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DBZ, der Podcast: Wir zeigen, wie gebaut wird und womit! Archiv

167 Episoden
24 Minuten
Unsere HeftpartnerInnen für das Februarheft mit dem Titelthema „Digitale Transformation“ sind Julia Behm und Markus Maasberg von Behm.Maasberg Architekten in München. Bevor sie im vergangenen Jahr ihr eigenes Büro gründeten, leiteten sie lange Zeit gemeinsam bei Allmann Sattler Wappner Architekten in München den Bereich CAD-Systeme und Methodik. Während sich Julia Behm auf das Projektmanagement und die Umsetzung von digitalen Prozessen von der Planung bis zum Betrieb von Gebäuden spezialisiert hat, widmet sich Markus Maasberg vor allem dem Forschen nach der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe und die Weitergabe und Vermittlung seines Wissens. Eine Paarung, die besser nicht sein könnte – denn so kommt das Neue direkt in die Praxis. Wir wollen von Ihnen wissen, wo aus ihrer Sicht die Digitalisierung der Baubranche heute steht – und welche Schritte sie künftig noch gehen muss.
25 Minuten
Neues Jahr – neue Serie. Von der Baubranche weiß man, dass die AkteurInnen eher gemächlich auf Veränderungen reagieren. Doch das ist nicht ausschließlich so. In dieser neuen Mini-Serie stellen wir euch drei Start-ups vor, die den Bauprozess effektiver, nachhaltiger, zeitgemäß mitgestalten möchten und dafür die ersten Schritte erfolgreich gegangen sind. In der ersten Folge sprachen wir mit den beiden Gründerinnen, Anna Berger und Rosa Lindenblatt, des Startup „Buildemy - Building Experts Academy“, das Online-Kurse zur Weiterbildung für die Bau- und Planungsbranche anbietet.
44 Minuten
Wie zu jedem Januarheft der DBZ, haben wir auch für diese Ausgabe Expertinnen und Experten eingeladen, ihre Sicht auf die Zukunft des Bauens mit uns allen zu teilen. Mit dabei sind Planer und Planerinnen, die Industrie, Verbände und Vereine, Autorinnen und Autoren aller Couleur, die ihren Blick auf das Titelthema „Zukunft bauen“ schärften. Für diese Podcastfolge sprachen wir mit der Architektin und Präsidentin des Bund Deutscher Architekten, Susanne Wartzeck. Vor dem Hintergrund des aktuell, im November 2021, vorgestellten Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung konnten wir diesen politischen Neuanfang nutzen, das Gespräch mit der Frage nach Hoffnungen und Perspektiven des BDA für die nächste Zukunft zu beginnen.
35 Minuten
Jedes Büro braucht sie, die jungen Wilden. Ist das Bewerbungsgespräch erfolgreich geschafft, hört man ganz unterschiedliche Dinge, über die Zeit danach. Darüber, wie junge KollegInnen eingearbeitet werden; wie, falls ja, ihre Stärken erkannt und eingesetzt, sie manchmal leider nur verbrannt werden. Wir sprachen mit einem Büro, das einen wachen Blick für seine jungen KollegInnen hat. Unsere Gäste arbeiten beide bei TSSB architekten.ingenieure: Anja Oehler-Brenner ist 2014 Senior Architektin bei TSSB und hat vorher als selbstständige Architektin in Dresden und in den USA bei Reena Racki gearbeitet. Sofia Laghi ist Anfang 30 und seit vier Jahren bei TSSB. Für sie ist es ihr erstes Büro nach dem Studium.
26 Minuten
Dieser Ausruf schallt durch die ArchitektInnenschaft: Einfach bauen! Je nach Kontext klingt das genervt oder aber zupackend ungeduldig, der Zukunft aktiv zugewandt. Unsere Heftpartnerin für die Dezemberausgabe der DBZ zum Thema "Einfach bauen" ist Elisabeth Endres. Sie ist Professorin am und Leiterin des Instituts für Bauklimatik und Energie der Architektur (IBEA), ehemals Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS). Außerdem ist sie seit 2013 Projektleiterin im Ingenieurbüro Hausladen, wo sie 2018 in die Geschäftsleitung berufen wurde. Ihre Arbeit versteht Elisabeth Endres als eine ständige Forschung und Erprobung wesentlicher Elemente des Bauens. Neue Herstellungsmethoden, wie 3D-Printing, die Substitution herkömmlicher Baustoffe durch Lehm, Holz und Papier, die Stichworte Bauklimatik, Energie der Architektur und nicht zuletzt das zentrale Thema der Suffizienz sind Felder, auf denen sie und ihr Forschungsteam wesentliche Arbeiten leisten.
33 Minuten
AHA+L, was hinter diesem Kürzel steckt, haben wir alle in den vergangenen Monaten gelernt und in unseren Alltag integriert. Doch gerade der kleine Zusatz +L hat auch in unserer Branche zu vielen Diskussionen geführt und wird ArchitektInnen, PlanerInnen und herstellende Unternehmen perspektivisch weiter beschäftigten und die Konzepte für bestimmte Bauaufgaben nachhaltig verändern. Im Fokus stehen hier vor allem Innenräume, in denen viele Menschen tagtäglich zusammenkommen und in denen es einfach nicht ausreicht, nur mal das Fenster zu öffnen. Welche Bauaufgaben hier vor allem im Fokus stehen und durch welche Maßnahmen die Übertragung von Viren durch Aerosole deutlich verringert werden kann, darüber sprachen wir mit zwei Experten. Wir, Mariella Schlüter und Katja Reich aus der DBZ-Redaktion, freuen uns, Prof. Dirk Müller Professor und Leiter des Instituts energieeffiziente Gebäude an der RWTH Aachen Universität sowie Martin Lenz, Funktionsbereichsleiter Forschung & Entwicklung RLT-Geräte, Filter, Brandschutz und Software bei der TROX GmbH zu begrüßen. TROX ist Anbieter von Komponenten, Geräten und Systemen zur Belüftung und Klimatisierung von Räumen und Partner dieser Podcast-Folge.
26 Minuten
Die nachhaltige Verwendung von Baumaterialien steht für das Bauen heute und in Zukunft außer Frage. Aber wie kommen wir zu wirkungsvollen Rohstoffkreisläufen? Wo liegen die Potentiale und Grenzen in Wiederverwendung und Recycling? Inwieweit sind Hersteller hier in der Verantwortung und woran kann ich mich als ArchitektIn orientieren, um meine BauherrInnen entsprechend beraten zu können? Einen Vorstoß in diese Richtung hat die Hydro Building Systems GmbH mit Hydro CIRCAL gemacht, Aluminium, das mindestens zu 75% aus Altaluminium hergestellt wird. Mit dem Hamburger Büro- und Geschäftshaus „Mercator One“ von Hadi Teherani Architects wurde kürzlich ein erstes Referenzprojekt mit einer Fassade aus dem Material umgesetzt. Darüber sprachen wir mit Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB und Werner Jager, Geschäftsführer Hydro Building Systems Germany.

