Reisewarnung - mit missio München unterwegs Archiv
137 Episoden
40 Minuten
Kohle, Kohle und Kolonien waren die Stichworte, die Christian Selbherr in der ersten Folge geliefert hatte. Dort ging es eher um Kohle im Sinne von Geld. In der zweiten Januar-Folge erzählt der missio-Reporter über seine Recherchen rum um die Kohle-Minen Mosambiks, die immer wieder den Besitzer wechseln. Weil dort im Tagebau abgebaut wird, werden ganze Dörfer umgesiedelt. Genau wie in Deutschland, Stichworte Garzweiler und Lützerath. Außerdem werden in dieser Folge einige Fragen beantwortet, die in der ersten Folge auftaucht waren. Das "nachgelieferte" Buch von Henning Mankell heißt ["Tea-Bag"](https://www.michaelsbund.de/product/9783423215480-tea-bag.html) Kontakt zum Team: reisewarnung@missio.de Infos zu missio: missio.com
48 Minuten
Erst 1975 wurde Mosambik im Südosten Afrikas unabhängig von der Kolonialmacht Portugal. Es folgte eine wechselvolle Geschichte, unter anderem mit einem 16 Jahre dauernden Bürgerkrieg. Obwohl das Land sehr fruchtbar ist und viele Bodenschätze hat, konnte es aufgrund der politischen Unruhen kaum eine nachhaltige Wirtschaft aufbauen. In dieser Podcast-Folge erzählt Christian Selbherr von einem Projekt der Regierung, bei dem von kleinbäuerlicher Struktur auf große landwirtschaftliche Betriebe umgestellt werden soll. Viele Länder und ausländische Konzerne mischen dabei mit – was nicht immer ein Segen ist. Außerdem in dieser Folge: lost places, Musik- und Buchtipps. Denn der Krimi-Autor Henning Mankell hat viele Jahre lang in diesem Land gelebt. Und hier die Links zu den Büchern von Henning Mankell, die in der Folge vorgestellt werden: [Der Chronist der Winde](https://www.michaelsbund.de/product/9783423216463-der-chronist-der-winde.html) [Die rote Antilope](https://www.michaelsbund.de/product/9783423130752-die-rote-antilope.html) [Die Rückkehr des Tanzlehrers](https://www.michaelsbund.de/product/9783423211710-die-rueckkehr-des-tanzlehrers.html) [Und der Link zum Song "Que hora son mi corazon" von Manou Chao ](https://www.youtube.com/watch?v=HrcaAIzBDpo) Kontakt zur Redaktion: reisewarnung@missio.de Infos zur Arbeit von missio: [missio.com](http://www.missio.com)
27 Minuten
In dem kleinen Dorf Koshidekha gibt es jetzt fließendes Wasser. Eine enorme Erleichterung für die Einwohner, die nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 alles wieder aufbauen mussten. Außerdem hat missio-Redakteurin Antje Pöhner einen Überlebenden des Attentats auf die Kathedrale in Kathmandu getroffen, der noch immer von den schlimmen Ereignissen träumt. Und dann ist da noch die Geschichte mit der Buddha Air, die irgendwie besser war als die Yeti Airline. Kontakt: reisewarnung@missio.de missio-Magazin: www.missio.com/aktuelles/missio-magazin
41 Minuten
Pabitra war einige Jahre Hausangestellte in Katar. Ihr Chef hat sie missbraucht, seine Frau hat sie mit heißem Wasser übergossen. Danach hat sie ihr Glück in Malaysia versucht. Der Arbeitslohn ist auch dort geringer ausgefallen als versprochen. Mehr als zehn Jahre hat sie ihre Tochter kaum gesehen, die bei Verwandten aufgewachsen ist. All das erzählt sie Antje Pöhner, die mit einigen Rückkehrerinnen und Rückkehrern gesprochen hat. Die Geld-Überweisungen von Arbeitsmigranten in die Heimat machen rund ein Drittel des Bruttoinlandprodukts von Nepal aus. Doch die Gefahr, Opfer von Menschenhandel zu werden, ist groß. Die missio-Partner vor Ort helfen, indem sie Bildung anbieten und Rückkehrer bei der Existenzgründung unterstützen. Kontakt: reisewarnung@missio.de Info: missio.com
