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Sozial-Theatral: Theater trifft Pädagogik Archiv

207 Episoden
16 Minuten
Heute zeige ich dir, wie ich Zirkus oder Theater vermitteln und worauf ich dabei achte. Dabei ist es besonders wichtig, dass du zum einen offen für alles bist, da Zirkus und Theater eine Kunst sind und du dich von limitierenden Sätzen verabschieden solltest. Mache dich und deinen Geist frei um deinem Gegenüber helfen zu können besser zu werden. Akzeptiere, was er dir zeigt und entwickelt mit ihm seinen Weg weiter. Außer diesem Tipp, kann ich dir auch noch empfehlen, die Techniken genau zu analysieren. Es reicht also nicht aus, einfach nur Jonglieren zu können, oder gut Theater spielen zu können, du musst auch die genauen schritte kennen und wissen wo die Probleme deiner Gruppe sind und wie du ihnen ihn ihrer aktuellen Situation weiterhelfen kannst.
28 Minuten
Es ist nicht immer einfach auf ein Thema zu kommen. Oft erlebe ich, dass Kollegen von mir ihren Teilnehmern ein Thema vorgeben oder sogar das gesamte Stück. Das kann man natürlich machen, gleichzeitig finde ich es immer schöner, ein Thema oder eine Geschichte mit den Teilnehmern zusammen zu entwickeln. Dabei gehe ich in dieser Folge auf die Möglichkeiten einer Themenfindung und Themeneingrenzung ein, sowie auf die Entwicklung eines Stücks anhand eines Buchs oder eines fertigen Theaterstücks. Hier gibt es auch Möglichkeiten die Geschichten unterschiedlich darzustellen, bzw. zu interpretieren und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
33 Minuten
Heute geht es um das Bundesförderprogramm "Kultur macht Stak" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ich stelle das Programm, dass seit 2018 wieder erweitert wurde vor und stelle die Vor- und Nachteile gegenüber. alle weiteren Informationen findest du bei: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/index.html
29 Minuten
Auf meiner Arbeit habe ich es tätlich mit Jugendlichen zu tun, die schon einiges erlebt haben und daher entsprechend schwer zu motivieren sind. Sie klinken sich gerne aus und haben meist zu nichts Lust. Und dennoch sind mir einige Spiele aus dem Theaterbereich aufgefallen, mit denen ich sie begeistern kann. Wenn also auch du mal mit jungen Menschen arbeitest, die auch Lust auf gar nichts haben, versuche sie doch mal damit zu begeistern. Sind sie einmal locker und von den Spielen angefixt, kannst du mit ihnen weiter arbeiten.
14 Minuten
Klar ist, diese Tipps erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit, sind aber keine Garantie. 1. Keine Negationen Vermeine die Worte nicht, kein, nie oder ähnliches. Zum Beispiel: sage nicht: "hör auf zu schreien", sondern: "sei bitte ruhig.". Beim Menschen kommt im Unterbewusstsein immer nur die Bildsprache an, also rennen oder ruhe. Die Negation wird vom Unterbewusstsein nicht verarbeitet. Die Folge ist, dass genau das getan wird, was in Bildern ankommt: schreien oder ruhiger werden. 2. Bildsprache Verwende die Bildsprache auch, wenn du bestimmte Übungen machen möchtest. Willst du zum Beispiel eine Aufwärmübung zu Beginn deines Kurses und die Teilnehmer sollen sich entsprechend in die höhe strecken sage sie sollen nach einem Ball greifen, der ganz weit oben an der Decke hängt. Du wirst sehen, dass die Übung präziser ausgeführt wird, da sich die Teilnehmer richtig nach oben strecken, oder eben sich tief beugen, wenn wir sagen, dass wir Karotten pflücken. 3. Reflektieren wenn du deine Anweisungen Begründest und Teilnehmer in ihrem Tun reflektierst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie befolgt werden, bzw. sich das Verhalten ändert. 4. Ritualisierung Die Ritualisierung führt Automatismen durch, mit deren Hilfe du Sicherheit und Gewohnheiten in deinen Kurs bringen kannst. Es entsteht ein Automatismus. 5. Zwischenschritte/ Übungen Mit Zwischenschritten und Übungen kannst du die Frustrationstolleranz verringern. Die Erfolge erhalten den Spaß an der Sache. Dabei musst du aber auch darauf achten, dass niemand unterfordert ist. Leite deinen Kurs so individuell, so dass kein TeilnehmerInn unter oder überfordert ist.
