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Erfolgreich promovieren | Coachingzonen-Podcast | Promotionspodcast Archiv

322 Episoden
13 Minuten
Was ist Dein Warum? Manchmal macht es Sinn, sich daran zu erinnern, was am Anfang des Promovierens war. Woran hast du gedacht, was hast du erträumt, was hast du gehofft? „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ dichtete Hermann Hesse. Schön und gut, aber was kommt dann? Dann beginnt der Alltag und der Zauber ist passé – der Enthusiasmus und die Energie des Anfangs gehen im Laufe der arbeits- und krisenreichen Phase des Promovierens verloren. Dabei kann der Zauber des Beginns auch im weiteren Verlauf der Promotion ein starker Motor für das Vorankommen sein. Die Frage nach dem Warum kann man auch im Nachhinein noch einmal hervorholen. Einfach mal so oder immer dann, wenn man sich in einer weniger guten Phase befindet. Hier einige Hilfestellungen, wie Du die Frage nach dem Warum auf verschiedenen Ebenen stellen – und beantworten kannst. https://coachingzonen-wissenschaft.de/das-warum-in-der-promotion/ Du kannst versuchen alle unten stehende Fragen zu beantworten, Du kannst aber auch einfach nur die eine Frage beantworten, die Dich jetzt in diesem Moment anspricht und vielleicht ein bisschen voranbringt. Meine Fragen sollen eher Dich ermutigen, also fühl Dich frei, sie in Deiner eigenen Art und Weise zu beantworten. Die Fragen nach dem Kontext und den Bedingungen des Forschungsfeldes: Wie wolltest Du Dein Forschungsfeld verändern? Welchen Benefit wolltest Du ins Feld bringen. Hattest Du Ideen etwas zu verändern, etwas zu verbessern? Welche Ideen hattest Du, wenn es darum ging, Einfluss auf das Forschungsfeld zu nehmen? Die Fragen Deinen Interessen Was hat Dich zu Beginn an deinem Thema interessiert? Was hat Dich angesprochen und wie passt Dein Thema, Deine Forschung zu Dir? Worauf hattest Du Lust, als Du begonnen hast? Frage nach Fähigkeiten und Kompetenzen Was wolltest Du eigentlich in der Promotionsphase lernen? Was wolltest Du besser können? Welche Kompetenzen wolltest Du erwerben? Manchmal macht man sich vor der Promotion nur Gedanken darüber, was man an fachlichem Wissen erwerben will. In der Forschung wird viel gelernt und darüber hinaus wird ebenfalls viel gelernt. Hattest Du Vorstellungen davon, was Du lernen kannst? Frage nach Deinen Werten Was war und was ist Dir wichtig? Welchem Deiner Werte entspricht das Promovieren bzw. die Auseinandersetzung mit dem Thema am ehesten? Gesellschaftlicher Fortschritt? Soziale oder politische Themen? Umweltschutz? Oder andere Werte? Was ist wertvoll an Deiner Promotion? Welche deiner Ergebnisse sind wertvoll und passen zu dem, was du über Dich und die Welt denkst? Erinnere Dich an den Anfang der Promotion, was war dir wirklich wichtig? Frage nach Deiner Identität Als Du Dich entschieden hast zu promovieren, hast Du Dir dann vorgestellt Doktorin oder Dr. zu sein? Hast Du Dir vorgestellt mit allen Fasern Deines Herzens und Deines Körpers Dr. oder Doktorin zu sein? Hast Du die überlegt, was Du der Welt geben kannst, wenn Du ein Doktortitel vor Deinem Namen hast? Wie veränderte Dich das und wie verändert dieser Titel auch Deinen Einfluss, Dein Standing auch im Hinblick auf das, was Dir wichtig ist? Was kannst Du für Dein Thema tun, was kannst Du für Deinen Forschungsgegenstand tun? Fragen auf der Ebene der Vision Wohin wolltest und willst Du Dich persönlich entwickeln? Was möchtest Du gestalten? Wovon möchtest Du ein Teil sein? Du kannst in Deinem tiefsten Innersten ein Wunsch verspüren ein Teil von etwas zu sein. Es kann etwas Persönliches sein und Du kannst das aber auch im Hinblick auf Deinen weiteren Karriereweg denken. Möchtest Du ein Teil eines Teams sein, eines Instituts einer Universität oder etwas anderes? Visionen zu haben ist ausdrücklich erwünscht, auch wenn einen die Realität ab und an einholt.
