Die Kulturpessimist*innen Archiv
148 Episoden
4 Stunden 24 Minuten
„Who lives, who dies, who tells your story?“ Musik in unseren Ohren: Ja, es ist wirklich passiert, die Kulturpessimist*innen haben ein Musical besprochen! Oder besser gesagt die Aufnahme der Broadway-Inszenierung des Musicals „Hamilton“ von Lin-Manuel Miranda um den titelgebenden Alexander Hamilton, einen der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Und nachdem wir die offensichtlichen Fragen nach Musik, Rap, Poesie und deren Verknüpfung abgearbeitet haben, diskutieren wir über Turntables als Bühnendrehscheiben, über das (zu positive?) Bild der Gründerväter im Musical, über diverse Casts und darüber, wie Geschichte sich auch dadurch auszeichnet, dass sie immer auch Geschichtsschreibung ist – und wer die Geschichte weitererzählen darf, ist oft entweder von Machtfragen begleitet oder aber Glück. Auch bei „The Old Guard“, dem neuen Netflix-Top10-Film von Regisseurin Gina Prince-Bythewood, geht es darum, wer stirbt und wer überlebt. Dass wir es hier mit 5 Hauptfiguren zu tun haben, die eine „bedingte Unsterblichkeit“ besitzen, macht die Frage nach Leben und Überleben und den Unterschieden dazwischen besonders spannend. Wir beschäftigen uns mit dem Empowermentpotential eines Films mit diversem Cast und gleich zwei Female Leads, dem Pilotcharakter eines „Netflix Superhero Cinematic Universe“, den wir in dem Film vermuten, und fragen uns schließlich etwas meta, woran es liegt, dass gerade dieser Film die Zuschauer*innen so spaltet. In unserem Retrosegment ist dieses Mal das Jahr 2015 dran – ein Jahr mit groundbreaking Filmen und Serien, die unser Guckverhalten vielleicht für immer verändert haben. Ist das übertrieben? Vielleicht. Jedenfalls geraten wir ganz schön ins Schwärmen über Animationsfilme, die Gefühle perfekt abbilden, über Serien, die serielles Erzählen über 8 verschiedene Schauplätze perfektionieren, über Superheld*innen mal anders und über den besten Actionfilm aller Zeiten. Glaubt ihr nicht? Dann hört rein und erzählt uns hinterher, welche Filme und Serien euch im Jahr 2015 besonders begeistert haben.
3 Stunden 40 Minuten
„We fought an immoral war that wasn't ours, for rights we didn't have.“ Spike Lee ist wieder da – und hat mit seiner Netflix-Veröffentlichung „Da 5 Bloods“ mal wieder ein richtiges Brett hingelegt. Dass es „der richtige Film zur richtigen Zeit ist“ – wie er gerne bezeichnet wird –, halten wir für Quatsch, denn Rassismus war und ist immer da. Nur weil er gerade durch die „Black Lives Matter“-Proteste sichtbarer für weiße Menschen wie uns ist als sonst, heißt das nicht, dass ein Film über Rassismus, Whitewashing in der Geschichtsschreibung über den Vietnam-Krieg und die Vielschichtigkeit von Traumatisierungen nicht auch einfach ein universeller Film sein kann. Und so stellen wir uns in der Besprechung des Films auch viele universelle Fragen – bis hin zu der Überlegung, ob wir als weiße Podcastende eigentlich wirklich allein über diesen Film sprechen können. Vermeintlich kleiner und unscheinbarer kommt der zweite Netflix-Film daher, den wir uns für die Sendung angeschaut haben: „The Half of It“, eine queere Coming-of-Age-Highschool-Geschichte mit einer sino-amerikanischen Perspektive – von der queeren sino-amerikanischen Filmemacherin Alice Wu. Wir sprechen über die Kraft von Own Voices in der Schilderung echter Erfahrungen und Geschichten, über Genregrenzen und Metaebenen, auf die ein Film sich durch die Verwischung dieser Grenzen begeben kann, über die Philosophie von Freundschaft und Liebe und nicht zuletzt darüber, was „The Half of It“ als Titel zur Geschichte des Films beiträgt. In unserem Retrosegment ist dieses Mal das Jahr 2014 dran – und meine Güte, fiel es uns schwer, in den „Box Office“-Top10-Listen Filme zu finden, an die wir uns gerne zurückerinnern. Was war denn da 2014 mit dem Kinopublikum los, dass es die Filme, die uns etwas bedeuten, scheinbar nicht so stark beachtet hat? In der Serienwelt lässt sich das Jahr 2014 wiederum nicht ohne den Deutschlandstart von Netflix und Amazon Prime Instant Video betrachten, die unser Serienguckverhalten doch maßgeblich beeinflusst haben. Und eine Serie, die wir noch vor allem im ProSieben-Nachmittagsprogramm konsumiert haben, ging 2014 mit einem eher umstrittenen Finale zuende …
