Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
7 Minuten
Das moderne Subjekt wird im 18. Jahrhundert krisenhaft geboren, dies hat beispielsweise Andreas Reckwitz in seiner großen Studie Das hybride Subjekt festgestellt und näher ausgeführt. Der extremste und dann auch finale Punkt der Krisenhaftigkeit wird durch den Suizid markiert, den bereits Goethes Werther als „Krankheit zum Tode“ apostrophierte. Heute ist Depression nicht nur eine Diagnose, sondern auch eine Volkskrankheit geworden. Ob und inwiefern Suizidalität als Symptom für etwas Anderes gesehen werden kann, sei es ein krankes Individuum oder eine kranke Gesellschaft, das hat die Literatur bereits vielfach verhandelt, auch wenn es bisher nur selten genauer von der Literaturwissenschaft untersucht wurde. Eine lesenswerte Arbeit zum Thema hat nun Viktor Hoffmann vorgelegt …
Eine Rezension von Stefan Neuhaus
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
Eine Rezension von Stefan Neuhaus
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Es las Marlisa Thumm
12 Minuten
Wir schreiben das Jahr 1845. Zwei Schiffe machen sich in England auf den Weg, die letzte offene Frage der Seefahrt zu klären und im arktischen Eis den verborgenen Weg durch die legendäre Nordwestpassage zu finden. 134 Seeleute folgen dem Oberbefehl von Sir John Franklin, dem nicht unumstrittenen Konteradmiral und Polarforscher. Er war nicht die erste Wahl für das Kommando dieser Expedition.
27 Minuten
Frank Wedekind, eigentlich Franklin Benjamin Wedekind gestorben im März 1918 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meist gespielten Dramatikern seiner Epoche. 1896 war er Mitbegründer des Simplizissimus. Sein Zyklus 4 Jahreszeiten besteht aus ca. 100 Gedichten aus denen einige ausgewählt und vorgelesen werden.
Sprecher: Uwe Kullnick
Sprecher: Uwe Kullnick
33 Minuten
Die große Zeit der russischen Literatur war das 19. Jahrhundert. Dessen erste Hälfte bezeichnete man sogar als „Goldene Ära“, deren zentrale Gestalten das Dreigestirn Alexander Puschkin (1799–1837), Nikolai Gogol (1809–1852) und Michail Lermontow (1814–1841) war. Die zweite Hälfte schenkte der russischen und gleichzeitig der Weltliteratur die großen Romanciers der realistischen Literatur: Fjodor Dostojewski (1821–1881), Lew Tolstoi (1828–1910), Anton Tschechow (1860–1904), Iwan Turgenew (1818–1883) und schließlich Maxim Gorki (1868–1936) …
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
18 Minuten
Die deutsch-schwedische Schriftstellerin Nelly Sachs erhielt 1966 gemeinsam mit dem hebräischen Schriftsteller Samuel Agnon den Literaturnobelpreis, womit ihre literarische Auseinandersetzung mit dem jüngeren Schicksal des jüdischen Volkes gewürdigt wurde. Nach zwanzig Jahren (Hermann Hesse, 1946) erhielt wieder ein deutschsprachiger Autor diese höchste literarische Auszeichnung. Überhaupt war sie die erste deutsche Dichterin, der ein Nobelpreis zugesprochen wurde …
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
von Manfred Orlick
Sprecher ist Uwe Kullnick
Manfred Orlick, Diplom-Physiker. Nach Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zunächst im Universitätsrechenzentrum dann als Kliniksphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin tätig. Er ist, neben seinem naturwissenschaftlichen Beruf, immer auch literarisch tätig gewesen. Regelmäßig Beiträge in Regionalzeitungen von Halle und Leipzig, dazu zahlreiche Rezensionen. Publikationen: “Man will es einfach nicht glauben” (Glossen, 2009), “Freizeitführer Saalekreis” (2012), “Wahre Geschichten entlang der Straße der Romanik” (2016), “Wahre Geschichten um den Lutherweg S.-A.” (2017). Seit 2015 Hrsg. “literarisches echo” (Magazin für Literaturgeschichte).
