NDR Feature Box Archiv
38 Episoden
59 Minuten
Folge 3: Esther. Abenteuer auf der Wache. „Ich wollte was sehen, was erleben. Ich wollte einen Beruf haben, bei dem ich nicht Montag bis Freitag immer das Gleiche mache und genau weiß, nach dem Wochenende kommt wieder das Gleiche auf mich zu. Und so kam ich auf die Idee: Polizeiberuf. Action, Leben.“ Esther Lindemann, in einem schwäbischen Dorf aufgewachsen, wollte Abenteuer erleben und wurde mit 18 Polizistin an der Davidwache. „Man kannte schon ein bisschen was aus dem Fernsehen. Und ja, es war ein Erlebnis. Es war wie ein Rausch. Der Rausch der Großstadt hat mich gepackt. Ich war begeistert. Ich hatte keinerlei Hemmungen. Ich wusste, wo ich war, mit wem ich es zu tun hatte. Ich habe mich auch freundlich, höflich mit den Prostituierten unterhalten. Das war für mich ganz normal, und so habe ich sie auch behandelt.“ In „Kiezkinder“ geht es um vier Menschen, die als junge Leute, als Kinder und Teenager, St. Pauli erlebt haben: Den Sohn einer Kiez-Größe, eine Sexarbeiterin, eine Polizistin und einen Punk. Sie waren Jugendliche, als in den frühen 80er Jahren die organisierte Kriminalität auf die Reeperbahn kam und die Polizei mit der „Fachdirektion 65“ daran arbeitete, dem etwas entgegenzusetzen. Es geht um Glamour und Elend, Familienleben und Drogensumpf, Sex und ein Virus, das damals alles veränderte: HIV. Und es geht um die sehr persönlichen Geschichten von diesen vier Menschen: Charly Carstens, Manuela Freitag, Esther Lindemann und Schorsch Kamerun. Erzählerin im Podcast: Julia Hummer. Technische Realisation: Tobias Falke, Markus Freund, Jens Kunze, Marvin Leesch und Jan Merget. Regie: Nikolai von Koslowski, Redaktion: Ulrike Toma. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2022. Kiezkinder. Die 80er in Hamburg, St. Pauli ist ein Podcast von den Machern der Dokuserie „Reeperbahn Spezialeinheit FD65“, Ina Kessebohm, Georg Tschurtschenthaler und Florian Fettweis. Die Dokuserie „Reeperbahn Spezialeinheit Fachdirektion 65“ gibt es in der ARD Mediathek. https://www.ardmediathek.de/sendung/reeperbahn-spezialeinheit-fd65/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODM4/1 Mehr Infos unter https://www.ndr.de/reeperbahn
1 Stunde 21 Minuten
Folge 4: Schorsch. Freiheit auf den Barrikaden. „Das ist so ein Oasen-Ort gewesen für eine gesamte, also nicht nur Hamburger, sondern auch bundesdeutsche und europaweite Szene. Der sogenannte Alltag war schon einer von Wehrhaftigkeit. Es gab eine konstante Bedrohung, alles war in einem Schwebezustand und klar war: das ist eigentlich nicht geduldet.“ Schorsch Kamerun floh aus dem schnieken Timmendorfer Strand, kam als Punk auf den Kiez und blieb dem Milieu ein Dorn im Auge. „Wir hatten nichts. Wir haben nichts produziert, nichts generiert, nichts eingekauft. Wir waren einfach lästig, und das wollten wir auch sein. Und deswegen waren wir eigentlich bei allen irgendwie nicht willkommen. Und immer, ja immer anti business. Es gab eigentlich ständig Ärger, aber auch innerhalb dieser Jugendkulturen.“ In „Kiezkinder“ geht es um vier Menschen, die als junge Leute, als Kinder und Teenager, St. Pauli erlebt haben: Den Sohn einer Kiez-Größe, eine Sexarbeiterin, eine Polizistin und einen Punk. Sie waren Jugendliche, als in den frühen 80er Jahren die organisierte Kriminalität auf die Reeperbahn kam und die Polizei mit der „Fachdirektion 65“ daran arbeitete, dem etwas entgegenzusetzen. Es geht um Glamour und Elend, Familienleben und Drogensumpf, Sex und ein Virus, das damals alles veränderte: HIV. Und es geht um die sehr persönlichen Geschichten von diesen vier Menschen: Charly Carstens, Manuela Freitag, Esther Lindemann und Schorsch Kamerun. Erzählerin im Podcast: Julia Hummer. Technische Realisation: Tobias Falke, Markus Freund, Jens Kunze, Marvin Leesch und Jan Merget. Regie: Nikolai von Koslowski, Redaktion: Ulrike Toma. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2022. Kiezkinder. Die 80er in Hamburg, St. Pauli ist ein Podcast von den Machern der Dokuserie „Reeperbahn Spezialeinheit FD65“, Ina Kessebohm, Georg Tschurtschenthaler und Florian Fettweis. Die Dokuserie „Reeperbahn Spezialeinheit Fachdirektion 65“ gibt es in der ARD Mediathek. https://www.ardmediathek.de/sendung/reeperbahn-spezialeinheit-fd65/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODM4/1 Mehr Infos unter https://www.ndr.de/reeperbahn
37 Sekunden
Die Welt scheint fast nur noch aus Katastrophen, Kriegen und Krankheiten zu bestehen. Doch überall gibt es Lösungen - Frauen spielen dabei eine entscheidende Rolle...
26 Minuten
Die lange Suche der Zwillinge. Teil Eins: Die jüdischen Zwillinge Adam und Ida Paluch sind drei Jahre alt, als sie 1942 im jüdischen Ghetto der schlesischen Stadt Sosnowiec durch die Nazis voneinander getrennt werden. Ihre Mutter nimmt sich aus Verzweiflung das Leben. Adam kommt ins KZ Majdanek, Ida kann versteckt werden. Beide überleben den Holocaust und werden nach Kriegsende von polnischen Pflegefamilien aufgenommen. Adam heuert als junger Erwachsener bei der Marine an – mit dem Ziel, bei jüdischen Gemeinden in aller Welt mehr über seine Herkunft herauszufinden. Ohne Erinnerung an seine frühe Kindheit bleibt die Suche jedoch erfolglos. Ida indes kann sich an das Trauma von Sosnowiec gut erinnern. Im erste der drei Teile erinnern sich Adam und Ida an ihre Kindheit, in der Adam ins Konzentrationslager kam und Ida ein Weihnachtsgeschenk wurde. Und es geht um die Suche der Geschwister, die sich später kreuzen wird. Adam & Ida. Die lange Suche der Zwillinge ist ein Feature von Tilman Müller und Jan Tenhaven. Mit Hedi Kriegeskotte, Michael Wittenborn, Jonas Minthe und Maria Magdalena Wardzinska. Technische Realisation: Philipp Neumann und Michael Woddow. Regieassistenz: Viktoria Gur'Eva. Regie und Redaktion: Ulrike Toma. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2022. Den Film "Adam & Ida" von Hoferichter & Jacobs gibt es in der ARD Mediathek. Mehr Infos: https://www.ndr.de/fernsehen/programm/epg/Adam-Ida,sendung1285532.html Mehr Features und Serien: https://ndr.de/radiokunst
27 Minuten
Die lange Suche der Zwillinge. Teil Zwei: Ida lebt mittlerweile in Chicago, und sie gibt die Suche nach ihrem Zwillingsbruder Adam nie auf. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gibt es neue Hoffnung: Eines Tages meint Ida, ihren Bruder auf einem Zeitungsfoto zu erkennen – und nimmt Kontakt auf. Nach einem halben Jahrhundert der Suche fallen sich die beiden 1995 schließlich in die Arme. Adam lässt sein altes Leben in Polen mitsamt Frau und Kindern hinter sich, um zu seiner Schwester in die USA zu ziehen. Sein neuer Lebensabschnitt ist geprägt vom lang ersehnten Gefühl der Zugehörigkeit – aber auch von der Zerrissenheit zwischen der neuen und der alten Welt. Im zweiten der drei Teile haut Adam ab, als Ausreißer flieht er vor seiner Pflegefamilie. Ida trifft ihren Vater wieder: einen vom Krieg gezeichneten Mann, der versucht, das Mädchen an den jüdischen Glauben heranzuführen. Adam & Ida. Die lange Suche der Zwillinge ist ein Feature von Tilman Müller und Jan Tenhaven. Mit Hedi Kriegeskotte, Michael Wittenborn, Jonas Minthe und Maria Magdalena Wardzinska. Technische Realisation: Philipp Neumann und Michael Woddow. Regieassistenz: Viktoria Gur‘Eva. Regie und Redaktion: Ulrike Toma. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2022. Den Film „Adam & Ida“ von Hoferichter & Jacobs gibt es in der ARD Mediathek. Mehr Infos: https://www.ndr.de/fernsehen/programm/epg/Adam-Ida,sendung1285532.html Mehr Features und Serien: https://ndr.de/radiokunst
20 Minuten
Die lange Suche der Zwillinge. Teil Drei: Wer bin ich wirklich, wer will ich sein? Diese Fragen stellen sich Adam und Ida. Die Geschichte der jüdischen Zwillinge handelt vom Verlorensein zwischen den Welten, Religionen und Nationalitäten. Es geht um alte und neue Wunden, die der Holocaust gerissen hat. Im dritten der drei Teile gibt Adam sein bisheriges Leben in Polen auf, er zieht zu der Frau, die eines Nachts bei ihm anrief und behauptete, seine Zwillingsschwester zu sein. Zu Ida in die USA. Ein Happy End? Adam & Ida. Die lange Suche der Zwillinge ist ein Feature von Tilman Müller und Jan Tenhaven. Mit Hedi Kriegeskotte, Michael Wittenborn, Jonas Minthe und Maria Magdalena Wardzinska. Technische Realisation: Philipp Neumann und Michael Woddow. Regieassistenz: Viktoria Gur‘Eva. Regie und Redaktion: Ulrike Toma. Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2022. Den Film „Adam & Ida“ von Hoferichter & Jacobs gibt es in der ARD Mediathek. Mehr Infos: https://www.ndr.de/fernsehen/programm/epg/Adam-Ida,sendung1285532.html Mehr Features und Serien: https://ndr.de/radiokunst
2 Minuten
True Crime meets Kultur: Die größten Kunst-Kriminalfälle, fesselnd erzählt, mit spannenden Fakten und Reportagen.
54 Minuten
Der Schmerz sitzt so tief: Beim Zugunglück von Eschede 1998 haben Charlotte, Susanne und Miriam ihre Mutter verloren. 20 Jahre nach dem Unfall sprechen die drei Schwestern erstmals über ihren Verlust.