4 Stunden 11 Minuten
„You’re worth more than what you can give to other people. You deserve love, too. Don’t give up.“ Eine Saga geht zu Ende. Mit 5 Staffeln in nur 2,5 Jahren hat Noelle Stevenson es geschafft, mit ihrer Animationsserie „She-Ra and the Princesses of Power“ genau die Geschichten zu erzählen, die wir uns für Kinderserien wünschen. In unserer Podcast-Episode beleuchten wir die großen Errungenschaften der Serie, reden über verdiente und unverdiente Redemption Arcs, Selfcare und das Pacing der letzten Staffel – und stellen am Ende nochmal die Auseinandersetzung der Serie mit unterschiedlichen Formen der Liebe in den Mittelpunkt. Jetzt, wo ich deine Aufmerksamkeit gewonnen habe, lass mich in das zweite Thema starten. Wie du weißt, wirst du die Besprechung von der Serie „Dispatches from Elsewhere” hören – ein Titel, über dessen Bedeutung, wie ich versprechen kann, die Protagonist*innen dieses Casts noch hinlänglich diskutieren werden. Sofern dies nicht die erste Folge ist, die du hörst – was laut unseren Analytics nicht der Fall ist – weißt du, dass Becci, Christopher und Eric etwas zu Figuren, Setting und Geschichte der Serie erzählen werden, aber dass ihnen das nicht reichen wird. Du bist Becci, Christopher und Eric, wenn dich das „Worum geht's eigentlich?” bei dieser Serie brennend interessiert. In unserem Retrosegment ist dieses Mal das Jahr 2013 dran, das in der Serienwelt gefühlt einen deutlich größeren Einfluss hatte als in der Filmwelt. Das lag nicht nur am ersten Start eines größeren Streaming Services in Deutschland, sondern auch an einigen heißen Serienstarts aus unterschiedlichen Genres. Und ein gerade für die Crew dieses Podcasts wichtiges Jubiläum lag 2013 auch an …
4 Stunden 36 Minuten
„I guess I have a choice to make: Either I lock myself away from the world and just disappear or I could make pancakes instead.“ Syd Nowak meint diese Aussage doppeldeutig, genauso wie die ganze Serie „I Am Not Okay With This“ irgendwie doppelt ist: Sie ist Teenie-Highschool-Serie und Superheld*innen-Serie gleichzeitig. Zumindest liefert uns die erste Staffel viele Anzeichen dafür, dass hier ein interessanter Genremix mit durchaus emanzipatorischen Neuauslegungen beider Genres entstehen könnte, der auch Kritiker*innen beider Genres überzeugen könnte. Eine ganz andere Form von Superheld*innen erleben wir in der Neuauflage der „DuckTales“ von 2017. Die Vögel aus Entenhausen sind nicht mit Superpowers ausgestattet, erleben aber trotzdem viele spannende Abenteuer miteinander. Dass sich dabei im Gegensatz zum Original verschiedene horizontale Handlungsstränge entspinnen und die Figuren mit einer emotionalen Tiefe ausgestattet werden, die das Rätseln über zukünftige Entwicklungen erst ermöglichen, sind nur zwei der Punkte, die wir uns in dem Segment genauer anschauen. Schließlich haben wir es uns auch noch zur Aufgabe gemacht, Erics „SciFi Fatigue“ etwas entgegenzusetzen, und haben mit „Tales from the Loop“ eine etwas andere SciFi-Serie ins Programm aufgenommen. Warum eine melancholische Grundstimmung nie ins Hoffnungslose kippt, sondern auch angenehme Gedanken auslösen kann, und wie man die „Gleichgültigkeit des Besonderen“ trotzdem auf ganz besondere Art und Weise mit den durchaus besonderen Geschehnissen in einem fiktiven Ort verbinden kann, das besprechen wir ausführlich. In unserem Retrosegment ist dieses Mal das Jahr 2012 dran, das neben einigen absurden Vertretern in den Filmcharts auch so einiges zu bieten hatte, das die kommenden Filmjahre prägen würde. Bei den Serien befinden wir uns 2012 unserer Analyse nach in einer Art „Schwellenjahr“, in dem so manche Serien erschienen, die den Übergang zu einer neuen Serien-Ära markieren. Aber nichtsdestotrotz mussten wir uns auch von beliebten Klassikern verabschieden.