48 Minuten
Wie bekomme ich mein Material in den Griff? Alles, was ich mache ist einfach immer zu groß. Vielleicht sollte ich etwas streichen, aber alles ist so wichtig und muss einfach Teil meiner Dissertation sein. https://coachingzonen-wissenschaft.de/ Dein Anliegen ist unser Thema. Das ist das neue Format im Podcast: Zwei Expert*innen sprechen über Dein Problem. Beschreibe Deine Herausforderung und ich suche eine Expertin/einen Experten für Dein Anliegen. Du bleibst anonym, während wir über Dein Anliegen sprechen. Das Ganze gibt es dann als Folge im Podcast. Für Dich und für andere, die ein ähnliches Problem kennen. Themen könnten sein: Konflikte, Katastopen, Schreibprobleme, Schwierigkeiten mit der Promotionsbetreuung, Zweifel/Unsicherheiten, Ängste, Karriereschritte, Netzwerke, Fertigwerden, Publikation – und alles, was Dich in den stürmischen Promotionszeiten bewegt. Entweder schickst Du mir eine Mail, oder Du nutzt anonym den Online-Fragebogen: https://coachingzonen-wissenschaft.de/anliegen Eine besondere Knacknuss ist für mich dabei das „Thema inhaltlich mit jemanden durchsprechen“. Ich habe dies in letzter Zeit mehrfach probiert und mache (so vermute ich) irgendwas grundlegendes falsch, weil ich kein Veränderung hinbekomme. Ich finde nicht die Stellschrauben an denen ich drehen kann, um meinen Arbeitsaufwand zu reduzieren ohne die Qualität der Arbeit zu minimieren. Meine Rückfragen an Euch (oder Themen für die kommenden Wochen) wären: 1. An wen denkt ihr da? (Ich habe das Umfang-Problem in den letzen Monaten angesprochen mit meinen beiden Betreuern, drei Bekannten/Profs aus angrenzendem Fach, einmal mit promovierenden Freunde aus anderen Fächern, und hatte eine Coaching Stunde dazu.) 2. Und mit welcher Haltung, Vorbereitung und Formulierung meines Anliegens gehe ich in ein solches Gespräch, um ein Ergebnis zu erzielen? (Bisher habe ich oft gehört (Dr.-Vater): „Das ist alles ganz schrecklich spannend und verfolgenswert und es ist zu viel, aber was Sie streichen, oder wo sie abkürzen können, das müssen Sie selbst entscheiden.“ und dann mache ich einfach weiter, ohne etwas zu streichen. Ich hänge in einem Loop fest.)
21 Minuten
Herausforderungen der Promotion, kleinere und größere Krisen ergeben sich im Laufe der Promotionsphase quasi von selbst. Das führt dazu, dass die eigene Wahrnehmung oft auf die eigenen Defizite gerichtet ist. Nicht selten ergibt sich dann, dass Promovierende sagen „ich müsste eigentlich schon viel weiter sein“ und „ich komme nicht voran, wie ich es geplant habe“. Die meisten Promovierenden kennen wohl das schlechte Gewissen, das sich einstellt, wenn es mal nicht so gut läuft und es meistens einen erheblichen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat. Den Podcast lesen: https://coachingzonen-wissenschaft.de/glaub-an-dich/ Die Verwobenheit, das Verschwinden von Grenzen und Identität zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen dem ich und der Promotion, die hohe Identifikation mit der eigenen Dissertation, führen mit der Zeit nicht nur zu einem hohen Verlust der Motivation, sie verringern auch das Selbstwertgefühl, die Selbstwirksamkeit. Und nicht selten festigen sich diese nicht-förderlichen Gedanken zu einem Muster, das weitere Defizit-Gedanken mit sich bringt.
