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Vers für Vers durch die Bibel Archiv

335 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Nach einer kleinen Sommerpause studieren wir nun weiter den Kolosserbrief im Kapitel 2, Verse 2 bis 7. Wenn du einen Überblick oder Kapitel 1 nachholen möchtest, folge diesem Link. https://youtu.be/6FKU14TklrM

Der Kolosserbrief besteht aus 4 Kapiteln mit 95 Versen und beschreibt die Wahrheit über Jesus. Außerdem lernen wir in der Serie „Echter Jesus“ ebenfalls über seine Person und wer er wirklich war. https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Der Kolosserbrief ist ein kraftvoller Brief, der die Gemeinde ermutigen soll und sie auch aufklären möchte über falsche Irrlehren. 

„Diesen Christus verkündigen wir, indem wir die Menschen ermahnen und sie mit aller Weisheit, die Gott uns geschenkt hat, belehren. Denn wir möchten sie als Menschen, die in Christus erwachsen geworden sind, vor Gott hinstellen.“ (Kol 1,28 NeÜ) 

Die aktuelle Lektion stellt ein Portrait von Reife dar. Was bedeutet es, Reife zu haben als Christ im Glauben und als Nachfolger Jesu? Warum ist sie so wichtig und wie kann ich christliche Reife erlangen? 

„Denn sie sollen ermutigt werden, in Liebe zusammenstehen und die die tiefe und reiche Gewissheit erhalten, die mit der Erkenntnis von Christus zusammenhängt. Denn er ist das Geheimnis Gottes, und in ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.“ (Kol 2, 2-3 NeÜ) 

Ein reifer Christ ermutigt andere, begegnet ihnen mit Liebe und kann sich unter allen Umständen voller Freude fühlen, denn er weiß, dass der Herr bei ihm ist. (Vgl. Psalm 23) Durch die Erkenntnis von Jesus Christus als unseren Herrn erlangen wir als Nachfolger Weisheit und Gewissheit. 

Heutzutage werden wir überschüttet mit neuen Anschauungen, Lebensphilosophien und Denkweisen und es ist oft schwierig, sich abzugrenzen oder gegen den Strom zu schwimmen. Jeder Mensch möchte etwas erreichen, macht Jagd auf etwas - siehe dazu unsere Serie zur „Jagd nach der Erfüllung“ ( https://youtu.be/mBFVHgKtJcU ) – und  durch geistliche Reife können wir Irrlehren und falsche Philosophien erkennen, weshalb sie so wichtig ist. „Ich sage das, damit euch niemand durch seine Überredungskünste zu Trugschlüssen verleitet. Denn obwohl ich nicht direkt bei euch sein kann, im Geist bin ich euch nah. Und ich freue mich, weil ich euer ordentliches Leben und die Festigkeit eures Glaubens an Christus sehe.“ (Kol 2,4-5 NeÜ) 

Durch unseren gefestigten Glauben können wir ein standhaftes, stabiles Leben führen, das von dem Umgang miteinander, dem Wort Gottes und der Gemeinschaft geprägt ist. Es ist nicht immer richtig oder notwendig, was andere Lehren vertreten. Wenn wir Jesus folgen und das Wort Gottes achten, sind andere Gesetzlichkeiten oder Verbote & Vorschriften nicht mehr von Bedeutung. 

„Lebt nun auch so mit Jesus Christus, wie ihr ihn als Herrn angenommen habt! Seid in ihm verwurzelt, und gründet euch ganz auf ihn! Steht fest in dem Glauben, der euch gelehrt worden ist, und seid immer voller Dankbarkeit!“ (Kol 2, 6-7 NeÜ) 

Als reife Christen wollen wir mit Jesus gehen, standhaft und verwurzelt wie ein Baum sein, auf festem Felsen gebaut und begründet. Unsere Mitarbeit ist die Verkündung des Evangeliums und die Anbetung und Verherrlichung unseres Schöpfers. 

„…mit deiner Lebensführung und deinem unbeirrbaren Wirken, als einer, der das Wort der Wahrheit, die Gute Nachricht von Jesus Christus,3 klar und unverkürzt verkündet.“ (2.Tim 2,15 GNB) 

Sei Teil der Botschaft und ein Nachfolger Jesu, der voller Glauben, Hoffnung, Mut und Liebe die frohe Nachricht weiter erzählt und ein standhaftes Leben mit Jesus führt. 

„Wir wollen also nicht müde werden, Gutes zu tun, denn wenn die Zeit gekommen ist, werden wir die Ernte einbringen, falls wir nicht aufgeben.“ (Gal 6,9 NeÜ) 
1 Stunde 5 Minuten
In unserem aktuellen Podcast lesen wir im Kolosserbrief Kapitel 1. Diese Episode behandelt die Verse 24 bis 29 und den ersten Vers im Kapitel 2. 

Für einen Gesamtüberblick sieh dir dieses Video an und erfahre, worum es geht, (Link https://dasbibelprojekt.de/videos/kolosser/ )

Der Kolosserbrief beschreibt die Erhabenheit und Stellung Jesu Christi. In Kapitel 1 erfahren wir mehr über Jesus Christus (Vgl. Kol 1,15-17) Vor allem wissen wir, dass er von Anfang an existierte, das Abbild Gottes und auch der Schöpfer von allem ist. (Vgl. Joh 1,1-19) Jesus ist Gott und er gab sein Leben für uns hin. 

„Der Sohn spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider, und alles an ihm ist ein Ausdruck des Wesens Gottes. Er erhält das Universum durch die Macht seines Wortes. Nachdem er uns durch seinen Tod von unseren Sünden gereinigt hat, setzte er sich auf den Ehrenplatz an der rechten Seite des herrlichen Gottes im Himmel.“ (Hebräer 1,3 NLB) 

Um Jesus stärker in dein Leben einzubringen, lerne ihn besser kennen und sieh dir unsere Serie „Echter Jesus“ an!

https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Wir sehen Jesus als das Haupt unserer Gemeinde, denn wir wollen ihm nachfolgen, so sein wie er und daraus lernen, Christ zu sein und die gute Nachricht weiterzugeben. (Vgl. Kol 1, 18-23) 

In den Versen 24 bis 29 finden wir ein Portrait eines Dieners, eines Nachfolgers Jesu Christi. 

„Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Ich setze also meinen Körper für das ein, was von den Leiden des Messias für seinen Leib, die Gemeinde, noch aussteht. 25 Gott hat mich beauftragt, ihr zu dienen und so auch bei euch sein Wort voll und ganz zu verkündigen. 26 Es geht nämlich um das Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war, jetzt aber denen enthüllt wurde, die zu ihm gehören. 27 Ihnen, seinen Heiligen, wollte Gott diesen herrlichen Reichtum zeigen. Denn sein Geheimnis ist auch für die anderen Völker bestimmt: und das ist Christus – Christus, der in euch lebt und eure Hoffnung auf die Herrlichkeit ist. 28 Diesen Christus verkündigen wir, indem wir die Menschen ermahnen und sie mit aller Weisheit, die Gott uns geschenkt hat, belehren. Denn wir möchten sie als Menschen, die in Christus erwachsen geworden sind, vor Gott hinstellen. 29 Für dieses Ziel setze ich mich mit aller Kraft ein und vertraue dabei auf das, was er in mir schafft, er, der so mächtig in mir wirkt.“ (Kol 1,24-29 NeÜ)

Paulus schreibt von Leiden, und das ist es, was wir verstehen sollten: Leid ist unvermeidbar, egal, ob es sich um körperlichen Schmerz oder seelischen handelt. Als Christen stehen wir unter ständiger Beobachtung und unser Leid entsteht durch Missverstehen, Verfolgung und Vorurteile. Doch in Christus sind wir stark, das ist unsere Botschaft und ebenso unsere Verantwortung, das Wort Gottes weiterzugeben, unsere Mitmenschen über Glauben zu lehren und sie zu ermahnen, ebenso wie sie zu ermutigen. Aus Christus beziehen wir unsere Kraft und Hoffnung, sodass wir uns nicht abbringen lassen vom Weg und Mitgefühl gegenüber anderen Menschen zeigen können. 

Sei Teil der Botschaft und erhalte einen Überblick über den gesamten Kolosserbrief & erfahre, welche Stellung Jesus im Glauben hat und was einen Diener und Nachfolger Jesu Christi auszeichnet!
59 Minuten
In unserer aktuellen Episode des Podcasts „Vers für Vers durch Kolosser“ befinden wir uns im ersten Kapitel in den Versen 18 bis 23. 

Der Kolosserbrief ist ein kraftvoller Brief, der unseren Herrn Jesus Christus erhebt, und Paulus lobt und preist ihn. Einerseits warnt Paulus vor Irrlehren, andererseits ermutigt er die Gemeinde und gibt Ratschläge für ein gutes Zusammenleben. 

Für einen Gesamtüberblick sieh dir hierzu dieses Video an! (http://bit.ly/2J1Rc9v) 

Jesus Christus steht im Mittelpunkt des Briefes, der wie kein anderer Brief den Reichtum und die Fülle zeigt, die wir in Jesus, durch Jesus und mit Jesus haben.  

Aus den bisherigen Versen haben wir viel über seine Rolle, sein Wirken und seine Beziehungen gelernt. 

Die Verse 12 bis 14 zeigen uns 4 Dinge, die durch Jesus Christus für uns geschehen sind. 

„Dann werdet ihr mit Freude dem Vater danken, dass er euch fähig gemacht hat, an dem Erbe teilzuhaben, das für sein heiliges Volk im Licht bestimmt ist. 13 Er hat uns aus der Gewalt der Finsternismächte befreit und uns unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt. 14 Ja, durch ihn, unseren Herrn, wurden wir freigekauft, und durch ihn sind uns die Sünden vergeben.“ (Kol 1,12-14 NeÜ) 

1. Wir sind befreit aus der Gewalt der Finsternismächte. (Vers 13)

2. Er hat uns transferiert unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes. (Vers 13)

3. Wir wurden freigekauft durch sein Blut. (Vers 14)

4. Unsere Sünden sind uns vergeben. (Vers 14)

Hier kannst du dir nochmal die vorige Episode anhören, die unsere bisherigen Erkenntnisse zum Evangelium und zu Jesus zusammenfassen.    https://youtu.be/ov_MDApdPKw

Die Verse 15 bis 17 sprechen von Dingen, die auf die Gottheit Jesu verweisen und seine Beziehung zur gesamten Schöpfung beschreiben. (Vgl. auch Joh 1,1-3+14) 

„Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über allem Geschaffenen steht. 16 Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden: das Sichtbare und das Unsichtbare; Thronende und Herrschende; Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. 17 Er steht über allem, und alles besteht durch ihn.“ (Kol 1, 15-17 NeÜ) 

Jesus ist Gott und das Abbild Gottes. Er ist Schöpfer, hat schon immer existiert und er hält die Schöpfung - das Universum, die Welt - zusammen. 

Wir stellen ebenfalls fest, dass Jesus der Begründer und das Haupt der Gemeinden (wortwörtlich: Versammlung) ist. Jesus nennt selbst das Wort „Gemeinde“ und erklärt seinen Jüngern, was es bedeutet, ihm zu folgen. (Vgl. Mt 16,18-28) 

Wir sehen die Apostel als die Säulen der ersten Gemeinden an (Vgl. Gal 2,9) und das Haupt stellt Jesus Christus dar. 

Jesus ist der Eine und Einzige, er ist Anfang und Ende, er war schon immer da, und durch seine Auferstehung glauben wir. Durch seine Erhabenheit und Herrschaft sind wir Nachfolger. (Vgl. Kol 1, 20-22) 

Durch seine Versöhnung (Vgl. Röm 5,6-11) sind wir aus der Sünde zurückgeholt, um Frieden durch den Glauben und eine Beziehung mit Jesus zu haben.  „…um euch wieder in die Gegenwart Gottes zurückzuholen und euch heilig und makellos vor sich hinzustellen.“ (Vers 22 NLB) 

Hier erfährst du mehr über die Person Jesus und sein Wirken!   https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Sei Teil der Botschaft und lies mit uns die kraftvollen Worte über den Einen, der durch sein Wirken & seine Erhabenheit sein Reich auf dieser Welt begründet hat und sich für uns hingegeben hat, damit wir die Verbundenheit mit Gott und seine Macht erleben dürfen! 
1 Stunde
Wir befinden uns im ersten Kapitel des Briefes an die Kolosser und setzen fort mit den Versen 9 bis 17. 

Der Brief an die Kolosser beschreibt die Position und Erhabenheit Jesu Christi. Möchtest du mehr über die Person Jesus erfahren, sieh dir hierzu unsere Serie „Echter Jesus“ an und erfahre, welche Bedeutung er für uns hat.

https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Im letzten Podcast haben wir Wahrheiten zum Evangelium entdeckt, nämlich dass die frohe Botschaft gehört werden muss. (Vgl. Röm 10,17) https://youtu.be/44yVcFbufVU

Außerdem wissen wir, dass das Wort Gottes die Wahrheit widerspiegelt (Joh 14,6), sich in der Welt ausbreitet und dass die Geschichten der Bibel Glauben hervorbrachten & Hoffnung und Liebe Früchte aus der Kraft des Wortes Gottes sind. (Vgl. Kol 1, 5-7) 

Der Brief an die Kolosser soll die Gemeinde in Kolossä ermutigen und in ihrem Glauben stärken, indem Paulus von der Kraft und Herrlichkeit Jesu Christi berichtet.

