Scientists for Future Podcast Archiv
45 Episoden
27 Minuten
Im Gespräch mit Luisa Neubauer
Im März 2019 unterzeichneten zehntausende Wissenschaftler:innen eine Stellungnahme mit dem Titel „Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“ – der Grundstein von Scientists for Future. Mit „demonstrierenden Jungen Menschen“ waren natürlich vor allem die Aktivist:innen von Fridays for Future gemeint. An der Vorstellung besagter Stellungnahme in einer Bundespressekonferenz nahm auch Luisa Neubauer als Repräsentantin der damals selbst erst wenige Wochen alten FFF-Bewegung teil.
Im März 2023, vier Jahre später, treffen wir Luisa am Rande einer Lesung in Dresden. Als eine der Gründer:innen von FFF hat sie die Entwicklung der Bewegung mitgeprägt und kann ihren aktuellen Stand wie wahrscheinlich wenige sonst einordnen. Im Gespräch mit Luisa dreht sich alles um die Beziehung zwischen Wissenschaft und Klimaaktivismus. Wie wird „Listen to the Science“ in der Klimabewegung gelebt und worin liegen die Herausforderungen beim Übertragen komplexer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkreten Aktivismus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt uns Luisa in dieser kurzen Spezialfolge.
Shownotes
Intro: Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12. März 2019
Buch: „Gegen die Ohnmacht“ (Luisa Neubauer, Dagmar Reemtsma)
Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz – #Scientists4Future: Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt
Hintergrundmusik: Uniq – Art of Silence
Im März 2019 unterzeichneten zehntausende Wissenschaftler:innen eine Stellungnahme mit dem Titel „Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“ – der Grundstein von Scientists for Future. Mit „demonstrierenden Jungen Menschen“ waren natürlich vor allem die Aktivist:innen von Fridays for Future gemeint. An der Vorstellung besagter Stellungnahme in einer Bundespressekonferenz nahm auch Luisa Neubauer als Repräsentantin der damals selbst erst wenige Wochen alten FFF-Bewegung teil.
Im März 2023, vier Jahre später, treffen wir Luisa am Rande einer Lesung in Dresden. Als eine der Gründer:innen von FFF hat sie die Entwicklung der Bewegung mitgeprägt und kann ihren aktuellen Stand wie wahrscheinlich wenige sonst einordnen. Im Gespräch mit Luisa dreht sich alles um die Beziehung zwischen Wissenschaft und Klimaaktivismus. Wie wird „Listen to the Science“ in der Klimabewegung gelebt und worin liegen die Herausforderungen beim Übertragen komplexer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkreten Aktivismus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt uns Luisa in dieser kurzen Spezialfolge.
Shownotes
Intro: Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12. März 2019
Buch: „Gegen die Ohnmacht“ (Luisa Neubauer, Dagmar Reemtsma)
Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz – #Scientists4Future: Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt
Hintergrundmusik: Uniq – Art of Silence
1 Stunde 27 Minuten
Im Gespräch mit Dr. Roda Verheyen
Wir freuen uns sehr darüber Dr. Roda Verheyen zu Gast zu haben. Die promovierte Rechtsanwältin und Richterin des Hamburgischen Verfassungsgerichts ist eine engagierte und erfolgreiche Kämpferin für die Rechte zukünftiger Generationen.
Mit ihrer Dissertation zu „Climate Change Damage in International Law“ versuchte sie schon vor fast 20 Jahren den rechtlichen Rahmen für die internationale Aushandlung von Kompensationen von Klimafolgeschäden abzustecken. Ein perfekter Anlass auch über die COP26 und die aktuellen Planungen für einen „Loss and Damage Fond“ zu sprechen.
Wir besprechen auch nationales Recht, die Mittel und Wege, die uns unser Rechtsstaat und ein Rechtssystem bietet um erfolgreich für „die gute Sache“ zu arbeiten, Rodas langen Atem und geraufte Haare.
Wir haben die Folge bereits im Februar aufgenommen. Heute, am Tag unserer Veröffentlichung, erscheint auch Rodas Buch „Wir alle haben ein Recht auf Zukunft“, indem sie den Blick auch wieder in andere Länder und Regionen lenken möchte, in denen ebenfalls viele Menschen mit Hilfe (strategischer) Klagen einige der Hauptverantwortlichen der Klimakrise bennenen und haftbar machen möchten.
Shownotes
Buch „Wir alle haben ein Recht auf Zukunft“ (Alexandra Endres , Dr. Roda Verheyen), https://www.dtv.de/buch/wir-alle-haben-ein-recht-auf-zukunft-29019
Verein: Green legal impact, https://www.greenlegal.eu/
Umwelt-Treuhandfonds, https://umwelt-treuhandfonds.de/
Intro: Klimaschutzgesetz ist in Teilen verfassungswidrig (Handelsblatt, April 2021)
Cover: Bundesarchiv, B 145 Bild-F083310-0005 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
Wir freuen uns sehr darüber Dr. Roda Verheyen zu Gast zu haben. Die promovierte Rechtsanwältin und Richterin des Hamburgischen Verfassungsgerichts ist eine engagierte und erfolgreiche Kämpferin für die Rechte zukünftiger Generationen.
Mit ihrer Dissertation zu „Climate Change Damage in International Law“ versuchte sie schon vor fast 20 Jahren den rechtlichen Rahmen für die internationale Aushandlung von Kompensationen von Klimafolgeschäden abzustecken. Ein perfekter Anlass auch über die COP26 und die aktuellen Planungen für einen „Loss and Damage Fond“ zu sprechen.
