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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur Archiv

358 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
„Die Bibel kennt zehn Plagen, sieben davon kann man essen.“ Jule und Lukas Bosch bringen die Plagen auf den Teller. Und das im wortwörtlichen Sinne. Mit ihrem Start-up Holycrab rücken sie invasiven Arten, die das Ökosystem bedrohen, zu Leibe und entwickeln daraus erfolgreich Delikatessprodukte. In unserem Gespräch teilen sie mit uns ihre Lernschritte von der Idee bis zur Umsetzung und verraten auch ein paar unternehmerische Insights, was aus ihrem Erleben wirkliche Erfolgs- und Motivationshebel sind. Die Zukunftsforscherin und der Unternehmensberater sind Partner in Life, Crime and Business, und ausgesprochen rührig, wenn es darum geht, das Wirtschaften in der Welt ein Stückchen besser zu denken und zu gestalten. Sie plädieren für einen Nachhaltigkeitsansatz, der das immerwährende Narrativ von Verzicht in Frage stellt. In ihrem Buch Ökonomie gehen sie genau dieser Fragestellung auf den Grund und portraitieren spannende Unternehmen, die für einen neuen Blick auf nachhaltiges Wirtschaften stehen. Es ist eine Stunde geballter Inspiration und sehr sympathischem und reflektierten Unternehmergeist, den die beiden im Interview abliefern. Wir dürfen uns ganz sicherlich noch auf viele Produkte und Ideen aus dem Hause Bosch freuen. Interview: Jule Jankowski Literaturtipss: Jule und Lukas Bosch: Öko-Nomie. Campus Verlag. 2021. Richard Koch: The 80/20 Principle: The Secret of Achieving More with Less. 2017. Fred Pearce: The New Wild: Why invasive species will be nature's salvation. 2016. Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
57 Minuten
„Größe, Wachstum, Rendite, all das sind Themen, die sind eigentlich unternehmerisch ziemlich egal.“ Diese Aussage lässt uns erst einmal stutzig zurück, besonders wenn man hört, von wem sie stammt: Jan-Hendrik Goldbeck. Gemeinsam mit seinem Bruder führt er in der zweiten Generation das Unternehmen, das sich langsam aber sicher der Umsatzgrenze von 5 Milliarden nähert. Große mediale Aufmerksamkeit hat das Unternehmen allerspätestens erlangt, als es den Auftrag für den Bau des TESLA-Werkes in Berlin Brandenburg erhalten hat. Jan-Hendrik Goldbeck dröselt in unserem Gespräch ganz genau auf, was seiner Meinung nach entscheidende Ingredienzen für nachhaltigen Erfolg sind. Als familiengeführtes Großunternehmen ist der Horizont naturgemäß sehr weit gesteckt. Die Themen Innovationskraft und Unternehmenskultur werden dabei tüchtig Raum einnehmen. Denken in Möglichkeiten lautet das 5. Good Work Prinzip und die Folge mit Jan-Hendrik Goldbeck eröffnet das neue Themenkapitel. Wir erfahren, wie er auf die unternehmerischen Gestaltungsräume schaut und was ihn auf gesellschaftlicher Ebene umtreibt. Und das ist eine Menge. So engagiert er sich beispielsweise gemeinsam mit Simone Menne und Maja Göpel bei der Initiative Kompass für Deutschland für die Transformation des Landes und belebt mit seiner Perspektive den Diskurs zwischen Wissenschaft, Politik und Unternehmertum. Genießt eine Stunde persönlichen Austausch mit einem sehr nahbaren Durch-und-Durch-Unternehmer, der ab und zu seine Vorliebe für Lyrik und Natur durchscheinen lässt. Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 5 Minuten
Die LeserInnen des Personalmagazins haben abgestimmt und ihn zum CHRO des Jahres 2021 gewählt. Die Rede ist von Jörg Staff, der sich in seiner Rolle als Vorstand für People & Business Services beim IT-Finanzdienstleister Atruvia GmbH für einen ganzheitlichen Blick auf die MitarbeiterInnen und deren Bedürfnisse stark macht. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem Transformationsprozess, der aber bereits einige sichtbare Fußspuren in der Organisation hinterlassen hat. Als ein Ergebnis dieses Wandels haben sie sich vom klassischen Begriff und Verständnis des Human Ressource Managements gänzlich verabschiedet und ein komplett neues Zusammenarbeitsmodell eingeführt. Jörg Staff berichtet über die Phänomene, die ihnen als Unternehmen im Zuge der Veränderung begegnet sind und wie sie darauf reagiert haben. Ein Herzstück der modernen Arbeitskultur und Organisationsstruktur bei Atruvia ist der Employee Experience Ansatz. Jörg führt aus, was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie sie ihn im Unternehmen leben. Es ist fast ein Seminar in Organisationsentwicklung und Personalführung, das uns Jörg Staff in dieser guten Stunde geballter Transformationserfahrung präsentiert. Fast. Denn in erster Linie erleben wir im Gespräch einen unternehmerischen Vordenker, der offenbar von einem wichtigen Prinzip geleitet ist: der Perspektive Mensch. Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 12 Minuten
„Vielleicht ist der der Begriff Agilität in seinem Lebenszyklus angekommen, wo er nicht mehr als solches verwendet werden muss. Wir steigen jetzt schon tiefer in das Thema ein.“ David Hillmer und Daniel Räder führen den Begriff der Agilität gleich mehrfach in ihren Arbeitskontexten: Daniel ist agiler Personalmanager in einem Konzern, und David Hillmer hilft mit seinem Unternehmen "Hello Agile" Teams und Individuen, agile Arbeitsweisen zu etablieren und zu leben. Von ihren beruflichen Rollen abgesehen haben die beiden vor mehr als 2 Jahren einen Podcast an den Start gebracht, der mittlerweile immer wieder die Topplätze der Podcast Charts der Kategorie Management belegt. "Unboxing Agile" heißt ihr Format, und inspiriert die agile Szene mit einer sehr lebendigen und praxisorientierten Diskussion rund um Methoden, Mindsets, Menschen. Daniel und David beschreiben aus ihren Metaperspektiven sehr eindrücklich, wie sie die Entwicklung des agilen Gedankens derzeit in ihren Professionen erleben. Wie orthodox sind Agilisten (noch) unterwegs? Was steht im Fokus der agilen Arbeit - Individuen, Projektteams oder ganze Organisationen? Und: Was ist auf der Methodenseite der neueste „heiße Scheiß“? Wir werfen auch gemeinsamen einen Blick in Richtung Zukunft, sozusagen „beyond agility“. In dem Gespräch entwickeln die beiden eine Landkarte der Agilität, die wieder einmal beweist, was die beiden richtig drauf haben: Ein Buzzword aus seiner Ecke zu holen, es mit klugen Gedanken und menschlicher Nähe be-greifbar und für viele Menschen zugänglich zu machen. Hört rein in diesen Agilty-Talk mit zwei Inspiratoren der Extraklasse. Literaturempfehlung: David Hillmer "PLAY! Der unverzichtbare LEGO SERIOUS PLAY Praxis-Guide für Trainer, Coaches und Moderatoren" Hanser Fachbuchverlag. Cameron Herold: „Vivid Vision. A Remarkable Tool For Aligning Your Business Around a Shared Vision of the Future.“ Stefan Kühl: „Organisationskulturen beeinflussen“ Springer. Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 9 Minuten
„Wir haben gelernt, dass, wenn wir viel mehr Freiheiten geben, weil wir im Außen viele feste Strukturen reduzieren, wir in unserem Inneren neue Strukturen aufbauen müssen.“ Sie ist auch Autorin, Inspiratorin und als Kulturanthropologin und mit einer gehörigen Portion humanistisch geprägter, wissenschaftlicher Neugier ausgestattet. Den Transformationsprozess, den sie in ihrem Think-and-Do-Tank betterplace.lab vor einigen Jahren angestossen und gemeinsam mit ihrem Team durchschritten hat, brachte für sie nicht nur ein neues Arbeitserleben zum Vorschein, sondern auch viele Erkenntnisse über die innere Reifung. „New Work needs inner work“, lautet ihr vielzitiertes Buch über diese Transformationsreise und zugleich ihr Credo. In unserem Gespräch legt sie in guter betterplace-Manier ihre ganz persönlichen Reifungserfahrungen auf den Podcast-Tisch. Sehr differenziert und anschaulich erklärt sie das dreiteilige Kompetenzmodell, das die Basis für die Zusammenarbeit in ihrem Unternehmen bildet. Damit ist betterplace nicht nur zu einem Rolemodel für Digitalisierung eines Social Business geworden, sondern auch ein verheißungsvoller Lernort für Veränderungswillige. Wie Menschen auf ihre