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Weltverbesserer Archiv

313 Episoden
39 Minuten
Ein Kind zu haben, verändert das Leben. Wenn ein Kind schwer krank ist oder mit einer Behinderung lebt, kommen für Familien oft enorme Herausforderungen hinzu – medizinisch, organisatorisch und emotional. Häufig dreht sich der Alltag um Pflege, Therapien und die Sorge um das eigene Kind. Und dabei brauchen auch Eltern und Geschwister Unterstützung. Genau hier setzt nestwärme an. Der Verein begleitet und unterstützt Familien mit schwer kranken und beeinträchtigten Kindern und setzt sich dafür ein, dass Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe nicht nur schöne Worte bleiben. Gegründet wurde nestwärme von Petra Moske und Elisabeth Schuh, die den Verein bis heute als geschäftsführende Vorständin leitet. Was hat sie dazu bewegt, diese Arbeit aufzubauen? Was brauchen betroffene Familien wirklich – und wie kann unsere Gesellschaft ihnen besser zur Seite stehen? Darüber spreche ich heute mit Petra Moske (und Elisabeth Schuh). Schön, dass ihr beim Weltverbesserer-Podcast seid, Petra und Elisabeth!
48 Minuten
Viele Menschen sehen Bilder von Kriegen, Flucht und Armut in den Nachrichten und fühlen sich machtlos. Meine heutige Gästin hat sich entschieden, genau das nicht zu akzeptieren. Als 2015 Tausende Geflüchtete am Münchner Hauptbahnhof ankamen, hörte Jacqueline Flory immer wieder den Satz: „Schade, dass man da nichts machen kann.“ Sie packte eine Zeltplane in ihren Koffer, reiste in den Libanon und begann, eine Schule für geflüchtete Kinder aufzubauen. Heute, zehn Jahre später, betreibt ihre Organisation doBetter fast 90 Schulen in Syrien, im Libanon und in Afghanistan. Zehntausende Kinder erhalten Bildung, Frauen lernen lesen und schreiben, Familien bekommen Zugang zu medizinischer Versorgung und sauberem Wasser. Alles spendenfinanziert und getragen von der Überzeugung, dass Bildung der sicherste Weg zu Frieden und Zukunftschancen ist. Liebe Jacqueline, wie wurde aus einer einzelnen Zeltplane eine Organisation, die heute das Leben von so vielen Menschen verändert?
39 Minuten
Online-Shopping ist bequem, hat aber eine Schattenseite: Millionen Kleidungsstücke werden bestellt, anprobiert und wieder zurückgeschickt. Die Folgen sind enorme Kosten, unnötige Transporte und hohe CO₂-Emissionen. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen ein nachhaltigeres Konsumverhalten, möchten aber trotzdem nicht auf die Vorteile des Online-Shoppings verzichten. Meine heutige Gästin Bianca Fuhrmann möchte genau dieses Dilemma lösen. Mit ihrem Startup becauseFUTURE entwickelt sie eine Plattform, auf der Kundinnen und Kunden Kleidung virtuell an ihrem eigenen Avatar anprobieren können – markenübergreifend und direkt vor dem Kauf. Wir sprechen darüber, wie künstliche Intelligenz nachhaltigeres Einkaufen ermöglichen kann, warum Retouren ein großes Umweltproblem sind und wie Innovationen dabei helfen können, Konsum und Klimaschutz besser miteinander zu verbinden.
1 Stunde 1 Minute
Wie schaffen wir eine Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Lebensgeschichte? Und welche Rolle kann Digitalisierung dabei spielen? Mein heutiger Gast engagiert sich bei Tür an Tür, einer Organisation, die sich seit mehr als 30 Jahren für die Integration von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten sowie sozial benachteiligten Menschen einsetzt. Mit der Digitalfabrik werden dabei innovative digitale Lösungen entwickelt, die Menschen den Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe erleichtern. Wir sprechen heute darüber, wie digitale Brücken zwischen Menschen entstehen können, warum Integration eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist und wie Technologie dabei helfen kann, Türen zu öffnen, statt neue Hürden aufzubauen.
39 Minuten
Die Antarktis liegt weit entfernt von unserem Alltag. Und doch könnte das, was dort geschieht, die Zukunft von uns allen beeinflussen. Während die Folgen des Klimawandels immer sichtbarer werden, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter extremen Bedingungen daran, die Veränderungen an den Polen besser zu verstehen. Für ihren Dokumentarfilm „Salz und Wasser“ begleitete die Filmemacherin Ines Reinisch eine Expedition des Forschungseisbrechers Polarstern in die Ostantarktis. Zehn Wochen lang lebte und arbeitete sie mit Forschenden und Crewmitgliedern auf engem Raum, fernab der Zivilisation, um zu dokumentieren, was wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde wirklich bedeutet. Wir sprechen heute über die Entstehung des Films, über die Menschen hinter der Klimaforschung, über persönliche Grenzerfahrungen und darüber, warum die Zukunft der Antarktis uns alle betrifft.