Wir besprechen auch nationales Recht, die Mittel und Wege, die uns unser Rechtsstaat und ein Rechtssystem bietet um erfolgreich für „die gute Sache“ zu arbeiten, Rodas langen Atem und geraufte Haare.
Wir haben die Folge bereits im Februar aufgenommen. Heute, am Tag unserer Veröffentlichung, erscheint auch Rodas Buch „Wir alle haben ein Recht auf Zukunft“, indem sie den Blick auch wieder in andere Länder und Regionen lenken möchte, in denen ebenfalls viele Menschen mit Hilfe (strategischer) Klagen einige der Hauptverantwortlichen der Klimakrise bennenen und haftbar machen möchten.
Shownotes
Buch „Wir alle haben ein Recht auf Zukunft“ (Alexandra Endres , Dr. Roda Verheyen), https://www.dtv.de/buch/wir-alle-haben-ein-recht-auf-zukunft-29019
Verein: Green legal impact, https://www.greenlegal.eu/
Umwelt-Treuhandfonds, https://umwelt-treuhandfonds.de/
Intro: Klimaschutzgesetz ist in Teilen verfassungswidrig (Handelsblatt, April 2021)
Cover: Bundesarchiv, B 145 Bild-F083310-0005 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
1 Stunde 17 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Michael Braungart
Schon 2005 wurden über 300 Schadstoffe in der Muttermilch entdeckt, letztes Jahr dann ebenfalls Mikroplastik. Dazu kommt Reifenabrieb im Salat und selbst in der Antarktis lassen sich Schadstoffe wie beispielsweise PFAS nachweisen. Umweltgifte sind also mittlerweile überall zu finden. Ist das ein Zustand, den wir als Folge unseres Wirtschaftssystems akzeptieren müssen?
Unser heutiger Gast, Prof. Michael Braungart, sagt nein. Er hat deshalb 1990 das Prinzip “Cradle to Cradle” (C2C) entworfen, was versucht die Stoffströme in einen Kreislauf zu bringen und über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg einen positiven Einfluss auf Klima, Biodiversität und letztendlich die menschlichen Lebensgrundlagen zu erzielen. Über den Weg zu C2C, die Umsetzung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie Michaels Zukunftsperspektiven sprechen wir in dieser Episode.
Shownotes
Intro: Dame Ellen MacArthur shares her vision of a circular economy for a better planet https://www.youtube.com/watch?v=SuDFMKAP2xM
Cradle to cradle Produkte: https://c2ccertified.org/
Cradle to cradle NGO: https://c2c.ngo/
EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency): https://epea.com/
Ellen MacArthur Foundation: https://ellenmacarthurfoundation.org/
Schon 2005 wurden über 300 Schadstoffe in der Muttermilch entdeckt, letztes Jahr dann ebenfalls Mikroplastik. Dazu kommt Reifenabrieb im Salat und selbst in der Antarktis lassen sich Schadstoffe wie beispielsweise PFAS nachweisen. Umweltgifte sind also mittlerweile überall zu finden. Ist das ein Zustand, den wir als Folge unseres Wirtschaftssystems akzeptieren müssen?
Unser heutiger Gast, Prof. Michael Braungart, sagt nein. Er hat deshalb 1990 das Prinzip “Cradle to Cradle” (C2C) entworfen, was versucht die Stoffströme in einen Kreislauf zu bringen und über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg einen positiven Einfluss auf Klima, Biodiversität und letztendlich die menschlichen Lebensgrundlagen zu erzielen. Über den Weg zu C2C, die Umsetzung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sowie Michaels Zukunftsperspektiven sprechen wir in dieser Episode.
Shownotes
Intro: Dame Ellen MacArthur shares her vision of a circular economy for a better planet https://www.youtube.com/watch?v=SuDFMKAP2xM
Cradle to cradle Produkte: https://c2ccertified.org/
Cradle to cradle NGO: https://c2c.ngo/
EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency): https://epea.com/
Ellen MacArthur Foundation: https://ellenmacarthurfoundation.org/
1 Stunde 15 Minuten
Im Gespräch mit Kjell Kühne
Wir nehmen diese Folge Anfang Februar 2023 auf, und es ist wenige Wochen her, dass ein kleines Dorf in Nordrhein-Westfalen weltweit Schlagzeilen machte. Der Energiekonzern RWE ließ die Räumung und den Abriss von Lützerath für den Braunkohletagebau durchsetzen, und benötigte dazu offenbar die Hilfe mehrerer tausend Polizist*innen. Klimaaktivist*innen widersetzten sich, indem sie in Baumhäusern und Tunneln ausharrten. Trotz Kälte und Regen nahmen bis zu 35 000 Menschen an einer Großdemonstration teil. Die Konfrontationen verliefen größtenteils friedlich.
Lützerath hat medial Wellen geschlagen, und setzt die Verantwortlichen unter Rechtfertigungsdruck. Der Tenor: Der ausgehandelte Kompromiss – Lützerath gegen vorgezogenen Kohleausstieg – eigentlich ein Sieg für den Klimaschutz. Die Protestierenden – Radikale mit Maximalforderungen, denen es sowieso nicht schnell genug gehen kann. Und die Ausweitung von Braunkohletagebau im Jahr 2023 – notwendig für die Sicherheit der Energieversorgung.
Vor diesem Hintergrund haben wir unseren heutigen Gast eingeladen. Kjell Kühne bringt eine neue Perspektive auf diesen Konflikt mit, und einen Begriff, der eher nicht an Sicherheit denken lässt: “Carbon Bombs”. Wir sprechen über die weltweit größten fossilen Energiereserven, ihr Schadenspotential, und Strategien für ihre Entschärfung.
Shownotes
Intro: MONITOR Beitrag zum Tagebauprojekt Garzweiler II (1994)
LINGO: https://www.leave-it-in-the-ground.org/
„Carbon Bombs“ – Mapping key fossil fuel projects, Energy Policy: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301421522001756
Liste der Carbon Bombs: https://www.leave-it-in-the-ground.org/wp-content/uploads/2022/05/Global-Carbon-Bombs-list.pdf
Death & Damage der Carbon Bombs: https://www.leave-it-in-the-ground.org/resources/death-and-damage-of-carbon-bombs/
Climate Bailout: https://www.leave-it-in-the-ground.org/projects/climate-bailout/
Klimaklagen: https://climatelitigation.miraheze.org/wiki/Main_Page
350-ppm-Artikel Hansen et al. 2008, Target atmospheric CO2: Where should humanity aim?: https://arxiv.org/abs/0804.1126
Wir nehmen diese Folge Anfang Februar 2023 auf, und es ist wenige Wochen her, dass ein kleines Dorf in Nordrhein-Westfalen weltweit Schlagzeilen machte. Der Energiekonzern RWE ließ die Räumung und den Abriss von Lützerath für den Braunkohletagebau durchsetzen, und benötigte dazu offenbar die Hilfe mehrerer tausend Polizist*innen. Klimaaktivist*innen widersetzten sich, indem sie in Baumhäusern und Tunneln ausharrten. Trotz Kälte und Regen nahmen bis zu 35 000 Menschen an einer Großdemonstration teil. Die Konfrontationen verliefen größtenteils friedlich.
Lützerath hat medial Wellen geschlagen, und setzt die Verantwortlichen unter Rechtfertigungsdruck. Der Tenor: Der ausgehandelte Kompromiss – Lützerath gegen vorgezogenen Kohleausstieg – eigentlich ein Sieg für den Klimaschutz. Die Protestierenden – Radikale mit Maximalforderungen, denen es sowieso nicht schnell genug gehen kann. Und die Ausweitung von Braunkohletagebau im Jahr 2023 – notwendig für die Sicherheit der Energieversorgung.
Vor diesem Hintergrund haben wir unseren heutigen Gast eingeladen. Kjell Kühne bringt eine neue Perspektive auf diesen Konflikt mit, und einen Begriff, der eher nicht an Sicherheit denken lässt: “Carbon Bombs”. Wir sprechen über die weltweit größten fossilen Energiereserven, ihr Schadenspotential, und Strategien für ihre Entschärfung.
Shownotes
Intro: MONITOR Beitrag zum Tagebauprojekt Garzweiler II (1994)
LINGO: https://www.leave-it-in-the-ground.org/
„Carbon Bombs“ – Mapping key fossil fuel projects, Energy Policy: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301421522001756
Liste der Carbon Bombs: https://www.leave-it-in-the-ground.org/wp-content/uploads/2022/05/Global-Carbon-Bombs-list.pdf
Death & Damage der Carbon Bombs: https://www.leave-it-in-the-ground.org/resources/death-and-damage-of-carbon-bombs/
Climate Bailout: https://www.leave-it-in-the-ground.org/projects/climate-bailout/
Klimaklagen: https://climatelitigation.miraheze.org/wiki/Main_Page
350-ppm-Artikel Hansen et al. 2008, Target atmospheric CO2: Where should humanity aim?: https://arxiv.org/abs/0804.1126
1 Stunde 48 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Anja Rammig & Dr. Thomas Fatheuer
Im Jahr 2018 erschien im Magazin Science ein Artikel mit dem Titel Amazon Tipping Point. Die These: Der Amazonasregenwald kann bei einer Abholzung von 20-25% einen Kipppunkt überschreiten. Das Überschreiten dieses Kipppunktes würde dazu führen, dass der Wald sukzessive zurückgeht und durch baumlose Ökosysteme verdrängt wird. Diese Zahlen sind besonders alarmierend, wenn man bedenkt, wie weit die Zerstörung fortgeschritten ist: Die bisherigen Rodungen belaufen sich nämlich auf etwa 17-20%. Amazonien ist in akuter Gefahr.
Wie kommt es zu diesem Kipppunkt und welche Effekte setzen den Amazonasregenwald unter Druck? Wie erforscht man so etwas? Welche politischen Weichen müssen jetzt gestellt werden, um den Amazonasregendwald zu retten?
Für ein so komplexes Thema haben wir diesmal gleich zwei Gäste eingeladen: Anja Rammig ist Professorin für Land Surface-Atmosphere Interactions an der TU München. Thomas Fatheuer ist Soziologe und Brasilien-Experte, der unter anderem lange das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro leitete.
Shownotes
theamazonwewant.org – ein Gremium aus über 240 Wissenschaftlern, die auf der COP26 den 2021 Amazon Assessment Report veröffentlichten, der als „Enzyklopädie“ des Amazonasgebiets bezeichnet wurde.
Outro: Marlui Miranda produzierte mit Aufnahmen 1993-1995 die erste Kartierung der indigenen Musik Brasiliens
Im Jahr 2018 erschien im Magazin Science ein Artikel mit dem Titel Amazon Tipping Point. Die These: Der Amazonasregenwald kann bei einer Abholzung von 20-25% einen Kipppunkt überschreiten. Das Überschreiten dieses Kipppunktes würde dazu führen, dass der Wald sukzessive zurückgeht und durch baumlose Ökosysteme verdrängt wird. Diese Zahlen sind besonders alarmierend, wenn man bedenkt, wie weit die Zerstörung fortgeschritten ist: Die bisherigen Rodungen belaufen sich nämlich auf etwa 17-20%. Amazonien ist in akuter Gefahr.
Wie kommt es zu diesem Kipppunkt und welche Effekte setzen den Amazonasregenwald unter Druck? Wie erforscht man so etwas? Welche politischen Weichen müssen jetzt gestellt werden, um den Amazonasregendwald zu retten?
Für ein so komplexes Thema haben wir diesmal gleich zwei Gäste eingeladen: Anja Rammig ist Professorin für Land Surface-Atmosphere Interactions an der TU München. Thomas Fatheuer ist Soziologe und Brasilien-Experte, der unter anderem lange das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro leitete.
Shownotes
theamazonwewant.org – ein Gremium aus über 240 Wissenschaftlern, die auf der COP26 den 2021 Amazon Assessment Report veröffentlichten, der als „Enzyklopädie“ des Amazonasgebiets bezeichnet wurde.
Outro: Marlui Miranda produzierte mit Aufnahmen 1993-1995 die erste Kartierung der indigenen Musik Brasiliens
1 Stunde 34 Minuten
Im Gespräch mit Dr. Friedrich Bohn
Alle Jahre wieder treffen auf der Conference of Parties (COP) Delegationen aus den Unterzeichnerstaaten der UN-Klimarahmenkonvention aufeinander – diesen November schon zum 27. Mal, und zwar in Sharm El Sheikh, Ägypten. Dr. Friedrich Bohn war vor Ort dabei und berichtet uns aus erster Hand.
Als Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung arbeitet Friedrich daran, Ökosysteme im Computer zu modellieren – und dabei insbesondere den Wald. In unserem Gespräch geht es also weiter um die Glasgow Forrest Declaration, den Amazonas, die deutschen Wälder, Rohstoffe aus dem Wald, und die Rolle des Waldes für das Klima – kurz gesagt, den Wald der Zukunft.
Shownotes
Intro: Carl Sagan testifying before Congress in 1985
Alle Jahre wieder treffen auf der Conference of Parties (COP) Delegationen aus den Unterzeichnerstaaten der UN-Klimarahmenkonvention aufeinander – diesen November schon zum 27. Mal, und zwar in Sharm El Sheikh, Ägypten. Dr. Friedrich Bohn war vor Ort dabei und berichtet uns aus erster Hand.
Als Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung arbeitet Friedrich daran, Ökosysteme im Computer zu modellieren – und dabei insbesondere den Wald. In unserem Gespräch geht es also weiter um die Glasgow Forrest Declaration, den Amazonas, die deutschen Wälder, Rohstoffe aus dem Wald, und die Rolle des Waldes für das Klima – kurz gesagt, den Wald der Zukunft.
Shownotes
Intro: Carl Sagan testifying before Congress in 1985
1 Stunde 13 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Alexandra-Maria Klein
Schon bevor die Krefelder Studie 2017 gezeigt hat, dass die Insektenbiomasse in Deutschland in den letzten knapp 30 Jahren um 75% zurückgegangen ist, wurde in Fachjournalen (bspw. Barnosky et al., 2011, Nature) bereits vor einem globalen Massenaussterben gewarnt. In Deutschland ist die Debatte über Biodiversität häufig eng verknüpft mit dem Thema Landwirtschaft, die durch den Anbau von Monokulturen und die Nutzung von zu viel Giften als ein Haupttreiber des Verlustes an biologischer Vielfalt gilt. Dabei beinhaltet Biodiversität nicht nur die Vielfalt an Arten, sondern auch die genetische Vielfalt und die Diversität von Ökosystemen.
Um das Gegen- bzw. Miteinander von Landwirtschaft und Biodiversität genauer zu beleuchten, reden wir mit Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg. Ihr Hauptforschungsthema ist die Wechselwirkung von Pflanze und Bestäuber mit Fokus auf die Biene. Sie erzählt uns, was Biodiversität in der Landwirtschaft bedeutet, wie wir sie messen und welches die wesentlichen anthropogenen Einflüsse sind.
Shownotes
Das Bestäubungsexperiment (odysso SWR Fernsehen)
Krefelder Studie: Hallmann et al., More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas. PLOS ONE, 2017
10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung, Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität, 2022
Intro: Die Biene Naja und die industrialisierte Landwirtschaft | extra 3 | NDR
Schon bevor die Krefelder Studie 2017 gezeigt hat, dass die Insektenbiomasse in Deutschland in den letzten knapp 30 Jahren um 75% zurückgegangen ist, wurde in Fachjournalen (bspw. Barnosky et al., 2011, Nature) bereits vor einem globalen Massenaussterben gewarnt. In Deutschland ist die Debatte über Biodiversität häufig eng verknüpft mit dem Thema Landwirtschaft, die durch den Anbau von Monokulturen und die Nutzung von zu viel Giften als ein Haupttreiber des Verlustes an biologischer Vielfalt gilt. Dabei beinhaltet Biodiversität nicht nur die Vielfalt an Arten, sondern auch die genetische Vielfalt und die Diversität von Ökosystemen.
Um das Gegen- bzw. Miteinander von Landwirtschaft und Biodiversität genauer zu beleuchten, reden wir mit Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg. Ihr Hauptforschungsthema ist die Wechselwirkung von Pflanze und Bestäuber mit Fokus auf die Biene. Sie erzählt uns, was Biodiversität in der Landwirtschaft bedeutet, wie wir sie messen und welches die wesentlichen anthropogenen Einflüsse sind.
Shownotes
Das Bestäubungsexperiment (odysso SWR Fernsehen)
Krefelder Studie: Hallmann et al., More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas. PLOS ONE, 2017
10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung, Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität, 2022
Intro: Die Biene Naja und die industrialisierte Landwirtschaft | extra 3 | NDR
1 Stunde 22 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Andreas Löschel
16 Tage nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine steht diese Folge im Lichte großer energiepolitischer Unsicherheiten. Die vergangenen Tage haben uns auf erschütternde Weise gezeigt, wie eng die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger mit sicherheitspolitischen Problemen zusammenhängt. Gegen den “petro-state” Russland und das System Putin, die in weiten Teilen von dem Export von Kohle, Öl und Gas abhängen, könnte ein entsprechendes Embargo eine wirksame Sanktion darstellen. Damit gehen für die Import-Länder jedoch auch bedeutende Fragen über den Weg hin zu einer Energie-Autonomie einher. Darüber, was dies für die kurz- und mittelfristige Zukunft der Energieversorgung bedeutet und welche Rolle erneuerbare Energien dabei einnehmen, sprechen wir heute mit dem Energie-Ökonom und IPCC-Leitautor Prof. Andreas Löschel.
Shownotes
Intro: Lusia Neubauer bei Markus Lanz
Offener Brief: Importstopp für Öl, Gas und Kohle
16 Tage nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine steht diese Folge im Lichte großer energiepolitischer Unsicherheiten. Die vergangenen Tage haben uns auf erschütternde Weise gezeigt, wie eng die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger mit sicherheitspolitischen Problemen zusammenhängt. Gegen den “petro-state” Russland und das System Putin, die in weiten Teilen von dem Export von Kohle, Öl und Gas abhängen, könnte ein entsprechendes Embargo eine wirksame Sanktion darstellen. Damit gehen für die Import-Länder jedoch auch bedeutende Fragen über den Weg hin zu einer Energie-Autonomie einher. Darüber, was dies für die kurz- und mittelfristige Zukunft der Energieversorgung bedeutet und welche Rolle erneuerbare Energien dabei einnehmen, sprechen wir heute mit dem Energie-Ökonom und IPCC-Leitautor Prof. Andreas Löschel.
Shownotes
Intro: Lusia Neubauer bei Markus Lanz
Offener Brief: Importstopp für Öl, Gas und Kohle
1 Stunde 2 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Andrea Rumler & Prof. Volker Quaschning
Auf dem Weg zu einem vollständig auf regenerativen Quellen basierenden Energiesystem – raus aus dem fossilen Zeitalter – spielen Wind- und Solarkraft eine maßgebliche Rolle. Mit zunehmendem Anteil der Erneuerbaren am Energieaufkommen findet jedoch auch eine Verlagerung von zentralen Kraftwerken hinzu dezentralen Anlagen, wie insbesondere der Solarkraft auf den Dächern statt. Damit verbunden ist auch die immer stärker werdende Beteiligung bzw. Einbeziehung von Unternehmen, Kommunen, aber auch der einzelnen Bürger:innen. Auf dieser Ebene stellt die hauseigene Erzeugung von Solarstrom für Mietsgebäude eine besondere, gerade für Städte aber auch eine besonders wichtige Möglichkeit als Beitrag zur Energiewende dar.
Diese Möglichkeit kann durch das 2017 in Deutschland eingeführte Konzept “Mieterstrom” unterstützt werden und sowohl für die Vermieter:innen- als auch die Mieter:innenseite Vorteile mit sich bringen. Mit der Frage, warum Mieterstrom bislang jedoch weit unter seinem Potenzial bleibt und wie man dies durch gezielte Anreize und Maßnahmen ändern könnte, beschäftigen sich die heutigen Gäste, Prof. Andrea Rumler und Prof. Volker Quaschning, mit ihren Forschungsgruppen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt: MieterstromPlus. Im Lichte ebendieser Frage, wie die Solarkraft zu den Menschen kommen kann, steht das heutige Gespräch.
Shownotes
Forschungsprojekt MieterstromPlus
Whitepaper MieterstromPlus
Akzeptanzumfrage 2021: Klimapolitik – Bürger*innen wollen mehr Erneuerbare Energien
im Intro zitieren wir den Solarpionier Hermann Scheer
Auf dem Weg zu einem vollständig auf regenerativen Quellen basierenden Energiesystem – raus aus dem fossilen Zeitalter – spielen Wind- und Solarkraft eine maßgebliche Rolle. Mit zunehmendem Anteil der Erneuerbaren am Energieaufkommen findet jedoch auch eine Verlagerung von zentralen Kraftwerken hinzu dezentralen Anlagen, wie insbesondere der Solarkraft auf den Dächern statt. Damit verbunden ist auch die immer stärker werdende Beteiligung bzw. Einbeziehung von Unternehmen, Kommunen, aber auch der einzelnen Bürger:innen. Auf dieser Ebene stellt die hauseigene Erzeugung von Solarstrom für Mietsgebäude eine besondere, gerade für Städte aber auch eine besonders wichtige Möglichkeit als Beitrag zur Energiewende dar.
Diese Möglichkeit kann durch das 2017 in Deutschland eingeführte Konzept “Mieterstrom” unterstützt werden und sowohl für die Vermieter:innen- als auch die Mieter:innenseite Vorteile mit sich bringen. Mit der Frage, warum Mieterstrom bislang jedoch weit unter seinem Potenzial bleibt und wie man dies durch gezielte Anreize und Maßnahmen ändern könnte, beschäftigen sich die heutigen Gäste, Prof. Andrea Rumler und Prof. Volker Quaschning, mit ihren Forschungsgruppen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt: MieterstromPlus. Im Lichte ebendieser Frage, wie die Solarkraft zu den Menschen kommen kann, steht das heutige Gespräch.
Shownotes
Forschungsprojekt MieterstromPlus
Whitepaper MieterstromPlus
Akzeptanzumfrage 2021: Klimapolitik – Bürger*innen wollen mehr Erneuerbare Energien
im Intro zitieren wir den Solarpionier Hermann Scheer
1 Stunde 9 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Niklas Höhne
Die 26. UN-Klimakonferenz COP26 fand vom 31. Oktober bis zum 12. November im schottischen Glasgow statt. Greta Thunberg nannte die Konferenz vor Ort ein “Global North greenwash festival” und manche Beobachter stellten in Frage, ob selbst die Delegierten der Konferenz noch an das 1,5 Grad Ziel glauben. Doch bei allem ‘blah, blah, blah’ wurden auch Ergebnisse erzielt – wir habe uns gefragt, ob man den Erfolg einer Klimakonferenz überhaupt klar beurteilen kann und mit jemandem gesprochen, der schon oft dabei gewesen ist, Prof. Niklas Höhne vom NewClimate Institute.
Als Professor für Mitigation of Greenhouse Gas Emissions, ehemaliger UNFCCC-Mitarbeiter und IPCC-Autor, analysiert Niklas mit seinem Projekt Climate Action Tracker ob die Zusagen der Länder ausreichen, um gefährlichen Klimawandel zu verhindern.
Wir konnten mit Niklas über seine Bilanz der COP26 sprechen, die zugleich nüchtern aber auch hoffnungsvoll ausfällt. Darüber hinaus gibt er auch Einblicke dazu, wie man eigentlich dazu kommt, an einer Conference of Parties teilzunehmen, wie dort diskutiert wird und welche Herausforderungen sich im Austausch zwischen Wissenschaftler:innen und Politiker:innen stellen. Eine UN Klimakonferenz ist nicht einfach nach 2 Wochen vorbei, sondern die Arbeit der Aktivisten und Wissenschaftler geht kontinuierlich weiter, was uns Niklas in seiner Einschätzung zu den Klimaschutzplänen der neuen Regierung verdeutlichte.
Shownotes
Intro: Rede des Außenministers von Tuvalu an die COP26
Homepage des NewClimate Institutes
Homepage des Climate Action Trackers
Die 26. UN-Klimakonferenz COP26 fand vom 31. Oktober bis zum 12. November im schottischen Glasgow statt. Greta Thunberg nannte die Konferenz vor Ort ein “Global North greenwash festival” und manche Beobachter stellten in Frage, ob selbst die Delegierten der Konferenz noch an das 1,5 Grad Ziel glauben. Doch bei allem ‘blah, blah, blah’ wurden auch Ergebnisse erzielt – wir habe uns gefragt, ob man den Erfolg einer Klimakonferenz überhaupt klar beurteilen kann und mit jemandem gesprochen, der schon oft dabei gewesen ist, Prof. Niklas Höhne vom NewClimate Institute.
Als Professor für Mitigation of Greenhouse Gas Emissions, ehemaliger UNFCCC-Mitarbeiter und IPCC-Autor, analysiert Niklas mit seinem Projekt Climate Action Tracker ob die Zusagen der Länder ausreichen, um gefährlichen Klimawandel zu verhindern.
Wir konnten mit Niklas über seine Bilanz der COP26 sprechen, die zugleich nüchtern aber auch hoffnungsvoll ausfällt. Darüber hinaus gibt er auch Einblicke dazu, wie man eigentlich dazu kommt, an einer Conference of Parties teilzunehmen, wie dort diskutiert wird und welche Herausforderungen sich im Austausch zwischen Wissenschaftler:innen und Politiker:innen stellen. Eine UN Klimakonferenz ist nicht einfach nach 2 Wochen vorbei, sondern die Arbeit der Aktivisten und Wissenschaftler geht kontinuierlich weiter, was uns Niklas in seiner Einschätzung zu den Klimaschutzplänen der neuen Regierung verdeutlichte.
Shownotes
Intro: Rede des Außenministers von Tuvalu an die COP26
Homepage des NewClimate Institutes
Homepage des Climate Action Trackers
1 Stunde 1 Minute
Im Gespräch mit Prof. Dirk Hebel
Der Bausektor verursacht in Europa rund 40% der CO2- und Treibhausgase. Grund genug, uns mit den Architects for Future zusammen zu tun und dem Thema Architektur eine Folge unseres Podcasts zu widmen. Wie wir bauen ist nicht nur eine technische Frage sondern auch eine kulturelle. “Wir müssen unsere Bauwerke als Materiallager begreifen” sagt Prof. Dirk Hebel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Gast unserer heutigen Sendung. Neben der Frage nach Rohstoffverbrauch und Kreislaufwirtschaft sprechen wir auch über Stadtplanung, das neue europäische Bauhaus und wie sich Architektur und unser Zusammenleben für eine nachhaltige Zukunft verändern müssen.
Dirk Hebel ist seit 2017 Professor für nachhaltiges Bauen am KIT. Seine Forschung konzentriert sich v.a. auf die Untersuchung von Ressourcenkreisläufen und die Entwicklung alternativer Baumaterialien und Konstruktionsmethoden und hat für Ausstellungen sogar schon mit Luft, Wasser, Bambus und Abfall gebaut.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Architects for Future Ortsgruppe Kassel für die kompetente Unterstützung bei der Redaktion und Moderation dieser Folge.
Shownotes
Intro: Hans Joachim Schellnhuber – Können wir uns mit Holz aus der Klimakrise bauen? (Bauhaus der Erde)
Der Bausektor verursacht in Europa rund 40% der CO2- und Treibhausgase. Grund genug, uns mit den Architects for Future zusammen zu tun und dem Thema Architektur eine Folge unseres Podcasts zu widmen. Wie wir bauen ist nicht nur eine technische Frage sondern auch eine kulturelle. “Wir müssen unsere Bauwerke als Materiallager begreifen” sagt Prof. Dirk Hebel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) – Gast unserer heutigen Sendung. Neben der Frage nach Rohstoffverbrauch und Kreislaufwirtschaft sprechen wir auch über Stadtplanung, das neue europäische Bauhaus und wie sich Architektur und unser Zusammenleben für eine nachhaltige Zukunft verändern müssen.
Dirk Hebel ist seit 2017 Professor für nachhaltiges Bauen am KIT. Seine Forschung konzentriert sich v.a. auf die Untersuchung von Ressourcenkreisläufen und die Entwicklung alternativer Baumaterialien und Konstruktionsmethoden und hat für Ausstellungen sogar schon mit Luft, Wasser, Bambus und Abfall gebaut.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Architects for Future Ortsgruppe Kassel für die kompetente Unterstützung bei der Redaktion und Moderation dieser Folge.
Shownotes
Intro: Hans Joachim Schellnhuber – Können wir uns mit Holz aus der Klimakrise bauen? (Bauhaus der Erde)
1 Stunde 8 Minuten
Im Gespräch mit Dr. Ulrike Eberle und Tanja Dräger de Teran
„Wie Veganer und Vegetarier zur globalen Wasserknappheit beitragen“ titelte die Süddeutsche Zeitung kürzlich unter Berufung auf die Studie „Kulinarischer Kompass“ des WWF zum Wasserverbrauch verschiedener Nahrungsmittel/Ernährungsweisen, die medial hohe Wellen geschlagen hat. Was dahinter steckt und was die Studie tatsächlich besagt, besprechen wir mit den Co-Autorinnen der Studie Dr. Ulrike Eberle und Tanja Dräger de Teran.
In dem Gespräch erfahren wir auch, was blaues, grünes und graues Wasser ist und was es mit dem „Wasserknappheitsfußabdruck“ auf sich hat.
Shownotes
Intro: WWF: In Schwellenländern droht Wasserkrise | Journal
WWF-Studie „Kulinarischer Kompass“: Klimaschutz, landwirtschaftliche Fläche und natürliche Lebensräume
WWF-Studie „Kulinarischer Kompass“: Wasserverbrauch und Wasserknappheit
„Wie Veganer und Vegetarier zur globalen Wasserknappheit beitragen“ titelte die Süddeutsche Zeitung kürzlich unter Berufung auf die Studie „Kulinarischer Kompass“ des WWF zum Wasserverbrauch verschiedener Nahrungsmittel/Ernährungsweisen, die medial hohe Wellen geschlagen hat. Was dahinter steckt und was die Studie tatsächlich besagt, besprechen wir mit den Co-Autorinnen der Studie Dr. Ulrike Eberle und Tanja Dräger de Teran.
In dem Gespräch erfahren wir auch, was blaues, grünes und graues Wasser ist und was es mit dem „Wasserknappheitsfußabdruck“ auf sich hat.
Shownotes
Intro: WWF: In Schwellenländern droht Wasserkrise | Journal
WWF-Studie „Kulinarischer Kompass“: Klimaschutz, landwirtschaftliche Fläche und natürliche Lebensräume
WWF-Studie „Kulinarischer Kompass“: Wasserverbrauch und Wasserknappheit
1 Stunde 6 Minuten
Im Gespräch mit Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Der Weg hin zu einer nachhaltigen Welt stellt die Menschheit vor eine fundamentale Aufgabe, deren Lösung das Mitwirken aller Teile der Gesellschaft verlangt. Dies bedeutet die Kooperation verschiedener Handlungsebenen und -felder: von der Wissenschaft über zivilgesellschaftliche Organisationen und zwischenstaatliche Institutionen bis hin zur Politik.
Einer, der sich wie vermutlich kein*e Zweite*r – insbesondere im deutschsprachigen Raum – in diesen Feldern bewegt hat und über Jahrzehnte einen kaum erfassbaren Erfahrungsschatz gesammelt hat, ist der Gast dieser 17. Folge: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Als Naturwissenschaftler, Gründungsdirektor des weltweit bekannten Wuppertal-Instituts, einstiger Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Co-Präsident des “Club of Rome” – um nur Teile seiner vielschichtigen Tätigkeiten zu nennen – bringt Ernst weitreichende Expertise in den Fragen zum Umgang mit Ressourcen, Energie und letztendlich den Lebensgrundlagen der Menschen mit. Wie ihn sein Lebensweg in diese verschiedensten Themenfelder geführt hat und ob/wie die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Politik in einer Person funktioniert, erfahrt ihr in dieser Folge!
Shownotes
Intro: Ernst Ulrich von Weizsäcker: Eine neue Aufklärung für eine volle Welt | Leibniz Campus Lecture
Folge #15: The Climate Crisis in International Law
Der Weg hin zu einer nachhaltigen Welt stellt die Menschheit vor eine fundamentale Aufgabe, deren Lösung das Mitwirken aller Teile der Gesellschaft verlangt. Dies bedeutet die Kooperation verschiedener Handlungsebenen und -felder: von der Wissenschaft über zivilgesellschaftliche Organisationen und zwischenstaatliche Institutionen bis hin zur Politik.
Einer, der sich wie vermutlich kein*e Zweite*r – insbesondere im deutschsprachigen Raum – in diesen Feldern bewegt hat und über Jahrzehnte einen kaum erfassbaren Erfahrungsschatz gesammelt hat, ist der Gast dieser 17. Folge: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Als Naturwissenschaftler, Gründungsdirektor des weltweit bekannten Wuppertal-Instituts, einstiger Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Co-Präsident des “Club of Rome” – um nur Teile seiner vielschichtigen Tätigkeiten zu nennen – bringt Ernst weitreichende Expertise in den Fragen zum Umgang mit Ressourcen, Energie und letztendlich den Lebensgrundlagen der Menschen mit. Wie ihn sein Lebensweg in diese verschiedensten Themenfelder geführt hat und ob/wie die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Politik in einer Person funktioniert, erfahrt ihr in dieser Folge!
Shownotes
Intro: Ernst Ulrich von Weizsäcker: Eine neue Aufklärung für eine volle Welt | Leibniz Campus Lecture
Folge #15: The Climate Crisis in International Law
34 Minuten
Ein Kommentar von Prof. Julia Pongratz
Der 6. Bericht des Weltklimarats zu den physikalischen Grundlagen des Klimawandels zeigt: Die Klimakrise ist allgegenwärtig und der Klimawandel ungebrochen. Die Expertin Prof. Dr. Julia Pongratz ordnet den Bericht für uns ein und fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen. Außerdem sprechen wir über ihren eigenen wissenschaftlichen Beitrag zum Bericht in Kapitel 5.
Shownotes
Intro: New IPCC report: More heat, more extreme weather events | DW News
Der 6. Bericht des Weltklimarats zu den physikalischen Grundlagen des Klimawandels zeigt: Die Klimakrise ist allgegenwärtig und der Klimawandel ungebrochen. Die Expertin Prof. Dr. Julia Pongratz ordnet den Bericht für uns ein und fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen. Außerdem sprechen wir über ihren eigenen wissenschaftlichen Beitrag zum Bericht in Kapitel 5.
Shownotes
Intro: New IPCC report: More heat, more extreme weather events | DW News
1 Stunde 5 Minuten
Im Gespräch mit Dr. Julia Dehm
Die Klimakrise hat globale Ausmaße und verlangt nach internationalen Lösungen. Aber sollten gleiche Maßnahmen und Verpflichtungen für alle gelten? Wie schaffen wir Gerechtigkeit zwischen Verursachenden und Leidtragenden und kann es eine gerechte, weltumspannende Agenda für eine lebenswerte Zukunft überhaupt geben? Zum Glück konnte innerhalb der Vereinten Nationen eine rechtliche Plattform geschaffen werden, auf der Klimaschutz international vorangetrieben wird – die UN-Klimarahmenkonvention.
In dieser Folge gibt uns die Rechtswissenschaftlerin Dr. Julia Dehm von der La Trobe University Melbourne eine kurze Einführung zum Thema Klimaschutz im Völkerrecht. Mit ihr sprechen wir über die Evolution des UN-Klimaregimes und legen dabei einen besonderen Schwerpunkt auf das Pariser Abkommen. Wir gehen auf Schwierigkeiten und Herausforderungen ein und fragen uns, wie scharf das Schwert des Völkerrechts beim Klimaschutz überhaupt schneidet.
Die Folge ist ein Novum für den Scientists for Future Podcast, denn wir führen das Gespräch auf Englisch. – Ein internationales Thema verknüpft mit einer Expertin aus Übersee. Sehr passend, wie wir finden.
Shownotes
Intro: Greta Thunberg calls for action five years after Paris Agreement
Die Klimakrise hat globale Ausmaße und verlangt nach internationalen Lösungen. Aber sollten gleiche Maßnahmen und Verpflichtungen für alle gelten? Wie schaffen wir Gerechtigkeit zwischen Verursachenden und Leidtragenden und kann es eine gerechte, weltumspannende Agenda für eine lebenswerte Zukunft überhaupt geben? Zum Glück konnte innerhalb der Vereinten Nationen eine rechtliche Plattform geschaffen werden, auf der Klimaschutz international vorangetrieben wird – die UN-Klimarahmenkonvention.
In dieser Folge gibt uns die Rechtswissenschaftlerin Dr. Julia Dehm von der La Trobe University Melbourne eine kurze Einführung zum Thema Klimaschutz im Völkerrecht. Mit ihr sprechen wir über die Evolution des UN-Klimaregimes und legen dabei einen besonderen Schwerpunkt auf das Pariser Abkommen. Wir gehen auf Schwierigkeiten und Herausforderungen ein und fragen uns, wie scharf das Schwert des Völkerrechts beim Klimaschutz überhaupt schneidet.
Die Folge ist ein Novum für den Scientists for Future Podcast, denn wir führen das Gespräch auf Englisch. – Ein internationales Thema verknüpft mit einer Expertin aus Übersee. Sehr passend, wie wir finden.
Shownotes
Intro: Greta Thunberg calls for action five years after Paris Agreement