Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Total Sozial! Archiv

325 Episoden
29 Minuten
Wenn Ihnen "Total Sozial" gefällt, hören Sie doch auch mal in unseren Podcast "Malteser Momente" hinein: Egal ob Impfzentrum oder Flüchtlingsunterkunft: die Krisen unserer Zeit haben gezeigt, dass Hilfsorganisationen wie die Malteser schnell handeln müssen, wenn es darauf ankommt. Das können sie aber nur, wenn das dazu notwendige Material ausreichend vorhanden und einsatzbereit ist. Dafür braucht es vor allem eine stabile finanzielle Basis. Bei den Maltesern sind es vor allem die Fördermitglieder, die mit ihren Spenden neue Dienste und Projekte möglich machen. Die werden von Werber-Teams aktiv geworben. Cinnamon Hepburn klingelt als Werberin an den Haus- und Wohnungstüren und versucht, neue Fördermitglieder für die Malteser zu gewinnen. Wir haben die Studentin einen Vormittag lang im Münchner Stadtteil Giesing begleitet und dabei beobachtet, mit welcher Strategie sie die Leute zu einer Fördermitgliedschaft ermuntert.
28 Minuten
Deutsch lernen im digitalen Klassenzimmer, ein Integrationstalk auf Englisch und Arabisch und regelmäßige Stadtspaziergänge, um die neue Heimat kennenzulernen. All das bieten die ehrenamtlichen Sprachpaten in Waldkraiburg. Die Stadt hat in Sachen Integration eine lange Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten viele Heimatvertrieben in der oberbayerischen Stadt. Heute gehört sie zu den 13 leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern. Jeder kann es schaffen und gemeinsam lässt sich etwas Großes aufbauen - das wollen die ehrenamtlichen Sprachpaten den Geflüchteten vermitteln. "Total Sozial" begleitet einen Stadtspaziergang und ist zu Gast im digitalen Klassenzimmer.
27 Minuten
„Nur Zuhause ist der Mensch ganz“. Dieses Zitat des deutschen Lyrikers Emanuel Geibel beschreibt das Gefühl in den eigenen vier Wänden wohl sehr gut. Doch was, wenn man diese plötzlich verlassen muss? Wenn man aufgrund von Eigenbedarf, Mieterhöhung oder sonstigen Gründen rausmuss aus seiner Wohnung? Eine schreckliche Vorstellung, die aber für viele Menschen traurige Realität ist. Offiziellen Zahlen der Stadt München zu folge gibt es aktuell rund 7600 wohnungslose Menschen in München. Davon sind 1700 minderjährige Kinder. Das bedeutet, rund 800 Familien in München sind derzeit offiziell wohnungslos. Doch auf der Straße landen muss deswegen niemand. Die Kommune ist in solchen Fällen verpflichtet, für eine Unterbringung zu sorgen. Die Stadt München arbeitet hier mit verschiedenen Partnern zusammen, zum Beispiel auch mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein (KMFV). Dieser betreibt und betreut das Flexiheim in der Wotanstraße. Hier wohnen vor allem Familien mit Kindern. Für diese Total-Sozial Ausgabe hat Andrea Lindner die Einrichtung besucht und mit Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Kindern über denn Alltag im Flexiheim gesprochen. Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs, überall wo es Podcasts gibt.
33 Minuten
Klassischerweise dreht sich die Schuldenspirale, wenn es ein unvorhergesehenes Ereignis im Leben eines Menschen gibt. Z.B. Jobverlust, Scheidung, Kurzarbeit, Krankheit oder ein Unfall. Sabine Schuster und Sonja Hausner dos Santos von der Caritas-Schuldnerberatung erzählen, wie sehr sich die Lage durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise zugespitzt hat und wie sie trotzdem helfen können. Und hier die Links zu den Schuldnerberatunsstellen: Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen des Caritasverbands München-Freising: https://www.caritas-nah-am-naechsten.de/schuldner-und-insolvenzberatung Onlineberatung und FAQ zur Schuldnerberatung des Deutschen Caritasverbands: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schuldnerberatung/ Allgemeine Beratungsstellensuche für Schuldnerberatung in öffentlicher oder verbandlicher Trägerschaft: https://www.meine-schulden.de/beratungsstellen
22 Minuten
Wenn Ihnen "Total Sozial gefällt, hören Sie doch mal in unseren neuen Podcast "Malteser Momente" rein. Hier die erste Folge: Wo sonst Handball gespielt wird, leben seit Ende März Geflüchtete aus der Ukraine dicht an dicht. Die meisten sind Mütter, die mit ihren Kindern nach Bayern gekommen sind, aber auch Senioren sind in der Budrio-Halle untergebracht. Carmen Sturz von den Maltesern erzählt, was gut läuft. Aber es gibt auch Probleme: das Schlafen auf Feldbetten macht den Geflüchteten zu schaffen, ein älteres Ehepaar beklagt sich über die Unruhe und viele leben schon viel zu lange hier.
