LU-Talk - Der Podcast für Lohnunternehmen in der Landwirtschaft Archiv
95 Episoden
17 Minuten
Die Zahl der Verkehrsunfälle ist seit Jahren rückläufig. Dennoch ergeben sich nach wie vor speziell im Sommer und Herbst regelmäßig immer wieder zahlreiche Gefahrensituationen, indem viele Verkehrsteilnehmende die Größe und die teils geringe Geschwindigkeit von Landmaschinen im Ernteeinsatz unterschätzen. Das Bewusstsein aller für diese Risiken zu schärfen und so das Gefahrenpotenzial zu verringern, ist das Ziel der Kampagne #agrarFAIRkehr. Sie wurde initiiert durch die Bundesverbände der Lohnunternehmen und der Maschinenringe sowie den Deutschen Bauerverband und startete im Juli, unterstützt durch zahlreiche Partner:innen aus Medien und Wirtschaft. Kern der Kampagne sind informative Kurzfilme mit „Aha-Effekt“ und eine möglichst weitreichende Kommunikation über vielfältige Social-Media-Kanäle. Zu den Zielen gehört jedoch auch, Verkehrsteilnehmende mit Landwirt:innen und Lohnunternehmer:innen ins direkte Gespräch zu bringen und so mehr Verständnis füreinander und ein gutes Miteinander schaffen können. Das geschieht u.a. über Facebook, aber ebenso in regionalen Präsenz-Veranstaltungen mit Fahrschulen, Fahrradclubs und Schulen, die sich zum Beispiel bei Lohnunternehmen treffen. Genaueres zur Kampagne erläutert Dr. Martin Wesenberg, einer der beiden Geschäftsführer des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU), im LU-Talk.
33 Minuten
Peter Jantsch bietet systemisches Coaching, Mediation und Beratung an. Einfacher ausgedrückt könnte man sagen: Er ist Konfliktmanager. Im LU-Talk spricht LOHNUNTERNEHMEN-Redakteurin Pia-Kim Schaper mit ihm über sein neues Buch "Glück und Gelingen im Familienbetrieb Band 1: Kommunikation und Konfliktlösungen" und über seine Arbeit als Coach: Wie kontaktiert man einen Coach? Wie läuft ein Coaching ab? Wann macht es Sinn, einen Coach hinzuzuziehen? Zweites Thema des Gesprächs ist die Betriebsübergabe: Welche Konflikte treten nach Peter Jantsch' Erfahrung auf, wenn Betriebe familienintern weitergegeben werden? Wie geht man mit der finanziellen Abhängigkeit um, wenn der Betrieb in der Höfeordnung weitergegeben wurde? Und was ist zu beachten, wenn der Betrieb an eine*n Angestellte*n weitergegeben werden soll - welche Fallstricke kann man hier im Vorfeld vermeiden?
31 Minuten
Kaum mehr als ein Drittel der deutschen Lohnunternehmen nutzt bisher eine professionelle Betriebsmanagementsoftware - die anderen zwei Drittel verschenken damit viel Geld. Zu dieser Einschätzung kommt jedenfalls Frank Anderssohn, Geschäftsführer des auf Lohnunternehmen spezialisierten Software-Anbieters AgForce. Im LU-Talk des Monats Juli spricht er darüber, warum ein Software-Tool wie AgForce so wichtig für den Betriebserfolg ist. Und er erläutert anhand verschiedener Beispiele, welcher vielfältige finanzielle Nutzen sich daraus ergibt. Eine erhebliche Zeitersparnis im Büro ist dabei nur ein Aspekt. Allein schon bei der Zeit- und Auftragserfassung muss in der „Papierwirtschaft“ alles doppelt und dreifach angepackt und erfasst werden, was unglaublich viel Zeit frisst. Noch wichtiger ist es jedoch, alle relevanten Betriebsdaten in Echtzeit verfügbar zu haben und quasi auf Mausklick die volle Kostentransparenz zu bekommen. Denn wer dabei nicht durchblickt, kann auch nicht die richtigen Entscheidungen treffen – wie zum Beispiel bei der Preisberechnung, der Auftragsnachberechnung oder anstehenden Maschineninvestitionen. Erlöskurve nach oben drehen Wer etwa durch die richtige Erfassung und Analyse den Anteil seiner an Kunden verkauften Stunden von 45 auf 55% steigern kann, dreht die Erlöskurve steil nach oben. Und wer durch die Analyse der Unterhaltskosten entdeckt, dass die Lieblingsmarke ein Groschengrab ist und er statt dessen den Lieferanten wechseln sollte, hat wirtschaftlich alles richtig gemacht. Das alles ist natürlich schnell gesagt. Allein schon der Begriff „Betriebsmanagementsoftware“ ist sperrig und eher abschreckend. Auch die Installation funktioniert nicht im Vorbeilaufen und führt nicht selten auch dazu, dass gewohnte Abläufe im Büro geändert werden müssen. Geld kostet das Ganze auch noch. Und doch lohnt sich der Schritt für sehr viele Betriebe, nicht nur für die vermeintlich großen. Denn der wirtschaftliche Nutzen überwiegt den Aufwand um ein Vielfaches. Sie finden LU-Talk bei Spotify, Apple Podcasts und Deezer sowie unter www.lu-web.de! Hören Sie auch unser Format LU-Audio mit spannenden Reportagen und Umfragen aus der Welt der Lohnunternehmen.
25 Minuten
Wie entsteht eigentlich eine Reportage? In unserer neuen Folge LU-Talk geben wir Ihnen einen Einblick in die Arbeit unserer Redaktion: Interviewgast ist LOHNUNTERNEHMEN-Redakteur Björn Anders Lützen. Pandemie-bedingt sprachen wir am Telefon über Heftplanung und Arbeitsalltag, aber auch über Björn Lützens Werdegang, seine Anfangszeit als Redakteur und seine schönste Reportagereise. Natürlich sprechen wir auch über die Arbeit der Lohnunternehmen und Björn Lützens Progonose, wie sich diese Arbeit durch technische Innovationen, aber auch den Faktor Mensch entwickeln wird. Björn Lützen sieht Lohnunternehmen zukünftig verstärkt außerhalb der Landwirtschaft tätig. Lernen Sie das Team hinter der Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN kennen! Wenn Sie auch einmal Teil einer Reportage sein möchten, melden Sie sich direkt bei Björn Lützen: luetzen@beckmann-verlag.de oder 05132-859146.
34 Minuten
Dr. Hans-Heinrich Kowalewsky hat sich während seiner Zeit bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen intensiv mit organischem Dünger und Ausbringtechniken hierfür beschäftigt. Dabei spielte auch der Nitratgehalt im Wasser eine große Rolle. In unserem Interview sprechen wir über das Thema am Beispiel des Bundeslandes Niedersachsen und beschäftigen uns mit der Erhebung von Nitratwerten und den roten Gebieten.
14 Minuten
Nicht nur in Gebäude, auch in Landmaschinen wird eingebrochen. Dabei werden selten die Fahrzeuge selbst entwendet, sondern die verbaute Technik entnommen. Und davon gibt es inzwischen viel! Häufig nicht nur Spezialgeräte für den Ackerbau, sondern auch iPads oder andere Tablets zum Steuern von Geräten oder für die Erfassung von Arbeiten. In unserer neuen Folge LU-Talk beschreiben wir einen solchen Fall, von dem uns eine betroffene Lohnunternehmerin berichtet hat. Außerdem sprechen wir mit der Polizeiinspektion Stendal darüber, wie man reagieren sollte, wenn man einen Diebstahl bemerkt, wie man die Angestellten auf eine solche Situation vorbereiten kann und wie man sich für Einbruch schützen kann. Unser Gesprächspartner war Pressesprecher Joachim Albrecht, mit im Gespräch dabei war seine Kollegin, die in sensible Ermittlungen eingebunden ist und die wir deshalb nicht zeigen oder nennen können. Zusätzlich haben wir bei der Telekom angefragt, ob man im Falle eines Diebstahls die SIM-Karte entfernen sollte oder besser nicht, und wir sagen Ihnen, wir Sie Apple-Geräte verfolgen können und was Ihnen die IMEI-Nummer nützt.
28 Minuten
Dr. Willi Kremer-Schillings, besser bekannt als Bauer Willi, ist Initiator der Grünen Kreuze. In vielen Teilen Deutschlands zieren die Grünen Kreuze derzeit die Felder zahlreicher landwirtschaftlicher Betriebe. Ähnlich wie die Traktordemos soll mit den Kreuzen Aufmerksamkeit erregt werden für die Bedürfnisse des Agrarsektors und die möglichen Folgen der aktuellen Agrarpolitik. Anders als bei den Demonstrationen sind die Kreuze aber ein stiller Protest, der die Öffentlichkeit und auch die Presse zum Dialog anregt. Bauer Willi hat nicht nur zahlreiche Gespräche geführt und Interviews gegeben, sondern wurde auch von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zum Gespräch eingeladen. Wir sprachen mit Bauer Willi über die Grünen Kreuze, Wege zu einer Landwirtschaft, die die Umwelt noch mehr schont, und wie sich Lohnunternehmen in diesem Feld etablieren können.
26 Minuten
Für unsere erste „LU-Talk“-Podcast-Folge haben wir mit Michael Horsch gesprochen. Er ist Landwirt und Landmaschinenhersteller, gilt aber auch als Visionär, dessen Vorstellungen sich – wie er sagt – etwa zur Hälfte bewahrheiten. Das komplette Interview können Sie online anhören. Mit Michael Horsch kann man stundenlang über viele verschiedene Themen aus dem Bereich Landwirtschaft sprechen. In unserem Interview ging es in erster Linie um Dienstleistungen der Zukunft, die Lohnunternehmen den Landwirtschaftsbetrieben anbieten können. Dabei wurde schnell klar: Es wird nicht mehr darum gehen, mit der neuesten Maschine genaue Anweisungen der Kunden auszuführen. Michael Horsch sieht vor allem im technischen und pflanzenbaulichen Wissen der Lohnunternehmen sowie der Beratung eine Ressource, die sich verkaufen lässt. Vorbei ist die Zeit, in der das günstigste Lohnunternehmen den Zuschlag bekommen hat. Der technische Fortschritt und die Möglichkeiten entwickeln sich ebenso weiter wie die gesetzlichen Vorgaben und natürlich ist es im Sinne der Landwirtschaft, umweltfreundlich zu arbeiten und so die Böden möglichst lange gesund und ertragsfähig zu halten. „Es wird eine Verschiebung geben etwas weg von der chemischen Denke hin zur biologischen Denke“, sagt Michael Horsch und spricht immer wieder von Hybridlandwirtschaft. Wie diese aussehen könnte, erfahren Sie in unseren neuen Podcast-Format LU-Talk, denn unsere Redakteurin Pia-Kim Schaper hat sich eine halbe Stunde lang mit Michael Horsch über dieses und weitere Themen unterhalten.
9 Minuten
Um die Mengen bei der Gülleausbringung im Frühjahr überhaupt auf die Flächen zu bekommen, kommt es auf kundenspezifische Logistikkonzepte an. - Diesen Podcast präsentieren Ihnen die Farming Heros powered by HORSCH. - Die Zeitfenster für die Gülleausbringung werden schmaler und konzentrieren sich auf das Frühjahr. Um die temporär ansteigenden Mengen überhaupt auf die Flächen zu bekommen und sie dort einzuarbeiten kommt es neben einer schlagkräftigen Technik auf kundenspezifische Logistikkonzepte an.
9 Minuten
Dirk Dülmer ist einer unserer ehemaligen Azubi-Tagebuch Autoren. Der Lohnunternehmersohn ist für seine Ausbildung zur FAS weggezogen und hat später noch einen Agrarservicemeister absolviert. Wir haben den jungen Betriebsnachfolger besucht und gefragt, ob er es wieder so machen würde.
7 Minuten
Das bayerische Lohnunternehmen Agrolohn nutzt nicht nur für die Getreidelogistik spezielle Agrartrucks und fährt gut damit.
9 Minuten
Tischebenes Grünland, 5 km vor der Nordsee: mehr Flachland geht nicht. Dennoch haben sich für LU Hoekstra BPW-Antriebsachsen als echte Hilfe erwiesen.
10 Minuten
Wer sich für die Ausbildung zur FAS entscheidet, lernt einen Beruf mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Darüber sprachen wir mit vier Absolventen.
8 Minuten
Der Lohnunternehmer Julien Goffin bietet seinen Kunden seit 2018 Mist-Kompostierung als Dienstleistung an. Ein Modell für die Zukunft?
7 Minuten
Damit die Getreideernte schnell und reibungslos verläuft, kommt es auf zuverlässige Technik an. So auch bei Trikoland.
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