Man müsste mal... Archiv
168 Episoden
35 Minuten
Man müsste mal … eine Vereinssitzung schwänzen und einen Podcast aufnehmen
Der Opa war‘s. Im Wohnzimmer ist es dunkel. Opas neuer „Super 8 Filmen“ läuft. „Plötzlich riecht es verbrannt, der Projektor rattert laut. Schnell das Licht an! Schere her. Den Film fix flicken und dann weitergucken.“, erinnert sich Kathleen Löpke an die Filmvorführungen in ihrer Kindheit. Ein paar Jahre besucht sie – manchmal auch heimlich - das Kino in Friedland, irgendwo zwischen Anklam und Neubrandenburg.
Sie mag die besondere Kinoatmosphäre. Nach ihrem Umzug in die Landeshauptstadt findet sie zunächst kein Kino, das die Filme zeigt, die sie gerne sehen würde. Es sind nicht die Kassenschlager und die groß aufgemachten Streifen, die sie locken. Ein kommerzielles Programmkino gibt es nicht in Schwerin. 2014 entdeckt sie das „Kino unterm Dach“. Bereits nach der ersten Vorstellung ist ihr klar: Da wollte sie mitmachen. Ehrenamtlich. So wie all die anderen Aktiven im gleichnamigen Verein. Und seitdem ist Kathleen Löpke dabei.
Das „Kino unterm Dach“ zeigt vorwiegend Filme außerhalb des Mainstreams. Jeden Donnerstag um 17:15 Uhr und um 20:00 Uhr. Und in den Sommermonaten gibt es seit ein paar Jahren auch das „Kino unterm Himmel“ im Garten des Schleswig-Holstein-Hauses. So auch in diesem Jahr.
Wie das „Kino unterm Dach“ funktioniert, was auch mal schiefgeht und welches ihr Lieblingsfilm ist, das erzählt Kathleen Löpke im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 23. Mai 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
Der Opa war‘s. Im Wohnzimmer ist es dunkel. Opas neuer „Super 8 Filmen“ läuft. „Plötzlich riecht es verbrannt, der Projektor rattert laut. Schnell das Licht an! Schere her. Den Film fix flicken und dann weitergucken.“, erinnert sich Kathleen Löpke an die Filmvorführungen in ihrer Kindheit. Ein paar Jahre besucht sie – manchmal auch heimlich - das Kino in Friedland, irgendwo zwischen Anklam und Neubrandenburg.
Sie mag die besondere Kinoatmosphäre. Nach ihrem Umzug in die Landeshauptstadt findet sie zunächst kein Kino, das die Filme zeigt, die sie gerne sehen würde. Es sind nicht die Kassenschlager und die groß aufgemachten Streifen, die sie locken. Ein kommerzielles Programmkino gibt es nicht in Schwerin. 2014 entdeckt sie das „Kino unterm Dach“. Bereits nach der ersten Vorstellung ist ihr klar: Da wollte sie mitmachen. Ehrenamtlich. So wie all die anderen Aktiven im gleichnamigen Verein. Und seitdem ist Kathleen Löpke dabei.
Das „Kino unterm Dach“ zeigt vorwiegend Filme außerhalb des Mainstreams. Jeden Donnerstag um 17:15 Uhr und um 20:00 Uhr. Und in den Sommermonaten gibt es seit ein paar Jahren auch das „Kino unterm Himmel“ im Garten des Schleswig-Holstein-Hauses. So auch in diesem Jahr.
Wie das „Kino unterm Dach“ funktioniert, was auch mal schiefgeht und welches ihr Lieblingsfilm ist, das erzählt Kathleen Löpke im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 23. Mai 2023 aufgenommen.
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Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
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34 Minuten
Man müsste mal …das Skateboard fahren den Leuten näherbringen
Eigentlich ist es nur ein Brett mit Achsen und Rollen drunter. Und es ist doch so viel mehr für Florian Fentzahn. „Skatboardfahren ist mein Hobby und mein Lebensinhalt“, lacht der Vorsitzende des Schweriner Sportvereins Skatepark Lankow e.V.
Wenn er nicht für seinen Masterabschluss in Architektur lernt und arbeitet, ist er oft auf dem Gelände des Skateparks anzutreffen. Im Podcast fachsimpelt er über Skatebordrampen, Schrägen, Blöcke, Rampen, Wellen, Geländer, Half-Pipe, Geländer und Absturzhöhen Einige Dinge aus der Ausstattung des Skateparks in Lankow sind auf den Fotos zu dieser Podcast-Folge zu sehen.
Das typische Einstiegsalter liegt etwas bei 13, 14 oder 15 Jahren. „Aber es gibt auch schon ein paar Jüngere und die Skater werden auch älter. Da geht es schon in Richtung 50 Jahre, Und viele von den Älteren sind wirklich noch gut unterwegs.“ In unserem Gespräch erzählt er, worauf es beim Kauf eines Skatbords ankommt. Worauf muss ein Einsteiger achten? Was wird alles gebraucht? Und wo bekomme ich es?
Was im Skatepark los ist, wie Interessierte mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Anlage in Lankow erreichen können und was demnächst geplant ist berichtet Florian Fentzahn im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 17. April 2023 aufgenommen.
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Eigentlich ist es nur ein Brett mit Achsen und Rollen drunter. Und es ist doch so viel mehr für Florian Fentzahn. „Skatboardfahren ist mein Hobby und mein Lebensinhalt“, lacht der Vorsitzende des Schweriner Sportvereins Skatepark Lankow e.V.
Wenn er nicht für seinen Masterabschluss in Architektur lernt und arbeitet, ist er oft auf dem Gelände des Skateparks anzutreffen. Im Podcast fachsimpelt er über Skatebordrampen, Schrägen, Blöcke, Rampen, Wellen, Geländer, Half-Pipe, Geländer und Absturzhöhen Einige Dinge aus der Ausstattung des Skateparks in Lankow sind auf den Fotos zu dieser Podcast-Folge zu sehen.
Das typische Einstiegsalter liegt etwas bei 13, 14 oder 15 Jahren. „Aber es gibt auch schon ein paar Jüngere und die Skater werden auch älter. Da geht es schon in Richtung 50 Jahre, Und viele von den Älteren sind wirklich noch gut unterwegs.“ In unserem Gespräch erzählt er, worauf es beim Kauf eines Skatbords ankommt. Worauf muss ein Einsteiger achten? Was wird alles gebraucht? Und wo bekomme ich es?
Was im Skatepark los ist, wie Interessierte mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Anlage in Lankow erreichen können und was demnächst geplant ist berichtet Florian Fentzahn im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 17. April 2023 aufgenommen.
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35 Minuten
Man müsste mal...wieder Straßenmusik machen!
Mit ihrer Musik, vor allem mit allen möglichen Formen von Schlaginstrumenten – Percussion – ist sie auf den Straßen der Landeshauptstadt mindestens ebenso präsent wie das Petermännchen. So heißt es in der feierlichen Rede zur Verleihung des Kunst- und Kulturpreises 2022.