ganz eigene Interpretation von New Work reagieren, was sie als Team und Joana als Mensch aus der Entwicklung der letzten Jahre gelernt haben das erzählt sie mit großer Energie und Überzeugung in unserem Gespräch. Hört rein in diesen Talk mit einer Vollblut-Gestalterin, die sich Veränderungen nicht nur mutig stellt, sondern sie regelrecht umarmt. Azeem Azhar: “Exponential. How accelerating technology is leaving us behind and what to do about it” 2021 Joana Breidenbach/Bettina Rollow: “New Work needs inner work.” Vahlen Verlag 2019. Joana Breidenbach: „Innenansicht. Eine Dekade Inner Work und New Work“, 2021 Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
56 Minuten
Veränderungen und Transformationen sind kein Selbstzweck. In der Organisationswelt folgen sie meist den Impulsen des Marktgeschehens. Je deutlicher diese ausfallen, um so klarer ist die Erkenntnis, dass ein Umbau der Strukturen unvermeidlich ist. So war es vor einigen Jahren auch bei Metafinanz, der IT und Businessberatung in München, die heute in aller Mund ist, wenn es um agile Organisationen geht. Bei aller Klarheit der Notwenigkeit, braucht es dennoch beherzte Menschen, die die Vision ins Leben bringen. Rainer Göttmann, CEO bei Metafinanz, ist so ein visionärer Anpacker. Er hat schwierige und schmerzhafte Entscheidungen nicht gescheut. Die Balance zwischen Verständnis für die Sorgen und Befindlichkeiten seiner Mitarbeiter und Führungskräfte einerseits und der Entschlossenheit, sein Unternehmen in eine agile Organisation umzubauen, auf der anderen Seite beschreibt es in unserem Gespräch sehr eindrucksvoll und ehrlich. Kein Blatt ist vor seinem Mund, wenn wir über Organisationstheater, Statusverlust und "verschlissenen" Coaches sprechen. Hört rein in dieses Gespräch mit einem Unternehmenslenker, der bei aller Visionskraft und Freude am Gestalten immer wieder durchblicken lässt, was seine Profeesion Nr.1 ist: Mensch zu sein und zu bleiben. Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
57 Minuten
Transformationsprozesse beschäftigen naturgemäß Organisationen über einen längeren Zeitraum. Da liegt die Analogie und Metapher der Reise nahe. Der Hessische Rundfunk beschreibt seine Transformation hin zu einem digitalen Medienhaus explizit als Lernreise und rückt damit schon im Titel den Fokus auf das, was bei jeder grundlegenden Veränderung als Entwicklung entsteht: das kollektive Lernen. Barbara Müller-Geskes ist Bereichsleiterin beim Hessischen Rundfunk für Intendanz und Unternehmensentwicklung und seit Anfang an Begleiterin der Lernreise. Im Gespräch durchläuft sie mit uns noch einmal die Täler und Gipfel der organisationellen Veränderung, die sie und ihre Kollegen in den vergangenen Jahren durchschritten sind. Sie benennt drei besonders große Herausforderungen, denen sich die Verantwortlichen und alle Beteiligten stellen müssen: 1. Verständnis für persönliche Sichtweisen, Sorgen und Nöten im Zusammenhang mit der Veränderung 2. Das Prinzip der Partizipation 3. Der Verlust von Heimat In unserem Gespräch wechselt Barbara Müller-Geskes flink, eloquent und sehr emphatisch die Perspektiven, die sich bei diesem komplexen Vorhaben bislang aufgetan haben. Ihr Plädoyer für den unternehmensübergreifenden Dialog, vertikal und horizontal, ist dabei ebenso überzeugend und erhellend wie ihre Einsicht, dass große Transformationen nicht als Projekt einer Abteilung allein erfolgreich gestaltet werden können. Es bedarf des vernetzten Denkens und Handelns. Hier noch ein Lesetipp zum Thema: Bernd Oestereich, Claudia Schröder: "Agile Organisationsentwicklung", Vahlen Verlag. Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 2 Minuten