34 Minuten
Susanne Filfil hat mich gebeten unsere gemeinsame Podcastfolge angesichts der aktuellen klimatischen Entwicklungen zu wiederholen. Dem komme ich hiermit gerne nach: Als ich neulich bei meiner Gynäkologin im Wartezimmer saß, entdeckte ich dort ein Plakat, auf dem stand „KlimaDocs“. Natürlich hat das meine Neugierde geweckt und so habe ich zu diesem Thema recherchiert. Die KlimaDocs sind eine Organisation, die sich dem Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel und die voranschreitende Umweltzerstörung verschrieben hat. Diese Bedrohungen sind nicht nur Umweltfragen, sondern auch ernsthafte Gesundheitsrisiken für die Menschheit im 21. Jahrhundert. Heute werden wir mit der Vorstandsvorsitzenden Dr. Susannen Filfil darüber sprechen, wie ein effektiver Klima- und Naturschutz unsere Gesundheit fördern kann und welche Maßnahmen wir alle ergreifen können, um einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit zu haben. Herzlich willkommen, Susanne, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, mit uns über dieses wichtige Thema zu sprechen.
42 Minuten
Für die einen sind sie eine Plage, für die anderen schützenswerte Mitgeschöpfe: Stadttauben gehören zu den umstrittensten Tieren unserer Städte. Kaum ein Tier wird so häufig beschimpft, vertrieben oder missverstanden. Dabei sind Stadttauben keine Wildtiere, sondern Nachfahren von Haustieren, die einst vom Menschen gezüchtet und später sich selbst überlassen wurden. Die Probleme, die wir heute mit ihnen haben, sind deshalb auch menschengemacht. Ich spreche heute mit der Vorständin des Vereins Veedelstauben Sarah Wirtherle darüber, warum Stadttauben mehr sind als die sprichwörtlichen „Ratten der Lüfte“, weshalb Fütterungsverbote und Vergrämung das Problem oft verschärfen und wie ein tierschutzgerechter Umgang mit den Tieren aussehen könnte.
38 Minuten
Was bleibt von der Schulzeit eigentlich hängen? Formeln, Vokabeln und Jahreszahlen? Oder sollte Schule junge Menschen vor allem dabei unterstützen, herauszufinden, wer sie sind, was sie können und wie sie Herausforderungen meistern? Genau hier setzt das Konzept der Herausforderungsprojekte an. Jugendliche verlassen das Klassenzimmer und stellen sich selbst gewählten Aufgaben: Sie wandern durch die Alpen, leben im Kloster, organisieren eigene Projekte oder wagen Abenteuer, die sie aus ihrer Komfortzone locken. Ich spreche heute darüber, warum solche Erfahrungen oft prägender sind als jede Klassenarbeit, weshalb Persönlichkeitsentwicklung ein Bildungsziel sein sollte und was passieren kann, wenn junge Menschen Verantwortung für ihren eigenen Lernweg übernehmen.
48 Minuten
Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Und doch sterben Jahr für Jahr Tausende Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer. Sie fliehen vor Krieg, Verfolgung, Armut oder Perspektivlosigkeit und setzen ihre Hoffnung auf eine gefährliche Überfahrt, die für viele tödlich endet. Während Politik und Gesellschaft über Migration diskutieren, gibt es Menschen, die handeln. Die Organisation SARAH – Search and Rescue for all Humans – rettet Menschen aus Seenot und setzt sich dafür ein, dass niemand auf dem Meer seinem Schicksal überlassen wird. Mein heutiger Gast ist Olaf. Er ist Gesellschafter und Rettungsleiter SARAH. Mit ihm spreche ich über die Realität der Seenotrettung, über Menschlichkeit in Extremsituationen und darüber, was ihn trotz aller Herausforderungen antreibt, immer wieder aufs Meer hinauszufahren. Olaf, was bedeutet SARAH in einem Satz?
