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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
10 Minuten
Auch über das menschliche Gesäß lässt sich trefflich philosophieren und spekulieren, wie der französische Autor und ehemalige Professor für Französisch an der Universität Kairo hier beweist. “Der Hintern”, als Buch schon etwas älter, als Blickfang jedoch immer aktuell, ist eine amüsante, lehrreiche und unterhaltsame Exkursion zu einem Körperteil, der viel beachtet und betrachtet wird und dessen Bedeutung auf vielen Feldern, sei es nun die Kunst, die Mode oder das Zwischenmenschliche, kaum überschätzt werden kann.

Den Text der Rezension finden Sie hier.
34 Minuten
Ein historischer Liebesroman über zwei Musikerinnen, die in unterschiedlichen Zeiten um ihre Existenz kämpfen.

Im Januar 2014 zieht die Geigerin Valerie Mollwitz von München nach Paris, um den Posten der zweiten Konzertmeisterin in einem Orchester anzutreten und die gescheiterte Beziehung zu ihrem Exfreund zu verarbeiten. Doch der Neuanfang in Paris entpuppt sich als wahre Katastrophe: Madame Prokova, die erste Konzertmeisterin, begegnet ihr feindselig, Freunde hat sie nicht und aufgrund mangelhafter Sprachkenntnisse kann sie den Alltag kaum bewältigen.

In dieser verfahrenen Situation findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßtante Elise in den Hohlräumen ihres geerbten Biedermeiersofas. Die Lektüre führt Valerie in das beschauliche Bonn des Jahres 1914, wo sich die junge Pianistin Elise in den attraktiven Geiger Karl verliebt. Die beiden Musiker schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung. Tief berührt von Elises Geschichte, nimmt Valerie ihr Schicksal entschlossen selbst in die Hand und gibt der Liebe eine Chance.

Verena Maria Kalmann, geboren und aufgewachsen in der Nähe von Bonn, ist Diplom-Übersetzerin für Italienisch, Französisch und Englisch. Nach ihrem Studium an der Universität Mainz arbeitete sie zunächst als Übersetzerin und Lektorin in Bonn und im norditalienischen Modena. Heute lebt sie am Bodensee und ist für einen Schweizer Sprachdienstleister tätig.

Sie spielt Geige und Klavier und ist in mehreren Kammermusikensembles und Orchestern aktiv. Ihre Leidenschaft für Musik prägt auch ihren Debütroman “Von Elise”, dessen Protagonistinnen Musikerinnen sind.

Weitere Informationen zur Autorin finden Sie unter www.verena-maria-kalmann.de
23 Minuten
Im Rahmen der Gilchinger Kulturwochen fand in Zusammenarbeit mit dem Freien deutschen Autorenverband Bayern und dem Helferkreis Asyl in Gilching eine interkulturelle Veranstaltung statt. Lyrische Texte

in verschiedenen Sprachen und aus verschiedenen Blickwinkeln

Es lesen Rose Zaddach und Ruth Neureiter
9 Minuten
Zum diesjährigen 200. Fontane-Geburtstag erscheinen in zahlreichen Verlagen nicht nur Neuausgaben seines Werkes und Publikationen, die seine Biografie und verschiedene Aspekte des Fontane-Kosmos beleuchten, sondern auch die Hörverlage liefern seit geraumer Zeit einen beachtlichen Beitrag zu dem Jubiläum.

von  Manfred Orlick

Sprecher ist Uwe Kullnick

Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig.

Neben dem naturwissenschaftlichen Beruf immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
33 Minuten
Christine Gitter las in der Literaturagentur erzähl : perspektive aus ihrem Buch „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Apothekerin“. Alles über die fantastische Welt der Medikamente.

Die Autorin vermittelt das Wissen, das es für einen sicheren und kompetenten Umgang mit Medikamenten braucht.