Seit vielen Jahren unterrichtet sie in Schweriner Schulen, Musikschulen und auch in ihrem eigenen Studio mit Engagement Kinder, Jugendliche und Erwachsene an zahlreichen Musikinstrumenten. Sie tritt auf mit Bands wie Mustard & Milk und Anti Avanti.
Die Zeit der Corona-Pandemie war für Mánu Kolditz-Hermelschmidt eine ordentliche Herausforderung. Die gab es auch in der Familie Kolditz-Hermelschmidt. „Ich habe mich jeden Tag für eine Zeit zurückgezogen und aufgeschrieben, was so passiert ist. Mit uns als Familie, um uns herum und immer wieder auch die öffentlichen Corona-Zahlen. “.
„Corona mit Senfsoße“ ist ein launiges Buch, das auf eine sehr persönliche Weise erzählt, was sich in ähnlicher Form in vielen Haushalten während der Lockdowns und dazwischen abgespielt haben dürfte.
„Ich liebe Bob Dylan.“, lacht Mánu Kolditz-Hermelschmidt und erzählt von ihrem neuesten Projekt. Sie hat während des Lockdowns ihre persönliche „Bibel“, ein Buch mit mehr als 1.200 Songtexten von Bob Dylan in die Hand genommen und sich zu eigenen Stücken inspirieren lassen. Die CD „Song 4 You - Mánus Dylan“ stellt Mánu Kolditz-Hermelschmidt gemeinsam mit den beteiligten Musikern am 13. Mai 2023 um 20.00 Uhr im Schweriner WERK 3 in der Friedrichstraße vor.
Wie es ihr beim Schreiben des Buches ergangen ist, was die Musik ihr bedeutet und wer bei der CD mit an Bord ist, erzählt Mánu Kolditz-Hermelschmidt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 24. März 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
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Mit ihrer Musik, vor allem mit allen möglichen Formen von Schlaginstrumenten – Percussion – ist sie auf den Straßen der Landeshauptstadt mindestens ebenso präsent wie das Petermännchen. So heißt es in der feierlichen Rede zur Verleihung des Kunst- und Kulturpreises 2022.
Seit vielen Jahren unterrichtet sie in Schweriner Schulen, Musikschulen und auch in ihrem eigenen Studio mit Engagement Kinder, Jugendliche und Erwachsene an zahlreichen Musikinstrumenten. Sie tritt auf mit Bands wie Mustard & Milk und Anti Avanti.
Die Zeit der Corona-Pandemie war für Mánu Kolditz-Hermelschmidt eine ordentliche Herausforderung. Die gab es auch in der Familie Kolditz-Hermelschmidt. „Ich habe mich jeden Tag für eine Zeit zurückgezogen und aufgeschrieben, was so passiert ist. Mit uns als Familie, um uns herum und immer wieder auch die öffentlichen Corona-Zahlen. “.
„Corona mit Senfsoße“ ist ein launiges Buch, das auf eine sehr persönliche Weise erzählt, was sich in ähnlicher Form in vielen Haushalten während der Lockdowns und dazwischen abgespielt haben dürfte.
„Ich liebe Bob Dylan.“, lacht Mánu Kolditz-Hermelschmidt und erzählt von ihrem neuesten Projekt. Sie hat während des Lockdowns ihre persönliche „Bibel“, ein Buch mit mehr als 1.200 Songtexten von Bob Dylan in die Hand genommen und sich zu eigenen Stücken inspirieren lassen. Die CD „Song 4 You - Mánus Dylan“ stellt Mánu Kolditz-Hermelschmidt gemeinsam mit den beteiligten Musikern am 13. Mai 2023 um 20.00 Uhr im Schweriner WERK 3 in der Friedrichstraße vor.
Wie es ihr beim Schreiben des Buches ergangen ist, was die Musik ihr bedeutet und wer bei der CD mit an Bord ist, erzählt Mánu Kolditz-Hermelschmidt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 24. März 2023 aufgenommen.
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37 Minuten
Man müsste mal … eine Welt ohne Zäune und Stacheldraht haben!
Flüchtlinge suchen Schutz vor Folter, Verfolgung und Hunger, ausgelöst durch politische, religiöse oder kulturelle Spannungen, Krieg und Armut im eigenen Land. Weltweit sind laut UNHCR (Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen) zur Mitte des Jahres 2022 103 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen. Die Anzahl der Krisenregionen auf der Welt nimmt zu.
Wenige schaffen es, sichere Regionen wie Europa zu erreichen, noch weniger nach Deutschland, die allerwenigsten kommen nach Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2022 stellten 4.936 Personen erstmals in M-V einen Asylantrag.
Die rund 80 Mitglieder des Vereins setzen sich ein für
faire Asylverfahren
Zugang zu Arbeits-, Bildungs-, Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge
menschenwürdigen Wohnraum außerhalb von Heimen und
uneingeschränkte medizinische Versorgung
und wendet sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus jeglicher Art.
Zu den Aufgaben des Flüchtlingsrats zählt die Beratung für Asylsuchende, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge sowie Bürgerkriegsflüchtlinge, haupt- und ehrenamtlich tätige Personen, Vereine und Initiativen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind.
Über ihr Engagement und die Arbeit Flüchtlingsrats Mecklenburg-Vorpommern e.V. spricht Ulrike Seemann-Katz im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 16. März 2023 aufgenommen.
https://eine-welt-mv.de/
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
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Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
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Flüchtlinge suchen Schutz vor Folter, Verfolgung und Hunger, ausgelöst durch politische, religiöse oder kulturelle Spannungen, Krieg und Armut im eigenen Land. Weltweit sind laut UNHCR (Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen) zur Mitte des Jahres 2022 103 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen. Die Anzahl der Krisenregionen auf der Welt nimmt zu.
Wenige schaffen es, sichere Regionen wie Europa zu erreichen, noch weniger nach Deutschland, die allerwenigsten kommen nach Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2022 stellten 4.936 Personen erstmals in M-V einen Asylantrag.
Die rund 80 Mitglieder des Vereins setzen sich ein für
faire Asylverfahren
Zugang zu Arbeits-, Bildungs-, Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge
menschenwürdigen Wohnraum außerhalb von Heimen und
uneingeschränkte medizinische Versorgung
und wendet sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus jeglicher Art.
Zu den Aufgaben des Flüchtlingsrats zählt die Beratung für Asylsuchende, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge sowie Bürgerkriegsflüchtlinge, haupt- und ehrenamtlich tätige Personen, Vereine und Initiativen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind.
Über ihr Engagement und die Arbeit Flüchtlingsrats Mecklenburg-Vorpommern e.V. spricht Ulrike Seemann-Katz im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 16. März 2023 aufgenommen.
https://eine-welt-mv.de/
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36 Minuten
Man müsste mal … ein Lastenrad für alle zugänglich machen.
