Track17 - Der Musikpodcast Archiv
152 Episoden
1 Stunde 7 Minuten
Am Samstag findet wieder der weltweite Feiertag der Schallplattensammler*innen statt, der Record Store Day. Wir diskutieren den Sinn und Unsinn des „Tags der unabhängigen Plattenläden“ und stellen uns Fragen wie: Wer profitiert eigentlich am meisten vom Record Store Day, die Händler*innen oder die Major Labels? Warum haben manche Plattenhändler*innen trotz Rekordumsätzen eine Hassliebe zum internationalen Tag der Schallplatte entwickelt? Was sind das für Leute, die weltweit am Samstagmorgen in langen Schlangen vor den Plattenläden stehen? Wie hat sich das Repertoireangebot seit den Anfängen im Jahr 2008 entwickelt? Warum gibt es so wenig aktuelle elektronische Musik im Angebot des Record Store Day? Im zweiten Teil der Folge erklärt die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Laura Niebling von der Universität Regensburg, was es eigentlich mit der Sammelleidenschaft auf sich hat, wie sich das Sammeln im Lauf der Jahrzehnte entwickelt hat und wieso trotz der digitalen Verfügbarkeit von (fast) aller Musik ein antiquiertes Medium wie die Schallplatte ein Revival feiert. [Setlist] - [00:00:00] Intro + zuletzt gehört - [00:04:03] Diskussion: Was bringt der RSD in Zeiten der Ressourcenknappheit wirklich und wem? Wer bleibt auf der Strecke und was sind die Probleme? - [00:31:08] Gespräch: Dr. Laura Niebling über ihre Forschung zum Thema "Speichern und Sammeln. Tonträger als Musikspeicher und Sammelobjekte im gesellschaftlichen Wandel"
1 Stunde 7 Minuten
Wen interessiert schon das Wetter? Na, Pop. Hitze und Kälte spielen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle in der Musik, aber wie klingt sie eigentlich? Die britische Produzentin Loraine James hat mit ihrem neuen- Ambient/IDM-Projekt WHATEVER THE WEATHER Temperaturen in Sounds übersetzt und das Album des Monats geliefert. Wir schauen außerdem auf den Hype des britischen Indie-Pop-Duos WET LEG und fragen uns, warum ausgerechnet hier wieder Authentizität gefordert wird. ETIENNE JAUMET & FABRIZIO RAT unterhalten sich mit einem schweigenden Piano und einem modularen Synthesizer, PRINS THOMAS öffnet mit gleich zwei direkt hintereinander veröffentlichten Alben seine krautig-kosmische Disco des Nordens und über die Psychedlic-Pop-Legenden BROADCAST darf man dank der drei Reisssues auf Warp auch wieder sprechen. Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ auf Spotify/Apple Music empfehlen wir dazu neue Musik von Joy Orbison, Chelsea Wolfe, Hinako Omori, Anadol, Sophia Blenda und vielen mehr! Als ganz besonderen Service klopfen wir jedes besprochene Album auf seine Elden-Ring-Tauglichkeit ab, denn die bislang gespielten 150 Stunden müssen für irgendetwas gut sein. Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. [Setlist] - [00:00:00] Intro - [00:01:22] Zuletzt gehört: Cybertron, Yasuaki Shimizu & sehr viel Elden Ring - [00:04:54] Zum Tod von Mira Calix - [00:07:13] **Whatever The Weather // st (Ghostly International)** - [00:18:39] Playlist Part 1: Sophia Blenda, Niagara, Braxe & Falcon, John Tejada - [00:21:57] **Wet Leg // st (Domino)** - [00:34:46] **Etienne Jaumet & Fabrizio Rat // st (Bureau B)** - [00:42:27] Playlist Part 2: Chelsea Wolfe, Hinako Omori, Joy Orbison, Amotik - [00:45:05] **Prins Thomas // 8-9 (Prins Thomas Musikk)** - [00:51:58] **Broadcast // Maida Vale Sessions (WARP)** - [01:03:39] Playlist Part 3: Kelly Lee Owens, Zombie Zombie, Anadol, Salamander. Jetzt auf Spotify oder Apple Music abonnieren. **Neue Songs auf der Playlist:** - Whatever The Weather - 17° - Wet Leg - Chaise Longue - Etienne Jaumet & Fabrizio Rat - Magnetismo - Prins Thomas - Take Over Fjorden - Broadcast - The Book Lovers - Sophia Blenda - Wie laut es war - Braxe & Falcon - Step By Step - Niagara - Tribunal - John Tejada - Whip Hand - Amotik - Unsath - Joy Orbison - Pinky Ring - Tyler Bates & Chelsea Wolfe - Pearl's Rapture - Hinako Omori - The Richard Garden In Your Memory - Anadol - Felicitas Lale - Salamander - Melting Hazard - Kelly Lee Owens – Sonic 8 - Zombie Zombie – Dissolutium