4 Stunden 45 Minuten
„But this is it, the deed is done Silence drowns the sound Before I leaped I should have seen The view from halfway down“ Wer hätte gedacht, dass „BoJack Horseman“ so poetisch zu Ende gehen würde. Mit „3einhalb Fragen“ wollen wir ein Format etablieren, mit dem wir neue Staffeln von Serien ins Programm aufnehmen können, die wir im Podcast schon mal ausgiebig besprochen haben – wie eben „BoJack Horseman“, dass hier nun zum dritten Mal bei uns auftaucht. Wir schauen uns die 6. Staffel dieser besonderen Serie an, analysieren, wie das Leben für die liebgewonnenen und weniger liebgewonnenen weitergehen wird, und überlegen, was jetzt eigentlich das Ende der Serie war, und was vielleicht nur ein Epilog. Auch der Kultpess-Lieblingsserie „Doctor Who“ und den Staffeln 11 und 12 nähern wir uns mit dem „3einhalb Fragen“-Format. Während über die neue Doctor(in) Jodie Whittaker im Team viel positive Einigkeit herrscht, sind bezüglich der Erzählweise des neuen Showrunners Chris Chibnall die Fragezeichen und Hoffnungen unterschiedlich groß. Und so schwärmen die einen von emanzipatorischen Geschichten und Reveals, welche den Doctor vielleicht zum ersten Mal im „New Who“-Zeitalter wirklich weiterentwickeln, während die anderen viel verschenktes Potential sehen und eine gewisse Who-Müdigkeit erleben. Eine neue Serie haben wir für euch aber auch noch im Gepäck: „Kipo and the Age of Wonderbeasts“, eine neue Netflix-Animationsserie, die auf vielen Ebenen Begeisterung bei uns auslöst. Denn auch und gerade in Zeiten von Corona-Ausgangssperren ist es spannend, eine so bunte postapokalyptische Welt vorgeführt zu bekommen. Und so wandern wir mit dem Blick der Protagonistin Kipo, die ein unfassbar großes Herz für Mutanten (und ihre Babys) hat, durch eine ganz neue Welt, in der Gesellschaftsmodelle verhandelt werden, Mutant*innen Persönlichkeit und Bewusstsein entwickeln und echte Freund*innenschaft und Vertrauen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Zu guter Letzt wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass wir uns für das Jahr 2020 und somit das Abschlussjahr einer Dekade ein Retrosegment vorgenommen haben: Jeden Monat schauen wir auf einer Jahr der letzten Dekade und seine für uns und/oder die Popkultur bedeutsamen Film- und Serienstarts zurück. In dieser Folge steigen wir mit dem Jahr 2011 ein, welches sich filmisch gar nicht so sehr in unser Gedächtnis gebrannt hat, serientechnisch aber gleich mit einem Klopper aufwartet. Wir freuen uns sehr, euch in diesem Jahr wieder regelmäßiger mit Content beliefern zu können. Danke dass ihr uns auch über die lange Pause die Stange gehalten habt!
5 Stunden 12 Minuten
Das Film- und Serienjahr 2019 ist erst abgeschlossen, wenn die große Kultpess-Jahresabschlussgala erschienen ist – so will es das Gesetz! Und so sind wir auch in diesem Januar wieder zusammengekommen, um zurückzublicken auf das, was uns dieses Jahr besonders begeistert, bewegt, gefesselt, überzeugt, überrascht, verzaubert und gefordert hat. Es war ein gutes Jahr für beide Medien; das sieht man auch daran, wie schwer es uns fiel, uns überhaupt auf Favoriten festzulegen – und daran, wie lange wir ganz Kultpess-typisch über diese Favoriten sprechen. Diesmal war es sogar so lang, dass wir uns von Beginn an entschieden haben, die Gala in zwei Teile aufzusplittern: Ihr hört hier den zweiten Teil über das Filmjahr 2019 und unsere liebsten Podcast-Entdeckungen; der erste über das Serienjahr 2019 und unsere liebsten Podcast-Entdeckungen sollte in euren Podcatchern direkt darüber liegen. Was das ganze dann noch mit Abschiedsfloskeln, sich gegenseitig verletzenden Filmcharakteren und (nicht) ausgeschöpften Potenzialen zu tun hat, müsst ihr selbst hören. Seid gespannt auf Beccis, Christophers und Erics Top 10 der Serien und Filme des Jahres – und auch auf die Lieblinge unserer tollen Hörer*innen, die sich diesmal mit sagenhaften 23 Audiokommentaren (von insgesamt 26 Personen) fleißig an dieser Gala beteiligt haben. Ihr seid die besten!!! Wir danken euch für ein tolles Jahr 2019 und hören uns im Jahr 2020 wieder öfter!