15 Minuten
John Fante steht als einer der Außenseiter unter den amerikanischen Schriftstellern für eine packende, direkte Sprache, die seiner eigenen Lebenserfahrung und -wirklichkeit entspricht. Insofern war es folgerichtig, dass Autoren wie Charles Bukowski und Jörg Fauser ihn zum Vorbild nahmen.
Der Sammelband „Arturo Bandini“ besteht aus drei einzelnen Romanen. Die Übersetzung von Alex Capus beweist das faszinierende Talent Fantes, die eigene Geschichte in Worte zu fassen und zu erzählen.
Der Sammelband „Arturo Bandini“ besteht aus drei einzelnen Romanen. Die Übersetzung von Alex Capus beweist das faszinierende Talent Fantes, die eigene Geschichte in Worte zu fassen und zu erzählen.
Friends: Theaterstück – "Heute Hiasl" Anklage und Verteidigung eines Wilderers, von Sebastian Seidel
1 Stunde 30 Minuten
Nach einem wilden Leben wird dem knapp 35-jährigen „Bayerischen Hiasl“ Matthäus Klostermayr aus Kissing der Prozess gemacht. Er wird zahlreicher Morde und Verbrechen angeklagt. Aber war der begnadete Jäger nur ein Wilderer und Anführer einer Räuberbande – oder ein Held und Sozialrebell, der gegen Ungerechtigkeit und für die Freiheit kämpfte? Geschickt verteidigt der „Fürst der Wälder“ sich und seine Kameraden, der Chor der Bürger singt seine Lieder. Doch wer gegen die Staatsgewalt aufbegehrt, muss mit harten Strafen rechnen ….
Sebastian Seidel hat aus dem historischen Stoff ein Stück gemacht, in dem es nicht nur um die Frage Verbrecher oder Volksheld geht, sondern auch um die sehr aktuelle Utopie einer gerechteren Gesellschaft. Neben Hiasl, dem Richter und der Anklägerin steht erstmals ein Bürgerchor auf der Sensemble-Bühne.
Das Team Schauspieler:
Florian Fisch, Sarah Hieber, Olaf Ude und dem „Bürgerchor“
Regie: Sebastian Seidel, Musik: Rainer von Vielen, Chorleitung: Daniela Nering
Literaturhinweis: Klaus Wolf: Matthias Klostermayr – der “Bayerische Hiasl” (1736-1771) Räuber, Wilderer und ein Phänomen der Literaturgeschichte. In: Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben. Band 19 Weißenborn 2017
Sebastian Seidel hat aus dem historischen Stoff ein Stück gemacht, in dem es nicht nur um die Frage Verbrecher oder Volksheld geht, sondern auch um die sehr aktuelle Utopie einer gerechteren Gesellschaft. Neben Hiasl, dem Richter und der Anklägerin steht erstmals ein Bürgerchor auf der Sensemble-Bühne.
Das Team Schauspieler:
Florian Fisch, Sarah Hieber, Olaf Ude und dem „Bürgerchor“
Regie: Sebastian Seidel, Musik: Rainer von Vielen, Chorleitung: Daniela Nering
Literaturhinweis: Klaus Wolf: Matthias Klostermayr – der “Bayerische Hiasl” (1736-1771) Räuber, Wilderer und ein Phänomen der Literaturgeschichte. In: Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben. Band 19 Weißenborn 2017
15 Minuten
Vergegenwärtigte Vergangenheiten im beginnenden 21. Jahrhundert. In Zusammenarbeit mit Elena Agazzi.
