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Plattdeutsches aus MV Archiv

40 Episoden
30 Minuten
Er hat Gesang studiert und auf Opernbühnen gestanden. Mittlerweile aber schrecken ihn auch Volkslieder, Chansons und sogar Schlager nicht. Philip Lüsebrink ist unglaublich vielseitig und als Regisseur haben ihn auch schon die Zuschauer der Schweriner Fritz-Reuter-Bühne kennen gelernt - etwa bei "Charlys Tante". Doch mit Plattdeutsch und Hochdeutsch hört es bei Philip Lüsebrink nicht auf. Das Singspiel "Im weißen Rössl" hat er auch auf französisch oder schwedisch gesungen. Philip Lüsebrink schreibt aber auch Stücke, inszeniert an Bühnen im gesamten Norden und nutzt seine Begabung, um anderen einen besonders schweren Weg etwas leichter zu machen: in einem Hospiz gibt der Sänger regelmäßig Konzerte.
31 Minuten
Sie machen Sport zusammen, einmal in der Woche und sind auch sonst rastlos: Waltraut Perlberg und Magrid Pomerenke aus Stralsund. Lehrerin war die eine, begeistert erzählt sie davon, die andere hat sich um die Abrechnungen gekümmert, für das örtliche Energieversorgungsunternehmen. „Der Kopf 20 Jahre jünger als die Beine“, ist ihr Motto und Platt schnacken sie in einer Gruppe mit 30 anderen, dennoch ganz familiär. Wer Platt kann, der plaudert, wer nicht, hört zu. Und immer geht es um ein Thema, um Zeesboote zum Beispiel, oder um altes Handwerk in der Region oder sie teilen Erinnerungen an den Fischfang an der Küste. Tarnow, Tanzen, Reisen und mehr – ein Plausch in einem Stralsunder Wohnzimmer.
1 Stunde 6 Minuten
Zu Gast im Campus der Generationen in Schwaan - auf Einladung des Schwaaner Kulturfördervereins. Den nämlich gibt es seit 30 Jahren und de Plappermoellers gratulieren!

In dieser Ausgabe der Plappermoehl geht es um die Schwaaner Künstlerkolonie, um die Frage, wie sie vergessen werden konnte und wie sie wiederentdeckt wurde, es geht um das rege Vereinsleben in der Stadt, um platten Grünkohl, plattes Frühstück, um warme Worte am Altglascontainer und die richtige Strategie, Pilze zu finden. Musik: Die Tüdelband aus Hamburg.
29 Minuten
Mit einem Treffen auf der Hansesail und einer Annonce fing alles an, nun sind die Mitglieder der Theatergruppe "Dei Platt Komedi" aus Rostock schon seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs, mit Programmen auf Plattdeutsch. Das Besondere: viele der Gruppe sind selbst schon älter. Doch die sechs beweisen, dass Theaterspielen jung hält und dass etwas Jux und Dallerei auf der Bühne noch niemandem geschadet hat. Die Theatergruppe ist vor allem in Seniorenheimen unterwegs, deshalb muss das Programm besonders gut zünden: Lieder zum Mitsingen, Sketche aus dem Alltag und bekannte plattdeutsche Gedichte gehören zum Repertoir.
25 Minuten
Schwarz die Balken, durchzogen von hunderten Jahren Rauch, und deshalb garantiert ohne Holzwürmer: Wie im 17. Jahrhundert noch steht das alte Bauernhaus da, wer eintritt muss sich bücken. Wer im Winter hier in den ungeheizten Kammern schlafen musste, der tat gut daran, die Decke vorher auf dem Pferderücken anzuwärmen. Thomas Lenz hat sich mit dem Pingelhof-Kenner Hermann Freude und zwei Nachfahren der Familie Pingel verabredet und nimmt uns mit auf eine Führung durch Haus, Hof und Scheune.
31 Minuten
Bis zum Anfang der 90er Jahre konnte Hermann Pries in seiner Heide noch nicht mal Pilze sammeln. Da war die Gegend an der Grenze zu Brandenburg noch militärisches Sperrgebiet. Heute kann der Mann aus Gnevsdorf sogar mit seiner Kutsche die Natur erkunden, natürlich mit Gästen, die in seinem fast luxuriösem Gefährt Platz nehmen dürfen. So wie in dieser Klönkist Reporterin Heike Mayer, die den Kutscher dabei nach Strich und Faden ausfragt. Hufgetrappel, Touristen-Schnack und pupsende Pferde: Eine Klönkist mit Stallgeruch.
56 Minuten
Tim Burger hat einiges ausprobiert, bevor er zu seinem Beruf gekommen ist, der ihm heute Berufung ist. In der Nähe von Heide ist er aufgewachsen, hat zwei Berufe gelernt und sich dann doch nochmal für ein Studium entschieden. In Rostock hat er dank einer besonderen Eignungsprüfung den Zugang zum Lehrer-Studium geschafft, heute unterrichtet Tim Burger in der Grundschule im Schulzentrum im Campus am Turm. Mit etwas Wehmut geht er in dieses Schuljahr, denn am Ende wird er seine Klasse abgeben - die vier Jahre als Klassenlehrer der Kinder sind dann vorbei. Dass er eine besondere Beziehung zu der Klasse aufgebaut hat, hängt auch damit zusammen, dass er nicht nur Kinder unterrichtet, deren Familien schon immer in Deutschland leben, sondern auch Kinder aus aller Welt und dass viele der Kinder im Stadtteil nicht immer ein so stabiles Umfeld haben, wie es sich wohl jeder für Kinder wünschen würde.
2 Minuten
Was für ein ereignisreiches halbes Jahr hinter uns liegt... Wir haben großartige Menschen getroffen, viel Gastfreundschaft erfahren und spannende Geschichten gehört. Nun machen die Klönkist, die Plappermoehl und die Sendung am Sonntagabend erstmal Sommerpause. Am 29. August geht es weiter. Natürlich sind wir weiterhin für Sie da: immer sonntags zum Beispiel, von 6 Uhr bis 9 Uhr, bei Plattdüütsch an´n Sünndach und Plattdeutsche Nachrichten gibt es auch weiterhin jeden Freitag und jeden Sonntag im Programm bei NDR1 Radio MV und wann immer Sie mögen im Internet unter www.ndr.de/wup Ebenfalls für Sie da sind wir auf www.ndr.de/platt - und im NDR Fernsehen bzw. in der ARD-Mediathek mit unserer Sendung "De Noorden op Platt". Kommen Sie gut durch den Sommer, wir, die Reporterinnen und Reporter der Klönkist und die Plappermoeller, freuen uns auf ein Wiederhören Ende August!
32 Minuten
Daniel Wall ist Hotelier in Waren. Gelernt hat ursprünglich, Autos zu reparieren, Kran fahren kann er ebenso wie LKW lenken, doch irgendwann ist er der Gastronomie verfallen. Mit einem Pub hat alles angefangen, weiter ging es mit einem Laden in einer alten Schule am Achterwasser auf Usedom, es folgte ein Café in Waren und schließlich fand er sein Hotel. Aber Daniel Wall ist auch Musiker, er schreibt Texte, steht als Unterhaltungskünstler auf Bühnen, er hat auf Plattdeutsch und Bayrisch Theater gespielt, mag die Musik der 70er und für das, was er als den Zeitgeist von heute wahrnimmt, hat Daniel Wall viel Hohn und Spott übrig - lose gereimt in langen Gedichten. Von all dem erzählt er Thomas Lenz in dieser Klönkist - Elvis-Stimme inklusive.
1 Stunde 12 Minuten
Wussten Sie, dass es Unterschiede gibt zwischen Kutsche und Kremser? Haben Sie sich einmal gefragt, wie Kutsch-Turniere ablaufen und wie das so war, bei den Ausflügen einer der ersten FKK-Gruppen Deutschlands in den 20er Jahren? Das und vieles mehr besprechen uns Plappermoellers Susanne Bliemel und Thomas Naedler mit ihren Gästen in der alten LPG-Kantine in Mestlin. Auf Einladung des Vereins "Fuchs Orange" war de Moehl in Mestlin zu Gast, bei selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und einem bestens gelaunten Publikum. Für die Musik sorgt ein Mann, der in seinem Akkordeon eine ganze Band versteckt hat: Gunnar Rieck aus Wismar.
29 Minuten
Sabine Schümann ist die Pröbstin für die Region um Parchim. Dass sie einmal auf der Kanzel stehen möchte, das hat sie früh schon gewusst, dabei ist sie, was den Beruf betrifft, ganz ohne "Stallgeruch". Der Vater Arbeiter, die Mutter Kindergartenerzieherin. Für ihre Kirchen hat sich die Pröbstin etwas Besonderes ausgedacht: Gottesdienste mit Schlagermusik. So möchte sie allen, die in die Kirche kommen, ein besonderes Erlebnis bieten, denn wo sonst ist es möglich, gemeinsam mit anderen Menschen populäre Lieder zu singen und gleichzeitig den Glauben und die Gemeinschaft zu pflegen. Plattdeutsch ist für Sabine Schümann Heimat und die steckt tief in ihr drin, wie sie sagt. Und so hält sie auch gelegentlich Gottesdienste auf Plattdeutsch. Thomas Lenz hat mit Sabine Schümann für die Klönkist gesprochen und eine Frau kennen gelernt, die ihren Glauben mit Herz, Hand und Musik verbreiten will.
55 Minuten
Ihre Gedichte strahlen weit aus ihrer Zeit hinaus. Martha Müller-Grählert, die Dichterin des Ostseewellenlieds, hat ihrer Heimat Hymnen geschrieben, mal stolz und aufbrausend, mal zart und liebevoll. Zum 150. Geburtstag der Dichterin hat das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik an der Universität Greifswald neues Material für die Schulen entwickelt, so dass die Kinder und Jugendlichen Martha Müller-Grählert für sich neu entdecken können. Die Band Seeside vom Pommerschen Diakonieverein hat dazu Texte der Dichterin neu vertont. In dieser Sendung lernen wir die Band in ihrem Proberaum kennen und die Leute von der Universität, wir erfahren, warum das Projekt so wichtig ist und hören jede Menge Musik - als Vorgeschmack auf die CD, die am 17. Juni 2026 erscheint und das alles exklusiv bei NDR1 Radio MV.
27 Minuten
Den Gästen kann er eines mit Gewissheit versprechen: Fotos von ihrer Bustour werden ihren Weg durch die Welt machen. Denn die Erfahrung zeigt, dass der Mercedes-Benz O 3.500 Baujahr 1950 Aufsehen erregt, wenn er auf Fischland-Darß-Zingst unterwegs ist. Seit den 80er Jahren ist Ludwig "Luten" Buhrow selbstständig mit seinem Fuhrunternehmen. Und als die Rente näher rückte suchte er ein Projekt. Also hat er einen Bus gekauft und drei Jahre lang restauriert. Heute ist er damit zwei bis drei Mal im Monat mit Festgesellschaften unterwegs, vor allem für Hochzeiten wird der alte Benz gebucht. Reporterin Heike Mayer hat Probe gesessen und sie meint, in diesen Sitzen fühle sich der Passagier wie im Kino.
27 Minuten
Den Gästen kann er eines mit Gewissheit versprechen: Fotos von ihrer Bustour werden ihren Weg durch die Welt machen. Denn die Erfahrung zeigt, dass der Mercedes-Benz O 3.500 Baujahr 1950 Aufsehen erregt, wenn er auf Fischland-Darß-Zingst unterwegs ist. Seit den 80er Jahren ist Ludwig "Luten" Buhrow selbstständig mit seinem Fuhrunternehmen. Und als die Rente näher rückte suchte er ein Projekt. Also hat er einen Bus gekauft und drei Jahre lang restauriert. Heute ist er damit zwei bis drei Mal im Monat mit Festgesellschaften unterwegs, vor allem für Hochzeiten wird der alte Benz gebucht. Reporterin Heike Mayer hat Probe gesessen und sie meint, in diesen Sitzen fühle sich der Passagier wie im Kino.
1 Stunde 15 Minuten
Aus einem der schönsten Orte in Mecklenburg-Vorpommern melden sich diesmal unsere Plappermoellers Susanne Bliemel und Christian Peplow. Auf Einladung des Nationalparkzentrums Königsstuhl auf Rügen waren Moderatoren und Crew dort zu Gast, wo schon Caspar David Friedrich die Schönheit der Kreidefelsen auf Leinwand bannte. Heute kommen bis zu eine Million Besucher pro Jahr und die Einheimischen, die haben gute Geschichten zu bieten: etwa davon, wie Fischer aus Sassnitz in einer norwegischen Stadt für einen Pfeffer-Notstand sorgten, oder davon, dass die Nachkriegswurst auf der Insel verdächtig nach Dorsch geschmeckt hat. Auch davon, wie die Suche nach umweltzerstörenden Geisternetzen hier ihren Ursprung nahm und die Methode mittlerweile auch am Mittelmeer angewandt wird, berichten die Gäste am Moehlendisch. Dazu gibt es im Nationalparkzentrum nun auch eine Führung auf Platt, mit dem "Schnackerapparat"“, geprüft von einheimischen Plattsprechern und: für gut befunden. Es plaudern: Ingrid Zachau, Dieter Holtz, Hannes Prestin und Jochen Lamp und

wunderbare Musik kommt von "Meyering un Waterstradt" - Platt von der Nordsee, dazu Mandoline und Kontrabass, das ergibt Lieder, die ins Ohr und dann direkt ins Herz gehen.