Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 28 Minuten
"Aramäisch – Die Sprache Jesu" – Holger Gzella spricht mit Uwe Kullnick über die Weltsprache des Altertums – Histothek  

Einführung Holger Gzella und Gespräch zwischen Holger Gzella, Matthias Pöhlmann und Uwe Kullnick 

(Hördauer ca. 89  min)

Moderation Uwe Kullnick, Ko-Moderation Matthias Pöhlmann

DIE ERSTE WELTSPRACHE - EINE KULTURGESCHICHTE

Die aramäische Sprache ist ein Wunder: Ganz ohne militärische Eroberungen wurde sie im ersten Jahrtausend v. Chr. zur Verwaltungssprache des persischen Großreichs und damit zur ersten Weltsprache überhaupt. Holger Gzella, weltweit einer der besten Kenner des Aramäischen, erklärt, warum sich Sprache und Schrift eines politisch unbedeutenden Territoriums von Nordafrika bis Indien durchsetzten konnte und wie es zu einem zweiten Wunder kam: In der Weltsprache Aramäisch wurden Schriften mit einer universalen Botschaft verfasst, die aus lokalen Kulten die ersten Weltreligionen machten. Das anschaulich geschriebene Buch lässt auf faszinierende Weise das unsichtbare Gewebe erkennen, das die Kultur des Altertums geprägt hat und die großen Religionen bis heute verbindet.

Holger Gzella ist Ordinarius für Alttestamentliche Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er gehört weltweit zu den renommiertesten Experten für die aramäische Sprache, hatte von 2005 bis 2019 den Lehrstuhl für Hebräisch und Aramäisch an der Universität Leiden inne und ist Ordentliches Mitglied der Academia Europaea sowie der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften.

Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein

oder vielleicht in diese Sendung

Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing (Georgenstr. 63)

Tonbearbeitung Jupp Stepprath, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
16 Minuten
(Hördauer 16 min)

Lyrikwoche: – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 7

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
22 Minuten
(Hördauer 22 min)

Lyrikwoche: – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 6

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
17 Minuten
(Hördauer ca. 16 min)

Lyrikwoche: Wiedergehört – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 5

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
21 Minuten
(Hördauer 21 Minuten)

Lyrikwoche: – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 4

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick

Interessant zu wissen:

Charles Baudelaire war der erste Schriftsteller, auf den Jean-Paul Sartre seine existentialistische Philosophie der Freiheit anwandte: "Die freie Wahl seiner selbst, die der Mensch trifft, ist absolut identisch mit dem, was man sein Schicksal nennt." Sartre behandelt Baudelaire weder als Literaturkritiker noch als Psychologe oder als Soziologe, sondern mit seiner Methode der Einfühlung versucht er, aus persönlichen Bekenntnissen und Briefen herauszulesen,

wie dieser größte französische Lyriker des 19. Jahrhunderts, der sein Leben lang unglücklich war, sein unverwechselbares Geschick nicht, wie heute gern behauptet, als unschuldiges Opfer seiner Verhältnisse passiv hinnahm, sondern durch viele freie Deutungen und Schlussfolgerungen Stück für Stück sich selbst bereitete. Sartres Methode hat sich in den folgenden beiden großen Schriftstelleruntersuchungen über Genet und Flaubert unendlich bereichert und verfeinert. Die Fragestellung blieb jedoch dieselbe wie in seinem Buch über Baudelaire. Quelle 
18 Minuten
(Hördauer 18 Minuten)

Lyrikwoche – Die Blumen des Bösen von Charles Baudelaire Teil 3

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
3 Minuten
Piazza an der Bo "Piove, Piove " – eine Kolumne von Uwe Kullnick

Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 3 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Mixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
13 Minuten
(Hördauer 13 min)

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
17 Minuten
(Hördauer 17 Minuten)

Charles Baudelaire, geboren am 9. April 1821 in Paris wo er am 31. August 1867  gestorben ist, gilt heute als einer der bedeutendsten französischen Lyriker und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa.

Ins Deutsche übertragen von Terese Robinson

Sprecher ist Uwe Kullnick
34 Minuten
Autoren: "Franz Kafka" – Der Hungerkünstler

(Hördauer 34 Minuten)

Am 3. Juni 1924 starb der Schriftsteller Franz Kafka im Alter von nur 40 Jahren. Obwohl sein Leben früh endete, hat sein literarisches Erbe einen tiefgreifenden Einfluss auf die Weltliteratur ausgeübt und begeistert bis heute Leser und Literaturwissenschaftler weltweit. Anlässlich des 100. Todestags dieses Autors präsentieren wir eine umfassende Auswahl seiner kürzeren Erzählungen, die sein Leben und Schaffen auch in dieser Form würdigen sollen.

