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Westend Podcast Archiv

164 Episoden
1 Minute
Erwartung, Hoffnung und Ängste – in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Ärztin Dr. Sophia Wilk-Vollmann. Als Notfallärztin und Soldatin war sie in internationalen Einsätzen in Mali und Afghanistan tätig, heute begleitet sie als ästhetische Medizinerin Menschen in ihrer Berliner Praxis oft über viele Jahre hinweg. In ihrem Buch berichtet sie von bewegenden Begegnungen mit Menschen, die nach traumatischen Erfahrungen oder persönlichen Krisen einen neuen Zugang zu sich selbst suchen. Katharina Günter liest aus dem Buch von Dr. Sophia Wilk-Vollmann und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise durch bewegende Erfahrungen aus Krisengebieten, der Notfallmedizin und der ästhetischen Medizin.
1 Minute
Berlin, 19.05.2026: Sollte Deutschland wieder eine Politik der Neutralität verfolgen? Oder ist eine enge Anbindung an geopolitische Bündnisse alternativlos? In dieser Diskussionsveranstaltung in Berlin stellen die Beteiligten die Frage, welche Rolle Deutschland in einer zunehmend konfliktreichen Welt spielen sollte. Im Mittelpunkt steht die These, dass die deutsche Außenpolitik zu oft fremden Interessen folgt und dadurch in internationale Konflikte hineingezogen wird, die nicht im Interesse der eigenen Bevölkerung liegen. Ausgehend vom Buchprojekt diskutieren die Teilnehmer über Krieg und Frieden, Souveränität, geopolitische Abhängigkeiten und die Möglichkeit eines anderen außenpolitischen Weges. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Weltlage, sondern auch um die grundsätzliche Frage, welchen Beitrag Deutschland künftig zu Sicherheit und Frieden in Europa leisten kann. Eine kontroverse Debatte über Neutralität, Verantwortung und die Zukunft deutscher Außenpolitik.
30 Minuten
Aufzeichnung der Veranstaltung GORBATSCHOW UND GÖDELITZ - FRIEDEN Ein Gespräch mit Frau Prof. Gabriele Krone-Schmalz Filmemacher Ralf Eger und dem Verleger Felix Schaefer im Theater OST.
1 Stunde 15 Minuten
Die alte Weltordnung gerät sichtbar ins Wanken: Die USA und Israel greifen den Iran an, während sich Russland und China enger zusammenschließen. Welche Rolle spielt die EU in diesem Umbruch? Genau darüber sprechen Sevim Dagdelen und Daniele Ganser in einem spannenden Gespräch.
45 Minuten
Wer entscheidet heute eigentlich, was als Wahrheit gilt – und was als „Desinformation“ aussortiert wird? Norbert Häring zeichnet das Bild eines digitalen Netzwerks aus NGOs, Faktencheckern und staatlich geförderten Akteuren, das immer stärker Einfluss auf öffentliche Debatten nimmt. Kritische Stimmen werden markiert, Reichweiten eingeschränkt und gesellschaftliche Ausgrenzung zunehmend zum politischen Instrument. Handelt es sich um legitimen Schutz vor Manipulation – oder um eine neue Form der Meinungskontrolle?
1 Stunde 9 Minuten
Aufzeichnung der Veranstaltung vom 22.04.2026 – Wie offen ist unsere Debattenkultur wirklich – wenn bestimmte Positionen gar nicht mehr ausgesprochen werden können, ohne sofort ausgegrenzt zu werden? Der Begriff „Russlandversteher“ steht heute nicht mehr für Differenzierung, sondern für Stigmatisierung. Wer versucht, komplexe Zusammenhänge zu erklären oder diplomatische Lösungen ins Spiel bringt, gerät schnell unter Verdacht. Doch kann man über Krieg, Frieden und internationale Politik ernsthaft sprechen, ohne zu verstehen, wie es überhaupt zu Konflikten kommt? Dieses Video stellt unbequeme Fragen: über den Zustand unserer politischen Kultur, über mediale Narrative – und über die Grenzen des Sagbaren in einer Zeit, in der es eigentlich mehr denn je um Verständigung gehen müsste.
1 Minute
Der Atheismus gewinnt zunehmend an Einfluss. Das Universum wird dabei oft als eine Art mechanische Dampfmaschine verstanden, die seit dem Urknall blind und ohne Sinn auf den Kältetod zusteuert. Richard Dawkins nutzt in seinem Buch Der Gotteswahn physikalische Argumente, um die Existenz des Göttlichen zu verneinen – bleibt dabei jedoch an der Oberfläche der Disziplin. Die Physik reicht tiefer. Und gerade in dieser Tiefe zeigt sich eine Perspektive, die über die einfache Gegenüberstellung „Gott oder kein Gott“ hinausgeht und einen dritten Zugang eröffnet.