4 Stunden 16 Minuten
Das Film- und Serienjahr 2019 ist erst abgeschlossen, wenn die große Kultpess-Jahresabschlussgala erschienen ist – so will es das Gesetz! Und so sind wir auch in diesem Januar wieder zusammengekommen, um zurückzublicken auf das, was uns dieses Jahr besonders begeistert, bewegt, gefesselt, überzeugt, überrascht, verzaubert und gefordert hat. Es war ein gutes Jahr für beide Medien; das sieht man auch daran, wie schwer es uns fiel, uns überhaupt auf Favoriten festzulegen – und daran, wie lange wir ganz Kultpess-typisch über diese Favoriten sprechen. Diesmal war es sogar so lang, dass wir uns von Beginn an entschieden haben, die Gala in zwei Teile aufzusplittern: Ihr hört hier den ersten Teil über das Serienjahr 2019, der zweite über das Filmjahr 2019 und unsere liebsten Podcast-Entdeckungen folgt sogleich. Was das ganze dann noch mit Abschiedsfloskeln, sich gegenseitig verletzenden Seriencharakteren und (nicht) ausgeschöpften Potenzialen zu tun hat, müsst ihr selbst hören. Seid gespannt auf Beccis, Christophers und Erics Top 10 der Serien und Filme des Jahres – und auch auf die Lieblinge unserer tollen Hörer*innen, die sich diesmal mit sagenhaften 23 Audiokommentaren (von insgesamt 26 Personen) fleißig an dieser Gala beteiligt haben. Ihr seid die besten!!! Wir danken euch für ein tolles Jahr 2019 und hören uns im Jahr 2020 wieder öfter!
3 Stunden 4 Minuten
Eine Saga und eine Tradition gehen zu Ende. Der letzte Teil der „Skywalker Saga“, der letzte Teil der neuen „Star Wars“-Trilogie ist erschienen. Wir haben uns ein letztes Mal auf dem Chaos Communication Congress #36c3sz in trauter Runde mit MacSnider und Ralf Stockmann zusammen gefunden und Episode 9 besprochen. Wie finden wir den Film an sich? Wie gut macht er sich als Ende der neuen Trilogie? Und führt er die Skywalker-Saga würdig zu Ende? Doch haben wir nicht nur mit dem Film zu kämpfen, wir bekommen es plötzlich mit Lärmbelästigung in Form von lautstarker Musik von einer Assembly nebenan zutun. Nachdem diese verstummt ist, reden wir noch zwei Stunden weiter und gehen doch sehr versöhnlich aus diesem Podcast ...
5 Stunden 35 Minuten
Endlich Pause von der Pause! Pünktlich zum 5. Kultpess-Geburtstag, der zufällig (ok, auch ein bisschen geplant) mit unserer 60. Episode zusammentrifft und sich zum #Geburtsiläum vereint, sind wir zurück mit einer Ausgabe voller Gastbeiträge. Denn wir sprechen über Lieblingsfilme. Das kann ja durchaus ein kontroverses Thema sein, und jede*r interpretiert ein bisschen anders, was si*er darunter eigentlich versteht. Darum haben wir nicht nur selbst alle drei fünf Lieblingsfilme gesammelt, sondern auch euch gebeten, uns etwas über eure Lieblingsfilme zu erzählen. Sagenhafte 16 Gastbeiträge von 20 Personen sind bei uns eingegangen; ihr seid einfach fantastisch, Leute! Und so ergibt sich ein Potpourri aus unterschiedlichsten Lieblingsfilmen, das durchaus auch eine passable Filmempfehlungsliste für alle Geschmäcker abgibt. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch noch ein wenig über das erste Halbjahr 2019 in der Film- und Serienlandschaft zu sprechen, das wir aufgrund unserer Podcastpause bisher links liegen lassen mussten. Daher freuen wir uns besonders, euch zum #Geburtsiläum mit einer Episode in gewohnter Kultpess-Länge versorgen zu können. Viel Spaß!
2 Stunden 5 Minuten
Nach unserem MCU-Talk auf dem letzten Chaos Communication Congress musste kommen, was kommen muss: Der Day of the Podcast Ende Juni endete mit dem Endspiel, dem Unvermeidlichen, dem großen Crossover-Talk mit TheInsnider aka Macsnider und dem „Ralf Stockmann Projekt“. Trotz widriger Umstände in Form von wackeligem Internet, trockener Hitze und einer gewissen Müdigkeit haben wir in knackigen zwei Stunden unsere Vorhersagen vom Congress abgeglichen mit dem, was im Film passiert ist, und sind auf einige Theorien eingegangen.
3 Stunden 30 Minuten
Das Film- und Serienjahr 2018 ist erst abgeschlossen, wenn die große Kultpess-Jahresabschlussgala erschienen ist – so will es das Gesetz! Und so sind wir auch in diesem Januar wieder zusammengekommen, um zurückzublicken auf das, was uns dieses Jahr besonders begeistert, bewegt, gefesselt, überzeugt, überrascht, verzaubert und gefordert hat. Es war ein gutes Jahr für beide Medien; das sieht man auch daran, wie schwer es uns fiel, uns überhaupt auf Favoriten festzulegen – und daran, wie lange wir ganz Kultpess-typisch über diese Favoriten sprechen. Diesmal war es sogar so lang, dass wir uns entschieden haben, die Gala in zwei Teile aufzusplittern: Ihr hört hier den zweiten Teil über das Filmjahr 2018 und unsere liebsten Podcast-Entdeckungen, den ersten Teil über das Serienjahr 2018 findet ihr im Feed. Was das ganze dann noch mit Jessicajonesismus, Heitateitaeierkuchen und Kulturpessimenschen zu tun hat, müsst ihr selbst hören. Seid gespannt auf Beccis, Christophers und Erics Top 10 der Serien und Filme des Jahres – und auch auf die Lieblinge unserer tollen Hörer*innen, die sich mit etlichen Audiokommentaren fleißig an dieser Gala beteiligt haben. Ihr seid die besten!!! Wir danken euch für ein tolles Jahr 2018 und hören uns im Sommer wieder! Verlosung Für einen wunderbaren Start ins Filmjahr 2019 haben wir noch etwas für euch vorbereitet: Wir verlosen unter allen Kommentaren zu diesen beiden Jahresabschlussgala-Episoden, die bis zum 3.2.2019 eingehen, drei Pakete zum Film „The Favourite“ (ab 24.1. im Kino), bestehend aus zwei Freikarten für ein Kino eurer Wahl (in Deutschland) und einem Plakat zum Film. Für die Bereitstellung der Preise bedanken wir uns recht herzlich bei 20th Century Fox. Die Gewinner*innen werden per Zufallsauslosung bestimmt. Jede*r kann nur einmal teilnehmen. Besonders freuen wir uns über Kommentare zu folgenden Fragen: - In welcher Meinung habt ihr euch besonders wiedergefunden? - Welcher Meinung würdet ihr unbedingt widersprechen? - Werdet kreativ: Entwickelt einen Film, der Ideen aus 5 unserer Top10-Filme zusammenführt. - Werdet kreativ: Entwickelt eine Serie, die Ideen aus 5 unserer Top10-Serien zusammenführt.