29 Minuten
Nachhaltigkeit hat ein Kommunikationsproblem: Oft geht es um Verzicht, schlechte Nachrichten oder erhobene Zeigefinger. Doch was passiert, wenn man das Thema komplett neu erzählt – unterhaltsam, modern und mit der Reichweite großer Creator? Genau darum geht es bei „The Green Deal“. In dem neuen Format pitchen nachhaltige Start-ups nicht vor Investoren, sondern vor bekannten Creator, die entscheiden, welche Ideen sie mit ihrer Community sichtbar machen wollen. Ich spreche heute mit Gerrit Kemming darüber, warum Reichweite zur neuen Währung geworden ist, wie nachhaltige Ideen mehr Menschen erreichen können – und weshalb Unterhaltung vielleicht ein Schlüssel für gesellschaftliche Veränderung ist.
23 Minuten
Kinder brauchen Schutz, Zuwendung und das Gefühl, nicht allein zu sein – besonders dann, wenn sie krank sind. Genau dafür engagiert sich der Krankenhausbesuchsdienst des Kinderschutzbundes Köln seit vielen Jahrzehnten an der Uniklinik Köln. Meine heutige Gästin Ursula Hoffmann arbeitet dort ehrenamtlich. Die ehemalige Krankenschwester besucht Kinder und Jugendliche im Krankenhaus, hört zu, schenkt Zeit und Nähe – vor allem dann, wenn nur wenig Besuch kommt. Wir sprechen heute darüber, wie wichtig menschliche Zuwendung gerade im Klinikalltag ist, warum Ehrenamt so viel bewirken kann und weshalb Kinderschutz eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft bleibt. Liebe Ursula, was genau machst Du beim Krankenhausbesuchsdienst des Kinderschutzbundes Köln?
30 Minuten
Rund um den Internationalen Klimatag wird jedes Jahr besonders sichtbar, wie sehr Nachhaltigkeit inzwischen alle Lebensbereiche betrifft – auch die Produkte, die wir täglich ganz selbstverständlich benutzen. Wie nachhaltig kann eigentlich ein Unternehmen sein, das Produkte für unseren Alltag herstellt – von der Wärmedecke bis zur elektrischen Zahnbürste? Ich spreche heute mit Lena Lattacher, Sustainability Managerin bei Beurer. Das Traditionsunternehmen aus Ulm steht für „healthy. life. style.“ – und arbeitet zunehmend daran, diesen Anspruch auch nachhaltig zu denken. Was steckt wirklich dahinter? Wo liegen die Herausforderungen? Und was können wir als Verbraucherinnen und Verbraucher daraus lernen? Herzlich willkommen im Weltverbesserer Podcast, liebe Lena! Beurer steht für healthy. life. style. – wie passt Nachhaltigkeit für euch strategisch dazu?
26 Minuten
Der Weltverbesserer Podcast ist ein Podcast für Menschen, die etwas bewegen. Vom 13. bis 17. Mai läuft der MUKOmove – eine bundesweite Mitmachaktion, bei der Menschen gemeinsam Bewegungsstunden sammeln, um auf die seltene Erkrankung Mukoviszidose aufmerksam zu machen. Hinter der Initiative steht der Bundesverband Mukoviszidose e.V., der sich seit vielen Jahren für Betroffene und ihre Familien einsetzt – medizinisch, politisch und im Alltag. Doch was bedeutet es konkret, mit Mukoviszidose zu leben? Warum ist Sichtbarkeit so entscheidend? Und wie kann eine einfache Idee wie „jede Bewegung zählt“ so viel Wirkung entfalten? Darüber spreche ich heute mit Juliane Tiedt – und wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des MUKOmove.
36 Minuten
Was passiert, wenn ein 11-Jähriger eine Idee aus den Nachrichten sieht – und einfach anfängt, sie umzusetzen? Genau daraus ist „Jugend pflastert ab“ entstanden: eine Initiative, die zeigt, wie junge Menschen ganz konkret etwas für den Klimaschutz tun können – direkt vor ihrer eigenen Haustür. Ich spreche heute mit Tamara Will und ihrem Sohn Toni darüber, wie aus einer Idee eine bundesweite Bewegung werden kann – und warum Abpflastern plötzlich richtig viel bewegen kann. Toni, nimm uns mal mit: Wie bist du auf die Idee gekommen, selbst Flächen zu entsiegeln?
26 Minuten
Social Media gehört für viele Kinder heute ganz selbstverständlich zum Alltag – und stellt sie gleichzeitig vor große Herausforderungen. Mit NYZZU gibt es eine neue Plattform, die genau hier ansetzt: ein soziales Netzwerk, das Sicherheit, Privatsphäre und echte Freundschaften in den Mittelpunkt stellt. Ich spreche heute mit Nina Lindenblatt darüber, wie ein kindgerechter Einstieg in die digitale Welt gelingen kann – und was wir als Gesellschaft vielleicht grundsätzlich anders denken müssen.
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soziale Projekte, Nachhaltigkeit und Innovationen