„…Seitdem hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten. Wir bitten Gott, dass er euch erkennen lässt, was sein Wille ist, und dass er euch mit Weisheit und geistlichem Verständnis erfüllt. 10 Denn ihr sollt den Herrn mit eurem Leben ehren und ihn erfreuen mit allem, was ihr tut. Euer Leben wird dann als Frucht alle Art von guten Werken hervorbringen, und ihr werdet Gott immer besser verstehen. 11 Ihr werdet auch die herrliche Kraft Gottes an euch erfahren, damit ihr alles geduldig und standhaft ertragen könnt. 12 Dann werdet ihr mit Freude dem Vater danken, dass er euch fähig gemacht hat, an dem Erbe teilzuhaben, das für sein heiliges Volk im Licht bestimmt ist. 13 Er hat uns aus der Gewalt der Finsternismächte befreit und uns unter die Herrschaft seines geliebten Sohnes gestellt. 14 Ja, durch ihn, unseren Herrn, wurden wir freigekauft, und durch ihn sind uns die Sünden vergeben.“ (Kol 1, 9-14 NeÜ) 

Paulus betet für die Gemeinde, dass sie Erkenntnis erlangen und so stark und sicher im Glauben sein können. Im nächsten Teil beginnt er seinen lyrischen Text zur Göttlichkeit und Erhabenheit Jesu Christi. 

„Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über allem Geschaffenen steht. 16 Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden: das Sichtbare und das Unsichtbare; Thronende und Herrschende; Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. 17 Er steht über allem, und alles besteht durch ihn.“ (Kol 1, 15-17 NeÜ)

Jesus ist Gott und Jesus ist das Abbild Gottes.  

„Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. 2 Von Anfang an war es bei Gott. 3 Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. […] 14 Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1, 1-3 + 14 NeÜ)

Dadurch erkennen wir auch, dass Jesus, als gegebener Sohn Gottes, ebenso Schöpfer ist, er von Anfang an existierte und die Schöpfung zusammenhält. 

„Der Sohn spiegelt die Herrlichkeit Gottes wider, und alles an ihm ist ein Ausdruck des Wesens Gottes. Er erhält das Universum durch die Macht seines Wortes. Nachdem er uns durch seinen Tod von unseren Sünden gereinigt hat, setzte er sich auf den Ehrenplatz an der rechten Seite des herrlichen Gottes im Himmel.“ (Hebr 1,3 NLB) 

Sei Teil der Botschaft und erfahre, wie herrlich und stark das lebendig gewordene Wort Gottes wirken kann und finde heraus, was es für dich und deinen Glauben bedeutet, einen Schöpfer wie ihn zu haben! 
57 Minuten
 Nun gehen wir Vers für Vers durch den Kolosserbrief und starten mit Kapitel 1 Verse 1 bis 8. 

Der Kolosserbrief ist ein Brief, der die Größe und Erhabenheit Jesu Christi darlegen soll. Die ersten beiden Kapitel beinhalten theologische Aussagen des Paulus, die letzten beiden Kapitel geben praktische Ratschläge für die Gemeinde. 

Paulus wollte mit diesem Brief Irrlehren, damals jüdische Gesetzlichkeit und griechischen Mystizismus, bekämpfen und fokussierte sich dabei auf die Wahrheit über den echten Glauben und den echten Jesus. (Vgl. Kapitel 2) 

Hier erfährst du alles, was du über die Person Jesus wissen solltest! ️ https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Paulus erkennt, dass die Gemeinde durch die Verkündung der Botschaft zum Glauben gekommen ist. Er ist dankbar, „weil wir von eurem Glauben an Christus Jesus gehört haben und von eurer Liebe zu allen, die Gott geheiligt hat. Ausgelöst wurde das durch die Hoffnung auf das, was im Himmel für euch bereitsteht. Von ihr habt ihr ja schon gehört, als die Wahrheit des Evangeliums zu euch kam.“ (Kol 1,4-5 NeÜ) 

Auch in anderen Briefen betont er, wie wichtig es ist, das Evangelium zu verkünden und dass Menschen durch Hören und Zuhören zum Glauben kommen. (Vgl. Röm 10,13-17 + Eph 1,13) 

Unsere erste wichtige Erkenntnis ist: „Das Evangelium muss gehört werden.“ 

In unserer Serie „Fake News“, wollen wir falsche Nachrichten aufdecken und die echte Wahrheit finden.  ️ https://youtu.be/PgXROhpTQYY

Wer Jesus kennengelernt hat, der weiß, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. (Vgl. Joh 14,6) Durch das Wort Gottes, und durch Jesus gelangen wir zur Wahrheit: „Das Evangelium ist die Wahrheit.“ 

„Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg und erzieht uns zu einem Leben, wie es Gott gefällt.“ (2.Tim 3,16 NeÜ) 

Durch Paulus Briefe und durch den wachsenden Glauben der Gemeinden hat sich die frohe Botschaft verbreitet und Früchte getragen, und das bis heute! 

„Diese Botschaft ist nicht nur bei euch, sondern auch in der ganzen Welt bekannt. Überall breitet sie sich aus und bringt Frucht. So geschieht es auch bei euch, seit ihr sie das erste Mal gehört und die Wahrheit der Gnade Gottes erkannt habt.“ (Kol 1,6 NeÜ) 

Unsere Erkenntnis: „Das Evangelium breitet sich in der ganzen Welt aus.“

„ [...] Doch das Wort Gottes kann man nicht in Fesseln legen.“ (2.Tim 2, 9 NeÜ) 

„Das Evangelium bringt Frucht hervor“, indem wir es hören, anfangen zu glauben und vor allem, weil wir wissen, was Gott und Jesus für uns bewirkt haben. (Vgl. Joh 3,16ff) 

Durch ihn haben wir Glauben. Glaube blickt zurück auf das Vergangene, auf das Leben, Wirken und die Auferstehung Jesu. Durch diesen Glauben haben wir Hoffnung. Indem wir hoffen, bleiben wir standhaft und können den Weg mit Jesus gehen mit Gewissheit, Wahrheit und ewigem Leben. Durch die Liebe Jesu zu uns und durch unsere Nachfolge in Jesus Christus werden wir erfüllt mit Freude und Liebe. Liebe blickt um sich und möchte dienen, so wie wir Jesus und dem Herrn und anderen Menschen dienen können. 

Paulus Glaube, Hoffnung und seine Liebe zu den Menschen und den Gemeinden, also die Früchte des Evangeliums, sind bis heute sichtbar. 

Sei Teil dieser frohen Botschaft und lies mit uns Vers für Vers durch Kolosser, der dir die Größe und Erhabenheit Jesu Christi und seines Wirkens auf uns Menschen offenbart! 
44 Minuten
In unserem Podcast „Vers für Vers durch Kolosser“ lesen wir einen sehr kraftvollen, ausdrucksstarken Brief über die Erhabenheit und Vormachtstellung Jesu Christi. 

Paulus schreibt an die Gemeinde in Kolossä, wo er selbst nie war, deren Glaube jedoch spürbar gewachsen ist. Er dankt ihnen, ermutigt sie, als Nachfolger Jesu standhaft zu bleiben und warnt sie vor falschen Lehren. 

Wir möchten dich ebenfalls dazu ermutigen, beim Lesen auf 4 Dinge zu achten.