1 Stunde 14 Minuten
Jeen-Yuhs – Die Kanye-West-Dokumentation auf Netflix ist ein auf 4,5 Stunden kondensiertes 20 Jahre in the making gewesenes Projekt des Filmemachers Coodie, der Anfang der 2000er einen ehrgeizigen Rapper-Producer namens Kanye West trifft, der ihn so sehr fasziniert, dass er beschließt ihn fortan überall zu begleiten. In den drei Episoden sehen wir jede Menge faszinierendes Archiv-und Studiomaterial, das einen hungrigen und schon damals selbstüberzeugten Mid-20er zeigt, der als Produzent arbeitet, aber als Rapper ernst genommen werden will und der darum kämpft auf dem legendären Roc-A-Fella-Label einen Plattenvertrag zu bekommen. Wir sehen dabei nicht nur den Aufstieg zum Grammy-Gewinner, sondern auch eine Geschichte über eine sehr ungleiche Freundschaft, weil Regisseur Coodie, je erfolgreicher Kanye ist, sich immer weiter von Kanye entfernt. Eine sehenswerte Doku mit einigen Problemen. Es gibt viel zu besprechen. Christopher fragt sich mit Daniel Gerhardt (ZEIT) für wen diese Doku eigentlich ist, ob wir noch etwas über ihn lernen konnten, wie sie seine Kontroversen einordnet und was sie uns über Selbstvertrauen und Familie erzählt. [Setlist] - [00:00:00] Intro, unser Gast Daniel Gerhardt und das Thema Jeen-Yuhs - [00:11:52] Worum geht’s eigentlich? Die besten Szenen aus Studio, Label und sein Start in New York - [00:21:11] Die Rolle als Producer und warum West um seine Anerkennung kämpfen musste - [00:31:15] Kritik an der Struktur: Regisseur Coodies distanzloser Blick, verletzter Stolz und viele Abzweigungen. Funktioniert die Doku überhaupt? - [00:43:36] Der Umgang mit Kanyes problematischen Seiten. Wie geht die Doku damit um? - [00:50:20] Warum beschäftigen wir uns noch mit ihm? „Rechtfertigt“ seine Kunst das überhaupt noch? - [00:55:48] Die Rolle von Donda West in Kanyes Leben und der Doku - [01:02:55] Was erwarten wir künstlerisch noch von ihm?
12 Minuten
Metronomy - Das Ranking aller 7 Alben Meronomy, das Projekt des Briten Joseph Mount entwickelte sich in den frühen 10er Jahren zu einer spannenden Indie-Pop-Band, die Songwriter0,- Electro-Pop-, aber auch Soul-, Funk- und Lounge-Elemente in die Musik einbaute, sich dabei oft an spannendes Songwriting wagte und für eines der 10 besten Alben der ganzen letzten Dekade verantwortlich zeichnet. In dieser Ausgabe des Snack-Formates "Shorts" von Track17 rankt Christopher alle 7 Alben und klärt, welches das Beste ist. Lese-Tipp: https://thequietus.com/articles/31234-ukraine-music
1 Stunde 23 Minuten
Zu Gast: Christiane Attig, Ina Plodroch. Willkommen zu: Sound Fights - Das musikalische Debattierformat von Track17 in Podcastform. 3 Kandidat:innen, 4 Aufgaben, 1 Judge, 1 Finale. Abwechselnd und in der Gruppe begegnen die Kandidat:innen den vorab gestellten Fragen zum Thema Musik mit ihren Antworten, Meinungen und Argumenten. Wer am überzeugendsten in wenigen Minuten für seinen Pitch argumentiert, erhält einen Punkt. Die beiden Punktbesten treten in der Speedrunde im Best-of-5-Finale gegeneinander an. In Vol. 1 spielen mit: Musikjournalistin Ina Plodroch, Psychlogin und Podcasterin Christiane Attig und Musikjournalist Albert Koch. Mit welchem Album bekehrt man Musikmuffel? Was ist das schlimmste Instrument von allem? Welches Genre sollte dringend ein Revival feiern? Und wie würde die perfekte Supergroup aussehen? Vielen Dank an unsere Gästinnen/Kandidatinnen der ersten Runde! [Setlist] - [00:00:00] Intro + Vorstellung der Kandidat:innen - [00:06:24] Die Spielregeln - [00:09:01] **Runde 1:** 1. Welches (relativ) aktuelle Album schenkt man einer Person, die behauptet, es gäbe keine gute Musik mehr? - [00:22:54] **Runde 2:** Was ist das schlimmste Instrument aller Zeiten? - [00:36:17] **Runde 3:** Welches Genre der letzten 30 Jahre sollte ein Revival feiern? - [00:52:16] **Pitch-Runde:** Pitcht eine Supergroup bestehend aus 3 Musiker:innen - [01:06:16] **FINALE:** Speed-Runde im Best of 5 - [01:20:15] Fazit + Verabschiedung. Bewerbt Euch bei uns und spielt mit!
1 Stunde 25 Minuten
Der erste Podcast 2022 mit ein paar der schon jetzt besten Releases des Jahres? Darunter das zweite Album der britischen Post-Punk/Klezmer-goes-Folk-Septetts Black Country, New Road, über das nicht nur wegen des endlich veröffentlichten Monstrums „Basketball Shoes“ und Christophers Interview mit der Band, sondern auch wegen der Ankündigung des Band-Austritts von Frontmann Isaac Wood gesprochen werden muss. Außerdem besprechen wir das neue Aus-Dem-Nichts-Album des japanischen House-Produzenten Shinichi Atobe und hören uns an, wie sich DIY-Nebel-Pop-Expertin Molly Nilsson mit zwei Fäusten und Gitarren gegen das Universum stellt. Songwriterin Tara Nome Doyle schaut in die Seele und findet mit ihrem Chamber-Pop jede Menge Ungeziefer und der melodische Emo-Postrock der Londoner deathcrash klingt nicht von ungefähr nach entschleunigtem gelbem Schulbus und Skateboards der frühen 00er-Jahre. Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ empfehlen wir dazu neue Musik von Kreidler, Charli XCX, Darkside, Ada, Recondite und vielen mehr! Neu: Die Playlist ist ab sofort auch bei Apple Music verfügbar (und wird demnächst komplettiert) [Setlist] - [00:00:00] Intro (Ausschnitte aus Christophers Interview mit Black Country, New Road) - [00:03:22] Musikhören zwischen den Jahren und der Start ins Jahr 2022 - [00:05:59] Zuletzt gehört: Avantgarde von Flying Lizzards & die Rap-Boyband Brockhampton - [00:09:32] Die Story um Joe Rogan, Spotify und Neil Young - [00:16:03] **Black Country, New Road // Ants From Up There (Ninja Tune)** - [00:41:30] Playlist Part 1: Kreidler, Själen, Charli XCX und mehr - [00:44:46] **Shinichi Atobe // Love Of Plastic (DDS)** - [00:49:46] **Molly Nilsson // Extreme (Night School Records)** - [00:58:50] Playlist Part 2: Fazer, Recondite, Keeley Forsyth, Ada - [01:02:04] **Tara Nome Doyle // Værmin (Martin Hossbach)** - [01:09:13] **deathcrash // Return (Untitled rec)** - [01:21:18] Playlist Part 3: Japanese Telecom, Darkside, Two Shell und mehr. Jetzt auf Spotify oder Apple Music abonnieren. **Songs zur Ausgabe:** Black Country, New Road - Basketball Shoes Shinichi Atobe – Love Of Plastic 1 Molly Nilsson - Pompeii Tara Nome Doyle – Crow deathcrash – Unwind Själen - Vet du vad det betyder Charlie XCX - Beg For You Kreidler – Tantrum Reuben Vaun Smith - To Live By The Sea Keeley Forsyth - I Stand Alone Ada - 25 or 6 to 4 Fazer – Ghazal Recondite – Fight Thru Japenese Telecom - Cigarette Lighter Maya Shenfeld – Silver Darkside – Ecdysis! Two Shell – Home
1 Stunde 46 Minuten
Was war die beste Musik aus den "Genres" House/Techno, Bass/Beats, Gitarren, Pop/Art Pop und Avantgarde/Jazz? Der letzte Podcast des Jahres ist wieder der große Jahresrückblick bei Track17, in dem wir das Beste, was die Musik uns dieses Jahr gegeben hat für Euch noch einmal hervorheben und dabei mal schauen, worüber dieses Jahr so diskutiert wurde. Christopher und Albert haben außerdem Blogartikel zu ihren Platten/Songs des Jahres am Start, dazu gibt's die jährlichen Best-Of-Playlists. Schreibt uns Eure Platten/Songs des Jahres an info@track17podcast.de oder an @track17podcast auf Instagram/Twitter. [Setlist] - [00:00:00] Intro - [00:02:06] Was war 2021 für ein Musikjahr? Warum wir viel über Geld gesprochen haben - [00:11:31] Das Jahr für Track17: 21 Folgen, neue Struktur, wie geht's dem Projekt? - [00:16:36] House/Techno: Yu Su, Yoshinori Hayasho, Sofia Kourtesis etc. + unsere Platte des Jahres: Vivian Koch - Beyond Contact - [00:26:04] Bass/Beats: Madlib, Skee Mask, Sky H1 etc. + unsere Platte des Jahres: Joy Orbison - still slipping vol. 1 - [00:35:17] Thema Streaming + Vinyl: Four Tets Streit mit Domino, Vinyl-Knappheit und die Macht der Streaming-Konzerne - [00:55:38] Pop/Art Pop: Anika, Grouper, Miljon etc. + unsere Platte des Jahres Aili x Transistorcake - Dansu EP - [01:05:38] Gitarren: black midi, Squid, Low etc. + unsere Platte des jahres: Black Country, New Road - For The First Time - [01:13:04] Unsere Überraschungen und Enttäuschungen des Jahres - [01:19:06] Andere Musik/Jazz/Avantgarde: Floating Points, Moritz von Oswald Trio, Hiro Kone etc. + unsere Platte des Jahres: The Zenmenn - Enter The Zenmenn - [01:29:29] Reissues des Jahres: Cibo Matto, Phew, Squarepusher etc. + unsere Platte des Jahres: Pierre Barouh - Le Pollen - [01:43:17] Danke, Danke, Danke und bis nächstes Jahr
1 Stunde 5 Minuten
Der mehr von den 00ern als von den 80ern lernende Synth-Pop von Nation Of Langauge wirft nicht nur die Frage auf, warum sich niemand mehr für diese Musik zu interessieren scheint, sondern auch, wie tricky das sein muss, mit dem:der Partner:in in einer Band zu spielen. Oder doch nicht? Die gloomy Akustik-Welten von Emma Ruth Rundle sind dem Metal näher als man denkt, die Belgierin Sky H1 sorgt mit ihren zisch-klickenden Bass- und Drone-Welten für ein spätes Highlight des Jahres und die Griechin Sissi Rada verknüpft auf faszinierende Weise Harfen-Musik mit experimenteller Electronica. Und dann wäre da noch Jessy Lanza, deren neue DJ Kicks ein perfektes Produkt nicht nur imitiert. Wir diskutieren: Sollten Mixe im age of Mikrocontent und zauderndem Skip-Publikum nicht viel relevanter sein? Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ empfehlen wir dazu neue Musik von Cooly G, Bingo Fury, Alva Noto, Makthaverskan, Elkka, Sasami und vielen mehr! [Setlist] - [00:00:00] Intro - [00:01:37] Zuletzt gehört: Jazz von Donald Byrd, Christophers Playlist-Projekt THE GOOD STUFF + Feature-Rückblick: Vinyl-Knappheit und Presswerk-Probleme - [00:06:05] Test für Christopher: Welcher Künstler ist Dein Seelenverwandter? - [00:12:37] **Nation of Language //A Way Forward (PIAS)** - [00:24:40] Playlist Part 1: Cooly G, Hard Feelings, O-Wells, Bingo Fury - [00:28:05] **Emma Ruth Rundle // Engine Of Hell (Sargent House)** - [00:35:36] **SKY H1 // Azure (AD93)** - [00:41:25] Playlist Part 2: Alva Noto, Sasami, Elkka, Kuunatic - [00:43:43] **Sissi Rada // Nanodiamond (Kryptox)** - [00:50:42] **Jessy Lanza // DJ-KICKS (!K7)** - [01:00:58] Playlist Part 3: Makthaverskan, Poul Rovsing, Makaya McCraven, Ben Lamar Gay Direkt abonnieren und reinhören! **Songs zur Ausgabe:** Nation of Language - Across That Fine Line Emma Ruth Rundle – Body SKY H1 - Elysian Hights Sissi Rada – Debris Jessy Lanza - Seven 55 O-Wells - Gemini Bingo Fury - Big Rain Elkka - Voices Kuunatic - Titian Makthaverskan - This Time Poul Rovsing - Zumayahh (Joakim Remix) Cooly G – Save Me Hard Feelings – Dangerous Alva Noto – HYbr:ID Oval Hadron II Sasami – The Greatest Makaya McCraven – Frank’s Tune Ben Lamar Gay – Mestre Candeia’s Denim Hat
1 Stunde 45 Minuten
Als Anfang November berichtet wurde, dass Sony gleich eine halbe Million Exemplare von Adeles neuem Album pressen ließ, wurde die Rolle von Major-Labels in der aktuellen Vinyl-Knappheit heiß diskutiert. Vorlaufzeiten von neun Monaten sind eher Regel als Ausnahme. Gerade Indie-Labels haben unter den erschwerten Bedingungen, den erhöhten Preisen und verstopften Presswerken zu leiden. Aber: Die Situation ist viel komplizierter. Papier und PVC werden knapp, Corona und der Brexit spielen eine Rolle und dann haben wir noch nicht über die Auswirkungen des im März auf Grund gelaufenen Schiffes im Suez-Kanal gesprochen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Um uns dem Thema zu nähern, haben wir Andreas Kohl, Senior Manager des Presswerkes Optimal Media zu einem Gespräch eingeladen, um die komplexe Situation näher zu beleuchten und uns bei Christian Weinrich, Labelbetreiber von This Charming Man, angehört, was die Situation mit den Indies macht. Podcast jetzt abonnieren und unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ checken. Habt ihr ein Label? Seid ihr Musiker*in? Wollt ihr mit uns über das Thema Vinyl, Streaming und co. Sprechen? Meldet Euch unter info@trackpodcast.de oder unter Instagram und Twitter unter @track17podcast.de [Setlist] - [00:00:00] Intro + Thema - [00:04:06] Zuletzt gehört: Cabaret-Voltaire-Box & Techno von O-Wells - [00:06:22] Aktuelle Situation, aktuelle Zahlen: Der Vinylstau, warum soll jetzt Adele Schuld sein und wie ist die Entwicklung der Vinylverkäufe der letzten Jahre? - [00:20:24] Gespräch mit **Andreas Kohl (Senior Manager des Presswerks Optimal Media)** - [01:16:22] Gespräch mit **Christian Weinrich (Labelbetreiber This Charming Man Records)** - [01:36:34] Zwischenfazit: Wie geht's weiter?
1 Stunde 12 Minuten
Wenn ihr wissen wollt, was Grouper mit Helge Schneider gemeinsam hat, solltet ihr jetzt auf Play klicken. Wir besprechen das zwölfte Album der Haunted-Folk-Songwriterin und klären, warum sich Zoomer wie Boomer zu ihrer Musik schluchzend in den Armen liegen. Ebenfalls lange im Geschäft ist Produzent Lone, dessen Dream-Pop-Einfluss in seinem bislang achten Album den sonst so strahlenden Rave-House entschleunigt. Kann das gutgehen? Eine Frage, die sich Wes Anderson und Jarvis Cocker nicht gestellt haben, als sie sich für das Chanson-Cover-Album des Pulp-Sängers entschieden haben, das den Film „The French Dispatch“ begleitet. Produzentin Eris Drew kümmert sich auf ihrem neuen Album um nichts als den Tanzflur und rekontextualisiert dabei die Filmgeschichte, während Albert mit dem Reissue des Debüt-Albums der japanischen Künstlerin Phew ein Advantgarde-Kraut-Highlight aus den frühen 80ern mitbringt. Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ empfehlen wir dazu neue Musik von Black Country, New Road, Holy Other, Proc Fiskal, FaltyDL, Helado Negro, Mothermary und vielen mehr! [Setlist] - [00:00:00] Intro + Feature-Rückblick: K.O.-Turnier der besten Indie-Alben - [00:03:15] Zuletzt gehört: John Carpenters neuer Halloween-Score & Post-Bass von Jacques Greene - [00:08:24] Konzert: Black Country, New Road in Köln - [00:11:16] Test für Albert: Was verrät Dein Musikgeschmack über Dich? - [00:15:46] **Grouper // Shade (Kranky)** - [00:28:44] Playlist Part 1: Proc Fiskal, Jacques Greene, Black Country, New Road & 33.10.3402 - [00:32:13] **Lone // Always In Your Head (Greco Roman)** - [00:40:17] **Jarvis Cocker // Chansons D'ennui Tip-Top (ABKCO Music & Records)** - [00:48:01] Playlist Part 2: Mothermary, Magda Drozd, Helado Negro & FaltyDL - [00:51:03] **Eris Drew // Quivering In Time (T4T LUV NRG)** - [00:57:22] **Phew // Phew (P-Vine)** - [01:08:00] Playlist Part 3: Sissi Rada, Holy Other, Instra:mental & ANZ. Direkt abonnieren und reinhören! **Songs zur Ausgabe:** Grouper – Basement Mix Lone - Hidden By Horizons Jarvis Cocker – Requiem Pour Un Con Eris Drew - Quivering In Time Phew – Doze Black Country, New Road - Chaos Space Marine Instra:mental & dbridge - Seren’s Theme Helado Negro - Gemini & Leo FaltyDL - Night Regulators ANZ - You Could Be 33.10.3402 - Iz Usta Proc Fiskal – Anti Chessst Jacques Greene – Tell Me Hiro Kone – Parting Phrase Magda Drozd – Over Exposure Sissi Rada – 81948 (2000 OM69) Holy Other – Groundless