Alles über die fantastische Welt der Medikamente

Medikamente sind für uns Helfer in der Not, manchmal lebensnotwendig, sie bergen aber auch Risiken und Nebenwirkungen für unsere Gesundheit. Anschaulich und charmant erzählt Apothekerin Christine Gitter alles, was man wissen muss, um sich im Dickicht der Pharmazie sicher zu bewegen.

Die Pharmazeutin Christine Gitter kennt sie ganz genau: die Fragen und Sorgen all jener, die eine Apotheke aufsuchen. Wie soll man es schaffen, eine riesige Kapsel zu schlucken? Woher weiß die Kopfschmerz-Tablette, dass sie in den Kopf soll und: Gibt es diese Pille auch vegan? Jetzt hat sie ihr gesammeltes Apotheken-Wissen aufgeschrieben.

• Anschaulich und mit Augenzwinkern erklärt sie komplexe Zusammenhänge,

• zeigt einfache Tricks

• und teilt ihr Rezept für die perfekte Hausapotheke.

Und mehr noch: Christine Gitter vermittelt das Wissen, das es für einen sicheren und kompetenten Umgang mit Medikamenten braucht. Die einzige Nebenwirkung dieses Buches: ein wundersamer Wissenszuwachs und beste Unterhaltung.

Es moderiert Klaus Gröner von der erzähl : perspektive

Christine Gitter, geboren 1970, konnte über zwanzig Jahre Apothekenerfahrung sammeln, davon 16 Jahre als Inhaberin der zweitältesten Apotheke Deutschlands. Durch zahlreiche Gespräche mit ihren Kunden kennt sie die Fragen und Unsicherheiten rund um das Thema Arzneimittel wie keine andere. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Regensburg.
21 Minuten
Christine Gitter las in der Literaturagentur erzähl : perspektive aus ihrem Buch „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Apothekerin“. Alles über die fantastische Welt der Medikamente.

Die Autorin vermittelt das Wissen, das es für einen sicheren und kompetenten Umgang mit Medikamenten braucht.

Alles über die fantastische Welt der Medikamente

Medikamente sind für uns Helfer in der Not, manchmal lebensnotwendig, sie bergen aber auch Risiken und Nebenwirkungen für unsere Gesundheit. Anschaulich und charmant erzählt Apothekerin Christine Gitter alles, was man wissen muss, um sich im Dickicht der Pharmazie sicher zu bewegen.

Die Pharmazeutin Christine Gitter kennt sie ganz genau: die Fragen und Sorgen all jener, die eine Apotheke aufsuchen. Wie soll man es schaffen, eine riesige Kapsel zu schlucken? Woher weiß die Kopfschmerz-Tablette, dass sie in den Kopf soll und: Gibt es diese Pille auch vegan? Jetzt hat sie ihr gesammeltes Apotheken-Wissen aufgeschrieben.

• Anschaulich und mit Augenzwinkern erklärt sie komplexe Zusammenhänge, • zeigt einfache Tricks • und teilt ihr Rezept für die perfekte Hausapotheke.

Und mehr noch: Christine Gitter vermittelt das Wissen, das es für einen sicheren und kompetenten Umgang mit Medikamenten braucht. Die einzige Nebenwirkung dieses Buches: ein wundersamer Wissenszuwachs und beste Unterhaltung.

Es moderiert Klaus Gröner von der erzähl : perspektive

Christine Gitter, geboren 1970, konnte über zwanzig Jahre Apothekenerfahrung sammeln, davon 16 Jahre als Inhaberin der zweitältesten Apotheke Deutschlands. Durch zahlreiche Gespräche mit ihren Kunden kennt sie die Fragen und Unsicherheiten rund um das Thema Arzneimittel wie keine andere. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Regensburg.
26 Minuten
Isabella gerät ins Fadenkreuz des LKA München. Der Spionageverdacht hängt über ihr, dabei hat die Schauspielerin doch nur einen Botengang für ihren Freund David übernommen, der fürs LKA verdeckt ermittelt. Zurück zuhause findet sie den jungen Kriminalkommissar leblos im Wohnzimmer. In Panik flieht sie. Bei ihrer Rückkehr mit der Polizei ist David jedoch verschwunden. Nur die Blutlache bleibt. Unterstützt von ihrer besten Freundin Carina begibt Isabella sich auf eine gefährliche Suche. Wird sie David lebendig wiedersehen? Ein spannender, abenteuerlicher Spionagekrimi mit einem Schuss Humor und Liebe in Münchner Kulisse.