Bevor uns die Pandemie zu deutlichen und nachhaltigen Veränderungen unserer Zusammenarbeitsformen bewegt hat, war es DAS Buzz-Word der Stunde: Agilität. Mit den abrupten Anpassungen in Richtung Remote Work wurde es urplötzlich sehr still um den Begriff und das Phänomen Agilität. Ging die Agilität in die Pause? Heute sehen wir, dass die Prinzipien der Agilität in der Krise mehr gelebt als besprochen wurden. Torsten Groth ist Soziologe, Geschäftsführer der namhaften systemischen Organisationsberatung Simon, Weber & Friends und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Frage, wie moderne - oder sogar post-moderne - Organisationsformen entwickelt und gelebt werden können. In seiner neuesten Veröffentlichung "New Organizing" - eine Gemeinschaftspublikation von mehr als 40 Autoren - zeigt das Autorenteam anhand von 13 Fallbeispielen, welche Herausforderungen und Möglichkeiten die Einführung neuer Organisationsformen in großen Systemen mit sich bringen. In unserem Gespräch gehen wir insbesondere auf das spannende Phänomen der Paradoxien ein, die sich zwangsläufig ergeben, wenn agile Arbeitsweisen auf klassisches Vorgehen trifft. Wie können Organisationen einerseits adaptiv auf das Marktgeschehen reagieren und sich in seiner Struktur den Dynamiken anpassen, gleichzeitig aber auch das System nicht komplett torpedieren? Vier Wege, Paradoxien zu managen, damit umzugehen, skizziert Torsten Groth in unserem Dialog. Außerdem beleuchten wir ein paar der gängigen Fehlannahmen und Klischeevorstellungen, die sich rund um Agilität ranken. Geniesst die analytisch präzisen Schlussfolgerungen und klugen Beobachtungen eines echten Organisationsdenkers. Hier noch ein paar Literaturhinweise zum Thema: Groth / Krejci / Günther: „New Organizing“, Carl Auer Verlag, 2021 Karl E. Weick: „Der Prozeß des Organisierens“, Suhrkamp Henry Mintzberg: „Managen“, Gabal Verlag Gregory Bateson: „Ökologie des Geistes“, Suhrkamp Interview: Jule Jankowski Wir untersuchen die verschiedenen gesellschaftlichen Subsysteme und ihren Einfluss auf die Arbeitswelt. Welche Veränderungen erleben wir auf der Ebene Wirtschaftssystem, auf Organisationsebene, in Teams und im System Mensch? Und wie können die Suchfelder der 5 GOOD WORK Prinzipien uns hilfreich zur Seite stehen? In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
58 Minuten
Warum sind wir eigentlich so scharf auf verlässliche Strukturen? Folgen wir unseren inneren Bedürfnissen nach Sicherheit und Vorhersehbarkeit? Ist die Risikoaversion, die man allenthalten in Organisationen beobachten kann, Ausdruck eines zutiefst menschlichen Verlangens, die Welt möge doch einfach und beherrschbar sein? Darüber kann uns im Idealfall jemand Auskunft geben, der sich sowohl profund mit der menschlichen Seele, mit Organisationen und mit dem Themenkomplex des Risikos beschäftigt hat. Prof. Gerd Gigerenzer verkörpert alle diese Aspekte in seinem beruflichen Wirken, das er zunehmend auf den Umgang mit Risiken fokussiert hat. Nach vielen Jahren als Direktor am Max Planck Institut für Bildungsforschung leitet er nun das Harding-Zentrum für Risikokompetenz an der Universität Potsdam. Er ist der am häufigsten zitierte Experte, wenn es darum geht, Risiken vernünftig zu bewerten und kluge Entscheidungen zu treffen. Aber wird seine Expertise auch beherzigt? Wir sprechen über die Vorbehalte von Führungskräften, der eigenen Intuition zu trauen, über die grassierende Kennzifferdenke und die Absicherungskultur in Konzernen. Anhand plakativer Beispiele führt er uns ein in das spannende Feld der Risikokompetenz, die er als unabdingbare Kulturkomponente für alle Menschen in verantwortlichen Positionen bewertet. Und nicht nur dort. Hört rein in die im besten Sinne lehrreichen Ausführungen von Prof. Gigerenzer. Interview: Jule Jankowski Literaturempfehlung: Gerd Gigerenzer: "Bauchentscheidungen". Gerd Gigerenzer: "Klick: Wie wir in einer digitalen Welt die Kontrolle behalten und die richtigen Entscheidungen treffen" In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
45 Minuten