27 Minuten
Eine WM in Afrika - das war Neuland für die FIFA und auch für die Fußballfans. Das Sportfest sollte Südafrika wirtschaftliche Impulse geben, die sich nachhaltig auswirken. Christian Selbherr war damals vor Ort, hat ein Spiel besucht und ein Land im Fußballfieber erlebt. Im Podcast erzählt er von seinen Erlebnissen, von den Folgen und: er "spielt" auf der Vuvuzela. Das Lied von Miriam Makeba gibt´s auf vielen Streamingdiensten und hier: https://www.youtube.com/watch?v=JBJVVhn7iuo Kontakt zum Redaktionsteam: reisewarnung@missio.de Mehr Infos zu missio: www.missio.com
45 Minuten
Als die Bauarbeiten für die Stadien bereits begonnen hatten, hat Barbara Brustlein Katar bereist und mit den Menschen gesprochen, die auf den Baustellen arbeiten. 90 Prozent der Einwohner Katars sind Ausländer. Sie kommen z.B. aus Indien, Nepal und von den Philippinen. Viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Kontakt: reisewarnung@missio.de Infos zur Arbeit von missio: http://www.missio.com
33 Minuten
Zwei Wochen war Klaus Steinbacher in Nairobi. In dieser Zeit hat er nicht nur mit Kindern und Jugendlichen getanzt. Er hat sich auch Partnerprojekte von missio angeschaut. Er hat ehemalige Straßenkinder kennengelernt, die jetzt in einem Caritasprojekt leben und endlich zur Schule gehen können. In einem anderen Projekt hat ihn ein geflüchteter Junge sehr beeindruckt, der es trotz widrigster Umstände geschafft hat, zu studieren - aber der jetzt sein Examen nicht machen kann, weil er kein Staatsbürger von Kenia ist. In einem Haus, in dem Frauen und Kinder wohnen, die vor Menschenhändlern gerettet worden sind, kamen für ihn zwei Welten zusammen, die ihn noch immer sehr bewegen. Kontakt: reisewarnung@missio.de Infos: missio.com
32 Minuten
Spätestens seit seiner Rolle als Roman Hoflinger in der Serie „Oktoberfest 1900“ ist Klaus Steinbacher deutschlandweit bekannt. Ab Dezember ist er in einem Film über Franz Beckenbauer zu sehen. Zwischendrin hat er ein Tanzprojekt für missio verwirklicht, an dem Kinder in Nairobi und in München teilgenommen haben. Denn der 28-Jährige ist dem Hilfswerk seit langem verbunden. Schon als Schüler nahm er an einem Fußballprojekt zur WM 2010 in Südafrika teil. Ein Jahr später hat er ein Praktikum in der Münchner Zentrale gemacht. In der neuen Folge des Podcasts „Reisewarnung“ erzählt er von dem Tanzprojekt und was die Kinder ihm mit auf seinen Weg gegeben haben. Bilder des Tanzlabs sind hier zu sehen www.missio.com/tanzlab-steinbacher
36 Minuten
Barbara Brustlein hat eine Teefabrik in dem ostafrikanischen Land besucht und weiß jetzt, warum Teebeutel billiger sind als loser Tee. Außerdem hat sie eine Frau getroffen, die sich um die Rechte der ArbeiterInnen kümmert. Christian Selbherr hat sich in Nairobi gleich mit zwei Fotografen im Armenviertel Kibera umgesehen und dabei viele interessante Menschen kennengelernt. Zu hören gibt es diesmal den Gospelchor von St. Benedict, Nairobi. Kontakt: reisewarnung@missio.de Info: www.missio.com Bilder von Donwilson Odhiambo: https://www.instagram.com/donwilsonofficial/
45 Minuten
51% der Stimmen entfielen auf den Wahlsieger William Ruto, der unterlegene Kandidat Raila Odinga will gegen den Wahlausgang klagen. Viele internationale Beobachter haben Unruhen befürchtet, so auch die beiden missio-Reporter Barbara Brustlein und Christian Selbherr. Aber es blieb ruhig. Kenia ist heute ein sehr friedliches Land. Außer im Kerio-Tal. Dort bekriegen sich zwei Volksgruppen und ein Bischof versucht, Frieden zu stiften. Außerdem in dieser Folge: ein Blick auf Geflüchtete, die in Nairobi ihren Platz gefunden haben und eine Begegnung mit dem deutschen Marathonläufer Amanal Petros, der in Kenia trainiert - und der eine sehr spannende Biographie hat. Kontakt: reisewarnung@missio.de Homepage: missio.com