29 Minuten
Es war purer Zufall, dass Manfred Baierlacher während seiner Schulzeit für ein Praktikum im KMFV-Haus an der Pilgersheimer Straße landete. Er übernahm den Praktikumsplatz eines kranken Mitschülers. Damals war es die zentrale Anlaufstelle für wohnungslose Menschen in München. Jedoch war das Haus nicht groß genug, erinnert sich Baierlacher: "Am härtesten war es, wenn wir im Winter restlos belegt waren und Menschen dann wieder zurück in die Kälte schicken mussten." 1973 war das. Inzwischen hat sich viel getan. München bietet mittlerweile umfangreiche Hilfsangebote für wohnungslose Menschen an. An vielen Projekten war Baierlacher in seiner 49-jährigen Dienstzeit beteiligt. In "Total Sozial" spricht er darüber, warum er Verständnis für Menschen hat, die einen Bogen um Obdachlose machen, weshalb er trotzdem nie etwas anderes machen wollte und wie München es geschafft hat, dass wirklich niemand auf der Straße schlafen muss, der das nicht will.
25 Minuten
Denn wenn jemand die Geldstrafe nicht zahlen kann, kann er stattdessen auch gemeinnützige Arbeit leisten. Die Vermittlung in solche Stellen übernimmt unter anderem der Sozialdienst Katholischer Frauen. Martina Jakobczak arbeitet beim Skf in der Clearingstelle für gemeinnützige Arbeit. Sie spricht mit betroffenen Frauen und sucht nach der besten Lösung. Bei Total Sozial erzählt sie von den rechtlichen Hintergründen und warum das Angebot allen Beteiligten hilft. Eine Einrichtung, in der solche Stunden abbgeleistet werden können, ist das Münchner EineWeltHaus. Dort betreut Alida Gerlach die Frauen. Sie berichtet von ihren Erfahrungen und erzählt, warum diese Arbeit den Frauen auch oft guttut. Mehr Infos: https://www.skf-muenchen.de/unser-angebot/frauen-in-besonderen-notsituationen/straffaelligen-und-entlassenenhilfe-fuer-frauen.html
28 Minuten
Schlechte Arbeitsbedingungen und Applaus anstelle anständiger Bezahlung - das ist das gängige Bild des Pflegebereichs für viele. Über wenig Arbeitsfelder ist in den vergangenen Jahren so kontrovers debattiert worden. Doch wird das dem Beruf gerecht? Seit 1965 soll der "Internationale Tag der Pflege" dazu motivieren, genauer auf diesen Bereich zu schauen und ein Bewusstsein für die Arbeit der rund 1,9 Millionen Pflegekräften in Deutschland schaffen. Wie wird man überhaupt Pfleger? Was lieben Pflegekräfte an ihrem Beruf? Und an welchen systemischen Fehlern verzweifeln Angestellte auch noch nach Jahrzehnten? "Total Sozial" begleitet zum Tag der Pflege zwei Auszubildende im Caritas-Altenheim St. Antonius in München-Forstenried und spricht sowohl mit der Heimleitung als auch der Ausbildungsleitung über die großen Baustellen in der Altenpflege.
19 Minuten
Erstausstrahlung dieser Sendung: 02.09.2018 Rollstuhlfahrer sind die größte Personengruppe, die die Malteser in Gräfelfing befördern. Flexibilität ist bei diesen Individualfahrten besonders gefragt. Gerade Arztbesuche verlangten einiges an Spontanität in der Planung, berichtet Fahrdienstleiter Christian Kunzendorf. Viele Leute wüssten nicht, dass ihnen morgen eine Plombe herausfällt und sie zum Zahnarzt müssen. "Wir müssen teilweise von jetzt auf gleich reagieren, sofern es machbar ist", beschreibt Kunzendorfer den Fahrdienstalltag. Fahrer wie Roland Schmucker sorgen dafür, dass Rollstuhlfahrer dann auch sicher an ihr Wunschziel kommen. Wir haben ihn auf seiner Fahrdiensttour in einem Behindertentransportwagen begleitet. Rollstühle schieben ist dabei noch die einfachste Sache. Was Schmucker nicht kalkulieren kann: Staus und die leidige Parkplatzsuche vor der Arztpraxis, wenn der Behindertenparkplatz belegt ist. Und oft sind in den Häusern die Aufzüge dann auch noch so eng, dass der Rollstuhl nur mit viel Zentimeterarbeit hineinpasst. Roland Schmucker sieht das alles aber als Herausforderung. "Es gibt immer Überraschungen, aber man kriegt es hin", ist das Fazit am Ende seiner Tour. Und seine Mitfahrer danken es ihm. So wie die Rollstuhlfahrerin, die er an diesem Tag zum Arzt gebracht hat. Die ist mit der Hilfe von Roland Schmucker sicher in die Arztpraxis im zweiten Stock gelangt - und ihr Ehemann konnte zur gleichen Zeit zu Hause ein wenig freie Zeit genießen. Ohne den Malteser Fahrdienst wäre das nicht möglich, ist sich die Patientin im Rollstuhl sicher.
24 Minuten
Ein funktionierendes Fahrrad bedeutet Mobilität in der Stadt. Das KJSW ermöglicht Familien in finanziellen Nöten deshlab eine günstige und diskrete Fahrradreparatur.
19 Minuten
Von Therapiehunden hat man ja schon oft gehört. Aber auch Berta und ihre vier Kolleginnen lassen sich streicheln und füttern. „Und man kann ausgiebig mit ihnen reden – und sie hören zu“, erzählt eine Bewohnerin begeistert. Das Haus "Maria Linden" ist eine Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks. Hier leben 100 alte Menschen mit seelischer oder geistiger Behinderung. Die, die noch fit sind, wohnen in WGs und jeder übernimmt so viel Arbeit, wie er oder sie noch kann. Magdalena Schön ist angehende Sozialarbeiterin im dualen Studium und hat das Hühnerprojekt ins Haus geholt. Vor allem ein Bewohner kümmert sich mit Hingabe um die Hühner. „Der Mann hat früher nur vor der Tür gesessen und geraucht. Heute strahlt er über das ganze Gesicht, wenn er bei den Hühnern ist.“ Mehr Infos zum Haus: https://haus-maria-linden.kjsw.de/ Ein Video über das Haus können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ziQyKnm_vmI
17 Minuten
Shavin Abdullah hat sich zusammen mit ihren Freundinnen aus Marokko und Nigeria zum Taschennähen angemeldet. Die drei seien sich im Integrationskurs begegnet und hätten beim Deutschlernen Freundschaft geschlossen, erzählt die Frau aus dem Nordirak. Jetzt bilden sie eines der fröhlichen Dreierteams, das im Rahmen des Malteser Frauen Empowerment Projekts das Design für eine Tasche entwirft und diese dann mit Stoff und Garn selber näht. Immer an ihrer Seite ist Rahel Wacker. Sie leitet das Empowerment-Projekt und spricht bei dieser Gelegenheit mit den Frauen nicht nur über die neueste Taschenmode. Für Wacker ist es wichtig, die Frauen aus den unterschiedlichen Kulturkreisen besser kennenzulernen. Wie ist ihre private Situation, und lässt es die zu, einen Beruf in Deutschland zu erlernen? Das will sie mit ihren Schützlingen klären. Und weil man als Frau in einem fremden Land erst recht eine große Portion Selbstbewusstsein braucht, um sich auf den Weg in eine Berufsausbildung zu machen, sollen die Teilnehmerinnen in der Kreativ-Werkstatt ein Erfolgserlebnis haben, das ihnen zeigt, dass sie es schaffen können, auch wenn sie bei null anfangen. „Das große Ziel ist, dass wir am Schluss eine Marke mit Logo haben und ebenso ausreichend viele Textilprodukte, die man gut verkaufen kann", erklärt Wacker. Lässt sich so etwas tatsächlich umsetzen? Wir haben Rahel Wacker und Shavin Abdullah in ihrer Näh-Werkstatt im Münchner Eine-Welt-Haus besucht.
28 Minuten
Respekt ist so etwas wie die grundsätzliche Basis für das gesellschaftliche Miteinander. Im Großen auf der politischen Bühne oder im Kleinen gegenüber den Menschen, denen man in seinem persönlichen Alltag begegnet. Weil Respekt aber nicht angeboren ist, muss man ihn lernen. Seit rund vier Jahren gibt es deshalb das Programm "Respekt Coaches" an 275 Standorten in ganz Deutschland. Im Erzbistum München und Freising wird das Programm unter anderem vom Jugendmigrationsdienst (JMD) von INVIA getragen. Respekt-Coaches wie Friederike Alexander begleiten dabei Schulklassen und versuchen, die Kinder- und Jugendlichen gegenüber Extremismus und Radikalisierung zu sensibilisieren. Welche Themen konkret behandelt werden, entscheiden die Schüler dabei selbst. Welche Fragen den Respekt-Coaches besonders häufig begegnen und wie ein Coaching dann abläuft, erzählen Friederike Alexander und Neda Nayeri-Maslo von INVIA in der neuen Folge von "Total Sozial".
22 Minuten
Kein Verband und kaum eine Einrichtung könnte existieren ohne die Mithilfe von Ehrenamtlichen. Eine stellt Brigitte Strauß heute vor, denn sie ist etwas ganz Besonderes: Hildegard Obermeier hat jahrzehntelang Angehörige schwer kranker Kinder betreut, die in Münchner Kliniken behandelt wurden. Heute hilft sie einer jungen Frau aus Ghana auf ihrem Weg in den Beruf. Außerdem hat sie auch mehr als 100.000 Euro an Spenden gesammelt für den Sozialdienst katholischer Frauen. In ihrer Arbeit hat sie viel erlebt und sagt heute: "Man bekommt immer mehr Liebe zurück als man gibt."
25 Minuten
Am Infopoint der Caritas am Hauptbahnhof helfen Freiwillige ankommenden Flüchtlingen in ihrer Muttersprache.