„Wenn Du selbst nichts änderst, dann ändert sich nichts. Und ein öffentlich zugängliches Lastenrad ist doch eine echte Veränderung.“, meint Nicole Gernhard, Jugendbildungsreferentin beim BUND in Schwerin.
Aus Mitteln der Umweltstiftung NUE, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, und kleinen Eigenbeiträgen wurde nach längeren Recherchen „Bertha“ beschafft. Die Bertha steht in der Münzstraße 24 im FKK-Unverpackt-Laden zum Ausleihen bereit. Seit Ende 2022 borgen sich Schwerinerinnen und Schweriner das Lastenrad für verschiedene Zwecke. Nicole Gernhard und Robert Fehlandt wollen gerne weitere Lastenrad-Anbieter bzw. Nutzer von alternativen Transportmitteln ansprechen und einladen, mit ihnen gemeinsam das Angebot in Schwerin zu bündeln und besser bekannt und zugänglich zu machen.
Was bisher erreicht wurde und wer außer ihnen bei dem Lastenrad-Projekt dabei ist erzählen Nicole Gernhard und Robert Fehlandt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 14. März 2023 aufgenommen.
Links zu Mitstreitern:
https://lastenrad-schwerin.de/
https://www.fkk-unverpackt.de/
https://www.radentscheid-schwerin.de/
https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/mitmachen/bund-gruppe-schwerin/
http://www.bundjugend-mv.de/
„Wenn Du selbst nichts änderst, dann ändert sich nichts. Und ein öffentlich zugängliches Lastenrad ist doch eine echte Veränderung.“, meint Nicole Gernhard, Jugendbildungsreferentin beim BUND in Schwerin.
Aus Mitteln der Umweltstiftung NUE, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, und kleinen Eigenbeiträgen wurde nach längeren Recherchen „Bertha“ beschafft. Die Bertha steht in der Münzstraße 24 im FKK-Unverpackt-Laden zum Ausleihen bereit. Seit Ende 2022 borgen sich Schwerinerinnen und Schweriner das Lastenrad für verschiedene Zwecke. Nicole Gernhard und Robert Fehlandt wollen gerne weitere Lastenrad-Anbieter bzw. Nutzer von alternativen Transportmitteln ansprechen und einladen, mit ihnen gemeinsam das Angebot in Schwerin zu bündeln und besser bekannt und zugänglich zu machen.
Was bisher erreicht wurde und wer außer ihnen bei dem Lastenrad-Projekt dabei ist erzählen Nicole Gernhard und Robert Fehlandt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 14. März 2023 aufgenommen.
Links zu Mitstreitern:
https://lastenrad-schwerin.de/
https://www.fkk-unverpackt.de/
https://www.radentscheid-schwerin.de/
https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/mitmachen/bund-gruppe-schwerin/
http://www.bundjugend-mv.de/
37 Minuten
Man müsste mal...Rollstühle neu denken!
2011. Felix Lange geht in die letzte Phase seines Studiums an der Hochschule Wismar. Für die Abschlussarbeit hat sich der angehende Diplom Designer etwas Besonderes vorgenommen: er konzipiert einen Rollstuhl. Nichts Alltägliches.
2023. Felix Lange ist seit 11 Jahren Inhaber vom „Langefreunde Design Studio“ im Technologie- und Gewerbezentrum TGZ Schwerin und der Rollstuhl begleitet ihn und sein Team noch heute.
Auf der Internetseite finden sich Details: der Monocoque-Rahmen ist aus Carbon und hat eine eine innovative Formensprache mit voller Funktionalität und maximaler Anwenderfreundlichkeit. Er ist für alle Ergonomien für Körpergrößen von 1,50 m bis 1.95 m ausgelegt. Kurz: Ein Rahmen für Alles und trotzdem für jeden speziell maßgeschneidert.
Bisher gibt es den „Parafree“ als Einzelanfertigungen. „Maßgeschneidert. Und die sind entsprechend teuer.“, so Lange, der dies gerne ändern und die Rollstühle in Serie fertigen würde. „Wir müssten rund 200.000 € vorfinanzieren und könnten dann, bei einer Stückzahl von 50 oder mehr, günstiger produzieren und eine größere Zielgruppe erreichen. Wir bleiben dran!“, lacht er. „Und vielleicht finden wir ja einen Inverstoren“.
Darauf warten können Lange und sein Team allerdings nicht. Die Bandbreite der Leistungen vom „Langefreunde Design Studio“ ist beachtlich. Gut 180 Kunden aus verschiedenen Branchen nehmen die Leistungen des Unternehmens in Anspruch.
Die neueste Baustelle in eigener Sache liegt am Rande des TGZ Schwerin. Dort entsteht ein Büro- und Werkstattgebäude. Entwurf und Konzept „Langefreunde Design Studio“. Das Team um Felix Lange wird sich hier an den eigenen Maßstäben messen.
Was bisher erreicht wurde und ob und wie es mit dem Rollstuhl „Parafree“ weitergeht, erzählt Felix Lange im Podcast „Man müsste mal …“
Bewerbung für Praktika stets willkommen, gern Pflichtpraktika von Hochschülern
Diese Folge haben wir am 2. März 2023 aufgenommen.
2011. Felix Lange geht in die letzte Phase seines Studiums an der Hochschule Wismar. Für die Abschlussarbeit hat sich der angehende Diplom Designer etwas Besonderes vorgenommen: er konzipiert einen Rollstuhl. Nichts Alltägliches.
2023. Felix Lange ist seit 11 Jahren Inhaber vom „Langefreunde Design Studio“ im Technologie- und Gewerbezentrum TGZ Schwerin und der Rollstuhl begleitet ihn und sein Team noch heute.
Auf der Internetseite finden sich Details: der Monocoque-Rahmen ist aus Carbon und hat eine eine innovative Formensprache mit voller Funktionalität und maximaler Anwenderfreundlichkeit. Er ist für alle Ergonomien für Körpergrößen von 1,50 m bis 1.95 m ausgelegt. Kurz: Ein Rahmen für Alles und trotzdem für jeden speziell maßgeschneidert.
Bisher gibt es den „Parafree“ als Einzelanfertigungen. „Maßgeschneidert. Und die sind entsprechend teuer.“, so Lange, der dies gerne ändern und die Rollstühle in Serie fertigen würde. „Wir müssten rund 200.000 € vorfinanzieren und könnten dann, bei einer Stückzahl von 50 oder mehr, günstiger produzieren und eine größere Zielgruppe erreichen. Wir bleiben dran!“, lacht er. „Und vielleicht finden wir ja einen Inverstoren“.
Darauf warten können Lange und sein Team allerdings nicht. Die Bandbreite der Leistungen vom „Langefreunde Design Studio“ ist beachtlich. Gut 180 Kunden aus verschiedenen Branchen nehmen die Leistungen des Unternehmens in Anspruch.