3 Stunden 46 Minuten
Das Film- und Serienjahr 2018 ist erst abgeschlossen, wenn die große Kultpess-Jahresabschlussgala erschienen ist – so will es das Gesetz! Und so sind wir auch in diesem Januar wieder zusammengekommen, um zurückzublicken auf das, was uns dieses Jahr besonders begeistert, bewegt, gefesselt, überzeugt, überrascht, verzaubert und gefordert hat. Es war ein gutes Jahr für beide Medien; das sieht man auch daran, wie schwer es uns fiel, uns überhaupt auf Favoriten festzulegen – und daran, wie lange wir ganz Kultpess-typisch über diese Favoriten sprechen. Diesmal war es sogar so lang, dass wir uns entschieden haben, die Gala in zwei Teile aufzusplittern: Ihr hört hier den ersten Teil über das Serienjahr 2018, der zweite über das Filmjahr 2018 und unsere liebsten Podcast-Entdeckungen folgt sogleich. Was das ganze dann noch mit Jessicajonesismus, Heitateitaeierkuchen und Kulturpessimenschen zu tun hat, müsst ihr selbst hören. Seid gespannt auf Beccis, Christophers und Erics Top 10 der Serien und Filme des Jahres – und auch auf die Lieblinge unserer tollen Hörer*innen, die sich mit etlichen Audiokommentaren fleißig an dieser Gala beteiligt haben. Ihr seid die besten!!! Wir danken euch für ein tolles Jahr 2018 und hören uns im Sommer wieder! Verlosung Für einen wunderbaren Start ins Filmjahr 2019 haben wir noch etwas für euch vorbereitet: Wir verlosen unter allen Kommentaren zu diesen beiden Jahresabschlussgala-Episoden, die bis zum 3.2.2019 eingehen, drei Pakete zum Film „The Favourite“ (ab 24.1. im Kino), bestehend aus zwei Freikarten für ein Kino eurer Wahl (in Deutschland) und einem Plakat zum Film. Für die Bereitstellung der Preise bedanken wir uns recht herzlich bei 20th Century Fox. Die Gewinner*innen werden per Zufallsauslosung bestimmt. Jede*r kann nur einmal teilnehmen. Besonders freuen wir uns über Kommentare zu folgenden Fragen: - In welcher Meinung habt ihr euch besonders wiedergefunden? - Welcher Meinung würdet ihr unbedingt widersprechen? - Werdet kreativ: Entwickelt einen Film, der Ideen aus 5 unserer Top10-Filme zusammenführt. - Werdet kreativ: Entwickelt eine Serie, die Ideen aus 5 unserer Top10-Serien zusammenführt.
3 Stunden 20 Minuten
„We are in the Endgame now.“ Im Jahre 2018 irdischer Zeitrechnung fällte der Großkonzern Disney die schwerwiegende Entscheidung das zweite Star Wars SpinOff Solo: A Star Wars Story nicht nur wenige Monate nach dem kontrovers diskutierten The Last Jedi zu zeigen, sondern auch gleich noch gegen die kolossalen Kontrahenten Deadpool 2, Infinity War und Jurassic World: Fallen Kingdom antreten zu lassen. So kam es dass unsere Podcast Heldinnen die Besprechung des Han Solo Films auf den Day of the Podcast vorzogen. Doch was sollten sie nun beim Crossover Podcast auf dem Congress am Ende des Jahres besprechen? Nach langen und zahlreichen nächtlichen Debatten kamen sie zu der Entscheidung: das Marvel Cinematic Universe soll es sein, selbiges gipfelte schließlich 2018 in einem erschütternden Kinofilm. Während einige Podcasterinnen noch gravierende Wissenslücken im MCU aufwiesen, stürzten sich andere in einen gnadenlosen Rewatch aller 20 Filme! Doch hat es etwas gebracht? Hat sich die Sichtweise auf die Filme verändert? Was ist ihnen aufgefallen? Welcher ist der beste und welcher der schlechteste? Wie geht es weiter nach „Endgame“? Ist das MCU überhaupt ein echtes zusammen hängendes Filmuniversum oder ein einziger Marketinggag von Marvel oder doch ein ein Fehler in der Matrix?
