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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
3 Minuten
Piazza an der Bo "Dürre und Essigbäume" – eine Kolumne von Uwe Kullnick. Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 3 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Mixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 33 Minuten
Gedenktag an die Opfer des Holocaust aus dem Bayerischen Landtag

Am 28. Januar 2025

(Hördauer ca. 84 Minuten)

Kurzer Ausschnitt aus dem 90 Minuten langen Live-Hörspiel aus der Autobiographie des KZ-Inhaftierten und Holocaust-Überlebenden Solly Ganor.

(Hördauer 10 Minuten)  (mit freundlicher Genehmigung von Thomas Darchinger)

Der Senatssaal des Bayerischen Landtags fand eine beachtenswerte Veranstaltung zum Gedenktag der Opfer des Holocausts statt. Aufführung des Live-Hörspiels „Das andere Leben“ nach der Autobiographie von Solly Ganor am 28.01.2025 im Bayerischen Landtag

Lesung Thomas Darchinger (Schauspieler und Grimme-Preisträger). Eröffnung der Ausstellung „Back to Kaunas“ mit Fotografien von Michael Shubitz am 28.01.2025 im Bayerischen Landtag

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 Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Tontechnik Jupp Stepprath, Idee und Realisation Uwe Kullnick
10 Minuten
Aus guter Familie und einfachen Verhältnissen. Mit Alice Berends „Frau Hempels Tochter“ hat der Reclam Verlag einen Roman neu aufgelegt, der noch heute so unterhaltsam ist wie 1913

(Hördauer ca. 20 Minuten)

Die Romane und Erzählungen zahlloser zu ihrer Zeit erfolgreicher Schriftstellerinnen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik wurden auf den nationalsozialistischen Scheiterhaufen der 1930er Jahre verbrannt und ihre Autorinnen ins Exil getrieben, wenn sie nicht gar in den Konzentrationslagern zu Tode gebracht wurden. Nahezu keine der Überlebenden hat nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors an ihre früheren Erfolge anknüpfen können. Auch wurde in den 1950er und 60er Jahren kaum einer ihrer früheren Bestseller neu aufgelegt. Erst der Frauenbewegung der 1970er Jahre ist es zu verdanken, dass zahlreiche einst berühmte, nach dem Kulturbruch der Nazis jedoch vernachlässigte oder gar vergessene Autorinnen wieder bekannter wurden. So verdienstvoll das auch ist, gab und gibt es doch noch immer etliche zu Unrecht verschollene Autorinnen – und ihre Werke neu zu entdecken. Daher ist es umso begrüßenswerter, dass sich auch im 21. Jahrhundert noch immer Verlage um sie verdient machen – und zwar nicht nur solche, die sich ganz auf die Literatur von Frauen verlegt haben. Namentlich hervorzuheben ist vor allem der zwar kleine, dafür aber umso bemerkenswertere Verlag das vergessene buch, der etwa Maria Lazar und ihr bedeutendes Œuvre dem Orkus des Vergessens entrissen hat. ...

Von Rolf Löchel

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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Regie und Realisation Uwe Kullnick
55 Minuten
Reportage: Vernissage "Bundesliga Kathedralen" - Ausstellung von Michael von Hassel.

(Hördauer 55 Minuten)

Die Ausstellung "Bundesliga Kathedralen" öffnet ihre Türen. Wir waren bei der Vernissage dabei, fühlten uns wie zu Hause und entdeckten eine fesselnde Ausstellung. Der renommierte Fotograf Michael von Hassel steht im Rampenlicht. Er sprengt die Grenzen der Kunst mit seinen hyperrealistischen Werken. Seine einzigartigen Aufnahmen von Fußballstadien bringen die verlassenen Arenen bei Nacht zum Leuchten. Sie offenbaren eine verborgene Schönheit und flüstern von geheimnisvollen Ereignissen.

Begleiten Sie uns auf einer fotografischen Achterbahnfahrt durch eine Welt, in der das Licht die Hauptrolle spielt. Lernen Sie, wie Hassel jahrelang an dieser einzigartigen Serie gearbeitet hat. Tauchen Sie ein in eine bisher unerforschte Fantasiewelt des Fußballs.

