Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast Archiv
134 Episoden
40 Minuten
Morgens wie gerädert aufwachen, nachts kaum ein Auge zumachen und das Gedankenkarussell einfach nicht zum Stoppen bekommen - fast 60 % der Deutschen sagen, dass sie aktuell schlechter schlafen als vor der Corona-Pandemie. Große Ängste vor Ansteckung oder aber Existenzängste rauben vielen von uns den Schlaf. In der Lausitz muss allerdings niemand schlecht schlafen. Denn nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Schlafmediziner wie hier. Einer von ihnen ist der Cottbuser Lungenarzt und Schlafmediziner Dr. Frank Käßner. Wie wir alle besseren Schlaf bekommen, wie er als Lungenarzt mit der Corona-Pandemie umgeht und ob er sich impfen lassen wird und was Golfen mit gesundem Schlaf zu tun hat, verrät Dr. Frank Käßner jetzt in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
39 Minuten
Er ist der teuerste Fotograf der Stadt, obwohl niemand seine Bilder will und wenn er irgendwo am Straßenrand parkt, wird das auf Radio Cottbus sofort gemeldet. Benjamin Böhm fährt im Auftrag der Stadt Cottbus eines der fiesen Blitzerautos. Warum sich Cottbuser bei Blitzer-Benny nach dem teuren Foto sogar mitunter bedanken, was Blitzer-Benny im Fahrerhaus einer Cottbuser Straßenbahn macht, was er als leidenschaftlicher Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr schon erlebt hat und wie er bei der Cottbuser Verkehrswacht Schülerlotsen sucht, das alles erzählt Blitzer-Benny jetzt in Nulldrei55 - dem Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Jedes Jahr um die Weihnachtszeit kommt ein Zirkus in die Stadt. Cottbus hat so seit Jahren einen Weihnachtszirkus. So war es auch 2019 im November. Dann kam der Winter und der Zirkus wollte wie geplant nur noch ein paar Wochen bleiben. Doch dann kam Corona und aus ein paar Wochen Winterpause wurde ein monatelanges Berufsverbot. Keine Vorstellungen, kein Publikum, keine Einnahmen. Der Zirkus Festival, ein internationales Ensemble aus Artisten steckt seitdem in Cottbus fest. Noch nie in ihrem Leben waren die Zirkusgeschwister Natalie und Nadine Frank so lange in einer Stadt. Was sie in Cottbus erlebt haben, wie der Zirkus seither überlebt und warum Cottbuser trotz Lockdown jeden Tag in den Zirkus gehen könnten, das erzählen die beiden Macherinnen des Zirkus Festival jetzt in Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
38 Minuten
Sie hat viele Gesichter, doch fast jeder Betroffene versteckt sie. Sie kann jeden treffen, doch wir schieben Gedanken an sie ganz weit weg: Armut. Immer mehr Menschen in Deutschland haben nicht genug Geld, um sich das Nötigste leisten zu können. Und die Corona-Krise ist wie ein Brandbeschleuniger. Sie wird noch mehr Menschen noch schneller in die Armut treiben. Gegen die Armut können sie nichts tun, aber gegen den Hunger. Die Tafeln in Deutschland. Auch in der Lausitz sind sie in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen. Sie verteilen gespendete Lebensmittel an Menschen, die es nötig haben und sind damit das Wirksamste, was dieses Land gegen Lebensmittelverschwendung hat. Der Vizechef aller deutschen Tafeln kommt aus Spremberg und er ist hier das Gesicht der Lausitzer Tafeln. Sein Name Kai Noack und er ist zu Gast bei Ronny Gersch in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Greif nach den Sternen – die Faszination für alles was über unserem Kopf am Sternenhimmel passiert, ist so alt wie die Menschheit. Vielleicht auch weil der Blick in den Himmel immer auch ein Blick in die Vergangenheit ist. Das Licht eines Stern braucht zum Teil Jahre bis es unser Auge erreicht. Sterne in Echtzeit und ganz unabhängig vom Wetter zu sehen, dieser Wunsch ist die Geburtsstunde von Planetarien. Cottbus hat eins seit 46 Jahren. Warum ausgerechnet hier das erste seiner Art in der DDR entstanden ist, warum es viele Gerüchte beim Bau gab und das Kuppelgebäude zunächst sogar ein Schwarzbau war. Wie man ein Planetarium in die Zukunft bringt, was so viele Cottbuser vielleicht zuletzt als Kind besucht haben und wie neue Technik ein Planetarium zu einem Showroom macht, verraten jetzt Gerd und Sebastian Thiele – die Macher des Cottbuser Planetariums in Nulldrei55 – der Cottbus-Podcast.
39 Minuten
Wolkenberg – was wie ein Sehnsuchtsort klingt, ist tatsächlich einer. Die Sehnsucht Weinanbau zurück nach Brandenburg und die Lausitz zu bringen, hat diesen Ort entstehen lassen. Als die Bagger im Tagebau Welzow Süd gegangen und zuvor den Ort Wolkenberg verschlungen hatten, entstand genau an dieser Stelle ein Weinberg. 30 Meter hoch, Süd-Süd-West ausgerichtet bei 11 Grad Neigung und optimalem Boden. Die auf 6 Hektar wachsenden Rebsorten sind so außergewöhnlich wie der Weinberg selbst. Sieben Rebsorten, darunter echte Raritäten, sind auf 26.000 Reben verteilt. Lausitzer Sonne und Lausitzer Wasser aus der Traube in die Flasche. Seit 10 Jahren jedes Jahr. Weinanbau in der Lausitz? Tatsächlich. Inmitten einer der sonnenreichsten Gegenden Deutschlands, der Niederlausitz, ist der Weinberg Wolkenberg zu finden. Bettina Muthmann ist die Geschäftsführerin der Wolkenberg GmbH und jetzt zu Gast in Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
43 Minuten
Es gibt Menschen, deren Tage scheinen mehr Stunden zu haben als die von anderen. Sie schaffen Dinge in kürzester Zeit, sind an vielen Orten, erreichen besondere Ziele und erleben zum Teil Unbeschreibliches. Reinhard Drogla ist einer davon. Der Gründer und bis heute Chef des preisgekrönten Cottbuser Kinder- und Jugendtheaters Piccolo ist auch Vorsitzender der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung und er ist Extremsportler. Gerade erst hat er seinen nächsten Iron Man Triathlon in Tallinn absolviert und sich dabei für das Original in Hawaii qualifiziert. Und das alles mit 70 Jahren und als ehemaliger Kettenraucher. Wie bleibt man so lange fit, auf einem so hohen körperlichen Level, was wünscht sich der Politiker und Theatermann für sich und die Region im Wandel und wäre er gern noch einmal 20 Jahre jünger? Über die Freude im Leben noch einmal neu anzufangen, spricht Ronny Gersch jetzt mit Reinhard Drogla in Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
47 Minuten
Es war das vielleicht spannendste Radsprintfinale bei Olympischen Spielen aller Zeiten. 1980, Moskau. Der Cottbuser Lutz Heßlich siegt vor 40 Jahren, weil er einen fabelhaften Sprint fährt. Ein Rennen für die Ewigkeit. Ein Rennen eines Mannes, der zu seiner Zeit zur lebenden Radsportlegende wird. Vier Weltmeistertitel, zwei Olympiasiege. Bis 1988 dominiert er seine Sportart. Danach startet er seine zweite Karriere. Er eröffnet einen Fahrradladen in seiner Wahlheimat Cottbus. Heute, 30 Jahre später, gehört das Fahrradcenter Heßlich zu den Institutionen in Cottbus. Und Lutz Heßlich nimmt auch von dieser Karriere ganz langsam, Stück für Stück Abschied. Seine Nachfolger hat er in der eigenen Familie gefunden. Tochter und Sohn arbeiten seit Jahren mit. Genauso radverrückt wie der Vater. Sohn Nico Heßlich hat es sogar bis zum Radprofi geschafft. Warum die Fußstapfen des Vaters manchmal ganz schön groß sind, warum die Heßlichs sich gegenseitig bewundern und warum eine Rubinhochzeit beinah einen Olympiasieg in Vergessenheit geraten ließ, erzählen Lutz und Nico Heßlich in einer neuen Folge von Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast
51 Minuten
Er ist der Cottbuser Malerfürst. Seine Werke hängen in vielen Häusern und Wohnungen, in Privatsammlungen und vor allem in Museen. Immer wieder gibt es große Ausstellungen seiner Kunst, die man auf den ersten Blick erkennt. Die Art wie er malt, die Farben und Motive sind einzigartig. Sein ganzes Leben nur seiner Leidenschaft gefolgt zu sein, macht ihn zu einem zufriedenen alter Meister, sagt er. Warum seine Karriere mit einem viel zu kleinen Stück Webteppich begann, warum ihm der Pinsel eher aus der Hand fallen wird, als dass er ihn selbst zur Seite legt und warum ein Cottbuser Schauspieler sein Lieblingsmotiv ist, verrät der Maler Günther Rechn bei Ronny Gersch in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
47 Minuten
Cottbuser stehen länger vor Bildern und Ausstellungsstücken als anderswo. Das hat Ulrike Kremeier beobachtet. Seit acht Jahren ist sie die Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst. Eines der Museen ist das Cottbuser Dieselkraftwerk. Hier beobachtet Ulrike Kremeier gern die Museumbesucher, ohne dass die es merken. Was sie vor acht Jahren vom Meer in Frankreich an den Amtsteich nach Cottbus gebracht hat, warum Cottbuser auch nach Frankfurt/Oder ins Museum fahren sollen und welchen einmaligen Kunstschatz Cottbus im Dieselkraftwerk hat, erzählt sie jetzt in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast.
41 Minuten
Seit 21 Jahren ist Marco Barkanowitz der „King of Trucks“. In Krieschow bei Cottbus baut er mit seinem Team US-Trucks um wie kaum ein anderer auf der Welt. Echte Zugmaschinen und spektakuläre Showtrucks entstehen in seiner riesigen Halle aus den Händen eines nur vierköpfigen Teams. Träume aus Chrom und Stahl. Jetzt startet er auch auf dem TV-Sender DMAX durch. „King of Trucks“ heißt die neue Show, die ab sofort jeden Donnerstag um 21.15 Uhr auf DMAX läuft. US-Trucks aus Krieschow am Rande des Spreewalds – warum Marco Barkanowitz hier seinen amerikanischen Traum lebt, wie er Kunden aus ganz Europa Kindheitsträume erfüllt und wie der Truck aussieht, den er noch nicht gebaut hat, erzählt der „King of Trucks“ jetzt in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast
53 Minuten
Seit 21 Jahren ist Marco Barkanowitz der „King of Trucks“. In Krieschow bei Cottbus baut er mit seinem Team US-Trucks um wie kaum ein anderer auf der Welt. Echte Zugmaschinen und spektakuläre Showtrucks entstehen in seiner riesigen Halle aus den Händen eines nur vierköpfigen Teams. Träume aus Chrom und Stahl. Jetzt startet er auch auf dem TV-Sender DMAX durch. „King of Trucks“ heißt die neue Show, die ab sofort jeden Donnerstag um 21.15 Uhr auf DMAX läuft. US-Trucks aus Krieschow am Rande des Spreewalds – warum Marco Barkanowitz hier seinen amerikanischen Traum lebt, wie er Kunden aus ganz Europa Kindheitsträume erfüllt und wie der Truck aussieht, den er noch nicht gebaut hat, erzählt der „King of Trucks“ jetzt in Nulldrei55 - Der Cottbus-Podcast
47 Minuten
Der 26. Januar 2019 war ein historischer Tag. Um 5 Uhr morgens war der Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ in die Öffentlichkeit gegangen. Die sogenannte Kohlekommission hatte ein Ergebnis. Wochenlang hatten die Mitglieder aus Wirtschaft, Politik und Umweltverbänden verhandelt und gefeilscht. Das Resultat: Spätestens 2038 endet der Braunkohleabbau in Deutschland und Lausitzer Geschichte. Über eineinhalb Jahre später werden nun der Kohleausstieg und der Strukturwandel in Gesetze gegossen. Am 3. Juli wird im Bundestag und im Bundesrat über die finanzielle Absicherung des Wandels der Lausitz abgestimmt. Ein großer Tag für unsere Region. Wieder ein historischer Tag. In der Kohlekommission damals bei der Entscheidung mit dabei und heute eine der Architektinnen des Wandels ist die Sprecherin der Lausitzrunde. Sie ist parteilos und Sprembergs Bürgermeisterin. Jetzt spricht Christine Herntier in Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
49 Minuten
Die Cottbuser Clubszene schreibt einen Brandbrief an die Stadt. Bars, Clubs und Kneipen in Cottbus könnten morgen nicht mehr da sein. Und das liegt nicht nur an Corona. Es ist der Umgang einer Stadt, ihr schlechter Umgang mit Kultur. Mit Jugendkultur, mit ihrer Zukunft, in der sie noch mehr darauf angewiesen sein wird, junge Menschen in der Stadt zu halten oder sie zurück in ihre Heimat zu bringen. Dabei ist der Schatz von Cottbus seiner Verwaltung offenbar nicht bewusst. Und das obwohl sich Cottbus wandeln muss und wird. Damit die Stadt diese Kultur besser versteht, hat sich die Cottbuser Club Kommission gegründet. Zehn Veranstaltungsorte in einem Zusammenschluss, die gemeinsam nicht nur für ihre Zukunft kämpfen, sondern auch für eine bessere für Cottbus. Johanna List von der Galerie Fango und David Kopsch vom Faulen August sind ein Teil der Kommission und jetzt in Nulldrei55 – Der Cottbus-Podcast.
1 Stunde 3 Minuten
“Tausendsassa” werden Menschen oft bewundernd genannt, die vielseitig begabt, Multitalente und Alleskönner sind. Einen solchen Tausendsassa trifft man in der Lausitz und in Cottbus seit vielen Jahren immer wieder. Er war Tänzer, Ballettchef, Choreograph, Schauspieler, Moderator, Regisseur und Theaterpädagoge. Jetzt ist Chef der noch jungen Spremberger Kino und Kultur GmbH und will die Kulturszene in Spremberg mit vielen guten Ideen auf den Kopf stellen. Seine bewegte Geschichte und alles zu seinen Plänen erzählt jetzt Michael Apel in Nulldrei55 - dem Cottbus-Podcast.