2 Stunden 50 Minuten
Holt eure dancing shoes, sagt euch Take Me Out, begebt euch zum Banquet und habt ein paar Decent Days and Nights nach all der Arbeit im 22 Grand Job. Mit unseren Gäst:innen Anke van de Weyer und Benjamin Weber nehmen wir euch mit in das ferne Jahr 2005 und in den Indie-Club eurer Wahl um kritisch über die Hype-Phase des Mid-00s Indie-Rocks aus dem UK zu sprechen. Dabei veranstalten wir ein KO-Turnier für die 16 relevantesten Alben und küren über vier Runden die beste Platte dieser Zeit. Was war das beste Album? Wie entwickelte sich die Szene? Woher kam der Hype? Warum hörte er so schnell auf? Wofür stand diese Musik in einer so unpolitischen Zeit? Warum war die Szene so wenig divers? Alle Themen, Duelle und Infos in den Shownotes. Schreibt uns eure Favoriten an (at)trackpodcast auf IG/Twitter oder info@track17podcast.de [Setlist] [00:00:00] Intro + Vorstellung der Gäst:innen [00:05:40] Zuletzt gehört: Bill Calahan + Nick Drake [00:07:07] Einführung in das Thema von Albert: Worüber reden wir? [00:12:50] Diskussion 1: Indie als Jugendkultur, FIFA-Soundtracks, erste Berührungen mit der Musik, Treffpunkt Indie-Disco + Musikmagazine [00:24:08] **Achtelfinale 1: Maximo Park vs. The Kooks** [00:30:58] **Achtelfinale 2: Babyshambles vs. The Dead 60s** [00:34:52] **Achtelfinale 3: The Futureheads vs. Arctic Monkeys** [00:42:33] **Achtelfinale 4: Bloc Party vs. Editors** [00:46:46] **Achtelfinale 5: Kaiser Chiefs vs. The Others** [00:54:16] **Achtelfinale 6: Art Brut vs. The Long Blondes** [01:01:04] **Achtelfinale 7: Hard-Fi vs. Franz Ferdinand** [01:06:24] **Achtelfinale 8: The Rakes vs. The Cribs** [01:09:54] Diskussion 2: Wofür stand die Musik inhaltlich? Wie wichtig waren die Referenzen? Hat das Thema Hype genervt? Wer war die Zielgruppe? [01:21:31] **Viertelfinale 1** [01:30:54] **Viertelfinale 2** [01:36:35] **Viertelfinale 3** [01:39:46] **Viertelfinale 4** [01:46:47] Diskussion 3: Wer fehlt im Turnier? Die Rückkehr der 7“, B-Seiten wurden wichtig, die besten Konzertstories [02:03:42] **Halbfinale 1** [02:07:25] **Halbfinale 2** [02:11:49] Diskussion 4: Wie endete die Welle? Wann war genug und ist es nicht besser so? War New Rave ein Zwischenschritt hin zur Elektronik? Warum war die Szene so wenig divers? Was hat für uns der Begriff „Indie“ bedeutet? [02:32:10] **FINALE** [02:43:12] Fazit + aktuelle Bedeutung britischer Gitarrenmusik Die Alben für das K.O-Turnier: Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am, That's What I'm Not Art Brut – Bang Bang Rock & Roll Babyshambles – Down In Albion Bloc Party – Silent Alarm The Cribs – The New Fellas The Dead 60’s – s/t Editors – The Back Room Franz Ferdinand – s/t The Futureheads – The Futureheads Hard-Fi – Stars Of CCTV Kaiser Chiefs – Employment The Kooks - Inside In/ Inside Out The Long Blondes - Someone To Drive You Home Maximo Park – A Certain Trigger The Others – The Others The Rakes – Capture/Release
1 Stunde 19 Minuten
Zu Gast: Julia Lorenz. Die Musik der Britin Tirzah erzählt von Intimität und Körperlichkeit und beweist Stärke durch Verletzlichkeit. Die wunderschönen reduzierten RnB/Pop-Slowburner ihres neuen Albums Colourgrade wollen vielleicht nicht als Ausrufezeichen wahrgenommen werden, können aber nicht anders. Wir sprechen außerdem über den Einfluss Russlands auf Kedr Livanskiys neues von den 90ern lernendes Dream Pop/Breakbeat-Album Liminal Soul und beantworten eine vier Jahre alte Frage aus unserer zweiten Episode. Moor Mother legt uns währenddessen eine lehrreiche wie spannende Enzyklopädie Schwarzer (Musik)Geschichte vor und Sam Shackleton versucht sich mit dronender Bass-Musik neu zu erfinden, indem er sich auf seine Vergangenheit besinnt. Und dann wäre da noch eine Geschichte über Begeisterung, über Vorurteile und über Ignoranz. Wir sprechen über die neue Compilation, die zu Ehren des schottischen Songwriters Jackie Leven kompiliert wurde. Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. Wir danken unserer Gästin Julia Lorenz für ihre Zeit und Expertiste! Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ empfehlen wir dazu neue Musik von Kaitlyn Aurelia Smith, Theo Parrish, Wet Leg, Rhode & Brown, Hiro Kone und vielen mehr! [Setlist] - [00:00:00] Intro + unsere Gästin Julia Lorenz - [00:03:20] Zuletzt gehört: 8-Bit-Cover von Danny Drive Thru, Folk von Norma Tanega und Psychedelic von Tess Parks - [00:07:01] Test für Julia: Welches Musikinstrument bist Du? - [00:14:23] **Tirzah // Colourgrade (Domino)** - [00:27:32] **Kedr Livanskiy // Liminal Soul (2MR)** - [00:38:10] **Moor Mother // Black Encyclopedia Of The Air (Anti)** - [00:48:39] **Shackleton // Departing Like Rivers (Woe To The Septic Heart)** - [00:57:21] **Jackie Leven // Straight Outta Caledonia (School Daze)** - [01:11:33] Track17 – Playlist zum Podcast: L'Rain, Theo Parrish, Wet Leg, Kaitlyn Aurelia Smith, Hiro Kone, Rhode & Brown uvm. Direkt abonnieren und reinhören!
1 Stunde 4 Minuten
Wo sind eigentlich all die Verrisse in der Musikkritik hin? Gibt es noch starke Meinungen? Wenn nein, warum nicht? Liegt es an Abhängigkeiten, Angst vor fehlenden Aufträgen oder ist plötzlich alles einfach total super? Zu Gast im neuen Feature von Track17 ist Autor und Pop-Journalist Linus Volkmann, der sich mit der Form des Verrisses ganz gut auskennt. In seinen Texten legt er sich regelmäßig mit dem trägen Kanon des Pop an und schätzt einen guten Verriss. Aber: Geht es uns auch so? Gemeinsam sprechen wir darüber, was einen guten Verriss ausmacht, wo die Grenze zur negativen Kritik liegt, was Fans und Musiker:innen dazu sagen, warum nicht alles gut sein darf und ob es reicht, einen pinkelnden Affen zu posten. Möchtet Ihr uns verreißen? Bewertet uns (gerne positiv) auf Spotify, Apple Podcasts, abonniert die Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ auf Spotify und folgt uns unter @track17podcast. [Setlist] - [00:00:00] Intro + Unser Gast: Linus Volkmann - [00:01:45] Zuletzt gehört: Casper, Sonic Youth & Molly Nilsson - [00:05:00] Test für Linus: Welcher Chart-Hit bist Du? - [00:11:33] Was macht einen guten Verriss aus? Warum muss es ihn geben? - [00:19:45] Sollen Verrisse Spaß machen? Warum gibt es immer weniger negative Kritiken? - [00:38:43] Haben wir gute Verrisse gelesen? Welche Reaktionen auf eigene Texte hat es gegeben? - [00:55:31] Welche Rolle spielen Zahlen und Sterne? Profitieren Musiker:innen auch von Verrissen?
1 Stunde 22 Minuten
Es wird persönlich. Das erste Mixtape-not-Album von Bass-Produzent Joy Orbison kommt nach zwölf Jahren sensationeller 12er und ist ein musikalisches Familienalbum, das sich in Zurückhaltung übt und Orbisons Status als einen der wichtigsten Player der gesamten Szene zementiert. Nicht nur für Christopher. Wir sprechen außerdem über das Break-Up-Album von Nite Jewel und überwinden dabei Gefühle von aufkommendem Voyeurismus hinsichtlich dieser schmerzhaft persönlichen Platte. Zum Spalter der Ausgabe wird das Bass-Feuerwerk vom grimmigen The Bug, Einigkeit herrscht dagegen beim Zerstörer-Pop der harmoniebedürftigen Low, während die „grandmother of Trip-Hop“ Leslie Winer ihre eigene Retrospektive erhält und somit endlich ein verdientes Publikum. Albert spricht zudem über den Verlust von Lee Perry, wir blicken noch einmal auf unseren Festival-Bericht zum Haldern Pop 2021 zurück und erfahren im Selbsttest Dinge, die wir vielleicht gar nicht wissen sollten. Schreibt uns eure aktuellen Favoriten an info@track17podcast.de und folgt uns auf @track17podcast auf IG/Twitter. Für unsere Playlist „Track17 – Playlist zum Podcast“ empfehlen wir dazu neue Musik von Kate NV, Anthony Naples, Angel Olsen, Niklas Wandt, Ka, Rats On Rafts und vielen mehr. [Setlist] - [00:00:00] Intro - [00:01:13] Unser Feature zum Haldern Pop Festival 2021 - [00:04:09] R.I.P. Lee „Scratch“ Perry - [00:06:48] Zuletzt gelesen/gehört: Future Sounds von Christoph Dallach & Disco-Pop aus Armenien - [00:09:20] Teste dich: Welcher Star steckt in Dir? - [00:22:17] **Joy Orbison // still slippin vol. 1 (XL Recordings)** - [00:37:55] Playlist Part 1: U.a. mit House von Anthony Naples und Neues von Kate NV - [00:42:09] **Nite Jewel // No Sun (Gloriette Records)** - [00:51:50] **The Bug // Fire (Ninja Tune)** - [01:00:15] Playlist Part 2: Post-Punk von Rats On Rafts, Neues von Rapper Ka - [01:03:19] **Low // Hey What (Sub Pop)** - [01:10:26] **Leslie Winer // When I Hit You – You'll Feel It (Light In The Attic)** - [01:18:49] Playlist Part 3: Angel Olsen, Niklas Wandt uvm. Track17 - Playlist zum Podcast. Direkt abonnieren und reinhören!
44 Minuten
Wie kann ein Festival während einer globalen Pandemie eigentlich funktionieren? Christopher ist auf das etwas andere Haldern Pop gefahren um genau das herauszufinden. Wanderungen, Radtouren, Marktplatz-Konzerte. Dieses Jahr ist alles etwas kleiner und trotz des Abstands auch intimer. Geht das Konzept auf? Kommt Festival-Stimmung auf? Wie ist die Musik? Und gibt’s Handbrot? Begleitet Christopher auf seinem Festival-Besuch und hört euch die erste Ausgabe von Track17 on tour an. Schreibt uns, wie eure ersten Festival-Besuche 2021 gelaufen sind an info@track17podcast.de [Setlist] - [00:00:00] Intro und willkommen auf dem Haldern Pop 2021: Das Festival und sein Konzept - [00:06:37] Gespräch mit einem Tourguide auf der Wanderung - [00:10:38] Fazit Tag 1: Auf Klassenfahrt, Locations und die Musik - [00:18:52] Interview mit Veranstalter Stefan Reichmann - [00:34:24] Fazit Tag 2: Marktplatz-Konzerte und Highlights