LU-Talk - Der Podcast für Lohnunternehmen in der Landwirtschaft Archiv
95 Episoden
21 Minuten
Sybille Pfitzmann-Freese ist eine Powerfrau! Sie ist Mutter zweier erwachsener Töchter, sie ist eine erfolgreiche Unternehmerin und sie steht seit kurzem an der Spitze des Agroservice & Lohnunternehmerverbandes. Das eigene Unternehmen ist sowohl im Dienstleistungsbereich als auch im Agrarhandel tätig. Optimale Voraussetzungen, um beide Bereiche im Verband zu repräsentieren. Wir haben mit ihr über ihre Ziele gesprochen.
29 Minuten
Die Zahl der Öko-Höfe wird sich in Deutschland bis 2040 voraussichtlich auf 45.000 verdoppeln und ihr Flächenanteil auf etwa 20 % steigen. Das bietet Potenzial für Lohnunternehmer, die auch in diesem Kundensegment mit moderner Technik und Schlagkraft punkten können. Denn zunehmende Betriebsgrößen und Arbeitskräftemangel stellen biologisch wirtschaftende Landwirte in der Außenwirtschaft vor Herausforderungen, die häufig mit Eigenmechanisierung nicht wirtschaftlich lösbar sind. Kurzum: Es werden mehr Arbeitszeit, mehr Arbeitsgeräte sowie neues Know-how für den Ökolandbau gebraucht. Ressourcen, die schon im konventionellen Bereich knapp sind und die vor allem kleinere landwirtschaftliche Betriebe allein kaum aufbringen können. Hier können Lohnunternehmer die richtigen Partner sein. Allerdings ist wichtig, sich mit den speziellen Anforderungen des Öko-Landbaus zu beschäftigen – und aktiv auf diese Kundengruppe zuzugehen, um sich Chancen als Dienstleister zu erschließen, meint BLU-Präsident Klaus Pentzlin. Mehr zu seinen Einschätzungen und Erfahrungen zur Kundengruppe Öko-Betriebe erfahren Sie im LU-Talk des Monats November.
12 Minuten
Holzmachen ist für Johannes Hädicke Passion und Leidenschaft. Als Fachredakteur des Beckmann Verlags beschäftigt er sich seit Jahren auch mit der dazugehörigen Technik. Das Equipment rund ums Holzmachen wird jetzt im Mittelpunkt der neuen Zeitschrift „Festmeter“ stehen. Wir haben in unserem Podcast mit dem Forstfachmann über Inhalte, die Zielgruppe, aber auch seine ganz persönlichen Bezüge zum Wald gesprochen.
27 Minuten
Die Digitalisierung der Landwirtschaft und Landtechnik verändert nicht nur Arbeitsprozesse immer stärker, sondern beeinflusst auch die Kundenbeziehungen. Industrie, Handel und Softwareanbieter wetteifern mit immer neuen Digitalangeboten, und bewährte Strukturen weichen auf. Wie können sich Lohnunternehmen in diesen Prozess integrieren? Die BayWa und ihre Tochtergesellschaft FarmFacts setzen ausdrücklich auf enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Dienstleistern. Wie das aussehen kann, welche Chancen bestehen und welche Voraussetzungen erforderlich sind, erfahren Sie in unserem zweiteiligen Podcast „Agrardienstleistungen der Zukunft“.
25 Minuten
Die Digitalisierung der Landwirtschaft und Landtechnik verändert nicht nur Arbeitsprozesse immer stärker, sondern beeinflusst auch die Kundenbeziehungen. Industrie, Handel und Softwareanbieter wetteifern mit immer neuen Digitalangeboten, und bewährte Strukturen weichen auf. Wie können sich Lohnunternehmen in diesen Prozess integrieren? Die BayWa und ihre Tochtergesellschaft FarmFacts setzen ausdrücklich auf enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Dienstleistern. Wie das aussehen kann, welche Chancen bestehen und welche Voraussetzungen erforderlich sind, erfahren Sie in unserem zweiteiligen Podcast „Agrardienstleistungen der Zukunft“.
15 Minuten
Etwas zu bewegen in der Welt, das ist ein Grund für Andrea van Eijden, sich seit vielen Jahren in Ehrenämtern zu engagieren – zusätzlich zur Führung des eigenen Lohnunternehmens. Welche Leitlinien ihr als Vizepräsidentin des Bundesverbandes Lohnunternehmen sowie als Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen wichtig sind und welche Herausforderungen sie für die Verbandsarbeit der Zukunft sieht, hat Andrea van Eijden uns im LU-Talk Juli erzählt.
30 Minuten
Trotz der gesellschaftlichen Kritik an Dieselmotoren werden diese noch länger nicht ersetzbar sein – meint jedenfalls Hoyer-Unternehmenssprecher Thomas Hartmann. Mit ihm sowie Christian Langenhorst, Geschäftsführer der neuen Einkaufsplattform „Lueasy“, sprechen wir im LU-Talk Juni über Kraftstoff-Trends in der Landtechnik und über Einspar-Möglichkeiten beim Einsatz von Dieselmotoren. Denn Kraftstoffe gehören zu den größten variablen Kostenfaktoren in Lohnunternehmen.
20 Minuten
Der Doppelmesserbalken ist bei weitem keine Technik von gestern. Seine Vorteile sind, so Max Bannaski, der geringere Energiebedarf, was es erlaubt, mit sehr viel leichteren Traktoren zu mähen. Zudem schätzt er als Landwirt die gute Futterqualität. Mangels Angebot auf dem Markt hat sich Bannaski deshalb entschieden, Doppelmessermähwerke sowie Kammschwader selbst zu produzieren. Daraus entstand das Unternehmen BB Umwelttechnik. Ob sich diese Technik auch für Lohnunternehmen eignet, erläuterte er im LU-Talk mit Johannes Hädicke, Redaktion LOHNUNTERNEHMEN.
33 Minuten
Die Einsparung von CO2-Emissionen sind politisch gefordert, um den Anstieg der globalen Erwärmung zu bremsen. Alle Bereiche der Wirtschaft müssen ihren Anteil dazu beitragen. Dazu gehört natürlich auch die Landwirtschaft. Ideen sind gefragt, Emissionen zu senken – im besten Fall CO2 zu binden. An diesen Themen forscht Prof. Dr. Ralf Pude, Wissenschaftlicher Leiter Campus Klein-Altendorf der Universität in Bonn. Er beschäftigt sich beispielsweise seit vielen Jahren mit dem Anbau und den Nutzungsmöglichkeiten von Miscanthus und sieht hier noch sehr viel Potenzial, auch als Einkommensquelle für die Landwirtschaft. Er denkt dabei über nachhaltige Nutzungsketten und -kreisläufe nach, die weit über die einmalige thermische Verwertung hinausgehen. Ihm als Wissenschaftler ist dabei wichtig, gemeinsam mit der Praxis neue Ideen zu entwickeln und Brücken zwischen Landwirtschaft, Wissenschaft und Industrie, die die nachwachsenden Rohstoffe anteilig abnehmen muss, zu schlagen. Darüber spricht er im LU-Talk mit Björn Anders Lützen, Redaktion LOHNUNTERNEHNEN.
30 Minuten
80 % der Erkrankungen bei Kühen entstehen nach tierärztlicher Einschätzung, weil Futter, Fütterung und Stallhaltung nicht optimal sind. Auf das Thema Futterqualität hat auch die Arbeit der Lohnunternehmen einen großen Einfluss. Immer kürzere Erntefenster und wachsender Preisdruck lassen jedoch oft keinen Spielraum mehr für optimale Qualität. Sorgfalt und Zeitaufwand für Top-Qualitätssilage lohnen sich jedoch für alle Beteiligten. Denn der Mehrwert ist zigfach größer als die etwas höheren Kosten. Davon ist Tierarzt André Hüting aus Hamminkeln überzeugt. Er berät Landwirt:innen und Lohnunternehmer:innen. Erkenntnis: Mehr Know-how, bessere Kommunikation und das sprichwörtliche Drehen an den richtigen Stellschrauben bringen einen messbaren Qualitätssprung. Vor allem, wenn Landwirt:innen die Futtergewinnung komplett an kompetente Dienstleister vergeben. Darüber spricht LOHNUNTERNEHMEN-Chefredakteur Jens Noordhof mit ihm im LU-Talk 3-2021.
26 Minuten
Der Pflanzenschutzmitteleinsatz in der Landwirtschaft soll reduziert werden. In der Unkrautbekämpfung kommen alternativ bereits mechanische Geräte wie die Hacke zum Einsatz – wieder muss man eigentlich sagen, denn z.B. der Mais wird nicht umsonst auch als Hackfrucht bezeichnet. Im Vergleich zu früher sind die heutigen Hacken aber mit modernster Sensor- und Steuerungstechnik ausgestattet und können sehr präzise arbeiten. Was die Einstellungsmöglichkeiten der Arbeitswerkzeuge betrifft, sind die Hackenhersteller anderen Herstellern von Bodenbearbeitungsgeräten derzeit voraus. Flexibel einstellbare Arbeitswerkzeuge würde sich so mancher Anwender auch in der Grundbodenbearbeitung wünschen. Genau hier setzt das Start-Up Team Kronos der Professur für Agrarsystemtechnik der TU Dresden an. Das vierköpfige Team wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet seit 2019 an einem neuartigen sensorgesteuerten Werkzeugsystem zur Bodenbearbeitung. Wenn alles nach Plan läuft, geht das Kronos-Team zur Frühjahrsbestellung mit ihrem Vorserienmodell in die ersten Pilotbetriebe und hat dazu vor ein paar Tagen das Unternehmen Kronos Dresden GmbH gegründet. Unser Gesprächspartner Tim Bögel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden und einer der vier Gründungsmitglieder.
20 Minuten
Betriebsübergabe ist ein Thema, mit dem sich jeder Betrieb irgendwann wird beschäftigen müssen. Vieles sollte dabei bedacht werden und bestenfalls sollte die Übergabe nicht von heute auf morgen stattfinden, sondern mit etwas Vorlauf eingeleitet werden. Saskia Thun übernimmt im Juli 2022 gemeinsam mit ihrem Bruder Philip den Hauptanteil des Lohnunternehmens Hans Thun in Oldenhütten. Sie erzählt, wie sie die Übernahme vorbereiten, welche Fragen es zu berücksichtigen gibt und wo sie sich Unterstützung gesucht haben. Das funktioniere gut, sagt Saskia Thun in unserem Podcast LU-Talk, denn der Mediator sorge dafür, dass die beschlossenen Zeitpläne auch eingehalten würden. Auch im Jungen BLU rückt das Thema Betriebsübergabe immer mehr in den Vordergrund. Hierfür werden Seminare angeboten, die stets gut besucht sind. Doch wie die Übergabe stattfindet, ist sehr unterschiedlich. Es komme auch vor, dass der elterliche Betrieb verlassen werde, weil man sich nicht einigen könne, berichtet Saskia Thun. Sie ist die amtierende Präsidentin des Jungen BLU, wird sich bei der nächsten Wahl allerdings nicht erneut aufstellen lassen. Die Verbandsarbeit möchte sie dennoch fortführen.
31 Minuten
Wie sieht gutes Marketing bei Lohnunternehmen aus und wo fängt man an? Darüber haben wir mit Carolin Schäfer von Agrarmarketing Detailreich gesprochen. Unsere Gesellschaft ist im Wandel: Die Digitalisierung ist in vollem Gange und sorgt dafür, dass Informationen nicht nur von der jungen Generation zunehmend im Internet gesucht werden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Agrarbranche aus, denn junge Betriebsleiter rücken nach, die anders kommunizieren als die Vorgänger, und auch Betriebsleiterinnen gibt es immer häufiger. Außenwirkung und Kundenansprache müssen sich entsprechend anpassen, vor allem für Dienstleistungsunternehmen. Auf den Punkt gebracht, ist Carolin Schäfers Aussage: Die Firmenwebsite ist heute das, was früher die Visitenkarte war. Sie leitet die Agentur Agrarmarketing Detailreich und hat sich auf Marketing in der Grünen Branche spezialisiert. Doch nicht nur die Homepage dient als Präsentation des eigenen Betriebes, auch Facebook und Instagram können genutzt werden, um z.B. potenzielles Personal auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben in unserem LU-Talk aber nicht nur über digitale Lösungen des Marketings gesprochen, sondern auch über den guten alten Aufdruck auf dem Güllefass und warum es sich immer noch lohnt, Flyer zu drucken. Im Interview gibt Carolin Schäfer außerdem Beispiele für gutes Marketing und für solches, das vielleicht gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht ist. Im Kern dreht sich dabei alles um die Frage: „Wer bin ich, was möchte ich aussagen und wo stehe ich.“
24 Minuten
Wir blicken zurück auf 18 Jahre LOHNUNTERNEHMEN - so lange war Hans-Günter Dörpmund im Beckmann Verlag tätig und als Chefredakteur verantwortlich für die Inhalte unserer Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN. In einer so langen Zeit erlebt man natürlich viel, aber man lernt auch: Wie funktionieren Lohnunternehmen im In- und Ausland? Wie entwickeln sie sich weiter? Was funktioniert gut, woran mangelt es? In vielen Punkten gilt: "Qualität geht über alles." Bei der Ausbildung der Angestellten über die Technik im Betrieb bis hin natürlich zur Arbeit für den Kunden. Mit diesem Wissen lässt sich natürlich auch eine Prognose wagen: Wohin entwickeln sich Lohnunternehmen weiter? Wie können sie sich heute schon aufstellen, um in der Zukunft erfolgreich zu sein? Darüber hinaus sprachen wir auch über den Bundesverband der Lohnunternehmen (BLU), für den Hans-Günter Dörpmund heute noch einige Aufgaben übernimmt.
32 Minuten
Wer seinen Kunden eine hohe Dienstleistungsqualität bieten will, braucht gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Lohnunternehmen Dettmer Agrar-Service benötigt gut ausgebildete Mitarbeiter und investiert daher viel in die berufliche Aus- und Weiterbildung. Seit Einführung des Ausbildungsberufes Fachkraft Agrarservice vor 15 Jahren hat das Unternehmen 75 junge Menschen in diesem und anderen Berufen ausgebildet. Viele davon sind nach Abschluss im Unternehmen geblieben, manche haben anschließend die Meisterausbildung gemacht und bilden heute die zweite Führungsebene im Lohnunternehmen. Auch wenn Inhaber Gerd Dettmer weit mehr Bewerbungen erhält, als er Ausbildungsplätze anbietet, bekommen bei ihm auch auch junge Mensche eine Chance, deren Zeugnisse nicht die besten sind, die zum Teil auch Förderbedarf haben. Gerd Dettmer und die Ausbilder in seinem Unternehmen sind darüber hinaus in verschiedenen Prüfungsausschüssen vertreten. Für dieses umfassende Engagement in der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist das Unterenhmen jetzt von niedersächsischen Kultusminister Grant-Hendrik Tonne ausgezeichnet worden. Wir sprachen mit Gerd Dettmer über die Notwendigkeit beruflicher Bildung.
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