Track17 - Der Musikpodcast Archiv
152 Episoden
53 Minuten
Eure gruseligen Kürbismonster sind mit einer kleinen Halloween-Episode am Start. Von Horror-Soundtracks bis Witch House. Was hört man an Halloween? Witch House war ein Musikphänomen, das in den späten 2000er Jahren zu einem der ersten größten Internet-Genres heranwuchs und als morbide Mischung aus Trap-Beats, Industrial, Bass, RnB und elektronischer Musik das Verschwimmen sämtlicher Stile und Einflüsse in eine gimmickhafte und überzeichnete, aber auch spannende Ästhetik übersetzte. Auf Blogs, YouTube, Tumblr und Social Media standen Musik und Optik eng beieinander, und keiner wusste so recht, wie ernst man das nun nehmen sollte. Die Welt von Witch House ist eine digitale Welt, die perfekt in die späten 2000er passte, als Information und Freizeit immer flächendeckender ins Internet verlagert wurden. Wer waren die wichtigsten Figuren des Genres, wo ist es eigentlich hingegangen, und warum konnte Witch House nur in dieser Zeit entstehen?
1 Stunde 13 Minuten
Jetzt auf steadyhq.com/track17 unterstützen und Bonus-Folgen erhalten. In der neuen Review-Folge stellen wir wieder die beste und interessanteste Musik der letzten Wochen vor. „Atlas“ ist das erste Album von Laurel Halo auf ihrem eigenen Label @a__w____e In einem Fluss aus Sounds, der ständigen Veränderungen unterworfen ist, verbindet sie kongenial elektronische Texturen mit Instrumenten wie Saxophon, Cello, Violine, Klavier, Vibraphon und Gitarre. Mangelnde Produktivität kann man Loraine James nicht vorwerfen. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat die Britin drei Alben unter ihrem eigenen Namen und als Whatever The Weather veröffentlicht. Ihr neues Album, „Gentle Confrontation“, ist ihr bisheriges Meisterwerk: eine zeitgemäße Fusion aus Bassmusik, Future R’n’B, IDM und Ambient. Das zweite Album von Pose Dia trägt den programmatischen Titel „Simulate Yourself“. Darauf verbindet die Hamburgerin Cold-Wave-Ästhetik mit Elementen der Clubmusik. Über ein Jahrzehnt nach seinem letzten Album nimmt Luke Blair den Lukid-Faden wieder auf. Auf „Tilt“ lässt der Produzent meisterhaft dekonstruierte Club-Sounds, Mikromelodien und experimentelle Passagen aufeinandertreffen. Alain Goraguers Musik zum animierten Science-Fiction-Film „La Planète Sauvage“ hat Generationen von Musiker*innen beeinflusst. 50 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung gibt es den Jazz-Prog- Psychedelia-Soundtrack in einer erweiterten Neuauflage. Plus 17 neue Songs im neuen Track17 Musikpodcast. Plus 17 neue Songs von Joy Orbison, Jlin, Tirzah, Hilary Woods, Der Assistent, Blurt, Vince Clark, Jamila Woods uvm. für die Spotify-Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" im neuen Track17 Musikpodcast von Christopher Hunold und Albert Koch. [Setlist] - [00:00:00] Intro + Steady - [00:02:05] Zuletzt gehört + Storytime: Incredible String Band & Christophers Konzerte in New York - [00:10:35] **Laurel Halo // Atlas (Awe)** - [00:25:07] Playlist Part 1: Joy Orbison, Der Assistent, Hillary Woods, Jamila Woods - [00:30:07] **Loraine