1 Minute
Aufzeichnung der Veranstaltung vom 12.03.2026 – Rückenschmerzen sind für Millionen Menschen Alltag – und oft beginnt eine endlose Odyssee aus Arztbesuchen, Spritzen und kurzfristigen Lösungen. Doch was, wenn es einen anderen Weg gibt? Der Physiotherapeut und Osteopath Albert Jakob zeigt, warum viele Behandlungen nur Symptome bekämpfen – und wie Sie Ihren Rücken wirklich verstehen lernen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und einem klaren Blick auf den Menschen als Ganzes erklärt er, wie nachhaltige Entlastung möglich wird – ganz ohne Operation. Ein Gespräch über Ursachen statt Symptome, über falsche Therapieansätze – und über einen Weg, der tatsächlich zu einem schmerzfreien Leben führen kann.
1 Minute
Was passiert hinter den Kulissen des Bundestages, wenn Kameras und Mikrofone ausgeschaltet sind? Wie werden Entscheidungen getroffen? Und wie leicht macht es der Bundestag seinen Abgeordneten, sich selbst zu bevorteilen? Warum gelingt es selbst neuen Parteien nicht, das System aus Lobbyismus und Korruption zu umgehen? Über diese und viele weitere Fragen haben Joana Cotar und Ulrike Guérot gesprochen.
1 Minute
Sicherheitspolitik dominiert die Debatten – doch was, wenn sie in die Irre führt? Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick warnt im Gespräch mit Markus J. Karsten vor einem neuen Militarismus, der Politik, Medien und Gesellschaft durchzieht. Er kritisiert die Rhetorik der Alarmbereitschaft, entlarvt Mythen aktueller Bedrohungsszenarien und zeigt, warum Deutschland wieder zur Stimme des Friedens werden muss. Eine Einladung zum Nachdenken – jenseits von Aufrüstung, Angst und Automatismen.
1 Minute
Die globale Ordnung, wie wir sie kennen, gerät ins Wanken. Während westliche Staaten weiterhin an etablierten Machtstrukturen festhalten, fordern immer mehr Länder des Globalen Südens Mitsprache, Gerechtigkeit und ein Ende wirtschaftlicher Abhängigkeiten. Im Gespräch mit Markus J. Karsten analysiert Patrick Kaczmarczyk die Ursachen dieser historischen Verschiebung. Er zeigt, wie wirtschaftliche Ungleichgewichte, marktliberale Dogmen und geopolitische Interessen über Jahrzehnte ein fragiles System geschaffen haben – und warum dieses nun zunehmend unter Druck gerät. Was bedeutet dieser Wandel für Europa, für Deutschland und für die Zukunft der internationalen Politik? Stehen wir vor einer neuen multipolaren Welt – oder vor einem Rückfall in globale Unsicherheit? Ein Gespräch über Macht, Interessen und die Zukunft der Weltordnung.
1 Minute
Die junge Generation gilt als passiv, angepasst und unpolitisch. Doch dieser Eindruck täuscht. Unter der Oberfläche wächst eine neue Kraft heran – kritisch, wach und bereit, alte Strukturen infrage zu stellen. Simon Hoffmann erklärt, warum die Jugend mehr ist als nur eine Generation im Wartestand Sie ist der Motor gesellschaftlicher Veränderung. In seinem Manifest analysiert er den Generationenkonflikt, die Ursachen der Entfremdung – und die Vision einer neuen Zukunft. Warum fühlt sich die Jugend überhört? Was treibt ihren Widerstand an? Und welche Rolle wird sie in den kommenden gesellschaftlichen Umbrüchen spielen?
1 Minute
Was passiert im Bundestag, wenn die Kameras ausgeschaltet sind? Wie entstehen politische Entscheidungen wirklich – und welche Rolle spielen Fraktionszwang, Privilegien und Machtkalkül? Joana Cotar war fast acht Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages – zunächst für die AfD, später fraktionslos. In ihrem Buch und im Gespräch mit Markus J. Karsten gibt sie einen seltenen Einblick in den parlamentarischen Alltag: in interne Abläufe, strukturelle Zwänge und die Distanz zwischen politischem Betrieb und Bürgern. Sie schildert persönliche Erfahrungen, beschreibt Mechanismen der Macht und stellt die Frage, ob echte politische Erneuerung innerhalb des bestehenden Systems möglich ist. Ein Gespräch über Demokratie, Verantwortung und die Realität hinter den Kulissen der deutschen Politik.
1 Minute
Sicherheitspolitik hat Konjunktur - sie befindet sich jedoch auf einem gefährlichen Irrweg. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Der in 80 Jahren überwunden geglaubte Militarismus scheint schleichend und oft sogar mit guten Absichten in einem neuen Gewand zurückzukehren. Varwick zeichnet diese Diskursverschiebung kritisch nach und entwickelt Alternativen für eine rationale Sicherheitspolitik. Deutlich wird: Deutschland sollte wieder eine Stimme für den Frieden werden.
1 Minute
"Putin steht kurz vor Berlin" und "Trump lässt die Europäer im Stich". Mit diesen Argumenten bläst der deutsche Mainstream zur Kriegsertüchtigung. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Zu diesen Entwicklungen und vielen weiteren Aspekten sprach Johannes Varwick mit Jens van Scherpenberg.
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