Mona Busch wurde 1977 in München geboren, ging dort zur Schule und studierte Grundschullehramt mit dem Hauptfach Germanistik. Auch heute noch lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe der bayerischen Landeshauptstadt. Schon als Kind war sie eine Leseratte, vor der kein Buch sicher war. Seit ihrer Jugend interessierte sie sich für die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten. Darüber schrieb und schreibt sie gerne spannende Geschichten – lange Zeit nur für die Schublade. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Spionageabenteuers “Lockvogel wider Willen” erfüllte sie sich kurz vor ihrem 40. Geburtstag einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade mit ihren Kindern die Gegend unsicher macht oder versucht, ihren Schülern lebenswichtige Dinge beizubringen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben spannender, actionreicher, aber auch humorvoller und romantischer Geschichten.
20 Minuten
Isabella gerät ins Fadenkreuz des LKA München. Der Spionageverdacht hängt über ihr, dabei hat die Schauspielerin doch nur einen Botengang für ihren Freund David übernommen, der fürs LKA verdeckt ermittelt. Zurück zuhause findet sie den jungen Kriminalkommissar leblos im Wohnzimmer. In Panik flieht sie. Bei ihrer Rückkehr mit der Polizei ist David jedoch verschwunden. Nur die Blutlache bleibt. Unterstützt von ihrer besten Freundin Carina begibt Isabella sich auf eine gefährliche Suche. Wird sie David lebendig wiedersehen?

Ein spannender, abenteuerlicher Spionagekrimi mit einem Schuss Humor und Liebe in Münchner Kulisse.

Mona Busch wurde 1977 in München geboren, ging dort zur Schule und studierte Grundschullehramt mit dem Hauptfach Germanistik. Auch heute noch lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe der bayerischen Landeshauptstadt. Schon als Kind war sie eine Leseratte, vor der kein Buch sicher war. Seit ihrer Jugend interessierte sie sich für die Arbeit von Polizei und Geheimdiensten. Darüber schrieb und schreibt sie gerne spannende Geschichten – lange Zeit nur für die Schublade. Mit der Veröffentlichung ihres ersten Spionageabenteuers “Lockvogel wider Willen” erfüllte sie sich kurz vor ihrem 40. Geburtstag einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade mit ihren Kindern die Gegend unsicher macht oder versucht, ihren Schülern lebenswichtige Dinge beizubringen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben spannender, actionreicher, aber auch humorvoller und romantischer Geschichten.
13 Minuten
Philipp Winkler führt uns mit seinem Debütroman ‚Hool‘, der es dieses Jahr bis in die Shorlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, in die Hooligan-Szene des Fussballs. Zentrale Person ist ein junger Mann, Heiko Kolbe, der aus unerquicklichen Familienverhältnissen stammend in der Hooligan-Szene eine neue ‚Familie‘ gefunden hat, die ihren Zusammenhalt über Kämpfe gegen andere Gruppierungen definiert. Doch während die Kumpels auch noch ein anderes Leben haben, hat sich Heiko ganz in die Szene begeben….