Die Ausstellung "Bundesliga Kathedralen" ist mehr als nur eine Ansammlung von Bildern. Sie ist eine Einladung, die Welt des Fußballs durch die Linse eines Künstlers zu sehen. Sie ist eine Reise in die Tiefe der Nacht, in die Magie der Stadien und in die Leidenschaft des Spiels. Sie ist eine Hommage an die Schönheit des Fußballs und an die Kraft der Kunst.

Also, hören Sie rein und lassen Sie sich von der Magie der "Bundesliga Kathedralen" verzaubern. Es ist eine Erfahrung, die Sie nicht verpassen sollten.

Tontechnik Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
12 Minuten
Frau Goethe liest (FGL)

"Das Licht in den Wellen" von Janne Mommsen – Rezension

(Hördauer ca. 12 Minuten)

Janne Mommsen verbindet in seinem Roman Das Licht in den Wellen geschickt historische Fakten mit einer fesselnden Familiengeschichte, welche das Leben von Auswanderinnen von den Nordfriesischen Inseln in die USA im frühen 20. Jahrhundert beleuchtet. In Stadtteilen wie Brooklyn und Queens entstand eine lebendige deutschstämmige Gemeinschaft, die an friesischer Kultur festhält. Der Roman spiegelt die stille, aber kraftvolle kulturelle Kontinuität.

Eine Rezension von Heike Stepprath.

Sprecherin Heike Stepprath

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Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.

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16 Minuten
Die Gefahr der Leichtfertigkeit

Jens Biskys „Die Entscheidung“ beschreibt die Geschichte der späten Weimarer Republik als Mahnung für die Gegenwart

(Hördauer ca. 16 Minuten)

Die abenteuerliche Entwicklung der Technik mit ihren Triumphen und Katastrophen, Lärm und Sensation des Sportrekordes, Überschätzung und wilde Überbezahlung der Massen anziehenden Stars, Box-Meetings mit Millionen-Honoraren vor Schaumengen in Riesenzahl; dies und dergleichen bestimmt das Bild der Zeit zusammen mit dem Niedergang, dem Abhandenkommen von sittigenden und strengen Begriffen wie Kultur, Geist, Kunst, Idee. […] Alles scheint möglich, scheint erlaubt gegen den Menschenanstand, und […] so erscheint die lehrweise abgeschaffte Freiheit nun wieder in zeitgemäßer Gestalt als Verwilderung, Verhöhnung einer als ausgedient verschrienen humanitären Autorität, als Losbändigkeit der Instinkte, Emanzipation der Roheit, Diktatur der Gewalt.. ...

Von Detlev Mares

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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Regie und Realisation Uwe Kullnick
10 Minuten
Alexander von Humboldt – 1830-1839 - Sämtliche Schriften

AvH 5/10 – „Untersuchungen über den Namen Amerika“ V.38 - 1830-1839“

(Hördauer 11 Minuten)

Sprecherin: Stefanie von Wietersheim

Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt

In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"

ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).

Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.

Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.

Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.

Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.

Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Piazza an der Bo "Eine Kiste wird geliefert" – Kolumne von Uwe Kullnick" – eine Kolumne von Uwe Kullnick.

Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 3 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

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Sprecher: Matthias Pöhlmann

Mixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
15 Minuten
Arboreale Poetik - Solvejg Nitzke folgt den Spuren der Bäume - Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume

(Hördauer ca. 15 Minuten)

Bäume begegnen uns überall. Wir atmen den Sauerstoff, den sie ausstoßen, genießen den Schatten, den sie spenden, pflanzen und fällen sie. Sie dienen uns als Forschungsobjekt und Rohstoff, als Symbol und Strukturmodell unserer Wirklichkeit. In Solvejg Nitzkes Fremde Verwandtschaft: Eine Kulturpoetik der Bäume werden sie zum Zentrum einer originellen Studie, in der wir nicht nur etwas über Bäume, sondern auch von und mit ihnen lernen können. Das gelinge nur, so betont die Autorin wiederholt, wenn wir sie in ihrer Mehrdimensionalität begreifen und uns der vielschichtigen Beziehungen, in denen wir mit ihnen stehen, bewusst machen. Denn sie seien „immer beides: Symbol und Pflanze, Metapher und realer Gegenstand, Objekt naturkundlichen Interesses und kultureller Praktiken“. ...

Von Lisa Schmitz

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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Regie und Realisation Uwe Kullnick
20 Minuten
Ein Land, das sich selbst verspielte - In seinem umfangreichen Roman „Das Narrenschiff“ erzählt Christoph Hein noch einmal die Geschichte eines nach 40 Jahren untergegangenen Staates und der Menschen, die in ihm lebten

(Hördauer ca. 20 Minuten)

Es gibt wohl keinen zweiten deutschsprachigen Schriftsteller, der sich der wechselhaften Historie Deutschlands im 20. Jahrhundert – seines Zerfalls in zwei Teilstaaten nach 1945 und des Wieder-zueinander-Findens von Ost und West nach fast einem halben Jahrhundert getrennter Wegstrecke – mit seinen Werken so genau wie kritisch angenommen hätte wie Christoph Hein. Ihn als einen Chronisten seiner Zeit und Gesellschaft zu bezeichnen, ist deshalb durchaus legitim. ...

Von Dietmar Jacobsen

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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Regie und Realisation Uwe Kullnick
13 Minuten
„Reise zum Arcturus“ von David Lindsay – rausgefischt & vorgestellt von Marcus Weible und Evelyn Müller

"Rausgefischt & Vorgestellt". (Hördauer ca. 13 Minuten)

Reise zum Arcturus“

"Lindsays Werk ist (...) einer der letzten Versuche in der abendländischen Literatur, im Rückblick auf Orient und Antike die Einheit von Religion, Dichtung, Philosophie und Musik zu gestalten. (...) Uns diesen Besitz, der noch nicht verlorengegangen ist, jetzt endlich anzueignen, dürfte es hoffentlich nicht zu spät sein."

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.

Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin  mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."

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58 Minuten
GlockenbachWelle – Die Welle mit Takis Würger

Die 30. Folge mit Takis Würger (Hördauer ca.58 Minuten)

Spiegel-Bestsellerliste Platz 3, Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels, ausverkaufte Lesungen noch und nöcher – die Rede ist von „Für Polina“ von Takis Würger und wir freuen uns riesig, in dieser Folge den Autor ebenjener literarischen Perle zu Gast zu haben!

In dieser Ausgabe reitet Takis Würger mit uns auf der GlockenbachWelle.

Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:

Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung

Steffi Sack – Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“

Takis Würger, preisgekrönter Journalist und Bestsellerautor

Worum geht es diesmal?

Wir werden boxen, Siege verzeichnen und Rückschläge hinnehmen, wir werden zarte Melodien komponieren und schwere Klaviere schleppen, wir werden besondere Freundschaften schließen und allen voran – wir werden uns ganz schwer verlieben!!!

Wir blicken gemeinsam hinter die Kulissen von Polina und lassen einige Tasten auf der Klaviatur von Takis Würgers Schriftstellerleben klingen.

Worauf ihr euch freuen dürft:

auf eine gefühlvolle Geschichte, die von den Melodien der Menschen und der Klaviermusik getragen wird

warum es ein langer Weg war, Bestsellerautor zu werden und wie „Knockout“ den Grundstein dafür gelegt hat

warum Takis ein nahezu fanatisches Verhältnis zu Nudeln hat und warum Pasta con la mollica eine wunderbare Alternative zu aglio e olio ist

warum Gegensätze ein guter Kompass für uns alle sind

warum sich ganz vieles, das mit „Für Polina“ verbunden ist, wie ein Geschenk anfühlt

von New Yorker Nachbarn, die sich als Bestsellerautoren entpuppen

wie die Figuren seiner Werke entstehen und an welche Menschen sie angelehnt sind

wie man sich Wissen durchs Zuhören aneignen kann

warum der Diogenes Verlag für Takis ein Traumverlag ist und er dort ein Zuhause gefunden hat

Takis Buchempfehlungen zum Entspannen, Eintauchen und Ehrfurcht haben

Wir wünschen viel Freude beim Hören …

Artikel zur Welle mit Takis Würger auf Nur Lesen ist schöner

Steffis Besprechung zu „Für Polina“ auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite der Glockenbachbuchhandlung

Die Lesungstermine von Takis Würger von August bis Oktober
54 Minuten
"Miss Harkness und das Damengambit" – von Bradley Harper – Hörbahn on Stage