Die neueste Baustelle in eigener Sache liegt am Rande des TGZ Schwerin. Dort entsteht ein Büro- und Werkstattgebäude. Entwurf und Konzept „Langefreunde Design Studio“. Das Team um Felix Lange wird sich hier an den eigenen Maßstäben messen.
Was bisher erreicht wurde und ob und wie es mit dem Rollstuhl „Parafree“ weitergeht, erzählt Felix Lange im Podcast „Man müsste mal …“
Bewerbung für Praktika stets willkommen, gern Pflichtpraktika von Hochschülern
Diese Folge haben wir am 2. März 2023 aufgenommen.
33 Minuten
Man müsste mal...den Tante-Emma-Laden wiederbeleben!
Mit einer Radtour fing alles an. Muhamed Alahmed kommt auf seiner Strecke an einer „Kasse des Vertrauens“ vorbei, an einem Tisch am Weg, auf dem Eier und hausgemachte Marmelade stehen. „Man müsste doch solche Dinge auch online kaufen können! Das ist doch heutzutage ganz einfach. Ein paar Klicks im Internet und schon sind Eier und hausgemachte Marmelade auf dem Weg zu mir.“, strahlt er bei dem Gedanken und erzählt davon seinen Arbeitskollegen und Freunden.
Einige erinnern sich an die „Tante-Emma-Läden“ von früher, die Läden um die Ecke, in denen es fast alles gab, einen Plausch mit „Tante Emma“ inklusive. Solche Läden, die es an anderen Orten der Welt auch heute noch gibt, sind hierzulande verschwunden.
Muhamed Alahmed ist erstaunt, dass es bisher keinen „Online-Tante-Emma-Laden“ zu geben scheint und macht sich an die Arbeit. Sein Ziel: regionalen Händlern die Möglichkeit bieten, ihre Produkte weltweit zu verkaufen.
Verkaufsplattformen im Internet gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Verkäufer zahlen an die Plattformbetreiber eine „Verkaufsprovision“. Damit verdienen diese ihr Geld. Und nun noch eine? „Ja!“, meint Alahmed, „aber eine Besondere!“
„Bei uns gibt es mehrere Gewinner: Händler präsentieren ihre Produkte und verbessern ihre Sichtbarkeit im Internet. Kunden können weltweit Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern erwerben. Die Verkaufsgebühr geht nicht in unsere eigene Tasche, sondern kommt einem gemeinnützigen Verein, zum Beispiel der Tafel in Schwerin, zugute.“, erklärt Muhamed Alahmed.
Start des „Tante Emma-Ladens“ ist im April 2023 geplant.
Was bisher erreicht wurde, erzählt Muhamed Alahmed im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 28. Februar 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Mit einer Radtour fing alles an. Muhamed Alahmed kommt auf seiner Strecke an einer „Kasse des Vertrauens“ vorbei, an einem Tisch am Weg, auf dem Eier und hausgemachte Marmelade stehen. „Man müsste doch solche Dinge auch online kaufen können! Das ist doch heutzutage ganz einfach. Ein paar Klicks im Internet und schon sind Eier und hausgemachte Marmelade auf dem Weg zu mir.“, strahlt er bei dem Gedanken und erzählt davon seinen Arbeitskollegen und Freunden.
Einige erinnern sich an die „Tante-Emma-Läden“ von früher, die Läden um die Ecke, in denen es fast alles gab, einen Plausch mit „Tante Emma“ inklusive. Solche Läden, die es an anderen Orten der Welt auch heute noch gibt, sind hierzulande verschwunden.
Muhamed Alahmed ist erstaunt, dass es bisher keinen „Online-Tante-Emma-Laden“ zu geben scheint und macht sich an die Arbeit. Sein Ziel: regionalen Händlern die Möglichkeit bieten, ihre Produkte weltweit zu verkaufen.
Verkaufsplattformen im Internet gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Verkäufer zahlen an die Plattformbetreiber eine „Verkaufsprovision“. Damit verdienen diese ihr Geld. Und nun noch eine? „Ja!“, meint Alahmed, „aber eine Besondere!“
„Bei uns gibt es mehrere Gewinner: Händler präsentieren ihre Produkte und verbessern ihre Sichtbarkeit im Internet. Kunden können weltweit Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern erwerben. Die Verkaufsgebühr geht nicht in unsere eigene Tasche, sondern kommt einem gemeinnützigen Verein, zum Beispiel der Tafel in Schwerin, zugute.“, erklärt Muhamed Alahmed.
Start des „Tante Emma-Ladens“ ist im April 2023 geplant.
Was bisher erreicht wurde, erzählt Muhamed Alahmed im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 28. Februar 2023 aufgenommen.
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29 Minuten
Man müsste mal...dranbleiben an einem Projekt, auch wenn es weit entfernt ist!
35 Grad, bis zum Äquator sind es gerade einmal 20 Kilometer. Und bei der Rural Focus Initiative Uganda (RuFI) in Kasese sitzen junge Frauen im Schatten auf der Veranda der kleinen Ausbildungswerkstatt und erlernen das Flechten farbenfroher Körbe.
Hier befindet sich der Arbeitsplatz von Biiria Jovia und für gute 3 Wochen auch der Einsatzort von Claus Oellerking aus Schwerin.
Biiria Jovia war vor einigen Jahren “Auszubildende” bei RuFI und hat das Herstellen von Körben und das Nähen gelernt. Heute gibt sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen an die neuen Trainees weiter. Sie hilft ihnen bei der Handhabung des Materials, zeigt ihnen, wie sie von einem einfachen Muster zu einem aufwendigen Design gelangen können und spricht ihnen Mut zu, wenn es mal nicht so einfach klappt.
Mit dem Verkauf von Körben, der Herstellung von Schuluniformen und ein paar anderen Aktivitäten verdient RuFI etwas Geld, um das zu tun, was ihnen am Herzen liegt: jungen Frauen, viele unter ihnen Schulabbrecherinnen, oft schon sehr jung Mütter geworden, einen Ort zu bieten, an dem sie sich treffen und ein paar grundlegende handwerkliche Fähigkeiten erlernen können. Mit ihrem Können verdingen sich einige von ihnen nach dem Training als Näherinnen oder flechten Körbe, die sie auf den lokalen Märkten verkaufen.
Claus Oellerking kennt RuFI-Uganda seit 2016 und ist seitdem immer wieder als ehrenamtlcher Senior-Experte vor Ort. Sein Auftraggeber ist der SES - Senior-Experten-Service in Bonn.
Einige Voraussetzungen für eine erfolgreiche, wirtschaftliche Zukunft sind geschaffen: ein Grundstück ein kleines Haus für einen Laden, eine Werkstatt für die Ausbildung und die Mühle sind vorhanden. Nähmaschinen, zwei Tukutukus und 2 Lastenfahrräder “AfricroozE” stehen bereit.
In dieser Podcast-Folge berichten Biiria Jovia und Claus Oellerking, wie die Situation bei RuFI gegenwärtig aussieht und welche Herausforderungen bestehen.
