Westend Podcast Archiv
164 Episoden
16 Minuten
Corona ist vorbei. Die Fragen sind es nicht. Wer traf während der Pandemie die entscheidenden Entscheidungen? Wer überprüfte die Maßnahmen und ihre Folgen? Und wer übernimmt heute die Verantwortung? In ihrem neuen Buch „Fünf Minuten gegen die Macht“ nehmen Ulrike und Tom Lausen die politische Aufarbeitung der Corona-Jahre unter die Lupe. Als Sachverständiger der Enquete-Kommission des Bundestages erlebt Tom Lausen die Befragungen aus nächster Nähe. Dabei stellen sich grundlegende Fragen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, politischen Entscheidungen und staatlicher Verantwortung. Ein Blick hinter die Kulissen der Corona-Aufarbeitung – und auf die Frage, ob tatsächlich alles so alternativlos war, wie damals behauptet wurde.
Zum Shop: https://www.buchkomplizen.de/5-minuten-gegen-die-macht.html
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1 Stunde 5 Minuten
Am Dienstag, den 6. Oktober 2026, stellte Ulrike Guérot ihr neues Buch „Endlich Europa – Wie die Europäische Republik wahr wurde“ vor. Im Mittelpunkt standen Fragen nach einem politisch geeinten, sozial gerechten und dem Frieden verpflichteten Europa. Nach der Lesung diskutierte Ulrike Guérot gemeinsam mit Max Otte über Europas politische Zukunft und die Idee einer Europäischen Republik. Ein Abend mit unterschiedlichen Perspektiven, spannenden Gedanken und einer intensiven Diskussion über die Frage: Wie könnte Europa künftig aussehen?
29 Minuten
Satirische Lesung: „Testzentrum – Long Covid – Short Stories“ Christine Prayon und Felicia Binger präsentieren eine satirische Lesung rund um das Thema Long Covid. Die Aufzeichnung entstand am 30. August beim BSW Festival der Meinungsfreiheit in der Festung Mark in Magdeburg.
32 Minuten
Podiumsgespräch "Hochschulpanel" – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg.
39 Minuten
Paul Schreyer, Autor & Journalist, Bastian Barucker, Autor & freier Journalist Tom Lausen, Datenanalyst & Publizist & Mona Aranea Guillén (Moderation) – Podiumsgespräch Corona-Politik: Stunde null eines neuen Autoritarismus? – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg.
#55 Staatlich gelenkte Meinugsmache? | Sevim Dagdelen, Norbert Häring, Ayla Velázquez, Markus Haintz
26 Minuten
Podiumsgespräch "Hochschulpanel" – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg.
Podiumsgespräch "Der Wahrheitskomplex" – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg. Der Wahrheitskomplex: Staatlich gelenkte Meinungsmache Ein hochkarätig besetztes Podiumsgespräch über die Mechanismen öffentlicher Meinungssteuerung, Zensur und die Freiheit des Wortes. Mit: Dr. Norbert Häring, Aya Velázquez und Markus Haintz. Moderation: Sevim Dagdelen.
Podiumsgespräch "Der Wahrheitskomplex" – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg. Der Wahrheitskomplex: Staatlich gelenkte Meinungsmache Ein hochkarätig besetztes Podiumsgespräch über die Mechanismen öffentlicher Meinungssteuerung, Zensur und die Freiheit des Wortes. Mit: Dr. Norbert Häring, Aya Velázquez und Markus Haintz. Moderation: Sevim Dagdelen.
39 Minuten
Gabriele Krone-Schmalz – Russland verstehen, verboten? – Aufzeichnung vom BSW Festival der Meinungsfreiheit am 30.08. in der Festung Mark, Magdeburg. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, geboren 1949, studierte Osteuropäische Geschichte, Politische Wissenschaften und Slawistik. Von 1987 bis 1991 war sie Korrespondentin im ARD-Studio Moskau und moderierte anschließend bis 1997 den ARD Kulturweltspiegel. Sie war bis 2022 Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn und bis 2023 Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs. Sie ist Fellow des German Marshall Fund. Gabriele Krone-Schmalz erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen: Dazu zählen unter anderem zweimal der Grimme-Preis und die Puschkin-Medaille. Für die Qualität ihrer Fernsehberichterstattung wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet.
1 Stunde 2 Minuten
Eine Buchpremiere mit Ulrich Schneider und Nikolaus Blome. Moderiert von Dr. Daphne Weber. Mit „Mutti, komma ans Fenster! – Eine Arbeiterkindheit im Ruhrgebiet“ legt der langjährige Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes Ulrich Schneider ein ungewöhnlich persönliches Buch vor. Deutschlands bekanntester Soziallobbyist erzählt darin mit Wärme, Witz und großer Genauigkeit von seiner Kindheit im Ruhrgebiet und vom Aufwachsen als Arbeiterkind. Dabei verbindet er autobiografische Erinnerungen mit einer kritischen Betrachtung der bundesdeutschen Sozial- und Bildungsgeschichte. Zur Buchpremiere diskutiert Schneider mit dem Journalisten Nikolaus Blome, Ressortleiter Politik und Gesellschaft bei RTL Deutschland. Blome eröffnet den Abend als Erstleser mit einer persönlichen Einordnung des Buches. Anschließend sprechen beide über Herkunft, soziale Aufstiegschancen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, ob die Klassenherkunft auch heute noch über Lebenswege entscheidet.