Den Text der Rezension finden Sie hier.
6 Minuten
Albert Ostermaiers neuer Gedichtband Über die Lippen handelt von der Liebe zweier Männer. Alles begann mit Berührungen der Knie unter dem Tisch, mit ersten Blicken und unter großer Vorsicht. Das lyrische Ich erlebt glückliche Tage, schwärmt von den einem Marmorbild gleichenden „angespannten muskeln“, küsst das Schlüsselbein des Geliebten. Doch es folgen Zögern und Zweifeln. Sie wollten sich in einem Hotelzimmer treffen. Er kommt nicht …

Eine Rezension von Thorsten Schulte

gelesen von Uwe Kullnick

Den Text zur Rezension finden Sie hier.

Alle Radio-Rezensionen finden Sie hier.
32 Minuten
Buchpräsentation mit den Herausgebern Waldemar Fromm, Marcel Schellong und Gabriele von Bassermann-Jordan (in Vertretung von Manfred Knedlik) in der Monacensia Lesung: Thomas Birnstiel

Die Veranstaltung fand In der Reihe „Aus den Beständen“ statt. Darin präsentieren AutorInnen und Wissenschaftler_innen ihre Arbeiten, die auf Basis der Monacensia-Sammlung entstanden sind.

Buchbestellung: bestellung@pustet.de

Waldemar Fromm, Marcel Schellong und Gabriele von Bassermann-Jordan (in Vertretung von Manfred Knedlik) präsentierten in der Monacensia im Hildebrandhaus, die soeben im Verlag Friedrich Pustet erschienene „Literaturgeschichte Münchens“. Der Band „Literaturgeschichte Münchens“ zeichnet die Wege der Münchner Autorinnen und Autoren, ihre Netzwerke und das literarische Leben in der Stadt ebenso nach, wie ihre literarische Darstellung vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Die verschiedenen literaturwissenschaftlichen Beiträge nehmen hierbei neben den bis heute weltberühmten Stars der Münchner Literatur-Szene auch die vergessenen und weniger bekannten Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den Blick.

Fast 1000 Jahre Literaturgeschichte

Eine Geschichte der Literatur Münchens von den Anfängen bis zur Gegenwart gibt es bisher nicht Fromm nannte auch kurz die Hauptpunkte die in der Literaturgeschichte Münchens zu finden sind. Da es insgesamt einundachtzig einzelne Beiträge sind können hier nur die Hauptkapitel Genannt werden. Sie zeigen in ihren Überschriften aber schon die Breite und Tiefe des angebotenen Materials und machen mehr als neugierig: Die rund 1000 Jahre Literaturgeschichte Münchens gliedern sich in: Das ausgehende Mittelalter – Humanismus – Im Zeitalter des Barock – Das zeitalter der Aufklärung – das kurze literarische 19. Jahrhundert (1800-1885) – Die Münchner Moderne – Die Literatur der 1920er Jahre – Literatur des Nationalsozialismus – Nachkriegsjahre – Gegenmünchen im heißen Sommer – Die Literaturstadt München von den 1980er bis zur Gegenwart.

Für Münchner und alle Literaturinteressierten sehr empfehlenswert.

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus und Verlag Friedrich Pustet
17 Minuten
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 2/30 Lyrik  Babylonier, Assyrer, Hebräer, Syrer, Araber

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
10 Minuten
Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung “Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933” in der Monacensia im Hildebrandhaus. Sie ist Dozentin an der Universität Augsburg am Lehrstuhl für Europäische Kulturgeschichte und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Pilot Projekt Telito am Literaturschloss Edelstetten e.V. / Vorsitzender und Leitung Prof. Dr.Klaus Wolf (Lehrprofessur für Literatur in Bayern). Zusammen mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus.

Neueste Publikationen:

Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen«

Wie Frauen die Welt veränderten

Ingvild Richardsen erzählt in ihrem Buch die aufregende Geschichte eines vergessenen Kapitels deutscher Emanzipationsbewegung. 1890 ist München eine Stadt im Aufbruch. Hier entsteht eine Frauenbewegung, die das Fenster zur Moderne aufstößt. Weg mit dem Mief des Wilhelminismus! Neue Rollen von Frau und Mann werden ausgetestet, neue Lebensmodelle und neue Formen der Sexualität gelebt.