40. Sanierung

37 Minuten
Sanieren bedeutet im Wortsinn soviel wie „etwas heilen“. Eine Gebäudesanierung ist damit nichts anderes, als ein in die Jahre gekommenes, schadhaftes Bauwerk zu reparieren und es für heutige, gestiegene Anforderungen und Ansprüche herzurichten. Dabei ist das Ziel der Sanierung immer, ein bestehendes Gebäude weiternutzen zu können; ob in seiner ursprünglichen Funktion oder in einer ganz anderen. Wie man eine Sanierung angeht und mit welchen Mitteln, welche Schwierigkeiten sich hier ergeben und welche Chancen für uns alle, und nicht zuletzt, was der Anspruch einer guten, einer umfassenden Sanierungsplanung ist, das besprachen wir mit unseren Heftpartnerinnen von RKW Architektur +, Barbara Possinke und Silke Lange.
26 Minuten
Das Bauen verändert sich und führt zu immer weiteren Spezialisierungen in den planenden Berufen. In vergangenen Folgen unseres Podcasts hatten wir bereits einige ArchitektInnen zu Gast, die sich zu einem speziellen Thema innerhalb des Bauens weitergebildet haben. In dieser Folge begrüßen wir den Architekten, Till Schaller, der zusätzlich als Energieberater tätig ist. Zu diesem wichtigen Thema hat er, neben seiner Arbeit als Architekt, bereits zahlreiche Vorträge und Schulungen durchgeführt und einige Auszeichnungen erhalten. Nachhaltig Bauen und das Einsparen von Energie bzw. Ressourcen, ist zu einem der relevantesten Themen im Bauwesen geworden. Dieses aus mehreren Perspektiven zu zeigen, ist uns umso wichtiger. Deshalb haben wir als zweiten Gast auch einen Experten aus der Industrie für Klima- und Lüftungslösungen dabei, Darius Debski, Produktmanager - VRV bei Daikin Airconditioning Germany GmbH, in dessen Unternehmen man sich bereits seit Jahren für energieeinsparende Systeme und ein Umdenken in der Baubranche einsetzt.
26 Minuten
Gemeinsames Planen, Koproduktion, Partizipation – das sind Begriffe, mit denen aktuell oft Planungsprozesse geschmückt werden. Aber auch schon vor 50 Jahren beschäftigten sich Theoretiker wie Henri Lefebvre mit den Defiziten der alleinigen Entscheidungshoheit von PlanerInnen. Was bedeutet das eigentlich, den Planungsprozess zu öffnen und welchen Wert hat das heute für Architektur und Stadträume? Darüber sprachen wir mit Olaf Grawert. Er ist unter anderem Partner bei B+, ehemals Brandlhuber+, in Berlin und an der ETH Zürich tätig. Außerdem arbeitet er im KuratorInnenteam 2038 für den deutschen Pavillon der 17. Architekturbiennale in Venedig.

37. Arbeiten

22 Minuten
Homeoffice, Distanzarbeit, Teilpräsenz – im Zuge der Pandemie mussten viele Beschäftigte ihre Arbeitsabläufe und -organisation neu hinterfragen. Was dabei bislang oftmals auf der Strecke blieb, war die Frage: Wie wollen wir künftig denn überhaupt arbeiten? Unsere Heftpartner für die Oktober-Ausgabe, das Büro HENN, Berlin, stellen sich dieser Frage bereits seit langer Zeit. Dabei hat sich gezeigt, dass die Frage nach dem „Wie“ alles andere als trivial ist. Geht es dabei doch nicht nur um Effizienz, sondern immer auch um soziale und branchenspezifische Anforderungen. Deshalb entwickeln sie gemeinsam mit ihren Kunden in einem „Architectural Programming“ genannten Verfahren für jedes Projekt neue maßgeschneiderte Lösungen. Martin Henn erklärt uns im Detail und mit Ein- und Ausblicken, wie das Büro arbeitet und sich diesen wichtigen Aufgaben stellt.
48 Minuten
Zu Gast bei Stephanie Heese und Hans-Ulrich Schellhorn in der Nähe von Potsdam: Die beiden sind geschäftsführende Gesellschafter des Büros Schellhorn & Hesse Ingenieure für Fassaden GmbH, das sie im Oktober 2020 gegründet haben, und besitzen jahrelange Erfahrung in Architektur, Fassadenplanung und Bauausführung. Sie haben Fassaden für Hochhäuser und kleine Projekte, Industrie und Wohngebäude, für Neubauten und Sanierungen geplant und umgesetzt. Ihre Arbeit verstehen sie dabei vor allem als „Dolmetscher zwischen architektonischem Anspruch und technischen Möglichkeiten“. Hierzu und über die Bedeutung der Fassade für das Gebäude selbst und das städtebauliche Umfeld sprachen wir mit den beiden.
12 Minuten
Nach der Folge über den Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz und den BIM-Koordinator sprechen wir heute zu einer weiteren Spezialisierungsmöglichkeiten für ArchitektInnen und IngenieurInnen. Die Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung – auch bei Investoren. Doch irgendjemand muss auch Baustoffe auf Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit prüfen und Abläufe steuern: der und die MaterialfachplanerIn. Er oder sie erstellt letztlich den Building Circularity Passport – also einen Materialausweis, analog des Gebäude-Energiepasses, der den Inhaber oder Betreiber sofort über den CO2-Fußabdruck, die Recyclingfähigkeit oder den verbauten Rohstoffwert des Gebäudes informiert. Über diesen neuen Berufszweig wollen wir heute mit unserer Expertin sprechen: Judith Busa. Sie ist als Architektin tätig und Expertin auf dem Gebiet „C2C-Circular Engineering“ und „Life Cycle Management“.
53 Minuten
Bei Auftraggeberinnen und Auftraggebern, Architektur- und Ingenieurbüros ist das Planen nach BIM inzwischen weitestgehend angekommen und die Implementierung schreitet immer weiter voran. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist jedoch noch lange nicht so verbreitet wie in anderen Branchen. Aber wie sieht es perspektivisch aus, wie können digitale Prozesse durch KI weiter automatisiert und somit vereinfacht und beschleunigt werden? Wie kommen z. B. digitale Tools auch auf die Baustelle und in die Objektüberwachung, um die richtige und termingerechte Umsetzung der Planung automatisiert zu überprüfen? Und welche Voraussetzungen gilt es hierbei zu erfüllen? Was ist eigentlich heute schon möglich und wie kann die Nutzung von KI im Bauwesen zukünftig vorangetrieben werden? Denn Prognosen zufolge soll der Markt für Künstliche Intelligenz in der Bauwirtschaft bis 2026 rund 3,7 Milliarden Euro ausmachen. Über diese Potentiale sprachen wir mit Dr. Stefan Hörmann, Mitgründer von aurivus (entwickeln Software, die 3D-Modelle von Gebäuden zeichnet, die Scan-to-BIM-KI), Stefan Kaufmann, Product Manager BIM, ALLPLAN und Arnim Spengler GF und CTO von Buildersmind (entwickeln ein System zur automatischen Leistungsermittlung auf der Baustelle). Partner dieser Folge ist der Anbieter für BIM-Lösungen - ALLPLAN.
29 Minuten
Andreas Moser ist Gründer und Namenspartner von Cyrus Moser Architekten in Frankfurt am Main. Gerade ist das Projekt "One Forty West" - ein 145 Meter hoher Turm der Frankfurter Skyline - fertigestellt worden. Was wurde ausgelobt? Was wollte der Auftraggeber? Was wurde durch einen gemeinsamen Prozess realisiert? Benedikt Kraft traf Andreas Moser vor seinem Auftritt im NEXT, dem Studio für Fassade und Design, und sprach mit ihm über Realisierungsprozesse, architektonische Handschriften, lebensbejahende Architektur und vieles mehr.