40 Minuten
Tripoli, die Bekaa-Ebene und das sagenumwobene Baalbek sind die Orte, von denen Kristina Balbach in dieser Folge erzählt. Sie hat eine Schule besucht, die trotz all der widrigen Umstände noch funktioniert. Doch weil der Staat zahlungsunfähig ist, kann er auch das Gehalt für die Lehrer nicht mehr zahlen. In der Bekaa-Ebene hat sie Flüchtlingscamps besucht, in denen vor allem Syrer seit nunmehr zehn Jahren leben. Was bisher als mustergültig galt, steht jetzt aufgrund der wirtschaftlichen Lage auf der Kippe. Und einen Besuch der Tempelanlagen von Baalbek hat sie dem Fotografen zum Geburtstag geschenkt. Weiter ging´s durchs Gebirge, vorbei an den Skiliften und durch die berühmten Zedernwälder. Und das war eine atemberaubend schöne Strecke. Kontakt: reisewarnung@missio.com Infos: missio.com Musiktipp: www.youtube.com/watch?v=En_66fj8dAs
35 Minuten
Das Land im östlichen Mittelmeer ist wunderschön. Aber Misswirtschaft, Korruption und Konflikte haben den Libanon zugrunde gerichtet. Seit vor zwei Jahren im Hafen von Beirut eine große Explosion ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche legte, ist die Wut im Land groß. Jetzt bleiben auch noch die Getreidelieferungen aus. Die Inflation lag im vergangenen Jahr bei 154%. Kristina Balbach hat auf ihrer Reise erfahren, wie die Menschen trotzdem weiterleben. Und sie hat von einem alten Mann, der selbst nichts mehr hat, eine Rose geschenkt bekommen. Kontakt: reisewarnung@missio.com Infos: missio.com Musiktipp: https://www.youtube.com/watch?v=FF6teQLTSt0
23 Minuten
Wir konnten es einfach nicht lassen: eine zweite Juli-Folge musste her. Und ein Thema lag einfach in der Luft: Pater Florian Prinz von Bayern hat sein Leben in Afrika verbracht. Vor einigen Wochen ist er nach langer Krankheit in Kenia gestorben und auch begraben worden. Auch sein Großneffe Prinz Ludwig von Bayern (wenn wir das Verwandtschaftsverhältnis richtig verstanden haben) engagiert sich mit einer Stiftung in Kenia. Christian Selbherr erzählt von seinen etwas anderen Begegnungen mit dem Bayrischen Königshaus. Kontakt: reisewarnung@missio.de Mehr Infos: missio.com
43 Minuten
Beim Tag der offenen Tür in der missio-Zentrale in München konnten Zuschauer den Podcast-Machern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Auch wenn die Aufnahmequalität darunter ein bisschen gelitten hat – es ist ein höchst amüsanter und trotzdem tiefsinniger Blick hinter die Kulissen dabei herausgekommen. Wie reisen die Redakteure, wie aufgeregt waren sie beim ersten Podcast und welche Macken hat die Moderatorin – all diese Fragen wurden beantwortet. Live und ungeschnitten. Kontakt: reisewarnung@missio.de Mehr Infos unter: missio.com
30 Minuten
50 Rupien – umgerechnet 62 Cent – kosten die Kinder auf einem Truckerparkplatz in einem Slum von Kolkata. Schwester Maria Sheeja von den Apostolic Carmel Sisters will mit ihren 15 Bildungszentren erreichen, dass die Kinder in die Schule gehen. Für die Mütter bieten die Schwestern Nähkurse, IT-Fortbildungen und Kinderbetreuung an, damit der Kreislauf der Armut unterbrochen wird. Die Schulschließungen während der Corona-Krise haben die Lage verschärft. Kontakt: reisewarnung@missio.de Homepage: www.missio.com