55 Minuten
Am 14. August stellte der weltbekannte Künstler und Aktivist Ai Weiwei im Pfefferbergtheater in Berlin sein neues Werk „Über Zensur“ vor. Nach seinen Erfahrungen mit direkter Unterdrückung in China richtet er den Blick nun auf subtilere Formen der Meinungs- und Denkeinschränkung im Westen – von Selbstzensur über „Wokeness“ bis hin zur Rolle von Algorithmen und KI. In diesem Zusammenschnitt der Buchpremiere spricht Ai Weiwei über die Gefahr einer Welt ohne Kontraste („Ein Universum ohne Schatten“), die Mechanismen gesellschaftlichen Zwangs und die Frage, ob Artikel 5 des Grundgesetzes in Zeiten von politischer Korrektheit zur leeren Hülle verkommt.
54 Minuten
Im Gespräch mit Michael Müller diskutiert Stanley, weshalb Schulen, Erinnerungskultur und kritisches Denken zu den wichtigsten Verteidigungslinien einer demokratischen Gesellschaft gehören. Geschichte ist niemals nur Vergangenheit – sie entscheidet darüber, wie wir die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. In seinem neuen Buch „Gefälschte Geschichte“ zeigt der Philosoph Jason Stanley, warum autoritäre Bewegungen gezielt Erinnerung umschreiben, Bildung angreifen und historische Fakten verdrängen.
1 Stunde
Ein Team des Senders RTL hat heimlich auf einem meiner öffentlichen Vorträge gefilmt, mein Publikum belästigt und diffamiert mich als "Verschwörungstheoretiker".
Mein Fazit: Ein unterirdischer Beitrag, der alte Diffamierungstaktiken des amerikanischen Geheimdienstes CIA wieder aufwärmt und in modernem Gewand verpackt. Argumente? - Gibt es nicht. Dafür reichlich Abwertung durch Framing und Verklammerung - wie ich in meinem Vortrag ausführlich erkläre.
Mein Fazit: Ein unterirdischer Beitrag, der alte Diffamierungstaktiken des amerikanischen Geheimdienstes CIA wieder aufwärmt und in modernem Gewand verpackt. Argumente? - Gibt es nicht. Dafür reichlich Abwertung durch Framing und Verklammerung - wie ich in meinem Vortrag ausführlich erkläre.
48 Minuten
Zweiter Teil: Diskussion mit Markus J. Karsten, Gunther Schoß, Ulrike Guérot, Carlos A. Gebauer und Angela Richter.
Aufzeichnung der Veranstaltung vom 07.07.2026 – Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag und dem Freidenker-Verband Hessen e.V. einen besonderen Abend mit Prof. Dr. Ulrike Guérot.
Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall. Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020? Welche Folgen hat es, wenn aus Sachfragen Rechtsfragen werden und Gerichte zunehmend ohne Sachverständige entscheiden? Damit wird die "Akte Guérot" zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung - für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.
Aufzeichnung der Veranstaltung vom 07.07.2026 – Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag und dem Freidenker-Verband Hessen e.V. einen besonderen Abend mit Prof. Dr. Ulrike Guérot.
Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall. Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020? Welche Folgen hat es, wenn aus Sachfragen Rechtsfragen werden und Gerichte zunehmend ohne Sachverständige entscheiden? Damit wird die "Akte Guérot" zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung - für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.
1 Stunde 9 Minuten
Aufzeichnung derVeranstaltung vom 07.07.2026 – Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag und dem Freidenker-Verband Hessen e.V. einen besonderen Abend mit Prof. Dr. Ulrike Guérot. Erster Teil: Die Buchvorstellung. Carlos A. Gebauer liest zusammen mit Gunther Schoß aus "Die Akte Guérot". – Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall. Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020? Welche Folgen hat es, wenn aus Sachfragen Rechtsfragen werden und Gerichte zunehmend ohne Sachverständige entscheiden? Damit wird die "Akte Guérot" zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung - für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.
1 Minute
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellen Ulrike Guérot, Carlos A. Gebauer und Markus J. Karsten das Buch „Die Akte Guérot – Eine juristische Fallstudie zur Wissenschaftsfreiheit“ vor und erläutern, welche grundsätzlichen Fragen der Fall für Wissenschaftsfreiheit, Arbeitsrecht und rechtsstaatliche Verfahren aufwirft. Die „Akte Guérot“ dokumentiert den vollständigen Verlauf eines vielbeachteten Kündigungsschutzverfahrens. Von den ersten Instanzen bis zur anhängigen Verfassungsbeschwerde.
1 Minute
Immer mehr Waffen, immer schärfere Rhetorik – aber führt das wirklich zu mehr Sicherheit? Klaus von Dohnanyi und Erich Vad widersprechen im Gespräch mit Renata Schmidtkunz dem Zeitgeist. Sie erklären, warum Frieden nur entstehen kann, wenn politische Vernunft ideologische Reflexe ersetzt, warum jeder Krieg den Frieden bereits mitdenken muss und weshalb der Gegner von heute der Verhandlungspartner von morgen sein kann. Ein Gespräch über Machtpolitik, Diplomatie und den schwierigen Weg zurück zum Frieden.