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Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast Archiv

134 Episoden
41 Minuten
Ein Kleines oder ein Großes? Schoko? Vanille? Oder gemischt? Softeis ist gerade im Osten Deutschlands der Renner in den Eisläden. Kugeleis italienischer Machart war zu DDR-Zeiten eher Mangelware. Das weiche Eis aus der Maschine gab es dagegen in vielen Ecken. Überhaupt Eis. Über 10 Kilo der leckeren gefrorenen Masse isst jeder Deutsche im Jahr. Da wundert es nicht, dass findige Unternehmer sich selbst im Corona-Lockdown trauen, einen neuen Eisladen zu eröffnen wie vor wenigen Tagen am Cottbuser Altmarkt. „Kännchenklein“ heißt die Diele, die seither geradezu überrannt wird. Und das liegt nicht nur am leckeren Eis, sondern auch an einem in der Region bisher einmaligen Konzept. Warum Eismacher Matthias Köhler Kännchenklein ganz bewusst nach Cottbus gebracht hat, wie er das Eis in Bio-Qualität kocht und warum er sein Eis nicht Softeis nennen will, erzählt er jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
58 Minuten
Zwei Belgier kommen Anfang der 90er Jahre aus Nigeria in die Lausitz, um hier in einer Manufaktur die beste belgische Schokolade herzustellen, die man weit und breit kaufen kann. Für Ihren Traum bezahlen sie am Anfang beinah mit ihrer Existenz, doch nach fast 30 Jahren haben sie in Hornow, in der Nähe von Spremberg ein ganzes Schokoladenland geschaffen. Das ist die Kurzform der Confiserie Felicitas-Geschichte. Eines schon 30 Jahre andauernden und schier unglaublichen Abenteuers der beiden Macher Goedele Matthyssen und Peter Bienstman. Wie das belgische Ehepaar einmal ausgerechnet in die Lausitz gekommen ist, warum Schokolade einfach glücklich macht und warum die Felicitas-Macher einmal Angst hatten, Schokolade zu schön zu machen, wir das erzählt Goedele Matthyssen bei Ronny Gersch in der Felicitas-Story heute ab 10 Uhr in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast auf Radio Cottbus. Nulldrei55 und die EGC Wirtschaftsförderung Cottbus unterstützen gemeinsam Cottbuser Unternehmen. Dieses Angebot wird gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg für die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Hier kannst Du Nulldrei55 als Podcast hören: www.linktr.ee/nulldrei55 Felicitas: https://www.felicitas-schokolade.de/
41 Minuten
Menschen die jeder kennt oder noch keiner kennt - ihre Geschichten erzählen wir jede Woche in Nulldrei55- dem Cottbus-Podcast auf Radio Cottbus. Besondere Geschichten, die von Menschen aus der Lausitz erzählen, deren Stories manchmal unglaublich sind. Wie zum Beispiel diese hier: Ein ehemaliger Cottbuser Radsportler ist gerade auf dem besten Weg, den größten Fahrradhändler Deutschlands aufzubauen. Robert Peschke ist quasi auf der Cottbuser Radrennbahn groß geworden, ehe er in die Welt hinaus gegangen ist. Dort hat er sich ganz viel Managamenterfahrung geholt, die er jetzt gut gebrauchen kann. Mit Little John Bikes baut er an einem Fillialnetz im Fahrradhandel, was es so kein zweites Mal gibt. Gefühlt beinahe jede Woche stampft Robert Peschke irgendwo in Deutschland einen neuen Little John Bikes-Laden aus dem Boden. Wie der Cottbuser das macht, warum er Cottbus eine Wand schenken will und wie alle, die dabei mithelfen auch gewinnen können, das verrät Robert Peschke bei Ronny Gersch jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
41 Minuten
Alles hört auf sein Kommando. Um über 50 Menschen in Harmonie zu bringen, braucht Alexander Merzyn nichts weiter als Blicke, Gesten und ein kleines Stöckchen. Noch keine 40 Jahre alt ist der Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottbus. Für das gebürtige Nordlicht gehen Lausitzer inzwischen ins Konzert und das obwohl der leidenschaftliche Dirigent dabei gar kein Instrument spielt. Über die Körpersprache der Musik, ein ganz besonderes Orchester in der Lausitz und warum Alexander Merzyn davon träumt, beinah jeden Ort der Lausitz zum Konzertsaal zu machen, obwohl er doch am liebsten im Großen Haus am Schillerplatz ist, spricht er jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast. Nulldrei55 und die EGC Wirtschaftsförderung Cottbus unterstützen gemeinsam Cottbuser Unternehmen. Dieses Angebot wird gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg für die Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.
41 Minuten
Frische Möhren, immer ein Kohlrabi, scharfe Radieschen, pralle Tomaten aus dem eigenen Anbau und den ganzen Winter eigene Kartoffeln. Von 50 Quadratmetern Land kannst Du Dich ernähren – das ganze Jahr. Das sagt Gerd Carlsson – seit über 30 Jahren Biogärtner. Seine Bio-Gärtnerei in Müncheberg bei Berlin hat er verkauft, wegen der Liebe ist er jetzt in der Lausitz zu Hause. Mitgebracht hat er einen wahnsinnigen Wissensschatz, den er jetzt an uns weitergeben will. In Kursen bringt er Gartenfreunden genau diese Selbstversorgung bei. Über die Permakultur, was enkeltaugliche Lebensweise ist, über seine Arbeit auf dem Weltacker und was er im letzten Jahr freiwillig auf einer einsamen Insel im Wattenmeer gemacht hat, spricht der "Gerdner" der Villa Knoll, Gerd Carlsson jetzt in einer neuen Folge von in Nulldrei55 - der Cottbus-Podcast.
47 Minuten
Phantastische Wesen, surreale Monster oder gigantische Wandbilder. In den Ateliers des GHB - Großenhainer Bahnhof entsteht Kunst, die inzwischen weit über Cottbus und die Lausitz bekannt ist. Am neuen Nordausgang des Hauptbahnhofs haben junge Cottbuser Künstler ihre künstlerische Heimat gefunden. Und sie arbeiten zusammen. Dirk Hiekel und Glenn Buchholz alias Glönn werden noch in diesem Jahr eine riesige Wand in der Berliner Straße gestalten. Mit Motiven, welche die Cottbuser gerade selbst bestimmen können. Wie junge Kunst gerade in Cottbus entsteht, warum es sie nicht von hier wegzieht und wie ihre Kunst trotzdem oder gerade weil sie aus Cottbus kommt, immer bekannter wird, das erzählen Dirk Hiekel und Glönn bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
48 Minuten
350 Seitenarme der Spree mit über 1.500 Kilometern Länge. Unser Spreewald – direkt vor unserer Haustür haben wir eine weltweit einmalige Landschaft. Besonders machen dieses Fleckchen Erde aber nicht nur die Pflanzen und Tiere, sondern vor allem auch die Menschen. Echte Originale, Menschen die hier schon immer etwas anders gelebt haben, ja leben mussten als anderswo. Ihr Leben hält ein Mann auf ganz besondere Weise fest. Peter Becker ist der Spreewaldfotograf. Mit der Kamera und seinem ganz besonderen Blick fürs Detail hält er fest, was manchmal aus einer anderen Zeit oder einer anderen Welt zu kommen scheint. Warum der ehemalige Vetschauer Schulleiter aus Raddusch am liebsten durch seine Kamera schaut, wo er seine Geschichten aufschreibt und welches Stückchen Spreewald er seinen Gästen gern zeigt, obwohl er es am liebsten verstecken würde, das er erzählt er bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
45 Minuten
Eine Festung, eine Burg, ein Theater-Tempel – wer einmal im Großen Haus am Schillerplatz in Cottbus war, wird das allein wegen der Architektur des über 100-jährigen Hauses nicht vergessen. Wer einmal auf der Bühne dieses Haus stand, erst recht nicht. Es gibt Schauspieler, die nur wegen dieses Tempels nach Cottbus gekommen und welche, die nur deshalb geblieben sind. Zum Teil Jahrzehnte. Einer von ihnen ist Kai Börner. Der Cottbuser Publikumsliebling mit dem ewig jungenhaften Charme ist einer der dienstältesten Schauspieler des Staatstheater Cottbus, dass sich nicht nur wegen der Corona-Zeit gerade neu erfindet. Ein neuer Intendant und Operndirektor, eine neue Schauspieldirektorin. Theater in Cottbus ist im Aufbruch. Warum Kai Börner sich darauf freut, was die Corona-Pause mit einem Vollblutschauspieler macht und wie er einmal seine Hochzeit mit fast tausend Gästen gefeiert hat, das verrät Kai Börner bei Ronny Gersch in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Sich etwas auf den Leib schneidern lassen, das war früher etwas ganz Normales. Schneider gab es in beinah jedem Ort und es war ein einträgliches Geschäft, genau Maß zu nehmen und Kleidung für ihren Träger passgenau anzufertigen. Dann kam die schöne neue Welt und mit ihr Kleidung von der Stange. Von nun an musste der Träger zur Kleidung passen und nicht mehr umgekehrt. Menschen in Einheitsgrößen von XS bis XXL – ganz gleich wie lang die Arme und Beine und wie breit Schultern und Hals sind. Irgendwie passt es schon, doch den meisten von uns nichts so richtig. Dabei gibt es auch heute noch Menschen, die perfekt sitzende Kleidung anbieten. So wie Leonhard Oswald. Seit einem Jahr erst in der Lausitz will er jedem das perfekte Hemd verkaufen. Woher seine Leidenschaft für den Klassiker unter den Kleidungsstücken kommt, wie er seine Kunden vermisst, damit am Ende alles perfekt sitzt und wie der Ex-Leipziger in seiner neuen Heimat Cottbus ankommt – das verrät uns der Mann mit der Hemdenpassion jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
43 Minuten
„Ich esse meine Suppe nicht, nein meine Suppe ess ich nicht“, wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Suppenkapser, der in Hoffmanns Erzählung nach fünf Tagen ohne Suppe erst ein Strich und dann tot ist. Die Suppe. Von den einen geliebt, von anderen geschmäht, weil sie doch vielleicht nicht satt genug macht. Sie gilt als Arme-Leute-Essen und eröffnet gleichzeitig Gänge-Menüs auf Sternekarten. Doch kann man auch ein Restaurant betreiben, auf dessen Speisekarte nur Suppe steht. Man kann sagt Martin Grunewald, der in Cottbus jeden Tag in seinem Suppenstübchen am Altmarkt die Töpfe anheizt. Für seine köstlichen Suppenlöffel hat er eine ganze Karriere aufgegeben und ist gerade erst von den Weltmeeren zurück in die Lausitz gezogen. Was der neue Suppenkönig von Cottbus auf Ölplattformen auf der ganzen Welt getrieben hat, warum er zurückgekehrt ist und wie man ihm in die Töpfe schauen kann, das verrät Martin Grunewald in einer neuen Folge von Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
1 Stunde 2 Minuten
Das Böse ist immer und überall. Und es war auch in der DDR zu Hause. Mord und Totschlag im Arbeiter- und Bauernstaat, schwere Vergewaltigungen und grausamste Verbrechen waren in den Medien des untergegangenen Landes aber kaum zu finden. Zu sehr waren die Parteioberen darauf bedacht, das Märchen vom Staat, in dem alles in bester Ordnung ist, aufrechtzuerhalten. So hält sich bis heute bei vielen das Gefühl, in einem viel sichereren Land gelebt zu haben. Wo man Kinder bis spät abends auf der Straße spielen lassen konnte und niemanden etwas passierte. Seit 10 Jahren räumt der ehemalige Chefreporter der Lausitzer Rundschau mit diesem Märchen auf. In sieben Büchern erzählt Wolfgang Swat über 100 Kapitalverbrechen in der DDR und vor allem auch in der Lausitz nach. Er hat jahrelang über Gerichtsakten gesessen und holt Fälle ans Licht, deren Details grausamer kaum sein können und von denen die meisten DDR-Bürger nichts ahnten. Warum hat die DDR das alles verschleiert, was waren die Motive der Mörder und warum schreibt Wolfgang Swat nach sieben Büchern nicht weiter. Das alles verrät er in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast bei Ronny Gersch.
44 Minuten
Frauen, die sich in einem Hauch von Nichts an Stangen rekeln - das ist nicht etwa der Hinweis auf einen Lausitzer Stripclub - das ist Sport! Tanzsport. Poledance heißt der und weit und breit gibt es nur eine, die Frauen in der Lausitz das Tanzen an der Stange so gut beibringen kann. Mareike Linzer heißt sie, Femella-Studio heißt ihr Tanzstudio und die Geschichte ihres Sports, der mehr ist als erotisches Tanzen in knappen Höschen erzählt sie jetzt in Nulldrei55. Warum Frauen zu ihr kommen, was das Tanzen an der Stange mit ihrem Selbstbewusstsein macht kann und wie Mareike Linzer gar nicht erst zulässt, dass erotisches Tanzen ein Schmuddelimage bekommt jetzt in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Nimm Dein Schicksal selbst in die Hand. Gründe ein eigenes Unternehmen. Mut & Macher ist die neue Gründungsshow auf Radio Cottbus. Am Donnerstag hatte sie Premiere und erzählt ab sofort Geschichten von Gründern und Gründungen. Hunderte haben das in den letzten Jahren getan und er war einer ihrer Geburtshelfer. Marcel Linge von Zukunft Lausitz ist bei den Geburtswehen von Unternehmen dabei, hält bei den ersten Schritten die Hand und feiert gern auch Geburtstage mit seinen Unternehmenskindern. Ob Cottbus ein gutes Pflaster für Gründer ist, was Gründer brauchen und warum der frühere Handballer so leidenschaftlich für die Cottbuser Zukunft kämpft, erzählt er in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
41 Minuten
Mord war sein Beruf. Viele Jahre hat er in der Cottbuser Mordkommission die wirklich schlimmen und schweren Verbrechen in der Lausitz aufgeklärt. Damit ist seit einigen Jahren Schluss. Aus dem Kommissar ist der Pensionär geworden. Seinen Job hat er nie mit nach Hause genommen. Aber seine Rastlosigkeit. Gottfried Lindner kann nicht stillsitzen. Auch nicht im Ruhestand. Heute ist er der Chef des Cottbuser Altstadtvereins und kämpft leidenschaftlich für das Herz von Cottbus - die Altstadt. Wie aus dem Mordermittler ein Botschafter für die schönste Seite von Cottbus geworden ist. Was einen Mann antreibt für eine Stadt zu stehen, in der er nicht geboren wurde und welcher Mordfall ihn trotz Pension bis heute nicht loslässt, dass erzählt Gottfried Lindner jetzt in Nulldrei55, dem Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Ihr Leben ist Wasser. Im Sommer ist sie Reederin und ihre Schiffe fahren Touristen und Lausitzer auf dem Senftenberger und dem Geierswalder See. Im Winter ist sie die Spreewaldfischerin und verkauft ihre Fische schon seit 16 Jahren auf dem Cottbuser Stadthallenvorplatz - von kurz vor Weihnachten bis Silvester. Marianne Löwa lebt gleich zwei Leben in einem. Dabei wäre schon das Eine aufregend genug. Schließlich ist sie eine der wenigen Frauen in einer absoluten Männerdomäne. Wie sie hinters Steuerrad riesiger Frachtschiffe und von dort auf den Senftenberger See gekommen ist, warum sie sich Sorgen um den See macht und welches Geheimrezept sie für ein gutes Fischgericht hat, verrät die Reederin und Fischerin Marianne Löwa jetzt in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.