3 Stunden 2 Minuten
„I'm no hero. I put my bra on one boob at a time like everyone else.“ Die Belchers, die Familie, welche das titelgebende Restaurant der Animationsserie „Bob‘s Burgers“ betreibt, sind gleichzeitig die am wenigsten normale Familie und die normalste Familie aller Zeiten. Auf jeden Fall sind alle fünf Familienmitglieder auf ihre ganz eigene Art Held*innen der Serie und der Familie. Nachdem wir schon in so vielen anderen Kultpess-Episoden auf „Bob’s Burgers“ Bezug genommen haben, reden wir nun, da wir drei endlich einmal eine Episode gemeinsam an einem Tisch aufnehmen dürfen, über die Burger der Woche, über Teenager*innenporträts und über das Leben unter der Armutsgrenze. Im Filmsegment widmen wir uns dieses Mal zwei beeindruckenden Biopics über zwei sehr unterschiedliche Männer, die auch stilistisch sehr unterschiedlich angegangen werden: „Bohemian Rhapsody“ zeigt uns Freddie Mercury und die Band Queen „von innen“. Denn ja, dank Hauptdarsteller Rami Malek hat man das Gefühl, Freddies Innerstes zu erleben. Oder ist es am Ende doch genauso viel Performance wie jeder öffentliche Auftritt der realen Person Freddie Mercury? Wir versuchen, gemeinsam zu erspüren, warum der Film uns so bewegt hat. In „First Man“, dem ersten Hollywood-Spielfilm über die erste Mondlandung, erwartet man zunächst etwas anderes, als man bekommt – und das ist auch gut so: Statt eines patriotisch gefärbten Berichts über einen der größten amerikanischen Siege im „Space Race“ liefert Regisseur Damien Chazelle uns einen Neil Armstrong, der auf dem Mond steht und sich in jeder Pore seines Seins fragt: „War es das wert?“. Auf dem Weg zur Mondlandung analysieren wir vom Einfluss des Schauspiels von Ryan Gosling bis zur Wirkung eines fantastischen Sounddesigns viele Faktoren, die den Film einzigartig machen. Last but not least: Wir brauchen euch! Unsere nächste Folge wird schon der legendäre Kultpess-Jahresrückblick, in dem wir auf unsere Filme und Serien des Jahres 2018 zurückschauen und alle drei unsere ganz persönliche Nummer 1 küren. Aber auch eure Favoriten interessieren uns megamäßig, denn ihr Hörer*innen gehört genauso zu den Kulturpessimist*innen wie wir! Wir würden uns über kleine 1- bis 5-minütige Audiokommentare über euren Lieblingsfilm und/oder eure Lieblingsserie des Jahres mit einer kleinen Begründung freuen. Schickt sie uns gerne bis Ende des Jahres auf eurem Lieblingsweg zu – und dann seid ihr garantiert in der Jahresabschlussgala dabei!
3 Stunden 19 Minuten
„I want to fight the bad guys. It defines who we are!“ Weder geplant noch total zufällig hat sich in dieser Episode mal wieder ein Animationsspezial ergeben! Denn endlich ist auch in Deutschland der heiß ersehnte Nachfolger zu „The Incredibles“ erschienen, einem Film, der vor 14 Jahren sowohl im Animations- als auch im Superheld*innengenre Maßstäbe gesetzt hat. Wir untersuchen, wie sich die Entwicklungen im Superheld*innenfilm der letzten anderthalb Jahrzehnte auf „Incredibles 2“ auswirken und welche bekannten Filme anderer Franchise wie zitiert werden – und natürlich stellen wir uns der Frage, warum die Familie gemeinsam so besonders gut funktioniert. Den zweiten Part im Animationsspezial übernimmt „Hilda“, ein junges Mädchen mit blauen Haaren, das mit ihrer Mutter in Skandinavien auf dem Land lebt – und bisher aus den Comics von Luke Pearson bekannt ist. Jetzt erlebt sie ihre Abenteuer in Trollberg zusammen mit verschiedenen mystischen und mythischen Wesen und auch menschlichen Freund*innen in einer Serie auf Netflix. Und weil wir alle drei nicht gerade Comic-Expert*innen sind, haben wir uns Steffen vom NerdNerdNerd-Podcast eingeladen, um Comic und Serie ein bisschen zu vergleichen. Ansonsten erfreuen wir uns an interessanten Farbspektren, Diversität und einem angenehmen Nebeneinander von horizontalem und vertikalem Erzählen. Mit unserem dritten Thema „BoJack Horseman – Staffel 5“ führen wir eine neue Kultpess-Kategorie ein: Mit „3einhalb Fragen“ wollen wir ein Format etablieren, mit dem wir neue Staffeln von Serien ins Programm aufnehmen können, die wir im Podcast schon mal ausgiebig besprochen haben – wir wollen euch ja nicht langweilen mit Dingen, die wir schon mal erzählt haben. Wie gefällt euch das? Gelingt es uns, vor allem die Neuigkeiten an der neuen Staffel in den Fokus zu nehmen? Erzählt uns das doch mal – egal ob als kurze Nachricht auf Twitter oder als längerer Kommentar im Blog. Danke!