Diese Folge haben wir am 8. Februar 2023 aufgenommen. Leider ist, wahrscheinlich wegen der Bandbreite, die Qualität ungefähr ab der Hälfte nicht mehr so gut. Wir hoffen Ihr habt trotzdem Spaß mit dieser Folge!
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35 Grad, bis zum Äquator sind es gerade einmal 20 Kilometer. Und bei der Rural Focus Initiative Uganda (RuFI) in Kasese sitzen junge Frauen im Schatten auf der Veranda der kleinen Ausbildungswerkstatt und erlernen das Flechten farbenfroher Körbe.
Hier befindet sich der Arbeitsplatz von Biiria Jovia und für gute 3 Wochen auch der Einsatzort von Claus Oellerking aus Schwerin.
Biiria Jovia war vor einigen Jahren “Auszubildende” bei RuFI und hat das Herstellen von Körben und das Nähen gelernt. Heute gibt sie ihre Kenntnisse und Erfahrungen an die neuen Trainees weiter. Sie hilft ihnen bei der Handhabung des Materials, zeigt ihnen, wie sie von einem einfachen Muster zu einem aufwendigen Design gelangen können und spricht ihnen Mut zu, wenn es mal nicht so einfach klappt.
Mit dem Verkauf von Körben, der Herstellung von Schuluniformen und ein paar anderen Aktivitäten verdient RuFI etwas Geld, um das zu tun, was ihnen am Herzen liegt: jungen Frauen, viele unter ihnen Schulabbrecherinnen, oft schon sehr jung Mütter geworden, einen Ort zu bieten, an dem sie sich treffen und ein paar grundlegende handwerkliche Fähigkeiten erlernen können. Mit ihrem Können verdingen sich einige von ihnen nach dem Training als Näherinnen oder flechten Körbe, die sie auf den lokalen Märkten verkaufen.
Claus Oellerking kennt RuFI-Uganda seit 2016 und ist seitdem immer wieder als ehrenamtlcher Senior-Experte vor Ort. Sein Auftraggeber ist der SES - Senior-Experten-Service in Bonn.
Einige Voraussetzungen für eine erfolgreiche, wirtschaftliche Zukunft sind geschaffen: ein Grundstück ein kleines Haus für einen Laden, eine Werkstatt für die Ausbildung und die Mühle sind vorhanden. Nähmaschinen, zwei Tukutukus und 2 Lastenfahrräder “AfricroozE” stehen bereit.
In dieser Podcast-Folge berichten Biiria Jovia und Claus Oellerking, wie die Situation bei RuFI gegenwärtig aussieht und welche Herausforderungen bestehen.
Diese Folge haben wir am 8. Februar 2023 aufgenommen. Leider ist, wahrscheinlich wegen der Bandbreite, die Qualität ungefähr ab der Hälfte nicht mehr so gut. Wir hoffen Ihr habt trotzdem Spaß mit dieser Folge!
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35 Minuten
Man müsste mal ... darüber schreiben, was passieren kann, wenn man seine Heimat verlässt und sie und ihre Geschichte dann wiederentdeckt.
Der Roman „Mormor danset i regnet“ (Oma, die im Regen tanzte) von der norwegischen Autorin Trude Teige ist ein Bestseller. Er erzählt anhand einer Familiengeschichte vom Schicksal der „tyskerjentene“. So nannte man die norwegischen Frauen, die deutsche Soldaten geheiratet haben, denen deshalb die norwegische Staatsangehörigkeit entzogen wurde. Es geht auch um den Massenselbstmord in Demmin im Mai 1945. Katharina Fritz stammt aus Demmin und lebt seit 2015 in Norwegen. Sie erfuhr zufällig vom Roman – seither befasst sie sich noch intensiver mit der Geschichte ihr Stadt und ihrer Familiengeschichte. Der norwegischen Autorin hilft sie bei der Suche nach einem Verlag in Deutschland. Übersetzungen gibt es bereits auf Arabisch, Dänisch, Finnisch, Türkisch und Schwedisch.
Fritz kooperiert darüber hinaus mit einer US-Amerikanerin bei der Dokumentation zu der Geschichte einer Familie in Berlin. Eine Geschichte, die Parallelen zu den Ereignissen in Demmin aufweist. Dabei fungiert sie als Co-Produzentin des Filmes „The Loom“.
In dieser Podcast-Folge erzählt sie davon, wie der Roman ihr Leben verändert hat und wie es für sie ist, ihrer Heimatstadt aus der Ferne nah zu sein.
Diese Folge haben wir am 10. Januar 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Der Roman „Mormor danset i regnet“ (Oma, die im Regen tanzte) von der norwegischen Autorin Trude Teige ist ein Bestseller. Er erzählt anhand einer Familiengeschichte vom Schicksal der „tyskerjentene“. So nannte man die norwegischen Frauen, die deutsche Soldaten geheiratet haben, denen deshalb die norwegische Staatsangehörigkeit entzogen wurde. Es geht auch um den Massenselbstmord in Demmin im Mai 1945. Katharina Fritz stammt aus Demmin und lebt seit 2015 in Norwegen. Sie erfuhr zufällig vom Roman – seither befasst sie sich noch intensiver mit der Geschichte ihr Stadt und ihrer Familiengeschichte. Der norwegischen Autorin hilft sie bei der Suche nach einem Verlag in Deutschland. Übersetzungen gibt es bereits auf Arabisch, Dänisch, Finnisch, Türkisch und Schwedisch.
Fritz kooperiert darüber hinaus mit einer US-Amerikanerin bei der Dokumentation zu der Geschichte einer Familie in Berlin. Eine Geschichte, die Parallelen zu den Ereignissen in Demmin aufweist. Dabei fungiert sie als Co-Produzentin des Filmes „The Loom“.
In dieser Podcast-Folge erzählt sie davon, wie der Roman ihr Leben verändert hat und wie es für sie ist, ihrer Heimatstadt aus der Ferne nah zu sein.
Diese Folge haben wir am 10. Januar 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
34 Minuten
Man müsste mal … einen Podcast machen (oder machen, was dran ist)!
Wenn Martin Molter meint, dieses oder jenes müsste er mal machen, dafür lohne es sich, dann tut er es. Gerne auch mal ohne einen Auftrag. Nie ziellos und immer mit einer ordentlichen Portion Humor und Hintersinn. Er ist so einiges: Grafiker, Designer, Comic-Zeichner, Musiker, Lieder-Schreiber, Spiele-Erfinder, Mitglied der Stadtvertretung der Landeshauptstadt für die Partei „Die Partei“ und Familienvater. Und er ist engagierter Schweriner.
Die Liste seiner guten Taten in und für Schwerin ist lang und ganz sicher unvollständig: er war Kandidat zur Wahl als Schweriner Oberbürgermeisters, mit anderen organisierte eine Ausstellung noch ungemalter Bilder zur 850-Jahrfeier der Stadt. An der Schule der Künste entwickelte er mit Kindern ein Schwerin-Spiel (das vermutlich im Keller der Stadtverwaltung rumliegt). 2009 produziert er eine DVD mit einem Imagefilm über Schwerin.
Molter-Kenner erkennen seine „Handschrift“ sofort, wenn sie eine seiner Grafiken oder seine Bilder sehen. Auf vielen Darstellungen ist seit einiger Zeit ein kleiner Biber zu sehen.
Was es mit diesem Biber auf sich hat und wie, weshalb und warum sich Martin Molter in Schwerin engagiert, erzählt er im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. Januar 2023 aufgenommen.
Mehr Infos und ein paar der erwähnten Bilder findet Ihr auf unserer Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Wenn Martin Molter meint, dieses oder jenes müsste er mal machen, dafür lohne es sich, dann tut er es. Gerne auch mal ohne einen Auftrag. Nie ziellos und immer mit einer ordentlichen Portion Humor und Hintersinn. Er ist so einiges: Grafiker, Designer, Comic-Zeichner, Musiker, Lieder-Schreiber, Spiele-Erfinder, Mitglied der Stadtvertretung der Landeshauptstadt für die Partei „Die Partei“ und Familienvater. Und er ist engagierter Schweriner.
Die Liste seiner guten Taten in und für Schwerin ist lang und ganz sicher unvollständig: er war Kandidat zur Wahl als Schweriner Oberbürgermeisters, mit anderen organisierte eine Ausstellung noch ungemalter Bilder zur 850-Jahrfeier der Stadt. An der Schule der Künste entwickelte er mit Kindern ein Schwerin-Spiel (das vermutlich im Keller der Stadtverwaltung rumliegt). 2009 produziert er eine DVD mit einem Imagefilm über Schwerin.
Molter-Kenner erkennen seine „Handschrift“ sofort, wenn sie eine seiner Grafiken oder seine Bilder sehen. Auf vielen Darstellungen ist seit einiger Zeit ein kleiner Biber zu sehen.
Was es mit diesem Biber auf sich hat und wie, weshalb und warum sich Martin Molter in Schwerin engagiert, erzählt er im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. Januar 2023 aufgenommen.
Mehr Infos und ein paar der erwähnten Bilder findet Ihr auf unserer Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
35 Minuten
Man müsste mal … mal wieder Musik machen oder eine Melodie schreiben
Es ist die erste Podcast-Folge aus der Reihe „Man müsste mal …“ im neuen Jahr und sie beginnt anders als alle 66 Folgen davor: mit Musik. Eine schöne Melodie als Intro aus der Feder von Steffen Buchholz aus Schwerin.
Richtig Fahrt nimmt seine musikalische Laufbahn auf, als es seinen Eltern durch einen Ost-West-Kontakt gelingt, ein Keyboard aufzutreiben. Er ist von dem Ding gar nicht mehr wegzukriegen.
Schwester Jana lernt eines Tages auf dem Rummelplatz im Riesenrad einen jungen Mann kennen, der ihr von seiner Band und elektronischer Musik erzählt. Jana nutzt die Gelegenheit, mit dem kleinen Bruder und seinem Keyboard ein bisschen anzugeben. Noch am selben Abend bringt sie die Beiden zusammen. „Wir haben uns sofort zusammen ans Keyboard gesetzt und uns gezeigt, was jeder von uns so macht.“, lacht Buchholz. Das Treffen wird zum Grundstein für die Band „Orchestra Black Major“ – kurz OBM. Damals in Schwerin ziemlich bekannt.
„Qualitativ war das nichts.“, lacht Buchholz. „Aber wir haben gemacht und probiert.“ Und so landet die neue Band OBM in den Sommerferien kurz vor Steffens Wechsel in die 8. Klasse an der POS Fritz Reuter im DDR Radio in der Schweriner Musikstunde.
Eigenkompositionen, Auftritte in und um Schwerin folgen. Und Steffen Buchholz geht den Weg des Autodidakten in Sachen Musik und Technik weiter. Bis heute. Er liebt das Lernen und die Abwechslung. So kommt er vor einiger Zeit auch an das Internet-Radio. Das ist inzwischen ein Hobby. Immer mal wieder produziert Buchholz dort Sendungen.
Steffen Buchholz meint, das von ihm komponierte Intro für den Podcast „Man müsste mal …“ sei keine Melodie, eher eine schöne Weise. Ob nun schöne Melodie oder schöne Weise, die Hauptsache ist, es gefällt unseren Hörerinnen und Hörern.
Welche Wege an die Musik, an die Technik und vielleicht auch ins Web-Radio führen können, beschreibt Steffen Buchholz an seinem Beispiel im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 6. Januar 2023 aufgenommen.
Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/
Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/
Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W
iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
Es ist die erste Podcast-Folge aus der Reihe „Man müsste mal …“ im neuen Jahr und sie beginnt anders als alle 66 Folgen davor: mit Musik. Eine schöne Melodie als Intro aus der Feder von Steffen Buchholz aus Schwerin.
Richtig Fahrt nimmt seine musikalische Laufbahn auf, als es seinen Eltern durch einen Ost-West-Kontakt gelingt, ein Keyboard aufzutreiben. Er ist von dem Ding gar nicht mehr wegzukriegen.
Schwester Jana lernt eines Tages auf dem Rummelplatz im Riesenrad einen jungen Mann kennen, der ihr von seiner Band und elektronischer Musik erzählt. Jana nutzt die Gelegenheit, mit dem kleinen Bruder und seinem Keyboard ein bisschen anzugeben. Noch am selben Abend bringt sie die Beiden zusammen. „Wir haben uns sofort zusammen ans Keyboard gesetzt und uns gezeigt, was jeder von uns so macht.“, lacht Buchholz. Das Treffen wird zum Grundstein für die Band „Orchestra Black Major“ – kurz OBM. Damals in Schwerin ziemlich bekannt.
„Qualitativ war das nichts.“, lacht Buchholz. „Aber wir haben gemacht und probiert.“ Und so landet die neue Band OBM in den Sommerferien kurz vor Steffens Wechsel in die 8. Klasse an der POS Fritz Reuter im DDR Radio in der Schweriner Musikstunde.
Eigenkompositionen, Auftritte in und um Schwerin folgen. Und Steffen Buchholz geht den Weg des Autodidakten in Sachen Musik und Technik weiter. Bis heute. Er liebt das Lernen und die Abwechslung. So kommt er vor einiger Zeit auch an das Internet-Radio. Das ist inzwischen ein Hobby. Immer mal wieder produziert Buchholz dort Sendungen.
Steffen Buchholz meint, das von ihm komponierte Intro für den Podcast „Man müsste mal …“ sei keine Melodie, eher eine schöne Weise. Ob nun schöne Melodie oder schöne Weise, die Hauptsache ist, es gefällt unseren Hörerinnen und Hörern.
Welche Wege an die Musik, an die Technik und vielleicht auch ins Web-Radio führen können, beschreibt Steffen Buchholz an seinem Beispiel im Podcast „Man müsste mal …“
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34 Minuten
Man müsste mal … über die Telefonseelsorge reden!