1. Achte darauf, was Paulus über Irrlehren zu sagen hat.

„Ich sage das, damit euch niemand durch seine Überredungskünste zu Trugschlüssen verleitet.“ (Kol 2,4 NeÜ) 

„Lasst euch nicht durch spekulative Weltanschauungen und anderen hochtrabenden Unsinn einfangen. So etwas kommt nicht von Christus, sondern beruht nur auf menschlichen Überlieferungen und entspringt den Prinzipien dieser Welt.“ (Kol 2,8 NeÜ) Paulus meint damit die Gesetze der Tora (z.B. Essgebote, Einhaltung von Feiertagen, Beschneidung) als auch den griechischen Mystizismus (z.B. Vielgötterglaube) (Vgl. Kol 2)

In unserer Serie „Fake News“ erfährst du mehr über falsche Wahrheiten unserer Zeit. https://youtu.be/PgXROhpTQYY

2. Halte Ausschau nach der absoluten Erhabenheit Jesu Christi. 

Ein Kernstück des Briefes ist der lyrische Text in Kapitel 1, der Jesus preist und seinen Reichtum und seine Vormachtstellung beschreibt. 

„Er, Christus, ist das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über allem Geschaffenen steht. Denn durch ihn ist alles, was es im Himmel und auf der Erde gibt, erschaffen worden […] Er steht über allem, und alles besteht durch ihn.“ (Vgl. Kol 1, 15-22) 

Wenn du Jesus noch nicht so gut kennst, hast du hier die Möglichkeit, den echten Jesus als Person und Sohn Gottes kennenzulernen! https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

„und in ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.“ (Kol 2,3 NeÜ) 

3. Beachte die Situation in der Gemeinde Kolossä. 

Paulus war nie persönlich in der Gemeinde, jedoch wuchs ihr Glauben stetig, und er war sehr dankbar dafür. (Vgl. Kap 1, 3-10 + Kap 2,1) 

Hier lässt sich gut erkennen, welch große Kraft das Evangelium hat und welche Auswirkungen das Wort Gottes auf die Menschen hat. 

Paulus konzentriert sich sehr deutlich auf die positiven Dinge im Glauben, relativ kurz spricht er über die Irrlehren, und umso mehr preist er Jesus, dankt der Gemeinde und ermutigt sie. (Vgl. Kap 3)

4. Lies den Brief nochmal und nochmal und beachte, dass ein Verurteilter, ein entlaufener Sklave, zurückgeschickt und aufgenommen wurde. 

Paulus schickte einen zweiten Brief an Philemon, den Besitzer des Sklaven Onesimus, und bat die Gemeinde, ihn als gläubigen Bruder wiederaufzunehmen. (Vgl. Philemon)

Der folgende Überblick kann dir beim erneuten Lesen des Briefes an die Kolosser eine Struktur geben.

Kap 1, 1-2 Anrede und Gruß, Wörter „Gnade“ und „Frieden“ 

Kap 1, 3-14 Danksagung und Gebet  

Kap 1, 15-23 Erhabenheit des Sohnes Gottes

Kap 1, 24 bis Kap 2,5 Die Rolle des Paulus 

Kap 2, 6-23 Christus gegen religiöse und spirituelle Verführungen aller Art

Kap 3, 1-11 Die neue Basis für unser Verhalten als Nachfolger Jesu, welche aus dem Inneren kommt, aus dem neuen Leben

Kap 3, 12 bis Kap 4, 6 Wie das Leben eines Nachfolgers Jesu wirklich aussieht

Kap 4, 7-18 abschließende Grüße

Jesus ist der Reichste, der Größte, das Höchste, das Tiefste, die Erkenntnis und als Gläubige und Nachfolger haben wir Anteil an dieser Fülle, am Reichtum. Wir sind in ihm verborgen und gehören zu ihm. Sei Teil der Botschaft und erfahre, welche Worte unzählige Menschen stark im Glauben gemacht haben! 
58 Minuten
Vers für Vers durch den Kolosserbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church

In der zweiten Episode unseres Podcasts „Vers für Vers durch Kolosser“ fassen wir die wichtigsten  Punkte des Briefes für dich zusammen. 

Obwohl Paulus selbst nie in Kolossä war, wirkte er doch so weit und schrieb diesen kraftvollen Brief, in dem er neue, im Glauben junge Menschen ermutigt, in der Wahrheit Jesu Christi zu bleiben und sie vor falschen Irrlehren warnt.

Sei Teil der Botschaft und erfahre, vor welchen Irrlehren wir auch heutzutage Halt machen sollten und durch welches Verhalten wir einem Leben durch, von und für Christus einen Schritt näher kommen! 

„Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1,14 NeÜ)

Hör dir unseren zweiten Podcast an! https://apple.co/2Htvi0g

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60 Minuten
 Vers für Vers durch den Kolosserbrief mit Karl Michael Pilsl

Wir starten einen neuen Podcast, in dem wir näher auf den Brief an die Kolosser eingehen. In dieser ersten Episode klären wir dich über die Hintergründe dazu auf und thematisieren ein wichtiges Problem, das nicht nur die Gemeinde in der Stadt Kolossä betraf, sondern auch heute noch eine große Rolle spielt.

Der Brief an die Kolosser besteht aus 4 Kapiteln mit 95 Versen.   

Paulus verfasste diesen – ebenso wie Epheser, Philipper und Philemon – selbst und zu der Zeit, als er im römischen Gefängnis saß.  

Paulus‘ Wirken in Ephesus bewirkte die Gründung der Gemeinde in Kolossä (Apostelgeschichte 19) durch seinen Schüler und Gelehrten Epaphras, der auch die Gemeinden in Laodizea und Hierapolis begründete. 

Epaphras kam zu Paulus ins Gefängnis und berichtete ihm von den Irrlehren, die sich in Kolossä verbreiteten, woraufhin dieser Brief entstand. Er besteht aus einem persönlichen,  theologischen und praktischen Teil.

In diesem Video vom Bibel Projekt findest du eine kurze Zusammenfassung über den Aufbau und Hintergrund des Kolosserbriefes.

https://youtu.be/nLMMB4ZeHT8

In diesem Brief an die Kolosser geht es um die Erhabenheit und die Kraft von Jesus Christus. Der Leitsatz könnte sein: „Christus ist das Zentrum.“. Paulus appelliert an die Gemeinde in Kolossä und erinnert sie an das Erlösungswerk Jesu Christi. 

Wenn du mehr zur Person Jesus Christus erfahren möchtest, sieh dir die Serie „Echter Jesus“ an und erfahre, was er für die Menschen getan hat.

http://bit.ly/Echter-Jesus-E1

Schon im ersten Kapitel und persönlichen Teil des Briefs erfahren wir mehr über Jesus und welche Bedeutung er für die Menschen hatte und hat. (Ko 1, 15-23) 

Die Irrlehren, die Paulus in diesem Brief bekämpft, sind kulturell bedingt und werden ab Kapitel 2 – theologischer Teil – behandelt. Auf der einen Seite gibt es den mystischen Polytheismus, also Vielgötterglaube, auf der anderen Seite die strengen Gesetze der jüdischen Tora. Paulus warnt: „Lasst euch nicht durch spekulative Weltanschauungen und anderen hochtrabenden Unsinn einfangen. So etwas kommt nicht von Christus, sondern beruht nur auf menschlichen Überlieferungen und entspringt den Prinzipien dieser Welt.“ (Ko 2, 8) 

Aufgrund des Zwiespalts durch kulturelle Unterschiede – nicht nur im Glauben - und durch das Eingehen von Kompromissen kam es zu diesen Problemen. 