James // Gentle Confrontation (Hyperdub)** - [00:38:00] **Pose Dia // Simulate Yourself (R.i.O. Label)** - [00:44:27] Playlist Part 2: Blurt, Marina Zispin, Jlin, Vince Clarke - [00:49:20] **Lukid // Tilt (Glum)** - [00:57:08] **Alain Goraguer // La Planete Sauvage (Decca Records) ** - [00:59:47] Playlist Part 3: Tirzah, David August, CV & JAB, Phillip Otterbach - Jetzt auf Spotify abonnieren. **Neue Songs auf der Playlist** - Laurel Halo – Sweat, Tears Or The Sea - Loraine James - While They Were Slepaking (feat. Marina Herlop) - Pose Dia - Feuer - Lukid - Anatolia - Alain Goraguer – Strip-Tease - Joy Orbison - tentative bidding demo - Der Assistent – Signale - Hilary Woods – Where The Bough Has Broken - Jamila Woods – Good News - Blurt - Cry - Marina Zispin - Ski Resort - Jlin – Dissonance - Vince Clarke – The Lamentations Of Jeremiah - Tirzah - No Limit - David August – Aria - CV & JAB – Fields Of Aloe Vera - Philipp Otterbach – Okt 01, 21
51 Minuten
Von Arthur Russell bis Sixto Rodriguez über Midori Takada bis Connie Converse. Immer häufiger sprechen wir über den späten ersten Frühling übersehener und überhörter Musiker:innen. Oft finden sie sogar erst nach ihrem Tod den Erfolg. Warum fasziniert uns die Geschichte dieser verlorenen Artists? Woher kommt der Wunsch, den musikalischen Kanon aufzubrechen und zu erweitern? Was sagt uns dieser Trend über die Retromanie und wie sieht er in 40 Jahren aus? Wir sprechen über die Musik, die erst Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung ein Publkum finden durfte und über die Geschichten dahinter.
25 Minuten
Jetzt Track17 für Bonus-Material unterstützen auf: steadyhq.com/track17 Per PayPal unterstützen: track17podcast@gmx.net Feature 40 folgt nächsten Freitag. Christopher und Albert haben jeweils drei Musikvideos mitgebracht, die der andere anhand von drei Youtube-Kommentaren erraten müssen. Von schwer bis leicht. Wer erkennt mehr? Und: Auf welcher Stufe habt ihr sie erkannt? Alle Songs auf der Playlist - Vorsicht vor Spoiler
1 Stunde 6 Minuten
Jetzt Track17 für Bonus-Material auf Steadyhq.com/track17 unterstützen. Per PayPal unterstützen: track17podcast@gmx.net Erregung öffentlicher Erregung erforschen auf „Speisekammer des Weltendes“, ihrem schön betitelten zweiten Album, die menschliche Existenz im Postkapitalismus in 14 Post-Punk-Kraut-New-Wave-Songs. Mit verhalltem Synthesizer-Ambient-Folk vertont Saloli auf ihrem Album „Canyons“ einen Tag im Leben eines Bären. Deutschsprachigen avantgardistischen Dada-Pop von Bands mit so schönen Namen wie Freundliche Kreisel oder Brannten Schnüre gibt es auf dem Compilation-Album „Gespensterland“ zu hören. Eine Ambient-Symphonie in drei Sätzen bieten Laraaji & Kramer mit „Baptismal“. Wir erläutern, was das Album mit zwei Zufallsbegegnungen in New Yorker Stadtparks zu tun hat. The Black Dog aus Sheffield stehen nie in der ersten Reihe, wenn es um die Wahrnehmung von frühem IDM aus den 90er-Jahren geht. Ob das unter Umständen ungerechtfertigt ist, klären wir anhand der Wiederveröffentlichung der beiden Alben „Bytes“ und „Spanners“. Plus 17 neue Songs im neuen Track17 Musikpodcast von Actress, Eartheater, Cybotron, Jaimie Branch, Suzanne Kraft, Panda Bear uvm. [Setlist] - [00:00:00] Intro + Steady - [00:02:05] Zuletzt gehört: Autechre Live + Friendly Fires - [00:07:57] **Erregung Öffentlicher Erregung // Speisekammer des Weltendes (Schlappvogel)** - [00:16:03] Playlist Part 1: Actress, Suzanne Kraft, Cybotron, Tomorrow Comes The Harvest - [00:20:46] **Saloli // Canyon (kranky)** - [00:28:38] **VA // Gespensterland (Bureau B)** - [00:38:51] Playlist Part 2: Kyoko Takenaka, cumgirl8, Jaimie Branch, Spellling - [00:41:51] **Laraaji & Kramer // Baptismal (Joyful Noise)** - [00:50:06] **The Black Dog // Spanner/Bytes (Warp)** - [00:59:47] Playlist Part 3: Eartheater, Hako Yamasaki, Alain Goraguer, Panda Bear - Jetzt auf Spotify abonnieren. **Neue Songs auf der Playlist** - Erregung Öffentlicher Erregung – Schwarzes Auge - Saloli – Nighthawk - Balint Brösel & Brannten Schnüre - Disco - Laraaji & Kramer – Ascension - The Black Dog - Psil-cosyin - Actress - Push Power ( a 1 ) - Suzanne Kraft - Sometimes - Cybotron – Maintain - Tomorrow Comes The Harvest – Peace Pipe - Kyoko Takenaka & Tomoki Sanders - 自分の気分 - cumgirl 8 - cursed angel - Jaimie Branch – Burning Grey - Spellling – Boys At School - Hako Yamasaki – Help Me - Eartheater - Pure Smile Snake Venom - Alain Goraguer – Déshominisation (I) - Panda Bear, Sonic Boom & Adrian Sherwood – Everybody Dub
1 Stunde 5 Minuten
MySpace, das vielleicht erste große soziale Netzwerk, ist vor kurzem 20 Jahre alt geworden. Eine Plattform, die wie kaum eine andere für den Wandel und die Entwicklungen der Musikindustrie in den 00er Jahren stand. Denn auf MySpace trafen sich auf dem ersten Höhepunkt des Web 2.0 Musiker:innen, die sich Gehör verschaffen wollten mit Fans, die sich vernetzen wollten. Musikszenen entstanden, die das Internet als Treffpunkt der Outcasts wahrgenommen haben. Um frei und nach eigenen Regeln das digitale Zuhause zu gestalten und um Musik herum aufzubauen. Als neuer Hub für Subkulturen, für aufkommende Bands, für Freundschaften. Zu einer Zeit, in der man das Internet noch besuchte und nicht in ihm wohnte. Als man seinen Lieblingsbands erstmals digital wirklich nah war und Musiker:innen zu Community Managern wurden. MySpace war für einen kurzen Zeitpunkt in der Internethistorie die Startseite für einer Generation junger Menschen, weil es individuelle Blogs, Musikplayer, Freundeslisten und ein Gefühl von Individualität in unsere (Röhren)bildschirme gespeist hat. Aber auch eine Plattform, die durch dubiose Verkäufe, schwierige wirtschaftliche Entscheidungen und neue, smartere Konkurrenz schnell ins Hintertreffen geriet und mit Fehlern voranging, denen viele folgen sollten. Bis MySpace verschwand. Zu Gast ist die freie Kulturournalistin Laura Aha. Sie veröffentlichte vor kurzem eine fünfteilige Audioreihe zum Thema MySpace und spricht mit uns über diese noch immer nachhallende Phase der social music und was davon übrig geblieben ist. Alle Links, auch zu Lauras DLF-Beitrag, findet ihr in den Shownotes.
19 Minuten
Den kompletten Text findet ihr in den Shownotes zur Folge. Supportet uns auf steadyhq.com/track17 und erhaltet dafür Bonus-Folgen. Danke ans Haldern Festival. xxx
60 Minuten
Jetzt Track17 für Bonus-Material auf Steadyhq.com/track17 unterstützen. Always different, always the same: Richard D. James, alias Aphex Twin, ist das beste Pferd im Stall von @warprecords Auf der schön betitelten EP „Blackbox Life Recorder 21f / in a room 7 F760“ konstruiert er eine funky Breakbeat-Ambient-Weirdness. Ihre Musik lässt die chinesische Produzentin Yu Su von der Natur beeinflussen. Die EP „I Want An Earth“ ist ein Plädoyer zum Erhalt der Erde mit vier atmosphärischen Post-House-Ambient-Tracks. Auf ihrem vierten Album „Love Hallucination“ zieht die kanadische Produzentin Jessy Lanza ihren elektronischen Hyper-R’n’B in Richtung Pop. „Work In Progress“ ist nicht nur der Titel des neuen Albums von Levon Vincent, sondern auch das Motto für das musikalische Selbstverständnis des Techno-Produzenten aus New York: rohe Clubmusik mit experimenteller Kante. Natural Wonder Beauty Concept nennt sich das gemeinsame Projekt des selbst ernannten „Deep Reggaeton“-Produzenten DJ Python und der Experimental-Musikerin Ana Roxanne. Die beiden vermischen auf dem Album „Natural Wonder Beauty Concept“ ihre jeweiligen Sounds und Künste zu etwas, zu dem sie solo nicht in der Lage wären. Am Ende steht ein Downtempo-Meisterwerk aus den Trümmern von Dream-Pop, HipHop und Bassmusik. Plus 17 neue Songs von Four Tet, Kode9, Burial, Echt!, Laurel Halo, Refreshers, Frank Heat Wave uvm. im neuen Track17 Musikpodcast [Setlist] - [00:00:00] Intro + Steady - [00:02:02] Zuletzt gehört: Delia & Gavin + Palm und Steady - [00:06:25] **Aphex Twin // Blackbox Life Recorder 21f / In A Room7 F760 (Warp)** - [00:16:55] Playlist Part 1: Laurel Halo, Burial, Kode9, Frank Heat Wave - [00:22:15] **Yu Su // I Want An Earth (Pinchy & Friends)** - [00:27:11] **Jessy Lanza // Love Hallucination (Hyperdub)** - [00:34:47] Playlist Part 2: Speaker Music, Kieran Hebden, Refreshers, Cousin - [00:39:11] **Levon Vincent // Work In Progress (Novel Sound NYC)** - [00:47:32] **Natural Wonder Beauty Conceopt // st (Mexican Summer)** - [00:54:50] Playlist Part 3: Gazelle Twin, Satsuki Shibano, V/Z, Echt! - Jetzt auf Spotify abonnieren. **Neue Songs auf der Playlist** - Aphex Twin - in a room7 f760 - Yu Su – Menta Y Menta - Jessy Lanza - Midnight Ontario - Levon Vincent – You Bliss Me - Natural Wonder Beauty Concept - Natural Wonder Beauty Concept - Laurel Halo – Belleville - Burial – Unknown Summer - Kode 9 - Infirmary - Frank Heat Wave & Cindy Lee - In A Moment Divine - Speaker Music – Jes' Grew - Kieran Hebden & William Tyler – Darkness, Darkness - Refreshers - High In Me - Cousin – Ante - Gazelle Twin – Then You Run - Satsuki Shibano – 2ème Gymnopédie 1888 - V/Z - Habadash - Echt! - Vault
56 Minuten
Jetzt auf Steady supporten und Bonus-Folgen erhalten. Da unsere erste Episode zum Thema Geheimtipps so gut ankam, wird daraus eine neue Reihe, in der wir jeweils ein Genre beleuchten und unentdeckte oder zu wenig beachtete Perlen aus eben jenem genauer vorstellen und einordnen. Los geht’s mit einem Genre, das, je nachdem, wen ihr fragt, bald auf die 50 zugeht: House. Vom romantischen Deep House a la John Roberts über discoiden Soul-House von Trus'me, rauschendem Minimal House von Anthony Naples, spacigem House von BNJMN, dem krautigen Dub-House von Blondes bis zum Proto-House der Pioniere Virgo Four. **Die 6 Alben:** Virgo – Virgo (1989) Trus’me - Working Nights (2007) John Roberts – Glass Eights (2010) BNJMN - Plastic World (2011) Blondes - Swisher (2013) Anthony Naples – Body Pill (2015)
60 Minuten
Jetzt Track17 für Bonus-Material auf Steadyhq.com/track17 unterstützen. Die beste Musik des Monats im Check von Christopher und Albert. Die vietnamesische Klangkünstlerin Ly Trang schafft Ohrwürmer, wo keine sein dürften mit ihrem experimentellen Ambient-Pop. Ein wundervolles Klong-Ratter-Hauch-Zupf-Zisch-Album. Außerdem: Wer sich in diesem Monat fest vorgenommen hat, Avantgarde-Ambient-Folk-Alben anzuhören, in dem das Echo der spätromantischen Klavierwerke von Erik Satie nachzuhören sind, Gia Margeret hat das Album für euch. Shoko Igarashi schnappt sich für ihr zweites Album den 2000er-Synthesizer Tenori-On, um aus den Limitierungen und Chancen des blinkenden Instruments aufregenden House zu schnitzen. Die Aufarbeitung der goldenen Musikära Äthiopiens führt uns diesen Monat zu den harmonischen und funky Klängen von Aselefech Ashine und Getenesh Kebret, während das bestgehütete Geheimnis der Spät-90er-Emo-Zeit Amerikas in Form der Band Everyone Asked About You perfekt unperfekte Gitarren-Musik liefert. Absoluter Tip. Dazu gibt’s 12 weitere Musikempfehlungen von Anadol, Anthony Naples, ANZ, untitled halo, Steven Julien, Akane und mehr auf unserer Spotify-Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" [Setlist] - [00:00:00] Intro + Steady - [00:04:33] Zuletzt gehört: Rainhard Lakomy + Lindström & Christabelle - [00:07:33] **Lý Trang // Syenite (Subtext)** - [00:15:29] Playlist Part 1: Anadol, Call Super & Julia Holter, Steven Julien & Kyle Hall, Anz - [00:18:53] **Gia Margaret // Romantic Piano (Jagjaguwar)** - [00:27:18] **Shoko Igarashi // Project Tenori (Faneca Music)** - [00:36:02] Playlist Part 2: Shida Shahabi, Akane, Anthemic Beliefs, untitled halo - [00:39:55] **Aselefech Ashine and Getenesh Kebret // Beauties (Mississippi Records)** - [00:46:03] **Everyone Asked About You // EP+Let's Be Enemies (Numero Group)** - [00:54:25] Playlist Part 3: Anthony Naples, Mort Garson, Haji, Das A&O - Jetzt auf Spotify abonnieren. **Neue Songs auf der Playlist** -Ly Trang - so, flag on flag -Gia Margaret – City Song -Shoko Igarashi – Dread -Aselefech Ashine and Getenesh Kebret – Ene Yalant Feker -Everyone Asked About You - Paper Airplanes, Paper Hearts -Steven Julien & Kyle Hall - Page 3 -Anz - Clearly Rushing -Anadol – Hatıralar -Call Super & Julia Holter – Illumina -Anthemic Beliefs - Ritzy -untitled halo – limewire -Shida Shahabi – Kinsei -Akane – Analog Sea -Das A&O - Les Hommes Boivent -Anthony Naples – Silas -Mort Garson – Moon Journey -Hajj – Reflections Of Repulsiveness
Feature 37 | Sound Fights Vol. 2 - Das beste Album der 00er? Die schlimmsten Menschen auf Konzerten?