31 Minuten
In dieser Podcastfolge zeige ich dir, wie du Kursteilnehmer spielerisch an die drei Ball Jonglage führen kannst. Anhand der praktischen Beispiele wirst du auch sehen, wie man die Theorien in den Folgen davor umsetzten kannst. Damit hast du eine entsprechende Vorlage. Gestartet wird mit einem Klatschkreis um im Anschluss in den Raumlauf zu wechseln. Du siehst also, dass wir mit Theaterspielen beginnen. Nach dem Raumlauf werden, wir ihn nochmals durch führen, aber dieses Mal mit einem Ball. Zum Schluss geht es in die Partnerjonglage um von dort aus einzelne von zwei zu drei Bällen wechseln zu können.
36 Minuten
In der Arbeit der Zirkus- und Theaterpädagogik kommen wir an der Gruppenarbeit nicht vorbei. Es ist zwar auch vereinzelnd möglich, intensive Übungen in Einzelbetreuung durch zuführen, allerding gehört das zur Seltenheit, in unserem Bereich. Um Gruppen leiten zu können, ist es von Vorteil, die Gruppendynamik zu verstehen. Dazu ist es notwendig die fünf Gruppenphasen zu kenne. Nach dieser Einführung, werden wir uns mit Hilfe des TZI-Faktormodells dem Individuum widmen, damit wir die Intensionen einzelner Gruppenmitglieder besser nachvollziehen können, um zum Schluss uns unserem Kursaufbau zu zuwenden. Wie immer findest du hier allgemeine Tipps und Radschläge, damit jeder für sich das rausnehmen kann, was er für sinnvoll hält. Des Weiteren sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass nicht alles auf jede Gruppe angewendet werden kann und man individuell agieren muss.
27 Minuten
In der Zirkus- und der Theaterpädagogik steckt auch ganz viel von der Erlebnispädagogik drin. Das mag auf den ersten Blick verwirren, da die Erlebnispädagogik in der Regel mit Aktivitäten im Freien verbunden werden. Auf der anderen Seite hat die Erlebnispädagogik viel mit Theater und Zirkus gemeinsam. Denn Zirkus und Theater können von den Teilnehmern als ein Erlebnis wahrgenommen werden. Des Weiteren finden wird in der Erlebnispädagogik unter anderem folgende Aufgabengebiete: Teilnehmer können in einem vorgegebenen zeitlichen Rahmen, künstlerisch thematisch abgeschlossene Projekte bearbeiten, sowie das körperliche Training mit leichtathletischen Übungen. Buchempfehlung: https://www.amazon.de/Erlebnispädagogik-utb-Profile-Band-3049/dp/3825245217/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1523529194&sr=8-1&keywords=michl+erlebnispädagogik
11 Minuten
In der heutigen Episode stelle ich euch drei Möglichkeiten vor, wie ihr ein Stück oder ein Thema entwickeln könnt. Standbilder: • ein Thema wird vorgegeben (Beispiel: Zoo) • Einer nach dem Anderen geht auf die Bühne und stellt sich zu diesem Thema hin • Sogratisches Gespräch: Der Regisseur frage jeden wer er sei und was er jetzt sagt, usw. • Zum Schluss wird alles einmal gespielt. Theater Direkt • Bühne ist in der Mitte des Raumes • Spielleiter hält sich raus und fasst immer nur alles zusammen • Die Gruppe kann frei entscheiden, von was die Geschichte handelt • Fragen des Spielleiters sind: Wer (Geschlecht, Alter, Name, Tätigkeit usw.) Wann (Jahreszeit, Tageszeit) Wo (Zwiebelprinzip: von innen nach aussen oder von aussen nach innen) Wetter Was passiert (immer auf die Hauptperson zurück) • Was hat euch gut gefallen • Themen der Geschichte heraussuchen und damit weiterarbeiten. Improvisation: gebe deinen Teilnehmern die Freiheit sich zu entfalten und ermögliche es ihnen zu "scheitern". Nehmt die Teile aus der Improvisation heraus, die euch gefallen hat und baut damit weiter.