46 Minuten
Promovieren bedeutet, Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen. Und das muss gelernt werden, denn promovieren ist Selbsterfahrung, beispielsweise im Sinne von „etwas über sich selbst erfahren“. https://coachingzonen-wissenschaft.de/promotion-und-personlichkeitsentwicklung Wer mit einer Promotion beginnt, weiß so etwas in der Regel vorher nicht. So ging es auch Dr. Laura Weitze, die während ihrer Promotion doch ganz schön erstaunt war, was alles dabei passiert. Eine Promotion ist eine riesengroße Veränderung, nicht nur was das Forschungsthema betrifft. Eine Promotion ist immer mehr, als einfach nur ein Thema bearbeiten. In einer Promotion entwickelt sich auch ein Teil der Persönlichkeit, denn promovieren ist immer mehr als einfach nur zu forschen. Promovieren bedeutet auch, Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übernehmen. Allerdings muss man das auch erst einmal wissen, bevor es dann vorwärtsgehen kann. Im Blogbeitrag und im Podcast erfahren wir, welche Entwicklung eine Promotion nehmen kann und welche Erfahrung das selbst machen kann: Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung.
26 Minuten
Was kannst Du tun, um Deine Promotion besser in den Griff zu bekommen? Hierfindest Du ein paar hilfreiche und funktionierende Stellscharauben, an denen du drehen kannst. zum Besispiel: Life-Hack für die Promotion 1: Nutze eine „Braindump-Liste (wie das funktioniert, im Podcast oder im Blogbeitrag) Life-Hack für die Promotion 2: Vernetze Dich Vernetze Dich nicht nur auf fachlicher Ebene, arbeite auch sonst mit anderen Promovierenden zusammen. Online-Pomodoros sind da sicher eine gute Idee. Viele Probleme werden schon durch den Austausch mit anderen Promovierenden kleiner. ...
35 Minuten
Dr. Melike Şahinol reichte ihre Dissertation nach 7 langen Jahren ein. Sie pausierte 3 lange Jahre, weil sie um ihren Vater trauerte, der während ihrer Promotion starb. Melike erzählt von ihren Erfahrungen während der Promotion und wie sie ihre krisengemeistert hat. letztendlich gab es einen Job, der auf sie gewartet hat. Ich danke Melike sehr für dieses Interview
17 Minuten
Bei den meisten Menschen klappt das Promovieren eigentlich recht gut. Die Forschungsideen entwickeln sich und meist kommt die Forschung gut voran. Die Konzepte der Forschung zu verschriftlichen, eigene Gedanken schriftlich zu formulieren, oder die Ergebnisse niederzuschreiben ist dann nicht mehr so einfach. Eine Teilnehmerin des Kurses Projekt Promotion, nennen wir sie Antje, fragte: „wie halte ich es aus, dass mein Text immer nur ein Entwurf ist?“ Ja, das ist schon eine schwierige Sache, weil jedes Stadium des Textes immer nur vorläufig ist, so lange bis die Dissertation eingereicht wurde. Das einzige, was man tun kann, ist die eigene Haltung zu diesem stetigen Entwurf zu verändern. Und dann ist es auch noch eine gute Idee, mit dem Schreib-Ziel-Plan zu arbeiten. https://coachingzonen-wissenschaft.de/schreib-ziel-plan-fuer-die-dissertation/
35 Minuten
Mit Eva Lerche vom Schreibraum Münster habe ich mich darüber unterhalten, wie sie die Wechsel ihrer Promotionsbetreuung erlebt hat. Sie berichtet
15 Minuten