Wir laden Sie ein, sich von den kafkaesken Erzählungen in jeweils wenigen Minuten verzaubern zu lassen, die wir hier für Sie zusammengestellt haben. Tauchen Sie ein in die facettenreiche Welt eines Autors, dessen Werk auch nach Jahrzehnten noch von ungebrochener Aktualität und Faszination ist.

Die meisten Erzählungen liest Marlisa Thumm.

Es beginnt Uwe Kullnick mit "Der Hungerkünstler"

⁠Vielleicht interessiert Sie auch diese Sendung?⁠   

 

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Die Erbin" von Claire Winter – Rezension

(Hördauer ca. 8 Minuten)

Claire Winter verbindet in ihrem Roman Die Erbin geschickt historische Fakten mit einer fesselnden Familiengeschichte, die von Intrigen, Schuld und der Suche nach Wahrheit geprägt ist. Ihre Figuren bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Mitwisserschaft, Ignoranz und skrupellosem Opportunismus. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie die Vergangenheit nachwirkt und welche Macht alte Netzwerke noch in der jungen Bundesrepublik hatten.

Eine Rezension von Heike Stepprath.

Sprecherin Heike Stepprath

Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.

Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.

 

Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.

Unsere Live-Sendungen im Pixel (Gasteig)
3 Minuten
Alexander von Humboldt – 1830-1839 - Sämtliche Schriften

Zurück in Berlin

AvH 5/10 – „Brief an Arago“ V.45 - 1830-1839“

Hördauer 03 Minuten

Sprecherin: Stefanie von Wietersheim

Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt

In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"

ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).

Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.

Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.

Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.

Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.

Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 34 Minuten
Hörbahn on Stage: Antike politische Gedichte aus dem alten China – übersetzt von Thomas O. Höllmann, mit einem Gespräch über seine Entstehung und die Hintergründe*

Die wegen der Live-Situation nicht optimale Tonqualität bitten wir  zu entschuldigen.

Th. O. Höllmann liest Gedichte aus seinen Übersetzungen und Gespräch zwischen Prof. Thomas O. Höllmann und Dr. Uwe Kullnick

Hördauer 95 Minuten. Wir bitten den suboptimalen Klang zu entschuldigen, während der Aufnahmen herrschten nicht die sonst üblichen Umstände.

Prof. Höllmann ist emeritierter Professor Sinologie, chinesische Archäologie und Kunst sowie Ethnologie an der Universität München. Derzeit ist er in der zweiten Amtsperiode Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Wir sprechen mit ihm über sein neues Buch in dem es um politische Gedichte aus dem alten China geht. Sein besonderer Untertitel ist: "Um mich von wichtigeren Dingen abzulenken, habe ich in den letzten Wochen einige antike politische Gedichte aus dem Chinesischen übersetzt.“ Er hatte die ungewöhnliche Idee sie per Mail zu versenden und schrieb dazu an die Adressaten: „Diese werde ich nun regelmäßig unter dem Betreff 'Tagesgedicht' versenden. Damit soll nicht zuletzt die notwendig gewordene Abschottung ein wenig durchbrochen werden."

Er versendete die erste mail am 22. März 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie an einen kleinen Kreis lyrikaffiner Freunde und Bekannter verschickte. Das roughbook Nr. 51 versammelt diese digitale Ritualfolge nun zu einer Anthologie aus insgesamt 60 Texten, die von der analytischen Klarheit und sprachlichen Wucht der Poesie zeugen und von der 'respektvollen Rücksichtslosigkeit' der Übersetzung.

Im Anhang des Bandes, der eine Zeitspanne vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 12. Jahrhundert abdeckt, erleichtern Kurzbiographien der Autoren und Verweise auf den historischen Kontext den Zugang zu den Gedichten. Zum Beispiel: "Wenn das Lebensende naht, kommen doch nur die Schmeißfliegen, um ihr Beileid zu bekunden" (von Hanshan, aus dem 7. Jahrhundert). Hören Sie nun eine Auswahl der Gedichte, gelesen vom Autor und anschließend ein Gespräch zwischen Prof. Höllmann und Dr. Uwe Kullnick

⁠Prof. Dr. Thomas O. Höllmann⁠

Emeritus Lehrstuhl für Sinologie

(einschließlich chinesischer Kunst und Archäologie)

sowie für Ethnologie

Idee, Regie und Realisation Uwe Kullnick
10 Minuten
Lyrik Wiedergehört: Gedichte von August Stramm – "Die Nacht" ...

August Stramms neue überraschende Wortkunst wirkte beispielgebend auf viele Autoren. Dieser Band präsentiert alle Gedichte, die in seinen letzten Lebensjahren veröffentlicht wurden, sowie auch diejenigen, die erst postum publiziert worden sind.

Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim,  Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, H ugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin.

August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus.

Sprecher: Uwe Kullnick
3 Minuten
Piazza an der Bo "Im Keller" – eine Kolumne von Uwe Kullnick

Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 4 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Schnitt, Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick