeiten einer größeren Öffentlichkeit nicht sonderlich bekannt; und heute hat er nur für wenige Eingeweihte eine Bedeutung. Da diese allerdings zum inneren Kreis der Neuen Rechten im Land gehören – Mohlers Schriften werden im Antaios Verlag von Götz Kubitschek neu ediert und dienen als intellektuelle Referenz für neurechtes Denken –, kann eine Erforschung seines Lebens und Denkens erkenntnisfördernd sein. Tändlers Studie leistet das in überaus reichem Maß. Sie dürfte bis auf weiteres ein Standardwerk für die Beschäftigung mit dem rechtskonservativen Milieu allgemein und der „intellektuellen Rechten“ besonders in der „Bonner Republik“ sein …“
Eine Rezension von Gerhard Poppenberg
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Maik Tändler hat eine umfängliche Darstellung der rechten Intelligenz in der alten Bundesrepublik vorgelegt.
Hördauer 17 Minuten
Das Buch von Maik Tändler hat den Titel Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik. Der titelgebende Mohler (1920-2003) war auch zu Lebzeiten einer größeren Öffentlichkeit nicht sonderlich bekannt; und heute hat er nur für wenige Eingeweihte eine Bedeutung. Da diese allerdings zum inneren Kreis der Neuen Rechten im Land gehören – Mohlers Schriften werden im Antaios Verlag von Götz Kubitschek neu ediert und dienen als intellektuelle Referenz für neurechtes Denken –, kann eine Erforschung seines Lebens und Denkens erkenntnisfördernd sein. Tändlers Studie leistet das in überaus reichem Maß. Sie dürfte bis auf weiteres ein Standardwerk für die Beschäftigung mit dem rechtskonservativen Milieu allgemein und der „intellektuellen Rechten“ besonders in der „Bonner Republik“ sein …“
Eine Rezension von Gerhard Poppenberg
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Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
10 Minuten
"Rigoletto" Literatur wird Oper - Folge 18 - Drama wird Oper, von Giuseppe Verdi
Evelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
Hördauer ca. 11 Minuten
„Die zentrale Gewitterszene ist gleichsam ein Tonfilm, wo die bewegten Bilder ein äußeres und inneres Drama zeigen. Die huschenden Bewegungen der Personen in dem unregelmäßig von Blitzen durchzuckten Dunkel werden von leeren Quintklängen, fahlen Streichertremoli, kurz aufflackernden Bläserfolgen, Donnergrollen sowie einem unheimlich stöhnenden Summchor durchzogen, und sie meinen gleichermaßen äußere wie innere Vorgänge: im Augenblick des stärksten Donnerschlags passiert der Mord.“
Dieter Schnebel
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."
Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen.
Regie und Realisation Uwe Kullnick
Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
Evelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
Hördauer ca. 11 Minuten
„Die zentrale Gewitterszene ist gleichsam ein Tonfilm, wo die bewegten Bilder ein äußeres und inneres Drama zeigen. Die huschenden Bewegungen der Personen in dem unregelmäßig von Blitzen durchzuckten Dunkel werden von leeren Quintklängen, fahlen Streichertremoli, kurz aufflackernden Bläserfolgen, Donnergrollen sowie einem unheimlich stöhnenden Summchor durchzogen, und sie meinen gleichermaßen äußere wie innere Vorgänge: im Augenblick des stärksten Donnerschlags passiert der Mord.“
Dieter Schnebel
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."
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Regie und Realisation Uwe Kullnick
Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
12 Minuten
„Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim (Auszug 4 Clara Immerwahr) EJ-EB
Ein. Jahr - ein Buch - Auszug 04 Clara Immerwahr
(Hördauer ca. 09 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen.
Es liest Cassiel Metris (Nadja Kobler)
Auszug 04
Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Vielleicht mögen Sie auch diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing
Cut und technische Bearbeitung, Moderation, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick
Ein. Jahr - ein Buch - Auszug 04 Clara Immerwahr
(Hördauer ca. 09 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen.
Es liest Cassiel Metris (Nadja Kobler)
Auszug 04
Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Cut und technische Bearbeitung, Moderation, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick
36 Minuten
Great Shorties: "Gedanken" – von Uwe Kullnick
es liest Matthias Pöhlmann
(Hördauer 37 Min)
Doc_U ist Chef bei Literaturradio Hörbahn und KI- Radio Liberton bei über 20 Plattformen - international doc_U@online.ms
Er macht Radio. schreibt Bücher, findet mit KI neue Ausdrucksmöglichkeiten für seine Texte. Er ist Radiomacher, Journalist, Schriftsteller. Literaturradio Hörbahn hat er vor 11 Jahren gegründet und ist bis heute mit ehrenamtlich, 5 Sendungen pro Woche und ca. 3000 Sendungen online.
Literaturradio Hörbahn – wo Sprache Frequenz wird und Gedichte auf Sendung gehen.
Seit einem Jahr online: Radio Liberton – ein KI-Radio, das nicht schweigt. Eigene Texte, auch eigene Stimme, eigene Meinung, Songs für Demokratie, gegen Totalitarismus und so'n Zeug, aber ohne Schubladen
Doc_U macht Musik, weil Worte mit Musik einfach besser sind.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen.
Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
Sprecher Matthias Pöhlmann, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
es liest Matthias Pöhlmann
(Hördauer 37 Min)
Doc_U ist Chef bei Literaturradio Hörbahn und KI- Radio Liberton bei über 20 Plattformen - international doc_U@online.ms
Er macht Radio. schreibt Bücher, findet mit KI neue Ausdrucksmöglichkeiten für seine Texte. Er ist Radiomacher, Journalist, Schriftsteller. Literaturradio Hörbahn hat er vor 11 Jahren gegründet und ist bis heute mit ehrenamtlich, 5 Sendungen pro Woche und ca. 3000 Sendungen online.
Literaturradio Hörbahn – wo Sprache Frequenz wird und Gedichte auf Sendung gehen.
Seit einem Jahr online: Radio Liberton – ein KI-Radio, das nicht schweigt. Eigene Texte, auch eigene Stimme, eigene Meinung, Songs für Demokratie, gegen Totalitarismus und so'n Zeug, aber ohne Schubladen
Doc_U macht Musik, weil Worte mit Musik einfach besser sind.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen.
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Sprecher Matthias Pöhlmann, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
17 Minuten
"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 7.) EB-EJ
Hördauer 16 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest:Heike Stepprath
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt und Technik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
____________________________________________________________________________
Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Hördauer 16 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest:Heike Stepprath
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt und Technik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
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9 Minuten
Der Schriftsteller Rolf Dieter Brinkmann war ein extrem fleißiger Briefeschreiber
Der Wallstein Verlag startet eine kritische und kommentierte Edition seiner Korrespondenz
(Hördauer ca. 9 Minuten)
„Rolf Dieter Brinkmann, geboren am 16. April 1940 im oldenburgischen Vechta, gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker der Nachkriegszeit. Sein literarisches Werk zeichnete sich durch eine innovative Bildsprache aus, in die er bewusst Elemente der Alltagssprache und der US-amerikanischen Popkultur übernahm. Außerdem integrierte er Elemente von Beat, Mode und visuellen Medien in sein Werk, um es unmittelbar erfahrbar zu gestalten. Sein bedeutendstes Werk, der Gedichtband Westwärts 1 & 2, der heute als Schlüsseltext der deutschen Literaturgeschichte gilt, erschien erst wenige Tage nach dem Tod des Autors bei einem tragischen Verkehrsunfall in London am 23. April 1975. Die darin versammelten Texte formulierten das Lebensgefühl einer jungen Generation …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Der Wallstein Verlag startet eine kritische und kommentierte Edition seiner Korrespondenz
(Hördauer ca. 9 Minuten)
„Rolf Dieter Brinkmann, geboren am 16. April 1940 im oldenburgischen Vechta, gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker der Nachkriegszeit. Sein literarisches Werk zeichnete sich durch eine innovative Bildsprache aus, in die er bewusst Elemente der Alltagssprache und der US-amerikanischen Popkultur übernahm. Außerdem integrierte er Elemente von Beat, Mode und visuellen Medien in sein Werk, um es unmittelbar erfahrbar zu gestalten. Sein bedeutendstes Werk, der Gedichtband Westwärts 1 & 2, der heute als Schlüsseltext der deutschen Literaturgeschichte gilt, erschien erst wenige Tage nach dem Tod des Autors bei einem tragischen Verkehrsunfall in London am 23. April 1975. Die darin versammelten Texte formulierten das Lebensgefühl einer jungen Generation …“
Eine Rezension von Manfred Orlick
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