18 Minuten
In der letzten Episode haben wir uns damit beschäftigt worauf wir, im Bezug auf unsere Teilnehmer, bei einem Kurs achten müssen. Heute behandeln wir die Spiele, mit deren wir unsere Teilnehmer beim einem Kurs fördern können. Mit diesen Spielen können wir vom Warm-Up bis zum Cool-Down einen ganzen Kurs aufbauen, ohne Gefahr zulaufen, dass unsere Teilnehmer damit überfordert wären. Es werden dabei Spiele für die Theater- und Zirkuspädagogik genannt, die auch meist wechselseitig für Teilnehmer unterschiedlichen Alters angewandt werden können.
12 Minuten
Ein Kurs sollte wie ein guter Aufsatz, mit Einleitung, Hauptteil und Schluss, aufgebaut sein. Bei der Einleitung, dem Warm Up, wollen wir einen klaren Start für unseren Kurs markieren. Das bedeutet, die Teilnehmer sollten sich nun im Klaren sein, dass wir jetzt anfangen. Außerdem dient das Warm-Up dem Kennen lernen und der notwendigen Konzentration. Erreicht werden kann dies mit Hilfe von verschiedenen Spielen. Beim Abschluss, dem Cool-Down, wollen wir ein klares Ende des Kurses setzten. Hier sollten wir entweder eine Entspannung einbauen oder spiele die das Wir-Gefühl der Gruppe stärken sollen mit einfließen lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir beim Cool-Down die Möglichkeit haben sollten, schwere Charaktere, die zum Beispiel starke Emotionen haben, hinter uns zulassen. Der Hauptteil besteht aus 5 Einheiten: 1. Ich alleine bei mir: Der Teilnehmer soll sich auf sich selbst konzentrieren. 2. ich bei einer Gruppe innerhalb der Kursgruppe: Der Teilnehmer soll sich auf andere Gruppenmitglieder einlassen können 3. ich bei einer anderen Person: Der Teilnehmer soll sich intensiv mit einer ihm ausgewählten anderen Person einlassen und Vertrauen aufbauen können. 4. Ich innerhalb der Gruppe Der Teilnehmer soll seinen Platz in der gesamten Gruppen finden können. 5. Ich vor allen anderen alleine: Der Teilnehmer soll sein Alleinstellungsmerkmal in der Gesamtgruppe finden und auch etwas alleine vor allen vorstellen können. Beim Zirkus ist der letzte Punkt einfacher, da es den Teilnehmern oft leichter fällt alleine Zirkus, als Theater vor einer Gruppe zuspielen.
2 Minuten
Hallo mein Name ist Mark Kitzig, ich bin Sozial- und Kindheitspädagoge, sowie Theaterpädagoge (BuT). Mit diesem Podcast möchte ich Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit, Pädagogik und Erziehung zeigen, welche Potenziale in der Theaterpädagogik stecken und wie diese in der Praxis umsetzten, kannst. Der Podcast richtet sich damit an alle Personen, die Kinder und Jugendliche mit Spiel, Spaß und Theaterpädagogik stärken möchten.
Sozial-Theatral: Theater trifft Pädagogik

Sozial-Theatral: Theater trifft Pädagogik

Kinder und Jugendliche stärken: mit Spiel, Spaß und Theaterpädagogik