Für manchen klingt das Wort „Telefonseelsorge“ nach Telefonapparaten mit Wählscheibe, nach Telefonzellen, nach einem alten Hut. Und ganz ehrlich: die Telefonseelsorge ist wirklich nicht neu. Sie ist 130 Jahre alt.
Trotzdem – oder deswegen?: rund 2 Millionen Anrufe pro Jahr erreichen die Telefonseelsorge in Deutschland. Bianca Hein und Dagmar Simonsen haben selbst viele Jahre ehrenamtlich Dienst am Telefon gemacht. Auch an Feiertagen, auch nachts und sie kennen viele Geschichten der Anrufenden.
„Wir hören zu, wir fragen nach. Bei kleinen und bei großen Problemen. Wir können keine Lösungen präsentieren, aber wir können helfen, Lösungen zu finden.“, so Dagmar Simonsen. „Den Schlüssel zur Lösung haben die Anrufenden selbst. Oft wissen sie es nur noch nicht. Und wer nicht anrufen mag oder kann: mit uns kann man auch chatten.“
Bianca Hein und Dagmar Simonsen sind hauptamtlich für die Telefonseelsorge tätig. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Organisation der Telefondienste und die Ausbildung ehrenamtlicher Telefon-Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Ehrenamtlichen der vier Anlaufstellen der Telefonseelsorge sind in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit täglich rund um die Uhr – 24/7 - zu erreichen.
Telefonisch 0800-1110111 oder 0800-1110222
Online per Chat oder E-Mail unter https://online.telefonseelsorge.de/
Bianca Hein und Dagmar Simonsen berichten von ihren langjährigen und vielfältigen Erfahrungen bei der Telefonseelsorge. Sie erläutern auch, wie der Weg zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einer der Telefonsorgeeinrichtungen in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin oder Rostock aussieht und freuen sich auf Interessierte.
Alles dazu in der aktuellen Folge vom Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 12. Dezember 2022 aufgenommen.
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Für manchen klingt das Wort „Telefonseelsorge“ nach Telefonapparaten mit Wählscheibe, nach Telefonzellen, nach einem alten Hut. Und ganz ehrlich: die Telefonseelsorge ist wirklich nicht neu. Sie ist 130 Jahre alt.
Trotzdem – oder deswegen?: rund 2 Millionen Anrufe pro Jahr erreichen die Telefonseelsorge in Deutschland. Bianca Hein und Dagmar Simonsen haben selbst viele Jahre ehrenamtlich Dienst am Telefon gemacht. Auch an Feiertagen, auch nachts und sie kennen viele Geschichten der Anrufenden.
„Wir hören zu, wir fragen nach. Bei kleinen und bei großen Problemen. Wir können keine Lösungen präsentieren, aber wir können helfen, Lösungen zu finden.“, so Dagmar Simonsen. „Den Schlüssel zur Lösung haben die Anrufenden selbst. Oft wissen sie es nur noch nicht. Und wer nicht anrufen mag oder kann: mit uns kann man auch chatten.“
Bianca Hein und Dagmar Simonsen sind hauptamtlich für die Telefonseelsorge tätig. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Organisation der Telefondienste und die Ausbildung ehrenamtlicher Telefon-Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Ehrenamtlichen der vier Anlaufstellen der Telefonseelsorge sind in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit täglich rund um die Uhr – 24/7 - zu erreichen.
Telefonisch 0800-1110111 oder 0800-1110222
Online per Chat oder E-Mail unter https://online.telefonseelsorge.de/
Bianca Hein und Dagmar Simonsen berichten von ihren langjährigen und vielfältigen Erfahrungen bei der Telefonseelsorge. Sie erläutern auch, wie der Weg zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit in einer der Telefonsorgeeinrichtungen in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin oder Rostock aussieht und freuen sich auf Interessierte.
Alles dazu in der aktuellen Folge vom Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 12. Dezember 2022 aufgenommen.
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37 Minuten
Man müsste mal eine Regionalwert AG gründen damit hier bei uns mehr Biolebensmittel produziert und vor allem auch verarbeitet werden und genussvoll gegessen werden!
Jutta Krawinkel und Anna Hope haben eine Idee aufgegriffen, die seit 2006 in einigen Bundesländern bereits gut funktioniert. Sie gründen eine Regionalwert AG und nehmen die Agrarwende in MV selbst in die Hand. Und sie tun das nicht allein.
Die Regionalwert-Idee funktioniert so: mit dem Kapital von BürgerInnen beteiligt sich die Regionalwert AG an Bio-Betrieben aus den Bereichen Produktion, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie. Bedingung ist, dass diese Betriebe bestimmte sozial-ökologische Standards erfüllen, auf Kooperation setzen und attraktive Arbeitsplätze schaffen. Das lohnt sich für alle Beteiligten: „Böden werden ökologisch aufgewertet, die regional-wirtschaftlichen Strukturen werden stabilisiert und die Lebensqualität der BürgerInnen verbessert.“, meint die Agraringenieurin Jutta Krawinkel.
Für die Anleger und Anlegerinnen bedeutet das: Rendite mal nicht in € oder % denken. Auf der Internetseite der Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern heißt es u.a.: „Investitionen in die ökologische Landwirtschaft zahlen sich langfristig aus. Es sind Investitionen in die Zukunft. Es entsteht ein Gewinn mit Sinn, d.h. die soziale und ökologische Rendite ist neben der finanziellen Rendite als gleichwertig anzusehen.
Jutta Krawinkel und Anna Hope freuen sich auf die kommenden Schritte und erklären die Arbeit der künftigen Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. November 2022 aufgenommen. Bitte entschuldigt die etwas schlechtere Qualität, die kam durch die Aufnahmesituation als Videokonferenz und mit verschiedenen Mikrofonen.
Jutta Krawinkel und Anna Hope haben eine Idee aufgegriffen, die seit 2006 in einigen Bundesländern bereits gut funktioniert. Sie gründen eine Regionalwert AG und nehmen die Agrarwende in MV selbst in die Hand. Und sie tun das nicht allein.
Die Regionalwert-Idee funktioniert so: mit dem Kapital von BürgerInnen beteiligt sich die Regionalwert AG an Bio-Betrieben aus den Bereichen Produktion, Lebensmittelverarbeitung, Handel und Gastronomie. Bedingung ist, dass diese Betriebe bestimmte sozial-ökologische Standards erfüllen, auf Kooperation setzen und attraktive Arbeitsplätze schaffen. Das lohnt sich für alle Beteiligten: „Böden werden ökologisch aufgewertet, die regional-wirtschaftlichen Strukturen werden stabilisiert und die Lebensqualität der BürgerInnen verbessert.“, meint die Agraringenieurin Jutta Krawinkel.
Für die Anleger und Anlegerinnen bedeutet das: Rendite mal nicht in € oder % denken. Auf der Internetseite der Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern heißt es u.a.: „Investitionen in die ökologische Landwirtschaft zahlen sich langfristig aus. Es sind Investitionen in die Zukunft. Es entsteht ein Gewinn mit Sinn, d.h. die soziale und ökologische Rendite ist neben der finanziellen Rendite als gleichwertig anzusehen.
Jutta Krawinkel und Anna Hope freuen sich auf die kommenden Schritte und erklären die Arbeit der künftigen Regionalwert AG Mecklenburg-Vorpommern im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. November 2022 aufgenommen. Bitte entschuldigt die etwas schlechtere Qualität, die kam durch die Aufnahmesituation als Videokonferenz und mit verschiedenen Mikrofonen.
36 Minuten
Man müsste mal...etwas dafür tun, dass Jugendliche sich mehr in der Gesellschaft einbringen!
Es begann mit einem Brief - an das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler der IGS Bertolt Brecht in Schwerin forderten mehr Deutschunterricht. Sie alle waren aus verschiedenen Ländern. Neben dem Regelunterricht haben sie für den Spracherwerb „Deutsch“ extra Unterricht bekommen. Dieser sollte nach zwei Jahren enden. Doch die Schülerinnen und Schüler wollten auch weiterhin gerne ergänzenden Deutschunterricht haben.
„Ich war erstaunt, dass wir überhaupt eine Antwort bekommen haben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, den gewünschten Unterricht gab es nicht. Aber immerhin eine Antwort. Da habe ich erkannt, wenn du dich engagierst, passiert auch etwas.“, erinnert sich Karolina Życzyńska. Da war sie 14 Jahre alt.
Seit dem Brief ist viel geschehen. Karolina Życzyńska engagiert sich im Schweriner Stadtschülerrat, im Kinder- und Jugendring und im Kreisverband der Jungsozialisten in der SPD.
Im September 2022 war sie Key-Note Sprecherin auf der Demokratiekonferenz Schwerin - smart&stabil!? „Das war toll. Wir Jugendlichen hatten den Eindruck, wir könnten wirklich einmal sagen, was uns beschäftigt und uns wurde zugehört. Niemand hat so etwas gesagt wie „Du bist zu noch jung“ oder hat unsere Beiträge irgendwie abgewertet.“
Es begann mit einem Brief - an das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler der IGS Bertolt Brecht in Schwerin forderten mehr Deutschunterricht. Sie alle waren aus verschiedenen Ländern. Neben dem Regelunterricht haben sie für den Spracherwerb „Deutsch“ extra Unterricht bekommen. Dieser sollte nach zwei Jahren enden. Doch die Schülerinnen und Schüler wollten auch weiterhin gerne ergänzenden Deutschunterricht haben.
„Ich war erstaunt, dass wir überhaupt eine Antwort bekommen haben. Damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, den gewünschten Unterricht gab es nicht. Aber immerhin eine Antwort. Da habe ich erkannt, wenn du dich engagierst, passiert auch etwas.“, erinnert sich Karolina Życzyńska. Da war sie 14 Jahre alt.
Seit dem Brief ist viel geschehen. Karolina Życzyńska engagiert sich im Schweriner Stadtschülerrat, im Kinder- und Jugendring und im Kreisverband der Jungsozialisten in der SPD.
Im September 2022 war sie Key-Note Sprecherin auf der Demokratiekonferenz Schwerin - smart&stabil!? „Das war toll. Wir Jugendlichen hatten den Eindruck, wir könnten wirklich einmal sagen, was uns beschäftigt und uns wurde zugehört. Niemand hat so etwas gesagt wie „Du bist zu noch jung“ oder hat unsere Beiträge irgendwie abgewertet.“
44 Minuten
Man müsste mal … den Dingen einfach ihren Lauf lassen
Ausverkauft. Egal ob im Schleswig-Holstein-Haus, in der Schelfkirche oder im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais. Immer wieder sind die Konzerte, die der Konzertverein Schwerin organisiert, ausverkauft. Und das aus gutem Grund.
Karsten Flatt ist Vorsitzender des 2017 gegründeten Vereins. Der Hallenser hat nach seinem Umzug in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns das Café „Zum Feinspitz“ eröffnet. „Als ich mir damals die Räumlichkeiten in der Puschkinstraße 31 angesehen habe, ist mir das kleine Podest in der Ecke vor den Fenstern aufgefallen. Das könnte eine kleine Bühne sein.“ - Gesagt, getan. Und schließlich gefiel auch den Musikerinnen und Musikern und natürlich auch den Gästen im Café „Zum Feinspitz“.
Die hochkarätig besetzten Konzerte zu organisieren, die Künstler zu betreuen und angemessen zu bezahlen, den Kartenverkauf zu stemmen und das viele Drumherum war bald nicht von Karsten Flatt und ein paar Freunden mal so nebenbei zu schaffen.
Zum Glück fanden sich unter den Freunden der Kammermusik eine Reihe hilfsbereiter und kreativer Menschen, die bereit waren aktiv mitzuwirken und nach einer tragfähigen, zukunftsorientierten Lösung zu suchen. Der Konzertverein Schwerin wurde gegründet.
Was Kammermusik eigentlich ist, was geschehen kann und was möglich werden kann, wenn man einer Idee treu bleibt und offen genug ist den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, erzählt Karsten Flatt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 26. September 2022 aufgenommen.
Ausverkauft. Egal ob im Schleswig-Holstein-Haus, in der Schelfkirche oder im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais. Immer wieder sind die Konzerte, die der Konzertverein Schwerin organisiert, ausverkauft. Und das aus gutem Grund.
Karsten Flatt ist Vorsitzender des 2017 gegründeten Vereins. Der Hallenser hat nach seinem Umzug in die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns das Café „Zum Feinspitz“ eröffnet. „Als ich mir damals die Räumlichkeiten in der Puschkinstraße 31 angesehen habe, ist mir das kleine Podest in der Ecke vor den Fenstern aufgefallen. Das könnte eine kleine Bühne sein.“ - Gesagt, getan. Und schließlich gefiel auch den Musikerinnen und Musikern und natürlich auch den Gästen im Café „Zum Feinspitz“.
Die hochkarätig besetzten Konzerte zu organisieren, die Künstler zu betreuen und angemessen zu bezahlen, den Kartenverkauf zu stemmen und das viele Drumherum war bald nicht von Karsten Flatt und ein paar Freunden mal so nebenbei zu schaffen.
Zum Glück fanden sich unter den Freunden der Kammermusik eine Reihe hilfsbereiter und kreativer Menschen, die bereit waren aktiv mitzuwirken und nach einer tragfähigen, zukunftsorientierten Lösung zu suchen. Der Konzertverein Schwerin wurde gegründet.
Was Kammermusik eigentlich ist, was geschehen kann und was möglich werden kann, wenn man einer Idee treu bleibt und offen genug ist den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen, erzählt Karsten Flatt im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 26. September 2022 aufgenommen.