Im Zentrum stehen Künstlerinnen und Bestsellerautorinnen – Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Gabriele Reuter, Emma Merk, Carry Brachvogel –, die ihre progressiven Ideen europaweit verbreiten. Auf dem ersten Frauenkongress werden 1899 Forderungen für die Zukunft formuliert – sie bleiben gültig bis heute.

voraussichtlich ab dem 25. September 2019 im Buchhandel

“Evas Töchter” „Modernsein heißt für die Frau ein eigenes Gesetz in der Brust tragen.“ So brachte die Schriftstellerin Carry Brachvogel 1912 die moderne Frauenbewegung, die für gleiches Recht auf Bildung, Beruf und Eigenständigkeit eintrat, perfekt auf den Punkt.

Dass München zwischen 1894 und 1933 zum Zentrum dieser Bewegung in Bayern wurde, ist heute kaum mehr bekannt. Damals prägten beeindruckende Frauen wie Anita Augspurg, Emma Merk, Marie Haushofer, Sophia Goudstikker, Carry Brachvogel, Helene Böhlau, Emmy von Egidy und viele mehr als Künstlerinnen und Frauenrechtlerinnen die Stadt. Sie alle waren Mitglied im Verein für Fraueninteressen, dem Flaggschiff der Bewegung. Visionär war ihr Anspruch, eine Erneuerung der Gesellschaft nur gemeinsam, nicht in Gegnerschaft zu den Männern zu erreichen.

Der Band „Evas Töchter“ zeigt das Leben und Wirken jener Frauen, die an vorderster Front für die Emanzipation in Bayern eintraten: Bislang unbekannte Fotografien, Briefe, Skizzen und biografische Dokumente ermöglichen intime Einblicke. Texte renommierter Autoren erläutern die historischen Hintergründe. Eine kleine Sensation ist die Erstveröffentlichung des Festspiels „Culturbilder aus dem Frauenleben“, das 1899 zum krönenden Abschluss des ersten Allgemeinen Bayerischen Frauentags aufgeführt wurde.
26 Minuten
„Er ist Amerika“, sagte der amerikanische Dichter Ezra Pound (1885–1972) über seinen Landsmann Walt Whitman. Thomas Mann (1875–1955) nannte ihn sogar den „Donnerer von Manhattan“. Der bedeutende englische Kritiker John Symonds (1914–2006) wurde da noch etwas konkreter, aber nicht weniger euphorisch: „Über Whitman reden, ist wie über das Universum reden. Er gleicht dem Universum, nicht nur, weil er so weit und umfassend ist, sondern weil er ungreifbar, entweichend, auf den ersten Blick widerspruchsvoll und in gewissem Sinne formlos ist.“ Und tatsächlich, Walt Whitman lässt sich nicht mit einem Etikett versehen und seine Werke keiner bestimmten literarischen Strömung zuweisen.

Eine Rezension von Manfred Orlick

gelesen von Uwe Kullnick

Den Text zur Rezension finden Sie hier.

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14 Minuten
Beate Gruhn, in Wiesbaden geboren. Als MTA war sie auf dem Gebiet der Immungenetik tätig. Vor zehn Jahren entdeckte sie „eine neue Welt“, die Welt des Schreibens. Veröffentlichungen: In Anthologien des „Freien Literatur Projekts München“, bei Rowohlt, Salon Literatur Verlag, in verschiedenen Zeitschriften, beim Bayerischen Rundfunk, Erzählband „Zeitfragmente.“ In ihrem Gedichtband Eiland lässt die Autorin in Ton und Rhythmus der Sprache Bilder entstehen, belichtet aktuelle Themen in „Meldung“, „In jener Zeit“ blickt sie zurück auf Vergangenes, macht in „Unterwegs“ ihre Beobachtungen, unternimmt „Eine Reise in die neue Welt“ und sucht im letzten Kapitel „Worte“.