Und auch heute noch, wo viele unterschiedliche Menschen mit den verschiedensten Kulturen zusammenleben, gibt es mehr denn je die unterschiedlichsten Weltanschauungen und Glaubensrichtungen & Religionen.

Paulus gibt im praktischen Teil des Briefs Ratschläge zur Umsetzung, indem er vom Leben als „neuer Mensch“, als Nachfolger Jesu berichtet. (Kapitel 3-4) 

„Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat! Wie der Herr euch vergeben hat, müsst auch ihr vergeben! Doch das Wichtigste von allem ist die Liebe, die wie ein Band alles umschließt und vollkommen macht. Wir wünschen euch, dass der Frieden, der von Christus kommt, euer Herz regiert, denn als Glieder des einen Leibes seid ihr zum Frieden berufen. Und seid dankbar!“ (Ko 3, 13-15 NeÜ)  

Sei Teil dieser kraftvollen Botschaft über die Wirksamkeit Jesu Christi und erfahre mehr zur Entstehung dieses Briefes an eine Gemeinde, die verwirrt und zerrissen war im Glauben.       

Paulus wünscht sich Freude, Liebe und Frieden für die Gemeinde. Und das ist es, was auch wir in einer Zeit brauchen, in der viele unterschiedliche Menschen und Kulturen zusammenleben und wo viele auf der Suche nach genau dem sind. 

  Text von Stefanie Nicole. 
1 Stunde 9 Minuten
 Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church

Ganz egal, wo du gerade stehst und wie „tief unten“ du jetzt bist, wichtig ist, den Glauben und die Lebensfreude nicht zu verlieren.

Paulus durchlebte unvorstellbares Leid, war dem Tod schon mehr als genug nahe (Vgl. 2. Kor 11, 23-29) und verfasste dennoch mit einer Leidenschaft und Freude einen Brief an die erste Gemeinde Europas, die Philipper. Ganze 38 Mal schrieb er das Wort „Christus“ und 17 Mal lesen wir „Freude“ bzw. „freut euch“ in diesem Schriftstück.

Paulus‘ Botschaft ist mehr als nur eine Aufforderung, sich zu freuen. Vielmehr vermittelt er uns eine Geisteshaltung, ein Mind-Set, womit wir die täglichen Herausforderungen, aber auch schlechte Einflüsse von außen erfolgreich überwinden und gemeinsam stärker im Glauben und in der Freude wachsen können.

Die Kernaussagen der 4 Kapitel zeigen uns, welche Rolle Jesus Christus in unserem Leben hat. Er ist sowohl unser Lebensinhalt (Kap 1) und unser Lebensvorbild (Kap 2), als auch unser Lebensziel (Kap 3) und unsere Lebenskraft (Kap 4).

Die ersten beiden Kapitel findest du hier zusammengefasst: https://youtu.be/2PrbVeNsWxA

Und in dieser letzten Episode fassen wir für dich die Aussagen, Botschaften und deinen persönlichen Gewinn aus den Kapiteln 3 und 4 zusammen.

Kapitel 3 beginnt mit der Warnung vor falschen Propheten & irdischer Gesetzlichkeit und zeigt gleichzeitig den wahren, inneren Gewinn auf, den wir durch die Nachfolge Jesu erlangen: „Und zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb vertraue ich nicht mehr auf meine Gerechtigkeit, die aus dem Befolgen des Gesetzes kam, sondern auf die Gerechtigkeit, die ich durch den Glauben an Christus habe, auf die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und dem Glaubenden zugesprochen wird.“ (Phil 3, 9 - NeÜ)

Paulus ist nicht stolz auf seine „menschlichen Anstrengungen“ oder Besitztümer, sondern erkennt den enormen Wert des Glaubens für sich.

Durch die Erkenntnis Jesu Christi können wir uns richtig positionieren, ihm nachfolgen und eine Gemeinschaft mit ihm haben. Wir erfahren, was wahre Gerechtigkeit bedeutet und streben nach dem höchsten Gewinn. (Vgl. Phil 3, 12-14)

Unter diesem Link findest du Ermutigung und Unterstützung dabei, dich neu zu fokussieren auf den Weg mit Jesus und dem Herrn: https://youtu.be/tmmSKqKsSfg

In Kapitel 4 geht es um die Lebenskraft, die uns das Leben im Glauben an Jesus Christus bringt. Dabei hebt Paulus die Bedeutung einer funktionierenden Gemeinschaft hervor und ebenso den Umgang mit Sorgen und Problemen, nämlich „bringt eure Anliegen im Gebet mit Bitte und Danksagung vor Gott! Und sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer Innerstes und eure Gedanken beschützen…“ (Vgl. Phil 4, 4-9)

Hier lernst du, kraftraubenden Ballast loszulassen und zu neuer Energie zu gelangen: https://youtu.be/sDYS8rVIFjI

Damit unsere Freude & Dankbarkeit also steigt, ist eine unterstützende, großzügige  Gemeinde sowie das Vertrauen in Gottes Versorgung und Kraft wesentlich.

Ganz egal, wie es dir in deinem Glauben gerade geht, wichtig ist, dir bewusst zu sein, welche Freude das Evangelium erschafft und welche Denkweise dir Kraft gibt, Jesus nachzufolgen und an ihm festzuhalten, damit auch du gehalten wirst im Vertrauen auf die Herrlichkeit und Treue des Herrn.

  Text von Stefanie Nicole.

Hör dir unseren zweiten Podcast an! https://apple.co/2Htvi0g

Besuche unsere Website! https://www.oasechurch.tv/
56 Minuten
In unserer finalen Episode der Serie „Vers für Vers durch Philipper“ lesen wir in Kapitel 4 die Verse 10 bis 23. 

Auch in den letzten Zeilen fehlt es Paulus nicht an Freude und Dankbarkeit:  

„Es war mir eine große Freude und ein Geschenk vom Herrn, dass eure Fürsorge für mich wieder aufgeblüht ist. Ich weiß natürlich, dass ihr immer um mich besorgt wart, aber eine Zeit lang hattet ihr keine Gelegenheit dazu. 

Ich sage das nicht, weil ich unbedingt etwas gebraucht hätte; denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ich kann in Armut leben und mit Überfluss umgehen. Ich bin in alles eingeweiht. Ich weiß, wie es ist, satt zu sein oder zu hungern; ich kenne Überfluss und Mangel. Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ (Phil 4, 10-13 – NeÜ)  

Paulus wurde im Gefängnis in Rom von der Gemeinde Philippi unterstützt, sie sandten den Boten Epaphroditus zu ihm, was Paulus stärkte. 

Durch diese Verbundenheit mit der Gemeinde wurden die Freude und die Dankbarkeit auf beiden Seiten gestärkt, was wir als wichtiges Prinzip im Glauben ansehen. 

Im Psalm 23 (NeÜ) spricht David: „Der Herr ist mein Hirt, mir fehlt es an nichts.“ 

Dennoch leben wir in einer Zeit, in der viele Menschen mehr wollen. Mehr Geld, mehr Macht, mehr Leistung, mehr Besitztümer…einfach immer mehr. Eine ständige Unzufriedenheit und unrealistische Erwartungen erzeugen ein immer größer werdendes Loch, das sie einfach nicht füllen können. Deshalb ist unser zweites Prinzip, genügsam mit Gottes Versorgung zu sein. Es ist nicht wichtig, WAS wir haben, sondern WER Teil unseres Lebens ist. Dieser Link führt dich zur Serie „Leichter Leben“, wo du herausfindest, was man verlieren sollte, um erfüllter leben zu können: https://apple.co/2DMr40B

In Kapitel 4 lautet unser Leitsatz ja: „Christus ist meine Lebenskraft“ und durch die Beziehung zu Jesus Christus und das Evangelium stärkt sich unser Glaube. Wir sind überzeugt von Gottes Kraft. „Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ (Phil 4, 13 – NeÜ) 

Möchtest auch du Jesus besser kennenlernen, dann sieh dir HIER unsere Serie „Echter Jesus“ an und erfahre, wer er wirklich war!

In den letzten Zeilen (14-23) geht es um Geld und Großzügigkeit, und wir nehmen uns daraus 4 Einsichten zu Herzen. 

Großzügigkeit ist lobenswert. „Wer auf sein Geld vertraut, kommt zu Fall; / doch wer gottgefällig lebt, wird sprossen wie das frische Grün.“ (Sprüche 11, 28 – NeÜ)   

Großzügigkeit und Geben haben einen gewaltigen Effekt. „Nicht, dass ich es auf euer Geld abgesehen hätte; mir ist es viel wichtiger, dass euer Geben euch selbst beschenkt.“ (Phil 4,17 – NeÜ)

Großzügigkeit/Geben wird belohnt. „Mein Gott wird euch aus seiner überaus reichen Herrlichkeit durch Jesus Christus alles geben, was ihr braucht.“ (Vers 19)  

Großzügigkeit bewirkt, dass Gottes Familie wächst. Wenn wir einander helfen, uns für andere hin-geben und großzügig sind, so entwickelt sich Vertrautheit und eine Beziehung entsteht. Großzügig zu sein tut gut und vereint, so wie Paulus und seine Gemeinden.  

Oft ist es nicht leicht, in diesen Zeiten, wo man immer mehr haben und immer besser sein will, Großzügigkeit zu üben. Doch oft sind es schon Kleinigkeiten, ein Lächeln, eine helfende Hand oder ein paar Münzen, die Größeres bewirken. Paulus schrieb Briefe, die Gemeinden wuchsen und bis heute wird durch das Wort Gottes die Botschaft von Jesus Christus erzählt. Sei ein Teil davon und fühle dich im Glauben gestärkt mit Freude, Zuversicht und einer Gemeinde, die dich auf deinem Weg unterstützt!
52 Minuten
Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church

Wir befinden uns bereits in der Zielgeraden mit dem Philipperbrief und setzen mit den Versen 6-9 des Kapitel 4 fort. 

Die 3 Kernaussagen der ersten 3 Kapitel des Philipperbriefes sind chronologisch betrachtet:

Christus ist mein Lebensinhalt: 

"Denn der Inhalt meines Lebens ist Christus, und ´deshalb` ist Sterben für mich ein Gewinn." (Phil 1,21 NGÜ)

Christus ist mein Lebensvorbild: 

"Es ist die Haltung die Jesus Christus uns vorgelebt hat" (Phil 2,5 NGÜ)

Christus ist mein Lebensziel: 

Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat." (Phil 3,14 NeÜ)  

Wenn du dir die 2 ersten Kapiteln nochmals, in einer knappen Zusammenfassung, anhören möchtest, 

findest du hier den Link dazu: https://apple.co/2XnTWU1

In diesem Kapitel 4 liegt der Fokus auf CHRISTUS IST MEINE LEBENSKRAFT, somit ist der tragende Vers des Kapitel 4 

"Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche." (Phil 4,13 NLB)

In der heutigen Botschaft erfährst du, wie du ein Überwinder deiner Sorgen wirst und 3 Gründe warum Sorgen für dein Leben nicht zielführend sind. 

Darüber hinaus lernst du 3 Formen des richtigen Denkens kennen.

Das Ziel der heutigen Botschaft besteht darin, dass der Friede und die Freude Gottes für dich in deinem Leben begreifbar und erlebbar werden!

"Und sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer innerstes und eure Gedanken beschützen, denn ihr seid ja mit Jesus Christus verbunden" (Phil 4,7 NeÜ)

Höre dir am besten noch heute die kraftvolle Botschaft an, werde zu einem Überwinder deiner Sorgen und lasse den Frieden Gottes in dein Herz einziehen.

  Text von Matthieu Ndo.  

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1 Stunde 5 Minuten
Vers für Vers durch den Philipperbrief mit Karl Michael Pilsl, Senior Pastor der Oase Church

In unserer 10. Episode der Serie „Vers für Vers durch Philipper“ beenden wir das dritte Kapitel (Vers 17-21) und beginnen anschließend mit Kapitel 4 (Vers 1-5). 

Unsere bisherigen, kapitelbezogenen Botschaften sehen Christus als unseren Lebensinhalt (Kap 1), unser Lebensvorbild (Kap 2) und Christus als unser Lebensziel (Kap 3). 

Du kannst hier: https://apple.co/2XnTWU1 eine Zusammenfassung der ersten beiden Kapitel finden! 

In den letzten Versen des 3. Kapitels warnt Paulus erneut (Vgl. Phil 3, 2) vor falschen Propheten. 

„Denn es gibt viele, vor denen ich euch schon oft gewarnt habe und es jetzt unter Tränen wiederholen muss. Durch ihr Verhalten zeigen sie, dass sie Feinde vom Kreuz des Christus sind. Sie werden im Verderben enden, denn ihr Bauch ist ihr Gott, und sie sind stolz auf das, was ihre Schande ist. Sie denken nur an die irdischen Dinge.“ (Phil 3, 18-19 -NeÜ) 

Möchtest du weniger an irdischen Dingen oder vielleicht negativen, demotivierenden Gefühlen festhalten, dann sieh dir die ersten zwei unserer Botschaften der Serie „Leichter Leben“ an: http://bit.ly/2IEFT8q

Paulus fordert außerdem dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und einander zu unterstützen. 

„Nehmt mich als Vorbild, Geschwister; und lernt auch von denen, die unserem Beispiel folgen!“ (Phil 3,17 -NeÜ) 

Hand in Hand sollen Gläubige den Weg gemeinsam und mit Freude gehen. Was uns darüber hinaus verbindet, ist die himmlische Sehnsucht. „Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus.“ (Vers 20) 

Als Himmelsbürger wollen wir Jesus folgen, um schließlich bei ihm und dem Herrn zu sein. 

In unserer Serie „Jetzt oder Nie“ bekommst du Unterstützung dabei, dich für den Weg Jesu zu entscheiden und ihm nachzufolgen: https://youtu.be/Da8ZWLGFS00 

In Kapitel 4 sehen wir Christus als unsere Lebenskraft, aus der wir Freude und Mut schöpfen können. 

„Deshalb bleibt dem Herrn unbedingt treu, meine lieben Geschwister! Ich sehne mich nach euch, denn ihr seid meine Freude und die Belohnung für meine Arbeit.“ (Phil 4, 1-2) 

Paulus gibt uns 5 Dinge, die eine gut funktionierende Gemeinde tragen. 

Er selbst hatte ein großes Herz und Freude an jedem Mitglied in der Gemeinde. Zudem fordert er zu Versöhnung auf (Vers 2-3), die schließlich zu mehr Stabilität und festem Stand führt. Im NT schreibt Paulus die Worte „steht fest“ 14 Mal, so auch hier. (Vgl. Phil 4,1 -LUT)

Mit freudvollem Herzen und Sanftmut lebte auch Jesus und schuf die wohl größte Gemeinschaft. 

Wenn auch du mehr über die Person Jesus erfahren möchtest, sieh dir unsere Botschaften der Serie „Echter Jesus“ an: http://bit.ly/2ZkDxBI

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1 Stunde 3 Minuten
Wir befinden uns im Brief an die Philipper und thematisieren in dieser Episode das Kapitel 3, 8 – 16.  

In den Versen 8 – 11 greifen wir 5 Dinge heraus, die wir als Geschenke bzw. Gewinne in unserem Leben im Glauben betrachten. 

„Ja wirklich, alles andere erscheint mir wertlos, wenn ich es mit dem unschätzbaren Gewinn vergleiche, Jesus Christus als meinen Herrn kennen zu dürfen. Durch ihn habe ich alles andere verloren und betrachte es auch als Dreck. Nur er besitzt Wert für mich.“ (Vers 8 – NeÜ) 

Unser erster Gewinn ist also die Erkenntnis Jesu Christi. Und durch diese Erkenntnis gewinnen wir unsere Position, nämlich sind wir in Christus. 

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Kor 5, 17 – LUT) Die Worte „in ihm“ kommen übrigens über 80x im Neuen Testament vor!  

Wenn wir Jesus also nachfolgen und in ihm sind, dann wollen wir nach der Gerechtigkeit Gottes leben, welche ebenso ein Geschenk Gottes ist. 

„Und zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb vertraue ich nicht mehr auf meine Gerechtigkeit, die aus dem Befolgen des Gesetzes kam, sondern auf die Gerechtigkeit, die ich durch den Glauben an Christus habe, auf die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und dem Glaubenden zugesprochen wird.“ (Vers 9 – NeÜ) 

Ein weiterer Gewinn, den wir durch das Wort Gottes empfangen, ist die Gemeinschaft mit Christus. Paulus wollte Jesus kennen und noch besser kennenlernen; und nicht nur das Schöne, sondern auch die negativen Erfahrungen. 

„Ich möchte nichts anderes mehr kennen als Christus, und ich will die mächtige Kraft, die ihn aus den Toten auferstehen ließ, an meinem eigenen Leib erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden und in ihm zu sterben, um dann auch unter denen zu sein, die aus den Toten heraus auferstehen werden.“ (Verse 10-11)   

Unser wohl höchster Gewinn, der „Siegespreis“ ist die Herrlichkeit in Jesus Christus und das ewige Leben. „Das ewige Leben bedeutet ja, dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh 17, 3 – NeÜ) 

Möchtest auch du Jesus immer besser kennenlernen, dann sieh‘ dir die Botschaften unserer aktuellen Serie „Echter Jesus“ an: https://youtu.be/4fFXC1_XMz0

Die folgenden Verse 12 -16 tragen den Titel „Lauft wie ich auf das Ziel zu“ und führen uns zu 5 Dingen, die ein Gewinner braucht, um an das Ziel zu gelangen. 

Zunächst bedarf es einer gewissen Unzufriedenheit, um die nötige Motivation für den Start aufzubringen. „Ich will nicht behaupten, das Ziel schon erreicht zu haben oder schon vollkommen zu sein; doch ich strebe danach, das alles zu ergreifen, nachdem auch Christus von mir Besitz ergriffen hat.“  (Vers 12 – NeÜ)

Im nächsten Vers schreibt Paulus: „Nein, ich bilde mir nicht ein, es schon geschafft zu haben, liebe Geschwister; aber eins steht fest: Ich vergesse das Vergangene und schaue auf das, was vor mir liegt.“ (Vers 13 – NeÜ) Somit brauchen wir auch die nötige Konzentration und den Fokus, um nicht vom Weg abzukommen. Wenn du Unterstützung und dich neu orientieren möchtest, sieh dir unsere Neujahrsbotschaften „Re-Focused“ an: https://youtu.be/tmmSKqKsSfg

Die Botschaft „Die Vergangenheit loslassen“ aus unserer Serie „Leichter Leben“ kann dir ebenso dabei helfen, Vergangenes hinter dir zu lassen! https://youtu.be/Mu0ykSvmNsw

Nun ist es wichtig, auch die Richtung und die Hingabe beizubehalten. „Doch ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin.“ (Vers 12 – HFA) 

Und schließlich können wir durch die Gemeinschaft miteinander stärker im Glauben werden. Wir möchten dich ermutigen, mit uns zu laufen für Jesus Christus unseren Herrn!
1 Stunde 5 Minuten
Im aktuellen Podcast lesen wir uns durch den Brief an die Philipper. In dieser Episode behandeln wir das Kapitel 3, Vers 1-11.

Die ersten beiden Kapitel haben wir für dich hier nochmal zusammengefasst: http://bit.ly/Philipper-E7

Paulus ertrug auch schon viel Leid: „Ich habe weit mehr Mühsal auf mich geladen, bin öfter im Gefängnis gewesen, viel mehr geschlagen worden und war häufig in Todesgefahr. […] Und zu allem kommt noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden.“ (2.Kor 11, 23 + 28 – NeÜ)

Und trotzdem verlor er nie seine Leidenschaft, Liebe und Freude. Er hat seine Freude beschützt, er bewahrte sie vor anderen. „…den falschen Missionaren, den Propheten der Verstümmelung! Denn wir sind die wirklich Beschnittenen, wir, die Gott im Geist anbeten. wir verlassen uns nicht auf menschliche Anstrengungen, sondern sind stolz darauf, zu Jesus Christus zu gehören.“ (Phil 3, 2-3 - NeÜ)

Es gibt leider viele Menschen, die glauben, du musst Werke produzieren, damit du von Gott angenommen wirst. Sie wollen dich nicht frei sehen, sondern von ihrer Gesetzlichkeit versklavt. Paulus warnt vor dieser falschen Beschneidung („Verstümmelung“), denn nicht die Taten sind es, die uns Christen ausmachen, sondern das, was GOTT getan hat; nämlich seinen Sohn für uns gegeben, damit wir in Jesus Christus dem Herrn in Liebe, Freude und Frieden leben können.