1 Stunde 39 Minuten
Zu Gast: Anke van de Weyer, Dirk Böhme Willkommen zu: Sound Fights - Das musikalische Debattierformat von Track17 in Podcastform. 3 Kandidat:innen, 4 Aufgaben, 1 Judge, 1 Finale. Abwechselnd begegnen die Kandidat:innen den vorab gestellten Fragen zum Thema Musik mit ihren Antworten, Meinungen und Argumenten. Wer am überzeugendsten einzelnen und in der Gruppe für seinen Pitch argumentiert, erhält einen Punkt. Die punktbesten kommen ins Finale und duellieren sich in der Speedrunde. Vorrunde: 1. Was ist das beste Album der 2000er? 2. Wer sind die schlimmsten Konzertbesucher:innen? 3. Welches Cover ist besser als sein Original? Pitch: Pitche die Verfilmung eines Musikalbums. Inklusive Cast und Genre. [Setlist] - [00:00:00] Regeln + Vorstellung der Kandidat:innen - [00:07:38] **Runde 1:** Was ist das beste Album der 2000er? - [00:22:26] **Runde 2:** Wer sind die schlimmsten Konzertbesucher:innen? - [00:37:20] **Runde 3:** Welches Cover ist besser als das Original? - [00:51:27] **Pitch-Runde:** Pitcht eine Supergroup bestehend aus 3 Musiker:innen - [01:14:23] **FINALE:** Speed-Runde im Best of 5 - [01:35:26] Fazit + Verabschiedung
1 Stunde 3 Minuten
Jetzt Track17 für Bonus-Material auf Steady unterstützen. Die beste Musik des Monats im Check: Nach ihrem hochgelobten ersten Album „Bright Green Field“ von 2021 bringen die Indie-Art-Rocker **Squid** ihr zweites Album auf @warprecords heraus: „O Monolith“ ist immer anders, immer gleich. Auf „Öga For Öga“, ihrem zweiten Album als **Loopsel**, entwirft Elin Engström einen atmosphärisch düsteren und verwaschenen Nightmare-Pop-Folk-Ambient. Track17-Hörer*innen, die sich für Grouper interessieren, gefällt auch Loopsel. Wer beim diesjährigen Album der russischen Produzentin Kate NV schon „WOW“ gesagt hat, wird bei „Ticket To Fame“ Schnappatmung bekommen. Zusammen mit der ehemaligen Dirty-Projectors-Musikerin Angel Deradoorian bildet Kate NV das Duo **Decisive Pink**. Elektronische Musik – bunt, verspielt und voller Humor. Auf ihrem gemeinsamen Album „Death By Tickling“ vereinen der Japaner **Scotch Rolex** und Bassmusik-Legende **Shackleton** das Beste ihrer beiden Welten: dubbige, tribal Psychedelia trifft auf ungerade Beats und dunkle Soundeffekte. **Mandy, Indiana** aus Manchester präsentieren mit „I’ve Seen A Way“ ein Debütalbum,das anderen Bands für eine ganze Karriere reichen würde. Der Noise ist der Klebstoff, der diesen wahnsinnigen Genre-Mix zusammenhält. Dazu gibt’s 12 weitere Musikempfehlungen von Clark, Fridge, bar italia, Halina, Arthur Russell, Swans, Midnight Magic, Alva Noto und mehr auf unserer Spotify-Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" [Setlist] - [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Fridge (Four Tet) und Tribal-Bass von T++ - [00:05:50] Jetzt auf Steady unterstützen und Bonus-Folge zu Aphex Twin hören - [00:06:53] **Squid // O Monolith (Warp)** - [00:18:49] Playlist Part 1: Halina, bar italia, Fridge, Clark - [00:23:41] **Loopsel // Öga For Öga (Mamma's Mysteriska Jukebox)** - [00:30:38] **Decisive Pink // Ticket To Fame (Fire Records)** - [00:39:09] Playlist Part 2: Midnight Magic, Ome, Alva Noto, Daniel Avery - [00:43:02] **Scoth Rolex & Shackleton // Death By Tickling (Silver Triplet)** - [00:50:27] **Mandy, Indiana // i've seen a way (Fire Talk)** - [00:58:02] Playlist Part 3: Packed Rich, Natural Wonder Beauty Concept, Swans, Arthur Russell - Jetzt auf Spotify abonnieren. Neue Songs auf der Playlist: - Squid - The Blades - Loopsel – Time Machine - Decisive Pink - Destiny - Scotch Rolex & Shackleton – Final Spasm - Mandy, Indiana - Drag [Crashed] - Halina - Expectations - bar italia - Nurse! - Fridge – Five Combs - Clark – Alyosha - Midnight Magic - I Found Love - Ome - Nada - Alva Noto – Nie anhaltender Strom - Daniel Avery – Time Takes A While - Natural Wonder Beauty Concept - Swords - Packed Rich - Disembodied - Swans – Paradise Is Mine - Arthur Russell – Very Reason
46 Minuten
Die in Wiesbaden gegründete Band Brandt Brauer Frick hat trotz ihrer klassischen Musikausbildung eine große Affinität zur Clubmusik und wandelt seit mehr als zehn Jahren zwischen den Polen der Genres, was sich auf den bisherigen fünf Alben des Trios widerspiegelt. Zwei Drittel der Band sitzen nun mit @kristopher.gif und @thethealbert im digitalen Podcaststudio, um in Feature 36 des Track17 Musikpodcasts über ihr neues, sechstes Album „Multi Faith Prayer Room" zu sprechen, das am 2. Juni erscheinen wird. Gemeinsam erforschen wir im Gespräch die Entwicklung ihres Sounds und nähern uns der Utopie der Nacht. Welche Räume bieten uns eigentlich die Möglichkeit der Utopie und wie muss sie nun aussehen, diese perfekte Nacht? [Setlist] - [00:00:00] Intro + Vorstellung Brandt Brauer Frick - [00:02:46] Zuletzt gehört: William Basinksi + Jessy Lanza - [00:05:31] Was ist für uns die Utopie des Clubs und die perfekte Nacht? - [00:11:10] **Interview:** Brandt Brauer Frick - [00:44:42] Outro + Verabschiedung
1 Stunde
Jetzt Track17 auf steadyhq.com/track17 unterstützen. Es geht um Veränderungen in der heutigen Review-Folge von Track17. @kristopher.gif und @thethealbert über den neuen Indie-Pop-Sound der amerikanischen Produzentin **Avalon Emerson**, die mit ihren weltberühmten Sets normalerweise mit House und Techno zum Tanz auffordert und jetzt die Mittelwege zwischen Beats und Pop aufspürt. Auch **Fred Again..**, der derzeit vielleicht größte Star der elektronischen Musik überhaupt, entfernt sich von seinem Schnipsel-Rave und nimmt mit **Brian Eno** ein Backroom-Ambient-Album, das aus den Lautsprechern vergessener Malls schallt. Beatbastler Lukid hat sich im Laufe seiner Karriere von seiner instrumentalen Beat-Musik verabschiedet und nimmt mit Kollege Tapes als **Rezzett** Musik auf, zu der man im Nebel in einer Ölpfütze tanzt, während jemand mit einem Zirkel an alten Mülltonnen schabt. Eine ähnliche Vergangenheit hat auch Matthewdavid, der es nur jetzt etwas ruhiger angehen lässt und Ambient/New Age zum Thema Pilze aufnimmt. Guten Appetit. DJ Panthr dagegen hat mit seinem neuen Projekt IDM- und House produziert, der sein Kalenderblatt seit den späten 90ern nicht mehr umgeblättert. Dazu gibt’s 12 weitere Musikempfehlungen von Nabihah Iqbal, Four Tet, Ital Tek, Minor Science, Ital Tek, upsammy und mehr auf unserer Spotify-Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" [Setlist] - [00:00:00] Intro + Steady: Jetzt auf steadyhq.com/track17 unterstützen für Bonus-Content - [00:02:49] Zuletzt gehört: Brian Eno und Hot Chip für unsere erste Bonus-Folge - [00:05:04] **Avalon Emerson // & the charm (Another Dove)** - [00:14:52] Playlist Part 1: Minor Science, Martym Hasan Poppu , Dahlke Väterlein - [00:19:07] **Fred Again.. & Brian Eno // Secret Life (Text Records)** - [00:29:55] **Rezzett // Meant Like This (Trilogy Tapes)** - [00:36:51] Playlist Part 2: Stephan Mathieu, Meiko Kaji, Nabihah Iqbal, upsammy - [00:41:16] **Mathhewdavid // Mycelium Music (Leaving Records)** - [00:49:24] **DJ Panthr // Jade District (110% Silk)** - [00:55:08] Playlist Part 3: Apiento, Four Tet, Ital Tek, Bill Orcutt - Jetzt auf Spotify abonnieren. **Neue Songs auf "Track17 - Playlist zum Podcast"** - Avalon Emerson - Hot Evening - Fred Again & Brian Eno – Radio - Rezzett - Hevvy - Matthewdavid – Phased Moon - DJ Panthr - Midnight Mind - Minor Science - Workahol - Martyn & Om Unit - Dragonfly - Hasan Poppu – Ekushutashi (Efdemin Version) - Dahlke Väterlein – Minimalkonsens - Nabihah Iqbal - This World Couldn’t See Us - upsammy - Patterning - Stephan Mathieu / David Sylvian – Velvet Revolution - 梶芽衣子 – 芽衣子のふて節 (vom Album 梶芽衣子のはじき詩集) - Apiento - Axis - Four Tet – Three Drums - Ital Tek – Cold Motion - Bill Orcutt – What Do You Do With Memory
1 Stunde 26 Minuten
Vor knapp 20 Jahren startet mit last.fm eines der ersten echten sozialen Netzwerke. Schon im Pre-Streaming und Pre-Social-Media-Zeitalter trackten wir unsere Musik und stellten somit unseren Geschmack und auch uns selbst aus. Web 2.0 sorgte dafür, dass das Internet von den User*innen selbst gefüllt und gestaltet wurde und Last.fm sorgte dafür, dass Fans ihren Geschmack teilten, Musik sichtbar machten und Informationen verbreiteten. Und das in der Hochzeit der mp3 und einer Musikindustrie im Wandel. Wir klären u.a. in der Folge: Inwieweit war last.fm seiner Zeit als soziales Netzwerk voraus? Welchen Einfluss hatte das Tracking und Auswerten unserer Aktivitäten und unserer Persönlichkeit auf das heutige Online-Verhalten? Warum sinkt die Relevanz der Seite, obwohl Jahr für Jahr die Menschen durchdrehen, wenn Spotify Wrapped angekündigt wird? Welche Rolle spielte last.fm als Online-Radio und Streaming-Vorreiter? Warum darf dieses kleine Online-Wunder niemals niemals niemals untergehen? [Setlist] - [00:00:00] Intro, Steady + Gast Kristoffer Cornils - [00:04:08] Zuletzt gehört: Isolée, Happy Birthday + Instra:mentals FabricLive - [00:08:24] Was ist last.fm eigentlich? Vom Scrobbeln und Vernetzen - [00:16:51] Mitte der 2000er: In welcher Phase der Musikindustrie und des Web 2.0 startete last.fm eigentlich? Von mp3s, Foren und dem Netz als neuen Raum der Selbstinszenierung
- [00:26:58] last.fm als musikalisches Tagebuch, wie wir den Vergleich suchen, wie es als soziales Netzwerk Pionierarbeit leistete
- [00:47:27] Die Auswertbarkeit und die Datenlage. Wieso drehen bei Spotify Wrapped jedes Jahr alle durch? - [00:52:57] Wieso hat last.fm so sehr an Relevanz verloren? Liegt es an der Kommodifizierung der Musik?
- [00:57:13] Last.fm war 2008 der erste richtige Streamingdienst, bevor es Streamingdienste gab - [01:04:01] last.fm als Vorbild für das Nutzer*innenverhalten heute: Wir tracken Filme, Schritte, Bücher, Essen etc. - [01:10:53] Hätte last.fm seinen Niedergang überhaupt verhindern können? Wer nutz es heute noch? (Wir zum Beispiel)