Wolf Lotter ist Deutschlands publizistische Speerspitze zum Thema Transformation. Aus seiner Feder ist jüngst das Werk "Strengt Euch an - warum sich Leistung lohnen muss" geflossen. Mit diesem Buch hat Wolf Lotter ein Ausrufezeichen hinter einen Begriff gesetzt, der zu Unrecht in Verruf geraten ist und so häufig missverstanden wird. In unserem Gespräch greifen wir fünf der gängigen Klischees rund um den Leistungsgedanken auf. Wolf Lotter nimmt Stellung zu folgenden Aspekten. 1. Ein ethischer Blick: Leistungsorientierung ist unbarmherzig und führt im Ergebnis zur Verzweckung von Menschen. 2. Ein gesellschaftlicher Blick: Leistungsgesellschaften stehen dem Gemeinwohl entgegen. 3. Sinnorientierung: Selbstbestimmtes Arbeiten und sinnorientiertes Handeln werden durch den Leistungsgedanken behindert. 4. Kreativität und Leistungsorientierung vertragen sich nicht. 5. Selbstausbeutung: Leistungsoptimierung ist ein Symptom der Selbstoptimierung, und diese ist eine Geißel der modernen Gesellschaft. Hört rein und genießt die sprachliche Virtuosität, mit der Wolf Lotter einem undifferenzierten Leistungsverständnis Paroli bietet. Interview: Jule Jankowski Literaturempfehlung: Hannah Ahrendt "Vita Activa - vom tätigen Leben", Piper Verlag Wolf Lotter: "Strengt Euch an", 2021, Ecowin. In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 4 Minuten
Er ist ein großer Kopf der systemischen Szene, er selbst bezeichnet sich eher als "Dickkopf": Prof. Fritz B. Simon gehört im deutschsprachigen Raum unbenommen zu den Vertretern, die den systemtheoretischen Ansatz ganz wesentlich mit geprägt und in die Organisationswelt hineingetragen haben. Mit seinem akademischen Hintergrund - er ist Psychiater und hat Soziologie studiert- seinem jahrzehntelangen Wirken in Therapie, Lehre und in Organisationsentwicklung mündet sein Wirken nunmehr in das, was er "Formen" nennt - die Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen. In unserem Gespräch widmen wir uns - nach einer begrifflichen Verortung des Begriffs "systemisch - den spezifischen Strukturen in (Familien)-Organisationen. Wir ergründen die Magie gruppendynamischer Prozesse und diskutieren, in wieweit sich diese durch unsere veränderten Arbeitsformen womöglich in neuer Gestalt zeigen. Es ist eine genussvolle Sternstunde im Podcast GOOD WORK, der für eine Stunde Raum macht für einen der ganz großen Systemdenker in unserem Lande. Hört rein und lasst die Zusammenhänge auf Euch wirken. Interview: Jule Jankowski Fritz B. Simon: "Formen: Zur Kopplung von Organismus, Psyche und sozialen Systemen", Carl Auer Verlag In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 7 Minuten
Sommerzeit = Urlaubszeit = Reisezeit - dieser vielgeübte Rhythmus stockt aktuell. Nicht nur die Planung der "schönsten Wochen des Jahres" gestalten sich aufgrund der pandemiebedingten Auflagen zunehmend anspruchsvoller. Dies gilt insbesondere auch für Geschäftsreisen. Gleichzeitig haben Veränderungen in der Arbeitswelt, die zunehmende Remotearbeit für viele Menschen das ein oder andere Paradigma bereits auf den Prüfstand gestellt. Ist die strikte Trennung zwischen Arbeit und Urlaub noch eine Perspektive, die wir künftig so beibehalten werden? Welche neuen Reiseformate entstehen gerade im Kontext von Arbeit, und welche davon haben die Substanz für einen echten Trend? Wir sprechen mit der Zukunftsforscherin Anja Kirig und Lufthansa City Center Geschäftsführer Markus Orth über neue Entwicklungen wie z.B. Workation, Bleasure oder Long Stay und deren Impact auf die "Unterwegskultur" und die Gestaltung unsere Arbeitsjahres. Markus Orth taucht zudem tief ein mit uns in die veränderten Ansprüche, die Geschäftsreisende jetzt schon an Dienstreisen stellen und wirft ein Schlaglicht auf das Megathema, das Reisen künftig in allen Belangen beeinflussen wird: Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Hört rein in dieses Gespräch mit zwei Top Experten und renommierten Branchenkennern, ihre unterschiedliche Bewertung von derzeit heißdiskutierten Phänomenen an der Schnittstelle zwischen Urlaub und Arbeit. Interview: Jule Jankowski In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
58 Minuten
Es klingt zunächst wie ein Widerspruch in sich, ein Oxymoron. Doch flexible Strukturen ist eines der fünf GOOD WORK Prinzipien. Wie das konkret gelingen kann und in welchen Kontexten sich die Strukturen flexibilisieren müssen, das beantwortet Timo Lehne, Geschäftsführer der internationalen Personalberatung SThree treffsicher in der aktuellen Folge. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf drei grundlegende Veränderungen und Herausforderungen in der Arbeitswelt: 1. den drängenden Fachkräftemangel, 2. Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen und 3. die Sinnorientierung im beruflichen Wirken. Timo Lehne plädiert für mehr Kreativität bei der Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen und der Überwindung von einer dichotomen Betrachtung von Angestellten versus Selbständigen. Hört rein in diese volle Stunde Organisationstalk mit einem Vollprofi. Interview: Jule Jankowski Lesetipp: Andrea Wulf: "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur". In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
46 Minuten
Die Frage nach der Rückkehr ins Büro und der Ausgestaltung des vielzitierten "New Normal" mit hybriden Ansätzen wird aktuell lautstark diskutiert. Raphael Gielgen sagt dazu "Die Frage, ob wir künftig im Büro oder im Homeoffice sitzen, ist viel zu eindimensional". Es geht um ein radikales Neudenken und vor allem darum, jetzt Experimente zu wagen und die richtigen Schlussfolgerungen für künftige Arbeitsformen zu ziehen. "Es ist nicht die Zeit, Entscheidungen zu treffen." Raphael ist von Berufswegen neugierig, und so treibt ihn seine Profession rund um den Globus auf der Suche nach Inspirationen. Normalerweise. Aktuell ist sein physischer Bewegungsradius durch Corona etwas limitiert, doch in seinem Denken ist er nach wie vor unorthodox und barrierefrei unterwegs. Lasst euch von Raphaels Begeisterung für wirklich visionäre Ansätze und philosophischen Betrachtungen zur Frage "Wieviel Flexibilität vertragen wir Menschen?" mitreißen. Interview: Jule Jankowski Lesetipp: Andrea Wulf: "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur". In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
1 Stunde 19 Minuten
Während wir über das richtige Maß an Digitalität und eine gelungene Digitalisierung nachdenken, sind kluge Köpfe längst beim nächsten oder übernächsten Schritt oder vielmehr Sprung. Rafael Laguna de la Vera ist Gründungsdirektor der Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) und richtet von Berufs wegen seinen Blick in die fernere Zukunft. Er berichtet von dem Balancieren zwischen dem enormen Potenzial der Projekte, die seine Agentur unterstützt, den großen gesellschaftlichen Herausforderungen, auf die sie reagieren, einerseits. Gleichzeitig holt er uns ein Stück weit auf den Boden der Kompromisse in der politischen Wirklichkeit zurück. Hoffnungsfroh und technikbegeistert nimmt er uns mit auf die Reise, was es braucht, als Gesellschaft den entscheidenden Schritt nach vorne zu kommen. Mit dieser Frage beschäftigt sich der Autor und Transformationsexperte Wolf Lotter seit Jahrzehnten und spürt einer guten Innovationskultur hinterher. "Es braucht im besten Sinne den Eigensinn, den Ungehorsam, um Dinge entscheidend ändern zu können". So lautet sein - vielleicht unbequemes - Credo zum Thema Schlüsselkompetenzen im Kontext von Innovation. Er schildert anschaulich, welche Vermeidungsstrategien wir wirksam entwickelt haben, gerade in Bezug auf das Thema Digitalisierung. Geniesst eine gute Stunde praxisbezogener Innovationsphilosophie mit zwei wirklich großen Denkern und Machern. Interview: Jule Jankowski In unserer Feature Serie laden wir Experten zu der jeweiligen Perspektive ein und diskutieren folgende Fragen: • Wie erlebst, gestaltest Du den Wandel? • Welchen Fragen sollten wir uns aktuell stellen? • Welche Ausprägung der Zukunft gestalten wir gerade? Mit den Features tauchen wir tief in die verschiedenen Perspektiven und Subsysteme unserer Arbeitswirklichkeit ein und schauen genau hin, wie wir die Zukunft gestalten. Die Zeit zu lernen ist: JETZT!
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