Um mehr über Jesus zu erfahren, hör dir die Botschaften unseres aktuellen Sonntags-Serie „Echter Jesus“ an: http://bit.ly/Echter-Jesus-E1

Die Einfachheit in unserem Glauben liegt in Christus und wir „…verlassen uns nicht auf das, was wir selbst tun können.“ (Phil 3,3 – HFA) Unser Glaube sagt aus, wer wir sind, nämlich Kinder Gottes. Unsere Identität muss verstanden werden.

„Denn wir sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen …“ (Phil 3,3 – LUT)

Suchst du nach einer Möglichkeit, dein Leben zu erleichtern und Dinge, Menschen oder Umstände loszulassen, die dich an der Freude hindern? Dann hör dir dazu die Botschaften unserer Serie „Leichter Leben“ an: http://bit.ly/Leichter-Leben-E1

In Botschaft 2 dieser Serie „Leichter Leben“ geht es darum, die eigene Vergangenheit loszulassen. Genau das müssen wir tun, wie Paulus sein religiöses Resümee, seine religiöse Vergangenheit, seine Herkunft losgelassen hat.

„Natürlich könnte ich mich auch auf menschliche Vorzüge berufen. […] Ich wurde beschnitten, als ich acht Tage alt war. Von Geburt bin ich ein Israelit aus dem Stamm Benjamin, ein Hebräer reinster Abstammung. Und was das Gesetz betrifft, gehörte ich zur strengen Richtung der Pharisäer.“ (Phil 3, 4-5 – NeÜ)

Paulus berichtet außerdem von seiner Begegnung und Dankbarkeit, Jesus Christus zu kennen.

„Früher hielt ich diese Dinge für einen Gewinn, aber jetzt, wo ich Christus kenne, betrachte ich sie als Verlust. Ja wirklich, alles andere erscheint mir wertlos“ (Phil 3, 7-8 - NeÜ)

„Wer sein Leben festhalten will, wird es verlieren. Wer sein Leben aber meinetwegen verliert, der wird es finden.“ (Mt 10, 39)

Wir sollen also die Freude im Herrn beschützen und aufrechterhalten, indem wir beispielsweise frei werden von falschen Regeln und Gesetzlichkeiten und zur wahren Gerechtigkeit Gottes finden. Jesus im Herzen anzunehmen, an ihn zu glauben und ihm nachzufolgen bestimmt unsere Identität und wer wir als Christen sind. Das Zeugnis des Paulus und seines wahren Glaubens und seiner Leidenschaft sind seine Briefe. Er hat viel erlitten und dennoch stets seine Freude bewahrt. Er legte seine religiöse Vergangenheit und Herkunft ab, berichtete von der echten Begegnung und seinem Weg mit Jesus und zog seinen Gewinn daraus, ein Kind Gottes zu sein, das an dessen Sohn Jesus Christus glaubt und dadurch Liebe, Freude und Frieden hat. 
1 Stunde 3 Minuten
Der Philipperbrief wurde von dem Apostel Paulus um ca. 60-62 n.Chr. in der Stadt Philippi verfasst. Philippi war eine römische Militärkolonie. In der Stadt wurde italienisches Recht (ius italicum) vollzogen. Der Philipperbrief ist ein Brief der Freude, ein Brief der Jesus Christus ganz stark betont! Das zeigen auch ganz klar die Zahlen. Im Philipperbrief finden wir 17 mal das Wort Freude und unglaubliche 38 mal das Wort Christus!

Das, was dieses überlieferte Manuskript des Paulus für uns so einzigartig macht, ist der Umstand innerhalb dessen es verfasst wurde. Paulus verfasste diesen Brief, in dem ganz stark die Freude in Christus ausgedrückt wird, währenddessen er im grausamen Gefängnis von Rom Gefangener war. Bedenkt man, dass er im Gefängnis saß und einen Brief über die Freude in Christus verfasste, ist das aus menschlicher Sicht aus betrachtet wirklich gewaltig!

In den ersten 6 Einheiten des Bibelstudiums haben wir uns dem ersten und zweiten Kapitel des Philipperbriefs gewidmet.  Du konntest nicht dabei sein oder hast die Inhalte nicht gehört? Kein Problem: hier kommt eine Zusammenfassung für dich.

Zuallererst möchten wir für dich die 2 zentralen Aussagen der 2 Kapitel betonen:

Kapitel 1: Christus ist mein Lebensinhalt

Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn (Vers 21)

Kapitel 2: Christus ist mein Lebensvorbild

Seid so gesinnt wie Jesus es war (Vers 5)

Im Folgenden möchten wir Kapitel 1 Christus ist mein Lebensinhalt näher beleuchten, worin der Fokus im Lebensinhalt liegt. Die Kernbotschaft, die hier vermittelt wird, ist Folgende: du kannst dich unter allen Umständen freuen. Du erlangst Freude am Leben, wenn du Jesus nachfolgst und es bewirkt Freude, wenn du ihm dienst.

In Kapitel 1, Verse 3 bis 5, kommt die Dankbarkeit, Freude und Genugtuung des Paulus zum Ausdruck, in dem er die Dankbarkeit, Freude und Genugtuung der Gemeinde der Philipper schätzt. Das Wort Gnade (sola gratia) in Vers 7 ist zentral für die gesamte Botschaft der Bibel! Die Gnade wird uns zuteil, ohne, dass wir etwas dafür hinzutun müssen. Ein Beispiel, welches hier gleich einen wichtigen Kontext zum Philipperbrief herstellt ist Folgendes: Paulus hieß ursprünglich Saulus und war ein berüchtigter Christenverfolger, doch in der Apostelgeschichte 9 bekehrte sich Saulus zu Paulus. Gott war gnädig mit Saulus und ließ ihn zum echten Glauben finden und das Evangelium in Jesus Christus erkennen!

In den Versen 9-11 finden wir das wundervolle Gebet nach Weisheit des Paulus und aus diesen Versen nehmen wir mit, was eigentlich die Reife Liebe für unser aller Leben bedeutet. Vorweg, Liebe ist die höchste Reife des Menschen! Die Reife Liebe ist so viel mehr, als das was wir unter der körperlichen Liebe verstehen!

Reife Liebe = Erkenntnis, Verständnis und Weisheit 

Darüber hinaus ist sie bereichernd und im Überfluss, rein, tadellos, echt und aufrichtig!

Die Perspektive im Leben zählt. Paulus hatte eine große Leidenschaft für das Evangelium (das sehen wir in Kapitel 1 Vers 5,7,12,17 und 27), er hatte Probleme und Tiefen, doch hat er sein Leben immer von der guten Perspektive aus betrachtet.

Vers 21: Als Christ betrachten wir nicht nur mehr das irdische Leben, welches vergänglich ist, sondern wir schauen auch auf das ewige Leben, welches in Jesus Christus liegt.

2 wichtige Gedanken: Glücklich wirst du durch externe Einflüsse (äußere Geschehnisse), doch die Freude von innen in deinem Herzen kommt von Gott.

Lad dir die Outline von dieser Episode runter! https://drive.google.com/file/d/1CIUJtx9Rx5WFm6hSYjL_GJY78DlMM12D/view?usp=sharing