In unserer Gegenwart erleben Erzähltexte mit historischen Themen wieder eine Hochkonjunktur. Das ist im ästhetisch anspruchsvollen wie im populären Feld zu beobachten, ebenso im Bereich non-fiktionaler Sachtexte und der Familien- bzw. Auto-Biographie. Welche Formen, Interessen und Funktionen sind damit verbunden? Dies prüft, konzentriert auf deutschsprachige Texte, der von einem internationalen Beiträgerkreis verfasste Band. Besonderes Augenmerk liegt auf dem, was die gegenwärtige Situation seit ca. 2000 auszeichnet. Dies sind erstens die Hybridisierung etablierter Formen des Geschichtserzählens, etwa des klassischen oder avantgardistischen historischen Romans, und die Infragestellung der Fakt-Fiktions-Grenze und zweitens neuartige kulturelle Kontexte: veränderte gesellschaftliche Orientierungsbedürfnisse, die (angebliche) Krise des modernen Geschichtsverständnisses sowie das in unserer medialisierten Gegenwart gewachsene Bedürfnis nach ‚Erfahrung‘. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem inner- und außerhalb der Literatur auffällig beliebten Zeitreise-Motiv. Der Band liefert die erste umfassende Untersuchung romanhaften Geschichtserzählens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Eine Rezension von Julia Stetter
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es las Marlisa Thumm
In unserer Gegenwart erleben Erzähltexte mit historischen Themen wieder eine Hochkonjunktur. Das ist im ästhetisch anspruchsvollen wie im populären Feld zu beobachten, ebenso im Bereich non-fiktionaler Sachtexte und der Familien- bzw. Auto-Biographie. Welche Formen, Interessen und Funktionen sind damit verbunden? Dies prüft, konzentriert auf deutschsprachige Texte, der von einem internationalen Beiträgerkreis verfasste Band. Besonderes Augenmerk liegt auf dem, was die gegenwärtige Situation seit ca. 2000 auszeichnet. Dies sind erstens die Hybridisierung etablierter Formen des Geschichtserzählens, etwa des klassischen oder avantgardistischen historischen Romans, und die Infragestellung der Fakt-Fiktions-Grenze und zweitens neuartige kulturelle Kontexte: veränderte gesellschaftliche Orientierungsbedürfnisse, die (angebliche) Krise des modernen Geschichtsverständnisses sowie das in unserer medialisierten Gegenwart gewachsene Bedürfnis nach ‚Erfahrung‘. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem inner- und außerhalb der Literatur auffällig beliebten Zeitreise-Motiv. Der Band liefert die erste umfassende Untersuchung romanhaften Geschichtserzählens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Eine Rezension von Julia Stetter
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Es las Marlisa Thumm
57 Minuten
Das Kloster Tegernsee gehört zu den Urzellen deutsche Literatur. … So ist es eine schöne Fügung, dass Bairisch als geschriebene Sprache auch am Tegernsee entstanden ist. Es darf bei diesem Streifzug durch die Literatur vom Tegernsee auch gelacht werden, ebenso mitgelitten und sich mitgefreut mit den Liebenden. Fundiert und zugleich unterhaltsam geht es zu. Im Sinne einer fröhlichen Wissenschaft jenseits jeglicher Mir-san-mir-Auftrumpferei.
13 Minuten
Unsere Reihe “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen. Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.
Sie hören im Teil 10/30 Lyrik aus der Türkei
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,
Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
Sie hören im Teil 10/30 Lyrik aus der Türkei
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,
Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
1 Stunde 7 Minuten
Ronald Reagan hat das Leben im Weißen Haus einmal mit dem eines Vogels in einem goldenen Käfig verglichen. Ähnlich wie er sprach First Lady Michelle Obama von ihrer Sehnsucht, „to walk right out the front door and just keep walking“. Aber die Sicherheitsleute des Secret Service hätten ihr einen solchen spontanen Spaziergang in die Welt außerhalb der Mauern und Zäune des Weißen Hauses niemals erlaubt.
Die Rolle der First Lady hat sich – einschließlich der Bezeichnung – über mehr als 200 Jahre entwickelt. Anders als beim Präsidenten, dessen Rechte und Pflichten in der Verfassung verankert sind, hat die Frau an seiner Seite keinen offiziellen rechtlichen Status. Sie ist Ehefrau, Partnerin, Mutter, Hausherrin, Gastgeberin und Beraterin. Aber nicht nur Eleanor Roosevelt, Jackie Kennedy, Hillary Clinton oder Michelle Obama haben das „Amt“ auch für eigene kulturelle und politische Anliegen genutzt und damit immer wieder auch die Amtszeit ihrer Männer mit geprägt.
Dr. Andreas Etges ist Historiker am Amerika-Institut der LMU München, wo er sich unter anderem mit den Präsidenten, ihren innen- und außenpolitischen Entscheidungen, aber auch der Darstellung des Weißen Hauses und seiner Bewohner in Film und Fernsehen beschäftigt. Er ist einer der führenden Kennedy-Experten in Deutschland.
VERANSTALTER: Stiftung Bayerisches Amerikahaus
Die Rolle der First Lady hat sich – einschließlich der Bezeichnung – über mehr als 200 Jahre entwickelt. Anders als beim Präsidenten, dessen Rechte und Pflichten in der Verfassung verankert sind, hat die Frau an seiner Seite keinen offiziellen rechtlichen Status. Sie ist Ehefrau, Partnerin, Mutter, Hausherrin, Gastgeberin und Beraterin. Aber nicht nur Eleanor Roosevelt, Jackie Kennedy, Hillary Clinton oder Michelle Obama haben das „Amt“ auch für eigene kulturelle und politische Anliegen genutzt und damit immer wieder auch die Amtszeit ihrer Männer mit geprägt.
Dr. Andreas Etges ist Historiker am Amerika-Institut der LMU München, wo er sich unter anderem mit den Präsidenten, ihren innen- und außenpolitischen Entscheidungen, aber auch der Darstellung des Weißen Hauses und seiner Bewohner in Film und Fernsehen beschäftigt. Er ist einer der führenden Kennedy-Experten in Deutschland.
VERANSTALTER: Stiftung Bayerisches Amerikahaus
1 Stunde 19 Minuten
Ein Fest der Gute-Nacht-Gedichte
Mit der neuen Gedichtanthologie “Jetzt noch ein Gedicht, und dann aus das Licht!”
Es lesen: Daniel Bayerstorfer, Quint Buchholz, Uwe-Michael Gutzschhahn, Reinhard Michl, Sandra Hoffmann, Armin Kratzert und Nora Zapf
Moderation: Jo Lendle
Ob Wortspielerei, unvergesslicher Ohrwurm oder schlichtes Kindergedicht – über 130 amerikanische Autorinnen und Autoren haben ihre Gute-Nacht-Gedichte direkt in die Lebenswelt der Kinder hineingeschrieben. Gesammelt hat sie Kenn Nesbitt, der nicht zufällig als „Hofdichter für Kinder“ gilt. Sie stecken voller Abenteuer und Lebensfreude, erzählen von Kinderbuchhelden, Märchenfiguren und Phantasiewesen und wecken die Lust an Sprache und Poesie. Ein Hausbuch für die ganze Familie mit unverwechselbaren Illustrationen von Christoph Niemann. Eine hochkarätige Riege deutschsprachiger Autorinnen und Autoren hat mit Begeisterung und Phantasie aus den Vorlagen einen funkelnden poetischen Sternenreigen gemacht. Daraus lesen nun Daniel Bayerstorfer, Quint Buchholz, Uwe-Michael Gutzschhahn, Reinhard Michl, Sandra Hoffmann, Armin Kratzert und Nora Zapf ihre persönlichen Lieblinge, der Leiter des Carl Hanser Verlags Jo Lendle führt durch den Abend – Stoff, aus dem die Träume sind, für Kinder allen Alters!
Mit der neuen Gedichtanthologie “Jetzt noch ein Gedicht, und dann aus das Licht!”
Es lesen: Daniel Bayerstorfer, Quint Buchholz, Uwe-Michael Gutzschhahn, Reinhard Michl, Sandra Hoffmann, Armin Kratzert und Nora Zapf
Moderation: Jo Lendle
Ob Wortspielerei, unvergesslicher Ohrwurm oder schlichtes Kindergedicht – über 130 amerikanische Autorinnen und Autoren haben ihre Gute-Nacht-Gedichte direkt in die Lebenswelt der Kinder hineingeschrieben. Gesammelt hat sie Kenn Nesbitt, der nicht zufällig als „Hofdichter für Kinder“ gilt. Sie stecken voller Abenteuer und Lebensfreude, erzählen von Kinderbuchhelden, Märchenfiguren und Phantasiewesen und wecken die Lust an Sprache und Poesie. Ein Hausbuch für die ganze Familie mit unverwechselbaren Illustrationen von Christoph Niemann. Eine hochkarätige Riege deutschsprachiger Autorinnen und Autoren hat mit Begeisterung und Phantasie aus den Vorlagen einen funkelnden poetischen Sternenreigen gemacht. Daraus lesen nun Daniel Bayerstorfer, Quint Buchholz, Uwe-Michael Gutzschhahn, Reinhard Michl, Sandra Hoffmann, Armin Kratzert und Nora Zapf ihre persönlichen Lieblinge, der Leiter des Carl Hanser Verlags Jo Lendle führt durch den Abend – Stoff, aus dem die Träume sind, für Kinder allen Alters!
1 Stunde 35 Minuten
In dem 64 Seiten langen monovokalischem E-Werk „Elfenfeld“ geht es um elf erzfesche, sexversessene Elfen einerseits und um elf jede Menge Schwerverbrechen begehende Pferdemetzger andererseits. …
In “Sechs auf der Wiesn” hört man von sechs verschiedenen Tagen in sechs unterschiedlichen Bierzelten. Was so harmlos klingt, ufert mächtig aus.
Reinhard Ammer, 1951 in Passau geboren und seit 1971 in München quasi dahoam, verfasst monovokalische, bairische und hochdeutsche Texte. Er sympathisiert mit der literarischen Gruppierung “Oulipo”, Ouvroir de littérature potentielle, also Werkstatt für potentielle Literatur. Ein Prinzip oulipotischer Literatur ist die “contrainte”, die kreative Beschränkung. Der frei gewählte Formzwang, beispielsweise das Schreiben mit einem einzigen Vokal, öffnet ungeahnte erzählerische Räume und ermöglicht phantastische literarische Darstellungsformen und Klanggebilde.
Veröffentlichungen: Das monovokalische E-Werk „Elfenfeld“ (Kunst- und Textwerk Verlag, 2. Aufl., München 2013). In bairischer Sprache „Herzzreissn –12 Rabenschwarze Münchner Gschichtn zur Mundharmonika (gespielt von Fabrizio Giannuzzi)“ (Verlag in der Lindenstrasse, München 2014) und das Musical „Sechs auf der Wiesn“ (Libretto: Reinhard Ammer – Musik: Franz Josef Walter). In hochdeutscher Sprache „Sechs auf der Wiesn“ (Roman – Smart & Nett Verlag, München 2019).
Die Moderation hat Uwe Kullnick.
Bitte beachten Sie, dass bei allen unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.
In “Sechs auf der Wiesn” hört man von sechs verschiedenen Tagen in sechs unterschiedlichen Bierzelten. Was so harmlos klingt, ufert mächtig aus.
Reinhard Ammer, 1951 in Passau geboren und seit 1971 in München quasi dahoam, verfasst monovokalische, bairische und hochdeutsche Texte. Er sympathisiert mit der literarischen Gruppierung “Oulipo”, Ouvroir de littérature potentielle, also Werkstatt für potentielle Literatur. Ein Prinzip oulipotischer Literatur ist die “contrainte”, die kreative Beschränkung. Der frei gewählte Formzwang, beispielsweise das Schreiben mit einem einzigen Vokal, öffnet ungeahnte erzählerische Räume und ermöglicht phantastische literarische Darstellungsformen und Klanggebilde.
Veröffentlichungen: Das monovokalische E-Werk „Elfenfeld“ (Kunst- und Textwerk Verlag, 2. Aufl., München 2013). In bairischer Sprache „Herzzreissn –12 Rabenschwarze Münchner Gschichtn zur Mundharmonika (gespielt von Fabrizio Giannuzzi)“ (Verlag in der Lindenstrasse, München 2014) und das Musical „Sechs auf der Wiesn“ (Libretto: Reinhard Ammer – Musik: Franz Josef Walter). In hochdeutscher Sprache „Sechs auf der Wiesn“ (Roman – Smart & Nett Verlag, München 2019).
Die Moderation hat Uwe Kullnick.
Bitte beachten Sie, dass bei allen unseren Veranstaltungen fotografiert und/oder gefilmt und ausgewähltes Bildmaterial im Internet, in der Presse oder in einer unserer Publikationen veröffentlicht wird.
10 Minuten
Es ist eine fantastische und doch ganz und gar wahre Geschichte: Am Vorabend der angolanischen Revolution mauert sich Ludovica, nachdem sie einen Einbrecher in Notwehr erschossen und auf der Dachterrasse begraben hat, für dreißig Jahre in ihrer Wohnung in einem Hochhaus in Luanda ein. Sie lebt von Gemüse, gefangenen Tauben und von einer Hühnerzucht, die sie auf der Dachterrasse wie durch Zauber beginnt, und bekritzelt die Wände in ihrer ausgedehnten Wohnung mit Tagebuchnotaten und Gedichten. Allmählich setzt sich aus Stimmen, Radioschnipseln und flüchtigen Eindrücken zusammen, was im Land geschieht. In den Jahrzehnten, die Ludovica verborgen verbringt, kreuzen sich die Wege von Opfern und Tätern, den Beteiligten an der Revolution, ihren Profiteuren und Feinden. Bis sie alle eines Tages erneut vor der Mauer in dem wieder glanzvollen Apartmenthaus stehen. José Eduardo Agualusa hat mit seinem wunderbaren, dicht und spannend gewobenen Roman, der das Fantastische der Wirklichkeit und eine Art höhere Gerechtigkeit beschwört, unvergessliche Szenen geschaffen, tragisch, komisch, grotesk. Dieser Roman feiert die Kunst des Erzählens selbst.
Eine Rezension von Michi Strausfeld
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Michi Strausfeld
Den Text der Rezension finden Sie hier.
7 Minuten
Männer erleben Erkältungen oftmals tatsächlich heftiger als Frauen. Warum wohl?
Männer haben einen niedrigeren Östrogenspiegel als Frauen. Da Östrogen die Vermehrung von Viren hemmt, sind Männer hier natürlich klar im Nachteil. In ihrem Körper können sich Viren hemmungslos ausbreiten und sorgen dafür, dass die Symptome viiiel heftiger sind.
Also, lasst uns jammern! Und dichten! Wir werden schon wieder.
Männer haben einen niedrigeren Östrogenspiegel als Frauen. Da Östrogen die Vermehrung von Viren hemmt, sind Männer hier natürlich klar im Nachteil. In ihrem Körper können sich Viren hemmungslos ausbreiten und sorgen dafür, dass die Symptome viiiel heftiger sind.
Also, lasst uns jammern! Und dichten! Wir werden schon wieder.