Wir haben Pläne gemacht, Routinen entwickelt und jetzt kommt Covid 19 um die Ecke und macht und erst einmal einen Strich durch unsere Rechnung. Und irgendwie schaffen wir es doch, wieder neue Routinen zu entwickeln. Momentan gibt es eine gemeinsame Mittagspause für Promovierende - trag Dich in den Newsletter von Coachingzonen ein https://coachingzonen-wissenschaft.de/newsletter/
28 Minuten
Mit Auratikum kannst Du die Inhalte für Deine Dissertation strukturieren. Eigentlich ist es lesen und Memos schreiben und diese Memos hinterher weiter bearbeiten und überarbeiten und in den Text integrieren. Dabei ist Auratikum nicht so zu verstehen, dass man einfach wild viele Zettel schreibt und die dann irgendwie zusammen pflastert. Das große Ganze muss immer im Blick behalten werden und trotzdem kann man sich dann in einzelne Teile vertiefen. Das Schwierige bei so einem großen Schreibprojekt wie einer Dissertation ist ja, den Überblick zu behalten, und zwar über eine relativ lange Zeit. Das ist wahrscheinlich kein Problem für Leute, die nichts anderes zu tun haben als sich um ihr Promotionsprojekt zu kümmern-wobei die dann wahrscheinlich auch an ihre Grenzen kommen. Wenn man viele unterschiedliche Projekte hat, und ich zähle da jetzt auch einmal Erwerbsarbeit, Familienarbeit und anderes zu, ist es von Vorteil den Überblick nicht zu verlieren.
19 Minuten
Ich mache nicht nur Online-Coachings, sondern bin auch als Schreibtrainerin bzw. Schreibcoach unterwegs. In diesem Podcast nehme ich euch mal mit zu einem Workshop. Dabei zeige ich euch, was mir bei Schreibworkshops und Schreibcoaching wirklich wichtig ist: https://coachingzonen-wissenschaft.de/workshops/
26 Minuten
Ich interviewe Katja Günther, Promotionscoach aus Berlin. Wir sprechen darüber, was Promotionscoaching ist und welche Anliegen Promovierende haben, wenn sie zum Coaching kommen. Und, dass es manchmal reicht, Sparringspartner`*in zu sein.
16 Minuten
Um Texte für Lesende verständlich zu machen, braucht es eine Führung. Ist diese nicht gegeben, verlaufen sich die Lesenden. In diesem Podcast erzähle ich etwas zur Leser*innenführung. Lass dich inspirieren!
37 Minuten
Regina Weber hat zwei Jahre nach Studium und Berufseinstieg ihre Idee von der Promotion umsetzen können und berufsbegleitend promoviert. Ihre Dissertation hat sie 2017 eingereicht. Promoviert hat sie, während sie außerhalb der Wissenschaft beruflich tätig war. Nach dem Studienabschluss ist Regina statt in die Wissenschaft zunächst in den Beruf gegangen. Obwohl sie sich zu dieser Zeit schon für eine Promotion interessierte, schien ihr der Weg in eine Berufstätigkeit außerhalb der Wissenschaft weniger prekär. https://coachingzonen-wissenschaft.de/09
11 Minuten
Wer promoviert bekommt oft Tipps von anderen. Manchmal, weil man danach fragt, manchmal auch ungefragt und ungewollt. Wer eine gute Dissertation schreiben will und wer seine Promotion erfolgreich beenden möchte, sollte allerdings selbst sagen, wo es lang geht. Also, mach Deine Dissertation zu DEINEM Projekt. Ein paar Tipps und Gedanken dazu in diesem Podcast! Wenn Du nicht vorankommst, hol Dir Hilfe, beispielsweise in einem Promotionscoaching. https://coachingzonen-wissenschaft.de/projekt-promotion/ https://coachingzonen-wissenschaft.de/coaching/
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Für Promovierende: Exposé, Schreiben, Betreuung, Motivation, Disputation