Moderation: Heike Stepprath

Lesung Philipp Röttgers und Dorothee Schröder (Hördauer ca. 22 min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Philipp Röttgers und Dorothee Schröder (Hördauer ca. 31 min)

England, 1897. Margaret Harkness und Professor Bell ermitteln neun Jahre nach den Ripper-Morden erneut gemeinsam einen Fall. Sie müssen ganz dringend einen Komplott aufdecken, der ein Attentat auf Queen Victoria während ihres Diamantenen Thronjubiläum plant. Miss Harkness und das Damengambit ist ein raffinierter historischer Krimi mit viel Atmosphäre, subtiler Ironie und kluger Handlung. Bradley Harper verwebt Fiktion und Geschichte kunstvoll zu einem packenden Spionagefall im viktorianischen London.

In der 284. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir mit Philipp Röttgers und Dorothee Schröder ein Gespräch geführt über Bradley Harpers neuen Roman "Miss Harkness und das Damengambit". Wie gewohnt hören Sie vorweg einen Auszug aus dem Krimi (erschienen beim Dryas Verlag).

Teilnehmer:

Philipp Röttgers (Literaturagent) und Dorothee Schröder (Übersetzerin)

Heike Stepprath (Moderatorin)

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Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
"Malmende Kiefer, gestoßener Schweiatem" - Der Drahtzieher - eine Rezension von Oliver Pfohlmann – Literaturkritik.de – Ein Industriemagnat im Sauerland, eine exotische Cousine und eine Mehrfachaffäre: Sarah Pines‘ Debütroman „Der Drahtzieher“ zeichnet das schillernde Porträt einer Gesellschaft am Abgrund

(Hördauer ca. 08 Minuten)

Theodor Hugo Hasselt hat Haltung, Wutanfälle und fluktuierende Finanzen. Der Fabrikant aus dem Sauerland soll das eingeschlafene deutsch-britische Eisenbahnprojekt »Vom Kap nach Kairo« wiederbeleben. In Südafrika verliebt er sich rettungslos in seine Cousine Alba und führt sie heim auf sein Landgut in Iserlohn. Doch dort angekommen, will Alba plötzlich Theodors besten Freund Albert, der wiederum mit Marthe verlobt ist, Theodors Jugendliebe und Langzeitgeliebter. Ein Hohelied und ein Abgesang auf die unvergleichlichen Zwanzigerjahre........

Von Oliver Pfohlmann

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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Regie und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 5 Minuten
"Die Villa in Weimar – Uwe Kullnick spricht mit Michelle Marly – Hörbahn on Stage

(Hördauer ca. 18 min) Lesung, (Hördauer ca. 47 Minuten) Gespräch

 

Sommer 1897: Die weltberühmte Schauspielerin Marie Seebach hat einen Teil ihres großen Vermögens in einer kürzlich gegründeten Stiftung angelegt und damit ein einzigartiges Altersheim für mittellose Bühnenkünstler in Weimar geschaffen. Da erfährt sie von Unregelmäßigkeiten. Misstrauisch verfolgt sie die Vorgänge aus ihrem Urlaubsdomizil Sankt Moritz und bittet Lotte Wernitz, eine junge Krankenschwester, nach Weimar zu fahren und sich inkognito umzusehen.

Doch bevor Lotte erste Briefe an die alte Dame schreiben kann, werden alle Beteiligten in Weimar durch eine traurige Nachricht aufgeschreckt: Marie Seebach ist an einer Lungenentzündung gestorben. Offenbar ist ihre Schwester Wilhelmine die Universalerbin und damit die Frau, an der nunmehr der Fortbestand der Stiftung hängt. Die alten Herrschaften sind in Aufregung, überlegen, was zu tun ist, um ihren Alterssitz auf jeden Fall zu retten – denn Wilhelmine scheint ihnen nicht wohlgesonnen. ...

Hinter Michelle Marly verbirgt sich die deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Durch ihren Vater, den Komponisten Michael Jary, entdeckte sie schon früh ihre Liebe zu Frankreich; ihre Mutter, ein ehemaliges Mannequin, prägte ihren Sinn für Mode. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München, sie hat eine erwachsene Tochter und ist sehr glückliche Oma von Zwillingen.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick