Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Predigten der Elim Kirche Geesthacht Podcast

Episoden

35 Minuten
13.09.2026 | Christian Benett in der Elim Kirche Geesthacht

Eine schöne, herrliche Predigt, wenn es denn gelingen will" – mit diesem trockenen Humor eröffnet Christian Benett, von allen liebevoll „Crischan" genannt, seine Predigt als Ältester der Elim Kirche Geesthacht. Und tatsächlich nimmt er sich eines der größten Worte überhaupt vor: die Liebe.

Ein unerwarteter Ausgangspunkt: Otniel

Statt direkt mit einem Liebesgedicht zu starten, führt Crischan zunächst in das Buch der Richter – zu Otniel, dem allerersten Richter Israels (Richter 3,7–11). Ein Mann ohne besondere Ausbildung oder Herkunft, den Gott trotzdem 40 Jahre lang befähigt, ein ganzes Volk in Frieden zu leiten. Doch als Otniel stirbt, geht mit ihm auch der Frieden verloren – das Volk kann sein Vorbild nicht festhalten.

Von dort aus schlägt Crischan einen Bogen zur eigentlichen Frage des Tages: Woher kommt eigentlich die Kraft, über lange Zeit in Liebe zu leben – und warum versiegt sie bei uns Menschen oft so schnell?

Irdische Liebe: ehrlich seziert

Sehr direkt und ohne Umschweife beschreibt Crischan, wie menschliche Liebe meist funktioniert: geknüpft an Erwartungen, an ein Gegenrecht („wenn du mich liebst, liebe ich dich auch"), an Bedingungen oder einen gemeinsamen Zweck – geteilte Miete, gemeinsame Kinder, ein guter Grund, nicht allein zu sein. Alles legitim, sagt er, aber eben nicht bedingungslos. Anhand einer sehr berührenden persönlichen Geschichte von einem alten Ehepaar – der Mann gebrechlich und fröstelnd, die demenzkranke Frau, die trotzdem instinktiv aufsteht, um ihn mit ihrer eigenen Decke zu wärmen – zeigt er, wie nah Liebe und Selbstlosigkeit beieinanderliegen können, auch wenn der Verstand längst nachlässt.

Und dann: die Liebe, die nicht aufhört

Der eigentliche Kern der Predigt ist der Kontrast dazu: die Liebe von Jesus. Bedingungslos, nicht auf Gegenliebe angewiesen, nicht endlich. Crischan beschreibt eindrücklich die drei Stunden am Kreuz, in denen sich Gott von seinem eigenen Sohn abwandte – „das Schrecklichste, was es je gegeben haben muss" – und wie genau darin, in 1. Korinther 13 und 1. Johannes 4,9, das Motiv sichtbar wird, das hinter allem steht: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat." (1. Johannes 4,19)

Warum sich das Hören lohnt

Eine schonungslos ehrliche Analyse dessen, wie zerbrechlich menschliche Liebe wirklich ist – ohne zynisch zu werden

Eine sehr berührende, unvergessliche Alltagsgeschichte über eine Liebe, die auch ohne klaren Verstand noch weiß, was zu tun ist

Eine klare, undramatische Erklärung dessen, was am Kreuz wirklich geschehen ist – und warum das der größte Liebesbeweis der Geschichte ist

Der Gedanke, dass dein Name „im Buch des Lebens" mehr Grund zur Freude sein darf als jedes geistliche Erlebnis

Eine Predigt, die nicht bei Gefühl und Kitsch stehen bleibt, sondern die Liebe Gottes bis zum Kreuz und darüber hinaus durchdenkt – herzlich, ehrlich und mit der Einladung, sich selbst ganz neu geliebt zu wissen.
39 Minuten
06.09.2026 | Johannes Justus in der Elim Kirche Geesthacht

Stell dir vor, du fährst Auto, und plötzlich legt sich dichter Nebel über die Straße. Die Straße selbst ist noch da – du musst keine neue bauen. Aber du siehst sie einfach nicht mehr. Mit diesem einfachen, aber eindrücklichen Bild eröffnet der erfahrene Pastor und international tätige Reisebegleiter Johannes Justus eine der persönlichsten und bewegendsten Predigten dieses Jahres in der Elim Kirche Geesthacht.

Der Bibeltext: 2. Korinther 3,16–18

Ausgangspunkt ist eine der bildreichsten Passagen im Neuen Testament. Paulus greift eine Szene aus dem Alten Testament auf: Mose war so lange in Gottes Gegenwart, dass sein Gesicht danach spürbar strahlte – so sehr, dass er eine Decke darüberlegen musste, um seine Umgebung nicht zu verunsichern (2. Mose 34,33). Paulus überträgt dieses Bild auf uns: „Wenn er es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan... Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur anderen."

Welche Decke liegt über deinem Blick?

Johannes Justus zeigt sehr konkret, wie viele Gesichter diese „Decke" heute haben kann:

Ein falsches, strafendes Gottesbild – ein Gott, der jede kleine Verfehlung sofort ahndet

Alte Verletzungen und Enttäuschungen, die den Blick auf Jesus verstellen

Unerhörte Gebete und Lebensphasen, in denen Gott plötzlich „weit weg" wirkt

Erschöpfung und Schwere, die den klaren Blick auf Gottes Herrlichkeit vernebeln

Die zentrale Botschaft: Der Nebel sagt nichts über Gottes Abwesenheit aus – er sagt etwas über unsere eingeschränkte Wahrnehmung in diesem Moment. Und genau diese Decke will der Heilige Geist wegnehmen.

Radikal ehrlich statt oberflächlich fromm

Was diese Predigt so besonders macht, ist ihre Offenheit. Johannes Justus verschweigt nichts: Er erzählt von der schweren, monatelangen Depression seiner Frau vor 30 Jahren – und davon, dass sie erneut aufgebrochen ist. Er spricht offen über seine eigene aktuelle „Nebel-Phase" mitten im Ruhestand. Und er teilt eine der verletzlichsten Geschichten, die man in einer Predigt hören kann: Als Zehnjähriger wurde er von einem älteren Gemeindemitglied zweimal sexuell missbraucht. Jahre später, längst selbst Pastor, saß dieser Mann plötzlich in seiner eigenen Gemeinde – und Johannes Justus musste vor ihm predigen.

Er beschreibt schonungslos den inneren Kampf, den diese Begegnung ausgelöst hat – und wie er dennoch, Schritt für Schritt, lernte, echte Vergebung zu leben, ohne das Geschehene kleinzureden.

Warum sich das Hören lohnt

Eine ehrliche, seelsorgerliche Antwort auf die Frage, warum sich Gott manchmal fern anfühlt, obwohl er es nicht ist

Ein kraftvolles, bildhaftes Verständnis davon, wie echte Vergebung möglich wird – nicht durch Verdrängen, sondern durch den bewussten Blick auf Jesus

Der bleibende Satz: „Was an uns geschieht, dafür können wir oft nichts. Aber was in uns geschieht, dafür sind wir verantwortlich."

Eine sehr persönliche Anwendung am Ende: drei Fragen, die zum eigenen Nachdenken einladen – welche Decke der Heilige Geist gerade von deinem Blick nehmen möchte

Diese Predigt tröstet nicht oberflächlich und redet Leid nicht klein. Sie spricht mitten hinein in echten Schmerz – Krankheit, Missbrauch, Erschöpfung – und findet dort trotzdem eine tragfähige, ehrliche Hoffnung: Wer Jesus anschaut, wird verwandelt. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Beziehung. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
34 Minuten
23.08.2026 | Benjamin Westermann in der Elim Kirche Geesthacht

Ein Hochseeangel-Abenteuer im Atlantik, bei dem Benjamin Westermann sich schon einen zwei Meter großen Schwertfisch an der Angel vorgestellt hat – die Realität kam anders. Mit viel Humor und Selbstironie führt er in den dritten Teil der Reihe „Die 13 Eigenschaften Gottes" ein.

Der Abschluss dieser eindrücklichen Predigtreihe endet mit einer sehr persönlichen Einladung: eine klare Entscheidung zu treffen, Gott von innen die Tür zu öffnen. Ein bewegender, sehr direkter Schluss einer Serie, die Gottes Charakter ganz neu greifbar gemacht hat.
31 Minuten
16.08.2026 | Niclas Benett in der Elim Kirche Geesthacht

Ein Topf Gemüsesuppe, geliehen vom Nachbarn – natürlich gibt man den irgendwann zurück. Aber wie ist das eigentlich mit dem Leben selbst, das wir von Gott geschenkt bekommen haben? Niclas Benett nimmt mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Thema Geld, Vertrauen und Versorgung, inspiriert von der beeindruckenden Lebensgeschichte des Glaubenspioniers Georg Müller.

Mit dem eindrücklichen Bild einer Wasserpumpe in der Wüste – bei der man erst das eigene Wasser opfern muss, damit überhaupt neues fließen kann – macht diese Predigt Mut, Gott wirklich an die erste Stelle zu setzen. Für alle, die sich fragen, ob sich radikales Vertrauen wirklich lohnt.
41 Minuten
09.08.2026 | Klemens Walser in der Elim Kirche Geesthacht

Ein Mann, der Christen bis aufs Blut verfolgte – und dann selbst zum überzeugtesten Nachfolger Jesu wurde. Klemens Walser erzählt die dramatische Bekehrungsgeschichte von Saulus, der zu Paulus wird, und die Aufforderung, die am Anfang von allem steht: „Steh auf und lass dich taufen."

Eine kraftvolle Predigt über radikale Lebenswenden, die zeigt: Egal wie weit du dich von Gott entfernt glaubst, seine Gnade kann jede Geschichte umschreiben. Für alle, die selbst gerade an einem Wendepunkt stehen.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Die Predigten aus der Elim Kirche Geesthacht als Podcast, bei Spotify oder als RSS Feed. Mehr Informationen auf www.elimgeesthacht.de/media
Podcast melden

„Predigten der Elim Kirche Geesthacht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz